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Inwieweit kann „Schwerter zu Pflugscharen“ als eine gesellschaftliche Bewegung im historischen Prozess der DDR verstanden werden?

Hausarbeit (Hauptseminar) 2010 17 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Verhältnis zwischen Kirche und Staat in der DDR
2.1 Die Festlegung der Rolle der Kirche in der DDR
2.2 Staatliche Friedenspolitik in der DDR
2.3 Das Friedensanliegen der Kirchen in der DDR

3. Schwerter zu Pflugscharen
3.1 Vom Lesezeichen zur Bürgerrechtsbewegung
3.2 Nichtkirchlicher Einfluss auf die unabhängige Friedensbewegung
3.3 Protest- und Aktionsformen unter dem Schutz der Kirche

4. Die Reaktion der DDR-Obrigkeit
4.1 Die Gegenargumentation des Staates
4.2 Repressive Maßnahmen des Staates

5. „Schwerter zu Pflugscharen“ nach dem Ende der DDR

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis
7.1 Monographien
7.2 Aufsätze
7.3 Internetquellen

1.Einleitung

Das Verhältnis zwischen Kirche und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) war, bedingt durch die ideologischen Gegensätze, geprägt von unvereinbaren Standpunkten, aber auch von Konsens. Aktuell wurde dieses Thema nicht zuletzt durch die letzte Bundes-versammlung, in der Joachim Gauck, einer der bekanntesten Angehörigen des kirchlichen Widerstands in der DDR, von Sozialdemokraten und Grünen zum Kandidaten um das höchste Amt in der Bundesrepublik Deutschland vorgeschlagen wurde. Die Nachwirk-ungen der Zeit des politischen Umbruchs in der DDR sind daher heute noch allgegenwärtig und unumgehbarer Teil des aktuellen politischen Geschehens. Im Verlauf dieser Hausarbeit soll zunächst das Verhältnis zwischen Kirche und dem Staat der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) dargestellt werden. Einleitend wird die Frage geklärt, was unter dem Begriff "Kirche im Sozialismus" zu verstehen ist und welche gesellschaft-liche Bedeutung die evangelische Kirche im in der DDR hatte. Anhand der Gegenüber-stellung von Kirche und DDR werden die fundamentalen Gegensätze zwischen beiden Institutionen hervorgehoben, um aufzeigen zu können, inwieweit Konfliktpotenzial zwischen ihnen vorhanden war. Sowohl Kirche als auch Staat gaben vor, ein Friedens-anliegen zu besitzen. Jedoch unterschieden sie sich in der Zielrichtung der Ausgestaltung und der dauerhaften Herstellung von Frieden. Die unterschiedlichen Friedensanliegen von Staat und Kirche sind insbesondere vor dem Hintergrund des Ost-West-Konfliktes, der Situation des zwischen den Blöcken geteilten Deutschlands, der Furcht vor einer Eskalation des Wettrüstens und den Unruhen in Polen am Beginn der achtziger Jahre zu sehen.[1] Rainer Eckert schrieb, dass es sich bei "Schwerter zu Pflugscharen" um einen immateriellen Erinnerungsort[2] ostdeutscher Geschichte handle, da das Symbol untrennbar mit dem Widerstand gegen die Diktatur in der DDR verbunden sei.[3] Die Frage, inwieweit man bei „Schwerte zu Pflugscharen“ von einer gesellschaftlichen Bewegung sprechen kann, soll ebenfalls beantwortet werden, da in einer Diktatur gesellschaftliche Bewegungen schnell an die Grenzen des staatlichen Machtmonopols stoßen. Für die Existenz einer Bewegung muss ein gemeinsames Symbol, eine gemeinsame Identität und ein gemeinsames Verhalten mit Außenwahrnehmung und Außenwirkung vorhanden sein. Inwieweit diese Basis im Falle von "Schwerter zu Pflugscharen" gegeben war, soll im Verlauf dieser Hausarbeit geklärt werden.

2. Das Verhältnis zwischen Kirche und Staat in der DDR

Um das Verhältnis zwischen Kirche und Staat in der DDR verstehen zu können, muss man zunächst darstellen, welchen Denkweisen der Sozialismus in Bezug auf Kirche und Religion zugrunde liegt und in welcher Situation sich die evangelische Kirche in der DDR befand. Der Sozialismus stammt in seinen theoretischen Ansätzen aus der Aufklärung und versteht sich den Grundsätzen der französischen Revolution verpflichtet. Die Vorstell-ungen des Sozialismus basieren auf frühchristlichen Motiven, antiken Lehrmeinungen und früh-bürgerlichen Sozialutopien.[4] Trotz frühchristlicher Motive traf die Kirche in den Reihen des sozialistischen Lagers bereits im 19. Jahrhundert auf Ablehnung, da die Kirche und das Gottgnadentum als Legitimation monarchischer Herrschaft und somit als Wider-spruch zur Überwindung der Klassengegensätze verstanden wurde.[5] Die großen Theo-retiker des Sozialismus, Karl Marx und Friedrich Engels vertraten die These, dass die Kirche der Überbau einer bestimmten Klasse, unwissenschaftlicher Aberglaube, Opium für das Volk und ein Überbleibsel historischer sozialer Entwicklungsstufen sei. Ihr Wesen ist in Folge der gesellschaftlichen Umgestaltung und wissenschaftlichen Aufklärung dem Untergang geweiht.[6] Nach Marx ist Religion von der Entfremdung herzuleiten, die den gesellschaftlichen Verhältnissen der kapitalistischen Produktionsweise innewohnt. Die Religion ist hiernach ein verkehrtes Weltbild, das aus einer verkehrten Welt entsteht. Dem entgegen vertrat Engels die These, dass Religion ein Konstrukt der Herrschenden sei, um der irdischen Macht eine überirdische Form zu geben.[7] In Deutschland haben die Kirchen traditionell einen großen gesellschaftlichen Einfluss, aber seit der Weimarer Republik wurde nach der Abschaffung der Monarchie die Trennung von Kirche und Staat verfassungsrechtlich festgeschrieben.[8] Dennoch sind Kirche und Gesellschaft bis in die heutige Zeit eng mit der Gesellschaft verbunden. In der DDR waren zu Beginn der achtziger Jahre 57% der Bevölkerung kirchlich organisierte Christen. Darunter waren etwa 6% Katholiken, aber 51% der Gesamtbevölkerung, also die Bevölkerungsmehrheit, waren evangelische Christen.[9] Dies bedeutete für den Staat, dass er sich entweder mit der evangelischen Kirche arrangieren musste, oder gezwungen war, Einfluss auf sie zu nehmen, da sonst die Bevölkerungsmehrheit gegen ihn stünde. Offiziell vertrat die SED den Standpunkt, dass Sozialismus und Christentum nicht in einem Gegensatz zueinander stünden und Toleranz auch Praktiziert werde. Die Alltagserfahrungen der Christen in der DDR zeigten jedoch ein anderes Bild. Seit 1968 garantierte die Verfassung der DDR in Artikel 20 Abs. 1, dass jeder Bürger die gleichen Rechte und Pflichten vor dem Staat unab-hängig von Weltanschauung oder Bekenntnis habe. Artikel 39 besagte, dass jeder Bürger der DDR das Recht besitze, sich zu einer Religion zu bekennen und religiöse Handlungen ausüben darf. Die Kirchen hatten die Möglichkeit, ihre Tätigkeiten selbst zu ordnen, wenn dies im Einklang mit den Gesetzen der DDR geschehe.

2.1 Die Festlegung der Rolle der Kirche in der DDR

Am 6. März 1978 fand das bis zum Ende der DDR wirkende Grundsatzgespräch über das Verhältnis zwischen Staat und Kirche zwischen Spitzenvertretern beider Gruppen statt. Der Staat zeigte sich bereit, die Kirchen als gesellschaftlichen Faktor zu akzeptieren und war bedacht, mittels dieses Grundsatzgesprächs Lösungsmuster für kommende Konflikte bereitzustellen. Manfred Stolpe, dem Leiter des Sekretariats des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR, zufolge, wurde in diesen Gesprächen den Kirchen Mitspracherecht und gesellschaftliche Relevanz zuerkannt. Die Kirche würde von diesem Zeitpunkt an nicht mehr als Institution des Klassengegners gewertet. In der Praxis waren der Staat und seine Organe auch weiterhin bestrebt, den gesellschaftlichen Einfluss der Kirche in Gren-zen zu halten. Dieses Gespräch bedeutete, dass den Kirchen die innere Organisation zuge-standen wurde und auf sozialethischem Gebiet mit dem Staat zusammenarbeitete. Letztlich aber sollte durch die nochmalige Verbriefung der kirchlichen Rechte einerseits der Druck aus dem Spannungsverhältnis genommen und andererseits ein klar definierter Rahmen des Erlaubten gegeben werden.[10] Die Kirche diente nun durch die als Aushängeschild einer vermeintlich liberalisierten DDR und wurden für den Staat ein wichtiges Mittel für die internationale Außendarstellung.[11] Zum Ende der siebziger und Beginn der achtziger Jahre begannen aber auch immer mehr oppositionelle Gruppen die Freiräume der im Sozialismus geduldeten Kirche als Schutz zu nutzen, um unter ihrem Dach politisch arbeiten zu können.[12]

2.2 Staatliche Friedenspolitik in der DDR

Als bereits 1962 in der DDR infolge des Mauerbaus und der Eskalationsgefahr des Kalten Krieges die Wehrpflicht eingeführt wurde, kam es zu einer erheblichen Zahl von Spontan-verweigerungen. Unterstützung fanden die Kriegsdienstverweigerer von Beginn an seitens der evangelischen Kirche, die ihrerseits Forderungen nach einem Ersatzdienst, ähnlich dem in der Bundesrepublik Deutschland, stellte. Zwar führte man in der DDR schon 1964 die Möglichkeit eines unbewaffneten Wehrdienstes als „Bausoldat“ ein, jedoch war diese Form der Verweigerung des Dienstes an der Waffe unbefriedigend,[13] da Bausoldaten offensive militärische Anlagen errichten mussten und Soldaten mit Drill, Uniform und Befehlshierarchie wie alle anderen Soldaten auch waren. Zudem wurde es Bausoldaten wie Verweigerern unmöglich gemacht, ein Studium zu beginnen und ihre beruflichen Karrieren waren starken Beeinträchtigungen unterworfen.[14] Die staatliche Friedenspolitik in der DDR war hauptsächlich vom Standpunkt geprägt, dass nur ein militärisch starker und bewaffneter Sozialismus auch den Frieden gewährleiste. Dies bedeutete in der Praxis, dass bereits im Schulleben ein hohes Maß an Militarisierung vorherrschte. Organisationen wie die Gesellschaft für Sport und Technik (GST) und die Freie Deutsche Jugend (FDJ) mit ihren Unterorganisationen, wie den Jungpionieren oder den Ernst-Thälman-Pionieren, sorgten im Rahmen der sozialistischen Wehrerziehung für eine ideologisch-moralische Be-einflussung der Jugend. Sie sorgten für die Vermittlung eines klar definierten Weltbildes, in dem die Welt zwischen Freunden und Feindes des Sozialismus aufgeteilt war. 1978 wurde in den Schulen das Pflichtfach Wehrkunde eingeführt, das auf den Dienst in der Nationalen Volksarmee (NVA) vorbereiten sollte. Die Verweigerung oder Kritik der Teil-nahme an der (vor-) militärischen Ausbildung hätte für den Betroffenen zu erheblichen Beeinträchtigungen in den Karrieremöglichkeiten geführt, da dies als Absage an die staatliche Politik der DDR gewertet worden wäre.[15]

2.3 Das Friedensanliegen der Kirchen in der DDR

Konfrontiert mit der staatlichen Lehre, den Frieden durch Militarisierung zu gewährleisten, sah sich die Kirche seit 1973 im Zuge der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) von Helsinki unter dem Druck,[16] ihrerseits Impulse zur Bildung eines Friedensbewusstseins zu geben, wobei die Kirchen keine Friedenspolitik betreiben wollte, um den Staat nicht herauszufordern. Eine Kriminalisierung der kirchlichen Friedens-bemühungen wäre aber nicht im Interesse der SED gewesen, da dies im Widerspruch zu den Ergebnissen der Helsinki-Konferenz gestanden hätte. Die SED stellte die Gemein-samkeit der außenpolitischen Ziele mit den Kirchen in der Frage der Friedenspolitik fest, duldete jedoch keinerlei Antastung in ihrem politischen Monopol, da die SED in der Friedensfrage eine gesellschaftspolitische Frage sah.[17] Kirchliche Anstrengungen, einen zivilen Wehrersatzdienst durchzusetzen oder die vormilitärische Ausbildung im Wehr-kundeunterricht zu beschränken,[18] verliefen bis zur friedlichen Revolution von 1989 erfolglos.[19] Jedoch sahen sich die Kirchen der DDR seit der Konferenz von Helsinki ermutigt, auch bis zum Ende der SED-Herrschaft ihre Forderungen nach einem Wehr-ersatzdienst wiederholt zu fordern. Die Führung der DDR sah dies zwar als Gegenpol zu ihrer Wehrerziehung an, duldete aber dieses Selbstbewusstsein der Kirchen als Ventil, solange die Diskussion um die Wehrerziehung innerhalb der Kirchen blieb.[20] Die Friedens-dekaden sind als Beispiel für die kirchliche Friedensarbeit in der DDR zu nennen.[21] Die erste Friedensdekade fand vom 9. bis zum 19. November 1980 statt und stand unter dem Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“, wobei programmatisch darauf geachtet wurde, keinerlei ideologische Spannung zum Staat entstehen zu lassen. Dies galt auch für die Friedensdekaden der Jahre 1981 und 1982, die unter den Motti „Gerechtigkeit, Abrüstung, Frieden“ und „ Angst – Vertrauen – Frieden“ stattfanden. Die Friedensdekaden sollten als Beitrag zu anderen Abrüstungs- und Friedensbemühungen verstanden werden, wobei die Friedensbemühungen des Staates nicht nicht infrage gestellt werden durften. Zudem war man sich der Zusammenhänge von Frieden und Gesellschaft bewusst, lehnte aber jede Thematisierung der Gesellschaft im Zusammenhang mit der Friedensarbeit ab.[22] Dennoch zogen die Friedensdekaden das Misstrauen des Staates auf sich, der nicht gewillt war, Gesellschaftskritik zu dulden, die aus der kirchlichen Friedensarbeit entstehen könnte.

[...]


[1] vgl. Silomon, Anke: „Schwerter zu Pflugscharen“ und die DDR. Die Friedensarbeit der evangelischen Kirchen in der DDR im Rahmen der Friedensdekaden 1980 bis 1982, Göttingen 1999, S. 17ff.

[2] Der Begriff „Erinnerungsort“ ist nach Etienne François und Hagen Schulze eine materielle oder immaterielle Stätte zu verstehen, die auch in Form einer mystischen Gestalt, eines Ereignsses , Denkmal, Institution oder ähnlichem vorhanden sein kann. Vgl. Eckert, Rainer: Schwerter zu Pflugscharen. In: Sabrow, Martin (Hg.): Erinnerungsorte der DDR, München 2009, S. 514.

[3] Vgl. Eckert, Rainer: Schwerter zu Pflugscharen. In: Sabrow, Martin (Hg.): Erinnerungsorte der DDR, München 2009, S. 514.

[4] vgl. Schubert, Klaus: Sozialismus. – In: Schubert/Klein (Hgg.): Das Politiklexikon, Bonn 1997, S. 267f.

[5] vgl. Prüfer, Sebastian: Sozialismus statt Religion. Die deutsche Sozialdemokratie vor der religiösen Frage 1863-1890, Göttingen 2002, S. 33ff.

[6] vgl. Heise, Joachim: Kirchenpolitik von SED und Staat zwischen ideologischem Dogma, praktischer Toleranz und politischem Mißtrauen. In: Dähn, Horst (Hg.): Die Rolle der Kirchen in der DDR. Eine erste Bilanz, München 1993, S. 73.

[7] vgl. Goeckel, Robert F.: Die evangelische Kirche und die DDR. Konflikte, Gespräche, Vereinbarungen unter Ulbricht und Honecker, Leipzig 1995, S. 41.

[8] vgl. Schubert, Klaus: Kirchen. – In: Schubert/Klein (Hgg.): Das Politiklexikon, Bonn 1997, S. 152.

[9] vgl. Maser, Peter: Glauben im Sozialismus. Kirchen und Religionsgemeinschaften in der DDR, Berlin 1989, S.13-20.

[10] vgl. Reitinger, Herbert: Die Rolle der Kirche im politischen Prozeß der DDR 1970-1990, München 1991, S. 11ff.

[11] vgl. Goeckel, Robert F.: Die evangelische Kirche und die DDR. Konflikte, Gespräche, Vereinbarungen unter Ulbricht und Honecker, Leipzig 1995, S. 280f.

[12] vgl. Luchterhandt, Otto: Verfassungsgrundlagen kirchlicher Eigenständigkeit, ihre Bedrohung und Verteidigung. In: Dähn, Horst (Hg.): Die Rolle der Kirchen in der DDR. Eine erste Bilanz, München 1993, S. 21ff.

[13] vgl. Reitinger, Herbert: Die Rolle der Kirche im politischen Prozeß der DDR 1970-1990, München 1991, S. 66.

[14] vgl. Luchterhandt, Otto: Verfassungsgrundlagen kirchlicher Eigenständigkeit, ihre Bedrohung und Verteidigung. In: Dähn, Horst (Hg.): Die Rolle der Kirchen in der DDR. Eine erste Bilanz, München 1993, S. 23.

[15] vgl. Reitinger, Herbert: Die Rolle der Kirche im politischen Prozeß der DDR 1970-1990, München 1991, S. 62ff.

[16] vgl. Schlussakte der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. – In: http://www.osce.org/documents/mcs/1975/08/4044_de.pdf, Helsinki 1975, Nr. VII.

[17] vgl. Reitinger, Herbert: Die Rolle der Kirche im politischen Prozeß der DDR 1970-1990, München 1991, S. 64f.

[18] vgl. Reitinger, Herbert: Die Rolle der Kirche im politischen Prozeß der DDR 1970-1990, München 1991, S. 66.

[19] vgl. Luchterhandt, Otto: Verfassungsgrundlagen kirchlicher Eigenständigkeit, ihre Bedrohung und Verteidigung. In: Dähn, Horst (Hg.): Die Rolle der Kirchen in der DDR. Eine erste Bilanz, München 1993, S. 23ff.

[20] vgl. Reitinger, Herbert: Die Rolle der Kirche im politischen Prozeß der DDR 1970-1990, München 1991, S. 66.

[21] Friedensdekaden sind als ein Zeitraum von zehn Tagen zu verstehen, in dem die Kirchen ihr Anliegen zum Frieden in eigenen Aktionsformen zum Ausdruck brachten. Während der Friedensdekaden fanden besondere friedensthematische Veranstaltungen wie Lesungen, Gottesdienste und Gebete statt. Vgl. Silomon, Anke: „Schwerter zu Pflugscharen“ und die DDR. Die Friedensarbeit der evangelischen Kirchen in der DDR im Rahmen der Friedensdekaden 1980 bis 1982, Göttingen 1999, S. 57ff.

[22] vgl. Silomon, Anke: „Schwerter zu Pflugscharen“ und die DDR. Die Friedensarbeit der evangelischen Kirchen in der DDR im Rahmen der Friedensdekaden 1980 bis 1982, Göttingen 1999, S. 57ff.

Details

Seiten
17
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640881482
ISBN (Buch)
9783640881697
Dateigröße
404 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v169756
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin – FMI
Note
1,0
Schlagworte
DDR Schwerter zu Pflugscharen Widerstand Stasi Kirche im Sozialismus 1989

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Titel: Inwieweit kann „Schwerter zu Pflugscharen“ als eine gesellschaftliche Bewegung im historischen Prozess der DDR verstanden werden?