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Hybrid Hamas? Zwischen Terrorismus und sozialer Fürsorge

Hausarbeit 2011 24 Seiten

Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen und Begriffsklärung
2.1. Der Begriff des Terrorismus
2.1.1. Sozialrevolutionärer Terrorismus
2.1.2. Ethnisch-separatistischer Terrorismus
2.1.3. Religiöser Terrorismus
2.2. Das Phänomen des Islamismus

3. Die Islamische Widerstandsbewegung/Hamas
3.1. Entstehungskontext und historische Betrachtung
3.1.1. Die ägyptische Muslimbruderschaft
3.1.2. Entstehungskontext der Hamas: Die erste intifadah und ihre Folgen
3.2. Analyse der Hamas: Organisation - Ideologie - Praxis
3.2.1. Organisationsstrukturen
3.2.2. Soziales Engagement
3.2.3. Finanzierung und Verbindungen ins Ausland
3.2.4. Ideologie
3.2.5. Transformation - Hamas in Regierungsverantwortung

4. Versuch einer Einordnung in das Theorieschema

5. Ausblick

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Im Januar 2006 übernahm die Hamas, eine von westlichen Regierungen als Äterroristisch“ deklarierte Organisation, nach demokratischen Wahlen die Regierungsverantwortung in den besetzten palästinensischen Gebieten. Die Islamische Widerstandsbewegung/Hamas wurde während der ersten palästinensischen intifadah in den besetzten Gebieten gegründet und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zur einflussreichsten palästinensisch- islamistischen Organisation. Die Hamas setzt politische Gewalt sowohl gegen Israel als auch gegen ihren politischen Hauptrivalen, die säkular-nationalistische Fatah, ein. Sich selbst als legitime Widerstandsbewegung verstehend, wird sie in der westlichen Öffentlichkeit größtenteils als islamistisch-terroristische Gruppe, die den Staat Israel vernichten und an dessen Stelle einen Gottesstaat errichten möchte, wahrgenommen. Eine einseitig ihren Gewalteinsatz und ihre aggressive Rhetorik bezogene Betrachtung der Hamas verhindert jedoch einen differenzierten Blick auf eine Organisation, die neben dem Kampf gegen die israelische Besatzung auch umfangreiche soziale Dienste für die palästinensische Gesellschaft bereitstellt.

Was ist die Islamische Widerstandsbewegung, welche Ideologie und Politik verfolgt sie? In der folgenden Arbeit soll eine theoretische Einordnung der Hamas anhand des Dreierschemas der Terrorismus-Forschung vorgenommen werden. Besonders Augenmerk soll dabei auf die Verbindung von terroristischen Aktivitäten und einem weitreichenden Netz sozialer Fürsorge gelegt werden.

Dazu wird zunächst der Begriff des Terrorismus geklärt, um anschließend den theoretischen Rahmen - das Dreierschema sozialrevolutionärer, ethnisch-separatistischer und religiöser Terrorismus - abzustecken. Zudem wird auf das Phänomen des Islamismus, als ideologischer Bezugsrahmen der Hamas, eingegangen. Als Ausgangspunkt der Untersuchung der Organisation dient deren Entstehungskontext - die Muslimbruderschaft und die erste intifadah. Die eigentliche Analyse umfasst die Organisationsstrukturen, die Ideologie und die politische Praxis. Anhand der erarbeiteten Erkenntnisse wird dann der Versuch unternommen, die Hamas in das idealtypische Dreierschema des Terrorismus einzuordnen.

Die Untersuchung stützt sich dabei hauptsächlich auf die aktuelle deutsche Literatur von Croitoru und Baumgarten, die sehr ausgewogene und gut recherchierte Darstellungen bieten. Zudem wurden Analysen der International Crisis Group ausgewertet, deren besonderer Wert in empirischen Daten und einer Vielzahl an Interviews - u.a. mit führenden Hamas-Mitgliedern - liegt.

2. Theoretischer Rahmen und Begriffsklärung

2.1. Der Begriff des Terrorismus

Nicht erst seit den verheerenden Anschlägen auf das World Trade Center am 11.09.2001 und dem daraufhin - von der US-Regierung - ausgerufenen Äwar on terrorism“, gilt der Begriff des Terrorismus als ein Äemotional besetztes Modethema“[1]. Für eine sachliche Diskussion und eine nüchterne Analyse des Phänomens ist es aber geboten, Äden Begriff von seinen Auswüchsen zu befreien und auf seinen wesentlichen Gehalt zu reduzieren.“[2] Die Schwierigkeiten einer präzisen Bestimmung des Phänomens ergeben sich auch aus dem im Laufe der Zeit immer wieder veränderten Gebrauch des Wortes Terrorismus.[3] Bis heute steht eine, alle Spielarten und Ausprägungen dieses Phänomens, umfassende, einheitliche und konsensfähige Definition aus.[4]

In Abgrenzung zu Aktivitäten und Gewalttaten, die vom organisierten Verbrechen oder Kriminellen, von randalierenden Mobs oder Irren ausgeht, ist Terrorismus zu allererst als politischer Begriff zu verstehen.[5] In der vorliegenden Arbeit werde ich mich an der Definition von Waldmann anlehnen:

Terrorismus sind planmäßig vorbereitete, schockierende Gewaltanschläge gegen eine politische Ordnung aus dem Untergrund. Sie sollen allgemeine Unsicherheit und Schrecken, daneben aber auch Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen.[6]

In dieser Definition kommen die wichtigen Elemente des Terrorismus zum Ausdruck. Sie zielt zum einen auf den politischen Aspekt, das gewaltsame Vorgehen gegen eine politische Ordnung, ab und weist zum anderen, den Terrorismus als eine Gewaltstrategie relativ schwacher Gruppen aus, die einer direkten militärischen Konfrontation nicht gewachsen sind.[7] Für Waldmann stellt Terrorismus primär eine Kommunikationsstrategie dar, denn der Terrorist will - im Gegensatz zum Guerillero - nicht den Raum, sondern das Denken besetzen.[8]

In der Terrorismusforschung wird heute mit einer dreiteiligen Typologie gearbeitet. Sie unterscheidet zwischen sozialrevolutionärem, ethnisch-separatistischem und religiösem Terrorismus. Diese stellen jedoch Idealtypen dar; der Übergang zwischen ihnen ist fließend. Auch im vorliegenden Fall der Hamas wird sich herausstellen, dass sich eine eindeutige Zuordnung als äußerst problematisch erweist.

2.1.1. Sozialrevolutionärer Terrorismus

Der sozialrevolutionäre Terrorismus hat seine Wurzeln im linksextremistischen Milieu, seine Ideologie setzt sich aus dem Gedankengut der anarchistischen und marxistischen Bewegungen zusammen.[9] Die sich daraus ergebende Zielsetzung umfasst das Streben nach einer revolutionären Veränderung der gesellschaftlichen und politischen Strukturen in Anlehnung an die Ideen Karl Marx„.[10] Zur gewaltsamen Überwindung des Systems motiviert werden sozialrevolutionäre Gruppen durch Äeine perzipierte soziale oder ökonomische Schieflage, die auf systemkonformem Weg nicht zu beseitigen ist, da die Eliten des Systems eine qualitative Veränderung des Systems zu verhindern suchen.“[11]

Charakteristisch für den sozialrevolutionären Terrorismus ist die Hinwendung zu einer Äals interessiert unterstellten Drittgruppe“[12], der die Terroristen meist selbst nicht angehören; es handelt sich somit um eine Art Stellvertreter-Terrorismus. Wobei die terroristisch agierenden Gruppierungen meist eine Avantgarde-Stellung für sich in Anspruch nehmen; sie verstehen sich als kämpfende Vorhut für die wirtschaftlich ausgebeuteten und politisch benachteiligten Massen.[13] In der sozialen Schichtherkunft zeigt sich ein weiteres Merkmal des sozialrevolutionär motivierten Terrorismus. In der Regel handelt es sich um Aktivisten die der akademischen Mittelschicht angehören; zudem spielen Frauen eine wichtige Rolle.[14] Aufgrund der beanspruchten Avantgarde-Rolle und dem defizitären Bezug zur Zielgruppe - nicht zuletzt wegen unterschiedlicher Unterdrückungsperzeption, sowie der Schichtunterschiede - agieren sozialrevolutionäre Gruppierungen meist in gesellschaft- licher Isolation und Marginalisierung.[15]

Der sozialrevolutionäre Terrorismus ist somit Ärevolutionär“ im Bezug auf die angestrebte Überwindung der gesellschaftlichen Strukturen, und Äsozial“, da es ihm um die Ver- besserung der materiellen Situation der benachteiligten Bevölkerungsschichten geht.[16]

In diese Kategorie fallen beispielsweise die militanten Organisationen, die sich in den 1970er Jahren in ganz Westeuropa bildeten, etwa die RAF in Deutschland, die Brigate Rossa in Italien oder die französische Action Directe.[17]

2.1.2. Ethnisch-separatistischer Terrorismus

Im Gegensatz zu sozialrevolutionären Terroristen, identifizieren sich ethnischseparatistisch motivierte Organisationen nicht mit einer Drittgruppe, sondern mit ihrer eigenen ethnischen Gruppe, die sie als gefährdet betrachten. Für diese fordern sie Autonomie oder sogar die Gründung eines eigenen separaten Nationalstaates. [18] Der Befreiungskampf ethnischer Minderheiten wurde zwar oft auch mit linksextremen bzw. marxistischen Gedankengut angereichert, dies diente aber hauptsächlich der Integration in die einzelnen Gruppen.[19]

Auch im Hinblick der Vermittelbarkeit der Zielsetzung und dem Rückhalt in der Bevölkerung zeigen sich deutliche Unterschiede zum sozialrevolutionär motivierten Terrorismus. So lassen sich die Ziele und Aktivitäten der separatistischen Terroristen deutlich leichter dem Zielpublikum klarmachen, da sie auf vertraute Kategorien und Konfliktlagen abzielen: Zentralstaat vs. Peripherie, ethnische Mehrheit vs. Minderheit.[20] Zudem stammen die ethnisch motivierten Terroristen mehrheitlich nicht aus der akademischen Mittelschicht, sondern sind eher der unteren Mittel- bis hin zur Unterschicht angehörig. Ihr Gefühl der ethnischen Unterdrückung wird von großen Teilen der eigenen Volksgruppe geteilt, und auch der Unabhängigkeitskampf wird meist zumindest gebilligt.[21] Ihren ÄBefreiungskampf“ interpretieren die ethnisch-separatistischen Terroristen als einen Krieg gegen den Zentralstaat, weshalb sich ihre Zielauswahl meist gegen das Militär und Polizei, als Repräsentanten der Zentralmacht, richtet. Beispiele für ethnisch-separatistisch motivierte Organisationen sind die IRA in Großbritannien und die ETA in Spanien.

2.1.3. Religiöser Terrorismus

Religiös motivierter Terrorismus stellt keineswegs ein neues Phänomen dar, seine Geschichte reicht mehr als 2000 Jahre zurück. Schon damals verübten religiöse Fanatiker Gewalttaten, die wir heute als Äterroristisch“ bezeichnen würden.[22] Religiöse Komponenten finden sich zwar bei vielen terroristischen Gruppen in Vergangenheit und Gegenwart - etwa bei der katholischen IRA -, dies war aber mehr der Konfession ihrer Mitglieder geschuldet.[23] Die Motivation dieser Gruppen ergab sich primär aus politischen und nicht aus religiösen Aspekten, die Religion übernimmt lediglich Funktionen der Integration.

Im Unterschied dazu überragt beim Typus des religiösen Terrorismus die religiöse Motivation alle anderen Beweggründe.[24] Auffallend ist die gesteigerte Gewalttätigkeit aktueller, religiös motivierter terroristischer Gruppierungen; Hoffmann sieht sogar eine Ädirekte Beziehung zwischen religiösen Motiven für Terrorismus und einer höheren Anzahl an Toten.“[25] Zurückzuführen ist dies unter anderem auf die grundsätzlich anderen Mechanismen der Legitimierung und der Rechtfertigung ihrer Gewalttaten, die sie von weltlichen Terroristen unterscheidet. Eingebettet sind diese Mechanismen in ein religiös fundiertes Weltbild und Wertsystem. Gewalt stellt für diesen Typus Terrorist in erster Linie einen Äsakramentalen Akt oder eine von Gott gebotene Pflicht dar, die in direkter Reaktion auf irgendeine theologische Anforderung oder ein Gebot erfüllt wird“.[26] Die damit verbundene transzendentale Dimension ihres Denkens kann von jeglichen politischen, moralischen oder praktischen Schranken befreien.[27] Charakteristisch für religiöse terroristische Gruppierungen sind deshalb auch ihre oft sehr weit gefassten Feindkategorien. Die Bekämpfung bzw. Vernichtung dieser ÄFeinde“ ist dabei nicht nur moralisch gerechtfertigt, vielmehr wird es als notwendig zum Erreichen der angestrebten Ziele angesehen. Bedeutsam im Zusammenhang mit der vorliegenden Arbeit ist das Phänomen des ÄSelbstmord“-Terroristen; es handelt sich dabei zwar keineswegs um ein ausschließliches Charakteristikum des religiös motivierten Terrorismus, jedoch ist eine vergleichsweise höhere Affinität zum Selbstmordattentat unter religiösen Terroristen festzustellen.[28]

Religiöse Terroristen finden sich in allen monotheistischen Weltreligionen. Dabei zeigt sich der religiös motivierte Terrorismus aufgrund seiner Transzendenz und einer Verankerung in weiten Teilen der entsprechenden Gesellschaft als besonders langlebig und integrativ.[29] Aktuelle Beispiele für islamistisch motivierten Terrorismus sind die libanesische Hizbullah oder das Netzwerk Al-Qaida.

2.2. Das Phänomen des Islamismus

Entscheidend für das Verständnis des religiös motivierten Terrorismus mit Bezugnahme auf den Islam ist das Phänomen des Islamismus. In den westlichen Medien fokussiert die Berichterstattung den Fundamentalismus auffallend einseitig auf den Islam.[30] Der Fundamentalismusbegriff entstammt jedoch eigentlich einem anderen Kontext: der amerikanischen Kirchengeschichte. Dort diente er zur Bezeichnung einer religiösen Bewegung innerhalb des amerikanischen Protestantismus des frühen 20. Jahrhunderts.[31] Diese Bewegung propagierte eine Rückkehr zu den Fundamenten des christlichen Glaubens und wendete sich damit gegen moderne Phänomene, wie etwa der historisch- kritischen Bibelbetrachtung, der Evolutionstheorie und säkularen Gesellschaftsformen.[32] In Literatur und Öffentlichkeit werden verschiedene Begriffe zur Bezeichnung des Phänomens Islamismus verwendet.

Der Ausdruck Äislamischer Fundamentalismus“ ist in der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion weit verbreitet.[33] Die damit implizit einhergehende Rückwärtsgewandtheit und Ablehnung der Moderne in der Bedeutung des Begriffs Fundamentalismus kann nicht ohne Weiteres auch das Phänomen Islamismus allgemein übertragen werden.[34]

Die Verwendung des sehr allgemein gehaltenen Terminus Äpolitischer Islam“[35] ist insofern problematisch, da er nicht nur Äimpliziert, dass ein davon unterschiedener Mehrheitsislam völlig unpolitisch sei, was zumindest fragwürdig ist.“[36], sondern versperrt er auch die Sicht auf die - besonders im Hinblick auf die Hamas - entscheidende soziale Dimension des Phänomens.

In der vorliegenden Arbeit werde ich mich zur Beschreibung der Hamas des Begriffs ÄIslamismus“ bedienen.[37] Die Vorteile dieses Terminus liegen zum einen im Verweis auf den originären Kontext des Islam - im Gegensatz zum konfessionsübegreifenden Fundamentalismusbegriff ‒, zum anderen „verweist er durch die Endung des -ismus auf den ideologischen Charakter des Phänomens.“[38]

[...]


[1] Waldmann, Peter, Terrorismus. Provokation der Macht, München 1998, S. 9.

[2] Ebd., S. 9.

[3] Vgl. Hoffman, Bruce, Terrorismus - Der unerklärte Krieg. Neue Gefahren politischer Gewalt, Frankfurt am Main 2008, S. 50.

[4] Vgl. Laqueur, Walter, Die globale Bedrohung. Neue Gefahren des Terrorismus, München 2001, S. 10.

[5] Vgl. Hoffmann, Terrorismus - Der unerklärte Krieg, 2008, S. 22f.

[6] Waldmann, Terrorismus, 1998, S. 10.

[7] Ebd., S. 10f.

[8] Vgl. Wördemann, Franz; zitiert nach Waldmann, Terrorismus, 1998, S. 17. 4

[9] Vgl. Straßner, Alexander, Sozialrevolutionärer Terrorismus: Typologien und Erklärungsansätze, in: ders. [Hrsg.], Sozialrevolutionärer Terrorismus. Theorie, Ideologie, Fallbeispiele, Zukunftsszenarien, Wiesbaden 2008, S. 20.

[10] Vgl. Waldmann, Terrorismus, 1998, S. 76.

[11] Straßner, Sozialrevolutionärer Terrorismus, 2008, S. 20.

[12] Waldmann, Terrorismus, 1998, S. 86.

[13] Vgl. Straßner, Sozialrevolutionärer Terrorismus, 2008, S. 22.

[14] Vgl. Waldmann, Terrorismus, 1998, S. 87.

[15] Vgl. ebd., S. 88f.

[16] Vgl. Straßner, Sozialrevolutionärer Terrorismus, 2008, S. 22. 5

[17] Vgl. Townshend, Charles, Terrorismus. Eine kurze Einführung, Stuttgart 2005, S. 95-102.

[18] Vgl. Waldmann, Terrorismus, 1998, S. 87.

[19] Vgl. Straßner, Sozialrevolutionärer Terrorismus, 2008, S. 20.

[20] Vgl. Waldmann, Terrorismus, 1998, S. 87.

[21] Vgl. ebd., S. 87.

[22] Vgl. ebd., S. 99.

[23] Vgl. Hoffmann, Terrorismus - Der unerklärte Krieg, 2008. S. 138.

[24] Vgl. ebd. S. 138.

[25] Ebd., S. 147.

[26] Ebd., S. 148.

[27] Vgl. ebd., S. 148.

[28] Vgl. Waldmann, Terrorismus, 1998, S. 108.

[29] Vgl. Straßner, Sozialrevolutionärer Terrorismus, 2008, S. 18. 7

[30] Vgl. Gemein, Gisbert/Redmer, Hartmut, Islamischer Fundamentalismus, Münster 2005, S. 11.

[31] Vgl. Riesebrodt, Martin, Die fundamentalistische Erneuerung der Religionen, in: Kindleberger, Kilian, Fundamentalismus. Politisierte Religion, Potsdam 2004, S. 12.

[32] Vgl. Gemein/Redmer, Islamischer Fundamentalismus, 2005, S. 11.

[33] Vgl. etwa Gemein/Redmer (der Begriff Islamismus bleibt der relativ jungen politischen Bewegung seit den 1970er Jahren vorbehalten, im Gegensatz zum fundamentalistischen Wahhabismus); Steinbach, Udo, Der Islamische Fundamentalismus heute, in: Kindelberger, Fundamentalismus, 2004. [34] Vgl. Künzl, Jan, Islamisten-Terroristen oder Reformer? Die ägyptische Muslimbruderschaft und die palästinensische Hamas, Marburg, 2008, S. 18.

[35] Etwa Baumgarten, Helga, Hamas. Der politische Islam in Palästina, München 2006.

[36] Künzl, Islamisten-Terroristen oder Reformer?, 2008, S. 19.

[37] Vgl. etwa ICG; Kepel; Künzl; Croitoru, Joseph, Hamas. Auf dem Weg zum palästinensischen Gottesstaat, München 2010; Meier, Andreas. Politische Strömungen im Islam. Quellen und Kommentare, Bonn 1995.

[38] Künzl, Islamisten-Terroristen oder Reformer?, 2008, S. 19.

Details

Seiten
24
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640984879
ISBN (Buch)
9783640985043
Dateigröße
824 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v177050
Institution / Hochschule
Universität Regensburg – Institut für Politikwissenschaft
Note
2,0
Schlagworte
Terrorismus Islamismus Hamas Palästina Terrorist religiöser Terrorismus Muslimbruderschaft intifadah intifada israel gaza

Autor

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Titel: Hybrid Hamas? Zwischen Terrorismus und sozialer Fürsorge