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Motorisches Lernen

Ausarbeitung 2007 6 Seiten

Gesundheit - Sport - Bewegungs- und Trainingslehre

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. MOTORISCHES LERNEN
2.1 Phasenmodell
2.2 Regelkreis

3. SCHLUSSFOLGERUNGEN

4. LITERATURVERZEICHNIS

1. EINLEITUNG

Mit dem Bildungsauftrag der Schule wird in erster Linie das Lernen verbunden. Es umfasst hauptsächlich mentales und motorisches Lernen. Beide Arten von Lernen spielen eine große Rolle in Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung. Sie hängen eng zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.1 Im Sportunterricht steht das motorische Lernen im Vordergrund.

Die vorliegende Arbeit beschreibt die Grundvorgänge des Lernprozesses genauer und verdeutlicht die Rolle der Lehrkraft in diesem Zusammenhang.

2. MOTORISCHES LERNEN

Zum Begriff des ‚motorischen Lernens’ liegen viele Definitionen vor, die sich allerdings in ihrer Bedeutung kaum unterscheiden. So wird allgemein von motorischem Lernen gesprochen, wenn eine Veränderung des motorischen Verhaltens vorliegt, „soweit sie nicht durch Reifung, Krankheit oder Verletzung verursacht ist.“2 Nach Meinel und Schnabel3 umfasst motorisches Lernen die Entstehung und Entwicklung sportmotorischen Könnens. Neben organischen Reifungsprozessen sind hieran vor allem Lernvorgänge beteiligt.4 Mit dem motorischen Lernen eng verbunden sind die Begriffe ‚Üben’ und ‚Trainieren’. Übenbezieht sich „auf die Verbesserung bestimmter Bewegungsabläufe ... und Trainieren mehr auf die Vervollkommnung bestimmter Fähigkeiten.“5

Im Folgenden werden die Phasen, die beim motorischen Lernen durchlaufen werden, nach Meinel und Schnabel genauer betrachtet.

2.1 Phasenmodell

Meinel und Schnabel unterscheiden drei aufeinander aufbauende Lernphasen: die Entwicklung der Grobkoordination, die Entwicklung der Feinkoordination und die Stabilisierung der Feinkoordination und Ausprägung der variablen Verfügbarkeit. Die Übergänge zwischen den einzelnen Stufen sind fließend. Die Verweildauer in den verschiedenen Lernphasen „hängt vom motorischen Ausgangsniveau, vom Schwierigkeits-grad der Übung, vom Interesse und der Motivation des Lernenden und vom methodischenWeg ab.“6

[...]


1 vgl. Meinel, K. / Schnabel, G.: Bewegungslehre. Sportmotorik. Berlin: Sportverlag, 1998 (9. Aufl.), S. 147

2 Heymen, N. / Leue, W.: Planung von Sportunterricht. Baltmannsweiler: Schneider, 1992 (3. Aufl.), S.110

3 Im Folgenden werden hauptsächlich die Ausführungen von Meinel und Schnabel betrachtet.

4 vgl. Meinel, K. / Schnabel, G.: Bewegungslehre. Sportmotorik. Berlin: Sportverlag, 1998 (9. Aufl.), S. 146

5 Söll, W.: Sportunterricht. Sport unterrichten. Schorndorf: Hofmann, S. 215

6 Heymen, N. / Leue, W.: Planung von Sportunterricht. Baltmannsweiler: Schneider, 1992 (3. Aufl.), S. 118

Details

Seiten
6
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640993024
Dateigröße
381 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v177527
Institution / Hochschule
Deutsche Sporthochschule Köln
Note
2,0
Schlagworte
motorisches lernen

Autor

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Titel: Motorisches Lernen