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Zur Bedeutung von Banken in der Neukeynesianischen Makroökonomik

Hausarbeit 2009 26 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Zusammenfassung

Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die Bedeutung der Geschäftsbanken in der neukeynesianischen Makroökonomik zu untersuchen. Dazu wird in den Kapiteln zwei und drei ein dynamisches stochastisches Allgemeines Gleichgewichtsmodell entwickelt, indem insbesondere die Zinsweiterleitung des Geldmarktzinses zum Kreditzins, den Banken den Unternehmen anbieten, betrachtet wird. Anschließend wird in Kapitel vier anhand von Simulationsergebnissen überprüft, inwiefern es durch das Modell gelingt empirische Beobachtungen der Entwicklung verschiedender makroökonomischer Größen zu erklären. Die Arbeit schließt mit einem Resümee über die erzielten Ergebnisse.

Seit einiger Zeit ist vor allem die neukeynesianische Theorie in den Fokus der akademischen Diskussion makroökonomischer Fragestellungen der Wirtschaftspolitik getreten. Eine zentrale Rolle in den neukeynesianischen Modellen übernimmt die Zentralbank, die über die Zinssteuerung entscheidend die Entwicklung von Preisen, Löhnen und der Güterproduktion beeinflusst. Bisher wurde jedoch nur unzureichend die Bedeutung der Geschäftsbanken im geldpolitischen Transmissionsmechanismus zwischen Zentralbank und Unternehmen im Euroraum gewürdigt. Christiano, Eichenbaum, and Evans (2005) haben bereits für die USA und dem dort vorherrschenden Prinzip der Markfinanzierung belegt, dass der Kostenkanal eine große Rolle im Kostenkanal bei der Erklärung von Inflationsträgheit spielt. Im Folgenden wird dessen Bedeutung für den Euroraum und der dort vorherrschenden Bankenfinanzierung behandelt.

Details

Seiten
26
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783668321458
ISBN (Buch)
9783668321465
Dateigröße
848 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v175269
Note
Schlagworte
VWL Makroökonomik Neukeynesianismus Geldpolitik Cost Channel

Autor

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Titel: Zur Bedeutung von Banken in der Neukeynesianischen Makroökonomik