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Prozessorientiertes Controlling

Seminararbeit 2011 20 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis:

1. Einführung in die Problemstellung
1.1 Hinführung zum Thema und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Vorgehensweise der Arbeit

2. Grundlagen und Begriffsdefinitionen
2.1 Controlling
2.2 Geschäftsprozesse

3. Prozessorientierung in Unternehmen
3.1 Anforderungen
3.2 Erfolgsfaktoren
3.2.1 Prozessziele
3.2.2 Prozessorganisation
3.2.3 Prozesscontrolling
3.2.4 Prozessprinzipien
3.2.5 Prozesskultur

4. Prozessorientiertes Controlling
4.1 Herausforderungen an das Prozesscontrolling
4.2 Aufgaben und Instrumente des Prozesscontrollings
4.2.1 Bewertung der Prozesse
4.2.2 Überwachung und Verbesserung der Prozesse
4.2.3 Prozessinformationen bereitstellen

5. Stärken und Schwächen des prozessorientierten Controlling

6. Fazit

Literaturverzeichnis:

Ehrenwörtliche Erklärung:

Abkürzungsverzeichnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1: Controlling als Schnittmenge zwischen Manager und Controller

Abbildung 2: Allgemeines Prozessmodell

Abbildung 3: Wandel vom funktions- zum prozessorientierten Controlling

Abbildung 4: Aufgaben des Prozesscontrolling

Abbildung 5: Ziele des Prozesscontrolling

Abbildung 6: Verbesserungspotentiale der Prozesse

Abbildung 7: Möglichkeiten des Benchmarking

Abbildung 8: Prozessinformationen

1. Einführung in die Problemstellung

1.1 Hinführung zum Thema und Zielsetzung der Arbeit

Weltweite Konkurrenz, wachsender Wettbewerb, immer höhere Erwartungen der Kunden an die Unternehmen und der schnelle Fortschritt in den Technologien sind nur wenige der Herausforderungen, denen sich Unternehmen zu stellen haben. Um all diesen Aufgaben gerecht zu werden müssen es die Unternehmen schaffen, ihre Geschäfte besser als ihre Konkurrenz zu beherrschen und sich immer auf die Änderungen einstellen.[1]

Die Aufgabe von Unternehmen ist es, immer seinen Kunden einen Mehrwert in Form von Leistungen zu schaffen. Die entscheidenden Elemente auf dem Weg zu einem erfolgreichen Handeln stellen dabei die betrieblichen Prozesse dar.[2] Wie im Laufe der Arbeit dargestellt wird, ist das prozessorientierte Controlling ein wesentlicher Baustein in der prozessorientierten Organisationsstruktur.

Aufgrund dieser Faktoren wird im Folgenden erarbeitet, ob es ein Unternehmen schaffen kann, sich durch Prozesscontrolling im Rahmen einer prozessorientierten Organisationsstruktur den Gegebenheiten der heutigen Zeit besser anzupassen und dadurch erfolgreicher zu werden.

1.2 Vorgehensweise der Arbeit

Diese Seminararbeit gliedert sich neben der Einführung und dem Fazit in vier weitere Teile. Im Anschluss an die Einleitung werden die Grundlagen beschrieben. Bevor dann auf das prozessorientierte Controlling eingegangen werden kann, werden als Basis die grundsätzlichen Bestandteile eines prozessorientierten Unternehmens erarbeitet. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse werden dann die Stärken und Schwierigkeiten des Prozesscontrollings aufgezeigt und analysiert.

2. Grundlagen und Begriffsdefinitionen

2.1 Controlling

Für den Begriff des Controlling lassen sich eine Vielzahl von Definitionen finden, die sich zum Teil auch sehr voneinander unterscheiden. In dieser Seminararbeit wird folgende Definition verwendet:

„Controlling ist eine an Zielen orientierte Teilaufgabe des Managements, bei der die Koordination der Planungs-, Kontroll- und Steuerungsaktivitäten eines Unternehmens im Mittelpunkt steht. Systemgestützt werden passende Informationen bereitgestellt, um die Entscheidungsqualität des Managements und damit die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens an Veränderungen zu verbessern.“ [3]

Wie folgendes Schaubild verdeutlicht beinhaltet Controlling mehr als nur Kontrolle:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Controlling als Schnittmenge zwischen Manager und Controller[4]

2.2 Geschäftsprozesse

Ebenso lässt sich die Begriffsdefinition eines Prozesses diskutieren.[5] Für die hier vorliegende Arbeit werden folgende Merkmale für einen Prozess als Grundlage herangezogen:

„Ein Prozess

- setzt sich aus einer Kette von Aktivitäten zusammen, die in einer logischen und zeitlichen Reihenfolge durchzuführen sind,
- generiert aus unterschiedlichen Inputs einen Output, welcher für den Prozesskunden ein Ergebnis von Wert darstellt,
- bezieht sich auf bestimmte Kostenobjekte.“ [6]

Die Begriffe Geschäftsprozess und Prozess werden dabei als Synonym verwendet, da sie sich im Wesentlichen nicht voneinander unterscheiden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Allgemeines Prozessmodell[7]

Wie die oben angeführte Definition und Abbildung 2 aufzeigen, bestehen Prozesse aus einer Kette von Aktivitäten. Um die Definition von Aktivitäten möglichst einfach und kurz zu halten, kann man sagen, dass Aktivitäten die kleinsten Elemente eines Prozesses sind und sich somit aus der Zerlegung eines Prozesses in seine Details ergeben.[8]

3. Prozessorientierung in Unternehmen

Bevor auf das prozessorientierte Controlling selbst eingegangen werden kann, wird in diesem Kapitel erarbeitet, was Unternehmen zu leisten und zu erfüllen haben, um überhaupt als prozessorientiert zu gelten und erfolgreich arbeiten zu können.

3.1 Anforderungen

Ein entscheidender Schritt hin zur Prozessorientierung ist die Wahl der Hauptprozesse, die die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens lenken. Aus diesen Prozessen entsteht ein Prozessmodell, das die Zusammenarbeit der Mitarbeiter stärker auf den Nutzen des Kunden ausrichten lässt. Mitentscheidend ist dabei eine klare Dokumentation der Prozesse bis in die kleinsten Details. Jedem Prozess müssen dabei konkrete Verantwortlichkeiten und Ressourcen zugeteilt werden. Dies sind die Grundvoraussetzungen für eine prozessorientierte Unternehmensstruktur. Im Zuge dieser Umstrukturierung werden aus Abteilungsleitern Prozessverantwortliche, die ihr Prozessteam zu führen haben. Die wichtigsten Aufgaben für die Prozessleiter ist das Erfüllen der Kundenanforderungen von Beginn eines Prozesses bis zur Beendigung seines Prozessbereiches.[9]

[...]


[1] Vgl. Wagner, K. (PQM, 2006), S. 1

[2] Vgl. Ahlrichs, F. (Controlling von Geschäftsprozessen, 2006), S. 1

[3] Czenskowsky, T. (Grundzüge des Controlling, 2010), S. 26

[4] Horváth, P. (Controlling, 2006), S. 19 und Weber, J. (Einführung in das Controlling, 2008), S. 19

[5] Vgl. Klee, P. (Prozessorientiertes Distributionscontrolling, 1999), S. 95 ff

[6] Heilmann, M. (Geschäftsprozess-Controlling, 1996), S. 89 -90

[7] Heilmann, M. (Geschäftsprozess-Controlling, 1996), S. 90

[8] Vgl. Heilmann, M. (Geschäftsprozess-Controlling, 1996), S. 128 ff

[9] Vgl. Ahlrichs, F. (Controlling von Geschäftsprozessen, 2006), S. 5

Details

Seiten
20
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640979448
ISBN (Buch)
9783640979745
Dateigröße
687 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v176634
Institution / Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Neu-Ulm; früher Fachhochschule Neu-Ulm
Note
1,7
Schlagworte
Controlling Prozessorientiert Prozess

Autor

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Titel: Prozessorientiertes Controlling