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Ein Konzentrat der Aussage: Peter Weiss - Die Ermittlung

Und die Aufführung Erwin Piscators an der Freien Volksbühne

Hausarbeit (Hauptseminar) 2011 34 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Meine Ortschaft – Peter Weiss und Auschwitz

3 Die Frankfurter Prozesse als Grundlage für die Ermittlung

4 Die Suche nach der passenden Form – Vom Plan eines Welttheaters zum dokumentarischen Drama

5 Die Ermittlung – Ein Konzentrat der Aussage
5.1 Aufbau und Figurenkonstellation
5.2 Zum Inhalt, der offenen Frage von Schuld bzw. Mitschuld und die Aussagen des Zeugen 3

6 Die Aufführung der Ermittlung durch Erwin Piscator an der Freien Volksbühne

7 Schlussbemerkung

8 Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Im Theater erwarten die Zuschauer Theater – nicht die veritable Auferstehung einer fürchterlichen Vergangenheit; sie hat nur eine schwache Gegenwart.“ So die Meinung von Ludwig Marcuse in seiner Kritik Was ermittelt Peter Weiss?, zu lesen in: Kürbiskern 2 von 1966.

Verdrängung, Vergessen und schnellst möglicher Wiederaufbau eines zerstörten Landes beherrschten nach dem Krieg vorrangig die Gesellschaft Westdeutschlands.

Die Verdrängung und das Vergessen ging so weit und führte dazu, dass ehemals aktive Nationalsozialisten oder Sympathisanten erneut oder vielleicht auch dadurch nicht unbedeutende gesellschaftliche Positionen bezogen oder Zugang zu höchsten Staatsämtern fanden. Beispiele hierfür sind u.a. H. Globke, der Mitautor der berüchtigten Nürnberger Rassengesetze, der als Staatssekretär im Kanzleramt tätig war oder auch der damalige Verkehrsminister Hans Christian Seebohm, der einst Transportführer im KZ war.[1] Sagte Adenauer 1946 noch: „Die größte Aufmerksamkeit werden wir der Ausmerzung des nationalsozialistischen und militaristischen Geistes in Deutschland widmen müssen“, so lauteten 1952 bereits seine Worte: „wir sollten jetzt mit der Naziriecherei einmal Schluss machen.“[2]

Diese politische und gesellschaftliche Tendenz spiegelte sich auch in der Theaterlandschaft wieder. Den Anklang bei den Zuschauern erlangten vornehmlich Stücke, die nicht an die Zeit zwischen 33 und 45 rührten. Dies waren vor allem religiös-metaphysische bzw. psychologisch-psychoanalytische Schauspiele aus dem anglo-amerikanischen und französischen Raum.

Bühnenstücke Bertolt Brechts hingegen, dem 1948 bei seiner Wiederkehr aus dem Exil die Einreise nach Westdeutschland von den Amerikanern verweigert wurde, waren bis zu Beginn der 60er Jahre wegen ideologischer Abgrenzungsbemühungen für die meisten Theater des Landes tabu.

Großen Anklang fanden dagegen Aufführungen der Stücke von Beckett, Adamov, Ionesco oder Genet, die u.a. als Wegbereiter des absurden Theaters gelten, welches Unveränderbarkeit und Sinnlosigkeit von Welt und Leben betonte.

Ein deutscher Vertreter hierfür war zum Beispiel Günter Grass.[3]

Da einigen Autoren bewusst wurde, wie viel Widerspruch in ihrer „Wirkungsabsicht und der tatsächlichen Wirkung“ bestand und wie ihre Form der Wirklichkeitsbewältigung vom Verstand der Zeitgenossen nicht erkannt wurde, suchte man nach einer anderen Ausdrucksform, die mehr Realität, Dokument und Fakten enthält.[4] Und Anfang der 60er Jahre erlebte das politische Theater durch die so genannten Dokumentarstücke einen neuen Aufschwung.

Die bekanntesten Beispiele hierfür sind Hochhuths Stellvertreter, das als ein Vorreiter des dokumentarischen Theaters in der Nachkriegzeit gilt, und Kipphardts Oppenheimer, worin sich Kipphardt größtenteils auf die 3000 Protokollseiten des Oppenheimer-Hearings vor dem Sicherheitsausschuss der amerikanischen Atomenergiekommission stützt.[5]

In noch weniger bearbeiteter Vorlage zeigt sich Peter Weiss Ermittlung. Ein Stück, welches, in vom Autor zusammengefasster und in oratorischer Form komponiert, die Frankfurter Prozesse zum Inhalt hat.

Ziel dieser Arbeit soll es sein, anhand der Intention zu diesen Stück und der gezielten Komposition eines authentischen Materials durch den Autor, aufzuzeigen, dass die Thematik Auschwitz als eine Folie für eine grundlegende Gesellschaftskritik und Mahnung an eine ganze Gesellschaft dient. Ergänzend dazu soll ein Einblick über die Inszenierung des Stückes an der Volksbühne durch Erwin Piscator gegeben werden.

Vorab möchte ich anmerken, dass angesichts des umfassenden Stoffes und dem unzähligen Bestand an Materialien, die Beschäftigung mit dem Thema innerhalb dieser Arbeit leider nur begrenzt erfolgen kann.

2. Meine Ortschaft – Peter Weiss und Auschwitz

Bevor ich zu dem Theaterstück selbst komme, sollen vorab biographische Informationen des Autors und die daraus resultierenden Bezüge zum Thema Nationalsozialismus und dem Ort Auschwitz aufgezeigt werden, die auch zum Entstehen der Ermittlung beigetragen haben.

Peter Weiss wurde 1916 in Nowawes bei Potsdam geboren. Seine Mutter, Frieda Weiss, war eine Schweizer Schauspielerin, die unter anderem mit Friedrich Wilhelm Murnau auf der Bühne stand. Sein Vater, Eugen „Jenö“ Weiss, war ein Kaufmann ungarisch-jüdischer Abstammung mit einer tschechoslowakischen Staatsbürgerschaft. Bereits im Kleinkindalter von Peter Weiss, zog die Familie nach Bremen, wo der Vater das erfolgreiche Textilwarengeschäft „Hoppe, Weiss & Co“ gründete, was der Familie mit insgesamt sechs Kindern zu einem gut bürgerlichen Leben verhalf. 1920 konvertierte der Vater zum Christentum und über seine jüdische Herkunft wurde von da an nicht mehr gesprochen. Aufgrund dieses Familiengeheimnisses zog die Familie sehr viel umher und die Kinderjahre wurden für Peter Weiss zu Wanderjahren. Nach mehreren Umzügen innerhalb Bremens kehrte die Familie zunächst nach Berlin zurück. Doch in Anbetracht der anschwellenden antisemitischen Diskriminierung emigrierte sie für ca. zwei Jahre nach London und von da aus in die nordböhmische Stadt Warnsdorf.

Peter Weiss, der wie auch sein Vater, eine tschechoslowakische Staatsbürgerschaft hatte, entschied sich 1937 das Elternhaus zu verlassen und in Prag ein Kunststudium zu beginnen. Nachdem bereits 1938 eine Rückkehr nach Warnsdorf nicht mehr möglich war, ging er zunächst in die Schweiz und von dort nach Schweden, wohin auch seine Familie emigrierte. Während diese ein neues Zuhause in Südschweden fand und der Vater Geschäftsführer einer neuen Textilfabrik wurde, fand der Sohn in Stockholm seinen neuen Wohnort.[6]

Sein künstlerisches Schaffen, welches sich zunächst im Bereich Malerei, Zeichnung und Collage, später Film, bis zum schriftstellerischen Bereich erstreckte, wobei Letzteres zu seiner Bestimmung werden sollte, war vorerst geprägt von Isolation und Zurückgezogenheit gegenüber der Gesellschaft.

Peter Weiss war für sich auf der Suche nach einer Identität, die für ihn Motivation und Ziel seiner künstlerischen Arbeit war. In Abgeschiedenheit suchte er die unbedingte Welt in seiner eigenen Innenwelt. Eine persönliche Einordnung in ein gesamtgesellschaftliches Gefüge blieb dabei erst einmal außen vor.[7]

In den autobiographischen Schriften Abschied von den Eltern (1961) und Fluchtpunkt (1992) legte Peter Weiss Zeugnis über seine Kindheit und über die Zeit um den Kampf seines Künstlerdaseins ab. Er reflektierte sein Gefühl der Unverstandenheit innerhalb der Familie, insbesondere gegenüber dem Vater. Er schilderte seine bereits in der Kindheit entstandene Flucht in ein „selbstgewähltes Exil“[8] sowie innere Orientierungslosigkeit und Weltabgewandtheit.

„Es gab keine verlorene Heimat für mich und keinen Gedanken an eine Rückkehr, denn ich hatte nie einem Land angehört. [...] Ich war getauft worden und hatte den christlichen Religionsunterricht und die Konfirmation über mich ergehen lassen, gleichgültig und halb betäubt, wie unter allem, was mir an Erziehung zukam. Meine Sprache war mit keinem Landstrich verbunden, denn wir zogen oft von Stadt zu Stadt um. Ich war zuhause in Hafengegenden, auf Jahrmärkten und in Zirkuszelten, wo die Gedanken offen waren für Veränderlichkeiten und Wanderschaft, wo der Blick ins Weite gerichtet war. [...] Von sozialen Argumenten wußte ich nichts, in der Kunst fand ich die einzigen Waffen, mit denen ich angreifen und mich verteidigen konnte. In der Kunst gab es keine Grenzen, keine Nationen.“[9]

Dieses umfassende Zitat aus Fluchtpunkt zeigt deutlich die Gründe seiner langjährigen Ablehnung sich zu verorten oder gar eine gesellschaftliche Position zu beziehen. Darüber hinaus fand jedoch in diesem Roman bereits eine Auseinandersetzung mit der NS-Herrschaft in Deutschland in Verbindung mit seiner eigenen Herkunft statt. In Diskussionen mit Freunden, Erinnerungen und Erlebnissen kommen Fakten zum Tragen, welche den Ich-Erzähler Konfrontationen aussetzen.

So erinnerte er sich, wie auch schon in Abschied von den Eltern, an Machtspiele mit Freunden in seiner Kindheit und kam zu dem Schluss, dass auch er „auf der Seite der Verfolger und Henker“ hätte stehen können, wenn er nicht jüdischer Abstammung gewesen wäre, obwohl er sich nie einer „Rasse“ angehörig gefühlt hat. „Ich hatte das Zeug in mir, an einer Exekution teilzunehmen.“[10]

Der Aspekt der möglichen Austauschbarkeit von Tätern und Opfern beschäftigen den Erzähler auffallend. Diese Betrachtungsweise wird später in der Ermittlung wieder aufgegriffen und weiter ausgebaut. Nachdem er 1945 im Kino eine Dokumentation über die Konzentrationslager sah, überkam ihn Schuldigkeit.

„Zu wem gehöre ich jetzt als Lebender, als Überlebender, gehörte ich wirklich zu jenen, die mich anstarrten mit ihren übergroßen Augen, und die ich längst verraten hatte, gehörte ich nicht eher zu den Mördern und Henkern. Hatte ich diese Welt nicht geduldet, hatte ich mich nicht angewandt von Peter Knien und Lucie Weisberger, und sie aufgegeben und vergessen. [...] Lange trug ich die Schuld, daß ich nicht zu denen gehörte, die die Nummer der Entwerteten ins Fleisch eingebrannt bekommen hatten, dass ich entwichen und zum Zuschauer verurteilt worden war. [...] so mußte ich zumindest meine Schuld tragen, das war das letzte, was von mir verlangt wurde.“[11]

Erinnerungen an Lucie Weisberger, seine Jugendliebe, und seinen Jugendfreund Peter Knien begleiten den Erzähler durch den ganzen Text. Immer wieder nagte an ihm das Gewissen, dass er sich von ihnen abgewandt und ihrem Schicksal überlassen hat.[12]

Peter Weiss, der bei seinem Deutschlandbesuch 1947, als Korrespondent für die schwedische Zeitung Stockholms Tidningen, bereits mit Befremden die bewusste Verdrängung Vergangenem feststellte und die Selbstgefälligkeit und Unbelehrbarkeit in Westdeutschland kritisierte, konnte seinen Eindrücken nur zögerlich literarisch Ausdruck verleihen.[13] Erste Versuche fanden sich in dem schwedisch geschriebenen Prosagedicht Fran ö till ö (Von Insel zu Insel), im selben Jahr seines Deutschlandbesuchs geschrieben, und dem Buch De besegrade (Die Besiegten), welches ein Jahr später erschien.[14]

Mit Beginn des Frankfurter Auschwitz Prozesses 1963, dessen Zuhörer Peter Weiss zeitweise war und einer Verhandlung beiwohnte, bei der Täter und Opfer gegenüber saßen, unfassbares Grauen und Erniedrigung geschildert und im Gegenzug verleugnet oder abgemildert wurde, begann er zu protokollieren und festzuhalten, was vorerst in seinen Notizbüchern zu lesen ist.

Grundlegend, in Hinsicht auf das Stück die Ermittlung bezogen und speziell für den Autor selbst, war die im Rahmen der Verhandlungen durchgeführte Informationsfahrt vom 14. Bis 16. Dezember 1964 nach Auschwitz, der er ebenfalls beiwohnte. Noch im selbem Monat schrieb er seine Eindrücke nieder und veröffentlichte sie unter dem Titel Meine Ortschaft zunächst in der Weihnachtsausgabe von Stockholms Tidningen, etwas später in Rapporte.[15]

Hier sei anzumerken, dass er das erste Mal bereits im Titel ein besitzanzeigendes Possessivpronomen gebrauchte und sich somit verortete. Anstelle des Lesens und Hörens wurde er an diesem Ort nun mit der Wirklichkeit konfrontiert und setzte sich mit ihr auseinander. Eingangs beruft er sich noch einmal auf seine Wanderjahre und Heimatlosigkeit.

„Es waren Durchgangstellen, sie boten Eindrücke, deren wesentliches Element das Unhaltbare, schnell Verschwindende war, und wenn ich untersuche, was jetzt daraus [...] einen festen Punkt in der Topographie meines Lebens zu bilden, so gerate ich nur immer wieder an das Zurückweichende, [...], und nur eine Ortschaft, in der ich nur einen Tag lang war, bleibt bestehen.“[16]

Der Besuch in Auschwitz hat ihm seine Herkunft und sein Schicksal unmittelbar vergegenwärtigt, dem er entronnen ist.

„Ich bin hierher gekommen aus freiem Willen. Ich bin aus keinem Zug geladen worden. Ich bin nicht mit Knüppeln in dieses Gelände getrieben worden. Ich komme zwanzig Jahre zu spät hierher.“[17]

Er vergleicht den Namen mit seiner Geburtsstadt, die beide polnisch waren, und weiß, dass er sich in der Gegend befindet, in der einst sein Vater den Militärdienst absolvierte. Er tritt seinen Weg an und verfolgt die Stationen des Leidens. Klar und sachlich schreibt er in diesem Prosastück in stark konzentrierter Form heranziehend Wissendes und gegenwärtig Gesehenes nieder. Er sieht die Rampe, die einzelnen Unterbringungsblöcke und durchquert die verschiedenen Abteilungen, betrachtet sich die Stehzellen, geht durch das Krematorium, sieht die Gaskammer, einzelne Galgen, die Schwarze Wand, einen ausgestellten Berg mit abgeschnittenen Haaren, Kinderkleider, Schuhe, Gebisse und wiederholend erwähnt er, dass er diesem entgangen ist. Stundenlang geht er durch das Lager, welches einer „eingekerkerten Stadt mit zwangsmäßiger Ordnung“ gleicht.[18] Am Ende dieses Stückes schreibt er Folgendes:

„Jetzt steht er nur in einer untergegangen Welt. Hier kann er nichts mehr tun. Eine Weile herrscht die äußerste Stille. Dann weiß er, es ist noch nicht zu Ende.“[19]

Weiss ist sich dessen bewusst, dass er an dieser „seiner Ortschaft“ nichts mehr tun kann, aber er kann weiterberichten, was er in der Ermittlung mit seinem Blickwinkel umsetzte.

3. Die Frankfurter Prozesse als Grundlage für die Ermittlung

Den Stoff für Peter Weiss Ermittlung lieferte das vom 20. Dezember 1963 bis 20. August 1965 stattgefundene Strafverfahren gegen Mulka und andere, eher bekannt als die Auschwitz-Prozesse, in Frankfurt am Main.

Auslöser für diesen Prozess war am 1. März 1958 eine Beschwerde Adolf Rögners, der in der Strafanstalt Bruchsal einsaß. Für ihn bestimmte Medikamente wurden beschlagnahmt und er schrieb daraufhin eine Beschwerde an die Staatsanwaltschaft Stuttgart. Diesem Schreiben fügte er eine Anzeige gegen einen Wilhelm Boger hinzu.

„Ich kenn eine Reihe von Verbrechen, welche ich selbst gesehen. Ich bezeichne ihn als ein menschliches Scheusal.“[20]

Stuttgart hat die Ermittlungen zunächst abgelehnt und weiter verwiesen. Rögner, dem dies zu lang dauerte, verfasste ein zweites Schreiben an das Internationale Auschwitz-Komitee in Wien, zu Händen des Generalsekretärs Hermann Langbein.[21]

Langbein nahm sich Diesem an, blieb trotz Zögern der Stuttgarter Staatsanwaltschaft beharrlich und warf der Anklagebehörde zwischenzeitlich deutlich mangelnde Initiative vor. Am 1. Oktober benannte Langbein 11 weitere Zeugen gegen Boger und am 3. Oktober wurde endlich Haftbefehl gegen ihn erlassen.

Zum Jahresende begann die bei Stuttgart befindliche Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltung zur Verfolgung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen zu agieren und Langbein zeigte weitere Mitglieder der ehemals politischen Abteilung von Auschwitz an.

Auch wenn die Ermittlungen sehr zögerlich ins Rollen kamen, so waren nun drei Staatsanwaltschaften mit dem Komplex Auschwitz beschäftigt. Unter Zusammenarbeit mit dem Wiener Auschwitz Komitee wurde jahrelang versucht ehemalige dort tätige SS-Leute ausfindig zu machen, Beweismaterialien zusammenzutragen und an die 1300 Zeugen wurden vernommen.

[...]


[1] Weinreich, Bernd: Peter Weiss. Die Ermittlung. Grundlagen und Gedanken zum Verständnis des Dramas. Verlag Moritz Diesterweg GmbH und Co. Frankfurt am Main 1983. S.5.

[2] Die unbewältigte Gegenwart – Eine Dokumentation über Rolle und Einfluss ehemals führender Nationalsozialisten in der BR Deutschland. Frankfurt am Main 1962. S.44. / Die Neue Zeitung. Frankfurt am Main. 24.10.1952. In: Ebd.

[3] Weinreich 1983. S.8.

[4] Ebd. S.9.

[5] Ebd. S.9f.

[6] Vogt, Jochen: Peter Weiss. In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt. Reinbeck bei Hamburg 1987. S.7-36.

[7] Vgl.: Schmitz, Ingeborg: Dokumentartheater bei Peter Weiss. Von der“ Ermittlung“ zu „Hölderlin“. Europäische Hochschulschriften Bd. 377. Verlag Peter D. Lang GmbH. Frankfurt am Main 1981. S.42-60. Sie zeigt sehr anschaulich die künstlerische und politische Entwicklung von Peter Weiss anhand von drei verschiedenen Phasen. Die erste Phase machte dabei ganz deutlich die Identitätsfindung aus.

[8] Weiss, Peter: Abschied von den Eltern. Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main 2007. S.16.

[9] Weiss, Peter: Fluchtpunkt. Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main. 1983. S.8-10. Die Motive Jahrmarkt und Zirkus finden sich u.a. auch in seinen surrealistisch inspirierten Bildern wieder.

[10] Ebd. S.12f.

[11] Ebd. S.136f.

[12] Weinreich 1983. S.15.

[13] Ebd. S.5. / Weiss, Peter: Notizbücher 1971-1980. Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main 1981. Bd.1.

S. 194.

[14] Ebd. S.15.

[15] Weiss, Peter: Meine Ortschaft. In: Rapporte. Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main 1968. S.113-124.

[16] Ebd. S.114.

[17] Ebd. S.116.

[18] Ebd. S.118.

[19] Ebd. S.124.

[20] Naumann, Bernd: Auschwitz. Bericht über die Strafsache Mulka u.a. vor dem Schwurgericht Frankfurt. Philo & Philo Fine Arts GmbH. Berlin/ Wien 2004. S.12. Bernd Naumann, Pressevertreter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, war vom ersten bis zum letzten Tag bei diesem Prozess anwesend und seine Berichte darüber wurden täglich in der FAZ abgedruckt.

[21] Neben Bernd Naumann verfasste auch Hermann Langbein eine Auschwitz-Dokumentation in zwei Bänden.

Details

Seiten
34
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640952236
ISBN (Buch)
9783640952014
Dateigröße
593 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v174314
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin – Institut für Deutsche und Niederländische Philologie
Note
1,3
Schlagworte
Peter Weiss Weiss Die Ermittlung Auschwitz Frankfurter Prozesse Theater Theaterstück Piscator Erwin Piscator Drama Dokumentarisches Drama Nationalsozialismus Gerichtsverhandlung Gericht Justiz Auschwitz-Prozess Auschwitzprozess Prozess Verhandlung Schuld Mitschuld Opfer Täter Gegenüberstellung Auseinandersetzung Vergangenheitsbewältigung

Autor

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