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Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien

Bildung einer Kultur- oder Staatsnation?

Hausarbeit (Hauptseminar) 2009 24 Seiten

Politik - Internationale Politik - Region: Osteuropa

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der Begriff „Nation“ – Kultur- und Staatsnation

2. Merkmale einer Kulturnation in der e.J.R.M. 1944-1952

3. „Autokephale Makedonische Orthodoxe Kirche“

4. E.J.R.M.: „Nationalstaat ethnischer Mazedonier?“

5. Unabhängigkeit und die neue Verfassung von 1991

6. Die Albaner vor einer Verfassungsänderung (Umfrage)

7. Abschied vor der Vorstellung, die e.J.R.M. sei „unser“ Staat

Schlusswort

Literatur

Einleitung

Ich werde in meiner Hausarbeit am Beispiel der ehemaligen Jugoslawischen Republik „Mazedonien“[1] (von nun an: e.J.R.M) argumentieren, dass die wichtigsten Charakteristika einer Kulturnation - nämlich Sprache, Kultur, Religion und Abstammung - besonders nach 1944 von bestimmten Akteuren hervorgehoben wurden, um die Grundlagen einer „mazedonischen“ Nation zu unterstützen. Ich werde mich auf den Zeitraum von 1944 bis 2001 mit vier Abschnitten fokusieren: 1. Die Periode von 1944-1952, in der eine neue „mazedonische“ Sprache geschaffen bzw. kodifiziert wurde und kulturelle sowie wissenschaftliche „mazedonische“ Einrichtungen gegründet worden sind; 2. Der Abschnitt von 1967-1986, in dem eine „autokephale mazedonische orthodoxe Kirche“ (von nun an: AMOK) gegründet worden ist und eine national-orientierte Strömung für ein „freies, unabhängiges und vereinigtes Mazedonien“ entstanden ist. In den Verfassungen der Teilrepublik der jugoslawischen Föderation von 1974 und hauptsächlich von 1986 bekam die „mazedonische“ Nation offensichtlich eine besondere Stellung im Vergleich zu den anderen Nationalitäten des Staates. 3. Die Einführung der ersten Verfassung von 1991 nach der Unabhängigkeit der ehemaligen Teilrepublik bestätigt noch einmal und „etabliert“ die Dominanz der „mazedonischen“ Nation. 4. In Bezug auf die Kosovokrise und die Minderheitenprobleme wurde im Jahr 2001 eine neue Verfassung eingeführt, die klare Anzeichen dafür aufwies, die Kulturnation zu einer Staatnation zu formieren.

In dem heutigen unabhängigen Staat des ehemaligen Jugoslawiens hat nach dem Ende des zweiten Weltkrieges der Aufbau einer Nation begonnen, die Charakteristika einer Kulturnation beweist. Im Laufe der Jahre und durch Verfassungsreformen gab es aufgrund von inneren Konflikten zwischen den Völkern Versuche, allmählich die Politik des Aufbaues einer Kultur- mit einer Staatsnation zu wechseln und die Grundlagen der Staatsnation zu etablieren. Die Zielsetzung besteht darin, diese Transformation auf den Fall der e.J.R.M. hin zu beleuchten und nachzuweisen.

1. Der Begriff Nation – Kultur- und Staatsnation

Wie definiert man den Begriff „Nation“? Welche sind die wichtigsten Merkmale einer Nation? Der Staat ist eine Organisation, die autonom und zentralisiert ist. Der Staat ist etwas Künstliches und vom Mensch konstruiert worden. Er besteht u.a. aus Regeln, Gesetzen und Institutionen. Kann die Nation als Organisation bezeichnet werden? Für manche ist Nation von Gott oder der Natur vorgegeben, während sie für andere bewusst von Akteuren gemacht wird, um die Gesellschaft umzuorganisieren. In der modernen Sammlung “Grundbegriffe aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft” wird Nation definiert als: „eine Gruppe, die durch Herkunft, Sprache, Wohnsitz, Kultur und Geschichte verbunden sein kann, sich aber vor allem durch den Willen, ein Volk und ein Staat zu sein, selbst als Einheit schafft“[i].

Laut Ernest Renan ist „eine Nation eine Seele, ein geistiges Prinzip“; diese Seele macht der gemeinsame Besitz eines reichen Erbes an Erinnerungen und das gegenwärtige Einvernehmen, das heißt der Wunsch zusammenzuleben und der Wille, das Erbe hochzuhalten, aus[ii]. Eine Nation ist eine Art von Solidaritätsgemeinschaft - das Ergebnis einer langen Vergangenheit voller Anstrengungen, Opfer und Erinnerungen. Auch Karl Deutschs Aussage ist zu beachten: „Das Volk ist ein Kommunikationsnetz von Menschen, die Kommunikationsgewohnheiten, Gemeinsprache und Kultur als gemeinsamen Bestand von gemeinsamen Bedeutungen und Erinnerungen haben[iii]“. Die Nationalgenossen teilen gemeinsame Präferenzen und Wahrnehmungen miteinander. Miroslav Hroch betont in seiner Definition des Nationsbegriffes die historisch gefestigte kulturelle, politische, sprachliche, religiöse und wirtschaftliche Art der Beziehungen unter den Menschen, die die Nationalgenossen kennzeichnen[iv]. Belgien und die Schweiz fallen demnach nicht in diese Kategorie. Als diese Staaten entstanden, 1830 bzw. 1848, waren sie kulturell und sprachlich äußerst heterogen. Geschichte in Belgien sei laut der französischen „Encyclopédie nouvelle (1836)“ immer die Geschichte von anderen, nämlich Spaniern, Franzosen und Holländern, gewesen[v]. Die Sprachnationalisten stellen den nationalen Charakter dieser Länder in Frage. Den nationalen Charakter Belgiens und der Schweiz bejahten die Vertreter der Staatsbürgernation. Sie sind der Meinung, dass, sobald die Zugehörigkeit zu einem Staasverband und staatsbürgerliche Rechte das Kriterium des Nationalen sind, diese Länder auch Nationen sind. Obwohl es keine universal gültige und allgemein akzeptierte Definition gibt[vi], würde ich Nationen, in Bezug auf die oben genannten Aussagen als Einheiten und Lebens- bzw. Solidaritätsgemeinschaften bezeichnen, deren Angehörige ein Wir-(National-)Bewusstsein durch gemeinsame Merkmale (z.B. Kultur, Sprache, staatsbürgerliche Rechte), Bindungen (z.B. gemeinsame historische Erfahrungen, Verfassung, politische Überzeugungen) untereinander entwickelt haben bzw. entwickeln. Unter den Nationalgenossen herrscht funtamentale Gleichheit gegenüber der Nation und wird ein „Wir-Bewusstsein“ nach außen erzeugt.

In Bezug auf die Art der Nation lassen sich Nationen laut Friedrich Meinecke in Kultur- und in Staatsnationen unterscheiden: nämlich in solche, die auf der gemeinsamen politischen Geschichte, Verfassung und staatsbürgerlichen Rechtsstellung beruhen und in solche, die auf den Kulturgütern bzw. kulturellen Kriterien, wie der gemeinsamen Sprache, Literatur, Kultur und Religion beruhen[vii]. Im ersten Fall haben wir ein „politisch-subjektives“ und in dem zweiten Fall ein „kulturell-objektives“ Verständnis von Nation[viii]. Zwei Länder in Europa, die dieser Unterscheidung entsprechen, sind Deutschland und Frankreich. Ethnizität, Blutbindungen, Kultur und Sprache galten als entscheidender Merkmale in der Vergangenheit in Deutschland, die die Zugehörigkeit der Nationalgenossen zu einer Nation bestimmen müssten, während das „politisch-subjektive“ Nationalverständnis in Frankreich seine originäre Ausprägung erfuhr, wo sich das Individuum durch freie Wahl für seine Nationalzugehörigkeit entschied. Ein anderes Beispiel stellen die U.S.A dar: Der Bundesstaatenverbund der U.S.A beruht nicht auf einer gemeinsamen Geschichte, Kultur, Sprache oder Religion, um seine nationale Identität zu rechtfertigen, sondern auf gemeinsamen Institutionen, politischen Überzeugungen und der Verfassung.

In Mittel- und Osteuropa ist das Konzept der Kulturnation lange Zeit vorherrschend gewesen und bis heute einflußreich geblieben. Sprache, Abstammung, Geschichte und Kultur stehen im Mittelpunkt und nicht der Staat und seine Verfassung. Hinsichtlich der sprachlichen, ethnischen, kulturellen, und religiösen Vielfalt der Völker der e.J.R.M. löste die Entscheidung für die Bildung einer Kulturnation mit einem „kulturell-objektiven“ Verständnis, und nicht für eine Staatsnation mit einem „politisch-subjektiven“ Verständnis, heftige interethnische Probleme aus, die das gegenseitige Mißtrauen der Völker verschärft hat. Der Kulturnation entspricht die vermeintliche Objektivität ihrer Merkmale und deshalb wird sie oft fanatischer verteidigt. Der Staatsnation entspricht dagegen die Subjektivität ihrer politischen Überzeugungen und Institutionen und infolgendessen sind ihre Merkmale leichter wandelbar und stehen offen unter Kritik. Der Grund liegt darin, dass sie vom Mensch im Gegensatz zu den Merkmalen der Kulturnation, die vom Gott oder von der Natur vorgegeben sind, bestimmt werden.

In Bezug auf ihren nationalen Charakter lassen sich Staaten als national oder multinational unterscheiden. Staaten existierten lange vor der Entstehung der Nation, wie z.B. in England, Frankreich und Spanien. Aus einigen Staaten wurden National- oder Multinationalstaaten und aus anderen nicht. Was die Teilrepublik Jugoslawiens angeht, werde ich in diesem Sinne die These unterstützen, dass es Versuche von politischen und religiösen Akteuren nach dem zweiten Weltkrieg gab, eine „mazedonische“ Kulturnation und einen „mazedonischen“ Nationalstaat aufzubauen. Die Interessen aller Völker in der Teilrepublik sind deshalb unter diesen Versuchen nicht gleichmäßig berücksichtigt worden, etwas, das das Zusammenleben der Menschen (hauptsächlich der Albaner) schwieriger gemacht hat.

2. Merkmale einer Kulturnation in der e.J.R.M. 1944-1952

Die innere Revolutionäre Mazedonische Organisation (IMRO, gegr. 1893) und das Oberste Mazedonische Komitee (gegr. 1895) haben sich die Angliederung Makedoniens (hauptsächlich Nordgriechenland und Südserbien) an Bulgarien oder zumindest die Autonomie Makedoniens zum Ziel gesetzt. Makedonien[2] wurde mit dem Vertrag von Bukarest im Jahre 1913 unter Griechen, Serben und Bulgaren geteilt. Am 1. Dezember 1918 wurde das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen ausgerufen. Keiner der drei Balkanstaaten sowie aller Großmächte hatte sich damals auf eine „mazedonische Nation“ oder „Slawomazedonier“ bezogen[3].

Auf der in Bosnien am 29.11.1943 abgehaltenen zweiten Tagung des Antifaschistischen Volksbefreiungsrates Jugoslawiens hat Tito die Grundlagen für seinen Vielvölkerstaat (einschließlich einer „makedonischen“ Nation) geschaffen[ix] und die Einführung der „makedonischen“ Sprache als offizieller Sprache der Teilrepublik beschlossen[x]. Im August 1944 erfolgte die Proklamation der Teilrepublik als Volksrepublik Makedonien und am 31.1.1946 wurde die Föderative Volksrepublik der Slowenen, Serben, Kroaten sowie der Bosniaken, Herzegowiner, Montenegriner und „Makedonier“ ausgerufen. Die neuen Mitglieder der Föderation (einschließlich der „Mazedonischen Nation) mussten ihre Entstehung rechtfertigen. Nationalliteratur und -geschichte prägen zwar eine nationale Identität, aber ein gewachsenes Nationalbewusstsein war durch sie vor 1944 nicht im Fall der Bevölkerung der Teilrepublik nachzuweisen[xi], weil Quellen dafür nicht vorhanden waren bzw. sind[xii]. „Mazedonien“ als Volksrepublik war nun geschaffen; jetzt musste man auch ethnische „Mazedonier“ schaffen. Da sich die Albaner wesentlich früher als die Slawen auch in der Region der heutigen e.J.R.M. angesiedelt hatten, mussten die Politiker der e.J.R.M. weiter in der Geschichte der Region suchen, um ihre nationale Wurzeln historisch rechtfertigen zu können. Obwohl das antike Makedonien kulturell und geographisch nichts mit den Völkern der Teilrepublik zu tun hat[4], erschien der Identifikationsname „Mazedonien“ als der attraktivste[xiii]; allerdings ist er eine unhistorische Definition[5].

Die Grundlagen einer zukünftigen „mazedonischen“ Nation hat inzwischen die Partei Vereinte Nationale Front „Makedoniens“ schon während des II. Weltkrieges vorbereitet, als sie die Erschaffung einer neuen slawischen Sprache gefordert hatte[xiv]. Laut dem Sprach- und Kulturphilosoph Johann Herder ist die Sprache das entscheidende Merkmal bei der Ausdifferenzierung der Menschen zu Nationen und Völkern[xv] und somit ein Merkmal kultureller und nationaler Identität. Otto Bauers Aussage ist auch zu beachten: „Die Sprache ist das wichtigste Mittel menschlichen Verkehrs und keine Nation ist möglich ohne gemeinsame Sprache“[xvi]. Sprache erscheint nun als einen Bestandteil einer Nation bzw. einer Kulturnation, wie schon an anderer Stelle erwähnt. Am 3.5.1945 ist das erste neue Alphabet und die neuen Sprachregel offiziell im ehemaligen Südserbien eingeführt worden. Im Jahr 1952 erschienen die ersten beiden Grammatiken der „mazedonischen“ Schriftsprache[xvii]. Die Pädagogische Akademie, die sich mit der Entstehung einer „mazedonischen“ Nation und Sprache befasste, wurde im Jahre 1947 gegründet und zielte auf die Ausbildung von Grundschullehrern für „mazedonische“ Schulen ab. Der bekannte Kulturhistoriker Oswald Spengler meinte 1923:

In Mazedonien haben Serben, Bulgaren und Griechen im 19. Jahrhundert christliche Schulen für die türkenfeindliche Bevölkerung gegründet. Wenn in einem Dorfe zufällig serbisch unterrichtet wurde, so bestand schon die folgende Generation aus fanatischen Serben. Die heutige Stärke der „Nationen“ ist also lediglich eine Folge der früheren Schulpolitik.[xviii]

Im Oktober 1945 wurde im Gesetz über das Bildungswesen u.a. das Prinzip der Erziehung im Geiste des Volksbefreiungskrieges beschlossen[xix]. Einer „Re-Serbisierung“ bzw. „Re-Bulgarisierung“ sollte eine „Makedonisierung“ durch die Sprache in den Schulen gegenüberstehen. Schulen sind unter den Hauptvermittlern der Sprache und der Bildung der (nationalen) Identität. Die sogenannte „mazedonische“ Sprache[6] war ein Dialekt der Region bzw. eine Mundart, die als Produkt aus der Mischung und dem Zusammenleben der serbischen, bulgarischen und türkischen Bevölkerung nach dem Ersten Weltkrieg 1918 in Südserbien entstand. Laut dem deutschen Historiker und Balkanforscher Hermann Wendel „teilte der makedonische Dialekt mit dem serbischen Betonungen und Lautveränderung, mit dem bulgarischen Artikel und der Deklinationsart“[xx]. Bis 1944 waren zuerst Türkisch, dann Serbisch und Bulgarisch die offiziellen Amtssprachen und ab 1944 „Mazedonisch“. Die Sprache sollte möglichst wenige Ähnlichkeiten mit der bulgarischen und serbischen haben, um von normalen Bürgern als eigene Gemein- bzw. Muttersprache nach ihrer linguistischen Kodifizierung akzeptiert werden zu können[7]. Nur die Vorstellung, dass die Bevölkerung ihre eigene Sprache als gemeinsames Merkmal haben könne, stellte einen wichtigen Mobilisierungsfaktor dar[8]. Wer die Sprache konnte, gehörte automatisch der „mazedonischen“ Nation an[xxi].

[...]


[1] Da das antike Makedonien und die antiken Makedonen, meiner Meinung nach, sprachlich, kulturell und geschichtlich nichts mit den heutigen und vergangenen Völkern der e.J.R.M. zu tun hatten bzw. haben, werde ich in den Begriffen Mazedonien, Mazedonier und mazedonische Nation Anführungszeichen setzen.

[2] Hier ist mit Makedonien die politisch-administrative Fläche gemeint, die größer als die geographischen Grenzen des antiken Makedonien ist.

[3] Denn die Slawen drangen in den Balkan als Slawen ein und nicht als ´´makedonische Slawen´´, wie es im ´´Lehrbuch der makedonischen Sprache´´ aus Skopje falsch referiert wird. Die Ausdrücke „Slavo/Macedonians“ und „Proto/Macedonians“ sind eine Erfindung und nirgendwo in der Geschichte zu finden (Vgl. Farmakis, 1994, 83) sowie nie von anderen Verfassern bzw. Historikern vorgeschlagen worden (vgl. Nystazopoulou – Pelekidou, 1998, 236).

[4] Siehe Anhang

[5] Vollig abgesehen von dem griechischen kulturellen Charakter antiken Makedoniens, weist die moderne Geschichte der Region des heutigen e.J.R.M. auf, dass die Autonomiebewegungen während der osmanischen Herrschaft und danach mit einem multiethnischen Regionalkonzept unter dem Name „Makedonier“ für Griechen, Bulgaren, Serben, Juden, Albaner, Aromunen u.a. stand. „Mazedonier“ gehörte nun zu keiner „mazedonischen Nation“, sondern war beispielsweise Bulgare, Grieche oder Serber, der in der geographischen Region Mazedonien lebte (vgl. Troebst, 2007, 430)

[6] Die Bulgaren halten diese „Sprache“ auch heute für einen Dialekt des Bulgarischen

[7] Eine Frage wäre, ob diese Sprache ohne irgendwelchen nationalen Bezug allein stehen könnte.

[8] 1944 könnte 67.5% der Bevölkerung der Republik über zehn Jahre alt weder lesen noch schreiben. So wurde die neue Sprache leichter in der Region etabliert. 1944 waren 229,170 analphabeten und 1946 waren 265,236 Analphabeten. (Troebst, 2007,252)

[i] Hier zit. nach: Die „makedonische Frage“ in der deutschen Politik, Farmakis, Constantinos, Peter Lang, Frankfurt/Main 1994 s. 91

[ii] Vgl.Renan, Ernest: Was ist eine Nation? Und andere politische Schriften. Wien, 1995, 41-58. S. 56

[iii] Deutsch, W. Karl (1978): Nation und Welt, in: Winkler, H.A. (Hrsg.), Nationalismus, Königstein, 49-66. S.50-51

[iv] Vgl Hroch, Miroslav (1978): Das Erwachen kleiner Nationen als Problem der komparativen sozialgeschichtlichen Forschung, in: Winkler, H.A. (Hrsg.) Nationalismus, Königstein, 155-173. S.155-156

[v] Vgl. Weichlein, Siegfried, Nationalbewegungen und Nationalismus in Europa, WBG, 2006, s. 13

[vi] Vgl. Sundhaussen, H., Ethnonationalismus in Aktion: Bemerkungen zum Ende Jugoslawiens, in: Geschichte und Gesellschaft 20. 1994

[vii] zit. nach: vgl. Nationalbewegungen und Nationalismus in Europa, Weichlein, Siegried, WBG, Darmstadt, 2006, s. 36-37

[viii] Vgl. Sundhaussen, (Anmerkung 6) S. 405

[ix] Vgl. Tzermias, Paulos N. Die Identitätssuche des neuen Griechentums, Freiburg, Univ.-Verlag,1994, 74

[x] Vgl. Bachmaier, Peter (1998): Die Kulturpolitik Makedoniens 1944 -1997, in: Jordan, Peter/Lukan, Walter (Hrsg.), Macedonien Geographie – Ethnische Struktur – Geschichte – Sprache und Kultur – Politik – Wirtschaft – Recht, Europäischer Verlag der Wissenschaft, Frankfurt am Main, s.320

[xi] Vgl., Troebst, Stefan: Das makedonische Jahrhundert, von den Anfängen der nationalrevolutionären Bewegungen zum Abkommen von Ochrid 1893-2001, München, R. Oldenburg,423-424

[xii] Vgl. Farmakis, (Anm.1) s.97

[xiii] Vgl. Troebst, (Anm.11) s. 428

[xiv] Vgl. Troebst, (Anm.11) s. 249

[xv] Vgl. Weichlein, (Anm.5) s.10

[xvi] Vgl. Bauer, Otto (1975): Die Nationalitätenfrage und die Sozialdemokratie, in: Bauer, Otto, Werkausgabe, Band 1, Wien, s.185

[xvii] Jordan, 1998, 71

[xviii] Ziet. Nach: Troebst, (Anm.12), 270, in: Spengler Oswald, Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte. München 1983, 750, Anm. 1.

[xix] Vgl. Bachmaier, 1998(Anm.10) s. 326

[xx] Vgl. Tzermias, (Anm. 9) s.79

[xxi] Vgl. Troebst, (Anm. 11) s.250

Details

Seiten
24
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640891832
ISBN (Buch)
9783656562795
Dateigröße
525 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v170367
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main – Institut für Politikwissenschaft
Note
3
Schlagworte
e.J.R.M. ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien Mazedonien Nation Kulturnation Teilrepublik der Jugoslawischen Föderation Autokephale Mazedonische Orthodoxe Kirche Albaner Unabhängigkeit Verfassungsänderung Nationalstaat ethnischer Mazedonier

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