Lade Inhalt...

Unterrichtsstunde: Gleichnis vom verlorenen Schaf, Klasse 2

Unterrichtsentwurf 2011 28 Seiten

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse
1.1. Rahmenbedingungen
1.2. Klassensituation
1.3. Arbeitsweise
1.4. Methodenkompetenz
1.5. Sozialkompetenz
1.6. Einzelne Schüler

2. Sachanalyse
2.1. Definition Gleichnis
2.2. Gattungsbestimmung des Gleichnisses
2.3. Realienabklärung
2.4. Auslegung der Perikope
2.5. Intention des Textes
2.6. Synoptischer Vergleich
2.7. Der Kontext bei Lukas

3. Didaktische Analyse
3.1. Bezug zum Bildungsplan
3.2. Ziele und Kompetenzen
3.3. Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit
3.4. Didaktische Reduktion
3.5. Elementarisierung
3.5.1. Elementare Zugänge
3.5.2. Elementare Erfahrungen
3.5.3. Elementare Wahrheiten

4. Methodische Analyse
4.1. Ritual
4.2. Einstieg
4.3. Hinführung
4.4. Erarbeitung
4.5. Sicherung
4.6. Abschluss

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang

1. Bedingungsanalyse

1.1. Rahmenbedingungen

1.2. Klassensituation

1.3. Arbeitsweise

Die Klasse wirkt sehr leistungsbereit, motiviert und vor allem interessiert. Es herrscht ein angenehmes Arbeitsklima in der Klasse und es gelingt den SchülerInnen, in Anbetracht ihres Alters, sehr gut eigene Erfahrungen in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren. „Außenseiter“ und „Stars“ der Klasse sind nicht bekannt und werden sich daher auch nicht im Religionsunterricht herauskristallisieren, zumal ein gewisser Klassenzusammenhalt und eine angenehme Klassen - und Lernatmosphäre gegeben ist. Der Klassenzusammenhalt stützt sich vor allem auf Rituale und Regeln, Offenheit und Verständnis sowie Interesse an den MitschülerInnen.

Der Klassenraum ist eigens als Religionszimmer angelegt. Allerdings wird dieses Zimmer parallel dazu teilweise als Musikzimmer bzw. als Förderzimmer benutzt, was zusätzliche Materialien aus anderen Bereichen erklärt. Die Tische stehen in einer U- Form, was das Wechseln von Sozialformen ohne Probleme möglich macht.

1.4. Methodenkompetenz

Den SchülerInnen sind bereits gewisse Regeln und Rituale bekannt, die für einen routinierten Unterrichtsablauf sorgen. Die Religionsstunde beginnt mit dem Anzünden einer Kerze und einem selbst ausgesuchten Gebet.

Anschließend erhält jede/ r SchülerInn einen Muggelstein, den sie dann auf ein Gefühlsbild (Sonne, Nebel, Gewitter) legen, um ihre Gefühlslage auszudrücken. Nachdem jeder seinen Muggelstein auf ein Bild gelegt hat, steht den SchülerInnen frei sich dazu zu äußern. Hierbei fällt es, im Gegensatz zum Großteil der Klasse, vereinzelten SchülerInnen noch schwer, sich zu ihrer Gefühlslage zu äußern. Dies wird jedoch von allen respektiert.

Eine bekannte und auch beliebte Arbeitsform der SchülerInnen ist der Sitzkreis. Weitere bekannte Arbeitsformen sind zum Beispiel der Stuhlkreis, die Einzelarbeit, die Partnerarbeit und die Gruppenarbeit. Während der Einzel- oder Partnerarbeitsphasen benötigen die SchülerInnen zumeist sehr viel Bestätigung und Zuwendung bezüglich ihrer Leistung und ihrer Produkte.

Die SchülerInnen arbeiten gerne mit Bodenbildern, auch aufgrund der Tatsache, dass viele SchülerInnen diese Art des „Geschichten Erzählens“ als sehr ansprechend und motivierend empfinden. So ist die Klasse auch sehr aufmerksam, wenn ein Bodenbild gestaltet wird. Die Arbeit mit Figuren sind die SchülerInnen allerdings noch nicht gewohnt. Allerdings denke ich nicht, dass dies zu einem Problem in dieser Unterrichtsstunde führen wird.

Für Stille Übungen oder Fantasiereisen ist die Klasse sehr empfänglich. Diese wird immer dann in den Unterricht integriert, wenn über eine bestimmte Person oder Situation gesprochen wird, in die man sich hineinversetzten soll. Auch dient eine veränderte Form dazu, sich bestimmte Orte und Länder vorstellen zu können. Insgesamt bringt eine Meditation oder Fantasiereise grundsätzlich Ruhe und Gelassenheit in die Klassengemeinschaft.

Als Abschluss der Unterrichtsstunde dient neben dem Reflektieren des Inhaltes auch das Ritual „Drück- Runde“- hierbei nehmen sich die SchülerInnen an den Händen und schließen ihre Augen. Die Lehrperson, oder ein/e SchülerInn beginnen das „Drück- Signal“ zu senden und wartet, bis es wieder am Ausgangspunkt ankommt. Dieses Ritual bringt nochmals alle SchülerInnen zusammen und bringt zumeist Ruhe in die Klasse. Erst danach verabschieden wir uns und die SchülerInnen gehen nach Hause.

1.5. Sozialkompetenz

Es ist deutlich zu spüren, dass sich die SchülerInnen gerne mit den Themen des Religionsunterrichts auseinander setzten, denn sie arbeiten motiviert und aufmerksam mit. Dennoch ist es eine sehr lebhafte Klasse, in der man des Öfteren disziplinieren muss. Dies ist aber auch von der jeweiligen Tagesform abhängig. Zudem herrscht in der Klasse ein positives Sozialklima. Dies erkennt man daran, dass ein freundlicher Umgangston untereinander herrscht und die SchülerInnen sich weitgehend ausreden lassen bzw. Nachfragen bezüglich ihrer aktuellen Gefühlslage stellen.

1.6. Einzelne Schüler

2. Sachanalyse

2.1. Definition Gleichnis

Gleichnisse sind als Zeichen der nahenden Gottesherrschaft ein Teil der Botschaft Jesu vom Reich Gottes. So gehören sie zum ursprünglichen Kern der Verkündigung Jesu. Dabei nehmen die Gleichnisse einen besonderen Platz unter den verschiedenen Gattungen der Evangelienüberlieferung ein. So können sie zum einen für die Verkündigung Jesu, aber auch für die Situation und das Selbstverständnis der urchristlichen Gemeinden in Anspruch genommen werden.1

Den Gleichnissen liegt eine erzählende Struktur zugrunde. Durch die Entfaltung eines Handlungs- bzw. Geschehenszusammenhangs und der Errichtung eines Spannungsbogens wird die Vorstellungskraft der jeweiligen Hörer angesprochen. Die Erzählung an sich ist dabei eher reduziert. Die darin agierenden Personen zeigen nur so viel Profil und Motivation, wie dies für das Fortschreiten und das Verständnis der Handlung erforderlich ist. Die direkte Rede und der innere Monolog gehören dabei zu den wichtigsten Stilmitteln des Gleichnisses. Diese werden ergänzt durch Mittel wie Typisierung oder Kontrastierung und Wiederholung.

2.2. Gattungsbestimmung des Gleichnisses

Ist von einem Gleichnis die Rede, kann damit grundsätzlich Verschiedenes gemeint sein. Die Palette an Kategorien erstreckt sich laut der Gleichnisforschung vom Bildwort, über den Vergleich oder die Parabel bis hin zu Beispielerzählungen. Ein Merkmal des „eigentlichen Gleichnisses“ oder auch „Gleichnis im engeren Sinne“ genannt, ist seine Ausführlichkeit. „Es beschreibt einen häufig zu beobachtenden Sachverhalt aus dem alltäglichen Leben und fordert den Hörer aufgrund eigener Erfahrungen zu einem Urteil heraus.“2

Im Gegensatz dazu erzählt die Parabel einen interessierenden Einzelfall im Erzähltempus der Vergangenheit. Jülich ist der Auffassung, dass sich die Bild- und Sachhälfte eines Gleichnisses bzw. einer Parabel in einem Punkt treffen, den es in der Exegese zu ermitteln gilt. Dabei kann man in der Regel ein Gleichnis auf mehrere Vergleichspunkte hin auslegen.3

Die Beispielerzählung ist nahe verwandt mit der Parabel. Hier fehlt jedoch jedes bildliche Element. „Ein vorbildliches Verhalten wird nicht in bildhafter Verkleidung, sondern auf der Sachebene und damit direkt geschildert.4

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf lässt sich laut dem Calwer Bibellexikon der Kategorie „Gleichnisse im engeren Sinn“ zuordnen, wobei Schröter darauf hinweist, dass bei genauerem Hinsehen die Grenzen zwischen den einzelnen Facetten oft verschwimmen.5 „Das Gleichnis im engeren Sinn schildert einen vertrauten, typischen und oft wiederkehrenden Vorgang, dessen Bildhälfte der Alltagswelt der Hörer entnommen ist, wie in diesem Fall die Suche nach Verlorenem“6 erzielt werden sollen dadurch zum einen die Aufmerksamkeit und das Verstehen auf Seiten der Zuhörenden, zum anderen fördern Gleichnisse die Übertragung der Botschaft in andere Bereiche. Beim Gleichnis vom verlorenen Schaf wird diese Übertragung darin deutlich, dass sich Menschen genauso über Verlorenes freuen, wie die Freude im Himmel über einen umgekehrten Sünder ist.7

2.3. Realienabklärung

Den ursprünglichen Adressaten des Gleichnisses war die darin geschilderte Situation bekannt. Die Welt, in der die Handlung spielt, entsprach Ihrem Alltag. Dieses Wissen ist nötig, um die Übertragung verstehen zu können.

Schafe sind Herdentiere, denen es an solchen Fähigkeiten mangelt, die ihnen eine sichere Flucht, ein schützendes Verbergen oder eine Täuschung ermöglichen. Bei Gefahr scharen sie sich zusammen. So kann ein Schaf kaum alleine überleben und findet nicht von selbst zur Herde zurück.8 Ein von der Herde abgekommenes Schaf, das umhergeirrt ist, legt sich nieder und ist nicht mehr zu bewegen aufzustehen und zu laufen. So bleibt dem Hirten nichts anderes übrig, als es zu tragen.9

Hirten waren zur damaligen Zeit einfache und gesellschaftlich gering angesehene Menschen. Allerdings wurde ihnen große Verantwortung über den Besitz anderer gegeben, wenn sie auf deren Schafe aufpassten. Zu ihren Aufgaben zählen, neben dem Beschützen vor Gefahren auch die Versorgung der Tiere, indem sie von Weidefläche zu Weidefläche gingen. „Während eines regenarmen Sommers mussten die Hirten mit ihren Schafen und Ziegen weit umherziehen (um gute Weideplätze zu finden). (…) In der winterlichen Regenzeit trieben die Hirten ihre Herden in die nach Osten abfallenden Täler bis in die Jordansenke hinab. Im Spätfrühling wanderten sie die Trockentäler wieder hinauf, bis sie bei den abgeernteten Weizen- und Gerstenfeldern Bethlehems angelangt waren.“10 für diese Aufgaben brauchte es also gestandene Männer, die oft ihr Leben riskierten um die ihnen anvertrauten Schafe zu schützen.

2.4. Auslegung der Perikope

Vers 1-3: Vorstellung der Rahmenbedingungen bzw. der Jesus umgebenden Menschen Jesus ist zum Zeitpunkt seines Erzählens von Zöllnern und Sündern, sowie von Pharisäern und Schriftgelehrten umgeben. Pharisäer und Schriftgelehrte beschweren sich über Jesus, der die Sünder annimmt und sogar mit ihnen isst. Daraufhin erzählt Jesus ihnen ein Gleichnis.

Vers 3: Einleitung des Gleichnisses: „Er sagte aber zu ihnen…“

Vers 4-6: Jesus erzählt das Gleichnis vom verlorenen Schaf

In Vers 4 wird zunächst eine Alltagssituation geschildert, die den Zuhörern bekannt ist- Ein Hirte verliert eines seiner Schafe. Danach erfolgt allerdings eine ungewöhnliche Reaktion, die der Hörer aufhorchen lässt. Der Hirte lässt die übrigen Schafe zurück und geht das eine Verlorene suchen. Dadurch riskiert er auch noch andere Schafe zu verlieren.

In Vers 5 findet der Hirte das Schaf, das er verloren hat und trägt es zurück zu den anderen.

Vers 6 beschreibt, dass der Hirte ein Fest gibt, weil er das Schaf gefunden hat.

Vers 7: Abschluss und Übertragung des Gleichnisses

Vers 7 ist gewissermaßen ein Fazit, das das Gleichnis erklärt und auf eine andere, die eigentliche Sachebene, bringt.11

2.5. Intention des Textes

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf im Lukas Evangelium hat zwei Funktionen. Zunächst ist ein Rechtfertigungsgleichnis, das das Verhalten Jesu, dass er Sünder annimmt und mit ihnen isst, gegenüber den Pharisäern und Schriftgelehrten verteidigt.( Lk 15,2) Das wird dadurch deutlich, dass der Hirte ein Fest gibt. Die Führer des Volkes werden dadurch von Jesus dazu aufgefordert, sich wie die Gäste beim Fest über die wieder gefundenen Sünder und Zöllner mitzufreuen.

Allerdings soll das Gleichnis aber auch bei seinen Adressaten eine Änderung des Verhaltens bewirken. Das Schaf wird gesucht, bis es gefunden wird. Die ursprünglichen Hörer und auch die späteren Leser des Gleichnisses sollen ihr Leben überdenken und falls nötig umkehren.

Eine wahre Umkehr ist jedoch nur dann möglich, wenn man sich selbst aufmacht, seinen Weg ändert und wenn Gott nach einem sucht. Es reicht also nicht aus, sich wie ein Schaf, welches von einer Herde getrennt ist, hinzulegen und zu warten, sondern man muss selbst aktiv werden. Dies ist das Zentrum der lukanischen Theologie: Gott wendet sich denen zu, die umkehren.12

Lukas benutzte das Gleichnis möglicherweise auch um eine Veränderung in seiner Gemeinde zu bewirken. Die Gläubigen sollten sich gegenüber den Sündern gnädig zeigen. So wie Gott, oder gerade weil Gott allen vergibt und nach denen sucht, die umkehren möchten, sollen die jungen Christen der lukanischen Gemeinde einander vergeben. Sie sollen die Sünder wieder in Ihre Gemeinschaft aufnehmen. Der gläubige Mensch ist dabei wie ein einzelnes Schaf. er braucht die Gemeinschaft der Anderen um nicht zu sterben. Wer dazu gezwungen wird seinen Glauben allein zu leben, wird ihn verlieren.

Grundsätzlich ist zu beachten, dass das Gleichnis ursprünglich möglicherweise in einem anderen Gesprächskontext gestanden hat, so dass es dort auch eine andere Funktion bzw. Intention gehabt haben kann.

2.6. Synoptischer Vergleich

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf findet sich nicht nur bei Lukas (15, 1-7), sondern auch bei Matthäus (Mt 18, 12-14). Das dafür, dass beide den Text des Gleichnisses der Logienquelle „Q“ entnommen haben, wofür auch die große Ähnlichkeit der Perikope spricht.13 In der Grundstruktur liegen beides Mal einfache Erzählstränge vor. Die Pointe besteht darin, dass ein Mensch etwas verliert, wiederfindet und sich darüber freut.

Bei Lukas spricht Jesus seine Zuhörer viel direkter an, als bei Matthäus. Bei Lukas heißt es „Welcher Mensch von euch“ (Lk 15,4), bei Matthäus ist es irgendein Mensch. Lukas setzt voraus, dass jeder Leser so handeln würde, wie der Hirte in der Geschichte. Matthäus lässt dies außen vor.

Bei Matthäus verirrt sich das Schaf und bei Lukas wird es verloren. In beiden Evangelien ist das Schaf weg von seiner Herde. Allerdings liegt die Schuld dafür im matthäischen Evangelium beim Schaf, das sich verirrt und im lukanischen Text beim Hirten, der das Schaf verliert.

In MT 18, 13 heißt es „Und wenn es geschieht, dass er es findet“. Diese Formulierung schließt die Option ein, dass der Hirte das Schaf nicht finden kann. bei Lukas hingegen sucht der Hirte nach dem Schaf „bis er es findet“ (Lk 15, 4). Der Hirte des Lukastextes trägt das verlorene Schaf auf seinen Schultern zurück zur Herde. Er gibt sogar ein Fest, mit dem er gemeinsam mit seinen Freunden und Nachbarn das Finden des Schafes feiert. Dieses Fest fehlt bei Matthäus. Hier ist zu vermuten, dass dieses Fest zur Zeit der mündlichen Überlieferung aus dem Gleichnis der verlorenen Drachme übernommen wurde, denn es scheint ziemlich unwahrscheinlich, dass der Hirte das Schaf vom Gebirge mit in eine Wohngegend bringt, statt es zur Herde zurück zu bringen.14

Der Vers Mt 18, 14 fehlt bei Lukas ganz. Dort heißt es: „So ist es nicht (der) Wille von eurem Wille von eurem Vater in (den) Himmeln, dass verloren gehe eines dieser Kleinen.“ (Mt 18, 14) Matthäus verweist damit nicht nur zurück auf das Kind am Beginn des Kapitels 18, sondern stellt es in Zusammenhang mit allen Perikopen der selbigen.

Der entscheidende Anhaltspunkt für die Auslegung der beiden Gleichnistexte ist die Schuldfrage. Der lukanische Text ließe sich überschrieben mit „Das verlorene Schaf“. für dasselbe Gleichnis bei Matthäus wäre „Das verirrte Schaf“ eine passende Überschrift.

Das Schaf steht in beiden Texten für einen Sünder, einen Menschen der sich durch seine Taten von Gott abgewendet hat. Matthäus schreibt in Vers 14, dass Gott nicht möchte, dass das verirrte Schaf verloren geht. nach matthäischer Theologie ist es die Schuld des Einzelnen wenn er sich verirrt, d.h. vom rechten Glauben und Leben abkommt. Doch er wird vom Hirten, von Gott, gesucht und möglicherweise auch gefunden.

Im Lukastext freut sich der Hirte so sehr darüber das Schaf gefunden zu haben, dass er ein Fest gibt, damit die Anderen sich mit ihm freuen. Dies und die Aussage, dass jeder so handeln würde wie der Hirte, ist ein Appell an die lukanische Gemeinde, nach dem Sünder zu suchen und sich mit Gott gemeinsam zu freuen, wenn jemand, der gefehlt hat, umkehrt. Das Schaf im Lukas Evangelium kehrt nicht von selbst um, sondern es wird gesucht, bis es gefunden wird. So soll auch die Gemeinde des Lukas niemals aufgeben und es nicht akzeptieren jemanden verloren zu haben, bis er gefunden und zurück getragen wurde.

[...]


1 vgl. Schnell, 2008

2 ebd.

3 vgl. ebd.

4 ebd.

5 vgl. Schröter 2008

6 Rose 2003

7 vgl. Rose 2003

8 Kühnemann, 2000

9 Jeremias, 1970

10 Läufer, 2003

11 Linnemann 1969

12 Thießen, 2004

13 Müller, Büttner, Heiligenthal, Thierfelder 2008

14 Linnemann 1969

Details

Seiten
28
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640935352
ISBN (Buch)
9783640935703
Dateigröße
887 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v172751
Note
2
Schlagworte
unterrichtsstunde gleichnis schaf klasse

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Unterrichtsstunde: Gleichnis vom verlorenen Schaf, Klasse 2