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Web Site Engineering: Einführung, verschiedene Vorgehensmodelle und im Detail das WSE-Komponentenmodell

von Hilger Schneider (Autor) Michael Brunst (Autor) Robert Raszczyk (Autor)

Hausarbeit 2004 38 Seiten

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis:

1.) Einleitung

2.) Probleme bei der Erstellung von Software

3.) Vorgehensmodell Motivation:

4.) Ziele von Software Engineering
4.1) Grundlagen für Software Engineering
4.2) Faktoren für Software Engineering
4.2.1) Externe Qualitätsfaktoren:
4.2.2) Interne Qualitätsfaktoren:

5.) Anforderungen an „Well-Engineered Web-Sites":
5.1) Korrektheit
5.2) Testbarkeit
5.3) Wartbarkeit
5.4) Portierbarkeit/ Skalierbarkeit
5.5) Wiederbenutzbarkeit
5.6) Robustheit/ Verlässlichkeit
5.7) Effizienz
5.8) Lesbarkeit: Sourcecode
5.9) Dokumentation
5.10) Präsentation:
Das Web-Site-Engineering – Komponentenmodell

6.) WSE-Komponentenmodell und seine Anwendung

7.) Die erste Komponente: Strategische Unternehmensführung
7.1) Strategische Entscheidungen
7.2) Taktische Entscheidungen
7.3) Operative Entscheidungen

8.) Die zweite Komponente: Zielfelder des Web-Site-Engineerings

9.) Handlungsebenen-Zielfeld-Matrix Vorgehensmodelle des Komponentenmodells im Besonderen das Wasserfallmodell

10.) Was ist ein Vorgehensmodell

11.) Das „klassische" Wasserfallmodell als Vorgehensmodell
11.1) Erläuterung der einzelnen Phasen
11.2) Vorteile und Nachteile des Wasserfallmodells
11.3) Das iterierte Wasserfallmodell mit Rückschritten:

12.) Beispiel einer Web-Site-Erstellung anhand des

13.) Zusammenfassung

14.) Kurze Vorstellung weiterer Modelle
14.1) Evolutionäres Modell
14.2) Rapid Prototyping (Throw - Away - Prototyping)
14.3) Transformationsansatz
14.4) Rational Unified Process (RUP)
14.5) Spiralmodell

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1: Web-Site-Engineering

Abbildung 2: eigene Darstellung Web-Site-Engineering - Komponentenmodell

Abbildung 3: Handlungsebenen der strategischen Unternehmensführung

Abbildung 4: Zielfelder des Web-Site-Engineering

Abbildung 5: Handlungsebenen-Zielfeld-Matrix

Abbildung 6: Wasserfallmodell

Abbildung 7 Iteriertes Wasserfallmodell

Abbildung 8: Wasserfallmodell (7 Phasen)

Abbildung 9: Evolutionäres Modell

Abbildung 10: Rapid Prototyping

Abbildung 11: Transformationsansatz

Abbildung 12: Spiralmodell

1.) Einleitung

Was ist Web-Site-Engineering (Web-Engineering)?

Web-Engineering ist noch eine relativ neue Disziplin des Software Engineering, sie beschäftigt sich im Detail mit den Systemformen und den dazu geeigneten Entwicklungstechnologien.[1]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Daraus resultiert, das zum erfolgreichen Entwickeln und Launching grosser Web-Sites, Web spezifische Modifikationen an den klassischen Verfahren des Software Engineerings vorzunehmen sind.

Es gibt im Rahmen des Web-Site-Engineering ein 5 Punkte Programm, welches wir nun genauer vorstellen.

1.) Voraussetzung:

Die grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung von Web Anwendungen ist das der Anwender über eine umfassende und detaillierte Kenntnis über web-spezifischen theoretischen Methoden und die praktischen Techniken verfügt.

2.) Beziehungen:

In der klassischen Dualität gibt es nur den Kunden und den Entwickler. Im Rahmen von Web Projekten tritt noch ein weiterer Partner auf.

Der Benutzer der Software, dieser sollte und muss in der Planung und Durchführung des Projektes direkt oder indirekt mit einbezogen werden, um eine möglichst gute Ausnutzung und Auslastung der Software und Web Projekte zu gewährleisten.

3.) Inhalte und Wissen:

Die Inhalte sollten im optimalen Fall in die Web Anwendungen eingebaut werden.

Wenn dies nicht möglich ist sollten sie aber zumindest in der Regel web gerecht aufbereitet oder gegebenenfalls neu erstellt werde.

Damit dies überhaupt möglich ist, ist es erforderlich, dass die Beteiligten, Wissen über Webdesign zur Präsentation, technischen Redaktion zur Aufbereitung und Content Management zur Wartung Verfügen.

4.) Zeitfaktor:

Dadurch, dass web basierende Software, schnellen und kurzfristigen Update Zyklen unterliegen, ist es nötig, die klassischen Verfahren einer Verschlankung zu unterziehen.

Hierbei ist im besonderen Wert auf die Anforderungsanalyse und Spezifikation einerseits und anderseits auf die Wartung und Pflege zu legen.

5.) Abgrenzung

Bei Web-Sites spielt die Promotion und Abgrenzung zu anderen Mitbewerbern eine grössere Rolle als bei klassischer Software.

Dies bedeutet, dass die Web-Site nicht nur höchst verfügbar, schnell erreichbar (keine langen Ladezeiten) und möglichst ausfallsicher sein muss, zudem muss Ihre Existenz bzw. Änderungen dem Benutzer und Interessenten umgehend bekannt gemacht werden.

Wir betrachten nun noch einmal die Definition von Web-Site Engineering, und erweitern die Definition um weitere Aspekte:

Web-Site-Engineering ist die methodenbasierte, werkzeugunterstützte, quantifizierte, erfahrungsnutzende und Community- bezogene Entwicklung und Wartung von Web- basierten Softwaresystemen.[2]

Web-Site-Engineering ist die Entwicklung, Pflege und Einsatz qualitativ Hochwertiger Software mit wissenschaftlichen Methoden, wirtschaftlichen Prinzipien, geplanten Vorgehensmodellen, Werkzeugen und quantifizierbaren Zielen.[3]

2.) Probleme bei der Erstellung von Software

Zunächst ein Beispiel für Software-Katastrophen:[4]

Am 4. Juni 1996 wurde das Ariane- 5 Raketenprogramm zu seinem Jungfernflug gestartet und wurde für ungefähr 40 Sekunden fehlerlos ausgeführt. Dann begann „Es“ vom Kurs abzuweichen und musste vom Kontrollzentrum per Fernsteuerung zerstört um mögliche Katastrophen zu vermeiden. Die Gesamtkosten der Katastrophe betrugen $ 500 eine Million.

è Fehler: Real- Integer Konvertierung (!) Viele Fehler sind Software- Fehler (!)

è Probleme bei der Erstellung von Software können in folgenden Bereichen auftreten:

1.) Es können Kommunikationsprobleme mit dem Anwender auftreten.
2.) Durch die immaterielle Natur der Software und fehlende begrenzende physikalische Gesetze ist eine Modellbildung schwierig
3.) Weiter können durch die leichte Modifizierbarkeit der Software Probleme auftreten.
4.) Probleme können auch dadurch auftreten, dass sich die Anforderungen während der Entwicklungszeit ändern.
5.) Im Weiteren das eine Alterung auch ohne Verschleiss eintritt.
6.) Portabilitätsprobleme
7.) Eine Explosion der Variantenvielfalt kann ebenfalls zu Problemen führen, da man die Übersicht aus dem Blickfeld verliert.
8.) Durch die Verknüpfung oder Abbildung mit bestehenden Arbeitsabläufe. In Betracht kommen hier Probleme bei der Akzeptanz beim Kunden und Anwender.
9.) Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich daraus, dass ein Mangel an Standards, Methoden und Werkzeugen besteht.

3.) Vorgehensmodell Motivation:

Die Voraussetzung für einen sinnvollen Einsatz von Web- basierten Softwaresystemen, Notationen und Werkzeugen ist ein Vorgehensmodell, welches den Gesamtprozess der Softwareerstellung und Softwarepflege in einzelne detaillierte Schritte aufteilt und die Verantwortung der beteiligten Personen und Rollen eindeutig regelt.

4.) Ziele von Software Engineering

Ziele des Software Engineerings sind die effiziente Entwicklung von messbar qualitativ hochwertiger Software und Qualitätsfaktoren

4.1) Grundlagen für Software Engineering

Voraussetzungen für die effiziente Entwicklung von messbar qualitativ hochwertiger Software sind die Korrektheit und Zuverlässigkeit. Des Weiteren muss die Software robust, effizient in Bezug auf Ihre Ressourcen und benutzerfreundlich sein.

Ausserdem sollte sie eine hohe Wiederverwendbarkeit haben und eine einfache Wartung ermöglichen.

4.2) Faktoren für Software Engineering

Die Qualitätsfaktoren werden in 2 Komponenten unterteilt.

4.2.1) Externe Qualitätsfaktoren:

Die Externen Qualitätsfaktoren sind für alle Beteiligten sichtbar und können von allen begutachtet und bestimmt werden.

Eine Bestimmung erfolgt, durch die Messung inwieweit das Programm oder die Web-Site eine geforderte Funktionalität erfüllt.

4.2.2) Interne Qualitätsfaktoren:

Die internen Qualitätsfaktoren sind nur für den Entwickler sichtbar und können auch nur von diesen betrachtet und bestimmt werden.

Hierbei erfolgt die Bestimmung der Qualitätsfaktoren durch die Bewertung der Qualität des Programmcodes (des Programmierungsstils). Unter einer internen Qualität versteht man, dass das eigentliche Programm und/oder die Web-Site.

5.) Anforderungen an „Well-Engineered Web-Sites":

5.1) Korrektheit

Die Korrektheit von Web Sites besteht im Wesentlichen aus ihrer Funktionalität, diese ist aber pragmatisch, da sie sehr schwer nachzuweisen ist.

Weitere Punkte die zur Korrektheit von Web-Site-Engineering wichtig sind, sind ein hoher Grad an Richtigkeit der Informationen, die Erfüllung der gewünschten und benötigten Spezifikationen und die Erfüllung der Erwartungen des Benutzers.

Das Programm sollte zudem eine angemessene Benutzer- Schnittstelle aufweisen, damit die Möglichkeiten der Software und Web-Site voll genutzt werden können.

Die Korrektheit soll zu einer fehlerfreien Lösung des vorgegebenen Problems führen.

5.2) Testbarkeit

Die 3 wichtigsten Punkte der Testbarkeit, sind die Funktionalität, Benutzbarkeit und Benutzerakzeptanz.

Unter der Funktionalität verstehen wir den Funktionsumfang. Hierbei sollen die Anforderrungen der Benutzer funktionsgerecht erfüllt werden. Weiter bestimmt die Gesamtheit der vorhandenen Funktionen die das Programm, bzw. die Web-Site bietet den

Funktionsumfang. Eine volle Funktionsabdeckung ist das primäre Ziel.

Die Benutzbarkeit (Benutzerfreundlichkeit) soll dem Benutzer Ermöglichen einfach und Effizient mit dem System zu arbeiten. Er soll den Umgang schnell lernen und verstehen können.

Dies hat insbesondere eine hohe Bedeutung bei endbenutzerorientierten Systemen.

Diese Bestimmungen sollen es dem Benutzer erleichtern mit dem System zu arbeiten und zu einer hohen Benutzerakzeptanz führen.

Um diese Ziele zu erreichen, ist es wichtig eine möglichst frühe und Umfangreiche Testbarkeit zu gewährleisten, da nur so das System die erwünschte Effizienz und Benutzung erreichen kann und Fehler früh erkannt und beseitigt werden könne.

5.3) Wartbarkeit

Der Begriff Wartbarkeit hat einen sehr hohen Stellenwert, da mit Ihm bis zu 75% der Entwicklungskosten der Web-Site zusammenhängen. Um diese Kosten möglichst gering zu halten, benötigt man eine einfache Fehlerbehebung, Anpassbarkeit an andere Umgebungen, sowie eine Verbesserung und Erweiterung der bestehenden

Funktionalität. Das bedeutet eine gute Verständlichkeit, Übersichtlichkeit (Quellcode), leichte Änderbarkeit und eingebaute Flexibilität ist Zwingend notwendig um eine gute Wartbarkeit zu gewährleisten.

5.4) Portierbarkeit/ Skalierbarkeit

Die Portierbarkeit (Portabilität) ist die Möglichkeit ein Programm oder eine Web-Site mit möglichst geringem Aufwand auf ein anderes Computersystem zu übertragen. Sie ist ein Mass für den Einsatz der Software in unterschiedlichen Hardware- und Software- Umgebungen. Aufgrund der relativ langen Lebensdauer von Software und Web Sites kommt Übertragbarkeit eine wichtige Bedeutung zu.

Eine hohe Portierbarkeit wird durch die Nutzung standardisierter Schnittstellen erreicht, wie: Hochsprachen (normiert) und Datenbank- Schnittstellen z.B.: SQL, ODBC

5.5) Wiederbenutzbarkeit

Um eine möglichst hohe Wiederbenutzbarkeit und Weiterverwendung zu erreichen müssen an das System, die Software und die Web-Site gewisse Standardanforderungen gestellt werden.

So sollte der Kern im Wesentlichen bestehen bleiben und nur Oberflächen- Veränderungen vorgenommen werden.

5.6) Robustheit/ Verlässlichkeit

Die Robustheit und Verlässlichkeit sollte die Funktionsfähigkeit des Systems und der Web-Site besonders in aussergewöhnlichen Situationen, wie z.B. bei fehlerhaften Eingaben durch den Benutzer Sicherstellen. Dies bedeutet, dass die Software und Web-Site auch dann noch korrekt arbeitet.

5.7) Effizienz

Die Effizienz soll eine schnelle und ressourcensparende Bearbeitung der Aufgaben ermöglichen.

Sie wird durch die Inanspruchnahme der Betriebsmittel, dem Speicherbedarf und der Verarbeitungsgeschwindigkeit bestimmt. Wichtige Punkte hierfür sind das zeitliche Verhalten und der Ressourcenverbrauch.

Besondere Bedeutung erlangt die Effizienz bei Realtime Systemen und Onlinesystemen (Response time).

Sie soll durch Implementation und Übermittlung auf Medien Erreicht werden.

5.8) Lesbarkeit: Sourcecode

Für die Lesbarkeit des Sourcecode sind übersichtliche leicht verständliche Kommentare, sowie eine allgemeingültige Formatierung und eine Vergebung von für sich Sprechenden Namen notwendig.

5.9) Dokumentation

Um eine gute Dokumentation zu gewährleisten sollte die Web-Site bzw. die Software über die Geschichte von ihrer Entstehung bis zu ihrem heutigen (aktuellen) Stand verfügen, weiterhin sind Hilfe Files hilfreich um die Dokumentation bester benutzen zu können.

5.10) Präsentation:

Die Präsentation enthält den Zwiespalt zwischen Effizienz versus Qualität.

Das Ziel der Präsentation sollte es sein eine möglichst hochwertige Qualität durch eine schnelle und ressourcensparende Bearbeitung der gestellten Aufgaben zu erreichen.

Das Web-Site-Engineering – Komponentenmodell

6.) WSE-Komponentenmodell und seine Anwendung

E-Business, der als Oberbegriff für die Gesamtheit aller E-Aktivitäten eines Unternehmens im Web fungiert, ist ein fester Bestandteil der heutigen Betriebswirtschaftslehre. Die Online-Präsenz eines Unternehmens muss heutzutage systematisch entwickelt und durchgeführt werden, damit sie erfolgreich im elektronischen Wirtschaftsgefüge bestehen kann. Man fragt dabei nach Methoden, Techniken und Instrumenten, die nützlich eingesetzt werden können, um dieses Ziel zu erreichen.

Das Web-Site-Engineering (WSE) ist die ingenieurmäßige Planung und Entwicklung der Web Präsenz unter Einbeziehung aller Web-Site-Segmente.[5] Dank der umfassenden Strukturierung des Bezugsfeldes des Unternehmens, stellt das WSE eine Lösung für Unternehmen, die mit eigener Internetseite im Web wirksam präsent sein wollen.

Beim WSE fokussiert man besonders auf folgende Punkte:

- Durchführung einer Situationsanalyse
- Festlegung strategischer Zielvorgaben
- systematische Erarbeitung entsprechender Anforderungen an eine Web-Site
- Modellierung des Systems und seine Umsetzung in produktive Anwendungen
- permanente Pflege, Nutzenevaluation und Weiterentwicklung.

Die Web-Site als Online-Präsenz im elektronischen Wirtschaftsgefüge trägt als absatzpolitisches Instrument zur Effizienzsteigerung des Unternehmens bei. Sie fungiert als ein wichtiger Wettbewerbsfaktor indem sie einen wesentlichen Einfluss auf die Senkung der Transaktionskosten ausübt und die Verringerung von Absatzwiderständen verursacht.[6]

[...]


[1] Reiner Dumke, Vorlesungsskript, Web-Engineering

http://ivs.cs.uni-mucleburg.de/—duntke/HSkripleinfhtml

[2] Reiner Dumke, Vorlesungsskript, Web-Engineering

http://ivs.cs.uni-magdeburg.del—dumke/HSkripieinfltml

[3] Reiner Dumke, Vorlesungsskript, Web-Engineering

http://ivs.cs.uni-magdeburg.de/—clumke/HSkripieinfltm

[4] http://www8.informatik.uni-erlangen.de/IMMD8/Lectures/WEB/vorlesung/

[5] Vgl. Dannenberg, Marius: Kapitel 3: Web-Page Erstellung und Content Management, 3.2 Web-Site-Engineering-Ein Modell. S.27-29

[6] Vgl. Wöhe, Günter: Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 634

Details

Seiten
38
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783640998722
ISBN (Buch)
9783640998999
Dateigröße
651 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v177912
Institution / Hochschule
Universität Kassel – Wirtschaftsinformatik
Note
2,7
Schlagworte
site engineering einführung vorgehensmodelle detail wse-komponentenmodell

Autoren

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Titel: Web Site Engineering: Einführung, verschiedene Vorgehensmodelle und im Detail das WSE-Komponentenmodell