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Chaos oder alles unter Kontrolle? - Mediennutzung von Jugendlichen im Wandel

Eine Analyse der Mediennutzung Jugendlicher und ihre Veränderung innerhalb des letzten Jahrzehnts. Viva Internet und quo vadis TV?

Diplomarbeit 2010 80 Seiten

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe

Inhalte

I Anliegen und Methoden der Arbeit

1 Freizeitgestaltung Jugendlicher im Wandel seit 1998
1.1 Non-mediale Aktivitäten
1.1.1 Freizeitbeschäftigungen
1.1.2 Ideale und Werte
1.2 Mediale Aktivitäten und Geräteausstattung
1.2.1 Fernsehen
1.2.2 Computer und Internet
1.2.3 Mobiltelefone
1.2.4 Radio und MP3-Player

2 Inhalte, Funktionen und Motivationen der Mediennutzung
2.1 Fernsehen
2.1.1 Dauerbrenner „Daily Soap“
2.1.2 Der Weg zur Serie
2.2 Computer und Internet
2.2.1 Social Web - Internet als Lebenswelt
2.2.2 PC- und Videospiele
2.3 Mobiltelefone
2.4 Radio, MP3-Player und Musiknutzung

3 Sozialisation Jugendlicher in der Medienwelt
3.1 Identitätsbildung im Multimedia-Zeitalter
3.2 Jugendsubkulturen im Wandel
3.3 Konzept der Bricolage

4 Der Weg zum neuen Trend in den Medien
4.1 Entstehung von Trends
4.2 Vom „Core“ zum „Mainstream“
4.3 Beispiele für die Trendentwicklung

5 Schlussfolgerungen

II Literaturverzeichnis

I Anliegen und Methoden der Arbeit

Die Ansprüche der heutigen Medienwelt an Kinder und Jugendliche werden immer größer und vielfältiger: Während vor zehn Jahren noch nicht einmal jeder fünfte Jugendliche im Alter zwischen 13 und 19 Jahren mindestens einmal in der Woche das Internet genutzt hat[1], ist das World Wide Web im Jahr 2010 nicht mehr aus dem täglichen Leben dieser Altersgruppe wegzudenken. Nahezu in fast jedem Haushalt kann heutzutage gesurft, gemailt und gechattet werden. Hinzu kommen viele weitere Medien, die Einzug in die Kinder- und Jugendzimmer gehalten haben, wie zum Beispiel MP3-Player, Handy, Spielkonsole, eigenes Fernsehgerät, etc.[2]

Aufgrund dieser Ergebnisse stellen sich viele Fragen, die in dieser Arbeit aufgearbeitet werden sollen: Wie kam es zu dieser Explosion der verfügbaren Medien? Wie binden Jugendliche die verschiedenen Medien in ihr Freizeitverhalten ein? Wie wirkt sich diese veränderte Mediennutzung auf die Sozialisation und Individualisierung junger Menschen aus? Welche Schwerpunkte legen Heranwachsende während ihrer Mediennutzung? Wie unterscheiden sich diese bei Jungen und Mädchen? Finden sich Jugendliche wirklich in dieser Vielzahl von Medien zurecht und inwiefern bestätigen sich die Befürchtungen Mancher, dass das multimediale Leben der heutigen Zeit eine gesamte Generation in die Krise stürzen könnte?

Zur Themenanalyse und zur Rekonstruktion des Jugendfreizeitverhaltens seit 1998 werden mehrere Studien verglichen, wobei die JIM- („ J ugend, I nformation und („Multi-) M edia“) und KIM- („ Ki nder und M edien“) Studien des Medienpädagogischen Forschungsverbandes Südwest (MPFS) den Schwerpunkt bilden. Die Studien werden unabhängig vom MPFS erstellt, bei dem es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz handelt. Seit 1998 hat keine andere Studie in Deutschland den jugendlichen Medienkonsum so regelmäßig und detailliert mit einer Grundgesamtheit von mehr als 1.000 Befragten untersucht wie der MPFS, weshalb diese Ergebnisse die Grundlage für diese Arbeit bilden.

Ferner werden aber auch die Shell-Jugendstudien in diese Untersuchung mit einbezogen, die seit 1997 erschienen sind, genauso wie die „Giving the Beat“-Studien des kommerziellen Programmveranstalters MTV und seines Eigentümers Viacom. Diese sollen zeigen, wie Medienveranstalter gemäß ihrem Selbstverständnis Jugendszenen definieren, wie sie versuchen in diese Szenen mit Hilfe der Trendforschung einzugreifen und wie sie Jugendszenen beeinflussen wollen.

Auf eine ausführliche Analyse der Sinus Milieus wird verzichtet, da diese bisher nicht explizit für eine junge Zielgruppe aufgeschlüsselt wurden und auch erst Bundesbürger ab 14 Jahren erfassen. Die Sinus Milieu-Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen ist für diese Arbeit zu breit gefächert. Weitere Sinus Aufschlüsselungen, die die Gruppe der 14- bis 29- Jährigen beschreiben, sind außerdem oft zu stark zielgruppenspezifisch aufbereitet, zum Beispiel bezieht sich eine vorliegende Publikation nur auf katholische Jugendliche, so dass diese für diese Arbeit nur wenig hilfreich sind.[3] [4]

Abschließend sei angemerkt, dass viele Quellen auch auf Anfrage ausschließlich nur online verfügbar waren. Anstatt des Publikationsortes wird in diesen Fällen im Literaturverzeichnis auf die Internetadresse verwiesen, bei der das Quelldokument abgerufen werden kann.

1 Freizeitgestaltung Jugendlicher im Wandel seit 1998

1.1 Non-mediale Aktivitäten

Ganz salopp formuliert: Es muss nicht alles einen Stecker haben, was Spaß macht! Jugendliche unternehmen viel, sind aktiv und wissen sich zu beschäftigen. Um das zu beweisen, werden zunächst das non-mediale Freizeitverhalten junger Menschen und die Tätigkeiten, die ihnen nach der Schule oder gegebenenfalls nach der Arbeit am wichtigsten sind, betrachtet.

Auf den ersten Blick hat sich scheinbar wenig geändert. Während Ideale und Werte meist dem aktuellen Zeitgeist entsprechen und sich demzufolge nach Krisen und gesellschaftlichen Ereignissen verändern, scheint das Freizeitverhalten Jugendlicher sehr krisenfest zu sein.

1.1.1 Freizeitbeschäftigungen

„Gute Freunde kann niemand trennen“ – das stellte Sportler und Medienfigur Franz Beckenbauer schon vor über vierzig Jahren fest. Ob Freundschaften wirklich so lange halten, kann zwar durch diese Arbeit nicht verifiziert werden, sehr wohl aber, dass Freunde für die Multimedia-Generation den allerhöchsten Stellenwert haben.

Im Jahr 1998 geben im Rahmen der JIM-Jugendstudie 84 Prozent aller befragten Mädchen und 86 Prozent aller befragten Jungen an, dass das Treffen mit Gleichaltrigen die wichtigste non-mediale Freizeitaktivität ist.[5] Ohne nennenswerte Schwankungen in den darauffolgenden Jahren ist in der aktuellsten Studie aus dem Jahr 2009 festzustellen, dass sich an diesem Ergebnis kaum etwas geändert hat: 87 Prozent aller befragten Mädchen geben an, dass sie sich am liebsten mit Freunden treffen.[6] Bei den männlichen Befragten steigt dieser Wert im Jahr 2008 sogar auf bis zu 90 Prozent an.[7]

Auch bezüglich der weiteren Freizeitaktivitäten hat sich scheinbar nichts geändert: Sport ist und bleibt die zweitliebste Freizeitaktivität der 12- bis 19-Jährigen. Vor 12 Jahren betätigen sich 74 Prozent aller Jungen täglich beziehungsweise mehrmals pro Woche, sportlich; bei den Mädchen sind es 57 Prozent.[8] Dieser Wert steigt im Laufe der Zeit bis zum Jahr 2009 auf 64 Prozent bei den Mädchen und 76 Prozent bei den Jungen an.[9]

Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass diese sportlichen Aktivitäten allein ausgeübt werden. Da in der JIM-Studie aber leider nicht zwischen Aktivitäten in Vereinen und Aktivitäten im engeren Freundeskreis unterschieden wird, kann es durchaus sein, dass junge Menschen ihre Freizeit in unterschiedlichen Communities verbringen.

Die drittliebste Freizeitbeschäftigung der Heranwachsenden, das sogenannte „chillen“, dass mit „nichts tun“ oder „ausruhen“ zu übersetzen ist, ist 1998 bei 61 Prozent der Mädchen und 60 Prozent der Jungen beliebt.[10] Im Laufe der letzten Jahre ist dies dann noch populärer geworden, so dass in der aktuellen Studie schon 69 Prozent der Mädchen und 65 Prozent der Jungen mindestens mehrmals pro Woche, wenn nicht sogar täglich, eine Pause von ihrem Alltag einlegen.[11]

Auch die Beliebtheit, beziehungsweise Unbeliebtheit, weiterer non-medialer Aktivitäten hat sich kaum verändert: Sei es das Shoppen, das Feiern von Partys, der Besuch der Stadtbibliothek oder von Sportveranstaltungen. Seit mindestens einem Jahrzehnt haben junge Menschen nahezu unverändert die gleichen Freizeitinteressen, die sie auch in einer immer vielfältigeren Medienwelt nicht bereit sind, aufzugeben.

Das bedeutet aber nicht, dass Medien keinen Einfluss auf Jugendliche ausüben. Im Gegenteil: Die steigende Vielzahl von Medien beeinflusst die junge Generation stärker denn je. Wie dem Medienapparat das gelingt, wird in den nachfolgenden Kapiteln erörtert, genauso wie die Fragestellung, welche Motivationen die Medienhandlungen der 12- bis 19-Jährigen lenken.

Um jedoch die genauen Lebensumstände der jungen Menschen, ihre Sorgen und die daraus resultierenden Veränderungen der Lebensweise besser nachvollziehen zu können, werden zunächst die Ideale und Werte von Jugendlichen und deren Veränderungen im letzten Jahrzehnt erörtert.

Bis jetzt scheint es zumindest so, dass non-mediale Aktivitäten kaum oder gar nichts zugunsten eines scheinbar stärkeren Medienkonsums an Beliebtheit eingebüßt haben.

1.1.2 Ideale und Werte

Gegen Ende des letzten Jahrtausends ebbt die Euphorie über die Wiedervereinigung Deutschlands in vielerlei Hinsichten merklich ab. So wächst das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland beispielsweise nicht mehr so stark wie in den Vorjahren und auch die Arbeitslosenzahlen übersteigen zusammengerechnet in Ost- und West-Deutschland erstmals die Vier-Millionen-Marke.[12] [13] Was im wiedervereinigten Deutschland zunächst noch als ein Problem der Erwachsenenwelt scheint, schwappt nach kurzer Zeit auch immer stärker in das Leben der jüngeren Deutschen über. Existenzängste und Nöte kommen in einer Lebensphase auf, die stark identitätsbildend ist. Das belegt die Shell Jugendstudie aus dem Jahr 1997: Lehrstellenmangel oder Sozialabbau machen immer größere Sorgen, wodurch bei beiden Geschlechtern eine Betroffenheit der Probleme, aber auch eine Skepsis gegenüber der Politik, immer größer wird.[14]

Mehr als 92 Prozent aller damaligen Befragten geben an, dass die steigende Arbeitslosenzahl ein „großes oder sehr großes Problem für unsere Gesellschaft“ wird.[15] Da sich die jungen Bürger mit diesen Sorgen schnell sehr allein gelassen fühlen, überrascht es kaum, dass diese Gedanken alsbald in eine Hoffnungslosigkeit und Politik-Verdrossenheit münden. Nur sehr Wenige hoffen noch, dass die Probleme bald wieder gelöst werden können, weswegen für die Mehrzahl der Jüngeren die Motivation zum politischen Engagement eher gering ist.[16]

Doch die Situation wird noch prekärer. Um den eigenen Problemen zu entkommen, wollen Jugendliche eigentlich gar nicht mehr erwachsen werden. Der Übergang in die Erwachsenenphase ist ohne gesicherte Zukunft für viele Betroffene schwer, weshalb sie auf zusätzliche Qualifikationen und Ausbildung setzen, um ihre Chancen auf dem Markt zu erhöhen. Letztendlich wird dadurch aber auch die Jugendlichkeit verlängert, da auf die sogenannte traditionelle Biografie ‚Schule – Ausbildung – Arbeit“ kaum noch Verlass ist. Die junge Generation um die Jahrtausendwende ist damit durch die veränderten Lebensumstände mehr oder weniger regelrecht zu mehr Flexibilität und Offenheit gezwungen.[17]

Diese Flexibilität und Offenheit ist aber nicht nur in Bezug auf die Einstellung zur Jobsuche, sondern auch innerhalb der Sozialisation in der Peergroup zu beobachten: Die klassische Zugehörigkeit zu einer Jugendkultur bröckelt. Stattdessen zeigen sich Jugendstile immer anpassungsfähiger, Bindungen werden immer kürzer und die Bereitschaft zum Auszuprobieren und zum Experimentieren steigt.[18]

Wo das oben beschriebene 1997 noch wie eine große Herausforderung scheint, ist es drei Jahre später Alltag für über 4.500 15- bis 24-Jährige, die für die Nachfolgestudie „Jugend 2000“ befragt worden sind. Die Millennium­-Generation passt sich den Problemen an und entwickelt einen gesunden Realismus. Jeder zweite Befragte sieht seine persönliche Zukunft zwar mittlerweile wieder positiv, ist sich jedoch auch weiter den gesellschaftlichen Problemen bewusst. Mit Ausdauer und Leistungsbereitschaft erhoffen sich junge Menschen aber weiterhin, ihre persönlichen Ziele erreichen zu können.[19]

Anstatt eines „Entweder-oder“-Konzepts gestaltet sich die neue Lebenswelt Jugendlicher als eine „Sowohl-als-auch“-Erfahrung mit individuellen Optionen, die jeder selbst in der Hand hat und frei gestalten kann.[20]

Doch nicht nur die Flexibilität, sondern auch die Offenheit gegenüber neuen Technologien erfährt einen Aufschwung. Es deutet sich an, dass neue Medien die Grundlage eines engagierten und reichhaltigen Soziallebens werden können. Soziale Kontakte können durch Computer, Handy und Internet gepflegt und aufrecht erhalten werden.[21] Näheres dazu wird in 2.2.1 besprochen.

Bisher scheint es im Jahr 2000, als wenn das Lebens-Motto „Mut zu Neuem“ lautet. Um diese Entwicklung auszugleichen, sehnen sich Jugendliche erstmals nach langer Zeit wieder nach traditionellen Werten zurück. Was im Zuge eines stark orientierten Karrieredenkens in Vergessenheit geraten ist, wird für junge Menschen erneut immer wichtiger: die Familie. Die eigenen Eltern unterstützen ihre Kinder auf dem Weg in die Erwachsenenwelt, so dass der Nachwuchs stets weiß, dass er sich bedingungslos zumindest noch auf die eigene Familie verlassen kann[22] – ganz im Gegensatz zur Bundesregierung. Im Jahr 2000 wenden sich noch mehr Jugendliche von der Politik ab, da sie sich noch stärker unverstanden fühlen. Da laut Auffassung von Teenagern Politiker nicht die jugendliche Lebenswelt verstehen können, setzen die Heranwachsenden nicht auf Hilfe aus Berlin. Stattdessen sind sie enttäuscht und versuchen selbst zu Problemlösern zu werden.[23] Das ist nicht nur am stärkeren Interesse an der eigenen Fort- und Weiterbildung, sondern auch durch immer beliebter werdendes soziales Engagement zu erkennen – sei es zum Beispiel im Umweltschutz oder bei der freiwilligen Feuerwehr. Auf gesellschaftliche Aktivitäten im politischen Bereich verzichten Jugendliche aber weitestgehend.[24]

Dieser Trend zur Einsatzbereitschaft setzt sich auch in der 14. Shell Jugendstudie „Jugend 2002“ fort. Jedoch ist hier eindeutiger zu erkennen, in welche Richtung das Engagement der befragten Zielgruppe führt. Jugendliche helfen gerne dort, wo schnell Ergebnisse ihrer Taten zu sehen sind. Da diese Resultate der eigenen Arbeit auf gesellschaftlicher Ebene im nahen Umfeld am besten zu erkennen sind, setzen sich Jugendliche somit zum Beispiel für eine Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ein, unterstützten Jüngere und Ältere, helfen bei sozialen Projekten mit oder engagieren sich im Bereich des Tier- und Umweltschutzes.[25]

Weniger beliebt sind jedoch weiterhin Mitgliedschaften in Parteien oder anderen politischen Bewegungen, da das Vertrauen in die Politik weiterhin im Sinkflug ist. Mehr als jeder dritte Jugendliche traut den deutschen Parteien keine Kompetenzen mehr zu. Nur 35 Prozent aller 12- bis 25-Jährigen geben an, dass sie wählen gehen würden, sofern sie wahlberechtigt sind.[26] Auch wenn dies zunächst erschreckend wenig wirkt, so bedeutet dies aber im Umkehrschluss nicht, dass Jugendliche kein Vertrauen in das politische System Deutschlands mehr haben. Fast alle Jugendlichen bekennen sich im Jahr 2002 zu den demokratischen Grundwerten und Normen, in denen sie ihre Lebenswelt verwirklichen können.[27]

Grundsätzlich ist ebenfalls zu erkennen, dass Jugendliche weiter kein Interesse daran haben, in eine Protestphase zu verfallen. Obwohl dies aufgrund der hohen Arbeitslosenzahlen und schlechten Zukunftschancen durchaus berechtigt ist, planen sie weiter ihren persönlichen Lebensweg und wollen ihre Chancen ergreifen. Das gelingt jedoch nicht allen jungen Menschen, weshalb eine neue Teilung unserer Gesellschaft in mehrere Klassen droht.

Im Folgenden werden die Gewinner des neuen Mutes zum Anpacken dargestellt: Frauen schöpfen aus der oben beschriebenen Krise immer mehr Selbstbewusstsein. Zunächst aufgrund der Tatsache, dass das Zusammenspiel von Familie und Karriere mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert wird, aber auch durch die größer gewordene Toleranz gegenüber Frauen in Führungspositionen. Auch wenn traditionelle Werte und ein karriereorientiertes Denken bei beiden Geschlechtern Anklang finden und diese gemäß der neuen Flexibilität und Offenheit endlich miteinander kombiniert werden dürfen, so profitierten Frauen am stärksten davon. Sie entwickeln beispielsweise immer mehr Fachkenntnisse in technischen Bereichen, so dass sie in einer immer noch stark von Männern dominierten Szene besser Fuß fassen können.[28] [29]

Verlierer dieser Entwicklung sind die gesellschaftlich Schwächeren, die nicht die Kraft haben, sich durchzusetzen. Hauptschüler haben beispielsweise durch die Entwicklungen der letzten Jahre besonders zu leiden. Da auch im Jahr 2002 Bildung weiterhin größtenteils durch die eigenen Eltern vererbt wird, ist es für Heranwachsende schwieriger, ihren eigenen Lebensweg erfolgreich in die Hand zu nehmen. Auf dem Arbeitsmarkt werden zum Beispiel immer häufiger ein Abitur und weitere Zusatzqualifikationen verlangt, zu denen sozial Schwächere nur bedingt leichten Zugang haben. Als Reaktion kann dann möglicherweise eine Flucht in politisch-radikale Gruppierungen erfolgen. Genauso ist auch die Weiterentwicklung in der Multimediawelt mangels finanzieller Möglichkeiten für diese Gruppe sehr kritisch zu betrachten. Einzig traditionelle Werte geben sowohl sozial benachteiligen Gruppen, als auch den erfolgreicheren Jugendlichen sozialen Halt, den sie bei ihrer Familie suchen, wodurch der Stellenwert der klassischen Werte im Leben eines Jugendlichen auch wieder ansteigt.[30] [31]

Auch wenn die aktuellste Jugendstudie aus dem Jahr 2006 diese gesamten Entwicklungen weiter bestätigt, so scheint der Optimismus der jungen Generation langsam ausgebremst zu werden. Nach über zehn Jahren hat es der Arbeitsmarkt weiter kaum geschafft, sich zu erholen. Im Jahr 2005 hat Deutschland laut Statistischem Bundesamt fast fünf Millionen Arbeitslose. Im Folgejahr sind immer noch knapp viereinhalb Millionen Bürger ohne Arbeit.[32] In der aktuellen Shell-Studie wachsen bei jungen Menschen deshalb die Ängste vor der drohenden Arbeitslosigkeit und auch die Kombination von Kind und Karriere gerät wieder zunehmend in eine Außenseiterposition. Stattdessen wird die Familie, in der Jugendliche aufgewachsen sind, nochmals wichtiger und gibt den Heranwachsenden wieder einen „Sinn.“[33] Verbunden damit wird das Erwachsenwerden nochmals herausgezögert, denn aufgrund der sozialen Unsicherheiten wohnen Jugendliche wieder länger zu Hause und verzichten auf ihre Selbstständigkeit.[34]

Vor allem Männer verfallen dadurch in arge Nöte, weshalb das weibliche Geschlecht im Vergleich häufiger einen höherwertigen Abschluss erzielen kann. Auch die Internetnutzung steigt bei Frauen an, da sie für sich herausgefunden haben, wie sie das neue Medium ideal zum Kontakterhalt und –ausbau (Networking) benutzen können.[35]

Das Internet dient aber nicht nur dazu, Kontakte zu erhalten oder sich in virtuellen sozialen Netzwerken zu organisieren. Es hat zusammen mit allen anderen Medien auch eine erzieherische Aufgabe, da es - in Konkurrenz mit dem Elternhaus - Hilfen zum (Über-)Leben geben kann.

Soziale Netzwerke spielen aber nicht nur im World Wide Web, sondern auch an Schulen, Universitäten oder Vereinen eine wichtige Rolle für junge Menschen. Überall dort, wo soziales Engagement möglich ist, wird versucht, einen persönlichen Vorteil aus der Situation zu ziehen. Das ist vor allem bei Männern stärker ausgeprägt, die häufiger wettbewerbs- und karriereorientiert agieren als Frauen.[36]

Zusammenfassend kann somit gesagt werden, dass Jugendliche im Laufe des letzten Jahrzehnts viel offener und flexibler geworden sind. Sie durchbrechen feste Biographien und gestalten ihren Lebenslauf individuell anders, was sich auch positiv auf die Rolle der Frau und ihre Emanzipation innerhalb unserer Gesellschaft auswirkt.

Diese Entwicklungen bergen viele Chancen für starke Charaktere, gleichzeitig aber auch viele Gefahren für Schwächere. Da Bildung außerdem weiterhin vererbt wird, bleibt eine Abhängigkeit zur sozialen Historie weiter existent. Gleichzeitig wird der auf den ersten Blick scheinbar sehr individuelle Lebenslauf schnell abhängig vom Status in der Gesellschaft, den Jugendliche selbstständig nur sehr schwer ändern können.

1.2 Mediale Aktivitäten und Geräteausstattung

„91 Prozent [der befragten Jugendlichen, d. Verf.] geben an, dass sie sich mindestens mehrmals pro Woche real von Angesicht zu Angesicht mit ihren Freunden treffen.“[37] Das ist das Ergebnis der JIM Jugendstudie 2008, welches überrascht, da ständig durch die Presse der Eindruck erweckt wird, dass Jugendliche den Großteil ihrer Zeit nur noch vor dem Computer verbringen würden und dieser scheinbar zum besten Freund mutiert sei. In den folgenden Abschnitten gilt es zu klären, ob diese Befürchtungen der älteren Generation berechtigt sind und inwiefern sich die Mediennutzung Jüngerer in eine andere Richtung verschoben hat. Im Allgemeinen kann aber vorgreifend gesagt werden, dass Medien ohne eine Art von Bildschirm – sei es zum Gucken oder zum „Touchen“ – in der Tat immer unbeliebter werden.

Zunächst ein Beispiel: Zeitschriften. Noch in den Neunzigern sind in der Jugendpresse viele verschiedene Zeitschriften erschienen, die die Interessen und Themen der Pubertierenden widerspiegeln. Sei es der neuste Skandal in der Boygroup-Welt, die ausführliche Besprechung sämtlicher pubertärer Sorgen oder das Poster der Lieblingsband. Trotz der großen Zielgruppe und einer kompletten Ausrichtung dieser Publikationen auf junge Menschen sind viele Titel innerhalb der letzten Jahre eingestellt worden, wie zum Beispiel „Hit!“, “yam!“, „PopRocky“ oder „Sugar.“ Aber auch Platzhirsche wie die „Bravo“ haben in der letzten Dekade starke Verluste der Auflagenzahl hinnehmen müssen, so hat beispielsweise die „Bravo“ 1998 eine Auflage von 1.069.516 Exemplaren gehabt. Genau zehn Jahre später ist die Ausgabe 36/2008 nur noch 461.450 mal in Druck gegeben worden.[38]

Auch die Studien des medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zeigen, dass die Zeitschriftennutzung Jugendlicher immer stärker abnimmt. Während 1998 „Zeitschriften lesen“ noch zu den beliebtesten fünf medialen Freizeitgestaltungen gehört, findet sich diese Aktivität im Jahr 2009 nur noch auf Platz 12 wieder. Nur noch 29 Prozent nehmen heute täglich oder mehrmals pro Woche eine Zeitschrift in die Hand. Vor über zehn Jahren hat dieses Segment fast doppelt so viele Leser gehabt. 1998 haben 54 Prozent täglich oder zumindest mehrmals in der Woche gerne durch Zeitschriften geblättert.[39] [40]

Vor allem bei Mädchen ist das Lesen von Zeitschriften zu dieser Zeit ganz im Gegenteil zur Computer-Nutzung sehr beliebt, die 1998 noch stark männerdominiert ist. Genauso favorisieren Mädchen hier auch eher Bücher, während Jungen mehr Interesse an Zeitungen und Comics zeigen.

Während das Zeitunglesen in den letzten Jahren ebenfalls stark an Popularität einbüßen muss, kann sich im digitalen Zeitalter überraschenderweise das Lesen von Büchern verhältnismäßig gut auf der Beliebtheitsskala Jugendlicher halten. Im Laufe der vergangenen Jahre nimmt die Büchernutzung nur um sechs Prozentpunkte von 47 Prozent auf 41 Prozent ab.[41] [42] Zu begründen ist dies mit den Inhalten der erschienenen Bücher und dem dazugehörigen Marketingaufwand, der betrieben wird, da hier eine crossmediale Medienaufbereitung immer häufiger zum Einsatz kommt. Dies ist beispielsweise am „Harry-Potter-Effekt“ zu erklären: Die Abenteuer des Zauberlehrlings Harry Potter sind zunächst in Buchform erschienen und dann durch die dazugehörige Filmreihe immer beliebter bei Kindern und Jugendlichen geworden. So geben die im Jahr 2007 Befragten wie in den Vorjahren an, dass „Harry Potter“ ihre Lieblingslektüre ist. Jeder Zehnte von ihnen hat zum Zeitpunkt der Untersuchung einen „Harry Potter“-Band gelesen.[43] Die Medienindustrie hat schnell erkannt, dass die „Harry Potter“-Reihe einer ganzen Branche wieder Auftrieb geben kann, wodurch immer mehr Verfilmungen dieser Reihe in Auftrag gegeben worden sind. Gleichzeitig ist diese Art des verbindenden Marketings verschiedener Medien auch auf andere Buchreihen übertragen worden, wie zum Beispiel der „Herr der Ringe“ oder die Romane des Bestseller-Autors Dan Brown.[44] Auch hier sind die dazugehörigen Romane nach Veröffentlichung des jeweiligen Films im Kino die Bestsellerlisten wieder heraufgestiegen. Ein weiteres Exempel hierfür ist Patrick Süskinds Roman „Das Parfum“, das nach der Filmpremiere von „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ im September 2006 viele Jugendliche dazu animiert hat, auch den dazugehörigen Roman zu lesen.[45] In der 2007er JIM-Studie antworten die Interviewten zum ersten Mal im Rahmen dieser Befragung, dass das über 20 Jahre alte Werk „Das Parfum“ eines ihrer Lieblingsbücher des Jahres ist.[46]

Eine weitere Überraschung hinsichtlich der Mediennutzung ist im Bereich der Fotografie zu erkennen, da Digitalkameras immer stärker Einzug in das Leben der 12- bis 19-Jährigen finden. Dabei lässt sich eine Digitalkamera meist nicht nur im Besitz innerhalb des Gesamthaushalts wiederfinden, sondern auch im persönlichen Besitz von Jugendlichen, die die Kamera dann nicht mit anderen Familienmitgliedern teilen müssen. Gerade Mädchen nutzen scheinbar den technischen Fortschritt, dass Fotoapparate immer kleiner, kompakter und einfacher in der Bedienung werden. Im Jahr 2007 besitzt knapp die Hälfte aller Befragten weiblichen Teenager (45 Prozent) eine digitale Fotokamera.[47] Nur ein Jahr später sind es schon 53 Prozent und im darauffolgenden Jahr 63 Prozent.[48] Aufgrund immer geringerer Preise und des immer praktischeren Umgangs mit dem Gerät ist davon auszugehen, dass die Verbreitung noch weiter zunehmen wird. Eine weitere Korrelation zu dieser Feststellung ist höchstwahrscheinlich auch die immer stärker werdende Verbreitung von Networking-Portalen und Social Communities im Internet, in denen sich vor allem Frauen häufig mit Fotos präsentieren. Weshalb die Selbstdarstellung in diesen Netzwerken für sie so wichtig ist, wird in 2.2.1 näher erläutert.

Die beliebtesten Medienbeschäftigungen in der Freizeit sind im Jahr 2009 die Nutzung des Fernsehens und Internets (jeweils 90 Prozent), Handys (88 Prozent), die Nutzung von MP3-Playern (83 Prozent), des Radios (74 Prozent) und das Hören von Musik-CDs (67 Prozent).[49] Diese Medien werden täglich oder mehrmals in der Woche genutzt und auch bei der Betrachtung des persönlichen Gerätebesitzes zeigt sich, dass diese Medien am beliebtesten sind, weshalb diese Bereiche nachfolgend genauer auf ihre Nutzung, Motivation und deren Inhalte überprüft werden sollen.[50]

1.2.1 Fernsehen

Das Fernsehen ist das klassischste Medium für Kinder und Jugendliche. Es ist einfach zu bedienen und die Heranführung an den Fernseher geschieht meist schon im Kindesalter. Außerdem sind TV-Geräte seit Jahrzehnten auf dem Markt erhältlich und werden durch immer geringere Preise erschwinglich, so dass nicht nur fast jeder Haushalt mindestens einen eigenen Fernseher hat, sondern auch fast zwei Drittel aller Jugendlichen ein eigenes Empfangsgerät besitzen. Dieser Zustand hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu nicht verändert.[51] [52]

Der einzige Unterschied in der damaligen Medienausstattung zu heute ist, dass der Videorekorder nach und nach gegen einen DVD-Player ausgetauscht worden ist, da die Technik erschwinglicher und die Medien einfach zu handhaben geworden sind. Ungefähr vier von zehn Jugendlichen besitzen dieses Abspielgerät für digitale Medien ergänzend zum Fernseher.[53] [54] [55]

Hinzu kommt eine ungefähr gleichstarke Verbreitung von Spielekonsolen, die an das TV-Gerät angeschlossen werden können, wie beispielsweise eine Sony Playstation, Microsoft Xbox 360 oder eine Wii von Nintendo. Dabei ist jedoch auffällig, dass diese für Mädchen kaum von Belang sind und eher unter die Kategorie „Männer-Spielzeug“ fallen.[56] Konkret nutzen aktuell 67 Prozent der Jungen zumindest mehrmals in der Woche ihre Spielekonsole allein oder mit Freunden, bei den Mädchen sind dies nur 22 Prozent.[57] Mehr als die Hälfte aller weiblichen Befragten (52 Prozent) haben außerdem im Vorjahr angegeben, dass sie eine Spielekonsole überhaupt nicht nutzen. Bei den Männern nutzen nur 27 Prozent überhaupt gar kein Spiele-System, das an den Fernseher angeschlossen werden kann.[58]

Im Folgenden wird die äußerst starke Veränderung im Nutzungsverhalten der letzten zehn Jahre erläutert. Während im Jahr 1998 37 Prozent aller Befragten angeben, dass sie am wenigsten auf ihren Fernseher verzichten wollen und somit die stärkste Medienbindung zu diesem Gerät haben,[59] ist im Jahr 2005 eine Trendwende zu erkennen. Während Mädchen zwar immer noch am wenigsten auf das TV-Gerät verzichten wollen (31 Prozent), geben Jungen innerhalb dieser Befragung erstmals an, dass ihnen der PC wichtiger ist (32 Prozent).[60] Anschließend verliert das Fernsehen im Jahr 2007 dann endgültig seine Machtposition und stürzt im Gesamtschnitt der Befragten komplett ab. Während Jungen immer noch ihren PC als Geräteeinheit favorisieren, haben Mädchen die Möglichkeit des Internetsurfens für sich entdeckt und wollen nicht mehr darauf verzichten. Und selbst der MP3-Player erfreut sich bei beiden Geschlechtern an größerer Beliebtheit als das Fernsehgerät.[61] Dass das eine langfristige Verschiebung innerhalb der Mediennutzung bedeutet, signalisiert auch die Nachfolgestudie aus dem Jahr 2008: Zwar ist das Fernsehgerät für Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren in der Gesamtwertung vor dem MP3-Player wieder wichtiger geworden, jedoch weist es bei weitem keine so starke Bindung der Befragten an das Gerät auf wie das World Wide Web. Sowohl Jungen (30 Prozent) als auch Mädchen (29 Prozent) wollen am wenigsten auf das Internet verzichten. Auffällig ist dabei, dass „nur“ 15 Prozent aller Mädchen auf den PC am wenigsten verzichten können, aber 29 Prozent das Internet als unabdingbar bewerten. Bei den Jungen hingegen gibt es kaum Unterschiede bei der Medienbindung zum Internet, beziehungsweise zum PC (30 Prozent versus 29 Prozent).[62] Gründe hierfür liegen im unterschiedlichen Mediennutzungsverhalten beider Geschlechter, das im Abschnitt 2.2 näher erörtert wird.

Insgesamt lässt sich aber konstatieren, dass das Fernsehen zumindest bei der jüngeren Generation nach jahrelanger Beliebtheit zugunsten eines mit dem Internet verbundenen Computers, dessen Verbreitung innerhalb der letzten zehn Jahre rasant zugenommen hat, verzichtbarer wird.

1.2.2 Computer und Internet

Obwohl das Internet bereits seit mehr als 40 Jahren existiert und auch der Personal Computer Anfang der Achtziger Jahre auf den Markt für private Verbraucher gekommen ist, haben es diese Technologien erst in den letzten zehn Jahren in den Privathaushalten und damit auch bei Kindern und Jugendlichen geschafft, sich stärker durchsetzen.[63] [64]

„Fast jeder zweite Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren nutzt [im Jahr 1998, d. Verf.] zumindest mehrmals in der Woche einen Computer. Nimmt man als Maßstab ‚nutze ich mindestens mehrmals im Monat‘, so erhöht sich dieser Anteil auf 67 Prozent. Allerdings kamen [sic!] zwei von zehn Jugendlichen dieser Altersgruppe noch nie mit diesem Medium in Kontakt. Dies sind vor allem Mädchen und junge Frauen sowie Jugendliche, die zum Zeitpunkt der Befragung die Hauptschule besuchen oder besucht haben.“[65] So fasst die JIM-Jugendstudie das Computer-Nutzungsverhalten von Jugendlichen im Jahr 1998 zusammen. Dabei ist auffällig, dass nur etwas mehr als ein Drittel aller Befragten einen eigenen PC hat, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die meisten den Computer noch mit anderen Haushaltsmitgliedern teilen müssen. Bei höherer Bildung und steigendem Alter der Jugendlichen ist die Eigenbesitzrate zwar ausgeprägter, doch auch hier kann noch lange nicht von einer Vollversorgung gesprochen werden.[66]

Hinzu kommt, dass der Besitz eines PCs zur damaligen Zeit nicht automatisch den Zugang zum World Wide Web bedeutet hat, denn im „Vergleich zur PC-Nutzung spielt das Internet noch eine untergeordnete Rolle.“[67]

[...]


[1] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM ‘98. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, Baden-Baden 1998, S. 5.

[2] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM 2008. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, Stuttgart 2008, S. 8.

[3] Vgl. Hamm, Ingo: Die MTV-Mindset-Studien. Jugendmarketing mit Subkulturen und Lebensstilen, Stuttgart 2003, S. 82f.

[4] Vgl. Calmbach, Marc: Wie ticken Jugendliche? Sinus-Milieustudie U27, eingesehen unter: http://www.mpfs.de/fileadmin/Tagung2008/Charts/Calmbach.pdf (Eingesehen am: 31.08.2009).

[5] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 1998, S. 7.

[6] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM 2009. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, Stuttgart 2009, S. 9.

[7] Vgl Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2008, S. 6.

[8] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 1998, S. 7.

[9] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2009, S. 9.

[10] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 1998, S. 7.

[11] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2009, S. 9.

[12] Vgl. Statistisches Bundesamt Deutschland (Hrsg.): Bruttoinlandsprodukt (Tabelle), eingesehen unter: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/online;jsessionid=7DA77A218365B1B61EE3076C723FAEE5.tcggen1 (Eingesehen am: 30.10.2009).

[13] Vgl. Statistisches Bundesamt Deutschland (Hrsg.): Arbeitsmarkt (Tabelle), eingesehen unter: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Zeitreihen/LangeReihen/Arbeitsmarkt/Content100/lrarb01ga,templateId=renderPrint.psml (Eingesehen am: 30.10.2009).

[14] Vgl. Jugendwerk der Deutschen Shell (Hrsg.): Jugend ’97: Zukunftsperspektiven, Gesellschaftliches Engagement, Politische Orientierungen, Opladen 1997, S. 14.

[15] Jugendwerk der Deutschen Shell (Hrsg.) 1997, S. 14.

[16] Vgl. Jugendwerk der Deutschen Shell (Hrsg.) 1997, S. 14ff.

[17] Vgl. Jugendwerk der Deutschen Shell (Hrsg.) 1997, S. 15.

[18] Vgl. Jugendwerk der Deutschen Shell (Hrsg.) 1997, S. 20ff.

[19] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.): Jugend 2000, Band 1, Opladen 2000, S. 13.

[20] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.) 2000, S. 16.

[21] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.) 2000, S. 16.

[22] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.) 2000, S. 14f.

[23] Vgl. Shell Deutschland (Hrsg.): 50 Jahre Shell Jugendstudie, Berlin 2002, S. 88.

[24] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.) 2000, S. 16ff.

[25] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.): Jugend 2002. 14. Shell Jugendstudie, Frankfurt am Main 2003, S. 26f.

[26] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.) 2003, S. 22f.

[27] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.) 2003, S. 23.

[28] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.) 2003, S. 18ff.

[29] Vgl. Zinnecker, Jürgen: Alles ist möglich und nichts ist gewiss. Deutschlands erste Jugendgeneration im 21. Jahrhundert, in: Neumann-Braun, Klaus (Hrsg.): Coolhunters. Jugendkulturen zwischen Medien und Markt, Frankfurt am Main 2005, S. 177.

[30] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.) 2003, S. 17ff.

[31] Vgl. Rathgeb, Thomas: Biographien im Wandel. Wie sich Jugendliche die Medienwelt erobern, eingesehen unter: http://www.mpfs.de/fileadmin/Tagung2008/Charts/Rathgeb.pdf (Eingesehen am: 31.08.2009).

[32] Vgl. Statistisches Bundesamt Deutschland (Hrsg.): Arbeitsmarkt (Tabelle), eingesehen unter: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Zeitreihen/LangeReihen/Arbeitsmarkt/Content100/lrarb01ga,templateId=renderPrint.psml (Eingesehen am: 30.10.2009).

[33] Vgl. Treffenstädt, Andrea: Jugendliche in der VerbraucherAnalyse – Lebensgefühl, Werte, Medien-Nutzung, eingesehen unter: http://www.verbraucheranalyse.de/downloads/30/VA2008_Vortrag_Jugendliche.pdf (Eingesehen am: 31.08.2009).

[34] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.): Jugend 2006. 15. Shell Jugendstudie, Frankfurt am Main 2006, S. 15ff.

[35] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.) 2006, S. 24f.

[36] Vgl. Deutsche Shell (Hrsg.) 2006, S. 24f.

[37] Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2008, S. 14.

[38] Vgl. Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (Hrsg.): Werbeträgerdaten – Presserzeugnisse – Heftauflagen, eingesehen unter: http://daten.ivw.eu/index.php?menuid=2141&u=&p=&b=alle&sv=207&sb=207&t=Publikumszeitschriften+mit+nationaler+Verbreitung&tsub=JUGENDZEITSCHRIFTEN (Eingesehen am: 04.11.2009).

[39] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 1998, S. 9.

[40] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2009, S. 16.

[41] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 1998, S. 9.

[42] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2009, S. 16.

[43] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM 2007. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, 2. Auflage, Stuttgart 2007, S. 23.

[44] Vgl. Moss, Christoph: Buchhandel hofft auf den Harry-Potter-Effekt, in: Handelsblatt vom 30.12.2004, eingesehen unter: http://www.handelsblatt.com/archiv/buchhandel-hofft-auf-den-harry-potter-effekt;840728 (Eingesehen am: 03.11.2009).

[45] Vgl. Cinema.de (Hrsg.): Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders, eingesehen unter: http://www.cinema.de/kino/filmarchiv/film/das-parfum-die-geschichte-eines-moerders,1308090,ApplicationMovie.html (Eingesehen am: 03.11.2009).

[46] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2007, S. 22.

[47] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2007, S. 10.

[48] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2009, S. 8.

[49] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2009, S. 16.

[50] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2009, S. 8.

[51] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM 99/2000. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, Baden-Baden 2000, S. 14.

[52] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2008, S. 10.

[53] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM 99/2000, Baden-Baden 2000, S. 14.

[54] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM 2002. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, Baden-Baden 2003, S. 17.

[55] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2009, S. 8.

[56] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2008, S. 10.

[57] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2009, S. 39.

[58] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2008, S. 38.

[59] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM 99/2000, Baden-Baden 2000, S. 15.

[60] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.): JIM 2005. Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, Stuttgart 2005, S. 16.

[61] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2007, S. 16f.

[62] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 2008, S. 17.

[63] Vgl. Heidelberger, Martin: Das Internet feiert Geburtstag, in: Deutsche Welle Online vom 29.10.2009, eingesehen unter: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4837709,00.html (Eingesehen am: 10.11.2009).

[64] Vgl. de Loryn, Bianca: 12. August 1981: Ein Geburtstag mit Folgen, in: Chip.de Online (Hrsg.), eingesehen unter: http://www.chip.de/artikel/25-Jahre-PC-IBM-PC-der-quot-Personal-Computer-quot_12809101.html (Eingesehen am: 10.11.2009).

[65] Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 1998, S. 22.

[66] Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 1998, S. 57f.

[67] Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hrsg.) 1998, S. 37.

Details

Seiten
80
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640836277
ISBN (Buch)
9783640836468
Dateigröße
729 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v167199
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen – Institut für praxisorientierte Sozialwissenschaften
Note
1,6
Schlagworte
Mediennutzung Nutzung von Medien JIM-Studie KIM-Studie Jugend Jugendliche Teenager Internet Fernsehen TV Radio Hörfunk MTV Handy Handynutzung Mobiltelefon Mobiltelefone Social Media Facebook SchuelerVZ VZ Medienforschung

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Titel: Chaos oder alles unter Kontrolle? - Mediennutzung von Jugendlichen im Wandel