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Bewusstwerdung und Positionierung Tonios als bürgerlicher Künstler in Thomas Manns "Toni Kröger"

Unter besonderer Berücksichtigung der Philosophien Nietzsches und Schopenhauers

Hausarbeit 2003 32 Seiten

Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Biografie Thomas Mann

2 Hintergrunde
2.1 Realismus/Naturalismus
2.2 Impressionismus, Symbolismus, Expressionismus
2.3 Weimarer Republik - Drittes Reich
2.4 Der Wandel des Begriffes „Burger"
2.5 Zur Burgerlichen Gesellschaft und literarischer Boheme

3 Die Thematik der Novelle
3.1 Zur Thematik
3.2 Nietzsche, Schopenhauer und Tonio Kroger

4 Analytisch-technische Betrachtungen
4.1 Inhaltsangabe und Aufbau
4.2 Entstehung und Form - Die Novelle
4.3 Erzahlperspektive und Leitmotivtechnik
4.4 Figurencharakterisierung und Konstellation
4.5 Sprache und Stil
4.6 Biografische Bezuge

Quellennachweis
Primarliteratur
Sekundarliteratur

1 Biografie Thomas Mann

Thomas Mann wurde am 06. Juni 1875 als zweiter Sohn des Senators und Kauf- manns Thomas Johann Heinrich Mann und seiner Ehefrau Julia, geborene Silva- Bruhns, in Lubeck geboren.

Der Vater starb 1891 als Thomas sechzehn Jahre alt war. Die angesehene Getreide- firma „Johann Sigmund Mann" wurde im 101. Jahr ihres Bestehens aufgrund einer testamentarischen Verfugung des Vaters liquidiert.

Die Mutter zog mit den Kindern nach Miinchen und lebte dort von den Zinsen ihres Vermogens. Sie gab den Brudern Thomas und Heinrich monatlich 160 bis 180 Mark, so dass sie keinem burgerlichen Beruf nachgehen mussten. Thomas stellte sich 1894 als Volontar in die Dienste einer Feuerversicherungsgesellschaft. Im gleichen Jahr entstand die Novelle „Gefallen". 1898 arbeitete er als Redakteur beim „Simplicis- simus". Aufter diesen kurzweiligen Tatigkeiten war Mann vom Beginn seiner beruf- lichen Laufbahn an freier Schriftsteller.

Die soziale Freiheit war sicher eine wichtige Voraussetzung der Entwicklung des Kunstlers Thomas Mann gewesen, in dessen Asthetik die Interessenfreiheit als Ironie, die sich in niemandes Dienst stellen lasst, eine wichtige Rolle spielte. Nach der Novelle „Gefallen", die ihm Eingang in die Kunstlerkreise Schwabings verschaffte, erschien 1898 „Der kleine Herr Friedemann ", womit die Grundlage fur eine lebens- lange Geschaftsbeziehung zum S. Fischer-Verlag geschaffen wurde. Mit den „Buddenbrooks" (1901) erlangte Thomas Mann seinen Durchbruch. Diese Entwick­lung ist keineswegs selbstverstandlich, da er kein guter Schuler war, vielmehr hasste er die Schule:

„ Ich verabscheute die Schule und tat ihren Anforderungen bis ans Ende nicht Genuge ..." (in: Kurzke: Lebensabriss, a.a.O., S. 24).

Mann war ein Autodidakt, die Tugenden seines Kunstlertums (Ehrgeiz, Qualitat, Form- und Stilgefuhl etc.) sind die Tugenden seiner guten Erziehung. Er druckte sich gewahlt aus, nie plump oder banal. Mann kritisierte nicht nur die Schule, sondern generell die Einrichtungen des wilhelminischen Staates. Zum Militardienst (1900) sagt er:

"Geschrei, Zeitvergeudung und eiserne Schmuckheit qualten mich uber die Maflen" (in: Kurzke: Gesammelte Werke XI, 112, E III, 191, a.a.O., S. 24).

Seine Sexualitat erstreckte sich auf beide Geschlechter. Diese Unzuverlassigkeit seines Geschlechterlebens empfand er als etwas, was ihn von der konventionellen Burgerlichkeit trennte und zum Kunstler bestimmte. Beziehungen hatte erzu Mary Smith und Paul Ehrenberg. 1905 heiratete er Katharina Pringsheim. Daraufhin folgte die Geburt der Tochter Erika, 1906 die Geburt des Sohnes Klaus, 1909 die Geburt des Sohnes Golo und 1910 die Geburt der Tochter Monika.

Der Kriegsausbruch von 1914 beeinflusste auch das Leben von Thomas Mann. Er selbst ist einer der herausragendsten Exponenten der Kriegsbegeisterung des deut- schen Burgertums und der deutschen Dichter und Denker von 1914. Wie Haupt­mann, Hofmannsthal, Dehmel, Kerr, Musil, Rathenau u.a. feierte er den Krieg, weil der Krieg Reinigung, Hoffnung und Befreiung von der Dekadenz sei.

Der Kunstler Thomas Mann, der jede Entscheidung als Vernichtung des Reichtums der Moglichkeiten begriffen hatte, entschied sich und bezog Stellung. Seine „Betrach- tungen eines Unpolitischen " (1918) enthielt eine Attacke auf Frankreich, Aufklarung, Jakobinismus, Revolution, Demokratie, Internationalismus, Rhetorik, Expressionismus, Satire, Fortschritt etc., zugunsten von Deutschtum, Romantik, Konservatismus, Monarchic, Wortlosigkeit, Ironie etc.

Heinrich Mann dagegen schlug sich auf der Seite frankophiler Pazifisten. Sein Essay „Zo!a“ empfand Thomas als politischen und zugleich personlichen Angriff. Von 1914 bis 1922 brach der Kontakt zwischen den Brudern ab. Mann sah sich selbst als einen „Unpolitischen" und wagte sich dennoch, in die ihm bis dahin unvertraute Sphare der Politik vorzudringen.

Das Kriegsende und die Ausrufung der Republik schockierten ihn, er lehnte zunachst die als franzosisch-westlich und kapitalistisch, also als undeutsch, verstandene Demo­kratie ab. Gberraschend war deshalb auch die Rede „ Von deutscher Republik" (1922), in der er die Deutschen aufforderte, die ihnen zugefallene Republik anzu- nehmen und sie mit Leben zu erfullen.

1924 erschien der Roman „Der Zauberberg". Die Produktionszeit reichte von 1913 bis 1924 und umfasste die Entwicklung von Asthetizismus liber die nationalkon- servative Parteinahme bis zum Republikanismus. 1929 erhielt Thomas Mann den Nobelpreis fur Literatur. Er erkannte schon fruh den Faschismus als Phanomen. Der Aufstieg des Nationalsozialismus zwang Mann, „den Unpolitischen", in die Rolle des Wahlkampfers fur die SPD. Als Kritiker der NSDAP hielt er z.B. die Reden „Deutsche Ansprache" (1930) und eine Rede vor Arbeitern in Wien (1932). Im Februar 1933 verlieft Mann Deutschland wegen einer Vortragsreise. Eine gezielte Denunziation, die Beschlagnahme seines Hauses und seines Vermogens, zeigte, dass Mann offensichtlich in Gefahr war, er kehrte also vorerst nicht nach Deutschland zuruck. 1936 wurde ihm die deutsche Staatsburgerschaft aberkannt und die Ehren- doktorwurde der Universitat Bonn entzogen. 1938 emigrierte er in die Vereinigten Staaten, wo er eine Gastprofessur an der Universitat Princeton (New Jersey) erlangte. Er betrat erst 1949 wieder deutschen Boden.

Die 16 Jahre wahrende Arbeit an dem religiosen Epos „ Joseph und seine Briider" konfrontierte ihn mit vielen religiosen Traditionen und Denkformen. Mann gelangte zu der Vorstellung, dass burgerliche Freiheit und sozialistische Gleichheit allein im Christentum versohnt werden konnen, weil die ins Soziale gewendete christliche Liebe auf die Gleichheit der Freien dringt. Ein unbelastetes Verhaltnis zu Deutsch­land kam nicht mehr zustande.

Mann vertrat die Kollektivschuldthese. In dem offenen Brief „Warum ich nicht nach Deutschland zuruckkehre“ (1945) schrieb er:

„ Es mag Aberglaube sein, aber in meinen Augen sind Bucher, die von 1933 bis 1945 in Deutschland gedruckt werden konnten, weniger als wertlos und nicht gut in die Hand zu nehmen. Ein Geruch von Blut und Schande haftet ihnen an; sie sollten alle eingestampft werden."

(in: Kurzke: Gesammelte Werke XII, 957, EVI, 37, a.a.O., S. 36)

Thomas Mann brachte so die in Deutschland gebliebenen Schriftsteller gegen sich auf, eine erregte offentliche Debatte schloss sich an. Im Goethe-Jahr (1949) be- suchte er Frankfurt und Weimar, doch war er von einem Gefuhl der Ohnmacht befallen. Die politische Resignation Manns nahm im letzten Lebensjahrzehnt wieder Zuge der asthetizistischen Politikferne seines Fruhwerkes an. Auch im dichterischen Werk trat das Politische weiter zuruck. Seine letzten Werke sind „Der Erwahlte" (Roman, 1951); „Die Betrogene" (1953); „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" (1954). Am 12. August 1955 starb Thomas Mann an Herzversagen.

2 Hintergriinde

2.1 Realismus/Naturalismus

Der Realismus ist ungefahr in der Zeit von 1850 bis 1890 einzuordnen und bezeich- net die literarische Epoche, die in Deutschland auf die Literatur des Biedermeier und des Vormarz folgte. In Deutschland ist die historische Einordnung also unge­fahr nach der Marzrevolution (1848).

Im Kontext zur Epoche des Realismus stehen die europaische Industrialisierung, politische Stagnation und weltanschaulicher Materialismus. Verknupft mit dem Realismus ist die Forderung nach der Darstellung des „Wirklichen“ in der Kunst. Im Unterschied zur Mimesis, der Nachahmung der Natur, bezogen die Realisten den neuen Wirklichkeitsbegriff auf die menschliche Gesellschaft.

Aufgabe der Kunst war es vielmehr, die gesellschaftlichen Verhaltnisse, in denen der Mensch lebt, zum zentralen Gegenstand der Darstellung zu machen. Sie soli ein wahres Bild des menschlichen Lebens skizzieren, das auf genauer Beobachtung und exakter Analyse der Lebensformen aufbaut. Kennzeichnend sind Beschreibun- gen mit realistischer Genauigkeit, exakte Milieuschilderungen und Charakteristiken der Personen. Grundlegend fur den deutschen Realismus war zwar der franzosische Realismus mit seiner sozialkritischen und antiburgerlichen Haltung, jedoch unter­schied sich der in Deutschland aufkommende „poetische Realismus" wesentlich vom franzosischen Realismus durch seine viel schwachere Auspragung der gesell- schaftskritischen Haltung. Eine poetische Verklarung, eine eher resignative Haltung und eine Erzahlweise, die sich des distanzierenden Humors bedient, zeichnet den Realismus in Deutschland aus. Die zwei wesentlichen Gattungen sind der Roman und die Novelle.

Wichtige Autoren dieser Zeit waren Friedrich Hebbel (1813 - 1863), Theodor Storm (1817 - 1888), Theodor Fontane (1819 - 1898), Gottfried Keller (1819 - 1890) und Wilhelm Raabe (1831 - 1910).

Der Naturalismus (1880 - 1900) ist dem Realismus verwandt, da beide dieselben geistigen und sozialen Wurzeln haben, aber die Naturalisten empfanden sich als radikaler. Die Naturwissenschaft wird zur Grundlage der Kunst.

Von dem wichtigsten Theoretiker des Naturalismus, Arno Holz, stammt die Formel: „Kunst = Natur - x". Das „x“ ist hier das „Material der Kunst, also die Sprache und die dichterischen Formen". Der Anspruch war, dass die Literatur die Wirk- lichkeit moglichst exakt abbilden sollte, also das „x" moglichst nach Null tendiert.

Die Begriffe „Natur“, „Wahrheit“, „Leben“ waren Bezeichnungen fur die Realitat. Die Naturalisten konzentrierten sich vor allem auf die Wiedergabe und Beschrei- bung moralischen und wirtschaftlichen Elends des Kleinburgertums. Die Naturalisten lehnten sich gegen soziale Missstande und den deutschen Obrigkeitsstaat auf, waren aber eher Pessimisten und boten keine Losungen an. Der Naturalismus war keine politische Bewegung mit Programm, sondern in erster Linie eine vorwiegend literarische Protestbewegung.

Wichtige Autoren dieser Zeit waren Gerhart Hauptmann (1862 - 1946), Johannes Schlaf (1862 - 1941) und Arno Holz (1863 - 1929).

2.2 Impressionismus, Symbolismus, Expressionismus

Als literarischer Begriff bezeichnet Impressionismus die Stromungen von 1890 bis 1910. Ausgangspunkt war die Abkehr vom Naturalismus, ins Zentrum ruckte im Impressionismus der sinnlich-subjektive Eindruck. Es war der einmalige, unverwech- selbare Augenblick, der mit hochster Genauigkeit und Eindringlichkeit wieder- gegeben werden sollte.

„ Die Isolierung der subjektiven, nicht begrifflich analysierten Empfindung fuhrte zur Auflosung der dinglichen Einheit in eine Folge von Reiz- wirkungen, zur Entmaterialisierung der nur noch in Stimmung wahr- nehmbaren Welt“ (in: Schuler-Duden - Die Literatur, S. 214)

Typische Merkmale fur die impressionistische Literatur waren das Zurucktreten der auBeren Handlung und eine lautmalerische Sprache.

Der Symbolismus (etwa 1860 - 1900) stand in Verbindung mit philosophischen Stromungen, der Philosophic Schopenhauers und Nietzsches u.a. Er verzichtete - im Gegensatz zum Naturalismus - prinzipiell auf Zweckhaftigkeit oder Wirk- absichten in politisch-moralischer, weltanschaulischer oder sozialer Hinsicht. Es fand keine reine Wiedergabe der Wirklichkeit, konkreter Inhalte oder die Vorstellung objektiver Gegenstande statt. Vielmehr wurden die Elemente der realen Welt in Symbole zerlegt und eine autonome Welt der Schonheit erzeugt, die symbolhaft die geheimnisvollen Zusammenhange zwischen den Dingen, die hinter allem Sein liegende Idee, erahnbar machen sollten. Jede Unterordnung des Kunstlers unter einen von au&en gesetzten Zwecke wurde abgelehnt. Die Dichtung sah sich autonom als Selbstzweck (Poesie pure, Part pour Tart).

Wichtige Autoren dieser Zeit waren Eduard von Keyserling (1855 - 1918), Peter Altenberg (1859 - 1919), Arthur Schnitzler (1862 - 1931), Stefan George (1868 - 1933), Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929) und Rainer Maria Rilke (1875 - 1926).

Der kunstlerische Ausdruck der eigenen Innenwelt steht im Mittelpunkt des Inte- resses der Expressionisten. Er ist eine Reaktion der jungen Generation auf die Selbst- entfremdung, Geringschatzung und Unterdruckung des Menschen. Er protestiert gegen das in den alten Autoritatsstrukturen erstarrte Wilhelminische Burgertum und gegen eine zunehmende Mechanisierung des Lebens. Ein Teil der Expressionisten entwarf die Vorstellung eines neuen „geistigen Zeitalters" einer erneuerten Mensch- heitin einem neuen Bekenntnis zum individuellen Menschsein.

An die Stelle der impressionistischen und symbolistischen Asthetik trat das „neue Pathos" des Aufbegehrens, Aktivismus und Intensitat des Gefuhls. Zeitschriften ex- pressionistischer Gruppen entstanden, z.B. „Der Sturm" (1910 - 1932). In erster Linie auGert sich der Expressionismus in Lyrik. Motive waren Wahnsinn, Verfall, Tod, Wunsch nach Aktion, Vater-Sohn-Konflikt.

Wichtige Autoren des Expressionismus waren Else Lasker-Schuler (1869 - 1945), Ernst Barlach (1870 - 1938), Carl Sternheim (1878 - 1942), Georg Kaiser (1878 - 1945), Franz Kafka (1883 - 1924), Ernst Stadler (1883 - 1914), Gottfried Benn (1886 - 1956), Georg Heym (1887 - 1912), Georg Trakl (1887 - 1914), Walter Hasen- clever (1890 - 1940) und Ernst Toller (1893 - 1939).

2.3 Weimarer Republik - Drittes Reich

Um die Mitte der Zwanziger Jahre ging der Glaube an einen neuen Menschen ver- loren. Die Existenzphilosophie Martin Heideggers sieht den Menschen in ein Nichts hinausgestoften, den Dingen entfremdet.

Einsteins Relativitatstheorie lasst die Begriffe von Raum und Zeit verschwimmen.

Sigmund Freud stoftt in die Schichten des Unbewussten vor, betont die Bedeutung des Traums und legt die triebhaften Krafte bloft.

Unter anderem fuhrten diese Einflusse zu einer illusionslosen Sicht von Welt und Mensch.

Trotz schlechter Ausgangsbedingungen konnte sich die junge Weimarer Republik zu einem kulturell und wirtschaftlich bluhenden Staat entwickeln, weshalb man oft von den „goldenen Zwanziger J ah ren" spricht. Das Ende der Republik ging mit dem Scheitern der groften Koalition 1930 und die Weltwirtschaftskrise einher. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen fur Schriftsteller wahrend des Dritten Reiches waren einem enormen nationalsozialistischen Zwang und entsprechend einer Verfremdung aus- gesetzt, der man letztlich nur im Exil entgehen konnte. Die Exilliteratur war kiinst- lerisch, formal, inhaltlich und auch in ihren Zielen uneinheitlich, gemeinsam war aber die Opposition gegen den Nationalsozialismus.

Wichtige Autoren dieser Zeit waren u.a. Heinrich Mann (1871 - 1950), Thomas Mann (1875 - 1955), Hermann Hesse (1877 - 1962), Robert Musil (1880 - 1942), Stefan Zweig (1881 - 1942), Lion Feuchtwanger (1884 - 1958), Bertolt Brecht (1898-1956) und Klaus Mann (1906-1949).

2.4 Der Wandel des Begriffes „ Burger"

Nach der mittelalterlichen Standeordnung ist der Burger zunachst der Stadtbewohner, den ein Gewerbe ernahrt. Seine Existenz rechtfertigt der Burger durch seine Niitz- lichkeit. Die typischen Standesideale waren Fleift, Sparsamkeit, Ordnungsliebe, Punktlichkeit, Ehrlichkeit und die Erfullung der Pflichten. Faulheit, Verschwendung, Liederlichkeit dagegen schadigten das Gewerbe, der Burger gefahrdete damit seine Existenzgrundlage.

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