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Management of E-Services Projects

Die Einführung von E-Health

Seminararbeit 2010 30 Seiten

Bibliothekswissenschaften, Information Science

Leseprobe

Inhaltverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Die Einführung von E-Health
2.1 E-Health
2.1.1 Begriffsverständnis
2.1.2 Ziele von E-Health
2.1.3 Akteure
2.1.4 Prozesse/ Anwendung
2.1.5 Vor und Nachteile von E-Health
2.1.5.1 Vorteile
2.1.5.2 Nachteile
2.2 Nutzen / Gebrauch / Verwendung von E-Health
2.2.1 Erwartungen an E-Health Services
2.2.2 Aus Patientensicht
2.2.3 Aus der Sicht medizinischer Leistungserbringern
2.2.4 Welche Faktoren beeinflussen die Erwartungen der Nutzergruppen?
2.3 Realisierung von E-Health
2.3.1 Elektronische Tools für das Management und den Zugriff medizinischer Informationen
2.4 Probleme/ Schwierigkeiten (Warum ist es misslungen?)
2.4.1 Unklarheit und Interesse
2.4.2 Zugang zu E-Health
2.4.3 Datenschutz/ Vertrauen/ Akzeptanz
2.5 Lösungsvorschläge (Wie kann es funktionieren?)

3 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Ziele von E-Health (Quelle: Fitterer 2009, S.9)

Abbildung 2: Netzwerkmodell des Gesundheitswesens (Quelle: Fitterer et al. 2009, S.10)

Abbildung 3: Prozesslandkarte e-Health (Quelle: Fitterer et al. 2009, S.13)

Abbildung 4: Umfrage bei 205 niedergelassene Ärztinnen &Ärzten
(Quelle: Swiss e-Health Forum 10./11. März 2011)

Abbildung 5: Forschungsmodels nach Linkton& Wilson
(Quelle: Linkton& Wilson 2007, S.88)

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Zusammenfassung vom Hypothesentest (Quelle: Lankton& Wilson 2007, S.98)

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Problemstellung

Der Wandel der Informationsinfrastruktur durch die Entwicklungen im Bereich des Internet zieht Veränderungen in unterschiedlichen Branchen nach sich. Fast jede Branche ist heutzutage im Internet vertreten. Auch das Gesundheitswesen implementiert mehr und mehr seine Dienste elektronisch.

Das heißt, dass „In der ‘Informationsgesellschaft’ werden sich Methoden und Techniken der Erzeugung, Verbreitung und Vermittlung von Wissen grundlegend ändern.“

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit der Einführung elektronischer Dienste im Sektor E-Government und E-Health.

Im Kapitel E-Health dieser Arbeit wird die Einführung elektronischer Gesundheitsservice untersucht. Es wird auf die Erwartungen der Nutzergruppen von E-Health Services eingegangen. Des Weiteren werden verschiedene Einflussfaktoren von der Einführung von E-Health Services, wie das Sicherheitsbedenken, Einstellung zur Technologie und der erwartete Nutzen diskutiert. Zudem werden die ausschlaggebenden Faktoren für eine erfolgreiche Adoption von elektronischen Prozessen im Gesundheitssektor aufgezeigt.

Letztendlich wird die Zukunft zeigen, ob es den Informationsanbietern gelingt, die technischen Potenziale der Entwicklungen für wissenschaftliche Information und Kooperation zu nutzen.

2 Die Einführung von E-Health

2.1 E-Health

In diesem Kapitel der Arbeit wird die Einführung elektronischer Gesundheitsservice untersucht. Es wird auf die Erwartungen der Nutzergruppen von E-Health Services eingegangen. Des Weiteren werden verschiedene Einflussfaktoren von der Einführung von E-Health Services, wie das Sicherheitsbedenken, Einstellung zur Technologie und der erwartete Nutzen diskutiert. Zudem werden die ausschlaggebenden Faktoren für eine erfolgreiche Adoption von elektronischen Prozessen im Gesundheitssektor aufgezeigt

2.1.1 Begriffsverständnis

Mit der breiten Verfügbarkeit von Internet und entsprechenden Dienstleistungen, verwenden immer mehr Menschen die elektronischen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten.Dadurch entstanden mit der Zeit neue Anwendungsdomänen, wie zum Beispiel das E-Business/ E-Commerce, E-Government/ E-Administration und auch das E-Health (Fitterer et al. 2009, S. 7).

In diesem Teil der Seminararbeit betrachten wir näher die Domäne des E-Health und speziell die Einführung elektronischer Prozesse im Gesundheitswesens.

Für E-Health existieren mehrere Begriffe bzw. Synonyme wie „Telemedizin“, „Medizininformatik“ und „Gesundheitstelematik“ (Fitterer et al. 2009, S. 7). Jedoch gibt es keine eindeutige und allgemeingültige Definition für E-Health (Fitterer et al. 2009, S. 7). Eine Definition, zum Beispiel, vom Bundesamt für Gesundheit lautet:

„Unter „eHealth” oder „Elektronischen Gesundheitsdiensten“ (offizielle Übersetzung der EU) versteht man den integrierten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zur Gestaltung, Unterstützung und Vernetzung aller Prozesse und Teilnehmenden im Gesundheitswesen.“ (Bundesamt für Gesundheit 2008)

Des Weiteren definieren andere Autoren E-Health als das Zusammenführen des Gesundheitswesen und der Informations- und Kommunikationstechnologie, sowie die Nutzung der neuen Technologie, wie dem Internet und der Computer, für das Gesundheitswesen (Eysenbach 2001, Jung&Berthon 2009). Durch die Nutzung von neuen Medien verspricht man sich eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung (Jung&Berthon 2009).

Im nächsten Abschnitt/ Kapitel werden die Ziele von E-Health betrachtet.

2.1.2 Ziele von E-Health

Die Ziele eines Gesundheitssystems unterscheiden sich je nach Definition des Begriffes. Grundsätzlich gibt es aber eine gemeinsame Vorstellung über die wichtigsten Ziele des E-Health (Fitterer et al. 2009, S. 8).

E-Health verfolgt zwei Hauptziele. Zum einen sollen die Patienten mehr Verantwortlichkeit und Informationen bekommen, sodass sie in ihrer Gesundheitsversorgung aktiv mitwirken können (Jung&Berthon 2009, Eysenbach 2001, Fitterer et al. 2009). Dies erfolgt über die vermehrte Bereitstellung von Informationen medizinischer und administrativer Herkunft (Fitterer et al. 2009). Zum anderen soll die Leistungsfähigkeit bzw. die Effizienz der Gesundheitsversorgung erhöht werden. Welches die Reduktion von Kosten sowie die Verbesserung der Qualität umfasst (Eysenbach 2001). Die Bereitstellung der Gesundheitsversorgung wird effektiver und effizienter durch die Verwendung von ICT (Information andcommunicationtechnology). Diese unterstützt die Interaktion zwischen Patienten und der Bereitstellung der Gesundheitsversorgung (Baldwin et al. 2002a).

Eine Darstellung bzw. Zusammenfassung der zentralen Ziele von E-Health bildet die folgende Abbildung (Abb.1):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Ziele von E-Health (Quelle: Fitterer 2009, S.9)

2.1.3 Akteure

Im Gesundheitswesen und dem E-Health gibt es unterschiedliche Gruppen von Akteuren, entweder Individuen oder Institutionen. Sie nehmen eine zentrale Rolle im Nutzen bzw. der Verwendung von E-Health ein (Fitterer et al. 2009).

Die unterschiedlichen Akteure haben in verschiedenster Weise mit E-Health zu tun. Es gibt die sogenannten „Leistungserbringer“ (Bundesamt für Gesundheit BAG 2007) unter diese Kategorie fallen Ärzte, Apotheker und Pflegekräfte. Sie kümmern sich primär um die Versorgung im Gesundheitswesen (Bundesamt für Gesundheit BAG 2007).

Im Mittelpunkt des Gesundheitssystems stehen die Patienten und dessen Bedürfnisse. Sie sind die Empfänger der Dienstleistungen im Gesundheitssektor (Fitterer et al. 2009, S.10). Diese Gruppe zeigt eine deutliche Entwicklung auf. Die Menschen werden immer älter aufgrund der besseren medizinischen Versorgung und der rückläufigen Geburtenrate (Botella et al. 2009). Dieses Thema wird im Kapitel 3 noch ausführlicher behandelt.

Entscheidungsträger der Politik und Behörden auf Stufe von Bund, Kantone und Gemeinden sind zuständig für die Qualitätssicherung, Effektivität und Effizienz der angebotenen Service (Fitterer et al. 2009, S.10).

Eine weitere Gruppe ist verantwortlich für die Ausbildung von „Leistungserbringern“ und „Empfängern“ (Fitterer et al. 2009, S.10). Sie kümmern sich um die Bereitstellung von Materialien und der notwendigen Infrastruktur des E-Health (Fitterer et al. 2009, S.10).
Zu dieser Gruppe gehören Logistiker, Verwaltungsmitarbeiter oder Hersteller von medizinischen Produkten (Fitterer et al. 2009, S.10).

In folgender Abbildung (Abb.2) werden die Akteure dargestellt, die im Gesundheitssystem involviert sind und im Kapitel beschrieben wurden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Netzwerkmodell des Gesundheitswesens (Quelle: Fitterer et al. 2009, S.10)

2.1.4 Prozesse/ Anwendung

Im vorherigen Kapitel wurden die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen beschrieben. Sie sind in verschiedene Prozesse und Abläufe des Gesundheitswesens eingebunden. Dass der Ablauf und die Erfüllung der Aufgaben gewährt sind, unterstützt das E-Health die Akteure.

Die folgende Abbildung (Abb.3) gibt einen Überblick über die Akteure und ihre Aufgaben im Gesundheitswesen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Prozesslandkarte e-Health (Quelle: Fitterer et al. 2009, S.13)

Die Aufgaben und Akteure wurden im Kapitel 2.3 beschrieben.

2.1.5 Vor und Nachteile von E-Health

E-Health bringt viele Vorteile aber auch Nachteile mit sich. Um die Vor- und Nachteile des elektronischen Gesundheitswesen etwas näher zu erläutern, werden im Folgenden einige Punkte zusammengefasst, die die wesentlichsten Vorteile und Nachteile erklären.

2.1.5.1 Vorteile

E-Health bietet eine Anzahl von Vorteilen für den Bereitsteller und den Endkunden.

Ein Vorteil ist, dass der Nutzer die Zeit, die er bei seinem Arzt oder im Krankenhaus verbringt immens reduzieren kann, indem Informationen und Kommunikation elektronisch bereitgestellt werden (Jung&Berthon 2009, S.244).

Dass medizinische Informationen online für die Öffentlichkeit zugänglich sind lässtdie Menschen nicht mehr in dem Maße abhängig von Fachkräften sein wie dies vor E-Health war wodurchsich auch Ihre Beziehung zum Arzt verändert hat. Das bedeutet, dass sie mehrmit ihrem Doktor interagieren (Jung&Berthon 2009, S.244).

Durch das Entfernen von räumlicher und zeitlicher Grenzen hat ein größerer Teil der Bevölkerung Zugang zu medizinischer Versorgung (Jung&Berthon 2009, S.244). Zudem werden durch die Anonymität im Internet die psychologischen Barrieren beseitigt und so sensitive oder unangenehme Informationen eher bekanntgegeben(Cline& Haynes 2001, Powell et al. 2003, Flicker et al. 2004, Burke& Weill 2005). Damit wird die Informationsqualität gesteigert (Jung&Berthon 2009, S.244).

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Details

Seiten
30
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640964321
ISBN (Buch)
9783640964147
Dateigröße
779 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v175408
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
2,7
Schlagworte
management e-services projects einführung e-health

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Titel: Management of E-Services Projects