Lade Inhalt...

Die Truman-Administration und Israel

Welche Rolle spielte Truman bei der Staatsgründung Israels?

Hausarbeit 2010 18 Seiten

Geschichte - Amerika

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

A EINLEITUNG

B HAUPTTEIL
I Unterstützung der Zionisten aus den USA
a) USA und Palästinapolitik zu Trumans Amtsantritt
b) Der Harrison Report
II Britische und amerikanische Zusammenarbeit
a) Das Anglo-Amerikan Comitee of Inquiry
b) Der Morrison-Grady Plan
c) Das Yom Kippur Statement
III UN Teilungsplan und der Kampf zwischen Truman und dem State Department
IV Die Anerkennung Israels

C AUSWERTUNG

D LITERATURVERZEICHNIS
a) Textausgaben:
b) Sekundärliteratur:

A Einleitung

„Fasse ich den Baseler Kongress in einem Wort zusammen - das ich mich hüten werde, öf- fentlich auszusprechen -, so ist es dieses: In Basel habe ich den Judenstaat gegründet. Wenn ich das heute laut sagte, würde mir ein universelles Gelächter antworten. Vielleicht in 5 Jahren, je- denfalls in 50 wird es jeder einsehen“, sprach Theodor Herzl 1897 auf dem ersten zionistischen Kongress in Basel.[1] Er sollte damit recht behalten. Genau 50 Jahre nach diesem Tagebuchein- trag wurde der Staat Israel gegründet. Der Weg bis dahin war von vielen Auseinandersetzungen und Kämpfen gezeichnet und schien bis zur letzten Minute ungewiss. Viele Menschen haben deswegen gelitten und doch gab es einige, die nicht aufgaben, die zionistische Idee zu verfol - gen. Es ist keine Frage, dass der Staat Israel wegen einiger ehrgeiziger Zionisten entstanden ist. Doch wenn ein Staat entstehen wird, braucht er auch andere Staaten, die ihn als solchen aner - kennen, ansonsten ist er nichts wert. Am 14 Mai 1948 haben die USA Israel anerkannt.

In den USA gab es vor der Staatsgründung Israels viele Diskussionen darüber, ob es einen jü- dischen Staat geben solle und wenn ja, wie dieser aussehen sollte. Wie die USA zu ihrem Ent- schluss kamen, soll in dieser Arbeit besprochen werden. Ein besonderer Augenmerk soll dabei auf die Rolle Trumans gelegt werden, sowie seinen Einsatz und seine Rolle für die Staatsgrün- dung herausgestellt werden. Dabei wird zunächst betrachtet werden, welches Erbe Truman bei seinem Amtsantritt vor sich sah, danach wird die schwierige Zusammenarbeit zwischen den USA und den Briten dargestellt, den Weg zum UN Teilungsplan und Trumans Ansicht dazu, um dann schließlich zu dem Datum des 14. Mai 1948 zurückgegangen werden, um schließlich die Frage zu beantworten „welche Rolle spielte die Truman-Administration bei der Staatsgründung Israels?“

Weshalb sich Truman in seiner späteren Politik dazu entschied, den Zionismus zu unterstüt- zen, wurde von einigen Historikern untersucht. In den 50er und 60er Jahren wurde der Präsi- dent als herzlicher Zionist dargestellt[2], in den 70er Jahren wiederum als Anti-Zionist[3]: In neueren Werken wie den vielen von Michael J. Cohen, der sich jahrelang mit der Staatsgrün- dung Israels auseinandergesetzt hat[4] oder Zvi Ganin „Truman, American Jewry, and Israel, 1945-1948“[5], sowie dem neu erschienen Werk von Allis und Ronald Radosh: „A Safe Haven“[6] wird ein etwas differenziertes Bild gezeichnet. Daneben gibt es noch zahlreiche Artikel, die Trumans Politik im Nahen Osten darstellen und dabei erstaunt feststellen müssen, wie sehr sich diese von seinem Umgang mit dem anderen Ländern des Nahen Osten unterscheidet[7]. In dieser

Arbeit kann auf diesen Aspekt jedoch nur am Rande eingegangen werden, da dies sonst den Rahmen dieser Arbeit überschreiten würden. In dieser Hausarbeit werde neben den neueren Werken von Ganin, Cohen und Radosh auch einige Quellen aus den Bänden des United States Department of State: Foreign relations of the United States[8] und aus Michael J. Cohens Quellenband: The rise of Israel[9] verwendet.

B Hauptteil

I Unterstützung der Zionisten aus den USA

a) USA und Palästinapolitik zu Trumans Amtsantritt

Als Truman überraschend 1945 ins Amt kam, hatte ihm Roosevelt eine konfuse Palästinapoli- tik hinterlassen. Der verstorbene Präsident und sein Gegenkandidat mussten bei der Präsident- schaftswahl von 1944 auf die zionistischen Forderungen eingehen, um die jüdische Wählerschaft nicht zu verlieren.[10] Diese hatte sich während des Krieges zu einer pro-zionisti- schen Lobby zusammengefasst, nachdem Nachrichten über die Gräueltaten der Nazis an den Juden in die USA gelangt waren.[11] Das State Department forderte hingegen, dass man die arabi- schen Staaten nicht verärgern sollte und wollte die Palästinafrage allein dem Britischen Mandat überlassen.[12] Roosevelt versprach dagegen „a free and democratic Jewish Common Wealth“[13] auf dem Gebiet Palästinas, was ihm vermutlich die Stimmen der jüdischen Wähler einbrachte. Nach seiner Wiederwahl hatte Roosevelt eine Unterredung mit Ibn Saud, dem König des neu- gegründeten Saudi-Arabiens, und versicherte ihm „that no decision altering the basic condition of Palastine should be reached without consulting with both Arabs and Jews.“[14] Frustriert von den verschiedenen Versprechungen Roosevelts, hofften die Juden Amerikas nun auf den neuen Präsidenten Truman.[15]

Als Truman 1945 sein Amt antrat, hatte die Roosevelt-Administration ihm keine genaue In - struktion gegeben, wie er weiter verfahren sollte. Er befand sich in einer Zwickmühle. Die ver- schiedenen Parteien, die sich mit der Palästinafrage auseinandersetzten, rangen nun um seine 505. oder Kuniholm, Bruce R.: U.S. Policiy in the Near East: the triumphs and the tribulations of the Truman administration, in Michael J. Lacey (Hrsg.): The Truman precidency, New York, 1989.

Aufmerksamkeit[16]. Auf der einen Seite waren da das State Department, dass dem neuen Präsi denten keine eindeutige Handhabung in der Palästinafrage vorschlug, da Roosevelt beiden Parteien in Palästina unterschiedliches versprochen hatte. Des weiteren gab es zwei verschiedene Lobbys in den USA: Die pro-arabische Lobby und die pro-zionistische Lobby.[17] Die pro-arabi- sche Lobby bestand aus verschiedenen Interessengruppen, besonders aber den arabischen Staaten Libanon, Syrien und Jordanien.[18] Mit viel Geld und Propaganda wollten sie die Amerikaner für ein arabisches Palästina gewinnen.

Die zionistische Lobby war bis zum Jahre 1945 gespalten gewesen und bestand aus vielen ein- zelnen Gruppierungen. Nachdem jedoch die Nachrichten von dem Holocaust in die USA ge- langte, schlossen sie sich mit dem Ziel zusammen, eine Heimatstädte* für die verfolgten Juden zu errichten. Laut Radosh hatte die zionistische Lobby einen entscheidenden Vorteil gegenüber der pro-arabischen Lobby. Es lebten lediglich 100,000 Araber in den USA, aber 5 Millionen Ju - den waren 1945 Staatsbürger der USA.[19] Diese waren nicht nur eine gefragte Wählerschaft, sondern saßen auch als Berater im Weißen Haus oder als Abgeordnete im Senat.[20] Abgesehen von der jüdischen Präsenz in den USA besaß die zionistische Lobby noch einen weiteren Vor- teil und dieser saß im Weißen Haus.

Cohen, Ganin sowie A. Radosh und R. Radosh gehen in ihren Werken davon aus, dass der Grund, weshalb Truman eine besondere Beziehung zu den Juden pflegte, in seiner Jugend zu finden ist.[21] Der Präsident war zwar protestantisch anti-zionistisch geprägt, aber im Laufe sei- nes Lebens hatte er einige enge Freundschaften zu Juden geknüpft, die ihn wirtschaftlich unter- stützt hatten.[22] Durch seine religiöse Erziehung spürte Truman eine enge Bindung zur Bibel und damit der Suche nach einem Heimatland für die Juden. Wie viele Amerikaner sah auch Truman eine Verbindung zwischen dem Manifest Destiny der Amerikaner und dem Verlangen der Juden nach einem eigenen Staat.[23] Des weiteren hatte Truman nach seinem überraschenden Amtsan- tritt einige Mitarbeiter Roosevelts übernommen. Darunter auch zwei Juden, die eine sehr wich- tige Rolle in der Palästinafrage spielen würden: Samuel I. Rosenman, ein Richter des Supreme Court und früherer Redenschreiber für Roosevelt, und David K. Niles, der Berater für Minder - heiten und New York im Weißen Haus. Truman verließ sich bei seiner jüdischen Politik auf Ni - les.[24]

Der letzte Beweggrund für das Interesse an dem Zionismus war sein Mitleid mit den Holocau stüberlebenden, die als „Displaced Persons“ ihre Heimat in Europa verloren hatten.[25] Noch während des Krieges war der damalige Senator Truman 1944 für kurze Zeit einer pro-zionisti- schen Partei beigetreten, nachdem er von den Gräueltaten Hitlers gehört hatte. Truman wurde jedoch geraten wieder auszutreten, da die USA eigene Interessen mit den arabischen Staaten verfolgen würden.[26] Diese Episode und die oben genannten Gründe für Trumans Einstellung zu den Juden deuteten darauf hin, dass Truman eine andere Politik einschlagen würde als es sein Vorgänger Roosevelt. Obwohl der neue Präsident in anderen Apeskten wie der Wirtschaftspoli - tik den Kurs Roosevelts fortzuführen versuchte, so würde er in der Palästinafrage einen ganz neuen Weg einschlagen.

b) Der Harrison Report

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Ausmaß der Judenverfolgung erst völlig be- kannt und die Gaskammern entdeckt. Die zionistische Lobby war geschockt und alarmiert. Der Secretary of State, Henry Morgenthau, schlug auf Bitten von Weizmann, einer der Führungs- personen der Jewish Agency in Palästina, Truman und dem State Departement vor, dass die Lage der Juden in Europa untersucht werden sollten.[27] Seine Bemühungen trugen bald Früchte. Ein amerikanischer Wissenschaftler Namens Earl G. Harrison, der frühere Beauftragte für Im- migration und Dekan der Pennsylvania of School of Law, wurde beauftragt, die in Europa le - benden Juden zu interviewen.[28] Gleichzeitig arbeitete die jüdische Lobby hart, damit Truman ein Wort für einen jüdischen Staat bei der Potsdamer Konferenz einlegen würde. Neben Ge- sprächen mit den verschiedenen Leitern der jüdischen Organisationen hatte die jüdische Lobby die Unterschriften von 54 Senatoren und 250 Mitgliedern des Repräsentantenhauses gesam - melt, die einen jüdischen Staat untesrtützen würden und diese wurden von dem christlichen Zionisten Robert F. Wagner Truman vorgelegt. Bei der Konferenz forderte Truman Churchill dazu auf, dass Britische Weißbuch, welches die Einwanderung von Juden in Palästina begrenz- te, aufzuheben. Doch sowohl Churchill als auch sein Nachfolger Attlee stimmten dem zu.

Der Präsident hatte jedoch mit größeren Problemen zu kämpfen, z.B. wie mit den Russen wei- ter verfahren werden sollte.[29] Als Truman wieder in den USA ankam, bekannte er sich bei einer Pressekonferenz überraschenderweise zu einer neuen Palästinapolitik. Truman ließ dabei die Option für einen jüdischen Staat offen und bezog sich besonders auf die Juden Europas:

„ The American view on Palestine is that we want to let as many of the Jews into Palestine as it is possible to let into the country. Then the matter will have to be worked out diplomatically with British and the Arabs, so that if a state can be set up they may be able to set it up on a peaceful basis “ [30]

Mit dieser Aussage gab Präsident Truman bekannt, dass er nicht der Politik Roosevelts folgen und stattdessen einen jüdischen Staat nicht ausschließen würde. Dies rief Verärgerung unter den arabischen Staaten hervor und führte zu einem langwierigen Briefwechsel zwischen Truman und dem König des Saudi Arabiens, Ibn Suad[31].

Am 24. August lag dem Präsidenten der Bericht von Harrison vor.[32] Er war schokiert von der Lage in Europa.[33] Denn aus den Umfragen ergab sich, dass die meisten Juden in Europa unter den gleichen unmenschlichen Umständen wie während des Krieges lebten. Harrison schlug vor, dass mindestens 100,000 Juden nach Palästina einwandern dürfen sollen. Dies war der Zeit - punkt, an dem Truman die Palästinafrage für sich beanspruchte, und begann, sich gegen die Meinung das State Departement zu agieren und kritisch der britischen Politik gegenüber zu treten. Er sah die Frage der 100,000 als ein persönliches Problem an.

An diesem Punkt wandelte sich seine Sicht auf die Palästinafrage. Truman schrieb an den bri - tischen Premierminister Attlee, um diesen davon zu überzeugen, dass er das britische Weißbuch aufheben sollte.[34] Der Brite vertrat jedoch die Ansicht, dass die Juden nicht die einzigen Displa - ced Persons seien, und somit nicht bevorzugt werden sollten gegenüber den anderen Opfern des Naziregimes. Er lehnte eine Einwanderung von 100,000 Juden nach Palästina kategorisch ab. [35]

Doch Truman hatte das Problem der heimatlosen Juden zu seinem persönlichen Anliegen gemacht. Der Präsident zeigte zu Anfang seiner Präsidentschaft, dass er bereit war, sich in der Frage um Palästina nicht nach dem State Department oder den Briten zu richten. Er hoffte immer noch auf eine friedliche Lösung für das Palästinaproblem und war besonders daran interes - siert, eine Heimatstätte* für die verfolgten Juden Europas zu finden. Schon hier wurde deutlich, dass Truman eine wichtige Rolle für die Zionisten spielen würde.

II Britische und amerikanische Zusammenarbeit

a) Das Anglo-Amerikan Comitee of Inquiry

Truman war irritiert von dem Unverständnis der Briten für das Problem der Juden in Europa. Die britische Regierung sah sich zu Amtsantritt einigen Problemen gegenüber gestellt. Zum einen war da die Bedrohung Russlands in Osteuropa und dem Nahen Osten, die aufkommende Unabhängigkeitsbewegung, militärische Einsätze auf der gesamten Welt, ein schwacher Pfundkurs und die Abhängigkeit von den USA.[36]

In den USA wuchs der Druck der zionistischen Lobby auf Truman. Genervt von den vielen Briefen und Postkarten, sowie Demonstrationen soll der Präsident in einer Unterredung mit dem Leiter der Zionist Organisation of America gesagt haben: „the jewish State is not in the cards right now...and would cause a third World War“[37]. Diese Ungewissheit hinsichtlich Tru- mans Politik in Palästina machten sich auch Politiker zu Nutzen. So sprach der Gouverneur von New York, dass die Juden endlich eine Heimat bekommen sollten und diese Ihnen nicht verwei- gert werden dürfte.[38] Großbritannien war verärgert über diese Art von Propaganda und warfen amerikanischen Politikern vor, die Palästinafrage für den Wahlkampf zu nutzen. Attlee und Be- vin beschlossen, dass die es beste Art, um die Beziehung zwischen den USA und Großbritanni- en mit der Palästinafrage nicht weiter zu belasten, sei, ein Komitee bestehend aus amerikanischen und englischen Mitgliedern zu gründen, welches die Palästinafrage gemeinsam lösen sollte. Dieses hatte folgende Zielsetzung: Zum einen sollte die Lage der Juden im von den USA und Großbritannien besetzten Europa untersucht werden, zum zweiten sollte die Zahl der Juden festgestellt werden, die nicht mehr in ihre Heimatländer in Europa zurückkehren wollten, zum dritten sollten Länder ausfindig gemacht werden, in denen die Juden leben könn- ten und zum vierten sollten andere Möglichkeiten außer Palästina eruiert werden.[39] Die Grün- dung des Komitees musste jedoch noch einige Tage warten, da es in New York Wahlen gab. Acht Tage nach der Wahl, am 13. November 1945, gab Truman bekannt, dass es ein Anglo-A - merikanische Komitee geben würde. Die Zionisten in den USA waren bestürzt über diese Ver- kündung. Sie sahen eine Teilnahme der USA an einem gemeinsamen Komitee als Verrat an dem 100,000 Einwanderer Prinzip[40]. Obwohl der Präsident nicht eigentliches Mitglied des Ko- mitees war, so hatte er doch indirekt Einfluss auf dessen Arbeit. Truman stellte sicher, dass die Mitglieder des Komitees zum einen Teil aus dem State Department kamen, zum anderen pro- zionistisch eingestellt waren. Laut Cohen und Ganin soll es ein amerikanisches Mitglied gege- ben haben, dass enge Verbindung zu Niles gehabt haben soll. Mr. Crum, ein pro-zionistisches Mitglied, soll Niles immer wieder über die Arbeit des Komitees berichtet haben, was dieser so - fort an den Präsidenten weiterleitete.[41] Während das Komitee tagte, beklagte sich die englische Regierung wiederholt bei der amerikanischen Regierung, dass durch weitere Einwanderungen durch* Juden nach Palästina, weitere Terroristen und Waffen ins Land kämen. Denn seit dem Zweiten Weltkrieg waren die Angriffe auf britische Einrichtungen in Palästina gewalttätiger ge- worden.[42]

Am 20. April 1946 zeigte das Anglo-Amerikanische Commitee of Inquiry das Ergebnis seiner Untersuchungen.[43] Das Komitee hatte beschlossen, dass 100,000 Juden nach Palästina einwan- dern dürften.

[...]


[1] Alex Bein (Hrsg.): Herzl, Theodor. Zionistisches Tagebuch 1895-1899, Berlin, 1984, S. 60.

[2] Campbell, John C.: Defense on the Middle East, S. 37

[3] Snetsinger, John: Truman, the Jewish Vote and the Creation of Israel, S. 140.

[4] Cohen, Michael J.: Truman and Israel, Los Angelos, 1990. und Cohen, Michael J.: Palestine to Israel. From Mandat to Indepen - dece, London, 1988. Cohen, Michael, J. : Palestine and the great powers. 1945-1948, Princeton, 1982.

[5] Ganin, Zvi: Truman, American Jewry, and Israel 1945-1948, London, 1979. Dieses Werk wird im Weiteren mit „Ganin“ abge- kürzt.

[6] Radosh Allis und Ronald: A safe haven. Harry S. Truman and the founding of Israel, New York, 2009. Dieses Werk im Weiteren mit „Radosh“ abgekürzt.

[7] Hierzu: Oren, Micahel B.: Power, Faith and Fantasy. America in the Middle East 1776 to the present, New York, 2007, S. 475-

[8] United States Department of State: Foreign relations of the United States, 1947. The Near East and Africa , Volume V, Washington, D.C., 1947. Sowie: United States Departement of State: Foreign relations of the United States, diplomatic papers, 1945. The Near East and Africa, Volume VIII, Washington, D.C., 1945.

[9] Cohen, Michael J. (Hrsg.): The Rise of Israel, Bd.. 35, the Anglo-American Committee on Palestine 1945-1946, 1. Edition, New York, 1987.

[10] Ganin S. 13

[11] Viele amerikanische Juden hatten den Zionismus zunächst abgelehnt, da sie fürchteten nicht mehr als Amerikaner angesehen zu werden. Erst der intensive Einsatz von Weizmann und Ben Gurion, die beiden Vorreiter der Zionismus in Paläsina, sowie der offensichtlich fehlenden Unterstützung der europäischen Staaten für die nach Hilfe suchenden, dem Holocaust entkommenden Juden, hatte sich eine amerikanische zionistische Lobby aufgebaut. Diese war zwar ständig damit bedacht, trotz Forderung nach einem jüdischen Staat, die eigene Staatsbürgerschaft nicht in Frage zu stellen. Neben den Juden hatte die amerikanische zionis - tische auch Unterstützer innerhalb der christlichen Gemeinde gefunden. Besonders evangelikale Christen unterstützten die For - derungen der Lobby nach einem jüdischen Staat.

[12] Kuniholm, Bruce R.: U.S. Policiy in the Near East: the triumphs and the tribulations of the Truman administra - tion, in Michael J. Lacey (Hrsg.): The Truman precidency, New York, 1989, S. 307.

[13] Ganin S. 14.

[14] Ganin S. 14

[15] Cohen: Palastine and the Great Powers 1945-1948 S. 44

[16] Ganin S. 23

[17] Ganin S. 23

[18] Die pro-arabische Lobby setzte sich laut Z. Ganin aus mehreren Gruppen zusammen, die verschieden motiviert waren. Die pro- arabischen Parteien, wie Ölmagnaten, das Office of Strategy Services (der Vorgänger des CIA), protestantische Missionare und führende Akademiker in der Orientalistik in den USA sowie die britische Vertretung in den USA waren Gegner des Zionismus, da sie die eigene Macht in Palästina erhalten und die arabischen Staaten nicht weiter verärgern wollten. Es gab auch innerjüdi - sche Gegner, wie die American Jewish Committee, welches besonders aus Reformjuden bestanden und welche das Judentum nicht als Nationalität, sondern als Religion ansahen.

[19] Radosh S. 68

[20] Radosh S. 68

[21] Ganin, S. 24, Radosh S. 47, Cohen: „Truman and Israel“ S. 19-44.

[22] Cohen:“Truman and Israel“ S. 35.

[23] In seinem Tagebuch schrieb Truman: what came about in Philadelphia in 1776 really had its beginning in Hebrew times“ Safe Haven S. 47

[24] Radosh S. 44

[25] Radosh S.51, Ganin S. 33

[26] Radosh S. 38

[27] Cohen: Truman and Israel, The rise of Israel, Bd.35, 1. Edition, 1987, S. 210.

[28] Ganin S. 28-30

[29] Hogan, Michael J.: A cross of iron. Harry S. Truman and the Origions of the National Security State. 1945-1954, Cambridge, 1998.

[30] Ganin S. 32

[31] Ganin S. 41

[32] Harrison, G.: Displaced Persons in Germany, in Michael J. Cohen: The rise of Israel, Bd. 35, 1. Edition, New York 1987. 33 Radosh S. 110.

[34] Truman in einem Brief an Atlee: in Michael J. Cohen: The rise of Israel, Bd. 35, 1. Edition, 1987 S. 253.

[35] z.B. ein Memorandum zwischen Halifax und Byrnes in FRUS: United States Department of State Foreign relations of the United States : diplomatic papers, 1945. The Near East and Africa Volume VIII ,Washington, D.C.: U.S. Government Printing Office, 1945

[36] Ganin S. 49

[37] Radosh S. 102.

[38] Ebd. 102

[39] Byrnes, E.: Palestine Commitee in Michael J. Cohen: The rise of Israel, Bd.35, 1. Edition, 1987, S. 265.

[40] Cohen: „Truman-Administration and Israel“, S. 125.

[41] Cohen: Truman and Israel, S. 126.

[42] In einem Memorandum zwischen Halifax und Byrnes in FRUS: United States Department of State Foreign relations of the United States : diplomatic papers, 1945. The Near East and Africa Volume VIII ,Washington, D.C.: U.S. Government Printing Office, 1945, S. 65.

[43] Secretary of State for Foreign Affairs to Palestina in Michael J. Cohen: The rise of Israel, Bd. 35, 1. Edition, 1987, S. 136.

Details

Seiten
18
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640911257
ISBN (Buch)
9783640909193
Dateigröße
529 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v171555
Institution / Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen – Geschichte
Note
1,0
Schlagworte
Israel Staatsgründung Truman USA

Autor

Zurück

Titel: Die Truman-Administration und Israel