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Pittura Metafisica und Surrealismus. Faktensammlung über eine Strömung und ihre Künstler

Referat / Aufsatz (Schule) 2010 6 Seiten

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe

1. Pittura Metafisica

- Proportionen, korrekte Wiedergabe von Licht und Schatten und die naturgetreue Farbgebung von Gegenständen, werden völlig ignoriert
- Verwendung mehrerer Fluchtpunkte
- Gegenstände werden entfremdet

2. Surrealismus

- 1917 taucht das Wort „Surrealismus“ zum ersten Mal auf
- geht auf Guillaume Apollinaire zurück, dessen Theaterstück „Les Mamelles de Tirésias“ (Die Brüste des Tiresias) den Untertitel „ein surrealistisches Drama“ trug
- vom frz. „sur“ = „über“, „Surrealismus“ bedeutet also wörtlich „über dem Realismus“

2.1. Geschichte der Bewegung

- entstand aus dem Dadaismus in Paris
- 1924 definierte André Breton den Surrealismus in seinem Buch „Surrealistisches Manifest“
- Surrealismus war zu Beginn eine literarische Bewegung
- beeinflusst vom Symbolismus, Expressionismus, Futurismus, den Schriften Lautréamonts, Alfred Jarrys und den Forschungen Sigmund Freuds
- gegen die unglaubwürdigen Werte der Bourgeoisie
- suchte die eigene Wirklichkeit des Menschen im Unbewussten und verwertete Rausch- und Traumerlebnisse als Quelle der künstlerischen Eingebung
- die Surrealisten entwickeln Methoden, um den kontrollierenden Verstand auszuschalten und die Erlebnisfähigkeit zu steigern
- Wirkung soll Gesundung der Gesellschaft herbeiführen
- 1925 erste Gruppenausstellung des Surrealismus in Paris
- wegen politischer Streitigkeiten, Auflösung der Gruppe der Surrealisten nach 1928/29

2.2. Verschiedene Arten des Surrealismus

- „Veristischer Surrealismus“ auch „kritisch paranoischer Surrealismus“ (Vereinigung nicht zusammengehöriger Dinge, verdrehte Perspektiven)
- „Abstrakter Surrealismus“ auch „Absoluter Surrealismus“(dasselbe Prinzip wie oben genannt nur ohne jeglichen Realismus) = eine abstrakte, symbolhafte Formensprache
- in der Plastik dominierte die Erfindung des „surrealistischen Gegenstands“, der Erfahrungen des Traums konkretisieren sollte oder sich als alltägliches Objekt den Projektionen aus dem Unterbewusstsein öffnet

2.3. Merkmale der Bewegung

- abstrakte Wirkung, Vertauschung und Auflösung der normalen Dimensionen
- nahtlose Verbindung von Organischem und Anorganischem
- wirkt traumhaft im Sinne von unwirklich
- Einzelheiten teils photogetreu abgebildet, teils seltsam umgeformt
- zusammengefügt, in einer überraschenden, der sichtbaren Wirklichkeit widersprechenden Weise

3. Yves Tanguy – Frankreich

- geboren am 5.Januar 1900 als Raymond Georges Yves Tanguy in Paris
- nach einem Besuch einer Ausstellung von Giorgio de Chirico 1923 fasst er den Entschluss, Maler zu werden
- vom Dadaismus beeinflusst
- wendet sich 1925 dem Surrealismus zu
- heiratet Jeannette Ducrocq
- pflegt Kontakt zu André Breton, René Magritte, Salvador Dalí und Max Ernst, in deren Schatten er jedoch bleibt
- emigrierte 1939 in die USA
- heiratet eine amerikanische surrealistische Künstlerin
- stirbt 1955 in Woodbury, USA, an einem Hirnschlag

Merkmale seiner Kunst

- surreale Landschaften im wahren Sinne des Wortes
- Expressionismus, Kubismus und neue Sachlichkeit sind als Einflüsse in seinen Werken zu spüren

Bildbeispiel:

„Divisibilité indéfinie“

[...]

Details

Seiten
6
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783668095397
Dateigröße
364 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v179683
Institution / Hochschule
Mariengymnasium Kaufbeuren
Note
1
Schlagworte
pittura metafisica surrealismus faktensammlung strömung künstler

Autor

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Titel: Pittura Metafisica und Surrealismus. Faktensammlung über eine Strömung und ihre Künstler