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Markenrelaunch am Beispiel Jägermeister

Raus aus der Traditionsecke - rein ins wilde Leben

Hausarbeit 2008 16 Seiten

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungs- und Fachbegriffverzeichnis

1 Problembeschreibung

2 Situationsanalyse
2.1 Die Mast Jägermeister AG
2.2 Die Zielgruppe
2.3 Das Produkt Jägermeister
2.3.1 Produktaufbau
2.3.2 Produkteigenschaften
2.4 Die Stellung am Markt
2.4.1 Der Wettbewerb
2.4.2 Eingliederung in Produktlebenszyklus

3 Relaunchbezogene Maßnahmen
3.1 Distributionspolitische Maßnahmen
3.2 Kommunikationspolitische Maßnahmen
3.2.1 Kommunikations- und Werbeziele
3.2.2 Die Kreativ-Strategie
3.2.3 Der Relaunch
3.2.3.1 Begriffsdefinition
3.2.3.2 Relaunch als Strategie
3.2.3.3 Relaunchbezogene werbliche Maßnahmen
3.2.4 Werbeerfolge

Zusammenfassung der Ergebnisse

Literaturverzeichnis

Abkürzungs- und Fachbegriffverzeichnis

Abbildung in dieserLeseprobenichtenthalten

1 Problembeschreibung

Der Kräuterlikör „Jägermeister“ der Mast-Jägermeister AG (JM AG)[1] musste in den vergangenen Jahren einen stetig sinkenden Absatz verzeichnen. Die JM AG versuchte diesem Abwärtstrend in Form eines Imagerelaunchs entgegenzuwirken.

In dieser Arbeit werden mögliche Ursachen für den sinkenden Produktabsatz genannt, sowie die Anwendung des Relaunchs eingehend auf Eignung und Erfolg geprüft.

Im ersten Schritt erfolgt eine Situationsanalyse. Diese beschreibt u.a. das Produkt genauer und definiert zusätzlich die Zielgruppen und den Wettbewerb. Im nächsten Schritt werden jene Werbemaßnahmen, welche sich auf den Relaunch beziehen, genauer beschrieben, sowie erzielte Werbeerfolge anhand von Studien belegt.

2 Situationsanalyse

Der folgende Abschnitt beschreibt u.a. das Produkt genauer, definiert die Zielgruppen und den Wettbewerb und gibt zusätzlich Aufschluss über die momentane Marktstellung des Produktes „Jägermeister“.

2.1 Die Mast Jägermeister AG

Das Unternehmen wurde 1878 von Wilhelm Mast gegründet. Das Rezept für den Kräuterlikör „Jägermeister“ wurde 1934 entwickelt und 1935 in den Markt eingeführt. Damals ließ das Unternehmen den Namen, das Etikett und den Hirschkopf als Warenzeichen schützen. Die heutige Aktiengesellschaft ist noch immer in Familienbesitz und hat ihren Hauptsitz im niedersächsischen Wolfenbüttel.[2]

2.2 Die Zielgruppe

Zur Stammverwenderschaft des Produktes „Jägermeister“ gehören meist männliche Personen ab 55 Jahren. Junge, männliche Verbraucher zwischen 18 und 39 Jahren sollen vor allem aus dem Party- und Unterhaltungsmilieu zusätzlich hinzugewonnen werden.[3]

2.3 Das Produkt Jägermeister

2.3.1 Produktaufbau

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Definition der Produktebenen[4]

Der Produktnutzen splittet sich in den materiellen Grundnutzen (alkoholhaltiges Getränk) und den immateriellen Zusatznutzen (Zusammengehörigkeitsgefühl, feiern mit Freunden, Ungezwungenheit).

Die Produkt-Wirtschaftlichkeit beinhaltet die Verkaufsbedingungen, die Distribution und den Service rund um das Produkt.

Zur Produkt-Ausstattung zählen Qualität, Geschmack, Duft, Design, Verpackung und der Markenname.

Der Produkt-Ego-Nutzen umfasst das Produktimage und dessen Auswirkung (Wir-Gefühl, Feierlaune, usw.). Alle Bestandteile der Produkt-Ausstattung müssen harmonisch ineinander greifen, um ein prägendes Produktimage und somit eine klare Profilierung beim Kunden zu schaffen.

2.3.2 Produkteigenschaften

Da das Produkt keinen bedeutenden Grundnutzen mit sich bringt, muss die strategische Ausrichtung im emotional-psychischen Bereich angesiedelt sein und verstärkt auf den Zusatznutzen eingehen.[5] Somit sind die einzigen Produktebenen die sich für einen Relaunch eignen der Produkt-Ego-Nutzen und die Produktwirtschaftlichkeit. Denn nur wenn das Produktimage jugendgerechter ausgerichtet wird und mit der Distributionsstrategie in Einklang steht, kann ein Relaunch erfolgreich sein.

2.4 Die Stellung am Markt

2.4.1 Der Wettbewerb

Zum Wettbewerb zählen nicht nur klassische Kräuterliköre wie „Underberg“, „Kümmerling“ und „Ramazotti“. Aufgrund der Eingliederung des Produktes „Jägermeister“ in das Marktsegment der Lifestyle-Getränke zählen nun auch Produkte wie „Bacardi“, „Absolut“ und „Smirnoff“ zu den direkten Konkurrenten.[6]

2.4.2 Eingliederung in Produktlebenszyklus

Das Produkt “Jägermeister” befindet sich in der Sättigungsphase. Um den Verfall in die Degenerationsphase zu verhindern, kann neben der Verkaufsförderung und einem eventuellen Zielgruppenwechsel ein Imagerelaunch dazu dienen, das Produkt künstlich in dieser mittleren, profitablen Phase zu halten.[7]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Abgrenzung der Phasen des Produktlebenszyklus

[...]


[1] Die Abkürzung „JM AG“ wurde von mir selbst gewählt und wird in dieser Form auf allen Folgeseiten verwendet

[2] www.jaegermeister.de -> Unternehmen -> Daten und Fakten -> Historie (aufgrund von Flashanimation keine genaue Angabe der URL möglich), 30.07.2007

[3] Absatzwirtschaft – Sonderausgabe Markenaward 2007, S.101

[4] Zindel, Karin: Voraussetzungen für einen erfolgreichen Relaunch von Konsumgütern, Reutlingen 1986, S.41

[5] Zindel: Voraussetzungen für einen Relaunch, S.83

[6] Absatzwirtschaft, S.101

[7] Schmidt, Siegfried J.: Handbuch Werbung, Band 5, Münster 2004, S. 57

Details

Seiten
16
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783656009849
ISBN (Buch)
9783656010555
Dateigröße
494 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v178794
Institution / Hochschule
Hochschule der Medien Stuttgart
Note
1,7
Schlagworte
Jägermeister Relaunch Marke Markenrelaunch Werbung

Autor

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Titel: Markenrelaunch am Beispiel Jägermeister