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Onlinetools zur Kooperation bei Filmproduktionen

Bachelorarbeit 2009 163 Seiten

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise
1.3 Ziele dieser Arbeit
1.4 Zielgruppe dieser Arbeit

2 Workflows einer Filmproduktion
2.1 Verschiedene Abteilungen arbeiten zusammen
2.1.1 Die Kreativabteilung
2.1.2 Die Organisationsabteilung
2.2 Die klassische Kommunikation im Team
2.2.1 Die Kommunikation in der Stoffentwicklung
2.2.2 Die Kommunikation in der Projektentwicklung
2.2.3 Die Kommunikation während der Produktion
2.2.4 Die Kommunikation während der Nachbereitung
2.3 Einschätzung der klassischen Kommunikation
2.3.1 Stärken der klassischen Kommunikation
2.3.2 Schwächen der klassischen Kommunikation
2.3.3 Potentiale der klassischen Kommunikation

3 Onlinetools zur Optimierung von Filmproduktionen
3.1 Onlinetools für die Filmproduktion
3.1.1 Portale
3.1.1.1 Crew-United.com
3.1.1.2 Schauspielervideos
3.1.1.3 New Talent von Movie-College.com
3.1.1.4 Forum und Kleinanzeigen von Regie.de
3.1.1.5 Pitch-Point
3.1.1.6 Production und Location Guide von der MDM
3.1.2 Programme zur Planung und Entwicklung
3.1.2.1 Preproducer
3.1.2.2 Celtx
3.1.3 Unkonventionell und Networking
3.1.3.1 Plotbot
3.1.3.2 Wreck A Movie
3.1.3.3 Poptent
3.1.3.4 Bewegende-Bilder.net
3.1.4 Einschätzung aktueller Onlinetools
3.2 Onlinetools mit Potential zum Einsatz bei Filmproduktionen
3.2.1 Social Communities
3.2.2 Groupware und Personal Information Manager
3.2.3 Instant Messenger
3.2.4 Weblogs
3.2.5 Dokumenten- und Datenaustauschdienste
3.2.6 Wikis
3.3 Die Konstruktion eines optimalen Tools als Zusammenfassung
3.4 Risiken, Gefahren und Einschränkungen von Onlinetools

4 Anwendungskonzept von Onlinetools auf die Filmproduktion „Hinter dem Horizont“
4.1 Anwendung in der Stoffentwicklung
4.2 Anwendung in der Projektentwicklung
4.3 Anwendung in der Produktion
4.4 Anwendung in der Nachbereitung

5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung und Erkenntnisse
5.2 Übersicht der Onlinetools

6 Literaturverzeichnis
6.1 Fachbücher
6.2 Unveröffentlichte Arbeiten
6.3 Zeitschriftenartikel
6.4 Internetquellen
6.5 Persönlicher Kontakt

7 Anlage

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Hierarchien in der Organisationsabteilung

Abbildung 2: Beispiel eines Storyboards

Abbildung 3: „Part-Member“-Profil auf Crew-United

Abbildung 4: Die Profiauswahl für Caster bei Schauspielervideos

Abbildung 5: Übersicht der Projekte auf Wreckamovie.com

Abbildung 6: Ein Profil bei Bewegende-Bilder.net

Abbildung 7: Filmprojekt im Projektmanagement auf Bewegende-Bilder.net

Abbildung 8: Projektmanagementtool bei more.groupware

Abbildung 9: Rechteverteilung von hochgeladenen Videos (Vimeo)

Abbildung 10: Gastzugang auf die Ordner eines VFX-Producers bei MyDrive

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Die wichtigsten Kommandos am Filmset

Tabelle 2: Die Funktionen von Crew-United

Tabelle 3: Die Funktionen von New Talent (Movie-College)

Tabelle 4: Funktionen des PreProducers

Tabelle 5: Die Funktionen von Celtx

Tabelle 6: Die Funktionen der Community Bewegende-Bilder.net

Tabelle 7: Funktionen von Social Communities

Tabelle 8: Die Funktionen von Skype

Tabelle 9: Onlinetools der Stoffentwicklung zu „Hinter dem Horizont“

Tabelle 10: Onlinetools der Projektentwicklung zu „Hinter dem Horizont“

Tabelle 11: Onlinetools während der Dreharbeiten zu „Hinter dem Horizont“

Tabelle 12: Onlinetools der Nachbereitung zu „Hinter dem Horizont“

Tabelle 13: Übersicht Onlinetools für die Stoffentwicklung

Tabelle 14: Übersicht Onlinetools für die Projektentwicklung (Teil 1)

Tabelle 15: Übersicht Onlinetools für die Projektentwicklung (Teil 2)

Tabelle 16: Übersicht Onlinetools für die Dreharbeiten

Tabelle 17: Übersicht Onlinetools für die Nachbereitung

Tabelle 18: Übersicht sonstige Onlinetools

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vorwort und Danksagungen

Während meiner Arbeit am Filmset oder auch im Filmproduktionsbüro bei verschiedensten Unternehmen konnte ich Erfahrungen sammeln, konnte ich am eigenen Leib erfahren, wie wichtig die Kommunikation beim Zusammenarbeiten ist. Dabei könnten kleine Dinge im Kommunikationsverhalten viele Arbeitsabläufe verbessern und dabei sogar Kosten sparen. Mit der vorliegenden Arbeit konnte ich nun zum einen mein großes Interesse an Filmproduktionen und zum Anderen meine Affinität zu Onlinemedien zusammenbringen. Durch diese Arbeit kam ich mit vielen Filmemachern und jungen Kreativen zusammen und konnte mit Ihnen Erfahrungen austauschen.

Deshalb möchte ich vor allem den Leuten danken, die mit Ihrer uneingeschränkten Hilfsbereitschaft meine Arbeit unterstützt haben. Dazu zählt an erster Stelle Tino Kreßner, der dieses Thema in meinem Kopf entstehen ließ und mir die Möglichkeit gab mit diesem Thema meine Interessengebiete zu verknüpfen. Ebenso Professor Ludwig Hilmer, der mich aufgeschlossen, mit immer einem guten Tipp bei dieser Arbeit betreute. Desweiteren Danke ich dem gesamten Team von Schauspielervideos – speziell David Althammer, Sonja Krause und Christiane Fierke für Ihre Hilfe. Weiterer Dank geht an Alexander Becker, Philipp Delph, Daniel Helgenberger, Sven Hoernich, Dietmar Krause, Jan-Patrick Kluge, Kirstin Wille, Sören Schaller, Daniel Remler, Steven Sherlock und Judith Ohme, welche mir bei vielen Fragen weitergeholfen haben.

Auch hinter dem Projekt „Hinter dem Horizont“, für das in dieser Arbeit ein Anwendungskonzept für Onlinetools entstanden ist, gibt es viele Unterstützer und Freunde. Für die uneingeschränkte Hilfe und Unterstützung von Gerrit-Daniel Neuhaus und Sören Beseler, die tausende Kilometer für das Projekt in Kauf nehmen und immer wieder Ideen einbringen, bin ich sehr dankbar.

Zum Schluss möchte ich auch meinen guten Freunden und Verwandten danken, die mich immer wieder bei sich aufnehmen und mich nicht vergessen, auch wenn ich für verschiedene Projekte über Monate hinweg kaum Kontakt halten kann. Sie holen mich zurück und öffnen mir die Augen für so viele Dinge. An dieser Stelle: Dank an Silvia Grau, Conrad Carl, Sven Kalbitz und Hendrik Jahn.

Martin Grau, August 2009 in Mittweida

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Ambitionierte Filmemacher suchen täglich in Portalen wie Crew-United[1] nach Unterstützern und Produzenten, um Ihre Ideen zu verwirklichen. Meist spielt Geld eine große Rolle, denn die Unterstützung darf nichts kosten. Gestützt werden diese No- oder Low-Budget Produktionen von immer günstig werdender Aufnahmetechnik.[2] So entstehen Kurz- und Langfilme Jahr für Jahr, bei denen nur ein Bruchteil der tatsächlichen Kosten eingespielt wird. Trotzdem kämpfen sich immer mehr Produktionen zur schlussendlichen Kinoauswertung. Seit Jahren steigt die Anzahl ausgestrahlter Kinofilme in Deutschland. Im Jahr 2004 waren 121 deutsche Filme in den Kinos zu sehen, seitdem stieg die Anzahl um nahezu 50 Prozent auf 185 Filme im Jahr 2008 an.[3]

Die Budgets reichen von wenigen tausend Euro, bei Low Budget Filmen[4], bis hin zu hundert Millionen Euro, für sogenannte Blockbuster[5]. Um Kosten zu sparen setzen immer mehr Filmproduktionen neben der freiwilligen Aufopferung[6] von Teammitgliedern auch auf immer kürzere Produktionszeiträume[7]. Dabei lässt sich dieses Phänomen nicht nur auf Low- und No-Budget Projekte beschränken, denn Kosten müssen überall gespart werden. Um kürzere Produktionszeiträume zu nutzen, müssen diese immer explizit geplant und vorbereitet werden. Der gesamte Produktionsprozess von der Idee bis zum Schnitt muss organisiert und geplant werden, um den Anforderungen an einen Film gerecht zu werden. Unterstützung liefern Computerprogramme, um zu planen und zu organisieren. Diese Programme sind für No- und Lowbudget-Produktionen nicht rentabel, weil sie einen sehr hohen Anschaffungspreis haben.[8] Auch in Deutschland gibt es eine ganze Palette an Softwarepaketen, die das Arbeiten erleichtern sollen. Verursacht durch unterschiedliche Programme und Standards können die Kollegen aber oft nur über Umwege gut zusammenarbeiten. Kommunikation und Zusammenarbeiten sind dabei die Stichworte, die im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen.

1.2 Vorgehensweise

Im ersten Hauptkapitel, Kapitel 2, dieser Arbeit werden die Grundlagen der Filmproduktion erläutert, die wichtigsten Figuren vorgestellt und deren Aufgabenbereiche grob zusammengefasst. Desweiteren wird erläutert, wie genau die Beteiligten zusammenarbeiten und wie deren Kommunikation auf klassische Art und Weise funktioniert. Dabei werden Probleme erkannt, erläutert und exemplarisch Lösungsansätze aufgezeigt.

In dem folgenden Kapitel 3 werden Onlinetools untersucht. Bereits vorhandene Programme, die speziell für die Filmproduktion ausgelegt sind, sollen analysiert und auf ihre Einsetzbarkeit überprüft werden. Dafür werden die Tools mit fiktiven Musterprojekten ausprobiert und deren Schwächen und Stärken zusammenfassend dargestellt. Zu den Programmen, welche speziell für Filmarbeiten konzipiert sind, gibt es andere Anwendungen, die für die Organisation genutzt werden können. Diese sollen ebenso überblickartig analysiert werden. Zusammenfassend wird in dem Kapitel weiterhin ein theoretisches Tool konstruiert, welches die Anforderungen an eine Filmproduktion erfüllen kann. Desweiteren werden Risiken und Probleme bei der Nutzung von Onlinetools offengelegt.

Für die Kurzfilmproduktion „Hinter dem Horizont“ sollen die untersuchten Tools für die Stoffentwicklung, Projektentwicklung, Drehphase und die Nachbereitung angewendet werden. Um dies zu realisieren wird ein Anwendungskonzept erstellt.

Zusammenfassend werden in Kapitel 5 die wichtigsten Aspekte und Ergebnisse der Arbeit zusammengestellt. Dabei wird auch ein Ausblick auf die künftige Nutzung von Onlinetools für Filmproduktionen gegeben.

1.3 Ziele dieser Arbeit

Diese Arbeit soll in erster Linie eine Übersicht über die Kommunikationswege einer Filmproduktion wiedergeben und erläutern. Dabei werden die Schwächen der klassischen Kommunikation aufgezeigt und diskutiert.

Im Zeitalter in denen eine Kommunikation ohne E-Mail und Internet nur noch schwer vorstellbar ist, sogar schon gesamte Betriebssysteme für Webbrowser existieren, soll diese Arbeit zudem diskutieren, in wie weit sich Onlineanwendungen in den Produktionsworkflow von Filmproduktionen einfügen lassen. Dabei wird gezeigt, welchen Mehrwert diese Tools organisatorisch und inhaltlich einer Produktion bieten, aber auch welche Gefahren beziehungsweise Risiken mit diesen Tools einhergehen.

Es wird ein theoretisches Tool konstruiert, welches viele Aufgaben verwalten kann, die für Filmproduktionen wichtig sind. Dieses theoretische Tool wird dann mit den auf dem Markt befindlichen Programmen verglichen, in wie weit dieses Tool praktisch hergestellt werden kann. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit stellt die Erstellung eines Leitfadens dar, welcher an einem Beispiel, die derzeitigen Möglichkeiten der Optimierung von Workflows durch Onlinetools offenbart.

Zusammenfassend wird ein Ausblick gegeben, wo und ob alle theoretischen Überlegungen in der Filmwelt Einsatz finden könnten.

1.4 Zielgruppe dieser Arbeit

Die Arbeit richtet sich an alle organisatorischen und kreativen Kräfte von Filmproduktionen, die Interesse daran haben Workflows zu verbessern und Kosten zu sparen. Sie dient Filmproduzenten und -machern dazu ihre Arbeitsschritte zu aktualisieren und zu überdenken. Auch der Schritt in die Onlinewelt von der Ideenentwicklung bis hin zur Fertigstellung eines Filmes wird angeregt. Das Internet und all seine Möglichkeiten sollen den Filmemachern dazu dienen zusammenzuarbeiten und optimiertes Teamwork ermöglichen.

Desweiteren gibt diese Arbeit Ansatzpunkte für Programmierer und Webentwickler onlinebasierende Software zu fertigen. Der Markt für spezielle Filmsoftware bietet noch viele Nischen bei denen sich auch Verdienstmöglichkeiten eröffnen. Auch die untersuchten Tools beziehungsweise deren Betreiber können weiterhin Ideen zur Optimierung ihrer Portale oder Programme dieser Arbeit entnehmen.

2 Workflows einer Filmproduktion

2.1 Verschiedene Abteilungen arbeiten zusammen

Alle Abteilungen einer Filmproduktion müssen verzahnt miteinander arbeiten. Jeder Assistent oder Praktikant hat seine Aufgabe, auf die sich alle Anderen verlassen müssen. Würde ein Teil des Teams einen Fehler machen, könnte das System schnell zusammenbrechen. Ein einfaches Beispiel kann das verdeutlichen. Kommt ein Schauspieler, durch einen Planungsfehler, eine halbe Stunde zu spät ans Set, muss das Team eine halbe Stunde warten und kann nicht weiter arbeiten. Dies verzögert Proben und den gesamten Produktionsprozess. Zu guter Letzt hat der Schauspieler nur ein gewisses Zeitfenster eingeplant, welches aber nun eine halbe Stunde kürzer ist, so kann der Schauspieler nicht rechtzeitig abgedreht werden. Eine kostspielige Kettenreaktion wäre die Folge. Deutsche Topschaupieler verdienen bis zu 10.000 Euro am Tag[9], aber auch die Gagen des Teams, die Fahrzeugmieten und vieles mehr müssten einen Tag extra bezahlt werden. Deshalb gilt es Festzuhalten: „ Film entsteht durch die Zusammenarbeit vieler Spezialisten.“[10] Dabei lässt sich eine grobe Unterteilung in zwei Arbeitsteilbereiche treffen. So existiert auf der einen Seite eine Kreativabteilung und auf der Anderen eine Organisationsabteilung.[11] Beide Abteilungen sind eng miteinander verbunden, bei denen jeder Arbeitsschritt zusammen koordiniert werden muss, damit sowohl organisatorisch als auch inhaltlich alle wichtigen Verabredungen getroffen werden können.

2.1.1 Die Kreativabteilung

Die Kreativabteilung einer Filmproduktion kümmert sich um alle Prozesse, die dazu führen, dass der Film inhaltlich entwickelt wird. Die Kreativabteilung lässt Ideen entstehen, setzt Ideen um und erarbeitet daraus einen Film. Zu dieser Kreativabteilung gehören in der ersten Produktionsphase vor allem Autoren.[12] Diese entwickeln eine Geschichte, bearbeiten eine vorgegebene Idee oder adaptieren ein vorhandenes Werk. Der erste Meilenstein im Laufe einer Filmproduktion ist dann die Fertigstellung eines Drehbuches, welches es ermöglicht in weitere Richtungen zu arbeiten und zu denken. „[…] ein Drehbuch [wird] vor allem geschrieben, um es als Arbeitsunterlage für die Dreharbeiten – später für den Schnitt – zu verwenden.“[13], so Andreas Reil, Fachautor im Film- und Medienbereich.

In der Projektentwicklung kommt nun erstmals die entscheidende Figur der Kreativabteilung hinzu. Alle kreativen und umsetzungstechnischen Dinge laufen bei Regisseuren beziehungsweise der Regisseurinnen zusammen, welche sich im Endeffekt auch dafür verantworten müssen. Der ehemalige Regisseur und Fernsehproduzent Alan Armer fasst dabei den Job des Regisseurs wie folgt zusammen:

„Er ist Vater und Mutter, Priester, Psychologe, Freund, Autor, Schauspieler, Photograph, Kostümbildner, Elektronikfachmann, Musiker, graphischer Künstler und spielt noch ein Dutzend weitere Rollen.“[14]

Dies macht deutlich, dass ein Regisseur von jedem Detail eine Vorstellung haben muss beziehungsweise diese Vorstellung im Laufe der Projektentwicklung in seinem Kopf entstehen lassen muss, um anderen in der Kreativ- und Organisationsabteilung seine Visionen mitzuteilen. Andere Gewerke einer Filmproduktion, wie beispielsweise die Kameraabteilung, die Kostümbildner, die Szenenbilder oder auch die Schauspieler arbeiten im Vorfeld eng mit dem Regisseur zusammen, um dessen Visionen in die Tat umzusetzen.[15]

In der Nachbereitung des gefilmten Materials gibt der Regisseur ebenfalls den Ton für die Fertigstellung an. Er entscheidet, welche der Szenen wie zusammengeschnitten werden. Zudem kommen im modernen Film beispielsweise Personen für visuelle Effekte oder die Tonnachbearbeitung zum Einsatz.[16]

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Kreativabteilung aus allen Gewerken besteht, die etwas mit der Gestaltung des Filmes zu tun haben. Dazu zählen auch hochtechnische Posten, wie der des Beleuchters, der dafür Sorge trägt eine entsprechende Lichtstimmung zu schaffen, aber auch sehr handwerkliche Gewerke wie der Bühnenbauer. Im Mittelpunkt dieser Abteilung steht immer die Regie, den kreativen Leiter einer Filmproduktion.[17]

2.1.2 Die Organisationsabteilung

Die Organisationsabteilung einer Filmproduktion ist dafür verantwortlich dass eine Filmproduktion koordiniert und organisiert wird. Sie stellt alle möglichen Rahmenbedingungen für die Entstehung, Entwicklung, Umsetzung und der Vollendung für die Kreativabteilung bereit.[18] Im Mittelpunkt des gesamten Produktionsprozesses steht der Produzent. Der Filmproduzent ist in einem Filmproduktionsunternehmen meist Geschäftsführer, Vorstandsvorsitzender oder auch Gesellschafter. Oft wird das Unternehmen selbst als Produzent eines Filmes bezeichnet. Die beiden Fachbuchautorinnen Andrea Stein und Anne Schulz haben die Position des Produzenten versucht im Handbuch der Fernsehproduktion zu charakterisieren:

„Viele sind, neben Ihren unbestrittenen fachlichen Kompetenzen, eben auch Typen, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben, die die finanzielle und organisatorische Verantwortung übernehmen wollten für ihre Ideen, ihre Pläne – und ihre Fehlentscheidungen. […] Außerdem sind sie immer diejenigen, die das Geld besorgen – woher auch immer, wofür auch immer.“[19]

Schon am Anfang ist der Produzent beteiligt. Er gibt die Aufträge für eine Stoffentwicklung oder -weiterentwicklung beziehungsweise werden Ihnen von Autoren Geschichten vorgelegt. Hierarchisch unterstellte Posten, wie der Herstellungsleiter und der Produktionsleiter sind dann die ausführenden Organe. Vorrangig steht zu Beginn die Kommunikation mit dem Autor im Mittelpunkt, der bei der Stoffentwicklung unterstützt werden muss.[20]

Während der Projektentwicklung ist die Organisationsabteilung vorrangig damit beschäftigt die Vorstellungen des Regisseurs zu realisieren und vorzubereiten. Dafür kommen weitere wichtige Teammitglieder zum Organisationsteam, wie beispielsweise die Produktionsassistenten oder auch die Aufnahmeleitung. Die Aufnahmeleitung kümmert sich vor allem um die drehorganisatorischen Dinge, um in so viel Zeit wie nötig so viel wie möglich zu schaffen.[21]

Während der Dreharbeiten ist die Organisationsabteilung ebenfalls dafür zuständig, die gesamte Produktion am Laufen zu halten. Zeitpläne müssen kontrolliert, eingehalten und gegebenenfalls geändert werden. Dafür kommen weitere Akteure am Set zum Einsatz wie der Motiv- und Setaufnahmeleiter, welche immer vor Ort die Organisation in die Hand nehmen. Zudem ist diese Abteilung dafür verantwortlich, das Team während eines Drehtages zu verpflegen und für entsprechende Pausen zu sorgen. Viele rechtliche Beschränkungen müssen ebenfalls von der Organisationsabteilung eingehalten, kontrolliert und an das Team weitergeleitet werden.[22]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Hierarchien in der Organisationsabteilung

In der Nachbereitung einer Filmproduktion sorgt die Organisationsabteilung für die Erstellung von Nachbereitungsplänen, in denen die Kreativabteilung im Zuge des geplanten Ablaufs den Film fertigstellt. Die Organisationsabteilung, besonders der Produzent, sorgt dann für die erfolgreiche Auswertung des Filmes.[23]

2.2 Die klassische Kommunikation im Team

2.2.1 Die Kommunikation in der Stoffentwicklung

Die Stoffentwicklung ist immer der erste Schritt einer Filmproduktion. Dieser basiert auf einer Idee. Ideen können dabei selber erfunden beziehungsweise original oder auch adaptiert sein. Originale Stoffe sind neue Stoffe, die es noch in keiner Form gegeben hat. Adaptierte hingegen sind Stoffe bei denen beispielsweise ein Roman, ein Theaterstück oder gar ein Film als Vorlage existieren.[24] An der Stoffentwicklung sind anfänglich vor allem Produzenten und Drehbuchautoren beteiligt. Typisch für die Stoffentwicklung in Deutschland ist auch die Beteiligung von Redaktionen beziehungsweise von Redakteuren. Diesen Umstand zu verdanken, ist die typische Produktionsweise in Deutschland, bei der oft ein Fernsehsender mit an der Produktion eines Filmes beteiligt ist.[25] Es kommt aber auch vor, dass ein Drehbuchautor selber eine Idee entwickelt und diese dann einem Produzenten oder einem Fernsehsender vorschlägt oder sich für die Stoffentwicklung an eine Filmförderungsanstalt wendet, um damit das Drehbuch zu Ende zu entwickeln.[26] Die Stoffentwicklung ist gekennzeichnet durch verschiedene Produktionsschritte. Dabei beginnt der Autor mit der ersten Entwicklung einer Synopsis beziehungsweise einer Prämisse, in der schon erste Rückschlüsse auf die Thematik des Filmes schließen lassen. Ein Beispiel ist die Synopsis des Filmes „Mein Vogel fliegt schneller“, welcher 2009 auf dem Sehsüchte Filmfestival seine Vorpremiere feierte.

„Elf junge Menschen leben in einer Stadt. Es ist Hochsommer. Dies ist der Ausgangspunkt für die Eskalation scheinbar harmonischer Liebesbeziehungen. Ein postmodernes Großstadt-Märchen über die Einsamkeit der Abhängigkeit. Über die Frage, was größer ist: Freiheit oder Liebe?“[27]

Gefolgt wird der Entwicklungsprozess von Exposés, indem die Grundzüge der Geschichte deutlich werden. Bei einem abendfüllenden Spielfilm wird von einem ein- bis fünfseitigen Exposé ausgegangen, welches den Grundkonflikt verdeutlicht, die Hauptfiguren beschreibt und den Gesamthandlungsablauf vom Beginn bis zur Auflösung der Geschichte zeigt.[28]

Der nächste Schritt dieser Entwicklungsabfolge ist der Entwurf eines Treatments. Dabei stellt das Treatment eine Art Drehbuchvorlage dar. Alle Szenen des Films sind im Treatment enthalten.[29]

Der letzte Schritt ist dann die Erstellung des Drehbuches. Unter bestimmten Vorgaben von Produzenten und Redaktion reift das entwickelte Treatment zu einem Drehbuch. In dieser Phase hat oft auch der Regisseur Mitspracherecht und gibt den Autoren Anmerkungen zum Stoff. Die Stoffentwicklung wird abgeschlossen, wenn Produzent oder Regie mit dem entwickelten Drehbuch zufrieden ist. Für Koproduktionen mit Fernsehsendern gilt oft auch die Entscheidung der Redaktion.

„Obwohl den Producer bei einer Stoffentwicklung eine wichtige Aufgabe zukommt, ist es der Redakteur, der die letzte Entscheidung trifft. Die Abnahme des Drehbuches liegt in seiner Verantwortung. Abgenommen ist das Buch erst, wenn der Redakteur zufrieden ist.“[30]

All diese Schritte sind Mittel der Kommunikation. Die Prämisse dient in der Regel dazu erste Interessenten auf das Werk aufmerksam zu machen. Ist diese interessant geschrieben und gibt den Hauptkonflikt des Films treffend wieder, kann so Kontakt zu Finanziers, Förderern und Produzenten aufgenommen werden. Um dann potentielle Sender für die Produktion zu finden, wird das Exposé als Vermittler zwischen Autor und Sender eingesetzt.

„[...] in der Praxis [werden] meist Exposés (2-5) Seiten eingereicht, die den Produzenten oder Sender davon überzeugen sollen, dem Autor einen (bezahlten) Drehbuchauftrag zu geben. In einem Exposé werden nur die groben Inhalte und die Hauptfigur vermittelt.“[31]

Auf der anderen Seite gibt ein Exposé einen Einblick in die Stimmung, das Genre und den Hauptkonflikt des Filmes, sodass geprüft werden kann, ob und wie die Grundidee auf Interesse stoßen könnte. Auch wenn dieser Teil der Stoffentwicklung oft eine hohe Hürde für einen Autoren darstellt[32], ist es nur in Fällen, in denen ein Autor nicht kommerziell arbeiten will, sinnvoll diesen Schritt aus der Stoffentwicklung herausfallen zu lassen, denn er stellt die erste Verbindung zu eventuellen Abnehmern her.

Hat der Autor erst die Chance bekommen sein Können unter Beweis zu stellen, ist dann das Treatment eine weitere wichtige Kommunikationsstelle. Im Prinzip wird der Film nahezu fertig entwickelt. Alle Szenen werden aufgezeigt.[33] Deshalb sind vor allem Filmförderungsanstalten daran interessiert diese Treatments bei einer Bewerbung zu bekommen, denn so können die Chancen des Filmes, erfolgreich zu sein, abgeschätzt werden.[34][35] Treatments werden in aller Regel in mehreren Versionen angefertigt, die immer wieder unter Autoren, Produzenten, Redakteuren und auch Regisseuren hinsichtlich der Gesamtgeschichte besprochen werden. Dabei kommt es zu persönlichen Treffen oder auch in seltenen Fällen zu Telefonkonferenzen, um die Geschichte weiter zu entwickeln.

Exposés und Treatments sind die Grundlage der Kommunikation der Stoffentwicklung. Um Partner, Produzenten, Finanziers und Förderer zu finden, bewerben sich Autoren, manchmal in Zusammenarbeit mit Produzenten oder Regisseuren, bei sogenannten Pitchings. Bei einem Pitch handelt es sich um nichts anderes als eine Art Verkaufsgespräch. Es gibt Einzelpitchings oder gar richtige Wettbewerbe. In einer kurzen Zeit müssen dann die Kandidaten, im Bereich der Stoffentwicklung vor allem Autoren, ihre Idee bestmöglich präsentieren. Dabei sollen die Zuhörer inhaltlich oder auch emotional überzeugt werden, das Projekt zu unterstützen. Somit gilt der Leitsatz von Pitchingexpertin Sibylle Kurz: „Pitching = Struktur, Wille, Leidenschaft“[36]

Die Endphase der Stoffentwicklung beginnt mit der Erstellung eines Drehbuches. Der Autor oder die Autoren bearbeiten dabei meist allein die erste Fassung. Traditionell wird ein Drehbuch an einem Computer mit beispielsweise einem Drehbuchtexteditor geschrieben. Bekannte Programme sind Final Draft[37] oder Movie Magic Screenwriter[38].[39] Nach der ersten Fassung kommen wieder Autoren, Redakteure und Produzenten zusammen und besprechen die Fassung. Dabei werden die Handlungsverläufe, die Charakterentwicklung und weitere Dinge diskutiert. Es folgen weitere Entwürfe und Gespräche, bei denen sich das Buch immer weiter entwickelt. Im professionellen Bereich kommen Regisseure hier zum Projekt hinzu und geben eigene Anmerkungen zum Skript.[40] Die Stoffentwicklung schließt mit dem sogenannten Final Draft ab. Hierbei handelt es sich um die Endfassung des Autors, welche von Produzent, Regisseur, Redakteur und natürlich auch vom Autor selbst abgenommen wurde, um damit die Projektentwicklungsphase einzuläuten.

Die Stoffentwicklung ist insgesamt eine Phase intensiver Gespräche zwischen Wenigen. Meist finden die Gespräche direkt statt. Die Suche nach Partnern und das Bewerben bei Sendern findet in der ersten Instanz schriftlich per Post oder in persönlichen Gesprächen statt, um eine Terminabsprache zu forcieren. Im weiteren Verlauf wird grundsätzlich verbal kommuniziert. Alle Beteiligten treffen sich zu Konferenzen. Natürlich finden auch regelmäßig Telefonate oder E-Mailkontakt statt, um kleinere Probleme schnell zu klären. Exposés, Treatments und Drehbücher werden auch heute noch ausgedruckt, kopiert und aufgrund der Menge postalisch verschickt.

2.2.2 Die Kommunikation in der Projektentwicklung

Die Phase der Projektentwicklung beziehungsweise der Vorproduktion geht fließend aus der Stoffentwicklung hervor. Ist ein Stoff fertig entwickelt, arbeiten Organisations- und Kreativabteilung an der Umsetzung des Stoffes. In erster Linie entsteht ein Regiedrehbuch, welches Shooting Draft oder Shooting Script genannt wird.[41]

Alle Rahmenbedingungen für die Kreativabteilung müssen organisiert werden, damit ein reibungsloses Vorbereiten möglich ist. Termine, Konferenzen und Zusammenkünfte müssen geplant, kalkuliert und disponiert werden, damit verschiedene Teammitglieder, welche wohlmöglich aus verschiedenen Städten kommen, den Film entwickeln können.

Zum Anderen müssen aber auch schon die Dreharbeiten organisiert und kalkuliert werden. Dazu gehört auch die gesicherte Finanzierung durch Förderung, Ko-Produzenten oder Sponsorings.[42] Dafür werden weitere Mitglieder für das Team engagiert, wie beispielsweise der Produktionsleiter, welcher die Handlungsvollmacht vom Herstellungsleiter oder dem Produzenten zugewiesen bekommt. „Produktionsleiter sind für die organisatorische und ökonomische Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung des Projektes nach wirtschaftlichen Kriterien verantwortlich“[43] . Der Produktionsleiter sorgt für die Zusammenstellung des Stabes und engagiert dann alle fehlenden Posten.

Früh in der Phase der Projektentwicklung kommt ein Kameramann zum Kreativteam. In Zusammenarbeit aller Abteilungen wird die Realisierung des Filmes durch Gespräche vorangetrieben. Locationscouts suchen passende Motive für die Filmaufnahme. Durch Motivbesichtigungen wird dann über die richtigen beziehungsweise die gewünschten Motive mit dem Regisseur und auch den Redakteuren entschieden.[44] Genauso verhält es sich mit der Besetzung der Rollen. Dabei werden professionelle Castingagenturen beauftragt, die dann nach Vorgaben des Regisseurs passende Kandidaten zur Auswahl stellen.[45] Desweiteren kommt der Aufnahmeleiter zum Team, der vorrangig für die Realisierung der Dreharbeiten verantwortlich ist. Das bedeutet, er organisiert Drehgenehmigungen, Fahrzeuge, Hotels und schreibt verschiedene Reisepläne. Dafür telefoniert er, schreibt E-Mail und versendet Faxmitteilungen an Dienstleister. In gemeinschaftlicher Arbeit mit dem oder der Regieassistentin wird dann ein Drehplan[46] aufgestellt.[47] Ein Drehplan ist der Zeitplan für die Dreharbeiten in der Produktion. Je nachdem wie Motive, Schauspieler oder Fahrzeuge verfügbar sind, werden dann die Szenen, nicht chronologisch, in den Drehplan eingebaut.[48][49] Die Regieassistenz stellt dabei den Vermittler zwischen Kreativ- und Organisationsabteilung dar.

„Je nach Größe des Projektes gibt es eine Erste und eine Zweite Regieassistenz […]. Die Tätigkeiten umfasst während der Vorbereitung der Dreharbeiten: Absprachen über technische und zeitliche Abläufe, Zeitplanung, Einrichten des technischen Drehbuches, Motivbesichtigungen und Absprachen mit Produktionsleitung und Team, Mitarbeit an der Erstellung des Drehplanes.“[50]

Durch intensive Zusammenarbeit von Regisseur und Kameramann entsteht eine Auflösung des gesamten Films. Dies bedeutet, dass der Film beziehungsweise das Drehbuch in einzelne Kameraeinstellungen eingeteilt wird.[51] Damit im Zusammenhang entstehen Storyboards. Hierfür werden die Kameraeinstellungen in Skizzen festgehalten. Wichtig sind Storyboards für Filme mit hohem technischem Aufwand in der Nachbearbeitung, wie Animationsfilme und Werbespots.[52] Vor allem bei Werbespots sind sie Grundlage für die Kommunikation mit den Kunden, denn oft sind diese medien- und filmfremd und bekommen so Einblick in ihren zu drehenden Film.[53]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Beispiel eines Storyboards[54]

Die Verbindung zwischen den Teammitgliedern wird in dieser Produktionsphase vorrangig persönlich gehalten. Um Absprachen zu treffen, kommen alle Teammitglieder zu gemeinsamen Konferenzen zusammen und besprechen die Details der Umsetzung oder der Organisation. Für kleinere Absprachen zwischen einzelnen Personen dienen auch Telefongespräche. In verschiedenen Dokumenten werden die Vereinbarungen niedergeschrieben. Zum einen gibt es sogenannte Regieauszüge in denen alle Details für alle Departments zusammen gefasst werden.[55] Beiläufig fertigen verschiedenste Departments auch eigene Auszüge an, die dann in der Abteilung intern verteilt werden.

Da in dieser Produktionsphase immer mehr Teammitglieder zum Team stoßen, werden auch Drehbücher als Hardcopy oder als digitale Kopie verteilt. Vorranging werden Listen und Drehbücher heute noch auf Papier gedruckt oder kopiert. Denn diese Ausdrucke und Kopien sind immer die Grundlage für das Zusammenarbeiten in der Vorbereitung und auch später im Produktionsprozess. Änderungen müssen erneut verteilt werden, um das Team auf den neusten Stand zu bringen.

Die Kommunikation nach außen, also vor allem die Arbeit von Produktions- und Aufnahmeleiter zu Behörden, Hotels, Reisebüros und Ähnlichem, wird größtenteils über Telefonate, Telefaxe und E-Mails abgehandelt.

2.2.3 Die Kommunikation während der Produktion

Die Produktion bezeichnet den Realisierungszeitraum eines Filmes. Dabei wird immer von den Dreharbeiten gesprochen. Während der Dreharbeiten werden alle in der Projekt- und Stoffentwicklung vorbereiteten Szenen des Drehbuches gefilmt.[56] Die Dreharbeiten folgen dem Drehplan.[57] Während der Filmarbeiten gibt es weitere Aufspaltungen des Teams. Zum einen gibt es ein Team am Set, ein Team im Büro und gegebenenfalls auch schon ein Team, welches sich mit der Nachbereitung beschäftigt. Das Team am Set ist für die Umsetzung, das Team im Büro weiterhin für die Organisation und das Team im Schnitt vor Allem für die Kontrolle des Filmmaterials verantwortlich.

Die Verbindung zwischen den einzelnen Teilteams wird meist telefonisch oder über persönliche Gespräche gehalten. Jegliche Arbeiten aus dem Büro werden auch über den sogenannten Produktionsfahrer überliefert. Nahezu täglich gibt es bei Filmproduktionen Änderungen im Drehplan, dem Drehbuch oder auch anderer organisatorischer Dinge. Deshalb werden jedem Teammitglied täglich aktuelle Informationen schriftlich übermittelt. Auf sogenannten Dispositionen[58] werden alle Informationen für den nächsten Drehtag zusammengefasst, um damit das gesamte Team über alle Abläufe zu informieren. Diese Dispositionen werden in Papierform am Set verteilt. Teilweise werden diese auch zur doppelten Absicherung per E-Mail verschickt, da es vorkommen kann, dass nicht jedes Teammitglied am Set ist, sondern anderweitig etwas vorbereitet. Genauso verhält sich das mit allen anderen Änderungen wie neue Drehbuchseiten, welche so an das Team übermittelt werden.[59]

Die Kommunikation am Set läuft zum großen Teil über Funkstrecken. Einzelne Departments, welche immer am Set seinen müssen, sind mit Funkgeräten verbunden, um so ruhig wie möglich untereinander zu kommunizieren. Die höchste Priorität hat dabei das ruhige Zusammenarbeiten, denn bei teilweise über 100 Mitarbeitern[60] ist es ansonsten schwierig eine gute Arbeitsatmosphäre herzustellen. An Filmsets gibt es sogenannte Kommandostrukturen mit denen jedes Teammitglied über den aktuellen Status der Dreharbeiten informiert wird. Die Kommandos werden laut am Set verkündet.[61]

Die Kommandos sind wichtig für die Kommunikation, denn in den meisten Fällen werden Filmteams immer anders zusammen gestellt. Auf Grund dieser Tatsache kennen sich viele Teammitglieder auch nicht, was die Sache weiter erschwert. Die Kommandos helfen dann dabei sich zu orientieren. Es ist dabei zwar nicht gesagt, dass die Zusammenarbeit dadurch reibungslos funktioniert, doch kann durch die Vereinheitlichung die Effizienz gesteigert werden. Das Zusammenarbeiten zwischen den einzelnen Departments wird dadurch erleichtert und der Kennenlernprozess beschleunigt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Die wichtigsten Kommandos am Filmset

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass in der Produktionsphase viel über persönlichen Kontakt, ob direkt oder per Telefon oder Funkgerät kommuniziert wird. Dabei gibt es nur wenige direkte Kommunikationsvermittler zwischen den einzelnen Gruppen. Meist übernimmt die Set-Aufnahmeleitung den Telefonkontakt zum Büro und zum Schneideraum. Die Fahrer sind die Boten der gedruckten Änderungen. Damit im Zusammenhang werden Informationen oft per Papier, aber auch per E-Mail verteilt. Vor allem für Teammitglieder, welche den gesamten Tag am Set verbringen, ist es schwierig an neue Informationen zu kommen, so wird in der Regel abends mit Ausdrucken und Kopien über den weiteren Verlauf der Produktion informiert.

2.2.4 Die Kommunikation während der Nachbereitung

Die Nachbereitung beschreibt den letzten Schritt der Filmproduktion. Während der Nachproduktion wird das aufgenommene Bildmaterial geschnitten, das Film- oder Videomaterial digital bearbeitet, gegebenenfalls 3D-Computergrafiken (engl. CGI) eingefügt und die komplette Fertigung des Tons, inklusive der Mischung des Originaltons, der Nachsynchronisationen und der Filmmusik, vorgenommen. Zu guter Letzt werden für die Verwertung von Kinofilmen 35 Millimeter Filmkopien erstellt.[62]

Die Kommunikation zwischen der Produktionszeit und der Nachbereitungszeit wird durch ein wichtiges Dokument gehalten, dem sogenannten Cutterbericht[63]. Dieser Bericht ist ein am Set von der Continuity erstelltes Dokument, welches Daten wie die Meterzahl des Filmmaterials bzw. den Timecode enthält, zudem gibt es Aufschluss darüber, welche Optik oder welches Material genutzt wurde. Im Cutterbericht wird vermerkt, welchen Take der Regisseur in seinem Film haben möchte und welchen nicht. Daran orientieren sich erst das Kopierwerk, welches nur gewollte Takes kopiert und zum anderen der Editor, der nun relativ unabhängig die Wunschtakes des Regisseurs zusammenschneiden kann.[64]

„Die erste Aufgabe des Cutters ist es[…], die richtigen Szenen und die besten Takes auszusortieren und sie in der Reihenfolge, die das Drehbuch verlangt, grob zusammenzuschneiden. Nach diesem Rohschnitt erfolgt der Feinschnitt. Jetzt wird dem Film ein filmischer Rhythmus gegeben, es werden Bewegungsübergänge korrigiert und Zwischenschnitte eingefügt.“[65]

Für die Postproduktion wird ähnlich wie für die Produktion ein Plan erstellt, der Nachbereitungsplan. In diesem werden Deadlines und Abnahmetermine gesetzt. Koordiniert werden größere Postproduktionen von einem sogenannten Post-Production-Supervisor[66]. Er ist dafür verantwortlich, dass die technischen Anforderungen, welche alle beteiligten, technischen Posten haben, gegeben sind und gemeinsam funktionieren. Er muss sich deshalb mit verschiedenen Systemen auskennen und Schnittstellen zur Zusammenarbeit herstellen.[67]

Je nachdem wie der Regisseur Einfluss auf den fertigen Filmes hat, ist dieser beim Schnitt seines Filmes dabei.[68] CGI-Bilder, die Tonmischung und das Einfügen der Musik werden meist auch von Ihm abgenommen. Zudem haben sowohl Produzent und gegebenenfalls auch Redakteure Mitspracherecht. Ist eine Partei nicht zufrieden, wird nachgebessert. Der Regisseur hat dabei nicht immer das letzte Wort beim Final Cut, denn es entscheidet nicht immer die künstlerische Intention des Regisseurs, sondern meist die kommerziellen Chancen beim Publikum. Nach Testscreenings werden Filme oft umgeschnitten.[69][70] Der Produzent oder die Redaktion lassen dann den Editor beziehungsweise den Schnittmeister eine Version anfertigen, die nach Auswertung der Testzuschaueraussagen, ein besseres Einspielergebnis erwarten lässt. Fernsehredaktionen haben auch eigene hausinterne Vorgaben, die ein Film erfüllen sollte.

Die Kommunikation findet in dieser Produktionsphase persönlich oder per Telefon statt. Briefkontakt kommt nur zustande, falls beispielsweise eine Filmsequenz auf einem Datenträger zur Voransicht verschickt wird. Dies kann auch online passieren. Es werden spezielle Treffen vereinbart, damit Regisseur, Produzent oder Redakteur zu Abnahmen zusammenfinden und über die Probleme oder Veränderungen im Schnitt reden.[71]

2.3 Einschätzung der klassischen Kommunikation

Die klassische Kommunikation ist gekennzeichnet durch viele persönliche Gespräche und Telefonate. Papiermitteilungen sind häufig, denn oft sind diese Dokumente Grundlage für Gespräche. Ebenso werden E-Mails zur schnellen digitalen Übermittlung von Informationen und Dateien genutzt.

2.3.1 Stärken der klassischen Kommunikation

Die Kommunikation über die klassischen Wege, also Konferenzen, Telefonate oder per Brief hat sich über die Jahre bewährt und etabliert. Persönlich mit den Menschen zu sprechen oder zu telefonieren ist schnell und hilft Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

Bei der Stoffentwicklung ist es wichtig für Autoren schnell Partner und Unterstützer zu finden. Dafür wurde das System der Pitchings eingerichtet, welches auch in der Projektentwicklung anzutreffen ist. Damit wird zwar ein relativ kleines, aber dennoch sehr spezielles Publikum angesprochen, was für den Präsenter von Vorteil sein kann. Denn es wird genau das Publikum angesprochen, welches angesprochen werden soll.

Bei der Entwicklung des Drehbuches ist es wichtig Kontakt mit Redaktion und Produzent zu halten. Konferenzen bieten eine gute Grundlage, um über Änderungen zu diskutieren, denn im direkten Gespräch können Details besser erläutert werden als schriftlich. Rückfragen sind somit schnell und unkompliziert möglich. Die Grundlagen dabei sind die Dokumente der Stoffentwicklung. Ohne diese Dokumente wäre es schwer nicht aneinander vorbei zu reden.

Ähnliches gilt in der Projektentwicklung. Konferenzen haben den Vorteil, dass sich die einzelnen Departments untereinander besprechen und dabei Verabredungen treffen können. Oft sind die Übergänge fließend. Ein einfaches Beispiel belegt dies. Wer besorgt die Perücke der Schauspielerin? Ist es die Requisite oder die Maske oder das Kostüm? So können schnell, unkompliziert und in Sekunden schnelle Vereinbarungen getroffen werden. Telefonate helfen ebenfalls weiter. Insgesamt bewirkt der ständige persönliche Kontakt ebenso ein besseres Kennenlernen der einzelnen Teammitglieder, was sich im weiteren Verlauf der Produktion vorteilhaft auswirken könnte.

Auch organisatorische Fragen lassen sich schnell klären. Bei der Suche und Akquise des Stabes, kann telefonisch schnell erforscht werden, in wie weit der Wunschkandidat den Job annehmen kann. Zudem bekommt der potentiell Angestellte schnell persönlichen Kontakt zum Team.

Während der Produktionszeiträume ist die Kommunikation zwischen den angesprochenen Einzelteams praktikabel. Via Telefon können einfach Dinge durchgegeben werden, ohne dabei die Dreharbeiten zu stören. Dispositionen, Drehpläne und alle anderen schriftlichen Dokumente, die den Stabmitgliedern in die Hand gegeben werden, sorgen für ausreichende Informationen. Mit diesen können sich die Teammitglieder selber auf den aktuellen Stand bringen. Durch Cutterberichte kommuniziert der Regisseur indirekt mit dem Editor, wie er mit dem Material umgehen muss, welches er bekommen hat.

In der Nachbereitung dienen Gespräche direkt im Schnittraum oder im Studio des 3D-Animators dazu Details zu besprechen. Zudem ist der Schnitt ein hochkreativer Prozess, der Einfluss auf den Film ausübt. In Gesprächen zwischen Produzent, Regisseur, Redakteur und Cutter lassen sich so gemeinschaftliche Entscheidungen Treffen und Kompromisse schließen, damit jeder der teilnehmenden Parteien seinen entsprechenden Einfluss auf den Schnitt nehmen kann.

2.3.2 Schwächen der klassischen Kommunikation

Die Kommunikation in Filmproduktionen ist zwar sehr durchdacht und funktioniert, doch zeigt sie auch signifikante Schwächen auf. So könnte Nutzen und Aufwand in Frage gestellt werden.

In der Phase der Stoffentwicklung entstehen Unmengen an inhaltlichen Entwürfen, die alle auf Papier gebracht werden und auch schnell wieder im Papierkorb verschwinden. Daraus resultiert in dieser Phase ein hoher Bedarf an Papier, denn so hat beispielsweise ein 120-minütiger Film auch ein 120-seitiges Drehbuch.[72] Zusätzlich werden viele Reisen getätigt, um gemeinsame Treffen zu organisieren, denn in vielen Fällen wohnt der Regisseur nicht dort, wo der Produzent sein Unternehmen hat und auch nicht dort wo der eventuelle Ko-Produzent arbeitet. Durch diese Dinge entstehen Kosten. Mit den angesprochenen Pitchings wird zwar ein professionelles Expertenpublikum erreicht, doch ist dieses Publikum oft sehr klein und somit müssen eventuell sogar mehrere Pitchings durchgeführt werden, um genügend Partner zu finden.

Die Phase der Projektentwicklung zeigt ebenfalls einige Schwächen. Ist beispielsweise ein Teammitglied verhindert und kann nicht zur vereinbarten Konferenz kommen, fehlen ihm wichtige Informationen. Persönlich bei einer Besprechung dabei zu seien und jedes Detail mitzubekommen kann sich als sehr wertvoll herausstellen. Die Koordination von größeren Besprechungen mit vielen Departments erfordert deswegen einen hohen Aufwand an Organisation, um alle Teammitglieder an einen Tisch zu bekommen. Weitere Missverständnisse kommen zu Stande, wenn beispielsweise das Team in den Vorbereitungen noch nicht komplett ist und bei Besprechungen über kleine Details gesprochen wird, die später wichtig sein könnten. Zwar werden zum Teil Gesprächsprotokolle und daraus später Auszüge angefertigt, doch können hier schnell Details verloren gehen, wenn die Abteilungen ihre Schwerpunkte anders setzen. Oft stellen auch ganz simple Dinge Probleme dar. Um zum Beispiel Drehpläne, Regieauszüge oder ähnliches zu erstellen gibt es verschiedene Programme, wie Sesam[73], Fuzzlecheck[74] oder MovieMagic[75] auf dem Markt, die miteinander nur schlecht oder gar nicht kompatibel sind. Problem könnte sein, dass diese Programme zwischen 79 Euro für Fuzzlecheck in der Standard Edition, 799 US-Dollar für Movie Magic's Newest Releases EP Budgeting 6 und Scheduling 4[76] und das Sesam-Komplettpaket für 6900 Euro pro Lizenz[77] kosten und damit eine Investition darstellen.

In der Produktionsphase sind vor allem die wenigen Vermittler zwischen den verschiedenen Teams das Problem. Gibt es kurzfristige Änderungen im Zeitplan oder der Disposition für den Folgetag, müssen diese mitgeteilt werden. Eine Garantie, dass alle Teammitglieder erreicht werden, gibt es offensichtlich nicht.

[...]


[1] Im Internet unter www.crew-united.com

[2] Vgl. am Beispiel Film&TV Kameramann 04/2009, 14-21

[3] Vgl. Ffa.de: FFA Info 01/2009 (PDF), 11, abgerufen am 01. Juli 2009

[4] Vgl. Soyouwann.com: Soyouwannamake a Low-Budget-Movie?, abgerufen am 05. August 2009

[5] Vgl. am Beispiel Spiderman 2 Guardian.co.uk 2004: Anatomy of a blockbuster, abgerufen am 05. August 2009

[6] Vgl. Crew-united.com: Jobs: No-Budget-Angebote, abgerufen am 03. August 2009

[7] Vgl. Casting-network.de 2007: Drei Kölner Schauspieleragenturen beziehen Stellung!, abgerufen am 03. August 2009

[8] Vgl. am Beispiel Movie Beispiel Entertainmentpartners.com: Online Store, abgerufen am 23. Juni 2009

[9] RP-Online.de 2003: Mario Adorf ist der Großverdiener der deutschen Filmstars, abgerufen 18. Juni 2009

[10] o.V., Regie.de o.J: Berufsbilder beim Film., abgerufen 19. Juni 2009

[11] Vgl. von Ribbeck, Dietrich 1990, 19 ff.

[12] Vgl. Berthoud, Martin / Beuthner, Thomas / Blum, Martin, et al. 2002, 13 ff.

[13] Reil, Andreas A. 2008, 16

[14] Armer, Alan A. 1998, 7

[15] Vgl. Travis, Mark W. 1999, 149 ff.

[16] Vgl. Berthoud, Martin / Beuthner, Thomas / Blum, Martin, et al. 2002, 21

[17] Vgl. Schröder, Nicolaus Juli 1995, 47

[18] Vgl. Vgl. von Ribbeck, Dietrich 1990, 20 f.

[19] Berthoud, Martin / Beuthner, Thomas / Blum, Martin, et al. 2002, 12

[20] Vgl. von Ribbeck, Dietrich 1990, 20 f.

[21] Vgl. Niemeyer, Käthe / Braker, An Dorthe / Hübner Frank, et.al. 2001, 32 ff.

[22] Vgl. Berthoud, Martin / Beuthner, Thomas / Blum, Martin, et al. 2002, 18 f.

[23] Vgl. von Ribbeck, Dietrich 1990, 20.

[24] Vgl. Dress, Peter 2002, 52

[25] Vgl. Berthoud, Martin / Beuthner, Thomas / Blum, Martin, et al. 2002, 175 ff.

[26] Vgl. Dress, Peter 2002, 32

[27] Kup, Johannes / Baur, Gülseli Bille Amsel via Credofilm.de 2008, abgerufen am 21. Juni 2009

[28] Vgl. Wendling, Eckhard 2008, 13ff.

[29] Vgl. Reil, Andreas A. 2008, 12

[30] Berthoud, Martin / Beuthner, Thomas / Blum, Martin, et al. 2002, 180

[31] Vgl. Field, Syd / Meyer, Andreas / Witte, Gunther / et. al: 2006, 125 ff.

[32] Vgl. Movie-College.com o.J.: Exposé, abgerufen am 21. Juni 2009

[33] Vgl. Dress, Peter 2002, 19

[34] Vgl. Medienboard.de Januar 2005: Vergaberichtlinien, abgerufen am 21. Juni 2009

[35] Vgl. MDM-Online.de o.J.: Förderung von Stoff- und Projektentwicklung, abgerufen am 21. Juni 2009

[36] Kurz, Sibylle 2008, 25

[37] Informationen im Internet unter www.finaldraft.com

[38] Informationen im Internet unter www.screenplay.com

[39] Vgl. Reil, Andreas A. 2008, 32

[40] Vgl. Berthoud, Martin / Beuthner, Thomas / Blum, Martin, et al. 2002, 179 f

[41] Vgl. Reil, Andreas A. 2008, 16

[42] Vgl. IIjine, Diana / Keil, Klaus 2000, 229 f.

[43] Vgl. Berthoud, Martin / Beuthner, Thomas / Blum, Martin, et al. 2002, 17

[44] Vgl. Maier, Robert G. 1994, 2

[45] Vgl. Niemeyer, Käthe / Braker, An Dorthe / Hübner Frank, et.al. 2001, 39 ff.

[46] Beispiel siehe Anlage 11

[47] Vgl. Berthoud, Martin / Beuthner, Thomas / Blum, Martin, et al. 2002, 22

[48] Vgl. von Ribbeck, Dietrich 1990, 20 f.

[49] Vgl. Wendling, Eckhard 2008, 34

[50] Berthoud, Martin / Beuthner, Thomas / Blum, Martin, et al. 2002, 22

[51] Vgl. Movie-College.com o.J.: Shotlist, abgerufen am 21.06.2009

[52] Vgl. Begleiter, Marcie 2003, 15

[53] Vgl. Begleiter, Marcie 2003, 32

[54] Sherlock, Steven 2008

[55] Vgl. Wendling, Eckhard 2008, 40 ff.

[56] Vgl. Travis, Mark W. 1999, 291 f.

[57] Vgl. Dress, Peter 2002, 322 f.

[58] Beispiel siehe Anlage 10

[59] Vgl. Wendling, Eckhardt 2008, 79 f., 210 f.

[60] Vgl. Beispiel: Crew-United.com 2008: 1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde, abgerufen am 22. Juni 2009

[61] Vgl. Movie-College.com o.J.: Kommandos, abgerufen am 22. Juni 2009

[62] Vgl. Film&TV Kameramann 01/2008, 58-61

[63] Beispiel siehe Anlage 9

[64] Vgl. Niemeyer, Käthe / Braker, An Dorthe / Hübner Frank, et.al. 2001, 175

[65] Burder, John 1999, 8

[66] Vgl. Digitalrebellion.com: Glossar: Post-Production-Supervisor, abgerufen am 22. Juli 2009

[67] Case, Dominic 2004, 28

[68] Vgl. Movie-College.com o.J.: Posproduktion: Fazit, abgerufen am 22. Juni 2009

[69] Vgl. Kino.de / Kittle, Bettina September 2006: Testscreening: Wenn das Publikum entscheidet, abgerufen am 22. Juli 2009

[70] Vgl. Film&TV Kameramann 01/2008, 58-61

[71] Vgl. Accenture.net / Davenport, Thomas H. / Harris, Jeanne G. et al. 2004: The Return of Enterprise Solutions:

The Director's Cut (PDF), 2, abgerufen am 22. Juli 2009

[72] Vgl. Forsternet.org / Bühler, Urs 2002: Drehbuch Formatierung (PDF), 1, abgerufen am 22. Juli 2009

[73] Im Internet unter www.sesamsoft.de

[74] Im Internet unter www.fuzzlecheck.com

[75] Im Internet unter www.entertainmentpartners.com

[76] Vgl. Entertainment Partners: EP Scheduling via entertainmentpartners.com, abgerufen am 21. Juni 2009

[77] Sesam Preisliste auf Anfrage unter info@sesamsoft.de, Stand vom August 2009

Details

Seiten
163
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640874590
ISBN (Buch)
9783640874460
Dateigröße
2.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v169149
Institution / Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)
Note
1,0
Schlagworte
Filmproduktion Filmproduktionen Produktion Film Filme Bachelor Bachelorarbeit Martin Grau Martin Grau Online Onlinetool Tool Onlinetools Tools Kooperation Onlinetools zur Kooperation bei Filmproduktionen StudiVZ Facebook MySpace Crew-United Mydrive Mydrive.ch New-Talent Plotbot Wreckamovie Pitch Point Pitchpoint

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