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Mitarbeiterkommunikation im Social Web – Fluch oder Segen?

Hausarbeit 2011 14 Seiten

BWL - Personal und Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Relevanz
1.2 Ziel und Gang der Untersuchung

2 Grundlagen und Merkmale von Social Web

3 Social Networking
3.1 Instrumente
3.1.1 Wikis
3.1.2 Weblogs
3.2 Social Web im Unternehmen
3.2.1 Interne Unternehmenskommunikation
3.2.2 Externe Unternehmenskommunikation
3.2.3 Chancen und Risiken

4 Schlussbetrachtung
4.1 Zusammenfassung und Ausblick
4.2 Kritische Würdigung und Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Relevanz

Mit der Industrialisierung ändern sich neben dem technologischen Fortschritt auch die Anforderungen an die Nutzer von Medien. Sowohl im privaten, als auch im beruflichen Umfeld hat die Bedeutung des Internets immens zugenommen. Die Menge der Informationen benötigt ein gewisses Management, um diese vorerst zu kompensieren und anschließend lediglich die relevanten Informationen analysieren und filtern zu können. Die Möglichkeiten und weitere Hintergrundinformationen, bezogen auf soziale Netzwerke, sind Teile dieser Arbeit und gewähren einen grundlegenden Einblick in die Verwendung des Web 2.0.

1.2 Ziel und Gang der Untersuchung

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Einblick in die Thematisierung von Social Web zu gewähren. Die Komplexität und Vielfalt dieses Thema ist unumstritten hoch, weshalb sich diese Arbeit lediglich auf grundlegende Analysen und Charakterisierungen beschränkt. In Abschnitt 2 werden vorerst allgemeine Informationen über das Social Web beschrieben, um vorerst einen Einblick in das Thema zu bekommen. Abschnitt 3 bezieht sich insgesamt auf die Anwendung und Unterschiede im Social-Media-Bereich. Es existiert eine Vielzahl von Instrumenten, die ein Unternehmen für seine Öffentlichkeitsarbeit nutzen kann, welche hier grundlegend charakterisiert werden. Als Praxisbeispiel und aus aktuellem Anlass, wird eine Social-Media-Kampagne der Commerzbank AG dargestellt. Bevor sich die Arbeit der Schlussbetrachtung und dem Fazit widmet, werden gegen Ende des dritten Kapitels wesentliche Vor- und Nachteile von Social Web dargestellt, um zu erfahren, welchen Risiken Unternehmen gegenüberstehen und wie diese abgewandt bzw. verhindert werden können.

2 Grundlagen und Merkmale von Social Web

Social Web und Web 2.0 sind Begriffe, die im heutigen Sprachgebrauch unglücklicherweise oft als Synonyme verwendet werden. Es ist deshalb wichtig, eine klare Abgrenzung zwischen beiden Begriffen zu bilden. Social Web stellt lediglich einen Teilbereich von Web 2.0 dar.1 Web 2.0 ist kein Begriff einer neueren Version, sondern wurde im Jahre 2005 von Tim O´Reilly in seinem Buch „What is Web 2.0“ geprägt. In dem Buch erläutert er, dass zahlreiche Merkmale für das Web 2.0 grundlegend sind. Wichtigstes Merkmal ist das eigentliche Web, das als Plattform verwendet wird. Dennoch ist das Web plattform- und geräteunabhängig. Das bedeutet, dass jeder Endbenutzer auf ein beliebiges Gerät zurückgreifen kann, um das Web nutzen zu können. Weiterhin wird auf eine kollektive Intelligenz hingewiesen. Je größer die Anzahl von gleichen Meinungen ist, desto höher ist die Glaubhaftigkeit der Gegenüber, unabhängig ob die Meinung der Wahrheit entspricht oder nicht. Schlussendlich wird in O´Reillys Werk behauptet, dass das Web generell eine anwender- und benutzerfreundliche Oberfläche als Merkmal aufweist.2 Social Web weist die Eigenschaft auf, dass die individuelle Person bzw. die Gruppe und die Interaktion untereinander wesentlicher Bestandteil ist. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Social Web ein Synonym für kollektives Wissen darstellt.3

3 Social Networking

Es besteht eine Vielzahl von Methoden, um im heutigen sozialen Netzwerk tätig zu sein. Folgend werden die zwei am häufigsten verwendeten Begriffe kurz charakterisiert und analysiert.

3.1 Instrumente

3.1.1 Wikis

Wikis sind Websites, die man im Internet bei Wissensbedarf aufrufen kann. Das Hauptmerkmal besteht darin, dass der Inhalt der Seiten beliebig oft, von sämtlichen Nutzern weltweit, verändert werden kann. Der Begriff „Wiki“ stammt aus dem hawaiianischen und bedeutet übersetzt „schnell“ bzw. „Schnelligkeit“. Demzufolge schenkt der Begriff einer schnellen und benutzerfreundlichen Bearbeitung dieser Seiten seine Bedeutung.4 Existiert also ein Beitrag, mit dessen Inhalt ein Nutzer nicht einverstanden ist, kann er ihn frei nach seiner Gestaltungsart ändern. Jeder Änderungsvorgang wird registriert, indem er auf einer Liste protokolliert wird. Somit ist es möglich, die Historie des Dokuments zu ersehen und ggf. Kontakt mit den Autoren herzustellen. Jeder Begriff ist einem bestimmten Kapitel zugeordnet, um so die Suche zu erleichtern. Werden bestimmte Begriffe in einer eckigen Klammer in einem Wiki- Beitrag geschrieben, so entsteht dadurch automatisch ein Link zu einem neuen Beitrag, wo wiederum dieser Begriff erklärt werden kann. Ein weiteres Merkmal von Wikis sind vereinzelte Beiträge mit der Notwendigkeit einer Authentifizierung. Dies ermöglicht es, bestimmte Artikel einem Verfasser zuzuordnen, der das alleinige Recht besitzt, den Beitrag editieren zu können. Zudem kommt neuerdings die Funktion der Nutzerverwaltung hinzu, bei der dem Nutzer schon während der Registrierung und Anmeldung sämtliche Rechte zugeteilt werden. Das erspart die erst nachträgliche Bearbeitung und Verwaltung der Nutzerrechte. Die SandBox gehört ebenfalls in den Sprachgebrauch der Wikis. Mit Hilfe einer SandBox, können Nutzer auf Wiki-Seiten experimentieren. Sie eignet sich insbesondere für Einsteiger, die sie als Übungsplattform verwenden, und sich somit auf das eigentliche Wiki vorbereiten können. Ohnehin besteht die Möglichkeit, Bilder und Grafiken in einem Wiki-Beitrag zu implementieren.5

3.1.2 Weblogs

Der Begriff Weblog wird aus den Worten Web und Blog definiert. Während Web für das Netz bzw. die Vernetzung steht, ist mit Blog ein Fahrten- oder Tagebuch zu interpretieren.6 Weblogs sind Seiten mit verschiedenen Formen von Inhalten. Diese können neben der Text- und der Audioform auch in Form von Bild oder Video dargestellt sein. Wichtigstes Merkmal ist die chronologische Anzeige einer Blog-Site. Der zuletzt eingetragene Beitrag erscheint stets an erster Stelle. Nutzer haben so die Möglichkeit, die Historie der Beiträge schneller und effizienter zu erfassen. Des Weiteren hat jeder Benutzer das Recht, verfasste Beiträge des Bloggers zu kommentieren.7 Ebenso wichtig ist der Aspekt, dass jeder Blog einem eigenen langfristigen Link zugeordnet wird, welcher Permalink genannt wird. Dadurch kann zwischen einzelnen Blogs vereinfacht auf andere Beiträge verwiesen werden. Werden Links gegenseitig verlinkt, so nennt man dies Trackbacking.8 Ein Großteil der Blog- Sites ist mit dem standardisierten Newsfeed RSS ausgestattet. Dem Nutzer bietet sich damit die Gelegenheit, bestimmte ausgewählte Themen zu abonnieren. Auch hier bieten sich zahlreiche Wege, über die man sich abonnierte RSS-Feeds unkompliziert anzeigen lassen kann.9 Ein weiteres Merkmal von Blogs sind Blogrolls. Diese sind Listen mit Lieblingsseiten oder Weiterempfehlungen, die vom Verfasser erstellt und bereitgestellt werden.10 Man unterscheidet generell zwischen zwei Arten von Weblogs. Ein offener Blog kann von mehreren Autoren verfasst werden. Lediglich der Inhaber der Blog-Site hat die entsprechenden Rechte, sämtliche Einträge zu verwalten. Bei einem geschlossenen Weblog ist nur der Inhaber der Blog-Site dazu berechtigt, Themen zu verfassen. Die Kommentarfunktion wird dennoch für jeden Nutzer zur Verfügung gestellt.11

3.2 Social Web im Unternehmen

Punkt 3.1 befasste sich mit den generellen Eigenschaften und Merkmalen von Wikis und Blogs. Folgend werden diese Begriffe explizit mit Bezug auf die Unternehmenskommunikation erläutert.

3.2.1 Interne Unternehmenskommunikation

Durch den Wandel der Industrialisierung und den technologischen Fortschritt, veränderte sich ebenfalls die Mitarbeiterkommunikation. Mit dem Einsatz von Social Software im Sinne von Wikis und Weblogs, ist den Mitarbeitern die Gelegenheit gegeben, sich intern effizienter zu verständigen. Der Einsatz von Social Software bietet den Unternehmen damit eine grundlegende Zeit- und Ortsunabhängigkeit, welche somit die Schlüsselmerkmale dessen sind.

[...]


1 Vgl. Ebersbach, A; Glaser, M; Heigl, R (2008): Social Web, S. 29

2 Vgl. Back, A. (2008): Web 2.0 in der Unternehmenspraxis: Grundlagen, Fallstudien und Trends zum Einsatz von Social-Software, S. 3

3 Vgl. Ebersbach, A; Glaser, M; Heigl, R. (2008): Social Web, S. 31

4 Vgl. Raabe, A. (2008): Social Software im Unternehmen: Wikis und Weblogs für Wissensmanagement und Kommunikation, S. 34

5 Vgl. ebd., S. 38 ff.

6 Vgl. Franz, D. (2007): Social Software in Public Relations: Strategien zum Umgang mit Weblogs und deren Einsatz in der externen Organisationskommunikation, S. 4

7 Vgl. Back, A. (2008): Web 2.0 in der Unternehmenspraxis: Grundlagen, Fallstudien und Trends zum Einsatz von Social-Software, S. 19

8 Vgl. Franz, D. (2007): Social Software in Public Relations: Strategien zum Umgang mit Weblogs und deren Einsatz in der externen Organisationskommunikation, S. 5 ff.

9 Vgl. Back, A. (2008): Web 2.0 in der Unternehmenspraxis: Grundlagen, Fallstudien und Trends zum Einsatz von Social-Software, S. 19

10 Vgl. Sauer, M. (2007): Weblogs, Podcasting & Online-Journalismus, S. 29

11 Vgl. Schrömer, M. (2009): Bildungsprozesse durch Weblogs, S. 6

Details

Seiten
14
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656008798
ISBN (Buch)
9783656008583
Dateigröße
431 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v178694
Institution / Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Note
Schlagworte
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