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Heroen und Götterkult: Vergleich von Zeus und Pelops im Olympia der Anfänge

Hausarbeit 2011 24 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pelops

3. Die Geschichte von Pelops und Oinomaos

4. Der Ostgiebel des Zeustempels & Ikonographie

5. Pelopskult und Zeremonie
a. vom agrarkult zum pelopskult
b. pelopion
c. Zeremonie und Opferritus bei Pelops
6. Zeus

7. Die Gründung des Zeuskultes

8. Das Orakel des Zeus Olympos

9. Der Tempel des Zeus

10. Aschealtar

11. Opferritus

12. Fazit

13. Quellen- und Literaturverzeichnis

14. Abbildungen

1. Einleitung

Olympia ist für viele Menschen untrennbar mit den Begriffen Sport und Wettkampf ver- knüpft. Dass dies zweifellos nicht unberechtigt geschieht, bezeugen zahlreiche vor allem archäologische und schriftliche Quellen. Das Olympia der Antike kam tatsächlich durch den Sport erst zu seiner eigentlichen Popularität und wurde durch ihn zu einem der bekann- testen panhellenischen Wettkampfplätze.1 Insbesondere die Beschäftigung mit der griechi- schen Mythologie gibt Aufschluss über die Bedeutung, die dem Sport gerade im Zusam- menhang mit Olympia zugemessen wurde: Nicht selten wurde er in zahlreichen Legenden in die historischen Ursprünge des Ortes und seines Heiligtums zurückprojiziert und nahm bei dessen Gründung gewissermaßen konstitutiven Charakter an. Auf der mythologischen Seite, die im übrigen auch politisch motiviert war, spielen die Gründungskulte eine beson- dere Rolle, bezeichnen sie doch den Machtanspruch einer neuen Bevölkerung und Kultur- nach dem Zusammenbruch des Mykenischen Reiches im 12. Jhd. v. Chr.2 So wurden die ursprünglichen Agrar- und Fruchtbarkeitskulte3 aus Kleinasien meist in Göttinnen verehrt, die bei den Griechen mit z.B. Eileithyia oder Demeter bezeichnet waren. Hier wird die Kultur einer Agrarwirtschaft und engeren Besiedelung deutlich, die matriarchalische Züge aufwies.4

Anders verhält es sich nach dem Einfall der Nord-West Griechen, der Ätoler. Diese brin- gen eine patriarchalische Lebenskultur mit, die sich in der Eroberung und Zurückdrängung der alten Gottheiten ausdrückt. Ebenso verändert sich die Agrarkultur hin zur Vieh- und Weidewirtschaft mit vereinzelter Siedlungsweise.5 So werden Demeter, Gaia etc. in den Hintergrund gedrängt und Zeus als Hauptfigur eingesetzt.6 Der Pelopskult hingegen hat eine andere, mehr politische Bedeutung: Aufgrund dauernder Streitigkeiten um das olym- pische Heiligtum, war es ein kluger Schachzug von Elis, diesen panhellenischen Heroen als Kultempfänger einzusetzen.7 In der vorliegenden Arbeit soll ein besonderer Schwer- punkt auf die historischen Hintergründe der Gründung des Kultplatzes in Olympia, sowie die Einsetzung der beiden wichtigsten Kulte, nämlich Pelops- und Zeuskult, gelegt werden. Dies wird auf der Grundlage historischer Quellenliteratur sowie unter Einbezug der zu die- sem Thema recht umfangreichen Forschungsliteratur geschehen. Anhand einiger Beispiele gilt es herauszuarbeiten, welche besonderen Gemeinsamkeiten der beiden Kulte, sowie deren Abhängigkeiten voneinander, vorhanden sind. Wer von beiden den Status des Grün- dungsmythos für sich beanspruchen kann, darf aufgrund der vielen Gründungsmythen von Olympia nicht eindeutig beantwortet werden, wohl aber, welcher der Kulte "älter" ist.

2. Pelops

Um die Anfänge des Pelopskultes in Olympia zu verstehen, muss die Mythologie viel wei- ter als ca. 600 v. Chr.8 zurückverfolgt werden. Bereits vor der dorischen Wanderung9 hat es in Olympia kultische Handlungen gegeben. So erfährt man bei Deubner sowie Drees von altmediterranen Fruchtbarkeits- und Muttergöttinnen wie der Magna-Mater, der griechi- schen Urgöttin Ge (Gaia) sowie der Fruchtbarkeitsgöttin Eileithyia. Begründet sind diese Verehrungen in der bäuerlichen Struktur der Bevölkerung und geologisch in einem Erd- spalt, der für das Traumorakel der Gaia steht.10 Ebenso wird hier Pelops als alt eingesesse- ner Gott gesehen; in mykenischer Zeit11 hatte Zeus den Beinamen Pelops ("der die Fülle bringt"), weil die ersten Griechen einen Agrarkult aus Kleinasien um ca. 2000 v. Chr. übernommen hatten und die Herrscher von Mykene diesen fort führten. Sie erhoben ihn mit der Heirat der Hera zum Reichsgott und nannten die Halbinsel nach ihm.12

Pelops gilt in der Überlieferung als einer der wichtigsten Kultempfänger in Olympia. Die Sage von Pelops als dem Begründer zumindest des olympischen Wagenrennens ist, wie noch an einigen Beispielen zu zeigen sein wird, Gegenstand zahlreicher antiker Quellen. Er ist unter anderen bei Apollodor, Diodor und Pindar zu finden. Häufig taucht er auch in der rotfigurigen Vasenmalerei auf13. Die Peloponnes, die ‚Insel des Pelops’, hat ihm als Ahn- herrn der vordorischen/mykenischen Bevölkerung wie bereits erwähnt ihren Namen zu verdanken.14

Pelops ist neben Broteas und Niobe eines der Kinder von Tantalos15 ; Gatte der Hippoda- meia16, Vater des Atreus, Thyestes, Pittheus und weiterer Kinder17. Seine ursprüngliche Heimat soll in Kleinasien, genauer in Lydien bzw. Phrygien am Berg Sipylos liegen18. Bei Apollodor wird Pelops von seinem Vater zerstückelt, gekocht und den Göttern als Speise vorgesetzt. Diese bemerken jedoch den Frevel außer Demeter, die aus Unachtsamkeit da- von isst. Bei seiner Wiederbelebung wird das daher fehlende Schulterstück durch Elfen- bein ersetzt18. Im Anschluss daran erstrahlt Pelops jünger und schöner, so dass sich beim 20 ersten Anblick Poseidon in ihn verliebt . Bei Pindar beruht die Zerstückelung „auf böswil- 21 ligem Klatsch der Nachbarn" ; er erzählt eine etwas andere Geschichte, in der Pelops "in 22 strahlender Schönheit" aus dem Kessel steigt. Poseidon entführt ihn nach dem Göttermahl und Pelops wird dessen Mundschenk sowie Bettgenosse. Tantalos betrügt jedoch die Götter um Nektar und Ambrosia und somit wird sein Sohn als Strafe wieder zu den Men- 22 23 schen gesandt. Die Verbindung mit Poseidon spielt beim Wettrennen mit Oinomaos 25 noch eine wichtige Rolle. In Pisa werden Pelops Gebeine laut Pausanias in einer ehernen Truhe aufbewahrt und als Reliquie verehrt.26

Der Mythos, zu dem mehrere verschiedene Varianten existieren, erzählt die Geschichte des ersten olympischen Wagenrennens, das Pelops gegen Oinomaos bestreitet und gewinnt. Unterscheiden muss man zwischen den beiden Hauptrichtungen, der "Gottesbevorzugung" und der "Betrugsvariante".27 Vorgeschichte dieses Wagenrennens ist das Versprechen des Oinomaos, des Königs von Pisa28, demjenigen seine schöne Tochter Hippodameia zur Frau zu geben, der ihn im Wagenrennen besiegen wird. Dem Verlierer droht demgegenüber der Tod. Dieser Herausforderung stellen sich mehrere Freier, die jedoch ausnahmslos scheitern und von Oinomaos bzw. seinem Wagenlenker Myrtilos getötet werden. Das Versprechen des Oinomaos dringt auch zu Pelops. Er hat von der außergewöhnlichen Schönheit Hippo- dameias gehört und beschließt, sein Glück zu versuchen und ihre Hand zu gewinnen. Laut Pindar hat er von dem Schicksal der bisherigen dreizehn29 glücklosen Kandidaten erfahren und weiß um die Gefahr, die ihm von Oinomaos droht.

Deshalb wendet er sich an Poseidon mit der Bitte, ihm zu helfen:

"Wohlan, so fessele die Lanze / Des Oinomaos, die eherne, / Und laß mich auf dem schnellsten Wagen / Nach Elis fahren und bring mich zum Sieg. / Denn schon drei und zehn Männer hat er vernichtet, / Die warben, und schiebt die Hochzeit / Der Tochter hinaus. Das große Wagnis aber ergreift / Keinen unwehrhaften Mann. / Doch welchen einmal zu sterben bestimmt ist: / Wozu sollte da einer ein ruhmloses Alter, / Im Dunkel sitzend, hinbringen vergeblich, / Verlustig alles Schönen? Nein, mir / Steht dieser Kampf fest. Aber du gib günstiges Vollbringen!"30

Poseidon erhört die Bitten seines Lieblings. Er schenkt Pelops seinen goldenen Wagen, der von göttlichen Pferden31, welche den Ruf haben über das Meer laufen zu können, ohne nass zu werden, gezogen wird. Mit ihnen gelingt es ihm, Oinomaos zu besiegen. Weil der König von Pisa seinem Kontrahenten im Vertrauen auf seine beiden von Ares erhaltenen Stuten Psylla und Harpinna32 einen Vorsprung lässt33, aber dann das poseidische Gespann nicht mehr einholt, bringt er sich selbst um. Pelops kann Hippodameia heiraten und ein Königtum in Pisa begründen, später sogar ganz Peleponnes erobern.34

Die Formen der sogenannten Betrugsvarianten stellen sich wie folgt dar: Diodor35 berichtet, dass Oinomaos aufgrund eines Orakelspruchs von seinem nahenden Tod durch die Hand seines Schwiegersohnes weiß. Deshalb überwacht er die Annäherungsversuche potentieller Freier an seine Tochter besonders scharf und setzt schließlich das bereits erwähnte Wagenrennen an, um sich derer zu entledigen, die ihm laut Orakelspruch zum Verhängnis werden könnten. Trotz des Vorsprungs, den der König jedem seiner Gegner lässt, kann er die Freier gemeinsam mit seinem Wagenlenker Myrtilos einholen und sie mit seinem Speer durchbohren36. Erst Pelops kann die Wende herbeiführen. Er besticht Myrtilos mit der Hälfte seines zukünftigen Königreiches und kann mit dessen Hilfe Oinomaos besiegen. Verzweifelt über die Niederlage begeht dieser Selbstmord37.

In einer anderen Version ist der Grund für die Einsetzung des Wagenrennens nicht ein Orakelspruch, sondern die Eifersucht des Königs. Weil ihm selbst das Glück einer Liebes- beziehung zu Hippodameia nicht beschieden ist, gönnt er es auch keinem anderen und tötet deshalb alle möglichen Kandidaten. Zur Demonstration seines Erfolgs trennt er die Köpfe der Getöteten ab und schmückt damit seinen Palast.38 Doch ihm wird die eigene Tochter zum Verhängnis: Sie verliebt sich in den aktuellen Herausforderer Pelops und schafft es, den seinerseits in sie verliebten Wagenlenker Myrtilos zu überreden, seine Keile nicht in die Achsen von Pelops’ Rennwagen zu setzen und ihn damit vor dem sicheren Tod zu ret- ten. Dies geschieht jedoch ohne Wissen des Lydiers.39 Myrtilos tauscht daraufhin die bron- zenen Radpflöcke des Wagens seines Herrn durch wächserne aus, so dass Oinomaos stürzt und zu Tode geschleift wird. Eine weitere Variante stellt Pelops als denjenigen dar, der Myrtilos besticht, indem er ihm zur Belohnung eine Nacht mit Hippodameia verspricht40. Das Versprechen hält er jedoch nicht ein, sondern wirft Myrtilos später ins Meer, als dieser sein Recht einfordert und Hippodameia vergewaltigen will.41 Dieses unmoralische Verhal- ten tut der Heldenhaftigkeit des Pelops jedoch keinen Abbruch. Nicht die Moral macht ihn zum Helden, sondern sein siegreicher Erfolg zunächst im Rennen gegen Oinomaos, dann aber auch als Herrscher über die Peloponnes. Ulrich Sinn bemerkt dazu:

"Diese Varianten sind zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Intentionen ersonnen worden und müssen aus ihrem jeweiligen Kontext heraus analysiert werden. Allen Varianten ge- meinsam ist […] die Botschaft, dass die Übernahme der Herrschaft durch Pelops als Beginn der ruhmvollen Geschichte von Pisa alias Olympia und schließlich der ganzen Peloponnes angesehen wurde."42

Besonders eindrucksvoll kommt der weit verbreitete Ruhm des Pelops im Ostgiebel- schmuck des Zeustempels zum Ausdruck, den wir bei Pausanias sehr ausführlich beschrie- ben finden:

"Von den Giebelfiguren ist vorn das Wettfahren des Pelops gegen Oinomaos dargestellt, das erst stattfinden soll, und bei beiden ist das Rennen in Vorbereitung. Gerade in der Mitte des Giebels ist eine Zeusstatue angebracht, und rechts von Zeus befindet sich Oinomaos mit einem Helm auf dem Kopf und neben ihm seine Frau Sterope, auch sie eine der Töchter des Atlas. Myrtilos, der den Wa- gen des Oinomaos lenkte, sitzt vor den Pferden; die Pferde sind vier an der Zahl. Nach ihm sind da zwei Männer; Namen haben sie nicht, aber auch ihnen war doch wohl von Oinomaos aufgetragen, für die Pferde zu sorgen. Ganz am Ende lieg Kladeos; er wird auch sonst bei den Eleern von den Flüssen am meisten geehrt nach dem Alpheios. Links von Zeus aus stehen Pelops und Hippodameia und der Wagenlenker des Pelops und Pferde und zwei Männer, auch diese offenbar Pferdeknechte des Pelops. Und wieder verengt sich der Giebel, und hier ist darin Alpheios dargestellt. Der Mann, der Wagenlenker des Pelops war, heißt nach der Aussage der Troizenier Sphairos; der Erklärer in Olympia nannte ihn aber Killas."45

Die Anordnung der Figuren sowie deren jeweilige Haltung zeigen sehr deutlich, wem die Sympathien des Künstlers gelten: Zeus wendet seinen Kopf leicht in Richtung des Pelops und bekundet damit seine Gunst. Der Göttervater hat sein Symbol der Gerechtigkeit, also sein Blitzbündel, auf der rechten Seite Oinomaos zugewandt - hier soll womöglich ein gerechtes Urteil gefällt werden.46 Pelops wird als einzige Gestalt ganz nackt dargestellt, was in der griechischen Bildsprache die Herausstellung übermenschlicher Qualitäten bedeutet.47 Weiterhin kann beobachtet werden, dass die Haltung des Oinomaos Trotz und böse Vorahnung, die des Pelops jedoch Bescheidenheit und frohe Erwartung ausdrückt, was wiederum für Pelops deutlich positiv zu werten ist.48

Wie schon mehrfach beschrieben, gibt es mehrere Versionen der Pelops-Oniomaos-Sage.Entgegen dem Herausstellungsmerkmal bei Pindar, die poseidischen geflügelten Pferde, befindet sich auf dem Ostgiebel kein geflügeltes Gespann.49 Deshalb stellt Hurwit fest: "The east pediment is not Olympian 1 turned to stone."50 Die Gottesbevorzugung, wie sie bei Pindar erscheint, findet sich auf zwei schwarzfigurigen Lekytoi51 wider. Hier werden auch die geflügelten Rosse des Poseidon dargestellt. Auf dem ersten Lekythos52 wird Pe- lops in Führung liegend dargestellt, während Oinomaos hinter ihm, mit Speeren und Schild bewaffnet, den Freier zu töten versucht. Auf dem Zweiten53 bereitet Oinomaos das Wid- deropfer vor der Wettfahrt vor.54

Die "Betrugsvariante", erstmals von Perekydes um ca. 440 v. Chr. erwähnt, ist als elische Geschichte eher nicht plausibel, da die Eleer Pelops als Gründungshelden sahen und somit aus rein politischen Gründen diese Variante für sie nicht benutzt werden konnte. Erst spä- tere Autoren sehen in Verbindung mit dem Peloponnesischen Krieg die Betrugsvariante als denkbar an.55

Wie bereits erwähnt, geht der Pelopskult auf einen alten Agrar- und Fruchtbarkeitskult zurück. Drees bemerkt zu den anfänglichen Leichenspielen dazu:

"Pelops, der Gott, 'der die Fülle erzeugt', war das mythische Symbol des Saatkorns. Nach seiner Hochzeit mit der Magna Mater mußte es im Schoß der Mutter Erde sterben, ehe es zu neuem Leben wiedergeboren werden konnte."56

Somit darf angenommen werden, dass die kultischen Handlungen und Wettkämpfe zu- nächst Leichenspiele waren, wobei auch Zweikämpfe (teilweise bis zum Tode) durchge- führt wurden. Jedoch ist es strittig, wann der Pelopskult als solcher eingesetzt worden ist, weil es hierfür keine genaue Datierung gibt. Nach den Ausgrabungsergebnissen 1987- 1996 wird dieser zwar bei Pindar erstmals 476 v. Chr erwähnt, sollte jedoch frühestens mit der Neuordnung der Altis nach den bekannten Kultvorschriften im 6. Jhd. v. Chr. begrün- det worden sein.

Auch wenn die Votivgaben und Opferreste auf das 11. Jhd. v. Chr. schließen lassen, so gehören sie mit Sicherheit zum frühen Zeuskult.

Der Pelopskult kann also nach dem Opferritus, den man bei Pausanias57 findet, nicht älter als der Zeuskult sein.58

[...]


1 Michael Siebler, Olympia, Ort der Spiele, Ort der Götter, Stuttgart 2004, S. IX.

2 Hermann Kinder u.a. (Hg), Dtv-Atlas Weltgeschichte, Dtv, Bd. 3001, München 200739, S. 47.

3 altmedit. Kulte, ab ca. 1600 v. Chr. verschmelzen altmediterrane und indogermanische Religionen (vgl. Kinder, S. 48)

4 Ingrid Straube, Verordnete Unmündigkeit, Essays zur Philosophiekritik aus feministischer Sicht, Philosophinnen, Bd. 14, Aachen 2003, S. 28.

5 Helmut Kyrieleis u.a., Anfänge und Frühzeit des Heiligtums von Olympia, Die Ausgrabungen am Pelopion 1987-1996, Olympische Forschungen, Bd. 31, Berlin 2006, S. 75.

6 Ludwig Drees, Olympia, Götter, Künstler und Athleten, Stuttgart 1967, S. 17.

7 Kyrieleis, S. 83.

8 Kyrieleis, S. 55.

9 Kinder, S. 47.; ca. 1200 bis 1000 v. Chr.

10 Drees, S. 12-15.

11 ca. 1600-1150 v. Chr.

12 Drees, S. 15-16.

13 Davidson J., Olympia and the chariot-race of Pelops, in: Sport and Festival in the Ancient Greek World, ed. by D. J. Phillips and D. Pritchard (2003), S. 105 ff.

14 Diod. IV, 73, 6

15 bei Hyg. fab. 82: Verbindung mit Dione Gaius Julius Hyginus, Fabulae, in: The Latin Libary, http://www.thelatinlibrary.com/hyginus/hyginus5.shtml#pelops, zuletzt eingesehen am 20.12.2010.

16 zur Sage der Hippodameia wird im folgenden Abschnitt „Pelops und Oinomaos“ eingangen

17 Pindar , Pindars olympische Oden, hrsg. u. übers. von Schadewaldt, W., Frankfurt a. M. 1972, O. 1,88 f.

18 Pind. O. 1, 24.

19 Apollod. epit. 2, 10.

20 Pind. O. 1, 38.

21 Bloch, L., s.v. Pelops, in: Roscher. Ausführliches Lexikon der griechischen Mythologie III, 2 (1965), Sp. 1870.

22 Robert von Ranke-Graves, Griechische Mythologie, Quellen und Deutung, hrsg. v. Grassi, E. und übers. Seinfeld H., Bd. 2, München 1955, S. 24.

23 Pind. O. 1, 37-51; 65f.

24 Weizäcker, P., s.v. Oinomaos, in: Roscher. Ausführliches Lexikon der griechischen Mythologie III, 1 (1965), Sp. 764. (Oinomaos war König von Pisa; Sohn des Ares und der Harpina)

25 griechischer Schriftsteller und Geograph, * um 115 n. Chr. in Kleinasien; † um 180 n. Chr.

26 Pausanias , Olympia. Bücher V-VII; Elis I und II. Achaia, übers. v. Eckstein, F.; Meyer, E., Zürich 19873, S. 133.

27 Johannes Th. Kakridis, Des Pelops und Iamos Gebet bei Pindar, in: Hermes 63 (1928), S. 415-429.; Kakridis unterscheidet mehrere Versionen und Ursprünge selbiger

28 Pisa war der Hauptort der Pisatis, einer Teilregion Triphyliens, die das Heiligtum von Olympia beinhaltete. Zuweilen wird Pisa in der antiken Literatur als Synonym zu Olympia gebraucht. vgl. Sinn (2002), S. 10.

29 bei Apollodor sind es 12; vgl. Apollod. epit. 2, 5.

30 Pind. O. 1, 76 f.

31 Triantis, I., s.v. Pelops, in: LIMC VII, 1 (1994), S. 283-287; Pind. O. 1, 85-87.

32 Ranke-Graves, S. 30.; Apollod. epit. 2, 5.

33 erst nach einem Widderopfer beginnt O. die Verfolgung der Freier (vgl. Diod. IV, 73, 1-6.)

34 Apollod. epit. 2, 9.

35 Diod. IV 73, 1-6.

36 Aufgrund der Waffen und Pferde des Ares

37 Ranke-Graves, S.31.

38 Ingomar Weiler, Der Agon im Mythos, Zur Einstellung der Griechen zum Wettkampf, Darmstadt 1974, S. 212.

39 Jeffrey M. Hurwit, Narrative Resonance in the East Pediment of the Temple of Zeus at Olympia, in: The Art Bulletin 69 (1987), S. 7.

40 Ranke-Graves , S.31.

41 Apollod. epit. 2, 8.

42 Ulrich Sinn, Das antike Olympia. Götter, Spiel und Kunst, München 2004, S. 68.

43 vgl. Abb. 1

44 hierzu in Kapitel 9 eine Beschreibung des Zeustempels

45 Paus. V 10, 6-8.

46 Judith M. Barringer, The Temple of Zeus at Olympia, Heroes, and Athletes, in: Hesperia 74 (2005), S. 219-220.

47 Sinn (2004), S. 70.

48 Weiler, S. 213.

49 Hurwit, S. 8.

50 Ebd., S. 9.

51 amphorenartiges Gefäß, meist zum Aufbewahren von Olivenöl

52 vgl. Abb. 2

53 vgl. Abb. 3

54 Barringer, S. 222-223.

55 Barringer, S. 226.

56 Drees, S. 32.

57 Paus. V 12, 2. 3. 8-11; 14, 2

58 Kyrieleis, S. 55.

Details

Seiten
24
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640951093
ISBN (Buch)
9783640951338
Dateigröße
4.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v174631
Institution / Hochschule
Universität des Saarlandes – Alte Geschichte
Note
1,3
Schlagworte
heroen götterkult vergleich zeus pelops olympia anfänge

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Titel: Heroen und Götterkult: Vergleich von Zeus und Pelops im Olympia der Anfänge