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Die Gründung des Staates Israels und der erste Arabisch-Israelische Krieg vom Mai 1948 bis Juli 1949

Examensarbeit 2010 69 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Zeit vor 1918
2.1. Die Zeit vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914
2.2. Der Erste Weltkrieg von 1914 bis 1918
2.3. Die Balfour-Erklärung 1917

3. Zwischen den Weltkriegen 1918 bis 1939
3.1. Britische Mandatsherrschaft: Folgen der Balfour-Erklärung
3.2. Die politische Entwicklungen in der Jischuv
3.3. Die Entwicklung in der Zeit von 1920 bis 1930
3.4. Gewaltsame Entwicklung 1930 bis 1939
3.5. Das Britische Weißbuch von 1939

4. Die Zeit des Zweiten Weltkriegs 1939-1945
4.1. Der Zweite Weltkrieg in Palästina
4.2. Das Biltmore Programm 1942

5. Der Weg zur Staatsgründung 1945 bis 1948
5.1. Die Rolle Großbritanniens
5.2. US-Außenpolitik in Palästina seit 1945
5.3. Die arabische Entwicklung
5.4. Die Palästina-Frage in der UN: Antwortversuche

6. Die Israelische Unabhängigkeitserklärung 1948
6.1. Die Vorbereitung der Jischuv
6.2. Der Bürgerkrieg von 1947 bis 1948
6.3. Die Unabhängigkeitserklärung
6.4. Die internationalen Reaktionen auf die Staatsgründung

7. Der Krieg 1948-1949
7.1. Die arabischen Staaten im Vorfeld des Krieges
7.2. Die erste Phase des Krieges vom 15. Mai bis 11. Juni 1948
7.3. Die erste Waffenruhe vom 11. Juni bis zum 8. Juli 1948
7.4. Die zweite Phase des Krieges vom 9. bis zum 18. Juli 1948
7.5. Die zweite Waffenruhe von Juli bis Oktober 1948
7.6. Die Frage der arabischen Flüchtlinge
7.7. Der Krieg von Oktober bis Dezember 1948
7.8. Der Krieg von Dezember 1948 bis Januar 1949

8. Die Waffenstillstandsabkommen des Jahres 1949

9. Israels Bewertung des Konflikts

10. Schlussbetrachtung

11. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Nachdem Israel am 14. Mai 1948 seine Unabhängigkeit proklamierte, dauerte es nicht lange bis die umliegenden arabischen Staaten dem neuen Staat den Krieg erklärten. Dies war jedoch nur der letzte Schritt einer langen Entwicklung. Der Weg zu einem unabhängigen jüdischen Staatswesen begann bereits im 19. Jahrhundert, wie das kurze Zitat zu Beginn dieser Arbeit zeigt, und war seither von verschiedenen Konflikten begleitet.

Die ersten Einwanderungswellen nach Palästina im 19. Jahrhundert waren von der zionistischen Bewegung geprägt, die sich zum Ziel gesetzt hatte, einen neuen jüdischen Staat für die in aller Welt verstreuten Juden zu schaffen. Theodor Herzl, ein Wiener Journalist, später einer der Köpfe des „Baseler Programms“, beschrieb bereits in seinem Buch ‚Der Judenstaat‘ wie eine mögliche Staatsgründung aussehen könnte. Dies allerdings auf einer sehr theoretischen Grundlage.[1]

Seit dem 19. Jahrhundert war der Nahe Osten Spielball der Großmächte. Diese Entwicklung spitzte sich im Ersten Weltkrieg zu, als die Aufteilung der Welt unter anderem das Gebiet Palästina betraf. Verschiedene Ereignisse während der britischen Mandatszeit von 1918 bis 1948 trugen maßgeblich zum ersten arabisch-israelischen Krieg bei. Inwiefern dieser Krieg durch diese Geschehnisse begünstigt wurde und welche Konflikte sich bereits innerhalb der britischen Mandatszeit herauskristallisierten, gilt es im Folgenden zu erörtern.

Eine weitere Entwicklung, die berücksichtigt werden muss, ist die Rolle des Völkerbundes während dieser Zeit. Des Weiteren werden die Balfour-Erklärung 1917 und die darin enthaltenen Aufteilungspläne des Landes betrachtet. Diese beeinflusste die zukünftige Entwicklung der Staaten in Palästina und den umgebenden Regionen stark.

Nicht zu vergessen sind dabei die politischen Veränderungen durch den Zweiten Weltkrieg, durch die die USA und die Sowjetunion zu den Großmächte wurden, die fortan die internationale Politik dominierten. Ein weiterer internationaler Akteur wurden die 1945 gegründeten Vereinten Nationen.

Als abschließende Frage ist zu diskutieren, ob es sich beim Krieg von 1948/49 um einen ‚Unabhängigkeitskrieg‘ Israels gehandelt haben könnte. Die entwickelten Fragestellungen sollen dazu dienen, sich der Thematik in angemessener Form anzunähern. Die israelische Unabhängigkeitserklärung selbst, die Vorüberlegungen in der Jewish Agency sowie der Zionistischen Weltorganisation geben darüber hinaus ebenfalls Aufschluss hinsichtlich der oben genannten Fragestellung.[2] Die Unabhängigkeitserklärung zeigt, mit welchem Ziel der neue Staat gegründet und inwiefern er selbst damit zum politischen Konfliktstoff gemacht wurde. Darüber hinaus soll der Umgang Israels mit den arabischen Flüchtlingen im Rahmen dieser Arbeit diskutiert werden.

Es handelt sich beim Krieg von 1948/49 um ein vielschichtiges Ereignis, dessen Geschichte nicht erst mit der Staatsgründung begann. Daher sind auch Reden und Überlegungen der israelischen und arabischen Führungskräfte zu analysieren. Das Ziel ist es, die Staatsgründung und den Konflikt in ihrer ganzen Vielschichtigkeit herauszuarbeiten. Dabei werden die Vorgänge die zu diesem Konflikt führten und die politischen Ambitionen der daran Beteiligten sowohl innerhalb als auch außerhalb Palästinas untersucht und beschrieben.

2. Die Zeit vor 1918

2.1. Die Zeit vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914

Die Staatsgründung kam der Erfüllung des zionistischen Traums gleich, den die Zionisten seit dem 19. Jahrhundert zu realisieren versuchten.[3]

Entstanden war die zionistische Bewegung als Reaktion auf den zunehmenden Antisemitismus in Europa. In Osteuropa gründete sich dieser zunächst auf religiös begründeten Judenhass, in Westeuropa dagegen wurde die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung rassistisch-politisch legitimiert.[4]

Der Wunsch nach einer „Society of Jews“ entsprach dem europäischen Zeitgeist des 18. und 19. Jahrhunderts. Im Zionismus war die Idee eines eigenen Staates oftmals mit Liberalismus und zum Teil mit sozialistischen Überzeugungen verbunden.[5]

Ein weiterer Aspekt dieser Nationalbestrebungen war die Verbindung mit dem Messianismus des Judentums. Jüdische Theologen, wie Ben Solomon Hai Alkalai und Zwi Hirsch Kalischer, glaubten, dass eine Konzentration des Judentums im Heiligen Land die Voraussetzung für die Ankunft des Messias sein müsse.[6]

Diese Mentalität machte sich zunächst noch nicht als politische Tendenz innerhalb des Judentums bemerkbar. Erst die großen Verfolgungen im russischen Zarenreich sowie in Frankreich, Österreich-Ungarn und Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts führten zur Stärkung der zionistischen Bewegung.[7]

Einer der Begründer der jüdischen Nationalbewegung war Theodor Herzl. Dieser schaffte es, an den Erfolg seines Buchs ‚Der Judenstaat‘ anknüpfend, die Zionistische Weltorganisation (ZWO) zu gründen. In Basel wurde daraufhin ein Programm als Leitlinie zur Besiedlung Palästinas entwickelt. Umgehend wurden jüdische Landesverbände für Palästina gegründet, um ein Volksbewusstsein zu schaffen. Zur Finanzierung der geplanten Landkäufe wurden verschiedene Fonds und Banken ins Leben gerufen, was die spätere Staatsgründung erleichtern sollte.[8]

Die Mitglieder der Siedlungsbewegung standen jedoch noch erheblichen Problemen gegenüber. Ein schwerwiegendes Problem schuf das Osmanische Reich, zu dem das „Heilige Land“ zu dieser Zeit noch gehörte. Als Widerstand zur zionistischen und anderer Nationalbewegungen wurden hohe Pachtzinsen erhoben, um ein Florieren der Wirtschaft schon im Ansatz zu unterbinden. Außerdem war nach dem Ersten Weltkrieg selbst ein großer Teil der Juden gegen die zionistischen Pläne.[9]

2.2. Der Erste Weltkrieg von 1914 bis 1918

Im Ersten Weltkrieg stand das Osmanische Reich an der Seite des deutschen Kaiserreichs und Österreich-Ungarns. Von Anbeginn des Krieges befand sich die Jischuv, die jüdischen Siedler in Palästina, in einem Interessenskonflikt. Die meisten europäischen Einwanderer in Palästina hatten ihre alte Staatsangehörigkeit behalten, was in den meisten Fällen zu einer Ausweisung aus dem Land geführt hätte. Um dieses Risiko zu vermeiden versuchte man in den zionistischen Kreisen der Jischuv die jüdische Bevölkerung von der Annahme der osmanischen Staatsangehörigkeit zu überzeugen. Zwangsläufig wurde damit die jüdische Bevölkerung zum Kriegsdienst einberufen. Als Gegenleistung für diesen Dienst hoffte man auf Hilfe durch die Osmanen beim Aufbau einer jüdischen Selbstverwaltung in Palästina. Andere Gruppen der Jischuv forderten dagegen, man solle die Briten unterstützen, um ebendieses Ziel zu erreichen.

Die jüdische Bevölkerung war in sich uneins. Die eingesessene jüdische Bevölkerung war ultraorthodox und lehnte ohnehin die Schaffung eines Staates oder einer groß angelegten Ansiedlung von Juden im Heiligen Land ab. Stattdessen erhofften sie sich die Erlösung durch die Ankunft des Messias.

Vor und in den Jahren des Ersten Weltkrieges stand in Palästina unangefochten das Osmanische Reich an der Spitze der Macht. Innerhalb dieser Verwaltung wurde keinerlei Nationalbewegung geduldet, weder von zionistischer noch von arabischer Seite. Ansonsten wurden alle Einwohner, gleich welcher Herkunft, politisch gleich behandelt.

Der nahende Krieg in Europa zwang das Osmanische Reich zunehmend Soldaten nach Palästina zu verlegen. Laut dem spanischen Konsul Graf Antonio de Ballobar waren diese „schlecht ausgestattet und versorgt“.[10]

Der Erste Weltkrieg erreichte auch den Nahen Osten. Nachdem die Briten Ägypten erobert hatten, wandten sie sich Palästina zu, was zu schweren Gefechten führte. Damit die osmanische Armee nicht bei der Verteidigung der Städte behindert werde, so die Erklärung der politischen Führung des Osmanischen Reichs, wurde die Bevölkerung verschiedener Großstädte vertrieben. Auch hierbei wurde kein Unterschied zwischen arabischen und jüdischen Gesellschaftsteilen gemacht. Jedoch veränderte sich dadurch die jüdische Haltung gegenüber den Osmanen als auch die überwiegend jüdisch besiedelten Städte Jaffa und Tel-Aviv geräumt wurden.[11]

Die Folgen des Krieges wurden in allen Teilen der Bevölkerung sofort spürbar. Den meisten Arabern gelang es, sich weitestgehend aus dem Kriegsgeschehen herauszuhalten. Ben Hillem Hacohen kommentierte dies mit den Worten, dass die arabische Bevölkerung primitiv und illoyal sei.[12] Allein dieses Zitat, lässt erkennen, dass sich nun auch die Stimmung zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen deutlich verschlechterte. Durch mangelnde Hygiene und Nahrungsmittelversorgung kam es zu einem Bevölkerungsrückgang auf beiden Seiten und damit zu weiteren Spannungen, was dazu führte, dass sich Juden und Araber die Ankunft der in den Nahen Osten vorrückenden Briten wünschten.

Nach der Eroberung Beerschewas, Gazas, Jaffas und Tel Avivs, stießen die Briten nach Jerusalem vor, was das letzte Ziel des britischen Oberbefehlshabers General Sir Edmund Allenby war. Trotz des langsamen Vorrückens wurde Jerusalem nicht wie andere Orte evakuiert. Stattdessen wurde die Stadt kampflos aufgegeben, nachdem das Osmanische Reich durch die Verbündeten in Europa aufgefordert worden war, das Gebiet aufgrund der militärischen Bedeutungslosigkeit aufzugeben. Dies schien sinnvoller zu sein, als die Zerstörung heiliger Stätten mit zu verantworten.

Die Eroberung Jerusalems zog sich über weitere drei Wochen hin. Schließlich gelang es Großbritannien, Jerusalem am 9. Dezember 1917 endgültig zu besetzen. Im Allgemeinen wurden die Briten als Befreier gefeiert.[13] Dies war der letzte Stoß, der für den „kranken Mann am Bosporus“, das Osmanische Reich, den politischen Tod bedeutete. Mit dieser und anderen Eroberungen, zum Beispiel Syrien und Irak, entwickelte sich eine Vormachtstellung der Briten und Franzosen in dieser Region.[14]

2.3. Die Balfour-Erklärung 1917

Um ihre strategischen und wirtschaftlichen Interessen abzusichern, zögerten die Briten und Franzosen keinen Moment, unterschiedliche Versprechungen an die verschiedenen politischen Interessensgruppen in Palästina abzugeben.

Zum einen wurde eine Vereinbarung mit Russland und Frankreich über die Aufteilung des Osmanischen Reiches getroffen, zum anderen wurde in einem Briefwechsel mit Husseini-MacMahohn die Gründung eines arabischen Großstaates im Gegenzug für einen arabischen Aufstand gegen die Osmanen versprochen.[15]

Am 2. November 1917, hieß es in der Balfour-Erklärung dann, dass die Regierung Großbritanniens mit Wohlwollen die Schaffung einer eigenständigen jüdischen Heimstätte im Lande Palästina sähe.[16] Der Widerspruch dieser Versprechen lag auf der Hand. Nur einer der beiden Staaten konnte in Palästina gegründet werden.

Den ersten Vorschlag einer solchen Erklärung machte der britische Postminister Herbert Samuel in einer Kabinettssitzung im Jahre 1915.[17] Doch die Gestalter dieser Erklärung waren alles andere als diplomatisch oder politisch an einem jüdischen Staat interessiert. Sie waren teilweise Zionisten, Christen und sogar Antisemiten, die von der Idee überzeugt waren, die Juden würden die Welt lenken.[18]

Die britische Regierung folgte ganz der allgemeinen englischen Idee der Eingliederung Palästinas in das Britische Empire. Das Osmanische Reich konnte so unter den Siegermächten aufgeteilt werden. Hinzu kam der britische Wunsch, die Juden in ihr angestammtes Land zurückzuführen - zumindest drei Millionen von ihnen. Der Vorschlag wurde jedoch aufgrund der kriegsstrategischen Überlegungen und dem geringen politischen Nutzen Palästinas verworfen.[19]

Erst mit dem Auftreten des britischen Premierministers, David Lloyd George, rückte die Idee der politischen Eingliederung Palästinas in den außenpolitischen Fokus Großbritanniens.[20] Es gilt festzuhalten, dass Lloyd George als Antisemit bekannt war, was sich darin zeigte, dass er die Zusagen an die Zionisten damit begründete einen mächtigen Verbündeten gewonnen zu haben. Die britische Macht sei dadurch gestärkt worden. Immerhin sei die „jüdische Rasse“ entschlossen gewesen, den Weltkrieg durch ihre finanziellen Instinkte zu beeinflussen, so Lloyd George. Auch Chaim Weizmann versuchte dieser zionistischen Weltsicht zu entsprechen, um seine Ziele weiter zu verfolgen.[21]

Die Zusagen an den Zionismus und die antisemitische Haltung einiger Briten mögen zunächst als Widerspruch erscheinen, im Sinne eigener Interpretation aber zeigte die Balfour-Erklärung unzweifelhaft, dass die Briten die zionistischen Ziele unterstützten. Jedoch bedarf es einer genaueren Betrachtung, ob diese auch in jedem Punkt der zionistischen Sache dienen sollten.

Zwar wurde seitens der britischen Regierung konstatiert, dass in Palästina ein „national home“ für das jüdische Volk geschaffen werden solle, unterstützt durch London, allerdings wurde zu keiner Zeit von einem souveränen Staat gesprochen.[22] Die Formulierung bot somit genug Interpretationsspielraum, der nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen britischen Versprechen an die arabische Bevölkerung extrem ausgenutzt werden musste.

Auch wurde nicht von einer ‚Nation‘ gesprochen, die ganz Palästina umfasst, gesprochen. Die Möglichkeit einige Teile Palästinas von diesem „national home“ auszunehmen wurde damit nicht verhindert. Im weiteren Verlauf des Textes wurden weitere Unklarheiten eingebaut. So dürften unter keinen Umständen die zivilen oder religiösen Rechte der Nicht-Juden verletzt werden, so die Formulierung. Volks- oder Religionsgruppen wurden nicht genannt. Die größte nicht-jüdische Gruppe in Palästina waren die Araber, die dennoch unerwähnt blieben. Wann oder wodurch diese Rechte verletzt werden könnten, wurde ebenfalls nicht spezifiziert. London erhielt sich hierdurch Spielräume, seine Zusagen zu revidieren beziehungsweise zu ändern.

Als weiterer Aspekt wurde hervorgehoben, dass das „national home" nicht Grund für Diskriminierungen von Juden in anderen Ländern sein dürfe.[23] Damit war die Problematik des potentiellen Abschiebens von Juden nach Palästina aus anderen Nationen gemeint.

Das Problem dieser Interpretationsmöglichkeiten in der Balfour-Erklärung, dass sich in der Besatzungszeit bereits andeutete, wurde in der folgenden britischen Mandatszeit zu einem immer größeren Problem. Durch weitere Verordnungen wurde versucht dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Interessant ist indes die Tatsache, dass arabischen Interessen in keiner Form im Dokument Niederschlag fanden. Diesen Aspekt gilt es bei späteren Betrachtungen erneut aufzunehmen und zu diskutieren. Zunächst soll jedoch die direkte Folge der Balfour-Erklärung betrachtet werden.

3. Zwischen den Weltkriegen 1918 bis 1939

3.1. Britische Mandatsherrschaft: Folgen der Balfour-Erklärung

Zunächst wurden die Briten sowohl von den jüdischen als auch von den arabischen Palästinensern freudig begrüßt. Der Einmarsch der Briten brachte dennoch kaum Verbesserungen im alltäglichen Leben mit sich. Speziell die Lage der Bewohner Jerusalems änderte sich zunächst unter britischer Herrschaft nicht. Es mangelte an allem Lebensnotwendigen, was sich erst mit der Politik Ronald Storrs, dem neuen britischen Gouverneur von Jerusalem, änderte.[24]

Derweil trat ein alter innerjüdischer Konflikt immer deutlicher zu Tage. Während die Zionisten die Besiedlung Palästinas und die Schaffung eines eigenen Staates forderten, hofften ultraorthodoxe Juden auf das Kommen des Messias. Er könne erst die Rückkehr nach Palästina ermöglichen. Ein Auflehnen gegen die Besatzer kam für sie nicht in Frage.[25]

Im Juli 1922 beauftragte der Völkerbund die Briten offiziell mit der Verwaltung Palästinas. Dies legitimierte im Nachhinein die Politik der Briten in den Jahren zuvor. Dies ist daran erkennbar, dass in der Erklärung zur Mandatsherrschaft umgehend Bezug auf die Balfour-Erklärung von 1917 genommen wurde. Diese Tatsache lag nicht zuletzt am Einfluss und Druck von Chaim Weizmann.[26]

Bereits die Präambel des Mandates verwies auf die angenommene „historical connection of the Jewish people with palestine“ und die daraus folgenden „grounds for reconstituting their national home“.[27]

Besonders die Vorstellung des „reconstituting“, also „Wiedererrichtung“, kann als eine interessante Formulierung hervorgehoben werden. Hierdurch wurde eine historische Legitimation der Gründung eines eigenen Staates anerkannt und umgesetzt.Im zweiten Artikel wurde gerade auf diesen Punkt detaillierter eingegangen. Hier wurde Großbritannien beauftragt, die politischen, administrativen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, die die Gründung einer nationalen Heimstätte für die Juden ermöglichen solle. Wobei auch hier formuliert wurde, dass diese nicht die anderen Einwohner in ihrer Lebensweise beeinflussen dürfen, „irrespective of race and religion“.[28]

Selbst in der Formulierung des Völkerbundes ist keine Nennung der anderen Interessengruppen vorgenommen worden. Es lässt sich lediglich eine zusammenfassende Beschreibung unter dem Begriff „other sections of the population“ finden.

Artikel 4 beschrieb, dass es eine „Jewish Agency“ geben solle, die mit der Administration von Palästina zusammenarbeiten solle, diese soll - wie Artikel 6 zeigt - auch die jüdische Immigration unterstützen. In Artikel 7 wurden schließlich rechtliche Rahmenbedingungen für eingewanderte Juden genannt.

Insgesamt zeigt sich, dass die Regelung im Mandat für Palästina auf die Gründung eines jüdischen Staates hindeutete. Es wurde aber nicht von einer Nation oder einer Unabhängigkeit von der arabischen Bevölkerung gesprochen. Die einheimische arabische Bevölkerung wurde sogar als „other […] population“ deklariert. Außerdem wurde ihnen keine politische Organisation zugesichert. London sah sich nur noch in der Pflicht, die Balfour-Erklärung in die Tat umzusetzen. Für Zusagen an die arabische Bevölkerung musste sich die englische Politik nach diesem Auftrag nicht mehr interessieren.[29]

Einzig wurden die religiösen und rechtlichen Gleichstellungen sowie die bereits in der Balfour-Erklärung erwähnte Beeinflussungsklausel im Mandatsauftrag genannt. Die arabische Forderung nach der Schaffung souveräner Staaten oder eines arabischen Komitees in Palästina blieb gänzlich unerwähnt.

Ungeachtet der politischen Hintergrunddiskussion nahm die jüdische Einwanderung sukzessive zu. Die Bevölkerungsstruktur in Palästina veränderte sich im Laufe der britischen Mandatszeit zunehmend. Der jüdische Bevölkerungsanteil stieg zwischen 1919 und 1939 von 11% auf 30%.[30] Diese neuen Menschenmassen galt es von nun an zu koordinieren.

3.2. Die politische Entwicklungen in der Jischuv

Während der gesamten Mandatszeit organisierte sich die jüdische Bevölkerung vor allem mit Hilfe der zionistisch motivierten Organisationen. Durch das Mandat des Völkerbundes und der damit verbundenen Forderung nach einer Lokalregierung in Palästina hatte die Jischuv verschiedene behördenähnliche Autoritäten geschaffen. So oblag die lokale Steuereintreibung der 1928 geheim von den Briten legitimierten Waad Leumi, dem Nationalrat. Darüber hinaus gelang es der Jischuv das Recht auf eigene Energieversorgung sowie Fernsprechnetze zu sichern. Auch die Durchsetzung der hebräischen Sprache in Regierungserklärungen, auf Fahrkarten etc. wurde als Erfolg der zionistischen Ziele verbucht.[31] Faktisch war man im Begriff eine Parallelregierung zu bilden. Finanziert wurde diese Politik durch die ZWO und die Jewish Agency. Zeitweise war man in der Jischuv damit einverstanden, dass es Beschränkungen im Landankauf sowie bei der Einwanderung gab - die Jewish Agency war nicht in der Lage, eine noch stärkere Einwanderung zu koordinieren.[32]

Ein wichtiger Punkt für die jüdische Bevölkerung Palästinas war die Einführung der eigenen Sprache, dem Hebräischen. Für dieses Recht wurde an allen politischen Fronten gekämpft, da hierdurch eine eigene jüdische Identität gesichert wurde. Besonders die Zionistische Kommission setzte sich dafür ein, obwohl nicht einmal alle Kommissionsmitglieder selbst dieser Sprache mächtig waren. Die meisten von ihnen kamen aus Europa und sprachen Jiddisch oder Deutsch. So war es wenig überraschend, dass die deutsche Sprache lange Zeit wichtigstes Kommunikationsmittel blieb.[33]

1929 wurde in Zürich die Jewish Agency als Vertretung der jüdischen Bevölkerung in Palästina ins Leben gerufen – federführend war die ZWO. Die Agency bestand je zur Hälfte aus überzeugten Zionisten und nichtzionistisch-jüdischen Gruppierungen. Die Hauptaufgaben waren der Aufbau einer eigenständigen Verwaltung, die Vertretung der jüdisch-palästinensischen Interessen und die Verteilung der aus dem Ausland kommenden Gelder. Dabei ließ die Mehrheit das angestrebte Ziel nicht aus den Augen: Die Gründung eines eigenen Staates.[34]

Die politischen Gruppierungen waren innerhalb der jüdischen Gemeinschaft in Palästina keineswegs einheitlich. Während Politiker wie Ben-Gurion auf die Gründung eines jüdischen Staatswesens hinarbeiteten und dabei arabische Interessen gänzlich ignorierten, gab es ebenso andere Stimmen, die gegen eine solche Politik stellten.[35]

Zur militärischen Durchsetzung der oben genannten Ziele gründeten sich in dieser Zeit paramilitärische Organisationen, die durch Anschläge gegen Briten und offene Waffengewalt gegen arabische Teile der Bevölkerung ihre neue Macht in Palästina offenbarten.[36]

Die politischen Lager der Jischuv, die keinen eigenen Staat forderten, waren vergleichsweise klein. Gleichsam war die Idee, nicht einen Staat sondern eine religiöse Heimstätte zu schaffen, nicht sehr verbreitet.[37]

Dennoch versuchten Araber wie Juden immer wieder eine gemeinsame Linie zu finden, wenn auch ohne Erfolg. Die arabischen Nationalbewegungen wurden von der Jischuv ebenso beobachtet, wie die zionistische von den Arabern. Beide Seiten sahen zu diesem Zeitpunkt insgesamt mehr Konflikt- als Einigungspotential.[38]

3.3. Die Entwicklung in der Zeit von 1920 bis 1930

Die Konfrontation zwischen Jischuv und Arabern verschärfte sich während der britischen Mandatsherrschaft beständig. Nicht genug, dass die Briten sich ganz den Prinzipien des europäischen Imperialismus hingaben, hinzu kamen massive wirtschaftliche Differenzen zwischen den in Palästina lebenden Bevölkerungsgruppen. Während die Jischuv, unterstützt von ausländischen Geldgebern, effektive Landwirtschaft und Industriebetriebe aufbauen konnte, verblieb der Großteil der arabischen Bevölkerung in feudal organisierten Agrarbetrieben beschäftigt. An Wohlstand für die breite Masse war kaum zu denken.[39]

Die besser gestellten Araber, die in der Wirtschaft tätig oder Großgrundbesitzer waren, nutzten ihre Stellung, um sich politisch zu organisieren. Im Dezember 1920 wurde der 1. Palästinensische Nationalkongress gewählt, an dessen Spitze Mussa Kassem Al-Husseini stand; er war Amtsnachfolger des 1921 verstorbenen Großmuftis Kamil Al-Husseini.[40] Die Familie Husseini sollte sich zu einer der entscheidenden Gruppen auf arabischer Seite entwickeln. Aus seiner Stellung heraus konnte Al-Husseini als politischer Führer und religiöser Würdenträger wirken, mit dem Erfolg, dass große Teile der arabischen Bevölkerung zu seinen Anhängern wurden. Er war vollkommen gegen die jüdische Einwanderung und nutzte seine Macht, um die arabische Bevölkerung umfassend dagegen zu mobilisieren.[41]

Bei den Gesprächen über einen eigenen arabischen Staat zeigte sich schon bald, wie weit seine Feindschaft den Zionisten gegenüber reichte. Man hatte nichts gegen Juden, sie sollten mit Gastfreundschaft und gleichberechtigt in Palästina leben dürfen. Dem stand der immer stärker werdende Einwanderungsdruck entgegen, der von den zionistischen Gruppen finanziell und politisch gesteigert wurde.[42]

Die drei Hauptforderungen der Araber waren Unabhängigkeit, Beendigung jüdischer Einwanderung und Verbot von Landerwerb durch Juden, was die Nationalbewegung auch per Petition immer wieder von der britischen Mandatsmacht forderte. Aber die Ansprüche zergliederten sich stark im Detail. Diese Zergliederung war auch in der Jischuv festzustellen, so dass es zeitweise keine klaren Linien in der politischen Entwicklung gab.[43] Die Ziele wurden mit zu wenig Nachdruck verfolgt; die hier genannte Nationalbewegung arbeitete bis 1928 mit der britischen Mandatsmacht zusammen, bevor sie sich selbst wieder auflöste.[44]

Bereits im Jahre 1920 kam es zu einem kleineren Konflikt, der beide Nationalbewegungen beeinflussen sollte. Bei einer Schießerei in Tel Chai waren Araber auf der Suche nach geflohenen französischen Soldaten. Dabei eskalierte die Situation, wobei ein angesehener jüdischer Siedler und einige Araber getötet wurden. Die Zionisten nutzten diesen Vorfall, um die Feindschaft zwischen den Volksgruppen neu zu schüren und ihre nationalen Forderungen mit den angeblich letzten Worten dieses Siedlers „Es ist gut, für unser Land zu sterben“ zu untermauern.[45] Auf arabischer Seite wurden die gleichen Worte bei einer Hinrichtung in einer abgewandelten Form genutzt und interpretiert, um zum absoluten Kampf gegen den Zionismus aufzurufen.[46]

Der Konflikt zwischen Juden und Arabern entflammte erneut an der Frage, wer die Klagemauer kontrollieren sollte. Faktisch handelte es sich um ein religiöses Symbol, auf das beide Parteien ihre Probleme fokussierten. Am 14. August 1929 kam es zu einer jüdischen Demon-stration an der Klagemauer, die sofort zu einer arabischen Gegendemonstration führte.[47] Etwa acht Tage blieb diese angespannte Stimmung bestehen, ehe Al-Hussaini zum „Heiligen Krieg“ gegen die Juden aufrief. Umgehend kam es zu schweren Aufständen und zu Übergriffen auf die jüdische Bevölkerung und Einrichtungen der Engländer. Als Reaktion darauf gab es ebenso Angriffe von Juden gegen Araber. Die Briten konnten den Aufstand noch im September des selben Jahres niederschlagen. Doch Verluste auf allen Seiten, eine Stärkung der arabischen Nationalbewegung und nicht zuletzt eine Verschärfung des schwelenden Konflikts zwischen Juden und Arabern waren die Folge.

[...]


[1] Gernot Rotter, Schirin Fathi: Nahostlexikon – Der israelisch-palästinensische Konflikt von A-Z, Heidelberg 2001, S. 352.

[2] Die Zionistische Weltorganisation (im folgenden: ZWO) wurde 1897 gegründet. In ihrer ersten Tagung wurde das sogenannte Baseler Programm verabschiedet, in dem man das Ziel eines eigenen jüdischen Staates formulierte. Die Treffen finden bis zur heutigen Zeit statt. http://www.mfa.gov.il/MFA/History/Modern+History/ Centenary+of+Zionism/Lexicon+of+Zionism.htm. Stand: 11.08.2010.

[3] http://www.mfa.gov.il/MFA/History/Modern+History/Centenary+of+Zionism/ZIONISM-+Timeline+of+Events.htm. Stand: 01.07.2010. Der Begriff Zionismus stammt vom Journalisten Nathan Birnbaum aus Wien. Abgeleitet wurde der Begriff vom Berg Zion. Dieser wir oft als Synonym für Jerusalem verwendet. Roger, Fathi: Nahostlexikon:

S. 351.

[4] Roger, Fathi: Nahostlexikon: S. 351.

[5] Zit. nach: Herzl: Der Judenstaat S. 90 ff. Vgl. Roger, Fathi: Nahostlexikon: S. 352.

[6] Tom Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 25.

[7] Lexikon des Zionismus: http://www.mfa.gov.il/MFA/History/ Modern+History/ Centenary+of+Zionism/Lexicon+of+Zionism.htm#B. Stand: 20.6.2010.

[8] Ebd.

[9] Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 54.

[10] Zit. nach Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 23ff.

[11] Ebd. S. 28ff.

[12] Ebd. S. 30f.

[13] Ebd. S. 36ff.

[14] Albert Hourani: Die Geschichte der Arabischen Völker, Frankfurt am Main 1991, S. 385f.

[15] Rotter/Fathi: Nahostlexikon, S. 226f.

[16] http://www.mfa.gov.il/MFA/Peace%20Process/Guide%20to%20the%20Peace

%20Process/The%20Balfour%20Declaration. Stand: 30.06.2010.

[17] Samuel war „ ein 35jähriger Jude“, der „den Zionismus als eine Art Brücke zwischen seinem jüdischen Glauben und seinen liberalen Werten“ sah. Zit. nach: Tom Segev: Es war einmal ein Palästina, Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels, München 1999, S. 43.

[18] Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 43ff.

[19] Ebd. S. 45ff.

[20] Ebd. S. 47f.

[21] Zit. nach: Ebd. S. 48. und vgl. Ebd. S. 48f. Chaim Weizmann wurde 1874 geboren. Er versuchte in seinem Leben diplomatisch, vor allem in Großbritannien auf politische Prozesse Einfluss zu nehmen. Sein Ziel war es den zionistischen Traum eines eigenen Staates wahr werden zu lassen. Ab 1920 war er Präsident der ZWO, ab 1949 der erste Präsident Israels. http://www.mfa.gov.il/MFA/History/Modern+History/ Centenary+of+Zionism/ Zionist+Leaders-+Chaim+Weizmann.htm. Stand: 11.08.2010.

[22] http://www.mfa.gov.il/MFA/Peace%20Process/Guide%20to%20the%20Peace%20Process/The%20Balfour%20Declaration. Stand: 30.06.2010.

[23] Ebd.

[24] Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 67ff.

[25] Ebd. S. 84f.

[26] Ebd. S. 130.

[27] Zit. nach: http://www.mfa.gov.il/MFA/Peace+Process/Guide+to+the+Peace+Process/ The+Mandate+for+Palestine.htm. Stand: 30.06.2010.

[28] Ebd.

[29] Ebd.

[30] Hourani: Geschichte der Arabischen Völker, S. 394f.

[31] Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 99f.

[32] Ebd. S. 103f.

[33] Ebd. S. 109f und S. 128.

[34] Johannes Glasneck / Angelika Timm: Israel – Die Geschichte des Staates seit seiner Gründung, Bonn 1994. S. 22f. Und Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 128.

[35] Glasneck/Timm: Israel, S. 25f. David Ben-Gurion wurde als David Grün in Polen geboren. Er wanderte in die Levande aus. Er wurde von den Osmanen ausgewiesen und wanderte nach der Balfour-Erklärung wieder nach Palästina ein. Er baute die Haganah und die Partei MAPEI mit auf. 1935 wurde er Vorsitzender der ‚Jewish Agency‘. 1948 proklamierte er den jüdischen Staat als Vorsitzender der provisorischen Regierung und wurde der erste Ministerpräsident und Außenminister Israels. Dieter Vieweger: Streit um das Heilige Land, Was jeder vom israelisch-palästinensischen Konflikt wissen sollte, München 2010, S. 148f.

[36] Glasneck/Timm: Israel, S, 27f.

[37] Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 120f.

[38] Ebd. S. 121.

[39] Glasneck/Timm: Israel, S. 29.

[40] Amin el-Husseini wurde zwischen 1893 und 1897 geboren. Er entwickelte sich zum religiösen Führer als Großmufti von Jerusalem. Diese Rolle übernahm er im Jahre 1921 und erreivhte aus ihr heraus erreichte verschiedene politische Schlüssel-positionen. Seine maßgebliche Rolle, vor allem beim Aufstand von 1941 zeigt darüber hinaus seine Macht innerhalb der palästinensischen Bevölkerung. Klaus Gensi>

[41] Glasneck/Timm: Israel, S. 30. Und Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 114ff.

[42] Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 117f.

[43] Ebd. S. 118.

[44] Glasneck/Timm: Israel, S. 29f.

[45] Zit. nach Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 140.

[46] Segev: Es war einmal ein Palästina, S. 139ff.

[47] Ebd. S. 338ff.

Details

Seiten
69
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640847358
ISBN (Buch)
9783640843336
Dateigröße
689 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v167784
Institution / Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1,8
Schlagworte
Israel Staatsgründung 1948 1949 Palästina Naher Osten Israelisch-Arabischer Krieg

Autor

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Titel: Die Gründung des Staates Israels und der erste Arabisch-Israelische Krieg vom Mai 1948 bis Juli 1949