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Aufstieg und Niedergang der G7/G8

Neorealistische, institutionalistische und liberal-internationalistische Erklärungsansätze

Hausarbeit (Hauptseminar) 2011 23 Seiten

Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die G7 und ihre Rolle in der globalisierten Weltordnung
2.1 Gründungsziel und Beschaffenheit der G7
2.2 Funktionsweise und Entscheidungsfelder
2.3 Zusammenwirken mit internationalen Organisationen

3. Die Bewertung von globaler Kooperation im Spektrum der IB-Theorien
3.1 Neorealismus
3.2 Institutionalismus
3.3 Liberaler Internationalismus

4. Die G7 im 21. Jahrhundert - ein Auslaufmodell?

5. Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Seit dem Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 und der daraus resultierenden Finanz- und Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen bis heute in so gut wie allen entwickelten Volkswirtschaften der Welt zu spüren sind, scheint die Ordnung des internationalen Finanz- und Handelssystems, wie man sie seit Mitte der 70er Jahre kennt, erneut aus den Fugen geraten zu sein. Die dominante Position der USA und ihrer 'klassischen' außenpolitischen Verbündeten in Europa und Japan, die bis dahin als Garanten für den Ausbau des Welthandels und einer stabilen Entwicklung des internationalen Finanzsystems gestanden hatten, wurde nun noch stärker in Frage gestellt, als dies bereits seit dem Aufstieg Chinas zu einer zentralen Größe der globalen Ökonomie geschehen war1. Gleichzeitig gerieten die seit Beginn der Nachkriegszeit für die finanzpolitische Steuerung auf internationaler Ebene zuständigen, amerikanisch-europäisch dominierten Organisationen Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) zunehmend in die Kritik, spätestens nachdem sich ihre Maßnahmen zur Krisenbewältigung beim Börsencrash in Asien nicht bewährt hatten.2

Die Gruppe der Sieben (G7), deren Mitgliedern USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Japan bis dahin nicht nur die stärkste Wirtschaftskraft, sondern auch der größte Gestaltungsspielraum im internationalen Finanzregime zugekommen war, schien zunächst nicht dazu in der Lage, in ihrem eigenen Interesse für Stabilität auf dem Kapitalmarkt zu sorgen - weitere Banken und zahlreiche von ihnen abhängige Unternehmen meldeten Konkurs an, der Dollarkurs brach ein, Rezession und steigende Arbeitslosigkeit folgten. Dass unkoordinierte finanz- und wirtschaftspolitische Alleingänge ebenfalls keinen Ausweg aus einer globalen Krise darstellen, hatte man jedoch bereits in den 1930er Jahren gelernt, als der damalige Zusammenbruch der Weltwirtschaft durch protektionistische Maßnahmen der am stärksten betroffenen Staaten die Abwärtsspirale immer weiter nach unten gedreht hatten. Anstatt also die internationale Kooperation einzufrieren, brachte sich eine relativ junge Institution ins Spiel, deren Zusammensetzung weniger auf dem Prinzip der Exklusivität beruhte als jene der G7/G83, und dabei den neuen ökonomischen (und politischen) Gegebenheiten auf der Welt besser zu entsprechen schien.

Zusätzlich zum mittlerweile um Russland erweiterten Kreis der größten Industrienationen der Welt umfasst die seit 1999 bestehende Gruppe der Zwanzig (G20) die so genannten Schwellenländer China, Indien, Brasilien, Argentinien, Mexiko, Türkei, Indonesien, Saudi-Arabien und Südafrika, und daneben die Industriestaaten Südkorea und Australien sowie die supranationale Institution der EU. Anders als die G8- Staaten, die zusammen genommen zwar etwa die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung erbringen, aber nur einen Bruchteil der Weltbevölkerung repräsentieren, fasst das um weitere zwölf Akteure vergrößerte Netzwerk der G20 jene Volkswirtschaften zusammen, in denen etwa zwei Drittel aller Menschen leben, und wo insgesamt ca. 90 Prozent des weltweiten BIP erwirtschaftet werden.4 Neben den Finanzministern und Zentralbank-Vorsitzenden der 19 Staaten nehmen der Präsident des Europäischen Rates5, der Chef der Europäischen Zentralbank, der (europäische) Managing Director des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Vorsitzende des Internationalen Währungs- und Finanzausschusses (IMFC), der (amerikanische) Präsident der Weltbank sowie der Vorsitzende des gemeinsam von IWF und Weltbank geführten Development Comittees teil.6 Ähnlich wie bei der G7 in deren Gründungsphase7, ist es das Ziel der G20, die Weltwirtschaft zu stabilisieren und die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten, um sich in Zukunft vor Krisen des Finanzsektors zu schützen.

„By contributing to the strengthening of the international financial architecture and providing opportunities for dialogue on national policies, international co-operation, and international financial institutions, the G-20 helps to support growth and development across the globe.“8

Ausgehend von der Tatsache, dass die Staaten der G7 gleichzeitig Mitglieder der G20 sind, und außerdem zu den federführenden Kräften innerhalb der ebenfalls in die G20 integrierten internationalen Organisationen zählen9 stellt sich die Frage, wie sich die G7 seit ihrer Gründung bis in die 1990er Jahre als wichtiges Instrument der staatenübergreifenden Politikkoordination im Finanzsystem behaupten konnte, und warum sie gegen Ende des 20. Jahrhunderts insoweit einen Bedeutungsverlust hinnehmen musste, als ihre Mitglieder selbst Teil eines von seiner Intention her ähnlich ausgerichteten Gremiums wurden, in welchem den noch im Aufholprozess befindlichen Volkswirtschaften in Asien, Afrika und Lateinamerika ein den traditionellen, 'westlichen' Wirtschaftsmächten gleichrangiger Status zukommen soll. In diesem Rahmen gilt es zu klären, was die G7/G8 im Lauf ihrer Geschichte als Institution ausgezeichnet hat, welche Aufgaben sie erfüllt und in welchem Rahmen sie mit anderen internationalen Organisationen interagiert. Dabei soll auch gezeigt werden, wie die Rolle der USA in der G7/G8 zu bewerten ist, und ob die Gruppe als Institutionalisierung der amerikanischen Hegemonie im internationalen (Finanz-)System gesehen werden kann, bzw. wie die Entstehung und Etablierung der G20 aus dieser Sicht zu bewerten wäre.

Zur Beantwortung dieser Frage werden im Folgenden zunächst die wesentlichen Aspekte der Entstehung, des Aufstiegs und des vermuteten Niedergangs der G7/G810 herausgearbeitet und anschließend vor dem Hintergrund ausgewählter IB-Theorien, nämlich des Neorealismus, des Institutionalismus und des liberalen Internationalismus, interpretiert. Hierbei kommen insbesondere deren Ansichten zur Verteilung von Macht im internationalen System und zur Beschaffenheit internationaler Kooperation zum Tragen. Abschließend sollen die Ergebnisse zusammengeführt werden, um darzulegen, welche der Theorien die am meisten geeigneten Erklärungsansätze für die dynamische Rolle der G7/G8 in der internationalen Politik bietet, und inwieweit diese kombiniert werden müssen, um eine adäquate Prognose für deren zukünftige Bedeutung treffen zu können.

2. Die G7/G8 und ihre Rolle in der globalisierten Weltordnung

2.1 Gründungsgedanke und Beschaffenheit der G7

Als die Regierungschefs der USA, Westdeutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Japans im November 1975 zum ersten Mal als Gruppe der Sechs11 zusammentraten, geschah dies insbesondere vor dem Hintergrund der weltweiten Öl- und Wirtschaftskrise und des Zusammenbruchs des Bretton-Woods- Systems.12 Hauptthema des Gipfels im französischen Schloss Rambouillet war vor allem die Stabilisierung des internationalen Wechselkursregimes und der energie-, handels- und arbeitsmarktpolitischen Aspekte der Krise13 in jenen Ländern, die einerseits am stärksten in den internationalen Handel eingebunden, und andererseits wegen ihrer hohen Produktivität besonders abhängig von Ressourcenimporten waren. Mit dem Beitritt Kanadas 1976 vereinte die Gruppe der Sieben (G7) nicht nur sieben wichtigsten Wirtschaftsmächte jener Zeit, sondern auch die (in Bezug auf Fläche, Bevölkerung und/oder politisch-militärisches Gewicht) größten demokratisch regierten und nach kapitalistischen Marktprinzipien organisierten Staaten der Welt in einem bewusst exklusiven Gremium. Seit 1977 nimmt der Präsident der Europäischen Kommission ebenfalls an den Gipfeltreffen teil.

„In the mid-1970s, the recession that followed from the quadrupling of oil prices was taken as a new world crisis, combining a threat to the economy with a threat to political democracy.“14

Schon in den ersten Jahren wurden bei den regelmäßig stattfinden Treffen auch grenzübergreifende Sicherheits-, Umwelt- oder Gesundheitsthemen erörtert, je nach aktueller Dringlichkeit eines dieser Felder. So stimmten die Regierungschefs der G7-Länder beispielsweise ab den 1980er Jahren die gemeinsame Vorgehensweise beim Umgang mit den kommunistischen Staaten mit einander ab, zum Beispiel beim öffentlichen Protest gegen die sowjetische Invasion in Afghanistan oder bei der Stationierung amerikanischer Pershing-II-Raketen in Europa15. Die thematische Flexibilität der Gesprächsrunden und die Möglichkeit des spontanen Agenda-Setting ist dem betont informellen Charakter des G7-Gipfels geschuldet. Die Gruppe der Sieben (heute: G8) ist keine institutionalisierte Organisation, verfügt also weder über eine Geschäftsstelle noch über ein Statut, das festschreiben würde, auf welcher Basis sich das Gremium konstituiert, ob und welche Beschlüsse dort gefasst werden, und inwieweit diese bindende Wirkung auf die teilnehmenden Staaten hätten. Stattdessen handelt es sich, streng genommen, um nicht mehr als regelmäßig stattfindende Regierungskonsultationen mit Forumscharakter - wenngleich auf höchster Ebene und mit großer Bindewirkung in vielen Bereichen, weit über das Finanzsystem hinaus.16

2.2 Die Rolle der USA innerhalb der G7/G8

Beim G7/G8-Gipfel handelt es sich stets um ein Treffen, das auf Einladung des jeweiligen (rotierenden) Gastgeberlandes stattfindet, welches auch für die Ausarbeitung der Agenda verantwortlich ist.17 Teilnehmer sind in der Regel die Regierungsoberhäupter sowie die Wirtschafts- und Außen- und Finanzminister - letztere treffen sich insgesamt vier Mal im Jahr; alle involvierten Ressorts pflegen darüber hinaus einen regelmäßigen Austausch über die Durchführung der von den Gipfeln festgelegten Ziele. Russland, das seit 1998 im Rahmen der Erweiterung zur G8 in die Runde aufgenommen wurde, nimmt jedoch ausschließlich an jenen Treffen teil, die sich nicht mit wirtschafts- oder finanzpolitischen Themen befassen, wie die Sicherheitspolitik oder die Bereiche Umwelt, Gesundheit, Entwicklung,18 während „the G7 [itself] began to focus on the implications of advancing globalization“19, jenem Bereich, in dem die USA Anfang der 90er als einzige wirtschaftliche Weltmacht die Führungsrolle einnahmen. Verantwortlich hierfür war (und ist) vor allem die zentrale Rolle des Dollar für die globale Finanzordnung: Die US-Währung hat sich auch nach dem Ende von Bretton Woods in Form des „Dollar-Wall Street-Regime“20 über Jahrzehnte hinweg als wichtigste internationale Handelswährung manifestiert, wobei den wirtschaftlich führenden Ländern Europas, also den G7-Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien, durchaus ein gewisser Spielraum zur Mitgestaltung des Währungsregimes zugestanden wird.21

Die Marktmacht, die den USA durch die Dominanz ihrer Volkswirtschaft und ihrer Währung in der globalen Ökonomie zukommt22, wird seit der Einführung des Euro in einigen der anderen stark in den Welthandel Handel involvierten Staaten Europas zumindest herausgefordert, wenn auch (noch) nicht bedroht, zumal die Euroländer mit der Gemeinschaftswährung vornehmlich die Währungs-schwankungen innerhalb ihres Wirtschaftsraumes beseitigen wollten und der Euro seine Krisenfestigkeit gegenüber anderen Währungen noch nicht behaupten konnte. Aktuell sind die Perspektiven für die weitere Entwicklung des Dollars als Investitions- und Handelswährung jedoch ebenfalls relativ offen, nachdem die Finanzkrise des Jahres 2008/2009 und die von den USA bemängelte Unterbewertung des nichtkonvertiblen chinesischen Renminbi die amerikanische Wirtschaft stark belasten.23 Wie bereits in den 70er Jahren, als die Debatte um den hegemonic decline der Vereinigten Staaten zu den prägenden Paradigmen der Internationalen Beziehungen gehörte24, basieren auch diejetzigen Prognosen, welche einen allgemeinen Bedeutungsverlusts der USA als Großmacht voraussagen, auf deren schwindendem Einfluss innerhalb der Weltwirtschaft und -politik25, symbolisiert durch den weitgehenden Kontrollverlust der G7 im Bereich des Finanzsystems zugunsten des vergrößerten Forums der G20. Dort stellen die sieben größten Industriestaaten nicht mehr als eine den Entwicklungsländern und kleineren Industriestaaten gegenüber stehende Interessengruppe dar.

„We designated the G-20 to be the premier forum for our international economic cooperation. We established the Financial Stability Board (FSB) to include major emerging economies and welcome its efforts to coordinate and monitor progress in strengthening financial regulation.“26

2.3 Zusammenwirken mit internationalen Organisationen

Gegründet als Gremium, das vornehmlich die Finanzmärkte und das internationale Währungssystem stabilisieren sowie den Ausbau des globalen Handels unterstützen soll, hat sich der Einflussbereich der G7 zunächst auf jene internationalen Organisationen erstreckt, die mit ähnlichen Themen betraut sind, und in denen die USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Japan - einzeln oder gemeinsam - über großes Gewicht verfügen. Der IWF, wie die Weltbank ursprünglich eine Institution des Bretton-Woods-Systems27, hat sich nach dessen Zusammenbruch rasch zu einem „watchdog of exchange rate policies“28 entwickelt, der von den industrialisierten Staaten dazu genutzt wurde, im neu entstandenen System der freien Währungskonvertibilität für Stabilität zur sorgen. Damals wie heute verfügen die USA mindestens über die Sperrminorität an Stimmen bei Entscheidungen des Executive Board, und gemeinsam mit den restlichen G7-Staaten decken Sie etwa die Hälfte der notwendigen Mehrheit von 85 Prozent ab, da die Stimmrechte im IWF nach Höhe der jeweiligen finanziellen Beteiligung seiner Mitgliedsstaaten verteilt sind. Damit kommt den G7-Staaten als „critical shareholders“29 essenzielle Bedeutung innerhalb der Organisation zu, deren Aufgabenbereich unter anderem die Koordination von Kreditvergaben, insbesondere jene der mit ihr verbundenen Weltbank, an Entwicklungsländer umfasst. Das Stimmpotenzial der G7 ermöglicht es den Industriestaaten, finanzielle Hilfen mit ihrem Veto zu blockieren, was insofern als enormes Machtpotenzial angesehen werden muss, als Regierungen sich ohnehin erst dann an den IWF wenden, wenn sich kein anderer Geldgeber mehr finden lässt.30 Hierfür gibt es verschiedene Gründe31, allerdings ist es vor allem die Konditionalitätspolitik des vom IWF repräsentierten Washington Consensus, die von den Nehmerländern gefürchtet wird, weil Finanzhilfen immer stärker an Vorgaben zur Marktliberalisierung geknüpft werden, was im Fall der Asienkrise sogar zu einer Verschärfung der angespannten Situation auf den Kapitalmärkten und schließlich mit zu deren Zusammenbruch geführt hat.32

[...]


1 In der Wissenschaft wie in der öffentlichen Meinung gilt China längst als wirtschaftliche Weltmacht mit weiterem Potenzial. Vgl. Fehlbier, Tobias: Die politische Ökonomie des chinesischen Aufstiegs: Eine Analyse volkswirtschaftlicher Entwicklung und ihrer Folgen für die internationalen Beziehungen am Beispiel der Volksrepublik China. In: Kittlaus, Martin (Hrsg.) u.a.: Strukturen der Macht. Studien zum politischen Denken Chinas. Bd. 18. Münster: LIT Verlag, 2009, S. 1 ff. Vgl. Die neue Weltmacht China. Kommentar. In: Financial Times Deutschland (27.09.2010). Online auf: http://www.ftd.de/politik/koniunktur/:erfolgsgruende-die-neue- weltmacht-china/50173659.html. aufgerufen am 31.1.2011

2 Vgl. Dieter: , Heribert (Hrsg.): Die Asienkrise und der IWF. Ist die Politik des Internationalen Währungsfonds gescheitert? INEF Report 29/1998. Duisburg: Institut für Entwicklung und Frieden, 1998, S. 17ff. Online auf http://inef.uni- due.de/cms/files/report29.pdf, aufgerufen am 11.02.2011

3 Ihrer Beschaffenheit nach zeichnen sich die G7-Staaten (ohne Russland) durch ihre starken, diversifizierten Volkswirtschaften und die rege Teilnahme am Welthandel aus, sowie durch die Tatsache, dass sie demokratisch regiert werden. Vgl. 2.

4 Vgl. What is the G-20? Online auf: http://www.g20.org/about what is g20.aspx, aufgerufen am 31.1.2011

5 Sofern eines der am Gipfel teilnehmenden europäischen Länder zum Zeitpunkt des Treffens die EU-Ratspräsidentschaft innehat, vertritt es dort die Interessen auch die Interessen der EU

6 Vgl. What is the G-20? In: G-20 Online. Online auf: http://www.g20.org/about what is g20.aspx, aufgerufen am 25.1.2011

7 Vgl. Declaration of Rambouillet, November 17 1975. In: Hajnal, Peter I: The Seven-Power Summit. Documents from the Summits of Industrialized Countries - 1989 1975. Milwood: Kraus International Publications, 1989, S. 5ff

8 Vgl. What is the G-20? In: G-20 Online. Online auf: http://www.g20.org/about what is g20.aspx, aufgerufen am 25.1.2011

9 Vgl. 2.3

10 Zur Unterscheidung von G7 und G8 wird der Begriff der G7 in dieser Arbeit für die Mitgliedsstaaten der Gipfeltreffen ab 1976 verwendet bzw. die Gruppe der Vollmitglieder innerhalb der G8 ab 1993; G8 bezeichnet die politische G8, in der Russland bei nicht­wirtschaftsrelevanten Themen die vollen Mitgliedsrechte genießt.

11 Kurz nach Beginn der Ölkrise hatte sich 1974 bereits die so genannte Library Group, bestehend aus Finanzpolitikern der USA, Großbritanniens, Westdeutschlands, Frankreichs und Japans, formiert. Sie kann ihrerseits als Vorläufer der Gruppe der Sechs bezeichnet werden. Vgl. hierzu Bayne, Nicholas / Putnam, Robert D.: Hanging in There. The G7 and G8 Summit in Maturity and Renewal. Aldershot: Ashgate, 2000, S. 34

12 Vgl. James, Harold: The New Politics and the Lessons of the Great Depression. In: Holtfrerich, Carl-Ludwig: Wirtschaftspolitik nach dem Ende der Bretton-Woods-Ära. Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 2002/1. Berlin: Akademie Verlag, 2002, S. 139

13 Vgl. Erklärung von Rambouillet. Treffen der sechs Staats- und Regierungschefs auf Schloß Rambouillet in Frankreich. In: G8 Informationszentrum Online, online auf: http://www.g8.utoronto.ca/deutsch/1975rambouillet/1975.pdf, aufgerufen am 30.01.2011

14 James, S. 139

15 Vgl. Hajnal, Peter I: The G8 System and the G20: Evolution, Role, and Documentation. Aldershot: Ashgate, 2007, S. 55

16 Vgl. Bayne, Nicholas: Staying Together. The G8 Summit Confronts the 21st Century. Aldershot: Ashgate, 2005, S.3

17 Vgl. Hajnal, 2007, S. 53

18 Vgl. G8 Information Center Online: G7/G8 Summit Documents. Online auf: http://www.g8.utoronto.ca/summit/index.htm, aufgerufen am 5.2.2011

19 Bayne, 2005, S. 32

20 Vgl. Gowan, Peter: The Global Gamble. Washington's Faustian Bid for World Dominance. London: Verso, 1999, S. 19ff

21 Vgl. Bieling, Hans-Jürgen: Die neue europäische Ökonomie. Transnationale Machtstrukturen und Regulationsformen. In: ders. / Beckmann, Martin / Deppe, Frank (Hrsg.): Eurokapitalismus und globale politische Ökonomie. Hamburg: VSA, 2003, S. 58

22 Vgl. 2.3

23 Vgl. OECD: Perspectives on Global Development 2010. Shifting Wealth 2010, S. 55ff

24 Vgl. Gill, Stephen / Law, David: Power and Resistance in the New World Order. New York: Palgrave Macmillian, 2003S. 73ff

25 Vgl. Ferguson, Niall: Complexity and Collapse. Empire on the Edge of Chaos. In: Foreign Affairs 89 (Spring). New York, 2010, S.2ff

26 Preamble. In: Leaders Statement. The Pittsburgh Summit. September 24-25, Abs. 19. Online auf: http://www.pittsburghsummit.gov/mediacenter/129639.htm, aufgerufen am 2.2.2011

27 Vgl. Schoppengerd, Stefan: Die G7/G8-Gipfel in der internationalen politischen Ökonomie. Studie der Forschungsgruppe Europäische Integration FEI Nr. 24. Marburg: FEI am Institut für Politikwissenschaft, 2007, S. 56

28 Fratianni, Michele: The International Monetary Fund and Its Critis. In: ders. (Hrsg), u.a.: Sustaining Global Growth and Development. G7 and IMF Governance. Aldershot: Ashgate, 2003, S. 156

29 Ebd., S. 157

30 Vgl. Zanker, Benedikt: Internationaler Währungsfonds 2015. Reformbedarf und Reformmöglichkeiten. SWP-Studie, hrsg. mit dem Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik, 2006, S. 15ff. Online auf: http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2006 S13 zkr ks.pdf. aufgerufen am 30.01.2011

31 Vgl. ebd.

32 Vgl. Dieter, S. 17ff

Details

Seiten
23
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640971497
ISBN (Buch)
9783640972586
Dateigröße
616 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v175978
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München – Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft
Note
1,0
Schlagworte
aufstieg niedergang g7/g8 neorealistische erklärungsansätze

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