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Investor Relations - das Spezialgebiet Investor Relations als Teildisziplin der Unternehmenskommunikation

Seminararbeit 2011 15 Seiten

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unternehmenskommunikation
2.1 Funktionen
2.2 Zielgruppen
2.3 Interne Unternehmenskommunikation
2.4 Externe Unternehmenskommunikation und PR

3. Investor Relations
3.1 Notwendigkeit
3.1.1 Gesetzliche Pflicht
3.1.2 Investor Relations als Erfolgsfaktor
3.2 Financial Community
3.2.1 Aktionäre und Investoren
3.2.2 Analysten
3.2.3 Finanzmedien
3.3 Instrumentarium
3.4 Aufgaben und Ziele

4. Fazit

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: PR-Relevante Stakeholdergruppen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Investor Relations ist ein Begriff, der- im Rahmen der Unternehmens-kommunikation- seit 1953 bekannt ist (damals von General Electric im Rahmen eines an private Investoren gerichteten Kommunikationsprogrammes[1] eingeführt). Diese Hausarbeit soll nach einer Einführung in das Thema Unternehmenskommunikation den Begriff Investor Relations erklären und sowohl den Pflichtteil als auch die Kür einer gelungenen Finanzkommunikation darstellen.

Zielsetzung

Ziel dieser Hausarbeit ist, das Spezialgebiet Investor Relations als Teildisziplin der UK herauszuarbeiten und die wichtigsten Fragen zum Thema Investor Relations zu beantworten. (Warum? - Für wen? - Wie? - Was?)Im fünften Kapitel folgt eine erläuternde Zusammenfassung.

Gang der Untersuchung

Zunächst wird im zweiten Kapitel der Begriff UK definiert und umfassend erläutert, um dann zum Abschluss des zweiten Kapitels den Begriff Public Relations zu beleuchten. Das dritte Kapitel stellt die Thematik Investor Relations wie oben beschrieben vor und geht auf Notwendigkeit, Zielgruppen, Instrumente, Aufgaben und Ziele ein. Kapitel fünf fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen.

2. Unternehmenskommunikation

Das Wort Unternehmenskommunikation besteht aus den Komponenten Unternehmen – um das Thema Investor Relations damit in Verbindung zu bringen hier eine Aktiengesellschaft – und Kommunikation, ein Begriff, zu dem eine Vielzahl von Definitionen existiert. Von dem lateinischen Ursprung, dem Verb „communicare“ (jmd. etwas mitteilen, mit jmd. etwas teilen) abgeleitet, könnte davon ausgegangen werden, dass es sich um die bloßen Mitteilungen handelt, die ein Unternehmen verfasst und publiziert.

2.1 Funktionen

De facto stellt UK mehr als das bloße Publikationswesen dar.Vielmehr lässt sie sich in drei Basisbereiche unterteilen: Zum einen die transaktionsorientierte Marktkommunikation, die auf (potenzielle) Kunden fokussiert ist. Zum anderen die aufgabenorientierte Mitarbeiterkommunikation, die vor allem unternehmensinterne Abläufen und Kommunikation bedient. Abschließend die interaktionsorientierten Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit).[2]

2.2 Zielgruppen

Bei Betrachtung der drei Funktionsgruppen fällt auf, dass jeweils eine bestimmte Zielgruppe bedient wird.Diese Zielgruppen decken ein breites Spektrum an Personen ab; Kunden, Mitarbeiter, Gewerkschaften, aber auch (politische) Interessensverbände ebenso wie Medien samt Öffentlichkeit.[3] In der Literatur werden die Adressatenin der Regel in zwei Gruppen unterteilt: Interne und externe Zielgruppen.

2.3 Interne Unternehmenskommunikation

Diese zwei Zielgruppen sollen nun definitorisch voneinander abgegrenzt werden.

Auch für den Begriff „interne UK“ finden sich einige Definitionen. Mast zum Beispiel definiert wie folgt: „ Die interne Kommunikation umfasst sämtliche kommunikative Prozesse … in einem Unternehmen zwischen dessen Mitgliedern … „[4]. Die Definition nach Herbst („… sämtliche Kommunikations- und Informationsbeziehungen im Unternehmen: zwischen Management und Mitarbeitern sowie den beschäftigten untereinander…“)[5] geht in eine ähnliche Richtung.

Interne UK, ist insbesondere für das Aufrechterhalten von Arbeitsklima, Vertrauen in den Arbeitgeber und Motivation wichtig.[6] Im Folgenden werden die von Gfeller genannten Ziele der internen Kommunikation zusammengefasst:[7]

- Qualität der Leistung und Produktivität
- Vertrauen und Glaubwürdigkeit
- Konfliktvorbeugung und Konfliktregelung
- Personalförderung und Personalentwicklung
- Imagepflege

2.4 Externe Unternehmenskommunikation und PR

Externe UK befasst sich dementsprechend mit den Zielgruppen, die nicht durch die Kommunikation innerhalb des Unternehmens informiert werden. Eine umfassende Definition liefern Schwab und Zowislo:

„Die externe Unternehmenskommunikation beschäftigt sich mit der Außendarstellung von Unternehmen; dabei bezieht sie alle nur denkbaren Kommunikationsinstrumente mit ein. Zielgruppen … sind bestehende und potenziell neue Kunden, die Geschäftspartner … die gesamte Öffentlichkeit … (zum Beispiel die Investoren …) und letztlich Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft … “[8]

Externe UK und PR sind eng miteinander verbunden. So spiegelt PR das Funktionieren der externen, aber auch der internen UK wider.[9] Ferner beinhaltet PR Ziele, die vor allem durch die Erfüllung der Aufgaben der externen UK erreicht werden. Zu diesen Zielen gehört das Schaffen von Verständnis und Vertrauen bei den Zielgruppen, ebenso wie das Aufbauen eines positiven Images und Glaubwürdigkeit bzw. Akzeptanz.[10]

[...]


[1] Vgl. (Piwinger; Kirchhoff, 2009 S.16)

[2] Vgl. (Mast, 2010 S. 13f)

[3] Vgl. (Schneider, 2002 S. 362)

[4] (Mast, 2010 S. 219)

[5] Vgl. (Herbst, 1999 S. 19)

[6] Vgl. (Gfeller, 2007 S. 23)

[7] Vgl. (ebd.)

[8] Vgl. (Schwab, et al., 2002 S. 114)

[9] Vgl. (Szameitat, 2003 S. 38)

[10] Vgl. (Bruhn, 2010 S. 417)

Details

Seiten
15
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640994496
ISBN (Buch)
9783640995721
Dateigröße
598 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v177708
Institution / Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Note
2,3
Schlagworte
Investor Relations Investor Relations Finanzkommunikation Unternehmenskommunikation IR Kommunikation Mast Bruhn Kirchhoff

Autor

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