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Matriarchat bei den Hopi?

Eine verwandtschaftsethnologische Untersuchung

Hausarbeit 2009 21 Seiten

Ethnologie / Volkskunde

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Geschichte der Hopi

3. Soziale Organisation bei den Hopi
3.1 Matrilinearität und Matrilokalität
3.2 Das Verwandtschaftssystem
3.3 Haushalt, Lineage, Klan und Phratrie

4. Wirtschaftsweise und Subsistenz

5. Politik und Religion

6. Zusammenfassung - ein Welt der Frauen?

7. Literaturverzeichnis

8. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Die Hopi sind eine der wenigen indianischen Gruppen, die heute noch so leben wie vor hundert Jahren. (Edward S. Curtis)

Die Hopi gehören zu den Pueblo-Indianern im Südwesten Noramerikas. Die heute etwa 18.000 Menschen umfassende Bevölkerung verteilt sich auf 12 Dörfer1 (pueblos), die sich auf bzw. unterhalb der drei Tafelberge (mesas) des 1.800 bis 2.000 Meter hoch gelegenen Colorado-Plateaus im Nordosten des heutigen US-Bundesstaates Arizona befinden. Die Dörfer existieren teilweise seit Jahrhunderten, andere gibt es erst seit etwa 1910. Das Land ist typisch für den semiariden Südwesten. Breite Sandflächen wechseln ab mit Felsspitzen und phantastisch geformten Mesas, die abrupt aus der Wüste aufsteigen. Sie selbst nennen sich Hopitu, „die friedfertigen Menschen“, und sie waren auch immer friedliebend. Die Sprache der Hopi ist aus verschiedenen Sprachen zusammengesetzt, der Hauptzweig ist dabei das Shoshonische. Auch angesichts einschneidender gesellschaftlicher Veränderungen2, mit denen die Hopi seit Beginn der Reservationszeit im Jahre 1882 konfrontiert wurden, hat sich ihr traditionelles Werte- und Normsystem bis heute weitgehend erhalten3.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Siedlungsgebiet der Hopi

Die Hopi gelten als matrilokale Gesellschaft, in der den Frauen ein höherer Wert beigemessen wird als den Männern, und in der Töchter besonders erwünscht sind. Bei oberflächlicher Betrachtung könnte man gar zu dem Schluss kommen, dass es sich hierbei um eine Herrschaft der Frauen handelt. Doch haben Frauen tastsächlich die Autorität und Macht in allen Bereichen inne? In der Ethnologie wurden immer wieder Gesellschaften gesucht, die allen Kriterien eines Matriarchats gerecht werden4. Ziel dieser Arbeit ist es daher, der Frage nachzugehen, ob man im Fall der Hopi von einem Matriarchat sprechen kann, oder ob ihr Geschlechterverhältnis nicht vielmehr gleichberechtigt ist und Frauen nur aufgrund der ökologischen Umstände zentrale Positionen inne haben. Die folgende Untersuchung stellt eine Rekonstruktion der Hopi-Gesellschaft im späten 19. Jahrhundert dar, bevor sie durch massive wirtschaftliche und politische Änderungen einem Wandel unterworfen war. Die Ergebnisse spiegeln folglich nicht die Gesellschaft der Hopi von heute wider. Eine Ideologie der Überlegenheit von Frauen hat jedoch auch noch heute Bestand.

2. Die Geschichte der Hopi

Wann genau die Vorfahren der heutigen Hopi ihre ersten Siedlungen auf den Mesas errichteten ist unklar, erste eindeutige Spuren finden sich jedoch im 13. Jahrhundert5. Ihre Bevölkerung wuchs an, und vom 14. bis zum 16. Jahrhundert wurde das Land der Hopi neben den Zuni-Acoma und den Rio Grande Pueblos eines der drei Zentren der Pueblo Kultur. Durch den Einfluss von Immigration entstanden Dörfer mit 500 bis 1000 Einwohnern. Das Leben der Hopi vor dem Eintreffen der Europäer war von drei Aspekten geprägt: ihre hoch spezialisierte Landwirtschaft, ihr außerordentliches künstlerisches Talent sowie ihr Bergbau und das Nutzen von Kohle6 zu einer Zeit in der ihre Verwendung in London durch einen königlichen Erlass verboten war.

Als im Jahr 1540 die Spanier mit General Francisco Vásquez de Coronado von Süden her einmarschierten, lebten die Hopi in 9 Dörfern auf den Mesas und bauten Mais, Bohnen und Melonen an. Die Spanier waren in dem Land der Hopi niemals zahlreich, der Kontakt mit ihnen reduzierte sich auf wenige militärische Expeditionen, gefolgt von einigen Franziskanischen Mönchen. In den Dörfern, die in Kontakt mit den Spaniern traten, wurden die Hopi unterworfen. Ihre Kivas wurden verschüttet und ihre Zeremonien verboten. Die Unterdrückung der Hopi und anderer Pueblo-Indianer7 führte 1680 schließlich zum Pueblo-Aufstand: „In 1680, however, the Pueblo Indians, for the first and only time, acted together. Every Pueblo rose, and the Spaniards were driven from New Mexico with great loss of life to both clergy and laity8 “. Zwischen dem 10. und 13. August 1680 töteten die Hopi alle Mönche in ihren Dörfern und zerstörten die Kirchen und Missionsgebäude. Nach der Revolte verlegten die Dörfer der ersten und zweiten Mesa ihren Standort zwecks besserer Verteidigung vom Fuß der Mesa auf dessen Spitze, auch wenn sie somit das Wasser weiter tragen mussten. Die Spanier kamen zwar zurück, sie wurden jedoch von den Hopi vertrieben9. Nur das Dorf Awatovi konvertierte zum Christentum und wurde daraufhin 1700 von den anderen Pueblos angegriffen und zerstört. Die Hopis konnten weiter isoliert auf ihren Mesas leben. Ihre tapfere Haltung gegenüber der Rückkehr der Spanier trägt noch heute Früchte: „They live in enjoyment of their own indigenous culture when so many American Indian groups have lost all or most of theirs10 “.

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Abbildung 2: Traditionelle Wohnhäuser (Pueblos) der Hopi

In der Mitte des 19. Jahrhunderts gehörten die Hopi noch immer zu den weniger bekannten und abgelegenereren Indianervölkern der Vereinigten Staaten11. Sie konnten den Einfluss der Spanier überwinden und ihre Kultur nahm so gut wie keine europäischen Züge an. Ab 1850 brachte die amerikanische Expansion viele Menschen, zunächst Soldaten, in das Land der Hopi. Das Ergebnis dieser Kontakte waren z.B. katastrophale Pocken Epidemien, die hunderte von Hopi töteten. Bereits 1824 wurde das „Bureau of Indian Affairs“ gegründet und in 1864 mit John H. Moss der erste „Hopi Indian agent“ ernannt. Am 16. Dezember 1882 bekamen die Hopi ein eigenes Reservat12 zugeteilt, das jedoch kleiner war als ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts blieben die Menschen praktisch unabhängig von jeder Regierungsautorität. 1894 wurden die ersten staatlichen Schulen im Hopi-Gebiet eröffnet und die englische Sprache als Schulsprache festgelegt. Einige Familien mussten jedoch gezwungen werden, ihre Kinder in die Schulen zu bringen. 1924 waren die Hopi unter den „American Indians“, die vom Kongress offiziell zu Bürgern der Vereinigsten Staaten erklärt wurden. Die größte Änderung im Leben der Hopi kam 1934 mit dem „Indian Reorganization Act“, durch den eine zentrale politische Instanz eingerichtet wurde und welcher die Hopi offiziell zu einem Stamm erklärte. Trotz der einschneidenden gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen, konnten die Hopi ihre traditionelle Kultur und Lebensweise bis heute erhalten13.

3. Soziale Organisation bei den Hopi

„The concept of tribe when applied to Hopi is misleading, for the Hopi‚ do not form a tribe in the ordinary sense of the word14 ’“. Die soziale Organisation15 bei den Hopi enthält eine gewisse Anzahl an bedeutenden ineinander greifenden sozialen Gruppen, von denen die einen benannt und die anderen unbenannt sind. Zu den benannten Gruppen gehören die Dörfer, die Klane und die einzelnen Gesellschaften. Die Haushalte, Lineages und Phratrien gehören dagegen zu den unbenannten Gruppen. Den größeren Siedlungsbereichen wurden amerikanische Namen gegeben: First (East) Mesa, Secons (Middle) Mesa, und Third (West) Mesa16. Die Hopi selbst beziehen sich oft auf eine Mesa, indem sie das wichtigste Dorf auf dieser nennen. Die kleinste Ebene der sozialen Organisation stellen die Haushalte dar, welche die essentiellen Kerngruppen in der Hopi- Gesellschaft sind. Demgegenüber stellen die Mesas die größte Ausdehnung der sozialen Beziehungen dar. Betrachtet man die politische Organisation, so fällt auf, dass „one village at each mesa exercised political leadership totally independent of the other two mesas. A second village constituted a ‘daughter village’ whose political form and process was dependent on and subsidiary to the primary village17 ”.

Auf der ersten Mesa sind die wichtigsten Zeremonien in den Händen des „Mutterdorfes“ Walpi, und Sichomovi ist in einer Art kolonialer Beziehung und in Bezug auf religiöse Initiierung abhängig von Walpi. Im Gegenzug dient Sichomovi als ein Reservoir an zur Verfügung stehender Bevölkerung für Zeremonien. Die andere Satelitengemeinschaft auf der ertsen Mesa, Tewa Village, wurde in historischen Zeiten geschaffen und beherbergte Immigranten der Tewa, welche die Hopi vor Einmischungen andere Stämme schützen sollten.

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Abbildung 3: (links) Dörfer auf der ersten Mesa in 1950, (mitte) Anordnung der Häuser in Walpi, (rechts) Fotografie von 1977. Walpi im Vordergrund, Sichomovi und Tewa im Hintergrund

Auf der zweiten Mesa ist Shongopavi das „Mutterdorf“, Shipaulovi steht in kolonialer Abhängigkeit und Mishongnovi führt eine Bewacherrolle18 aus. Der Legende nach wurde Shipaulovi von einem Teil der Shongopavi-Bevöllkerung gegründet, als diese nach dem Pueblo Aufstand 1680 auf die Spitze der Mesa zogen. Sein kolonialer Status wird etwa durch die Wuwuchim-Zeremonie gefestigt, bei der Männer aus Shipaulovi für ihre Initiierung nach Shongopavi gehen.

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Abbildung 4: Dörfer auf der zweiten Mesa in 1950

Auf der dritten Mesa stellt Oraibi das führende Dorf dar. In der Hopi-Tradition sei Oraibi aus einer Abspaltung von Shongopavi entstanden, und die Legitimität der beiden Dörfer würde durch ihren Wachstum und Wohlstand demonstriert. In der Tat war Oraibi immer für seine Größe und seinen offenkundigen Reichtum bekannt. Eine erste Abhilfe von der Überbevölkerung Oraibis wurde geschaffen, indem die entfernte Farmgegend von Moenkopi19 von einer saisonalen zu einer permanenten Siedlung wurde, nachdem die Plünderungen durch Navajo und Ute unter Kontrolle waren. Trotz des schnellen Wachstums und der Verbreitung der Bevölkerung Oraibis haben sich gewisse Beziehungen unter den einzelnen Siedlungen auf der dritten Mesa erhalten. Oraibi, Lower Moenkopi und Hotevilla formen ein Cluster, ebenso wie Kyakotsmovi, Upper Moenkopi und Bacabi eines bilden. Die Beziehung von Lower Moenkopi als Kolonie von Oraibi ist in beiden

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Abbildung 5: Dörfer auf der dritten Mesa in 1950

Gemeinschaften anerkannt. Die Beziehungen der restlichen Gemeinschaften auf der dritten Mesa sind mehrdeutig.

In Krisenzeiten hat immer eine Aufteilung der Bevölkerung stattgefunden. Dies führte zur Entstehung der kolonialen Siedlungen Sichomovi, Shipaulovi und Moenkopi. „Hopi social organization is characterized by a pattern of maneuverable management groups20 “. Sie erscheint als ein flexibles Instrument zum Erhalt der Stabilität innerhalb der Gesellschaft.

3.1 Matrilinearität und Matrilokalität

Das Geschlechterverhältnis der Hopi, welches im Folgenden untersucht wird, bildet einen Gegensatz zu patrialistischen Gesellschaften und widerlegt die Annahme von der mutmaßlichen weltweit unterdrückten Stellung der Frau.Matrilineare Deszendenz als Gegenteil der patrilinearen verstanden werden: Abstammung wird durch die weibliche Linie weitergegeben und bestimmt. Im Gegensatz zur Patrilinearität verleiht matrilineare Deszendenz aber nicht gleichzeitig auch Autorität. „Although descent passes trough the female line and women may have considerable power, they do not hold exclusive authority in the descent group21 ”. Vielmehr teilen sie sich die Autorität mit den Männern, wobei es sich meist um die Brüder der Frauen einer Deszendenzgruppe handelt, und nicht um ihre Ehemänner. Nach Haviland sei der Zweck einer matrilinearen Gesellschaft, eine beständige Verbundenheit der Frauen in der weiblichen Arbeitsgruppe bereitzustellen. Matrilineare Systeme sind üblicherweise in Hortikulturen, also in Gesellschaften, die vom Gartenbau leben, zu finden, in denen Frauen den Großteil der produktiven Arbeit verrichten. Da die Arbeit der Frauen als Ernteeinbringerinnen als essentiell für die Gesellschaft angesehen wird, herrscht weibliche Deszendenz vor. In matrilinearen Gesellschaften gehören Brüder und Schwestern zur Deszendenzgruppe ihrer Mutter, der Mutter ihrer Mutter, der Geschwister ihrer Mutter und der Kinder der Schwestern ihrer Mutter22. Männer gehören immer derselben Deszendenzgruppe an, wie ihre Schwestern und ihre Mutter, aber die Kinder eines Mannes können ihre Abstammung nicht durch den Vater zurückverfolgen. Seine Kinder gehören der Deszendenzgruppe seiner Frau an und nicht seiner eigenen. Es handelt sich somit um eine unilineare Abstammungsgruppe, da die Verwandten nur durch ein Geschlecht miteinander verbunden sin. In vielen matrilinearen Gesellschaften ist die Verbindung von Ehemann und Ehefrau eher schwach ausgeprägt, wohingegen die zwischen Bruder und Schwester besonders stark ist23. Der Ehemann hat keine rechtmäßige Autorität in seinem Haushalt, dafür aber in dem seiner Schwester. Sein Besitz und Status wird er später an den Sohn seiner Schwester und nicht an seinen eigenen weitergeben.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Matrilineare Deszendenz. Die blau unterlegten Individuen stellen Angehörige dieser Abstammungsgruppe dar.

[...]


1 „A Hopi pueblo, or village, is often a single large apartmentlike building divided into many rooms, in which families reside“ (Peoples 1988:234).

2 Hierzu zählen der Einstieg in die Geldwirtschaft, die Lohnarbeit, die Einführung der englischen Sprache als Schulund Verwaltungssprache, die Bevorzugung der Kleinfamilie mit eigenständigem, neutralem Wohnsitz sowie der Missbrauch von Alkohol und Drogen.

3 Siehe hierzu Stappert 2006:152

4 Ein Besipiel dafür stellen die Irokesen dar, welche oftmals als Gesellschaft mit einem Matriarchat angesehen wurden. 2

5 Für eine detailliertere Beschreibung der Vorgeschichte siehe Brew 1979

6 „By the 1900s [the coal deposits] would become important to three interest groups: to Hopis for economic stability; to energy companies’ for strategic development plans and profit; and to Euro-Americans as one of the motors of a modern lifestyle” (Clemmer 1995:15).

7 „Zwischen den Häuptlingen [wurden] Botschaften ausgetauscht, und zum verabredeten Zeitpunkt starteten sie einen gemeinsamen Angriff auf die Eroberer“ (Curtis 1997:66).

8 Brew 1979:521

9 „Spain’s presence had impacts in three areas of Hopi life: cultural ideology; the regional balance of political power; and material conditions“ (Clemmer 1995:31).

10 Brew 1979:522

11 Weitere Informationen finden sich bei Dockstader 1979.

12 „President Arthur signed an executive order establishing a formal reservation bounded by rectangualr limits. A

section of approximately 55 by 70 miles was set aside for the use of Hopis and other Indians” (Dockstader 1979:526).

13 The Hopi continued to follow a way of life that, in most respect, was perhaps nearer to an aboriginal way of existence than that of any other Indian tribe in the United States” (Dockstader 1979:532).

14 Connelly 1979:539

15 „Social organization - that is, the patterned ways people relate to one another as members of groups and as holders of statuses“ (Peoples 1988:225).

16 Siehe hierzu Connelly 1979. Diese Namen werden auch in dieser Arbeit verwendet werden.

17 Clemmer 1995:56

18 „According to legend, Crow clan people, led by one Mishon, petitioned for admission to Shongopavi and after long negotiations were assigned a location east of the Shongopavi site and charged with protecting a shrine and maintaining vigilance for he prophesied arrival of pah á na (‘white man’). In time they were joined by other clans, but the guard function remains as the assigned role of Mishongnovi” (Connelly 1979:542).

19 Zum Ende des 19. Jahrhunderts existierten auf der dritten Mesa nur dir Dörfer Oraibi und Moenkopi.

20 Connelly 1979:549

21 Haviland 2002:276

22 “A matrilineal descent group exists when people descended from the same woman through females recognize their group identity and cooperate for some purposes” (Peoples 1988:230).

23 “The wife’s brother, and not the husband/father, distributes goods, organizes work, settles disputes, administers inheritance and succession rules, and supervises rituals” (Haviland 2002:276).

Details

Seiten
21
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640911042
ISBN (Buch)
9783640909148
Dateigröße
738 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v171520
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main – Institut für Historische Ethnologie
Note
1,3
Schlagworte
matriarchat hopi eine untersuchung

Autor

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Titel: Matriarchat bei den Hopi?