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Innovationsverhalten im Mittelstand der deutschen Ernährungswirtschaft

Diplomarbeit 2009 81 Seiten

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung in die Problemstellung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit

2 Innovationen - Grundlagen, Abgrenzung und Begriffsdefinition
2.1 Definition und Abgrenzung des Innovationsbegriffs
2.2 Dimension des Innovationsbegriffs
2.2.1 Objektbezogene Innovationsdimension
2.2.2 Subjektbezogene Innovationsdimension
2.2.3 Prozessbezogene Innovationsdimension
2.3 Antriebskräfte für Innovationen
2.4 Erfolgsfaktoren von Innovationen
2.5 Innovationshemmnisse

3 Rahmenbedingungen in der Ernährungswirtschaft
3.1 Soziodemographische Einflussfaktoren
3.2 Entwicklung des Verbraucherverhaltens
3.3 Struktur der Ernährungswirtschaft
3.4 Struktur des Lebensmittelhandels

4 Innovationen in der deutschen Ernährungswirtschaft
4.1 Innovationssituation im Ernährungsgewerbe
4.2 Kleine und mittelständische Unternehmen
4.3 Netzwerke und Clusteransätze
4.4 Regionale Netzwerke und Cluster in der deutschen Ernährungsbranche
4.4.1 Cluster-Offensive Bayern
4.4.2 Food-Processing Initiative e.V
4.4.3 Niedersächsisches Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft
4.4.4 Wirtschaftsförderung Lübeck - foodRegio Lübeck
4.4.5 Brandenburger ErnährungsNetzwerk
4.4.6 Nationale Zusammenarbeit

5 Hypothesen und Rahmen der Untersuchung
5.1 Hypothesen
5.2 Qualitative Erhebung

6 Ergebnisse der Expertengespräche
6.1 Stellenwert und Ziele von Innovationen allgemein
6.2 Forschung und Entwicklung
6.3 Innovationsaktivitäten
6.4 Innovationserfolg
6.5 Kooperationen und Innovationsförderung

7 Potentiale für Weiterentwicklung

8 Zusammenfassung

Anlagen

Quellenverzeichnis

Interviewpartner

Literatur

Vorwort

Für die Unterstützung während der Diplomarbeit möchte ich mich bei einigen Personen auch namentlich bedanken.

Mein besonderer Dank gilt dem Ernährungscluster Bayern, insbesondere Herrn Dr. Michael Lüdke, ohne dessen Beitrag diese Diplomarbeit nicht zustande gekommen wäre. Gleichzeitig bedanke ich mich sehr herzlich bei Frau Prof. Dr. Monika Gerschau, die meine Arbeit von fachlicher und wissenschaftlicher Seite betreut hat und mir jederzeit mit Rat und Unterstützung zur Seite stand.

Ich bedanke mich bei allen Interviewpartnern ohne deren Auskunftsbereitschaft diese Arbeit nicht zustande gekommen wäre. Herrn Prof. Dr. Christian Grimm danke ich vielmals für die Übernahme der Zweitkorrektur.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich auch bei meiner Mutter Sibylle Haehl für die Unterstützung während meiner gesamten Ausbildungszeit und im Besonderen in der Zeit nach dem Tod meines Vaters bedanken. Ohne ihre Stärke und Ausdauer in dieser schwierigen Situation mit drei Kindern stände ich sicherlich jetzt nicht an dieser Stelle.

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Dreiphasenmodell des Innovationsprozesses von Thom

Abb. 2: Ablauf des Innovationsprozesses nach Pleschak/Sabisch

Abb. 3: Altersstruktur und prognostizierte Bevölkerungsentwicklung in Deutschland

Abb. 4: Umsatzanteile der Branchen der Ernährungswirtschaft in D (2007)

Abb. 5: Umsatzanteile des LEH (2007)

Abb. 6: Stellenwert von Innovationen für Unternehmen; Expertenbefragung 2009 ..

Abb. 7: Innovationsziele; Expertenbefragung 2009

Abb. 8: F&E-Aufwendungen; Expertenbefragung, 2009

Abb. 9: Hauptverwendung von F&E-Aufwendungen; Expertenbefragung 2009

Abb. 10: Relevanz verschiedener Ideenquellen für den Innovationsprozess; Expertenbefragung 2009

Abb. 11: Strukturierung von Innovationsprojekten; Expertenbefragung 2009

Abb. 12: Erfolgsanteil von Innovationsprozessen; Expertenbefragung 2009

Abb. 13: Bedeutung von Innovationshemmnissen auf die Ernährungswirtschaft; Expertenbefragung 2009

Abb. 14: Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen oder Institutionen bei Innovationsprojekten; Expertenbefragung 2009

Abb. 15: Bedeutung von Dienstleistungen zur Unterstützung des Innovationsprozesses; Expertenbefragung 2009

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Gängige Abkürzungen der deutschen Sprache sind nicht aufgeführt.

1 Einführung in die Problemstellung

1.1 Zielsetzung der Arbeit

„Innovationen kommen nicht auf Knopfdruck.“

Bundespräsident Horst Köhler in seiner Rede bei der Fraunhofergesellschaft am 28. Mai 2008 in Berlin.

Zunehmende Wettbewerbsintensität, hohe Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel und sich ständig ändernde Kundenbedürfnisse kennzeichnen die Situation, durch die sich mittelständische Unternehmen der Ernährungswirtschaft in Deutschland herausge- fordert sehen. Als Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit gelten bereits seit einiger Zeit Innovationen.1 Obwohl die Ernährungsbranche einen bedeutenden Wirt- schaftszweig darstellt, ist die Innovationstätigkeit gering. So lag in der Ernährungs- und Tabakindustrie der Umsatzanteil, der mit Produkten erzielt wurde, die jünger als drei Jahre sind, im Jahr 2006 mit 8 % deutlich unter dem branchenübergreifenden Wert von 28 %.2

Um die regionale Wirtschaft zu fördern gewinnen Clusteransätze zunehmend an Be- deutung. Durch den Aufbau von Informationsnetzwerken, die Schaffung von Koopera- tionen und strategischen Allianzen und die gezielte Förderung von Innovationen sollen vor allem mittelständische Unternehmen unterstützt werden, um den Herausforderun- gen des Marktes gerecht zu werden. Um eine optimale Unterstützung zu bieten, ist sowohl die genaue Kenntnis der Innovationstätigkeiten und aller dazugehörigen Pro- zesse nötig, als auch das Wissen über eventuelle Probleme und Hemmnisse beim Innovationsprozess.

Das Ziel der Arbeit besteht darin zunächst den Begriff Innovation abzugrenzen, die Rahmenbedingungen für Innovationen in der Ernährungswirtschaft aufzuzeigen und aus einer praxisbezogenen Sicht das Innovationsverhalten mittelständischer Lebens- mittelbetriebe zu analysieren. Des Weiteren sollen Hilfestellungen und Fördermöglichkeiten für Innovationen im Mittelstand der deutschen Ernährungswirtschaft herausgearbeitet werden.

1.2 Aufbau der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gliedert sich inhaltlich in zwei Teilbereiche. Während im ersten Abschnitt theoretische Grundlagen und Rahmenbedingungen des Innovationsprozesses und die Situation der deutschen Ernährungsbranche erarbeitet werden, beinhaltet der zweite Abschnitt eine qualitative Erhebung zum Innovationsverhalten im Mittelstand der deutschen Ernährungswirtschaft.

Im zweiten Kapitel werden die wichtigsten Begriffe und Merkmale von Innovationen und Innovationsprozessen geschildert und beschrieben, um zum einen dem Leser den Einstieg in die Thematik zu erleichtern und zum anderen um Definitionen und Grundlagen für die weitere Ausarbeitung zu schaffen.

Das dritte Kapitel behandelt die Rahmenbedingungen der Ernährungswirtschaft. Um die spezifische Situation in dieser Branche aufzuzeigen, ist es notwendig, sowohl auf die Strukturen im Ernährungsgewerbe einzugehen, als auch die Situation im Lebensmitteleinzelhandel und das Verbraucherverhalten zu beschreiben.

Im vierten Kapitel werden die Innovationssituation in der Ernährungswirtschaft und Maßnahmen zur Innovationsförderung vorgestellt, wobei auch auf einige regionale Initiativen der Innovationsförderung eingegangen wird.

Im fünften Kapitel werden die Hypothesen zur Erhebung erläutert, wobei Rahmen und Umfang der Expertengespräche geschildert werden. Die Ergebnisse der Befragung werden schließlich im sechsten Kapitel detailliert analysiert und vorgestellt.

Im siebten Kapitel werden konkrete Handlungsempfehlungen an die verschiedenen Initiativen gegeben. Das achte Kapitel fasst die gesamte Arbeit inhaltlich zusammen.

2 Innovationen - Grundlagen, Abgrenzung und Begriffsdefinition

Der Innovationsbegriff ist in den letzten Jahren zu einem schillernden, modischen Begriff herangewachsen, der in den Medien, der Politik und vor allem in der Wirtschaft allgegenwärtig ist.3 Um das Innovationsverhalten im Mittelstand der deutschen Ernäh- rungswirtschaft zu analysieren, ist eine genaue Definition und Abgrenzung des Innova- tionsbegriffs sowie die Darstellung der Dimensionen von Innovationen notwendig.

2.1 Definition und Abgrenzung des Innovationsbegriffs

Bereits im Jahr 1952 charakterisiert Joseph Schumpeter Innovation als „Durchsetzung neuer Kombinationen“, jedoch ohne die explizite Verwendung dieses Begriffs.4 Auch nach Kotler/Bliemel ist der Begriff sehr weit gefasst. So wird jedes Produkt, jede Dienstleistung oder Idee, die von jemandem als neu empfunden wird, als Innovation bezeichnet.5 Es finden sich in der Literatur eine Reihe von teilweise sehr unterschiedlichen Definitionen. Hauschildt erkennt in diesen Ansätzen jedoch auch gemeinsame Aspekte und kommt zu folgender Definition:

„Innovationen sind im Ergebnis qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegen ü ber dem vorangehenden Zustand merklich - wie auch immer das zu bestimmen ist - unterscheiden.“6

Der Begriff Innovation ist folglich deutlich von dem Begriff der Invention abzugrenzen, der die erstmalige technische Realisierung einer neuen, aus Forschung und Entwick- lung (F&E) entstandenen Problemlösung darstellt. Unter Forschung und Entwicklung sind alle Aktivitäten zu verstehen, durch die eine Änderung des gesammelten Exper- tenwissens herbeigeführt werden kann. Daraus resultiert die Erkenntnis, inwiefern sich konkrete Neuerungen realisieren lassen. Unterschieden werden können dabei die Grundlagenforschung, die sich überwiegend rein mit wissenschaftlichen Erkenntnissen beschäftigt, die angewandte Forschung, die auf eine praktische Zielsetzung ausgerichtet ist und die experimentelle Entwicklung. Bei F&E-Abteilungen handelt es sich um abgegrenzte Teilbereiche eines Unternehmens. Sie sind nicht zu verwechseln mit der gesamten Innovationstätigkeit, die beispielsweise Marketingaktivitäten, aber auch andere Teilbereiche mit einschließen. Da es sich bei F&E um einen Kernprozess der Innovationstätigkeit handelt und für Innovationsprozesse kaum verlässliche Aufwandsdaten vor liegen, oder diese schwer zu beziffern sind, kann der Aufwand für F&E als Maßstab für Innovationstätigkeiten herangezogen werden.7

Innovationen charakterisieren im Gegensatz zu F&E die praktische Anwendung im Unternehmen. Sie bestehen aus komplexen Prozessen und gehen daher weit über F&E und Inventionen hinaus. Sie bringen einen messbaren Nutzen für das Unternehmen und beziehen sich auf die erstmalige Nutzung durch das betreffende Unternehmen. Es handelt sich dabei um eine Querschnittsaufgabe, in die mehrere Unternehmensbereiche bis hin zu anderen Unternehmen, wie beispielsweise Lieferanten und Kooperationspartner involviert sind. Sie lassen sich im Gegensatz zu F&E nicht auf einen abgegrenzten Teilbereich im Unternehmen reduzieren.8

Als Innovatoren können Unternehmen bezeichnet werden, die innerhalb eines defi- nierten Zeitraums mindestens ein Innovationsprojekt abgeschlossen haben. Dabei kommt es nicht darauf an, ob diese Innovation schon einmal von einem anderen Un- ternehmen eingeführt wurde, sondern ob diese Innovation für diese Unternehmen neu ist.9

2.2 Dimension des Innovationsbegriffs

Im Hinblick auf die Neuartigkeit einer Innovation lassen sich drei grundsätzliche Dimensionen definieren:10

- objektbezogene Dimension (Was ist neu?)
- subjektbezogene Dimension (Für wen ist sie neu?)
- prozessbezogene Dimension (Wie werden Neuerungen generiert?)

2.2.1 Objektbezogene Innovationsdimension

Neben einer Reihe weiterer Innovationsarten unterscheidet man grundsätzlich in Produktinnovationen und Prozessinnovationen.

Als Produktinnovationen werden neuartige oder wesentlich verbesserte Produkte bezeichnet, die einen bestimmten Neuheitsgrad der Produkteigenschaften und/oder einen höheren Kundennutzen als schon bestehende Produkte aufweisen.11 Aufgrund der Befriedigung neuer Kundenbedürfnisse sind sie der häufigste Innovationsgegens- tand im Unternehmen und daher maßgeblich für die Wettbewerbsfähigkeit. Diese Notwendigkeit resultiert aus den stetig kürzer werdenden Produktlebenszyklen und dem damit verbundenen steigenden Anteil neuer Produkte am Gesamtumsatz vieler Unternehmen.12

Eine Unterteilung der Produktinnovationen stellt der Innovationsgrad dar, der die Neuartigkeit, beziehungsweise den Innovationsgehalt beschreibt. Hauschild sammelt dazu eine Vielfalt an Bergriffspaaren wie „radikale vs. inkrementale“ oder „originäre vs. adaptive“, anhand derer der Innovationsgrad bestimmt werden kann.13 Eine deutlich einfachere Unterteilung nehmen Kotler/Bliemel vor, indem sie folgende Neuproduktkategorien qualitativ unterteilen:14

- Weltneuheiten: (auch Basisinnovationen genannt) Dabei handelt es sich um neue Produkte, für die ein völlig neuer Markt zu schaffen ist. Ein Beispiel hierfür wären Ravioli in der Konservendose vom Hersteller Maggi, der damit auch einen völlig neuen Markt für Konservengerichte eröffneten.

- Neue Produktlinien: Für einen bereits existierenden Markt werden neue Pro- dukte geschaffen. Ein Beispiel hierfür sind Konservengerichte von anderen Herstellern, die sich den neuen Markt für Fertiggerichte zu Nutzen machen.
- Produktlinienergänzungen: Sie ergänzen bereits bestehende Produktlinien mit neuen Produkten. So wurden beispielsweise verschiedene RavioliFüllungen und Soßen als Produktlinienergänzung eingeführt.
- Verbesserte/weiterentwickelte Produkte: Neue Produkte, die im Gegensatz zu bereits existierenden Produkten qualitativ hochwertiger und leistungsfähiger sind oder deren vom Kunden empfundener Nutzen größer ist. Sie ersetzten dabei existierende Produkte. Dies könnte z.B. durch eine längere Haltbarkeit oder einen Verzicht auf Konservierungsstoffe der Fall sein.
- Repositionierte Produkte: Bereits existierende Produkte werden auf neuen Märkten und Teilmärkten angeboten.
- Kostengünstigere Produkte: Bieten bei niedrigeren Kosten gleiche Leistun- gen. Es handelt sich dabei um Handelsmarken oder Imitate.

Prozessinnovationen, auch Verfahrensinnovationen genannt, bezeichnen neuartige Kombinationen von Produktionsfaktoren. Dadurch wird die Produktion eines bestimm- ten Gutes kostengünstiger, schneller, sicherer oder qualitativ hochwertiger. Es kann sich hierbei sowohl um materielle Prozesse handeln, wie die Bearbeitung und den Transport physisch real existierender Objekte also Rohstoffe, Hilfsstoffe, Betriebsstof- fe, Halb- und Fertigfabrikate, als auch um informationelle Prozesse, die aus dem Aus- tausch und der Verarbeitung von Informationen bestehen.15 „Ziel dieser Innovation ist die Steigerung der Effizienz“.16 Eine strikte Trennung zwischen Produkt- und Prozess- innovation ist dabei kaum möglich. Sinnvoll ist jedoch, dass sich Prozesse und Produk- te oft unmittelbar ergänzen.17 Denkbar ist, dass die Einführung eines neuatrigen Produkts einen neuen oder geänderten Produktionsprozess nötig macht oder dass ein neuartiges Produktionsverfahren die Herstellung eines neuartigen Produkts bedingt. Beispielsweise machte erst das Verfahren der Gefriertrocknung bestimmte Produkte wie Instantkaffee oder Tütensuppen möglich.18

Sozialinnovationen sind eng mit der Unternehmenskultur verbunden und betreffen den Menschen und dessen Verhalten im Unternehmen. Soziale Innovationsziele können eine Erhöhung der Arbeitszufriedenheit, des Unfallschutzes oder der Arbeitsplatzsicherheit sein. Auch hier sind die Übergänge zwischen Produkt-, Prozess- und Sozialinnovation fließend.19

2.2.2 Subjektbezogene Innovationsdimension

Die Einschätzung des Neuigkeitsgehalts einer Innovation hängt wesentlich vom jeweiligen Blickwinkel ab. Die Frage, für wen etwas neu ist, spielt deshalb eine wichtige Rolle, da nicht die Neuerung an sich für die Feststellung einer Innovation relevant ist, sondern erst die Wahrnehmung durch ein Subjekt.

Diese subjektive Wahrnehmung und Beurteilung von Innovationen erfolgt im Wesentlichen aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Zum einen aus der Sicht des Marktes, das heißt ob das Produkt im relevanten Markt in ähnlicher Form bereits vertreten ist, und zum anderen aus Sicht des Unternehmens, das heißt, ob das entsprechende Produkt erstmals vom jeweiligen Unternehmen angeboten wird.

Eine weitere Sichtweise stellt die individuelle Beurteilung durch den Endkunden dar. Da beim Verbraucher sowohl qualitativ als auch quantitativ ein sehr unterschiedlicher Kenntnisstand vorausgesetzt werden muss, ist die Untersuchung von Innovationen aus dieser Betrachtungsweise schwierig.20

2.2.3 Prozessbezogene Innovationsdimension

Innovationen lassen sich als Prozess der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren betrachten. Eine Unterteilung des Innovationsprozesses in Teilprozesse zeigt die Aufgaben, die in jeder Stufe zu bewältigen sind und auf welche Methoden diese an- wendbar sind.21 Sowohl in der Literatur als auch in der betrieblichen Praxis finden eine Vielzahl von Ansätzen zur Untergliederung des Innovationsprozesses Anwendung. Sie unterscheiden sich durch verschiede Aspekte des Innovationsgeschehens und des Abstraktionsniveaus. Ihnen allen gemein ist jedoch der Umfang, der sich von der Ideenfindung bis hin zur Markteinführung und dem Nutzen des neuen Produkts er- streckt.22

Als richtungsweisend kann das dreiphasige Grundmodell von Thom gesehen werden, in dem die Hauptphasen der Ideengenerierung, der Ideenakzeptierung und Ideenrealisierung genauer beschrieben werden. Dieses Modell lässt sich, aufgrund der Einfachheit sehr gut auf verschiedenste Innovationen anwenden und dient als Anlehnungspunkt für differenziertere Modelle.23

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Dreiphasenmodell des Innovationsprozesses von Thom.24

Ein wesentlich komplexeres Model wird von Pleschak und Sabisch beschrieben, die den Innovationsprozess in fünf beziehungsweise sechs Phasen unterteilen, zwischen denen jeweils vielfältige Rückkopplungen bestehen. Zusätzlich zeigt das Model zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit eines Abbruchs aufgrund der Verwerfung einer Idee oder eines technischen oder ökonomischen Misserfolgs auf.25

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Ablauf des Innovationsprozesses nach Pleschak/Sabisch.26

- Grundlage für die Ideenbildung und die folgenden Stufen bildet die Problemer- kenntnis und Problemanalyse. Bei der Auswahl der zu lösenden Probleme spielt die strategischen Orientierung des Unternehmens eine tragende Rolle. Es muss eine Konzentration auf die für die langfristig entscheidende Unternehmensentwicklung wichtigen Innovationsaufgaben getroffen werden, um kein Innovationspotential zu verschwenden.
- Mit der Ideenfindung für neue Problemlösungen beginnt der eigentliche In- novationsprozess. Durch den Einsatz von Kreativtechniken wie Brainstorming oder Synektik soll eine möglichst große Anzahl an Lösungsvarianten entstehen. Um sich auf die erfolgversprechenste Lösungsvariante zu konzentrieren muss eine gründliche Bewertung der Ideen stattfinden. Eine Vorauswahl kann durch einfache Limitkriterien getroffen werden oder durch Checklisten mit Ja/Nein Kriterien stattfinden. Für eine Feinauswahl sind entsprechend detailliertere Analysen erforderlich wie z.B. eine Wirtschaftlichkeitsrechnung.
- In der Projekt und Programmplanung werden auf Grundlage der Ideenbewer- tung, der Analyse abgeschlossener Projekte und durch Benchmarking die konkreten Aufgaben und Ziele der Forschungs- und Entwicklungsaufgaben festgelegt. Die gründliche Durchführung der Planungsarbeiten und die Formulierung von anspruchsvollen, aber realisierbaren Zielen tragen wesentlich zur bestmöglichen Zielerreichung bei.
- Forschungs- und Entwicklungsarbeiten können im eigenen Unternehmen in entsprechenden Abteilungen betrieben werden oder auch über Technologientransfer oder Lizenzvereinbarungen von anderen Unternehmen oder Institutionen erworben werden.
- In der Produktionseinführung und im Fertigungsaufbau wird die Fertigung,
beziehungsweise die Einführung eines neuen Prozesses vorbereitet um die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in die Produktion zu übertragen. Oft sind hierbei für die Umrüstung oder Erneuerung von Produktionsanlagen große Investitionen notwendig.
- Mit der Markteinführung neuer Produkte oder Verfahren schließt der Innova- tionsprozess ab. Sie umfasst alle Aktivitäten zur langfristigen Vorbereitung des Marktes unter Einbeziehung der Marketinginstrumente.

Im Gegensatz zu dem dargestellten Modell verlaufen die Phasen in der Praxis nicht linear sondern enthalten zahlreiche Interaktionen. Sowohl die Aktivitäten der Produkteinführung als auch die Markteinführung beginnen nicht erst mit dem Abschluss der vorherigen Phase, sondern reichen oft bis in die Projekt und Programmplanung zurück.

2.3 Antriebskräfte für Innovationen

Die Anregung für Innovationen kann aus zwei verschiedenen Richtungen stammen. Sie können entweder aus dem Wunsch der Bedürfnisbefriedigung entstehen oder auf der Anwendbarkeit einer neuen Technologie beruhen.

Bei nachfrageinduzierten Innovationen, auch Demand Pull Innovationen genannt, kommt der Auslöser für Innovationen von der Kundenseite. Dieser Auslöser wird vom Management aufgegriffen. Die eigentliche Problemlösung erfolgt dann durch die For- schungs- und Entwicklungsabteilung. Da durch das vorhandene Bedürfnis bereits ein Markt für das Produkt besteht, ist die Erfolgswahrscheinlichkeit hierbei vergleichsweise hoch.

Bei technologieinduzierten Innovationen, auch Technology Push genannt, erfolgen Interaktionen zwischen Management und Forschern entgegengesetzt. Da der Anstoß primär von der Entwicklung neuer Technologien und Organisationsformen ausgeht, müssen neue Anwendungsfelder erst erschlossen werden. Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist im Allgemeinen geringer als bei Pull-Innovationen, jedoch weisen PushInnovationen häufig einen höheren Neuheitsgrad auf.27

Erfolgreiche Innovationen beruhen laut Hauschildt in der Regel auf nachfrageinduzier- ten und auf technologieinduzierten Gesichtspunkten.28 Generell kann davon ausge- gangen werden, dass Basisinnovationen eher auf technologieauslösenden Faktoren beruhen, Verbesserungsinnovationen mehrheitlich vom Markt angeregt sind.29

2.4 Erfolgsfaktoren von Innovationen

Einer Studie der European Business School zufolge konnten eine Reihe entscheidender Faktoren für das Innovationsmanagement identifiziert werden, die einen signifikanten Einfluss auf die Erfolgswahrscheinlichkeit haben:30

- Prägnanz der Innovationsstrategie: Entscheidend ist, die Innovationsstrategie im Unternehmen klar zu formulieren, so dass das Unternehmen die Bereitschaft besitzt im Zusammenhang mit Innovationen Risiken einzugehen.
- Detailgrad der Planung: Erfolgreiche Innovationsprozesse müssen hinsichtlich Zeit, Information und Kosten detailliert geplant werden. Besonders zu beachten ist dabei auch das Prozesscontrolling.
- Innovationskultur: Die Einstellung und das Verhalten der Mitarbeiter und Füh- rungskräfte sind mit dem Innovationserfolg stark verknüpft.
- Hohe Netzwerkkompetenz: Kompetenz im Management von firmenübergreifen- den Netzwerken führt in der Regel dazu, eigene Ressourcen und Fähigkeiten erfolgreich mit denen von Partnerunternehmen zu verknüpfen. Dabei spielen Vertrauen und Zuverlässigkeit eine große Rolle.
- Bracheninterner Austausch: Der ständige Austausch von Ideen innerhalb der Brache, aber auch die gemeinsame Umsetzung und Kontrolle von Innovationsprozessen steigern die Erfolgswahrscheinlichkeit.
- Branchenexterner Austausch: Erfolgssteigernd wirkt sich auch der Austausch von Ideen und die Kooperation bei Umsetzung und Kontrolle mit branchenfremden Unternehmen, Hochschulen und Instituten aus.
- Unterstützung des Top-Managements: Die Beteiligung und der Rückhalt der Unternehmensspitze bei Innovationen sind besonders wichtige Erfolgskomponenten für die Realisierung von Innovationsprojekten.

2.5 Innovationshemmnisse

Einer aktiven Innovationstätigkeit wirken aber auch verschiede Faktoren als so ge- nannte Innovationshemmnisse entgegen. Bei Innovationshemmnissen handelt es sich hauptsächlich um Tatbestände, die im Bereich des Marktes und der Finanzwirtschaft der Unternehmen liegen, sprich hohes Marktrisiko, Innovationskosten und Kapitalman- gel.31 Diese lassen sich in unternehmensinterne, endogene Ursachen und in unter- nehmensexterne, exogene Ursachen einteilen. Als unternehmensspezifisch können Faktoren wie fehlende Kompetenz des Managements, Finanzrestriktionen, unsystema- tische Innovationsprozesse oder fehlendes Know-how gesehen werden. Zu den exo- genen Ursachen zählen Marktrisiken, staatliche Reglementierungen, unklare politische Willensbildung sowie eine Innovationsschwäche der Nachfrager.32

Ein zusätzliches Hemmnis stellt die staatliche Verwaltung dar. Eine schnelle und flexible Umsetzung von Innovationen wird durch langwierige und komplizierte Genehmigungsverfahren, durch Rechtsnormen sowie durch eine Vielzahl von bürokratischen Verordnungen behindert.33

3 Rahmenbedingungen in der Ernährungswirtschaft

Die Analyse der Innovationstätigkeiten der Ernährungswirtschaft setzt die umfassende Kenntnis der Rahmenbedingungen für Innovationen voraus. In diesem Kapitel wird auf die wesentlichen externen Rahmenbedingungen und die zu erwartenden Veränderungen in der Ernährungsbranche eingegangen.

3.1 Soziodemographische Einflussfaktoren

Mit Rund 82 Mio. Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von 2.400 Mrd. Euro ist Deutschland einer der attraktivsten Absatzmärkte für Lebensmittel. Die Bevölkerungsstruktur ist gekennzeichnet durch ein stetig steigendes Durchschnittsalter und durch eine langfristig sinkende Einwohnerzahl.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Altersstruktur und prognostizierte Bevölkerungsentwicklung in Deutsch- land.34

Für das Jahr 2050 wird bereits vom Statistischen Bundesamt ein Anstieg der über 65-jährigen auf ein Drittel der Gesamtbevölkerung prognostiziert. Demgegenüber wird der Anteil der Erwerbstätigen und Jugendlichen unter 15 Jahre schrumpfen, so dass sich die Bevölkerungsstruktur insgesamt zugunsten der älteren Schichten entwickeln wird. Bei dieser Berechnung wird die Bevölkerungsgröße im gleichen Zeitraum auf etwa 68 Mio. Einwohner zurückgehen.35 36 Ursachen für diese Verschiebung sind die anhaltend niedrige Geburtenrate bei gleichzeitiger Zunahme der Lebenserwartung.37

Der Anteil der ausländischen Bevölkerung in Deutschland nahm im Jahr 2007 gegen- über dem Vorjahr leicht ab und beträgt nun 8,2 %. Dabei fällt auf die Türkei als Her- kunftsland mit 25,4 % der Ausländer mit Abstand der größte Anteil. Mit deutlichem Abstand folgen Italien (7,8 %) und Griechenland (4,4 %). Zur Ausländischen Bevölke- rung zählen dabei alle Personen, die nicht Deutsche im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes sind.38

Veränderungen in der Altersstruktur aber auch Veränderungen der Lebensgewohnheiten wirken sich auf die Haushaltstruktur aus. Abnehmende Heiratsbereitschaft und sinkende Geburtenzahlen führen zu einer sinkenden Haushaltsgröße. Bedingt durch den immer größer werdenden Anstieg an Ein-Personen-Haushalten auf 38 % im Jahr 2006, nahm auch die absolute Anzahl der Haushalte in den vergangenen 10 Jahren um 27 % auf 39.766 zu.39 Kleinere Haushalte, vor allem Zwei-Personen-Haushalte ohne Kind gelten als besonders konsumfreudig und geben mehr Geld für Lebensmittel und hochpreisliche Produkte aus als andere Haushalte.40

Ein weiterer Trend ist in den Ausgabenanteilen des privaten Konsums zu sehen. So- wohl das Einkommen und die damit verbundene gesamte Konsumsumme privater Haushalte in Deutschland als auch die Ausgabensumme für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren steigt kontinuierlich an. Letztere erreichte in Jahr 2008 mit einem Wert von 192,72 Mrd. Euro einen Höhepunkt. Dennoch sinken die prozentualen Aus- gaben für Lebensmittel bezogen auf die gesamten Konsumausgaben in Deutschland.

1970 betrag der Anteil von Nahrungs- und Genussmitteln noch rund 25 %. Dieser Anteil sank von 1990 mit immer noch 17 % bis auf einen Wert von 14 % im Jahre 2008.41 Dieser Effekt ist auf die geringe Einkommenselastizität von Nahrungs- und Genussmittel zurückzuführen.

3.2 Entwicklung des Verbraucherverhaltens

Ein wesentlicher Einfluss auf die Nachfrage von Nahrungs- und Genussmitteln geht vom Verbraucherverhalten aus. In den letzten Jahren waren vor allem die Trends Gesundheitsbewusstsein, eine steigende Nachfrage von Qualität und Geschmack und die steigende Nachfrage von Convenience-Produkten von Bedeutung.42

Durch neue Erkenntnisse über Zusammenhänge von Ernährung und Krankheiten kam es zu einem stetig steigenden Gesundheitsbewusstsein beim Konsumenten. Aufgrund gestiegener Nachfrage entstanden dadurch so genannte Light- oder Diätprodukte, die später von „Wellnessprodukten“ weitgehend abgelöst wurden. Wellnesprodukte ver- meiden eine Assoziation mit „Verzicht“ und erweiterten ihr Nutzenprofil, indem sie auf ein individuelles Wohlbefinden abzielen. Zusätzlich wurden speziell designte Gesund- heitsprodukte unter der Bezeichnung „Functional Food“ auf den Markt gebracht. Bei- spiele hierzu wären probiotischer Joghurt oder cholesterinsenkende Margarine mit Omega-3 Fettsäuren.43 Hinzu kam in den vergangenen Jahren ein starkes Bedürfnis, sich von natürlich erzeugten Produkten zu ernähren.44 Die steigende Nachfrage in diesem Segment zeigt sich auch darin, dass mittlerweile fast alle Supermärkte und Discounter in Deutschland Bioprodukte im Sortiment anbieten.

Ein weiterer immer noch aktueller Trend ist die Genussorientierung. Das Genussver- sprechen kann vielfältige Hintergründe haben. Die Assoziationen reichen hier von guten alten Traditionen (Omas Hausmacherbrot) über Gourmet-Küche (Gewürze von Starköchen) bis hin zu Gerichten aus fremden Ländern und exklusiven Schlemmerdes- serts. Besonders wichtig ist dabei eine stimmige Kombination aus Qualität des Produk- tes und einer besonderen Aufmachung, da die Genussorientierung sich auch in einer ganzheitlichen Konsumlust äußert. Der Konsument erwartet hier sowohl bei der Verpackung als auch bei der Namensgebung einen hohen Anmutungscharakter.45

[...]


1 Vgl. Europäische Kommission 2004, S. 6.

2 Vgl. ZEW 2008, S. 1.

3 Vgl. Hauschildt 2004, S. 3.

4 Vgl. Vahs/Burmester 1999, S. 2f; Schumpeter 1952, S. 100.

5 Vgl. Kotler/Bliemel 1999, S. 555.

6 Hauschildt 2004, S. 7.

7 Vgl. Vahs/Burmester 1999, S. 2.

8 Vgl. Pleschak/Sabisch 1996, S. 5-7.

9 Vgl. ZEW 2009, S. 4.

10 Kleinaltenkamp 2006, S. 96.

11 Vgl. Sabisch 1991, S. 64.

12 Vgl. Pleschak/Sabisch 1996, S. 14f.

13 Vgl. Hauschild 2004, S. 15.

14 Vgl. Kotler/Bliemel 2001, S. 508.

15 Vgl. Thom 1997, S. 8.

16 Hauschild 2004, S. 11.

17 Vgl. Pleschak/Sabisch 1996, S. 20; Meffert 2008, S. 408.

18 Vgl. Weindlmaier 1996, S. 15.

19 Vgl. Vahs/Burmester 1999, S. 76f.

20 Vgl. Hauschildt 1999, S. 16-19; Meffert 2008, S. 409; Thom 1980, S. 33ff.

21 Vgl. Peschak/Sabisch1996, S. 24.

22 Vgl. Hauschild 1997, S. 343ff; Thom 1980, S. 45ff; Vahs/Burmester 2001, S. 85f.

23 Vgl. Vahs/Burmester 2005, S. 87.

24 Thom 1980, S. 53.

25 Vgl. Peschak/Sabisch 1996, S. 24ff.

26 Peschak/Sabisch 1996, S. 24.

27 Vgl. Brockhoff 1993, S. 121; Schmalen 2004, S. 53; Meffert 2008, S. 414. Vahs/Burmester 2001, S. 80f.

28 Vgl. Hauschildt 1999, S. 11.

29 Vgl. Vahs/Burmester 2001, S.81, S. 115f.

30 Vgl. Faure 2006, S. 1ff.

31 Vgl. BMBF 2000, S. 7.

32 Vgl. Vahs/Burmester 2001, S. 38ff.

33 Vgl. Straßberger 1996, S. 117.

34 Eigene Berechnung nach Statistischem Bundesamt 2008, S. 56f.

35 Vgl. Statistisches Bundesamt 2008, S 56f.

36 Insgesamt werden vom Statistischen Bundesamt 11 Varianten mit unterschiedlich stark ausgeprägten Parametern berechnet, von denen zwei im Jahrbuch besondere Beachtung finden. In diem Fall wurde die Variante 1-W1 gewählt, bei der von einer moderaten Bevölke- rungsentwicklung und einer Nettozuwanderung von 100.000 Menschen ausgegangen wird.

37 Vgl. Stiller 2000, S. 54.

38 Vgl. Statistisches Bundesamt 2008, S. 47.

39 Vgl. Statistisches Bundesamt 2008, S. 46.

40 Vgl. Hoffmann/Thiele 2002, S. 15.

41 Vgl. Statistisches Bundesamt 2009.

42 Vgl. Weindlmaier 2001, S. 68f.

43 Vgl. Litzenroth 1997, S. 12; Praun 1999, S. 134, Schmalen 2004, S. 21.

44 Vgl. Behrends 2001, S. 31.

45 Vgl. Schmalen 2004, S. 23

Details

Seiten
81
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640994281
ISBN (Buch)
9783640995714
Dateigröße
4.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v177656
Institution / Hochschule
Fachhochschule Weihenstephan; Abteilung Freising
Note
1,3
Schlagworte
Innovation Ernährung Mittelstand Lebensmittel Marketing Cluster

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