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Blog vs. Pop

Sind Blogger die neuen Popliteraten?

Seminararbeit 2011 20 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pop und Popliteratur – Eine Begriffseinführung
2.1 Popliteratur als ein diskursiv vermitteltes Phänomen
2.2 Popspezifische Verfahrensweisen

3. Weblog – Zur Begriffserläuterung

4. Wie viel Pop steckt im Blog? – Zum Vergleich

5. Schlusswort

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Blogger sind die Popliteraten von heute“[1], schreibt Maik Söhler, Redakteur des Online-Nachrichtenmagazins „Netzeitung“. Sein Artikel „ Blogger poppen mit “ von 2007 gab den Anstoß zur Untersuchung der im Zitat vorangestellten These. Söhler behauptet, dass sich „jenseits der in Romane gequetschten Popliteratur eine Sphäre eröffnet“[2], die dem, was Pop ist, weitgehend entspricht: Nämlich, die Blogs. Im Folgenden wird daher erörtert, in welchem Verhältnis Weblogs (kurz: Blogs) zu dem Phänomen Pop und genauer zu einer literarischen Erscheinung von Pop stehen. Söhlers Artikel beinhaltet neben der These, dass Blogger die neuen Popliteraten seien, eine kurze Rezension der Pop-Anthologie Pop seit 1964[3], welche 2007 von Kerstin Gleba und Eckhard Schumacher herausgegeben worden ist. In dem Artikel fasst Söhler kurz zusammen, was in Pop seit 1964 als popspe­zifisch herausgestellt wird. Die Thesen Schumachers zu Pop und Popliteratur sollen in dieser Arbeit als Ausgangspunkt herhalten und werden in Kapitel 2 Pop und Popliteratur – Eine Begriffseinführung expliziert. Das Kapitel 2.1 Popliteratur als ein diskursiv vermitteltes Phänomen beinhaltet weiterhin einen knappen Überblick über die verschiede­nen Thesen aus der Forschung zur Verbindung von Pop und Literatur.

Bereits beim ersten Schritt zur Erörterung des Themas, drängt sich eine basale Gemein­samkeit von Pop und Blog auf. Neben der phonologischen Nähe der Vokabeln scheinen sich beide Begriffe einer eindeutigen Definition zu entziehen. Beide Begriffe unterliegen einer gewissen Heterogenität. Daher soll in den Kapiteln 2 und 3 zunächst festgestellt werden, wie die Begriffe jeweils expliziert werden müssen, um den Vergleich in Kapitel 4 Wie viel Pop steckt im Blog? – Zum Vergleich möglichst präzise durchführen zu können. Der Vergleich orientiert sich zunächst an den Internetpublikationen von Rainald Götz und Eckhard Schumachers Thesen bezüglich Götz´ Blog und späteren Roman Abfall für alle. Zudem soll weiterhin diskutiert werden, inwieweit sich die Thesen, die in Kapitel 2.2 Popspezifische Verfahrensweisen herausgestellt werden, allgemein auf das Format des Blogs anwenden lassen. Das Untersuchungsergebnis der vorliegenden Arbeit wird in Form einer Antwort darauf präsentiert, inwiefern man die vorangestellte Behauptung Söhlers als zutreffend bezeichnen kann.

2. Pop und Popliteratur – Eine Begriffseinführung

2.1 Popliteratur als ein diskursiv vermitteltes Phänomen

Im Folgenden wird versucht, eine kurze Einführung in die umfangreichen Forschungsge­biete von Pop und Popliteratur zu geben. Als vorläufiger Ergebnisstand soll Eckhard Schumachers These von Pop als Methode und Popliteratur als „diskursiv vermitteltes Phänomen“[4] vorgestellt werden.

Der Begriff Pop kann zunächst auf zwei Ausgangspunkte zurückgeführt werden. Zum einen kann „Pop“ als Vorsilbe das englische Wort „popular (übersetzt mit „bekannt“ oder „beliebt“) repräsentieren. Zum anderen verweist „Pop“ lautmalerisch auf das englische Verb „to pop“ (übersetzt mit „knallen“).[5] An diese zwei Ausgangspunkte lässt sich die Frage anschließen, inwiefern die Begriffe Populärkultur und Popkultur zu trennen sind. Die größte Problematik besteht darin, dass die deutschen Begriffe lediglich Importe aus dem Englischen sind und im deutschsprachigen Kulturkreis von der ursprünglichen Ver­wendung abweichende Bedeutungen erlangen können. Den Begriffsknoten aus Popkultur, Populärkultur, Populäre Kultur und Popularkultur versucht Sascha Seiler in Das einfache wahre Abschreiben der Welt. Pop-Diskurse in der deutschen Literatur nach 1960[6] zu lösen. Weitere historische Zugänge zu den Forschungsgegenständen Pop und Popliteratur finden sich bei Thomas Ernst[7] und Johannes Ullmaier[8]. Als Ursprünge von Pop werden die Beat Generation, die New Yorker Pop-Art und der Dadaismus gesehen.

Schon 1968 konstatiert Max Imdahl: „Ob freilich die Pop Art eine leichte verständliche, populäre Kunst ist, muss fraglich bleiben.“[9] Er stellt damit die Annahme in Frage, dass eine Kunst, die sich auf populäre Geschehnisse, Erzeugnisse und Personen bezieht, ge­nauso zugänglich sein müsse wie ihre Gegenstände.[10] Roger Behrens schreibt zu dieser Unterscheidung: „Pop meint nicht unbedingt das Populäre. Sondern den Knall oder Puff.“[11]

Unumstritten ist die Rückführung der deutschsprachigen Popliteratur auf die US-ameri­ kanische Beat Generation und Pop-Art. Der Begriff Popliteratur wurde 1968 in Form von Leslie Fiedlers Aufsatz Cross the border, close the gap importiert, welcher die literari­sche Postmoderne eingeleitet hat.[12] Die Väter einer deutschen Popkultur sind somit amerika­nische Autoren wie Allen Ginsberg und William S. Burroughs, Kritiker wie Les­lie Fiedler und Künstler wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein. Fiedler fordert in dem Aufsatz, die Vermischung der Hochkultur mit dem Trivialen, um eine neue Kultursphäre zu erschaffen, welche es sich zum Ziel setzt, die Grenzen zwischen E-Kultur und U-Kul­tur zu durchbrechen.[13] Andy Warhol, der wichtigste Vertreter der Pop-Art, versteht „Pop als die totale Gegenwart.“[14] Ein Programm, welches darauf fokussiert ist, das Gegenwär­tige künstlerisch zum Ausdruck zu bringen sowie Alltagsgegenstände in einen neuen Kontext zu setzen, um sie zu ästhetisieren. Johannes G. Pankau schreibt, dass der neue Begriff einer grenzüberschreitenden Popliteratur bereits bei den Beatnik-Literaten vorge­zeichnet gewesen sei und bemerkt zukunftsweisende Merkmale des Popliterarischen bei Ginsberg und Burroughs.[15]

Mit Rolf-Dieter Brinkmann beginnt die produktive Aufnahme der amerikanischen Beat­nik und Underground Autoren in Deutschland.[16] Brinkmanns Roman Keiner weiß mehr wird als Anfang einer popliterarischen Tradition in Deutschland betrachtet. Brinkmann weist im Grunde Parallelen zu jeder der genannten amerikanischen Vorlagen auf. Er steht für eine Verbindung von Kunst und Leben, welche „im Akt des Schreibens, der Subjekti­vität konstituiert, immer wieder neu realisiert werden muss.“[17] Weiterhin hat sich Brink­mann intensiv mit dem Gegenwartsbegriff auseinandergesetzt.[18] Brinkmann geht es um das Augenblickliche, die Momentaufnahme dessen, „was man in dem Augenblick zufällig vor sich hat.“[19] Außerdem setzt er auf „Verwendungsweisen von Sprache, die auf die tagtäglich zu machende sinnliche Erfahrung reagieren und abzielen.“[20]

So ist festzuhalten, dass Pop und Popliteratur schon in den Ursprüngen mit einer Gegen­wartsfixierung und Ästhetisierung des Alltäglichen in Verbindung gebracht worden sind.

Eine vorsichtige Begriffsbestimmung von Pop, die sich an die zuvor beschriebene Tradi­tionslinie von Pop anlehnt, findet sich in Pop seit 1964:

Pop heißt, spätestens seit Andy Warhol, immer auch Fixierung auf die Gegenwart, auf das, was jetzt passiert, auf die Wirklichkeit – ohne, dass man noch an eine Authentizität glaubt, die jenseits von Medien und Inszenierung zu verorten ist. Pop heißt Re-make und Re-model, heißt Zitat und Reproduktion, heißt Künstlichkeit und Übertreibung – und zwar in einer Form, die wie Rainald Götz schreibt, ‚kickt und knallt‘. Pop war nie ein einheitlicher Stil, nie eine klar umgrenzte Gattung, ein eindeutig bestimmbares Genre.[21]

Diedrich Diederichsen hat 1999 in einer Abhandlung mit dem Titel Der lange Weg nach Mitte die Einteilung der Hochzeiten popliterarischer Phänomene in POP I und POP II vorgenommen.[22] Den ersten Höhepunkt erlebe Pop in den 60er und 70er Jahren im Ge­folge der Aufbruchsstimmung der Jahre um 1968. POP II bezeichne das Erscheinen einer zweiten Welle von Popliteratur Mitte der 90er Jahre. Ein herausragender Vertreter von POP I sei Rolf-Dieter Brinkmann, während POP II von Autoren wie Christian Kracht und Benjamin von Stuckrad-Barre dominiert werde. Die Einordnung wird von Johannes G. Pankau in einem Aufsatz, der im Forschungsmagazin der Universität Oldenburg erschie­nen ist, folgendermaßen zusammengefasst:

POP I drückte ein generationsspezifisches Gefühl von Widerständigkeit aus, eine Verweige­rungshaltung, die dem rebellischen Geist der Aufbruchsbewegung um 1968 entstammte. POP II, die Popliteratur seit Mitte der 1990er Jahre, erscheint demgegenüber eher an die kulturel­len und medialen Normen der Gegenwart angepasst, ironisch statt subversiv, mehr Konsum­artikel als Kritik am Konsumismus.[23]

Vor allem in den Feuilletons wurden Autoren, die POP II zuzuordnen sind, mit der Kritik konfrontiert, dass ihre Texte den rebellischen Gestus der ersten Generation von Poplite­raten nicht mehr aufrecht erhalten, sondern sich der Oberflächlichkeit und Selbstinszenie­rung hingeben würden.

Moritz Baßler, Thomas Ernst und Johannes Ullmaier definieren Popliteratur über ihren Bezug zur Alltags-, Jugend- und Gegenwartskultur. Die Studien von Moritz Baßler zum „deutschen Pop-Roman“ konzentrieren sich auf die Archivierung von Gegenwartskultur als entscheidendes Merkmal der als Popliteratur klassifizierten Veröffentlichungen. Dabei werden noch nicht archivierte Phänomene der Popkultur, mithilfe der Literatur, davor bewahrt in Vergessenheit zu geraten. Die Popliteratur übernimmt damit die Aufgabe einer Kanonisierung von Popkultur.

Eckhard Schumacher hält bezüglich des Forschungsgegenstands „Popliteratur“ bei einem Gastvortrag an der Universität Hamburg 2009 fest, dass sich die bisher veröffentlichten Studien von Thomas Ernst, Moritz Baßler, Johannes Ullmaier und weiteren Literaturwis­senschaftlern um die Etablierung einer neuen Gattung bemühen, nämlich einer „neuen deutschen Popliteratur.“[24] Als einer der Begründer dieser neuen deutschen Popliteratur gilt laut Moritz Baßler insbesondere Christian Kracht mit seinem Roman Faserland.[25] Laut Sascha Seiler hatte diese „neue deutsche Popliteratur“ ihren Höhepunkt in den Jah­ren von 1995-2001. Dabei unterscheidet Seiler zwischen zwei Arten der Popliteratur. Auf der einen Seite sieht er Autoren wie Christian Kracht, Benjamin von Stuckrad-Barre und Alexa Hennig von Lange, „die der populären Kultur affirmativ gegenüberstehen“[26] und auf der anderen Seite Thomas Meinecke, Rainald Götz und Andreas Neumeister, die „sich in experimenteller Form nicht-massenkompatiblen Randgebieten der Literatur wid­men.“[27]

Mit Bezugnahme auf den Kunsthistoriker Max Imdahl weist Eckhardt Schumacher aber in Gerade eben Jetzt darauf hin, „dass sich Pop Art durch Provokationen, nicht aber durch Definitionen auszeichne und […] die Determinierung dem Zuschauer überlasse.“[28] Georg M. Oswald gibt auf die Frage, wann Literatur zu Pop werde, eine daran anschließende empirische und sehr einfach gehaltene Antwort, wenn er schreibt, dass Literatur dann Pop sei, „wenn sie dafür gehalten wird.“[29] Eckhard Schumacher spricht daher in seinem Vor­trag von Popliteratur als einem immer schon „diskursiv vermittelten Phänomen.“[30] Damit begründet sich auch das Auswahlkriterium der in Pop seit 1964 gesammelten Texte: Sie haben eins gemeinsam und zwar, dass sie alle zu irgendeinem Zeitpunkt vor dem Hinter­grund Pop diskutiert worden sind. Das bedeutet, dass neben den zuvor aufgeführten For­schungsergebnissen, sich eine an der Rezeption orientierende Begriffsbestimmung von Popliteratur ausmachen lässt:

Unter diesem Schlagwort [Popliteratur] werden sowohl Bücher diskutiert, in denen über Pop oder die eigene Popsozialisation geschrieben wird, als auch Texte, deren Schreibweisen durch Popverfahren wie Oberflächenbeschreibungen und Gegenwartsphänomenologien oder pop­spezifische Archivierungstechniken geprägt sind, ohne dass von Pop selbst die Rede sein muss. Was die Texte bei aller Unterschiedlichkeit verbindet, ist der Abstand, der sich – von einem häufig verblüffend traditionsfixierten – konventionellen Begriff von Literatur trennt.[31]

[...]


[1] Söhler, Maik: Blogger poppen mit. Am 10.5.2007 in der „Netzeitung“ (www.netzeitung.de)
erschienener Artikel. [Original Internetadresse: http://www.netzeitung.de/sport/641875.html ]

[2] Ebd.

[3] Gleba, Kerstin und Schumacher, Eckhard: Pop seit 1964. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2007.

[4] Schumacher, Eckhard: Das Ende der Popliteratur. Eine Fortsetzungsgeschichte. Vortrag gehalten im Rahmen der Vorlesungsreihe: Poetik der Oberfläche. Hamburg Universität 2009. [Videoaufzeichnung im Internet unter http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/10085]

[5] Baßler, Moritz: Art. Pop-Literatur. In: Müller, Jan-Dirk u. a. (Hrsg.): Reallexikon der Deutschen

Literaturwissenschaft Band III. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte.

Walter de Gruyter Verlag: Berlin, New York 2003, S. 123

[6] Seiler, Sascha: Das einfache wahre Abschreiben der Welt Pop-Diskurse in der deutschen Literatur nach 1960. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2006.

[7] Ernst, Thomas: Popliteratur. Hamburg: Rotbuch Verlag 2008.

[8] Ullmaier, Johannes: Von Acid nach Adlon und zurück. Eine Reise durch die deutschsprachige Popliteratur. Mainz: Ventil-Verlag 2001.

[9] Imdahl, Max [zitiert nach Eckhard Schumacher]: Probleme der Pop Art [1968]. In: ders.: Reflexion, Theorie, Methode [= Gesammelte Schriften 3]. Frankfurt/M 1996, S. 233.

[10] Vgl. Schumacher, Eckhard: Gerade Eben Jetzt. Schreibweisen der Gegenwart. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2003, S. 102.

[11] Behrens, Roger: Pop Kultur Industrie. Zur Philosophie der populären Musik. Würzburg 1996, S. 72.

[12] Vgl. Pankau, Johannes G.: Pop-Pop-Populär. In: Einblicke. Forschungsmagazin der Universität Oldenburg. Oldenburg 2005, S. 22. [URL: http://www.presse.uni-oldenburg.de/einblicke/42/pankau.pdf]

[13] Ebd., S. 22.

[14] Schumacher, Eckhard: Gerade Eben Jetzt, S. 10.

[15] Pankau, Johannes G.: Pop-Pop-Populär, S. 22.

[16] Ebd., S. 23.

[17] Schumacher, Eckhard: Gerade Eben Jetzt, S. 71.

[18] Vgl. Ebd., S. 59ff.

[19] Ebd., S.84.

[20] Ebd., S. 73.

[21] Gleba, Kerstin und Schumacher, Eckhard: Pop seit 1964, S. 11.

[22] Vgl. Diederichsen, Diedrich: Der lange Weg nach Mitte. Der Sound der Stadt. Kiepenheuer &
Witsch. Köln 1999, S. 279ff.

[23] Pankau, Johannes G.: Pop-Pop-Populär, S. 22.

[24] Schumacher, Eckhard: Das Ende der Popliteratur.

[25] Baßler, Moritz: Der deutsche Poproman. Die neuen Archivisten. München: C.H. Beck 2002.

[26] Seiler, Sascha: Das einfache wahre Abschreiben der Welt. Pop-Diskurse in der deutschen Literatur nach 1960. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2006, S. 16.

[27] Ebd.

[28] Schumacher, Eckhard: Gerade Eben Jetzt, S. 15.

[29] Oswald, Georg: Wann ist Literatur Pop. Eine empirische Antwort. In: Der deutsche Roman der
Gegenwart. Hrsg. von Wieland & Winfried Freund. München: Wilhelm Fink Verlag 2001. S. 29f.

[30] Schumacher, Eckhard: Das Ende der Popliteratur.

[31] Gleba, Kerstin und Schumacher, Eckhard: Pop seit 1964, S. 196f.

Details

Seiten
20
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640885763
ISBN (Buch)
9783640885558
Dateigröße
542 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v169968
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum – Institut für Germanistik
Note
1,0
Schlagworte
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Titel: Blog vs. Pop