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Data Warehouse

Seminararbeit 2011 19 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Informationsmanagement
2.1 (Führungs-) Aufgaben des Informationsmanagements
2.1.1 Strategische Aufgaben
2.2.2 Administrative Aufgaben
2.2.3 Operative Aufgaben
2.2 Management der Informationswirtschaft
2.3 Lebenszyklus der Informationswirtschaft
2.3.1 Informationsnachfrage
2.3.2 Informationsquellen
2.3.3 Informationsressourcen
2.3.4 Informationsangebot

3. Data Warehouse
3.1 Grundgedanke
3.1.1 Integration
3.1.2 Separation
3.2 Betrieb
3.3 Anwendungen
3.3.1 Data Mining
3.3.2 OLAP
3.3.3. OLTP
3.4Diskussion
3.4.1 Kosten-Nutzen-Verhältnis
3.4.2 Nachteile und Gefahren

4. Fazit

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Hierarchie der Aufgabenebenen des Informationsmanagements

Abbildung 2: Lebenszyklusmodell der Informationswirtschaft

Abbildung 3: Der OLAP-Würfel

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Das Data Warehouse ist eines der Schlüsselkonzepte innerhalb des Themas „Management der Informationswirtschaft“. Im Rahmen dieser Seminararbeit soll das theoretische Konzept erarbeitet werden, bevor das fertige Konstrukt des DW untersucht wird. Der Fokus des zweiten Kapitels liegt auf dem Fundament des DW, der Information.

Zielsetzung

Ziel dieser Seminararbeit ist, dem Leser einen kurzen Einblick in die Welt des Informationsmanagements zu geben, das IW zu erklären um darauf folgend den Lebenszyklus der Informationswirtschaft zu veranschaulichen. Der LdI beinhaltet einen Kreislauf, dessen kritisches Moment, das Informationsangebot durch den Einsatz eines DW massiv verbessert wird.[1] Am Ende der Seminararbeit soll der Leser ein grobes Verständnis über Konstrukt und Hintergrund des DW erlangt haben.

Gang der Untersuchung

Anfangs wird in Kapitel zwei das Informationsmanagement beschrieben, dessen Führungsaufgaben, sowie das MdI und der LdI, um dann über das Informationsangebot zum Kapitel drei zu gelangen, das sich intensiv mit den Grundbegriffen des DW beschäftigt. Hier werden die Grundgedanken erläutert, Betrieb und potentielle Anwendungsmöglichkeiten dargestellt und abschließend eine allgemeine Diskussion über die Vor- und Nachteile eines DW geführt.

Im vierten und letzten Kapitel folgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeit.

2. Informationsmanagement

In der Literatur finden sich häufig zahlreiche Definitionen für ein- und denselben Begriff; so auch im Fall „IM“. Die jeweilige Definition ist dabei abhängig von dem Fall- und Interessenschwerpunkt des Autors.[2] [3]

Eine mögliche Definition liefert Weck, der mehrere bekannte Definitionen wie folgt zusammenfasst:[4]

„Diese .. Definitionsbetrachtungen geben … wieder, dass Managementaufgaben zielorientiert, unter Nutzung leistungsfähiger Informations-[5] und Kommunikationssysteme, in höchst effizienter Art und Weise in Handlungen umzusetzen sind.“

2.1 (Führungs-) Aufgaben des Informationsmanagements

Dementsprechend sind die Aufgaben des IMs umschrieben. Diese werden in der Literatur in drei Bereiche eingeteilt:[6] [7]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Hierarchie der Aufgabenebenen des Informationsmanagements. Quelle: Eigene Darstellung.

Die Inhalte der jeweiligen Aufgabenbereiche werden auf den folgenden zwei Seiten genauer erläutert.

2.1.1 Strategische Aufgaben

Die strategische Ebene ist die oberste in der Aufgabenhierarchie des IMs. Dies ist darin begründet, dass die strategischen Aufgaben für das gesamte Unternehmen von Bedeutung sind.[8]

Zu diesen Aufgaben gehören auch Grundsatzentscheidungen bezüglich organisatorischer und räumlicher Verteilung der IM-Ressourcen.[9]

Strategische Aufgaben sind den anderen beiden Ebenen übergeordnet und dienen Hauptsächlich der Planung und Koordination. Zu den Aufgabenbereichen zählen entsprechend der Literatur vor allem:[10] [11]

- Strategische Situationsanalyse
- Strategische Zielplanung
- Strategieentwicklung
- Strategische Maßnahmenplanung
- Strukturmanagement
- Qualitätsmanagement
- Technologiemanagement
- Controlling
- Revision

2.2.2 Administrative Aufgaben

Administrative Aufgaben ergeben sich zunächst aus den Aufgaben auf der strategischen Ebene[12], wobei der Fokus vor allem auf der Planung, Überwachung und Steuerung[13] und der Umsetzung der Aufgaben der strategischen Ebene liegt.[14] Dementsprechend handelt es sich hauptsächlich um Managementaufgaben:[15]

- Projektmanagement
- Personalmanagement
- Datenmanagement
- Lebenszyklusmanagement
- Geschäftsprozessmanagement
- Wissensmanagement
- Sicherheitsmanagement
- Katastrophenmanagement
- Vertragsmanagement

2.2.3 Operative Aufgaben

Entsprechend dem Herunterbrechen der strategischen Vorgaben, macht die unterste Ebene, die operative Ebene, das Umsetzen dieser Strategien erst möglich. Zu dieser untersten Eben gehören folgende Aufgaben:[16]

- Produktionsmanagement
- Problemmanagement
- Benutzer-Service

Auf dieser Ebene wird der Leitsatz „Die [richtigen] Informationen … zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort in der richtigen Darstellungsform“[17] zum Leben erweckt.

2.2 Management der Informationswirtschaft

Die Aufgabe, bzw. der Zweck der in Kapitel 2.2 beschrieben Aufgaben des IM ist das IW.[18] Dessen Ziel wiederum ist die von Link beschriebene „Herstellung des informationswirtschaftlichen Gleichgewichts im Unternehmen.“[19], die ein Gleichgewicht von Informationsangebot und Informationsnachfrage beschreibt. Das Ergebnis des Gleichgewichts dieser beiden Variablen ist der Informationseinsatz.[20]

Weitere Aufgaben des Informationsmanagements sind neben dem MdI das Management der Informationssysteme und das Management der Informations- und Kommunikationstechnik[21] [22], die im Rahmen dieser Seminararbeit aus Raumgründen nicht weiter ausgeführt werden.

[...]


[1] Siehe Kapitel 3.4

[2] Vgl. (Selke, 2006 S. 33)

[3] Vgl. (Krcmar, 2010 S. 31)

[4] Vgl. (Weck, 2003 S. 6)

[5] Informationssysteme: „Mensch- Computer-Systeme bzw. .. sozio-technische Systeme“ aus: (Stickel, 2001 S. 4)

[6] Vgl. (Heinrich, et al., 2005 S. 33ff)

[7] Vgl. (Stickel, 2001 S. 6)

[8] Vgl. (Biethahn, et al., 2004 S. 30)

[9] Vgl. (Schmitt, 2000 S. 42)

[10] Vgl. (Heinrich, et al., 2005 S. 74)

[11] Vgl. (Lehner, 2009 S. 160)

[12] Vgl. (Weck, 2003 S. 10)

[13] Vgl. (Lehner, et al., 2008 S. 226)

[14] Vgl. (Heinrich, et al., 2005 S. 194)

[15] Vgl. (Krcmar, 2010 S. 38)

[16] Vgl. (Krcmar, 2010 S. 38)

[17] (Trill, 2009 S. 49)

[18] Vgl. (Krcmar, 2010 S. 53)

[19] (Link, 1982 S. 285)

[20] Vgl. (Jung, 2006 S. 208)

[21] Vgl. (ebd.)

[22] Vgl. (Abts, et al., 2009 S. 396)

Details

Seiten
19
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656008873
ISBN (Buch)
9783656008644
Dateigröße
635 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v178677
Institution / Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Note
1,7
Schlagworte
Data Warehouse Data Warehouse Informatik Wissensmanagement Knowledge Management

Autor

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Titel: Data Warehouse