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Die Annalen des Lampert von Hersfeld und sein Bericht über die Absolution Heinrichs IV. in Canossa

Hausarbeit (Hauptseminar) 2009 31 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhalt

I.) Einleitung

II.) Aspekte zu Lampert von Hersfeld
II. 1. Leben und Werk Lamperts
II. 2. Lamperts Umfeld: Das Kloster Hersfeld
II. 3. Lampert als Historiograph des 11. Jhs.

III.) Die Annalen
III. 1. Stammbaum der Handschriften
III. 2. Gegenstand und Zeitbereich
III. 3. Stil

IV.) Die Debatte um die Glaubwürdigkeit Lamperts

V.) Voraussetzungen und Hintergrund
V. 1. Der Investiturstreit
V. 2. Lamperts Position in dem Konflikt

VI.) Lamperts Bericht über die Absolution Heinrichs
VI. 1. Der Weg nach Canossa
VI. 2. Heinrich vor den Toren von Canossa
VI. 2. 1. Analyse der Textstelle
VI. 2. 2. Das Problem der Bewertung
VI. 3. Die Vereinbarungen

VII.) Fazit

Literatur

Quellen

Anhang

I.) Einleitung

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den ca. 1077-1078 von dem Hersfelder Mönch Lampert verfassten Annalen. Dieses Werk kann seit seiner „Wiederauffindung“ durch die Humanisten im 15. Jh., die erstmals eine größere Verbreitung zur Folge hatte, auf eine sehr wechselhafte Rezeptionsgeschichte zurückblicken, die sich zwischen großer Wertschätzung und heftiger Kritik bewegt. Wegen seines Inhaltsreichtums und der scheinbar tendenzlosen Berichterstattung wurde ihm lange Zeit große Bedeutung zugemessen insbesondere als Quelle für die Regierungszeit Heinrichs IV., den Investiturstreits und die damit verbundenen Vorgänge in Canossa.

Mit dem Aufkommen der historischen Quellenkritik im 19. Jh. gelangten verschiedene Historiker jedoch zu sehr ernüchternden Urteilen, was die Glaubwürdigkeit des Mönchs angeht, angefangen bei Leopold von Ranke in seinem Vortrag „Zur Kritik fränkisch-deutscher Reichsannalisten“ vor der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1854[1]. Bei Oswald Holder-Egger, Mitarbeiter der Scriptores der MGH und Editor der aktuell relevanten Ausgabe von Lamperts Annalen, fällt die Kritik vernichtend aus: Die Annalen seien eine gehässige Tendenzschrift, Lampert ein planvoller Lügner[2]. Bereits bei Gerold Meyer von Knonau war dieses Urteil milder ausgefallen, doch erst seit den Arbeiten Tilman Struves 1969/70 erfuhr das Lampert-Bild in der Geschichtsforschung eine nachhaltigere Rehabilitierung und Differenzierung. Ungeachtet, zu welchem Urteil man in Bezug auf ihren Quellenwert gelangt, haben die Annalen doch einigen Einfluss auf heutige Vorstellungen von den in ihnen geschilderten Ereignissen. So haben verschiedene Autoren darauf hingewiesen, wie unser Bild von der Absolution des Königs vor Papst Gregor VII. von Lamperts Schilderungen geprägt ist[3].

Diese Hausarbeit setzt sich zum Ziel, nach einer kurzen Einführung in die Biographie Lamperts, seiner Einordnung als Historiograph, einem Überblick über Charakteristika der Annalen sowie der Erörterung seines Standpunkts im Investiturstreit, seine Darstellung der Ereignisse in Canossa zu untersuchen, auf der Basis der zuvor gewonnenen Erkenntnisse verständlich zu machen und kritisch zu werten. Dies umfasst die Beantwortung der Frage, warum sie in der gewählten Form und nicht anders erscheint, welche Tendenz ihr innewohnt und wie diese aus dem persönlichen Standpunkt des Autors sowie aus zeitgeschichtlichen Besonderheiten erklärbar sein könnte. Eine solche Arbeit kann freilich den gegenwärtigen Forschungsstand zu diesen komplexen Fragen nur in Grundzügen zu umreißen versuchen, in der Reflexion der Ergebnisse aber durchaus zu Ansätzen für ein eigenes Urteil gelangen, wie dies in einem abschließenden Fazit unternommen wird.

II.) Aspekte zu Lampert von Hersfeld

II. 1. Leben und Werk Lamperts

Über den Autor Lampert ist nur wenig bekannt und dies Wenige stammt fast ausschließlich aus seinen eigenen sparsamen Angaben, was aber immerhin mehr ist, „als man im allgemeinen von einem mittelalterlichen Autor erwarten darf“[4]. Er wurde vor 1028 als Sohn eines vermutlich in Mainfranken ansässigen Adelsgeschlechts geboren. An der Bamberger Domschule, deren Leitung der spätere Erzbischof von Köln Anno inne hatte, wurde er zum Geistlichen erzogen und trat am 15. März 1058 in das Kloster Hersfeld ein. Im selben Jahr empfing er die Priesterweihe und unternahm eine Pilgerfahrt nach Jerusalem, von der er 1059 zurückkehrte. Er leitete vermutlich eine zeitlang die Hersfelder Klosterschule und war an den Geschäften des Kloster beteiligt (eine Zahl von Urkunden kann als aus seiner Feder stammend identifiziert werden[5] ). 1071 unternahm er im Auftrag seines Abtes eine Studienreise in die Reformklöster Saalfeld und Siegburg. 1081 verließ er Hersfeld und wurde der erste Abt von Hasungen, wo er jedoch kurze Zeit später verschied[6]. Die Abfassung seiner Werke besorgte er in den 70er Jahren, doch muss er (besonders bei den Annalen) über die Jahre Aufzeichnungen geführt und historische Studien betrieben haben. Ca. 1073 ist die Verfassung der Vita Lulli anzusetzen, einer Lebensbeschreibung des Hersfelder Klostergründers Lul im Stile einer Heiligenvita. Eine Geschichte des Klosters Hersfeld ( Libellus de Institutione Herveldensis ecclesiae , 1074-1076) ist nur fragmentarisch erhalten. Im Folgenden soll in erster Linie seinem Hauptwerk, den 1077-1078 geschriebenen Annales , unser Interesse gelten.

II. 2. Lamperts Umfeld: Das Kloster Hersfeld

Das Kloster Hersfeld, in dem Lampert seine meiste Zeit lang gelebt und gewirkt hat, liegt in Nordhessen am linken Ufer der Fulda im Mündungsgebiet von Haune und Geis. Es wurde 769 vom Mainzer Erzbischof Lul an der Stelle einer 736 von Sturmi gegründeten Einsiedelei als Benediktinerkloster gegründet und in der Folge von jenem in Personalunion als Abt geleitet. Auf der Synode von Quierzy 775 verlieh Karl der Große dem Kloster Schutz und freie Abtwahl, da er es als Missionszentrum sowie zur Festigung seiner Macht gegenüber Sachsen und Thüringen zu nutzen gedachte. Durch Schenkungen der fränkischen Könige erlangte es reichen Grundbesitz im hessischen und thüringischen Raum[7]. Die Karls-Tradition wurde seitdem in Hersfeld stets hoch gehalten und wenn Lampert Lul im Auftrag seines Abtes eine Heiligenvita widmet, besitzt dies auch eine politische Funktion: Sie sollte die Rechte des Klosters gegenüber den Zehntforderungen des Mainzer Erzbischofs bekräftigen[8]. Die Geschichtsschreibung besaß in Hersfeld seit dem 10. Jh. (mit den bis 984 reichenden „Hersfelder Annalen“) Tradition. Die an klassischen Autoren reiche Bibliothek und die Schule des Klosters genossen hohes Ansehen. Ebenso wie die Vita Lulli sind auch die Annalen vermutlich auf Anregung des Abtes Hartwig begonnen worden, um an die klösterliche Tradition anzuknüpfen und die Hersfelder Annalen fortzusetzen[9].

Der Rückgriff auf die Karls-Tradition im 11. Jh. ist sicher auch als eine Besinnung auf die eigene glanzvolle Vergangenheit zu sehen und als Stärkung des klösterlichen Selbstbewusstseins inmitten der widrigen Zeitumstände angesichts „der Schäden, die Hersfeld durch das Bischofsregiment während der Minderjährigkeit Heinrichs IV., durch den thüringischen Zehntstreit und die Auswirkungen des Sachsenkrieges erlitten hatte“[10]. Hersfeld nahm während der Sachsenaufstände und des Investiturstreits Partei für König Heinrich IV. und von diesem wurde es bevorzugt als Aufenthaltsort während der Bekämpfung der Aufstände genutzt[11]. Die Stellung, die Lampert in seinen Annalen einnimmt, bewegt sich demnach in einem Zwiespalt: Einerseits vertritt er vehement Hersfelder Interessen, andererseits gerät er mit seinem individuellen Urteil über Heinrich IV. in einen Gegensatz zur vorherrschenden Meinung im Kloster.

II. 3. Lampert als Historiograph des 11. Jhs.

Um die Charakteristika des Schriftstellers Lampert beurteilen zu können, muss man sich der Zeitumstände bewusst werden, in denen er schreibt, sowie den Vergleich zu dem bemühen, was der Historiographie des 11. Jhs. grundsätzlich eigen war.

Die Zeit Lamperts lässt sich auf vielfache Weise als Zeit des Umbruchs charakterisieren: In politischer, gesellschaftlicher sowie generationaler Hinsicht. Struve hat sehr umfassend und aspektreich das Weltbild Lamperts zu rekonstruieren versucht[12]. Ein wichtiger Aspekt ist die Auflösung der im ottonischen Zeitalter (zumindest allgemein und grundsätzlich) anerkannten Einheit von Kirche und Reich, dem Ende eines Verständnisses von der Kirche als regnum et sacerdotium umfassend[13]. Ein wichtiger Faktor dafür war die um die Jahrtausendwende aufkommende Forderung nach einer Kloster- und Kirchenreform, die in ihrer Berufung auf die Benediktinische Mönchsregel und das kanonische Recht der alten Kirche in Widerspruch geriet zu Vorstellungen von einer „Reichskirche“, in der König und Adel maßgeblichen Einfluss auf geistliche Angelegenheiten ausübten, wie z. B. durch die Besetzung kirchlicher Ämter, durch Eigenkirchen und -klöster oder sogar durch Einbezug von Rom und dem Papsttum für ihre politischen Interessen. In dem Maße, wie sich der Konflikt zwischen Papsttum und Königtum (vornehmlich in der Frage der Laieninvestitur und Simonie) zuspitzte, mussten aktuelle Gegenwartsdarstellungen in Annalen und Chroniken Position beziehen[14]. Grundmann verdeutlicht dies an zwei extremen Positionen in der Sicht Heinrichs IV.: Während bei Lampert von Hersfeld die Annalen zu einer „heftigen, verzerrenden Polemik gegen Heinrich IV.“ ausarten, wird dessen anonym verfasste Vita „zu einer warmherzigen Apologie“[15]. Diese Vorüberlegungen zum historiographischen Kontext sollen vorerst genügen. Es wird darauf in der Beschreibung von Lampert Position im Investiturstreit (Kapitel V. 2.) zurückzukommen sein.

III.) Die Annalen

III. 1. Stammbaum der Handschriften

Wir besitzen heute nur drei mittelalterliche Abschriften von Lamperts Annalen. Eingefügt in eine Handschrift der Weltchronik Ekkehards von Aura liegen einige Stellen aus den Jahren 705-1056 als Gothaer Fragment vor. Wie auch die Exzerpte aus Pommersfelden, die die Jahre 1039-1075 umfassen, stammen sie aus dem Anfang und der Mitte des 12. Jhs. und sind wohl Abschriften des Erfurter Kodex (s. u.). Das Wormser Fragment, um 1120-1130 entstanden, enthält Teile des Jahres 1076 und stammt von einer Ableitung des Archetyps ab[16]. Im Mittelalter war das Werk nur wenig verbreitet, Fritz nennt vor allem die Verwendung im 12. Jh. im Liber de unitate ecclesiae consevanda und in der Vita Annonis . Drei Erfurter Quellen schöpfen aus den Annalen: Annales antiqui und Auctarium Ekkehardi im 12. Jh. sowie die Cronica minor aus dem 13. Jh. Ferner fanden sie in der Chronik von Goseck, den Nienburger und Paderborner Annalen, im Annalista Saxo sowie in der Lorscher Chronik im 12. Jh., sowie bei Heinrich von Herford im 14. Jh. Verwendung[17]. Die Erfurter Handschrift wurde im 15. Jh. entweder von Hartmann Schedel oder Wigand Gestenberg wiederentdeckt, von Anregungen und Hinweisen Schedels gingen vermutlich die weiteren Ableitungen in Würzburg, Göttingen und Dresden aus[18]. Fritz präferiert das Stemma von Stengel, es ist im Anhang wiedergegeben (s. Anhang 1): Es geht von einem Archetyp X aus, von dem ausgehend die o. g. mittelalterlichen Ableitungen Worms (über eine Handschrift Y) und Erfurt entstanden, während Gotha und Pommersfelden aus dem Erfurter Kodex stammen. Im Mittelalter konnten die Annalen demzufolge nicht besonders bekannt gewesen sein, sie erlangten erst im 15. Jh. durch Vervielfältigung größere Verbreitung.

III. 2. Gegenstand und Zeitbereich

Lamperts Darstellung umfasst eine Erzählung der Weltgeschichte vom ersten Zeitalter (von Adam bis Noah) von den Anfängen bis 1077. Sie schließen mit der Bemerkung, dass ein Nachfolger seine Fortsetzung des Berichts mit der Wahl König Rudolfs von Rheinfelden beginnen lassen möge[19].

Den Beginn hat der Autor von den alten Hersfelder Annalen übernommen, die bis 1044 reichten und denen ein aus Isidor von Sevilla und Beda geschöpfter weltgeschichtlicher Abriss vorangestellt war. Unter Benutzung der Alteicher Annalen, Reginos und Einhards hat Lampert gelegentlich Zusätze eingebracht, ab 1040 treten zunehmend eigene Formulierungen auf und mehren sich im Verlauf. Von 1063 an werden die Beschreibungen mit jedem Jahr ausführlicher. Ein Schema des Aufbaus nach Struve zeigt, dass die Jahre 1073-1077 schließlich im Verhältnis zum ganzen Rest ein deutliches Übergewicht besitzen (vgl. Anhang 2).

Der Annalenbegriff sollte an dieser Stelle diskutiert werden, scheint Lampert diesen in seinem Werk doch zu sprengen. Nach den Ausführungen Grundmanns sind Annalen Aufzeichnungen für den eigenen Gebrauch der Klöster, die mit den Chroniken zwar die Gliederung nach Jahren gemeinsam haben, im Gegensatz zu ihnen jedoch in der Regel auf die Nennung des Autors und auf literarischen Anspruch verzichten. Sie sind nicht sehr auf Verbreitung bedacht, wollen nicht belehren[20]. Lamperts Annalen weisen in vielerlei Hinsicht eine Tendenz zur Chronik auf:

1. Der Autor gibt in ihnen biographische Fakten preis.
2. Sie gewinnen ab dem Jahr 1073 immensen Umfang in der Darstellung der Ereignisse. Dies ist teilweise begründet durch
3. die literarischen Ambitionen, die sich in den Erzählungen äußern und sogar den Eindruck erwecken können, der Autor wolle „als ein zweiter Sallust und zweiter Livius“[21] gelten.
4. Zudem besitzen die Annalen in weiten Teilen offensichtlich didaktische Funktion[22].

Tilman Struve bezeichnet Lamperts Annalen daher als „Weltchronik in annalistischem Gewand“[23]. Gründe für das Festhalten Lamperts am Annalen-Schema sind in seinem Verständnis von Geschichte als einer chronologischen Folge von Ereignissen auszumachen sowie in seiner konservativen Grundhaltung, die ihn nicht den Bruch mit der Tradition wagen lässt.[24]. Schließlich ist er mit der Aufgabe betraut, die Hersfelder Annalen fortzusetzen, die ihm das Schema vorgeben. Eine Nähe zur Annalenform besteht allerdings nicht nur in formaler, sondern auch in inhaltlicher Sicht: Lampert vertritt in seinem Werk ausdrücklich die Interessen des Klosters Hersfeld. Wann immer jemand diese verletzt, wird diese Person entschieden verurteilt, so z. B. der Mainzer Erzbischof Siegfried im Zusammenhang mit dem thüringischen Zehntstreit. Dieser wird auch nur deshalb als wichtig genug befunden, ausführlich kommentiert zu werden, weil er sich in der Hersfelder Interessensphäre abspielt. Lamperts Sicht ist aufgrund der Tatsache, dass er das Kloster nie verließ, beschränkt, wie er selbst zugibt[25] und dieser klösterlich-mönchische Standpunkt ist es, der sein Werk inhaltlich wieder in die Nähe eines Annalenwerks rücken lässt.

III. 3. Stil

Struve sieht in der Sprache Lamperts den Schlüssel zum Verständnis des Autors und seines Werks. In ihrer Individualität hebe sie sich vom Schulgebrauch ab und unterscheide sich dadurch von einem Großteil der zeitgenössischen Historiographie. In ihr finden sich starke Anleihen an den Stil klassisch-römischer Historiker, vor allem Livius‘ und Sallusts, ferner Ammianus Marcellinus‘, Justins, Suetons, Tacitus‘, sowie verschiedener römische Dichter, was sicher auf die Prägung Lamperts durch seine Studien in der Bamberger Domschule und deren umfangreicher Bibliothek zurückgeführt werden kann[26]. Obwohl Lampert, wie es bei einem mittelalterlichen christlichen Autor selbstverständlich ist, die Bibel und die Kirchenväter sowie die hagiographische Tradition kennt, tritt dies doch auffällig zurück gegenüber dem heidnisch-römischen Einfluss, weshalb Struve ihn auch als „,Humanisten‘“[27] bezeichnet. Das Besondere von Lamperts Stil besteht nun darin, dass der Autor nicht einfach Zitate übernimmt, sondern ihren Stil so verinnerlicht hat, dass er ihn in seine eigene Sprache integriert. Merkmale des epischen Stils sind beispielsweise eingeschaltete Reden, deren Wortlaut Lampert nicht bekannt sein konnte, die die Handlung beleben sollen, wie z. B. diejenige, in der Gregor VII. Heinrich IV. nach der Lösung vom Bann zu einer „Abendmahlprobe“ auffordert[28].

[...]


[1]
Leopold von Ranke, Zur Kritik fränkisch-deutscher Reichsannalisten (1854), in: Abhandlungen der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Berlin 1855, S. 415-458

[2] Vgl. Oswald Holder-Egger, Studien zu Lambert von Hersfeld III, Neues Archiv der Gesellschaft für Ältere Deutsche Geschichtskunde zur Beförderung einer Gesamtausgabe der Quellenschriften deutscher Geschichten des Mittelalters, Jg. 19 (1894), Heft 3, z. B. S. 540

[3] Vgl. ebd, S. 537 sowie Johannes Haller, Abhandlungen zur Geschichte des Mittelalters, Neuauflage der Ausgabe von 1944, Stuttgart o. J., S. 41

[4] Tilman Struve, Lampert von Hersfeld. Persönlichkeit und Weltbild eines Geschichtsschreibers am Beginn des Investiturstreits (Sonderdruck aus: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 19 (1969)), Stuttgart 1969, S. 12 (im Folgenden: Struve, Lampert I)

[5] Vgl. ebd., S. 56-60

[6] Vgl. Struve, Tilman, Lampert v. Hersfeld, in: LexMA 5 (1991), Sp. 1632

[7] Vgl. Tilman Struve, Hersfeld, in: LexMA 4 (1989), Sp. 2182-2183

[8] Vgl. Struve, Lampert I, S. 44-46

[9] Vgl. ebd., S. 51

[10] Ebd., S. 45

[11] Vgl. Struve, Hersfeld, Sp. 2183

[12] Vgl. Tilman Struve, Lampert von Hersfeld. Persönlichkeit und Weltbild eines Geschichtsschreibers am Beginn des Investiturstreits, Teil II., in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 20 (1970), S. 72-124 (im Folgenden: Struve, Lampert II)

[13] Vgl. Franz-Josef Schmale, Funktion und Formen mittelalterlicher Geschichtsschreibung. Eine Einführung, Darmstadt 1984, S. 42

[14] Vgl. Herbert Grundmann, Geschichtsschreibung im Mittelalter. Gattungen – Epochen – Eigenart, Göttingen 41987, S. 58-59

[15] Ebd., S. 59

[16] Vgl. Wolfgang Fritz, Einleitung, in: Lambertus Hersfeldensis, Annales. Lampert von Hersfeld, Annalen, ed. Oswald Holder-Egger. Neu übers. von Adolf Schmidt. Erl. von Wolfgang Dietrich Fritz (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters 13), Darmstadt 31985, S. XV-XVI

[17] Vgl. ebd., S. XVI

[18] Vgl. ebd., S. XVI-XVII

[19] Vgl. Lambertus Hersfeldensis, Annales. Lampert von Hersfeld, Annalen, ed. Oswald Holder- Egger. Neu übers. von Adolf Schmidt. Erl. von Wolfgang Dietrich Fritz (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters 13), Darmstadt 31985, S. 422

[20] Grundmann, Geschichtsschreibung, S. 24-25

[21] Holder-Egger, Lambert III, S. 531-532

[22] Vgl. Struve, Lampert II, S. 103

[23] Struve, Lampert I, S. 55

[24] Vgl. ebd., S. 54-55

[25] Vgl. Struve, Lampert II, S. 73-74

[26] Vgl. Struve, Lampert I, S. 25-31

[27] Ebd., S. 15

[28] Vgl. Lampert, Annalen, S. 410

Details

Seiten
31
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783656008033
ISBN (Buch)
9783656008286
Dateigröße
547 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v178625
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen – Geschichte
Note
Schlagworte
annalen lampert hersfeld bericht absolution heinrichs canossa

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