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Intertextualität und Paul Celans Übersetzungen Osip Mandel'štams - Mandel'štam in Celans "Es ist alles anders" und "Nachmittag mit Zirkus und Zitadelle"

Hausarbeit (Hauptseminar) 2009 26 Seiten

Russistik / Slavistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Intertextualität
2. 1 Allgemeine Definitionen
2. 2 Intertextualität bei Paul Celan
2. 3 IntertextuelleAspektebeiOsipMandel'štam

3. Paul Celans Übersetzungen von Osip Mandel'štams Lyrik
3. 1 Kurzer Umriss der Lyrik Paul Celans
3. 2 KnappeCharakterisierung OsipMandel'štams Lyrik

4. Osip Mandel'štam in Paul Celans Niemandsrose
4. 1 Akmeismus
4. 1 Esistalles anders
4. 2 Nachmittag mit Zirkus und Zitadelle

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Gegenstand dieser Arbeit ist die Intertextualität in Paul Celans und Osip Mandel'štams Lyrik. Einen weiteren Schwerpunkt dieses Aufsatzes bilden die Übersetzungen Mandel'štamscher Lyrik durch Celan. Außerdem soll die Rolle Mandel'štams in und für Celans Werk näher betrachtet werden. Abschließend werden Teile aus Paul Celans Es ist alles anders und Nachmittag mit Zirkus und Zitadelle unter die Lupe genommen. Dabei soll versucht werden Mandel'štams Einfluss auf Celan, anhand dieser beiden Gedichte aus dem 1963 erschienenen Gedichtzyklus Die Niemandsrose zu belegen, da dieser Mandel'štam gewidmet wurde.

Einleitend soll eine Reihe intertextueller Theorien knapp umrissen werden. Zu den vorgestellten Konzepten gehört Julia Kristevas Konzept vom entgrenzten Text, Michail Bachtins Thesen zu Dialogizität und Ambivalenz, Erkenntnisse aus Jean Starobinskis Untersuchung von Ferdinand de Saussures Anagramm-Studien, Jay Claytons und Eric Rothsteins Untersuchungen textueller Momente, genauso wie Gérard Genettes Argumentation sowie die Konzepte Renate Lachmanns und Roland Barthes.

Darauf folgend werden intertextuelle Aspekte in Celans Lyrik anhand der Thesen in Robert Kleindiensts, Beim Todei Lebendig! Paul Celan im Kontext von Roland Barthes' Autorenkonzept. Einepoetologische Konfrontation, erläutert. Eingegangen wird dabei auf den „Text als 'Gewebe von Zitaten'“1. Desweiteren dienen Susanne Holthuis' Thesen in Intertextualität - Aspekte einer rezeptionsorientierten Konzeption, der Veranschaulichung der Konstruktion einer „'intertextuellen Textwelt' am Beispiel [von] Celans 'Gauner- und Ganovenweise'“ 2.

Anschließend an die Darstellung Celans intertextueller Aspekte, fällt das Augenmerk auf die Intertextualität bei Mandel'štam. Eingegangen wird dabei auf seine Stein­Metapher sowie auf die Bedeutung der Gedicht-als-Flaschenpost-Metapher. Mandel'štams Dialog mit Anna Achmatova schließt diesen Argumentationsgang ab.

Einen Schwerpunkt dieser Arbeit bilden Celans Übersetzungen Mandel'štamscher Lyrik. Im ersten Teil der Analyse sollen Celans lyrische Verfahren umrissen werden. Anhand der Thesen Fred Lönkers, wird das Augenmerk von der Argumentation Winfried Menninghaus' über „Wissen oder Nicht-Wissen - Überlegungen zum Problem des Zitats bei Celan und in der Celan-Philologie “3 auf die „Überlegungen zu Celans Poetik der Übersetzung“4 in Chaim Shohams und Bernd Wittes Datum und Zitat bei Paul Celan - Akten des Internationalen Paul Celan­Colloquiums Haifa 1986 gerichtet. Die Untersuchungen Florence Pennones in Paul Celans Übersetzungspoetik - Entwicklungslinien in seinen Übertragungen französischer Lyrik schließen den ersten Teil der Analyse Celans lyrischer Verfahren ab. Dies geschieht am Beispiel der Entwicklung von „Mandelstams 'Flaschenpost' zu Celans 'Besetzbarkeit des Gedichts“5 unter Beachtung der Grundlagen von Celans Übersetzungen. Mit Hilfe der Thesen in Markus Mays, Peter Goßens und Jürgen Lehmanns Celan - Handbuch - Leben - Werk - Wirkung, soll von „Celans Poetik des Übersetzens“6 zu der „Dichtung Ossip Mandelstamms“7 übergeleitet werden. Der zweite Teil der Analyse dient der Charakterisierung Mandel'štams lyrischer Verfahren anhand der Argumente aus dem gerade erwähnten Werk.

Einen weiteren Schwerpunkt dieser Analyse bildet Mandel'štam in Celans Lyrik. Eröffnet wird der Argumentationsgang mit einer knappen Darstellung der Literaturströmung des Akmeismus, zu deren Vertretern Mandel'štam gehörte, der Celan in seiner literarischen Entwicklung stark beeinflusst hat. Die wissenschaftliche Arbeit Christoph Parrys, Mandelstam der Dichter und der erdichtete Mandelstam im Werk Paul Celans - Versuch zur Beleuchtung einer literarischen Beziehung, dient als Ausgangspunkt dieses Teils der Analyse. Geschildert werden dabei die „Vergleichbarkeit von Paul Celan und Osip Mandelstam“8 sowie Mandel'štams als auch Celans Entwicklung als Lyriker. Darauf folgend soll Mandel'štams Rolle in Celans, Es ist alles anders und Nachmittag mit Zirkus und Zitadelle, ermittelt werden. Schlussendlich wird auf „Mandelstams Funktion in der 'Niemandsrose'“9 eingegangen. Im gleichen Zusammenhang werden Wortspiele mit „ Mandel “10 erläutert.

2. Intertextualität

2.1 Allgemeine Definitionen

„...tout texte se construit comme mosaïque de citations, tout texte est absorption et transformation d'un autre texte. A la place de la notion d'intersubjectivité s'installe celle d'intertextualité, et le langage poétique se lit, au moins, comme double.“ Kristeva11

Einleitend sollen intertextuelle Konzepte erläutert werden. Doch was ist Intertextualität12 ? Die einfachste Definition besagt, dass sie einen Text-Text-Bezug darstellt, der eine Doppel- oder Mehrfachkodierung des Textes erzeugt. Mit anderen Worten ist es ein Aufeinandertreffen verschiedener Texte und Kontexte, beziehungsweise die Konfrontation eines Textes mit einer Vielzahl von Referenztexten. Zu Beginn sollen intertextuelle Momente mit Hilfe des Konzepts von Kristeva13 betrachtet werden. Kristevas poststrukturale Semiotik wurzelt im französischen Strukturalismus. Saussure, Jacques Lacan und Bachtin übten auf sie starken Einfluss aus. „Das Semiotiche und das Symbolische, das Subversive in der Sprache der Poesie, die Theorie der Intertextualität, die Semiotik des Fremden und die Rolle der Frau in der Gesellschaft sind ihre dominierenden Themen.“14 Als erstes soll Kristevas Konzept des entgrenzten Textes betrachtet werden. In diesem Konzept kann jedes Zeichen als Text begriffen werden. Im Vordergrund ihrer Studie steht die Interaktion zwischen Text und Gesellschaft, Text und Geschichte sowie zwischen literarischen Texten. Dabei orientiert sich Kristeva an Bachtins Thesen zur Dialogizität und Ambivalenz.

„Kristeva ordnet das poetische Wort auf einer horizontalen Kommunikations-Achse an, die Sender (das schreibende Subjekt) und Empfänger (Leser) miteinander verbindet, und auf einer vertikalen Achse, wo das Wort in seinem Kontext steht. Diese beiden Achsen findet sie in Bachtins Dialogizitätskonzept wieder, wobei Bachtin die Dynamik zwischen Sender und Empfänger, zwischen Text und Kontext mit an deren Begriffen belegt, er15

Darauf aufbauend überträgt Kristeva die Eigenschaften des dialogischen Wortes Bachtins auf den dialogischen Text. Somit istjedes sprachliche Zeichen dialogisch und ambivalent. Die Erkenntnisse aus Starobinskis Untersuchung der Anagramm-Studien des Genfer Sprachwissenschaftlers und Begründers der modernen strukturellen Linguistik, Saussure16,spielen außerdem eine entscheidende Rolle bei Kristevas Konzept. Aufbauend auf Saussures Definition des Anagramms als „Wörter, die durch Zerstückelung und kryptische Techniken der Buchstabenverstellung in die Verse eingeschrieben sind“17, entwickelt der Literaturwissenschaftler Starobinski den Terminus des Doppelzeichens. Mit dem Doppelzeichen ist die Vorstellung von einem Schreiber als Leser und ebenfalls von einem Schreiber, der das Gelesene im Schreiben doppelt, verbunden.

Als zweites soll Claytons und Rothsteins kulturkritisches Konzept kurz definiert werden. Dieses Konzept besagt, dass Intertextualität eine dynamische Interaktion zwischen männlichen und weiblichen Dichtern sowie zwischen weißen Autoren und der Literatur von Minderheiten, ermöglicht. Somit definieren Clayton und Rothstein Intertextualität aus soziologischer Perspektive, die aus diesem Blickwinkel betrachtet, eine Art Kulturkritik darstellt.

Interessant scheint außerdem das Konzept intertextueller Momente des Literaturwissenschaftlers Genette. Darin stellt er fünf Typen des Text-Text-Bezugs her. Die Intertextualität ist für ihn die Präsenz eines Textes in einem anderen. Paratextualität stellt den Rahmen eines literarischen Werkes dar. Zu diesem Rahmen gehören beispielsweise das Vor- und Nachwort sowie der Titel. Metatextualität bezeichnet den Kommentar eines Textes über einen anderen. Desweiteren stellt Architextualität einen unausgesprochenen Text-Text-Bezug dar. Der fünfte Typ ist die Hypertextualität, die gle]ichbedeutend ist mit Kristevas Verständnis der Intertextualität. „Der spatere Text wird als 'Text zweiten Grades' gelesen, 'der von einem anderen, früheren Text abgeleitet ist'“18. Diese beidem Textsorten werden als Geno- und Phänotext bezeichnet.

Relevant für diese Arbeit ist außerdem die Argumentation der Literaturtheoretikerin Lachmann.

„Die Autorin schreibt Spuren des kulturellen Gedächtnisses (bewußt, oder unbewußt) in den Text ein, die Leserin wiederum wendet, je nach kulturellem Hintergrund, Wissensstand oder Intention, eigene Lesestrategien an. Aus der Vorstellung von Literatur als Gedächtnishandlung entwickelt Lachmann ihre These von der Intertextualität als Gedächtnis des Textes [...] Das Kontinuum der Texte bildet einen Gedächtnisraum, in dem die Texte Fixpunkte des Gedächtnisses, der erinnerbaren Kultur sind. Die intertextuellen Bewegungen brechen diese Fixpunkte auf und lassen die Kultur dynamisch werden.“19

Ausgehend von dieser These wird eine doppelt Lektüre als wichtig empfunden. Außerdem unterteilt Lachmann Intertextualitätsstrukturen in zwei Arten. Die Kontamination und das Anagramm. Dabei ist die Kontamination das Ergebnis von Selektion der Einzelelemente verschiedener Referenztexte durch Montage. Im Gegensatz dazu ist das Anagramm, bestehend aus verteilten Elementen, die zusammengesetzt eine kohärente Struktur verschiedener Texte ergeben, das Präsentmachen verschiedener Referenztexte.

Abschließend soll die Vision eines grenzenlosen, ahistorischen Textraums, des Strukturalisten sowie Poststrukturalisten und Semiotikers Barthes20, erwähnt werden. Subsumierend lässt sich sagen, dass die Intertextualität viele Erscheinungsformen hat. Zu diesen gehört das Anagramm, als Wort unter dem Wort nach Saussure und das Paragramm, als Text unter dem Text sowie die Syllepse und das connective, als Doppelzeichen bei Riffaterre. Wichtig ist außerdem das Zitat und seine Derivate wie beispielsweise das Autozitat in dem der Dichter eigene Werke aufruft, das Zitatzitat, welches laut Literaturwissenschaftler Aage Hansen-Löve, das Zitieren eines anderen Mediums bezeichnet und das Zitieren historischer Ereignisse. Die Allusion, als nicht wörtliches und dadurch entgrenztes Zitat sowie einige weitere Formen der Intertextualität können diese Reihe fortführen.

2, 2 Intertextualität bei Paul Celan

„Ich möchte diese Arbeit jenen zueignen, deren Andenken ich darin eingeschrieben habe und die für mich als Autoren lebendig sind: Roland Barthes und Paul Celan.“21

Mit diesen Worten eröffnet der österreichische Schriftsteller, Kleindienst, seine wissenschaftliche Studie intertextueller Aspekte in Celans Lyrik in der Publikation, Beim Tode! Lebendig! Paul Celan im Kontext von Roland Barthes' Autorenkonzept. Das Gründungsmitglied des Literaturportals die flut, ist abgesehen davon Mitglied der Grazer Autorenversammlung, der Salzburger Autorengruppe sowie der Gesellschaft für Kompositionsforschung und Verbindung der Künste Namens KOFAKTOR. Seine literarischen Schwerpunkte sind Lyrik, Dramatik und Prosa. Aus den oben genannten Gründen scheint Kleindienst relevant für die folgende Analyse.

In der angesprochenen Studie betrachtet Kleindienst den Text als Zitat in Gewebeform. In Anlehnung an Kristeva, „bestimmt Roland Barthes den Autor als Repetitor fremder Rede, indem er davon spricht, dass der Text ein 'Gewebe von Zitaten aus unzähligen Stätten der Kultur' ist“22. Radikal ausgedrückt wird Celan ausgehend von dieser Aussage „seiner Autor-Funktion [beraubt und] zu einem Repetitor von Gelesenem und Gehörtem [...der] als Schreibender nicht mehr die Stimmungen, Leidenschaften, Gefühle und Eindrücke in sich trägt, sondernjenes riesige Wörterbuch, aus dem er schöpft.“23

Diese These wird beispielsweise durch Celans In Eins, in dem Anspielungen auf Schriftsteller wie Büchner, Breton, Dante, Heine, Mandel'stam und auf Rimbaud sowie Stifter wiederzufinden sind, „neben einer beachtlichen In-Eins-Setzung welthistorischer Ereignisse und verschiedenster Sprachen, bestätigt.“24

„Mit diesem Verweben von Texten steht Celan in poetologischer Nähe zu Ossip

Mandel'štam, dessen Andenken er seinen Gedichtsband Die Niemandsrose widmete und in dem sich ebenfalls eine Agglomeration intertextueller Bezüge findet.“25

Die Thesen der Philologin Holthuis' in Intertextualität - Aspekte einer rezeptionsorientierten Konzeption helfen bei der Veranschaulichung intertextueller Aspekte in Celans Lyrik. Holthuis begründet ihre Thesen anhand einer exemplarischen Interpretation Celans Gauner- und Ganovenweise.

„EINE GAUNER- UND GANOVENWEISE GESUNGEN ZU PARIS EMPRES PONTOISE VON PAUL CELAN AUS CZERNOWITZ BEI SADAGORA Manchmal nur, in dunklen Zeiten, Heinrich Heine, An Edom Damals, als es noch Galgen gab, da, nicht wahr, gab es ein oben.

Wo bleibt mein Bart, Wind, wo mein Judenfleck, wo mein Bart, den du raufst? Krumm war der Weg, den ich ging, krumm war er, ja, denn,ja, er war gerade. Heia. Krumm, so wird meine Nase. Nase. Und wir zogen nach Friaul.

[...]


1 Robert Kleindienst, Beim Tode! Lebendig!, Bd. 567, 2007, S. 43.

2 Susanne Holthuis, Intertextualität - Aspekte einer rezeptionsorientierten Konzeption, Bd. 28, 1993, S. 241.

3 Chaim Shoham und Bernd Witte, Datum und Zitat bei Paul Celan, Bd. 21, 1981, S. 81.

4 Datum und Zitat bei Paul Celan, S. 211.

5 Florence Pennone, Paul Celans Übersetzungspoetik, 2001, S. 46.

6 Markus May, Peter Goßens und Jürgen Lehmann (Hg.), Celan - Handbuch, 2008, S. 180.

7 Celan-Handbuch , S. 164.

8 Christoph Parry, Mandelstam der Dichter und der erdichtete Mandelstam im WerkPaul Celans, 1918, S. 14.

9 Mandelstam derDichter und der erdichtete Mandelstam, S. 195.

10 Mandelstam derDichter unddererdichteteMandelstam, S. 184.

11 Manfred Geier, Die Schrift und die Tradition - Studie zur Intertextualität, 1985, S. 1.

12 Ansgar Nünning, Metzler Lexikon - Literatur- undKulturtheorie, 2004, S. 299 und Winfried Nöth, Handbuch derSemiotik, 2000, S. 122 und 392.

13 Handbuch derSemiotik, S. 120-24.

14 Handbuch derSemiotik, S. 120.

15 MiltosPechlivanos, EinführungindieLiteraturwissenschaft, 1995, S. 368.

16 Handbuch derSemiotik, S. 71-77.

17 EinführungindieLiteraturwissenschaft, S. 369.

18 EinführungindieLiteraturwissenschaft, S. 370.

19 EinführungindieLiteraturwissenschaft, S. 371.

20 Handbuch derSemiotik, S. 107-111.

21 Beim Tode! Lebendig!, S.1.

22 Beim Tode! Lebendig!, S.43.

23 Beim Tode! Lebendig!, S.43.

24 Beim Tode! Lebendig!, S. 44.

25 Beim Tode! Lebendig!, S. 44.

Details

Seiten
26
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640872527
ISBN (Buch)
9783640872831
Dateigröße
519 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v169119
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München – Slavische Philologie
Note
2,0
Schlagworte
Intertextualität Paul Celan Übersetzungen Osip Mandel'štam Es ist alles anders Nachmittag mit Zirkus und Zitadelle Lyrik Russisch Russland Deutschland Poetik Niemandsrose Akmeismus Julia Kristeva Michail Bachtin Jean Starobinski Ferdinand de Saussures Jay Clayton Eric Rothstein Gérard Genette Renate Lachmann Roland Barthes

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