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Wie Smartphones unseren Alltag verändern

Hausarbeit 2011 22 Seiten

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Geschichte des Mobilfunks

3. Die Verzahnung von Mobilfunk und Internet

4. Smartphone
4.1. Was ist ein Smartphone?
4.2. Warum Smartphone?
4.3. Wie verändern Smartphones unser Leben?
4.4. Mobile Communities
4.5. Wunderwaffe „App“
4.6. Location-Based-Services
4.7. In welchen Bereichen verbessern Smartphones unser Leben?
4.8. Welche Punkte gegen ein Smartphone sprechen

5. Ausblick und Resümee

6. Literaturverzeichnis
6.1. Monographien
6.2. Internetseiten

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Entwicklung vom Wähltelefon zum Smartphone

Abbildung 2: Teilnehmerzahl Mobilfunk in Deutschland

Abbildung 3: Warum Smartphone

Abbildung 4: Favorisierte Internetseiten von Smartphonebenutzer

Abbildung 5: Die Gründe, die gegen ein Smartphone sprechen

1. Einleitung

Welcher Mensch hätte noch vor 320 Jahren gedacht, dass es einmal ein Mobiltelefon geben wird, mit dem wir nicht nur in die ganze Welt telefonieren kann, sondern zusätzlich das Internet nutzen kann. Noch unglaublicher hätte es sich angehört, wenn dieses Gerät eine Foto- beziehungsweise Videokamera, ein Navigationssystem und einen Mini-PC, mit dem man Office-Anwendungen öffnen und bearbeiten kann, integriert hätte. Dank der Software vereinfacht diese Technologie uns zusätzlich das Kommunizieren untereinander, das Lesen von Büchern, das Hören von Musik, das Bestellen von Waren, das Buchen von Reisen und viele weitere Dinge. Damals hätte keiner zu wünschen gewagt daran zu denken. Heute ist es ein Alltagsgegenstand geworden, den sogar schon Schüler und Studenten besitzen.

Als Alltagsgegenstand verändert es das aktuelle Leben. Heute sind alle Menschen rund um die Uhr für Freunde, Familie, Bekannte, Verwandte, Nachbarn und den Arbeitgeber per Email, Telefon, SMS, MMS oder über soziale Netzwerke erreichbar. Wenn neue Produkte gekauft werden sollen, müssen nicht mehrere Geschäfte zum Preisvergleich angesteuert werden. Einfach den Barcode abfotografieren und innerhalb weniger Sekunden wird der Preis anderer Geschäfte angezeigt. Wenn dieser billiger sein sollte, wird einfach über das Smartphone bestellt und in kürzester Zeit befindet sich die Ware im Briefkasten. Oder wie schwer war es früher alte Klassenkameraden zehn Jahre nach dem Abi zu finden? Jeder hat woanders studiert und im örtlichen Telefonbuch ist keiner zu finden. So musste der Weg über noch in der Nähe wohnende Verwandte und Bekannte gegangen werden. Heute wird in sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Facebook, StudiVZ, Wer-kennt-wen, Stayfriends oder ähnlichen gesucht. Somit lassen sich Werdegänge und Schicksale miterleben und der Kontakt über Jahre hinaus aufrechterhalten. Mit einem Smartphone lassen sich sogar Kontakte aus der Nähe anzeigen, wenn eine fremde Stadt bereist wird. Diese und viele weitere Eigenschaften verändern das Leben rasend schnell und sollen eine Verbesserung sein. Ob das Smartphone wirklich eine Technik ist, die den Alltag vereinfacht, wird in der folgenden Hausarbeit beleuchtet.

Dabei wird sowohl auf die Geschichte und Entwicklung eingegangen, als auch auf die Anreize zum Kauf. Ein weiteres Kapitel sind die Vorteile, die von Smartphones ausgehen. Darunter finden sich sogar Punkte, die sogar lebensrettend sein können. Natürlich dürfen die Gründe, warum aktuell nicht jeder Mensch ein Smartphone benutzt, nicht fehlen.

2. Die Geschichte des Mobilfunks

Der Ursprung des Wortes „Mobilfunk“ liegt in der Physik. David Edwards gelang bei einer Vorführung im Jahr 1879, dass ein Oszillator einen Funken erzeugte, der bei einem Empfänger in der Nähe eine Spannung auslöste. Die Grundlage dafür bildeten elektromagnetische Wellen. Daraus entwickelte sich in den folgenden Jahren die Funktechnik.1

1897 gelang es Guglielmo Marconi das erste drahtlose telegrafische Übertragungssystem zu entwickeln. Bekannt wurde dieses unter dem Namen Morsen. Im Jahre 1901 schaffte der Physiker, der gebürtig aus Italien stammt, die ersten Signale über den Atlantik zu transferieren. Auf dieser Basis wurden kurz darauf die ersten Funkgeräte auf kommerzieller Basis gebaut, die zunächst für Schifffahrt und Militär genutzt wurden. Die Weiterentwicklung dieser Technik wurde von dem Österreicher Robert von Lieben betrieben. Er erfand 1910 die ersten Elektronenröhren, die Signale verstärken konnten. Dies führte zu kleineren Geräten, die oftmals erheblich leichter waren.

Von Mobilfunk wird erst ab 1935 gesprochen. In diesem Jahr gelang der Übergang von kabelgebundenem Festnetztelefon zum kabellosen Mobiltelefon. In diesem Fall handelte es sich um ein Autotelefon, welches über Funk funktionierte. Die dafür benötigte Sende- beziehungsweise Empfangsstation befand sich im Kofferraum des Autos. Durch die mobilen Eigenschaften dieser Lösung wird diese als Vorstufe des Mobilfunks gesehen und das Gerät als eines der ersten Handys.

In den nächsten Jahren entwickelten sich aus den Systemen für Mobilfunk die Netze für Mobilfunk. In den USA wurde 1946 das erste Netz in Betrieb genommen. In Deutschland kam diese Technologie erst 1950 an.

In diesem Jahr wurden die ersten Regionen mit Mobilfunk ausgestattet. So wurde es 1952 möglich, dass ein Teilnehmer aus dem Mobilfunknetz ins Festnetz telefonieren konnte. Diese Verbindung konnte aber nur über manuelle Handvermittlung hergestellt werden. Darum kümmerte sich ein so genanntes „Fräulein vom Amt“, die durch umstöpseln von Klinken und Steckern die gewählte Verbindung herstellten. Dieses Netz wurde A-Netz genannt und wurde im Jahr 1958 von der Deutschen Bundespost unter dem Namen „Öffentlich beweglicher Landfunk“ in Betrieb genommen.2

Aktuelle Geräte nutzen heute die Direktwahl. Durch die Eingabe von Telefonnummern auf dem Gerät lässt sich sofort der Gesprächspartner zuordnen. Somit wurden die älteren Geräte, die sich über die Handvermittlung verbinden ließen, abgelöst. Dies geschah ab 1972 in Deutschland. In diesem Jahr wurde das B-Netz eingeführt, welches 27 Teilnehmer umfasste. Das letzte analoge Mobilfunknetz war das C-Netz. Dieses war zwischen dem 01. Mai1986 und dem 31. Dezember 2000 aktiv und wurde von der DeTeMobil betrieben. Mit 850000 Teilnehmern erfreute es sich schon deutlich höherer Beliebtheit als das B-Netz.

In der folgenden Grafik wird die Entwicklung des Telefonsektors vom alten Wähltelefon bis hin zum Smartphone gezeigt. 3

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Entwicklung vom Wähltelefon zum Smartphone4

Diese Entwicklung konnte nur durch die Entfaltung des digitalen Mobilfunks erreicht werden. Digitale Netze sind das D- beziehungsweise das E-Netz. Diese beiden bauten auf dem GSM-Standard auf. Dieser Standard, der für digitale Netze im Jahre 1982 in Frankreich geschaffen wurde, sorgte dafür, dass die schnurlose Sprachübermittlung nicht nur zuverlässiger wurde, sondern ebenfalls technisch ausgereifter war. So entwickelte sich die Teilnehmerzahl im Mobilfunk rapide.5

Abbildung 2: Teilnehmerzahl Mobilfunk in Deutschland6

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Die Verzahnung von Mobilfunk und Internet

Durch das Internet hat sich der Alltag der Menschen in den letzten Jahren sehr verändert. Es wird auf eine andere Art gearbeitet, eingekauft, kommuniziert oder gelernt, als zu den Zeiten ohne Internet. Es ist zu einer Grundlage geworden, damit Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft funktionieren können. Daher sollte eine flächendeckende Breitbandanbindung Standard der Infrastruktur eines Landes sein.7 Erst durch Techniken wie UMTS, HSDPA und LTE wird Internet auf dem Smartphone interessant. Das langsame GSM hatte die Möglichkeiten der Technik lange ausgebremst. UMTS wurde in Deutschland im Jahre 2004 eingeführt und seitdem kontinuierlich ausgebaut. Aktuell ist UMTS in allen deutschen Städten und Ballungsgebieten mit mehr als 50.000 Einwohnern verfügbar. Dank der Weiterentwicklung beziehungsweise Ausbaustufen, wie HSDPA sind Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s möglich. Für dieses Jahr wurde ein weiterer Ausbau des UMTS-Netzes angekündigt. Zudem sollen von der Bundesnetzagentur weitere Frequenzblöcke freigegeben werden, damit Kapazität und Reichweite für mobile Geräte steigen kann. 8

Ein weiterer großer Schritt, der in diesem Jahr vollzogen werden soll, ist die Einführung von LTE. Dieses Netz soll der Nachfolger von UMTS werden und Übertragungsraten von 50 Mbits/s erreichen. Es kann davon ausgegangen werden, dass eine flächendeckende Abdeckung für Großstädte und Ballungsgebiete im Jahr 2013 erreicht wird. Somit steht dann dem User im mobilen die gleiche Bandbreite zur Verfügung, wie im stationären Internet. Durch diese Entwicklung wird es möglich sein HD-Inhalte auf dem Smartphone zu sehen.9

4. Smartphone

4.1. Was ist ein Smartphone?

Ein Smartphone ist ein Telefon, welches eine Zusammenschluss aus einem Personal Digital Assistants (PDA) und einem Information Management (IS) ist. Zusätzlich gehört eine mobile Schnittstelle zum Internet dazu, wie zum Beispiel WLAN, UMTS, HSDPA, GPRS oder GSM.10 Zu den durch Hardware gegebenen Funktionen, wie zum Beispiel Kamera, GPS System, Touchscreen oder Telefon, kommen durch so genannte Apps (Kurform für den Anglizismus Applikation) weitere Funktionen hinzu, die vom Geräte- oder Softwarehersteller bereit gestellt werden. Weitere Unterschiede ergeben sich durch die Betriebssysteme, die extra für Smartphones entwickelt werden. Zu den bekanntesten Systemen zählen laut Gartner im zweiten Quartal im Jahr 2010 Symbian mit 42%, RIM mit 18%, Android mit 17%, Apple mit 15%, Windows Mobile mit 5% und Linux mit 2,4%.11

4.2. Warum Smartphone?

Abbildung 3: Warum Smartphone12

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4.2.1. Nutzung

Durch Smartphones wird die Nutzung des Internets immer einfacher. Das Betätigen einer Taste genügt oftmals, um die Informationen zu bekommen. Es ist nicht mehr notwendig einen PC zu starten, um eine Email zu schreiben. Zudem wird die Nutzung durch innovative Touchscreen-Technik unterstützt, die die Bedienung vereinfachen und Zeit spart. Verbessert wurde dies durch die Entwicklung der Apps13, die eine Schnittstelle zu bevorzugten Inhalten bietet.14

4.2.2. Konvergenz

Das Smartphone wird zum „Schweizer Taschenmesser“ denn es hat viele Möglichkeiten den Menschen im Alltag zu entlasten. Zudem ist es ein Medium, das viele Punkte in einem vereint, wie Handy, Fotoapparat, Camcorder, Emailprogramm oder Internet. Es besteht ein Synergiegewinn durch das Verschmelzen verschiedenster Teilbereiche. Dabei muss das Smartphone nicht einmal überladen sein. Jeder Nutzer kann sich sein Smartphone, dank Applikation, personalisieren. Somit verfügt das Smartphone nur über Inhalte, die der Benutzer für sich in Anspruch nimmt.15

4.2.3. Effizienz

Es wird einfacher und schneller die Informationen abzurufen. Die dadurch gewonnene Zeit kann in andere Bereiche des Lebens investiert werden. Die Kommunikation wird effizienter durch schnellere Reaktionszeiten. Emails können jetzt rund um die Uhr gelesen und bearbeitet werden. Dabei ist die Kommunikation ortsunabhängig. Einzig eine Internetverbindung für das Smartphone ist von Nöten.16

4.2.4. Kommunikation

Das Schlagwort ist hier wohl „Social Media“. Die Kommunikation findet nicht alleine per SMS und Telefonate statt, sondern es ist nun zusätzlich möglich Emails zu schreiben, Videotelefonate zu betreiben oder über soziale Netzwerke wie Facebook und StudiVZ zu chatten. Die Auswahl an Kommunikationsarten steigt und es besteht die Möglichkeit seine favorisierte zu nutzen. Zudem kann jede Art jederzeit genutzt werden.17

[...]


1 Vgl. http://www.umtslink.at/content/mobilfunkgeschichte-121.html, Stand: 17. Okt. 2010

2 Vgl: http://de.wikipedia.org/wiki/Mobilfunk, Stand: 14.09.2010

3 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Mobilfunk, Stand 14.09.2010

4 Eigene Darstellung

5 Vgl. http://www.izmf.de/html/de/709.html#subhd1, Stand: 14.09.2010

6 Eigene Darstellung mit Anlehnung an http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/14966.pdf, Stand 14.09.2010

7 Vgl. http://www.bitkom.org/de/themen/54704.aspx, Stand : 15.09.210

8 Vgl. Business-Motor mobiles Internet, http://www.riomobile.de/presse/download/100331_rio-mobile-Studie_Businessmotor-Internet.pdf, Stand : 16.09.2010

9 Vgl. Business-Motor mobiles Internet, http://www.riomobile.de/presse/download/100331_rio-mobile-Studie_Businessmotor-Internet.pdf, Stand : 16.09.2010

10 Vgl. http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Smartphone-smart-phone.html, Stand 22.10.2010

11 Vgl. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Smartphone-Markt-waechst-um-50-Prozent-1057411.html|date=11, Stand : 23.10.2010

12 Eigene Darstellung in Anlehnung an http://www.ottogroup.com/fileadmin/pdf/go_smart.pdf?a=b

13 Das Kürzel App steht für Application. Dahinter verbergen sich kleine Programme, die man sich z.B. auf sein iPhone runterladen kann. Ein App bietet seinem Anwender in ein paar wenigen Klicks neue Funktionen, Spiele oder Programme auf seinem mobilen Endgerät.

14 Vgl http://www.ottogroup.com/fileadmin/pdf/go_smart.pdf?a=b, Stand: 16.09.2010

15 Vgl. http://www.ottogroup.com/fileadmin/pdf/go_smart.pdf?a=b, Stand: 16.09.2010

16 Vgl. http://www.ottogroup.com/fileadmin/pdf/go_smart.pdf?a=b, Stand: 16.09.2010

17 Vgl. http://www.ottogroup.com/fileadmin/pdf/go_smart.pdf?a=b, Stand: 16.09.2010

Details

Seiten
22
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656036432
ISBN (Buch)
9783656036654
Dateigröße
890 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v180930
Note
2,0
Schlagworte
Smartphones Apps Geschichte Mobilfunk

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