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Grundlagen des Innovationsmanagement

Seminararbeit 2006 20 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Innovation
2.1 Die Innovation
2.2 Unterschiede zur Kreativität und Idee
2.3 Merkmale einer Innovation
2.3.1 Die inhaltliche Dimension
2.3.2 Die subjektive Dimension
2.3.3 Die prozessuale Dimension
2.3.4 Die normative Dimension
2.4 Zusammenfassung

3 Innovationsmanagement
3.1 Aus Zufall wird System
3.1.1 Innovationsfähigkeit
3.1.2 Innovationstätigkeit
3.1.3 Innovationserfolg
3.2 Prozess des Innovationsmanagements

4 Schlussbemerkung

5 Literaturverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Typologien der inhaltlichen Dimension

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: interne und externe Einflussfaktoren

Abbildung 2: Bsp. der prozessualen Dimension

Abbildung 3: Inhalt der Innovationskraft

Abbildung 4: Prozess des Innovationsmanagement

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Forschungs- und Entwicklungsmanagement ist die Umwandlung von Geld in Wissen; Innovationsmanagement ist die Umwandlung von Wissen in Neues Geld.“1

LP, Kassette, CD, MP3. Die Geschichte zeigt uns, dass der Mensch den Drang in sich hat, sich ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. Dieser Drang schlägt sich als Innovation von neuen Produkten nieder.

In der Vergangenheit war die Entwicklung von innovativen Produkten, Produkti-onsverfahren, Vertriebswegen oder einer neuen Unternehmensidentität mehr vom Zufall abhängig, als von einem strukturiertem und bewusst durchgeführtem Innovationsmanagement. Auch die Globalisierung und der immer kürzer wer-dende Produktlebenszyklus tragen dazu bei, dass sich Unternehmen nicht mehr darauf verlassen können, irgendwann etwas „Neues“ zu finden, sondern müssen ständig auf der Suche nach neuen Ideen sein, die zu einer neuen In-novation führen und in weiterer Folge zu einem neuen Produkt, welches am Markt bestehen kann. Als Beispiel kann man die Entwicklung der verschiede-nen Audiodatenträger verwenden.

Die LP entstand durch die Erkenntnis, dass der Schall aus „Wellen“ unter-schiedlicher Frequenz besteht und man diese Frequenzen aufzeichnen und über ein Grammophon oder später Plattenspieler mehrmals wiedergeben kann. Diese mechanische Art der wiederholten Wiedergabe ging auf Kosten der Klangqualität und es wurde die berührungsfreie Magnetbandkassette entwi-ckelt. Hier beeinflusste keine Nadel oder ähnliches die Qualität, jedoch wurde diese stark durch Umwelteinflüsse (Hitze, Kälte, Magnetfelder, usw.) minimiert. Mit der Entwicklung des Lasers, der anfangs für militärische Zwecke verwendet wurde, erkannte man die Möglichkeit, die Musik zu digitalisieren und auf CD zu brennen.

Als die Kapazitäten erschöpft waren und man keine Möglichkeit sah, die CD als Trägermedium zu verbessern, kam als neue Innovation die Komprimierung der Audiodateien. Durch das ausnützen von psycho-akustischen Effekten, wie z.B. Frequenzen die in der Musik messbar sind, aber für das menschliche Ohr nicht hörbar oder Frequenzen die durch lauter Frequenzen maskiert werden, konnte man das Datenvolumen stark reduzieren. So wurde das MP3-Verfahren entwi-ckelt und es war möglich statt 20-22 Musiktitel auf einmal 180-200 Titel auf ei-ner CD unterzubringen. Das Unternehmen Apple verwendete dieses System um ein neues Produkt zu generieren und brachte den „iPod“ auf den Markt, der ein voller Erfolg wurde. Der „iPod“ nützte nur die neue Technologie des MP3-Verfahrens aus und nahm als Speicherträger nicht mehr die CD sondern unbe-grenzt wieder verwendbare Speicherbausteine und entwickelte so den MP3-Player.

Nun warum ist „Apple“ mit der Idee des „iPod“ so erfolgreich? Ist diese Entwicklung einem Zufall zu verdanken oder wurde tatsächlich strategisch und konsequent an diesem Erfolg gearbeitet? Wie können Anbieter verschiedenster Produkte systematisch solche Ergebnisse erreichen wie es z.B. „Apple“ erreicht hat? Diese Möglichkeiten soll diese Projektarbeit veranschaulichen.

Diese Projektarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: „Was ist Innovation und Innovationsmanagement?“ Es soll beantwortet werden, was hinter diesen Begriffen steht und wie die Prozesse und Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Innovationsmanagement aussehen. Wie können Innovationen entwickelt und realisiert werden? Wie werden aus Visionen Projekte und aus Projekten Pro-dukte?

2 Definition Innovation

2.1 Die Innovation

“Innovationen sind im Ergebnis qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber dem vorangehenden Zustand merklich - wie immer das zu bestimmen ist - unterscheiden. Diese Neuartigkeit muss wahrgenommen werden, muss bewusst werden. Die Neuartigkeit besteht darin, dass Zwecke und Mittel in einer bisher nicht bekannten Form verknüpft werden.“2

Ein Unternehmen ist besonders innovativ, wenn es über eine hohe Veränderungsbereitschaft verfügt. Kreatives Denken und flexibles Handeln sind ebenso gefragt wie eine aktive Unternehmenskommunikation um auf Umfeldveränderungen schnell und richtig reagieren zu können und durch zusätzliche Aktivitäten schnelleren Wachstum und Erfolg generieren zu können.

„Um mit Innovationen dauerhaft erfolgreich zu sein, muss ein Unternehmen über eine gewisse Innovationsbereitschaft verfügen und diese in seiner Vision entsprechend ausdrücken. Diese muss vom obersten Management getragen werden und sich in der Unternehmensstrategie und der Organisation nieder-schlagen.“3

Die Innovation darf nicht als ein punktuelles Ereignis gesehen werden, sondern muss als Prozess verstanden werden. Dieser Prozess ist umgeben von vielen Einflussfaktoren. Eine entscheidende Rolle spielt auch die Wahrnehmung, Tatsache, Ausmaß und die Erstmaligkeit der Neuartigkeit um eine Innovation als solches erkennen und so definieren zu können.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: interne und externe Einflussfaktoren4

Die Abbildung zeigt die internen und externen Einflussfaktoren welche auf die Innovationsaktivität einwirken. Intern kommen neben den messbaren Faktoren auch die nicht messbaren Einflüsse, wie Kommunikation oder Unternehmensethik und -kultur, dazu. Externe Faktoren werden in technologische und wirtschaftliche Umwelt unterschieden, wobei je nach Art der Innovation die Intensität des Einflusses unterschiedlich ausfallen kann.

2.2 Unterschiede zur Kreativität und Idee

Häufig wird der Begriff der Innovation mit der Idee gleichgesetzt, jedoch handelt es sich um zwei ganz verschiedene Ausdrücke. Die Idee ist ein guter Einfall, ein Vorschlag oder eine Alternative, wobei die Innovation die wirtschaftlich erfolgreiche Umsetzung in den Mittelpunkt stellt.

„Kreativität heißt, etwas Neues zu denken. Innovation heißt etwas Neues zu tun.“5 Mit der Hilfe von verschiedenen Verfahren kann man die Kreativität för-dern um neue Ideen zu finden. Die Idee geht dann aus dem Kreativitätsprozess hervor und kann, nach genauer Konkretisierung zur Innovation werden.

2.3 Merkmale einer Innovation

Es gibt vier Dimensionen die zur Erkennung einer Innovation im Unternehmen zu unterscheiden sind:

- „inhaltliche Dimension Was ist neu?
- subjektive Dimension Neu für wen?
- prozessuale Dimension Wo beginnt, wo endet die Neuerung?
- normative Dimension Ist neu gleich erfolgreich?“6

Diese vier Dimensionen sollten kumulativ vorliegen, damit man die Innovation als solche genau erkennen und diese dann effektiv im Unternehmen nutzen kann.

2.3.1 Die inhaltliche Dimension

Bei der inhaltlichen Dimension geht es um die Frage, was neu sei. Einerseits kann ein völlig neuer Zweck zur Innovation führen oder es werden neue Mittel zur Erfüllung des Zweckes herangezogen. Weiters besteht die Möglichkeit, dass Mittel und Zweck unverändert bleiben, jedoch die Art und Weise der Verwendung anders organisiert wird.

Hier können vier verschiedene Typen entworfen werden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Typologien der inhaltlichen Dimension

[...]


1 o.V. (o.J): Innovationsmanagement, http://www.innovationsmanagement.at/cms/cms.php, (28.10.2006)

2 Hauschildt (1993): Innovationsmanagement, S.4

3 Gassmann / v. Zedtwitz (1996): Internationales Innovationsmanagement, S.18

4 Quelle: Pöschek (2000): Innovation und Innovationsmanagement, S. 11

5o.V.(o.J.): Innovationsmanagement, http://www.4managers.de/themen/innovationsmanagement/ (30.10.2006)

6 vgl. Hauschildt (1993): Innovationsmanagement, S. 7

Details

Seiten
20
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783640923403
ISBN (Buch)
9783640922994
Dateigröße
630 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v172405
Institution / Hochschule
Management Center Innsbruck Internationale Fachhochschulgesellschaft mbH – Management und Recht
Note
1,0
Schlagworte
Innovationsmanagement Innovationen

Autor

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