Lade Inhalt...

Die FLN im unabhängigen Algerien

Von der Widerstandsorganisation zur politischen Partei

Seminararbeit 2009 23 Seiten

Geschichte - Afrika

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Etablierung und Niedergang der FLN
2.1 Soziale Strukturen der FLN während des Algerienkriegs
2.2 Etablierung der FLN als Staatspartei nach der Unabhängigkeit Algeriens
2.3 „Sozialistische“ Wirtschaftspolitik der FLN
2.4 Chadlis Präsidentschaft und das Ende des Einparteienstaates

3 Umbruch der politischen Landschaft in Algerien
3.1 Parteienpluralismus und islamistische Opposition
3.2 Vereitelung des demokratischen Prozesses und Konflikteskalation
3.3 Mit der Demokratie kehrt die FLN zurück

4 Schlussfolgerungen

5 Bibliographie
5.1 Quellen
5.2 Sekundärliteratur

6 Anhang

6.1 Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

Am 18. März 1962 verkündete der französische Staatspräsident Charles de Gaulle in ei- ner Fernsehansprache die am selben Tag erfolgte Unterzeichnung des Waffenstillstandabkom- mens von Evian.1Dieser Tag markierte das Ende des fast acht Jahre dauernden Algerienkriegs, aus dem die Widerstandsbewegung Front de libération nationale (FL ) siegreich aus dem Kampf gegen die französische Armee hervorging. Die algerischen Nationalisten hatten ihr Ziel, wofür sie im Herbst 1954 eingetreten waren, erreicht.2In ihrer Erklärung vom 31. Oktober 1954 verlangte die FLN „[l]’indépendance nationale par la restauration de l’Etat algérien souve- rain, démocratique et social, […]“3, also die Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich. Dies stand den nationalen Interessen Frankreichs, welche Algerien nicht als Kolonie, sondern als integraler Bestandteil ihres Staates („L’Algérie, c’est la France“4) betrachteten, diametral ent- gegen.5Um das Ziel der FLN zu verhindern und ihre eigenen Interessen zu verteidigen, mobili- sierte die französische Armee während der gesamten Kriegsdauer über zwei Millionen Soldaten und führte den blutigsten ihrer Kolonialkriege, den sie schliesslich verlor. Der Verlust ihrer Kolonie war für Frankreich die staatsrechtliche Folge des Krieges und so anerkannte die fran- zösische Regierung am 3. Juli 1962 die algerische Unabhängigkeit.6

Die FLN konnte als “triumphal anticolonial movement”7den Führungsanspruch im neu- en Staat durch ihre im Krieg erworbene Legitimität erfolgreich behaupten und stellten die erste algerische Regierung mit Präsident Ahmed Ben Bella.8Der Machtanspruch der FLN war aber nicht immer ungebrochen und der Unmut gegen die Regierungspartei wuchs in den 1980er Jah- ren stetig. Schliesslich gipfelten die Unruhen 1988 in einem von der Armee niedergeschlagenen Aufstand, wobei 500 Demonstranten ums Leben kamen. Noch im selben Jahr wurden Reformen eingeleitet und das innenpolitische Gefüge in Algerien begann sich zu verändern.9Die Entwick- lungen der FLN führten also offenbar immer mehr an der politischen Realität vorbei. Das Inte- resse dieser Arbeit bezieht sich denn auch auf die FLN als Organisation, welche nach dem Al- gerienkrieg ab 1962 politische Verantwortung übernahm und sich später von der Bevölkerung immer mehr in Frage gestellt sah. Folgende Fragestellung ist für mich deshalb von Interesse:

Inwiefern spielte der innere Aufbau der FL , sowie ihre ursprüngliche Bestimmung als Gueril- laorganisation eine Rolle bei der Transformation zu einer politischen Partei und welche Fakto- ren führten in den 1990er Jahren schliesslich zum Zerfall des ursprünglichen politischen Machtgefüges im unabhängigen Algerien? Zur Beantwortung dieser Frage verwende ich eine Hypothese, welche ich in den beiden nachfolgenden Kapiteln prüfen werde: Je länger sich die FL als politische Partei betätigte, desto klarer wurde, dass sie aufgrund ihrer ursprünglichen Bestimmung als Widerstandsorganisation ihre Fähigkeiten in militärischen Angelegenheiten einzusetzen vermochte, in sozialen oder ökonomischen Belangen aber weniger Kompetenzen besass und als Konsequenz dessen ihre Legitimationsgrundlage zum Regieren verlor. Die hier verwendete Methodik ist eine darstellende, qualitative Arbeitsweise. Da zum vorliegenden For- schungsgegenstand genügend Sekundärliteratur vorhanden ist, aber weniger Daten oder Quel- len, bietet sich diese Vorgehensweise an. Das nächste Kapitel untersucht die Entwicklungen der FLN von ihrem Ursprung bis zum Ende des Einparteiensystems Ende der 1980er Jahre. Auch wenn der Fokus dieser Arbeit auf der Zeit nach dem Algerienkrieg liegt, ist eine Betrachtung der FLN während ihres Widerstandskampfes wichtig, um die Geschichte der FLN als Partei analysieren zu können. Im darauffolgenden Kapitel werden die Demokratisierungsversuche der 1990er Jahre, die Oppositionsbewegungen gegen die FLN und die damit verbundene Eskalation eines neuen Konflikts im Zentrum stehen. Abschliessend werde ich die Schlussfolgerungen dieser Arbeit präsentieren und meine oben erläuterte Fragestellung beantworten.

2 Etablierung und Niedergang der FLN

2.1 Soziale Strukturen der FL während des Algerienkriegs

Im Vorfeld des Algerienkriegs versammelten sich revolutionäre Moslems10im Comité révolutionnaire d’unité et d’action (CRUA), welches 1954 zur Gründung der FLN als Nachfol- georganisation führte. Die jungen Widerständischen des CRUA glaubten, dass eine erfolgreiche Opposition gegen die Franzosen nur dann möglich sei, wenn sich alle Bewohner Algeriens, ungeachtet ihrer sozialen Hintergrunds, ihrer Religion oder Ideologie in einer breiten Front ver- einigen würden.11Auch wenn hier offenbar nicht nur Moslems angesprochen wurden, sich für die Unabhängigkeit Algeriens einzusetzen, so beurteilt Lewis die aus dem CRUA hervorgegan- gene FLN dennoch hauptsächlich als “Muslim effort to wipe the state clean”12. Er sieht den Ursprung der FLN in einer kafkaesken “world of plots and clandestineness”13und die Organisa- tion selber - trotz des Wunsches nach Einheit - geprägt durch extreme Faktionalisierung inner- halb der Führung. Auch die Unterstützung der FLN war zu Beginn des Algerienkriegs noch gering und der bewaffnete Arm der FLN, die Armée de libération nationale (AL ), zählte an- fangs 1955 lediglich 350 Kombattante. Nachdem es der FLN aber gelang, im August 1955 in Constantine eine Menge verarmter Moslems zu einer unkontrollierten Erhebung mit mehr als hundert getöteten Europäern und moderaten Moslems zu bewegen, fiel die französische Reakti- on erbarmungslos aus. Eine der Folgen war, dass sich nun auch viele moderate algerische Nati- onalisten der FLN anschlossen.14Trotz der gestiegenen Unterstützung aus der Bevölkerung, charakterisiert Bennoune die FLN auch danach noch als eine Organisation, welche geprägt ist durch eine “constellation of political and social forces representing contradictory and clashing interests”15. Auch Ruf betont, dass die FLN, nebst dem, dass sie keine ideologische Geschlos- senheit aufwies, auch durch „regionale Herkunft ihrer Führungsfiguren, persönliche Bindungen und klientelische Strukturen“16gekennzeichnet war. Da weder Militante noch Kader, ein- schliesslich der Mitglieder der parlamentarischen Körperschaft der FLN während des Kriegs, dem Conseil nationale de la révolution algérienne (C RA), jedwede Sicherheitsgarantien hat- ten, organisierten sie sich in Clans oder unterstellten sich einem Patron, der für ihre Sicherheit bürgte. Dieser Unsicherheitsfaktor gekoppelt mit der regionalen Verankerung der Clans, sieht Harbi als eine der Ursachen für den politischen Klientelismus in der FLN.17Zumindest aber gegen aussen versuchten die Widerständischen innere Geschlossenheit zu demonstrieren. Mey- nier betont, dass die FLN „eine Ideologie ohne innere Bruchlinien“18verfolgte um dafür umso stärker den Gegensatz zwischen der eigenen Organisation und den Gegnern aufzuzeigen. So wurden auftretende innere Konflikte konsequenterweise aus den öffentlichen Debatten heraus- gehalten.19Ausserdem war die FLN durch die stark wachsende ALN und die unterschiedlichen politischen Erwartungen ihrer Mitglieder, schliesslich auch gezwungen sich zu reformieren und wurde zu einem “loose-jointed political movement embracing a wide range of activists, oppor- tunists, and ideologues”20. Die Zunahme der Mitgliederzahlen und die Breite der Basis werden hier von Lewis als weitere Quelle der Labilität des inneren Zusammenhalts in der FLN ange- führt.

2.2 Etablierung der FL als Staatspartei nach der Unabhängigkeit Algeriens

Eine weitere Konfliktlinie verlief zwischen der FLN und der provisorischen Regierung, dem Gouvernement provisoire de la république algérienne (GPRA), welche seit ihrer Gründung im Dezember 1958 bis zur Unabhängigkeit Algeriens im Exil operierte.21Die GPRA hatte zwar 1962 noch den Vertrag von Evian ausgehandelt, wurde aber von Ben Bella und der ALN im Ringen um die Macht marginalisiert.22Das Monopol politischer Macht, so stellt Jackson fest, war für Ben Bella eine Voraussetzung, um die heterogene FLN zu reformieren und den Macht- erhalt zu sichern.23Dies gelang Ben Bella schliesslich an dem vom CNRA im libyschen Tripo- lis abgehaltenen Kongress, der vom 28. Mai bis am 7. Juni 1962 dauerte. Ben Bella stellte die durch die GPRA gemachten Konzessionen an Frankreich in Frage, worauf es zum Streit mit Ben Youssef Ben Khedda, dem Präsidenten der GPRA, kam. Die Faktion um Ben Khedda ver- liess die Konferenz und der Chef der ALN, Houari Boumedienne, ging mit Ben Bella eine tak- tische Allianz ein.24Ben Bellas Versuch der Machtzentralisierung innerhalb der FLN führte, so Jackson, zu einer weiteren Desintegration der Widerstandsbewegung und führte zu einem “highly disorganized, fragmented movement whose adherents were separated into numerous political and military factions”25. Für Bennoune ist der Bruch mit dem FLN-internen Prinzip der kollegialen und demokratischen Führungsstruktur, das während des Algerienkriegs Gültigkeit hatte, durch einheitliche Anweisungen des Generalsekretärs Mohammed Khider an die regiona- len Sektionen ein Grund für eine Verhärtung der Faktionalisierung in der FLN.26Jackson stellt dazu fest, dass der Parteiaufbau der FLN nicht von der Basis her geschah, sondern aufgrund Ben Bellas bewusster Entscheidung, die Partei von oben her zu organisieren.27Ben Bellas dik- tatorische Tendenzen sind gemäss Tlemçani dafür verantwortlich, dass die Faktionalisierung in der FLN weiter zunahm und die Masse der Arbeiterschaft von der politischen Teilnahme ausge- schlossen blieben.28

1963 liess sich Ben Bella in einer Volkswahl als Präsident und Boumedienne als Vize- präsident und Verteidigungsminister bestätigen. Das zuvor durch die Faktion Ben Bellas einge- richtete politische Büro in Algier, hatte die Aufgabe, die verschiedenen Führungscliquen unter- zuordnen und in Algerien ein “one-party constitutional government”29zu etablieren. Nach den Präsidentschaftswahlen von 1963 war dieses Ziel erreicht und die alleinige Herrschaft der FLN gesichert.30Ruf bezeichnet den algerischen Staat zu diesem Zeitpunkt sogar als „Eigentum der herrschenden Struktur aus Militär und der Einheitspartei FLN“31. In der neuen algerischen Ver- fassung vom September 1963 wurde in Artikel 23 festgehalten, dass alle Regierungsinstitutio- nen sich der FLN unterzuordnen haben und diese die einzig legitime Partei in Algerien sei.32 Obwohl dieser Verfassungsartikel Rufs Feststellung unterstreicht, stellt Lewis fest, dass die FLN ihrer in der Verfassung zugewiesenen Rolle nicht gerecht wurde und die Zersplitterung der Partei weiterhin bestehen blieb. Ben Bella konnte sich zwar innert kurzer Zeit eine unange- fochtene Stellung als “paramount political mandarin”33schaffen, aber die Lücke zwischen den Versprechungen der Regierung und dem, was sie effektiv erreichte, wurde von Jahr zu Jahr grösser. Die Regierungspartei vermochte die Transformation “from an eclectic wartime move- ment into an effective governing party”34folglich nicht zu vollziehen. Auch Revere betont, dass die meisten Regierungsvorsätze nicht oder nur mangelhaft umgesetzt wurden. Dies obwohl zwischen 1962 und 1964 eine reichhaltige ideologische Kreativität herrschte, welche bei der Bevölkerung breiten Anklang fand: Neben dem bereits erwähnten Kongress von Tripolis und dem dort verabschiedeten Programm, sowie der algerischen Verfassung, wurde am Ersten Kon- gress der FLN (16. bis 21. April 1964) die Charta von Algier verabschiedet. Was danach folgte, nennt Revere ein “moratorium upon ideological creativity”35, trotzdem blieben aber alte, wäh- rend dem Algerienkrieg aktuelle Themen als Teil der Staatsideologie im unabhängigen Alge- rien bestehen.36

2.3 „Sozialistische“ Wirtschaftspolitik der FL

Noch während Ben Bellas Amtszeit als algerischer Präsident wurden mit Hilfe der Re- gierung sog. Selbstverwaltungskomitees (comités de gestion) gegründet, um die von den fran- zösischen Siedlern (colons) verlassenen und von algerischen Arbeitern übernommenen Lände- reien zu verwalten. Dies vermochte im ersten Moment den Druck des ländlichen Proletariats auf die Regierung etwas mindern.37Bennoune präzisiert und stellt fest, dass die comités de gestion nicht von Beginn weg mit Regierungshilfe gebildet wurden. Stattdessen unterstützte die Union générale des travailleurs algériens (UGTA) die Arbeiterschaft, nachdem diese in Eigen- initiative die Verwaltung des Kulturlandes zu organisieren begann. Die UGTA, welche die letz- te Massenorganisation ausserhalb des Einflussbereichs der FLN war, wurde schliesslich im Ja- nuar 1963 verstaatlicht.38Das nun staatliche Programm umgab die Regierung mit einer „sozia- listische[n] Aura“39. Offensichtlich war das von der algerischen Regierung auch so intendiert, denn in der Charta von Algier wird die Selbstverwaltung (autogestion) als Hauptcharakteristi- kum des Sozialismus explizit aufgeführt und der Übergang vom kapitalistischen zu einem sozi- alistischen Wirtschaftssystem ist erklärtes Ziel.40Dieses Konzept der Selbstverwaltung be- zeichnet Revere als “agricultural experiment modeled upon the Yugoslavian prototype”41. Bald setzten sich in der Wirtschaftsverwaltung aber Technokraten des Staates gegen die Selbstver- waltung durch und unterminierten diese so.42Obwohl sie sich als Trägerin des Volkswillens gab, so Harbi, „le F.L.N. mène une action conforme aux intérêts particuliers de sa direction en dés[s]aisissant le peuple algérien de tout pouvoir“43. Was also anfänglich als ideologisches Ziel des Staates definiert wurde, konterkarierte dieser kurze Zeit später selbst.

Von der sozialen Situation der Arbeiterschaft zeichnet Lewis ein düsteres Bild: In den ersten zwei Jahren nach dem Algerienkrieg waren mit ca. 1,1 Mio. Menschen rund 50% der erwerbsfähigen Bevölkerung ohne Arbeit. Nur eine kleine Schicht konnte sich als sog. neue Elite in jenen Bereichen der Wirtschaft etablieren, welche zuvor von den Europäern dominiert waren. Diese Bevölkerungsschicht war für Ben Bella aber ausserordentlich wichtig, da sie eine Pufferfunktion zwischen den verarmten Massen und der Regierungsspitze bilden konnte.44

[...]


1Renken, Frankreich im Schatten des Algerienkriegs, S. 76 und 104.

2Ebd., S. 58.

3Zit. in Ageron, Les accords d’Evian, S. 3.

4Renken, Frankreich im Schatten des Algerienkriegs, S. 48.

5Ebd., S. 46-48.

6Ebd., S. 13-15.

7Jackson, FLN in Algeria, S. 63.

8Ruf, Erinnerung an den nationalen Befreiungskampf, S. 145f.

9Bouandel, Political Parties, S. 8.

10Da für die Zeit vor 1962 nicht von Algeriern gesprochen werden kann, verwende ich für die nicht-europäische Bevölkerung in Algerien den Begriff des „Moslems“. Weiter unten findet sich (zur ethnischen Differenzierung) auch eine Unterscheidung zwischen Arabern und Berbern. Vgl. Renken, Frankreich im Schatten des Algerien- kriegs, S. 47.

11Bennoune, Algerian Peasants, S. 4.

12Lewis, Cycle of Reciprocal Fear, S. 324.

13Ebd.

14Renken, Kleine Geschichte des Algerienkriegs, S. 34-36.

15Bennoune, Algerian Peasants, S. 5.

16Ruf, Erinnerung an den nationalen Befreiungskampf, S. 145.

17Harbi, Mirage et réalité, S. 307.

18Meynier, Revolution der FLN, S. 165.

19Ebd.

20Lewis, Cycle of Reciprocal Fear, S. 325.

21Jackson, FLN in Algeria, S. 242.

22Ruf, Erinnerung an den nationalen Befreiungskampf, S. 145.

23Jackson, FLN in Algeria, S. 86.

24Meynier, Histoire intérieure du F.L.N., S. 649 und 652; Lewis, Cycle of Reciprocal Fear, S. 326f.

25Jackson, FLN in Algeria, S. 74.

26Bennoune, Algerian Peasants, S. 6.

27Jackson, FLN in Algeria, S. 86.

28Tlemçani, Chadli’s Perestroika, S. 14.

29Lewis, Cycle of Reciprocal Fear, S. 327.

30Ebd.

31Ruf, Erinnerung an den nationalen Befreiungskampf, S. 151.

32Jackson, FLN in Algeria, S. 95.

33Lewis, Cycle of Reciprocal Fear, S. 328.

34Ebd.

35Revere, Revolutionary Ideology, S. 488.

36Ebd.

37Lewis, Cycle of Reciprocal Fear, S. 329.

38Bennoune, Algerian Peasants, S. 9f.

39Ruf, Erinnerung an den nationalen Befreiungskampf, S. 146.

40FLN, Charta von Algier, S. 54-62. Das 1. Kapitel des 2. Teils der Charta trägt den Titel „Vom Kapitalismus zum Sozialismus“ und erwähnt in den Absätzen 11 (1. Unterkapitel, S. 56) und 20 (2. Unterkapitel, S.62) die Selbstverwaltung als Charakteristikum bzw. Prinzip der sozialistischen Gesellschaft.

41Revere, Revolutionary Ideology, S. 488.

42Ruf, Erinnerung an den nationalen Befreiungskampf, S. 146; Tlemçani, Chadli’s Perestroika, S. 14.

43Harbi, Mirage et réalité, S. 306.

44 Lewis, Cycle of Reciprocal Fear, S. 328f.

Details

Seiten
23
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640951154
ISBN (Buch)
9783640949991
Dateigröße
574 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v174642
Institution / Hochschule
Universität Zürich – Historisches Seminar
Note
1,0 (CH: 6,0)
Schlagworte
Algerien Frankreich Algerienkrieg 1954 - 1962 FLN Politische Parteien Dekolonisierung Unabhängigkeit

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Die FLN im unabhängigen Algerien