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Mind Mapping - Vorstellung einer kreativen Arbeitstechnik

Seminararbeit 2011 9 Seiten

Medien / Kommunikation - Sonstiges

Leseprobe

I. Inhaltsverzeichnis

1. Ziele der Arbeit

2. Entwicklung der Mind Map-Technik
2.1 Zur Person Tony Buzan
2.2 Entstehung der Mind Map-Technik
2.2.1 Von Standardnotizen zum radialen Denken
2.2.2 Definition Mind Map

3. Anwendung der Mind Map-Technik
3.1 Grundsätzliche Regeln
3.2 Anwendungsgebiete
3.2.1 Mind Mapping bei der Klausurvorbereitung
3.2.2 Mind Mapping bei einer Gruppenbesprechung

4. Wissenschaftliche Betrachtung des Mind Mapping

5. Fazit

II. Literaturverzeichnis

III. Abbildungsverzeichnis

1. Ziele der Arbeit

Ziel der folgenden Abhandlung soll die Vorstellung der Mind Map-Technik von Tony Buzan sein. Die Mind Map-Technik ist neben dem Brainstorming eine der bekanntesten Kreativarbeitstechniken. Die Bücher, die diese zum Thema haben, versprechen schnellen Lernerfolg und Zeitersparnis durch gesteigerte Effektivität und Entfaltung der Kreativität. Fraglich ist jedoch, ob auch wissenschaftlich belegt werden kann, dass die Arbeitstechnik effektiver als andere ist. Auch das soll im Folgenden geklärt werden.

Die Arbeit ist in drei Teile übergeordnet, wobei sich der erste Teil mit der Entwicklung der Mind Map-Technik beschäftigt. Nachdem kurz auf die Person Tony Buzan eingegangen wird, folgt darauf die Entstehung der Technik.

Im zweiten Teil der Arbeit wird das Verfahren des Mind Mappings in der Anwendung veranschaulicht, was zum einen die grundlegendsten Regeln und zum anderen einige Anwendungsgebiete umfasst. Im Schlussteil wird die wissenschaftliche Seite des Mind Mappings beleuchtet bevor die Arbeit mit einem Fazit schließt.

2. Entwicklung der Mind Map-Technik

2.1 Zur Person Tony Buzan

Der Gründer der Mind Map-Technik Tony Buzan, geboren am 2. Juni 1942, graduierte im Jahr 1964 an der University of British Columbia in den Fächern Psychologie, Anglistik, Allgemeine Naturwissenschaft und Mathematik und schloss diese mit Auszeichnung ab. Er war unter anderem als Autor für den Daily Telegraph in London und als Herausgeber der Zeitschrift „International Journal of MENSA“ tätig, einer Zeitschrift für Menschen mit besonders hohem Intelligenzquotienten.

Neben dieser Tätigkeit und vielen weiteren ist er aber vor allem bekannt für seine populärwissenschaftlichen Bücher zum Thema Gehirnforschung und Verbesserung der kognitiven Leistungen. Er ist außerdem Mitentwickler des „Speed Readings“ und Urheber des Begriffs „Mind Map“ für die, vor allem, von ihm geprägte Technik. Heutzutage arbeitet Buzan auch als Berater für Unternehmen wie BP oder IBM (Vgl. Mock, 2010).

2.2 Entstehung der Mind Map-Technik

2.2.1 Von Standardnotizen zum radialen Denken

Buzan bemängelt vor allem die Verwendung von Standardnotizen beim Lernen, die immer mehr in Schulen und Universitäten und auch in verschiedenen Berufszweigen verwendet werden. So wenden 95% aller untersuchten Menschen den Notizstil an, der darin besteht, gehörtes oder gelesenes einfach in eigenen Notizen aufzuschreiben.

Bei Erstellung dieser Notizen kommen vor allem drei Hilfsmittel zur Geltung. Es wird zumeist die lineare Gestaltung angewendet, die darin besteht, die Notizen in einer geraden Linie und grammatikalisch richtig niederzuschreiben.

Diese lineare Gestaltung jedoch beeinflusst die Analyse nachteilig. So wird meist mehr Wert auf die korrekte Darstellung gewählt, anstatt die genutzte Energie auf die Analyse zu richten. Weitere Nachteile der Standardnotizen bestehen darin, dass wichtige Schlüsselwörter verschleiert werden und in der Masse grammatikalischer Füllwörter untergehen. Weiterhin erschweren die monotonen und einfarbigen Aufzeichnungen das Erinnern, da sie visuell wenig ansprechend sind und durch ihre Geradlinigkeit oft wie endlos lange Listen aussehen. Nicht zuletzt kosten die Standardnotizen viel Zeit, da der Aufschreibende dazu ermuntert wird, unwichtiges aufzuschreiben, die unwichtigen Notizen noch einmal durchzulesen und schließlich noch die Schlüsselwörter suchen muss. Das Gehirn wird schließlich daran gehindert Assoziationen zwischen den einzelnen Punkten zu knüpfen und so wirken Standardnotizen jeder Kreativität und Gedächtnisleistung, die elementar zum Speichern von Informationen sind, entgegen.

Das radiale Denken ist Voraussetzung für die Anwendung der Mind Map. Das Gehirn selbst arbeitet mit Assoziationen. Beim Biss in eine Birne setzt das Gehirn von diesem Mittelpunkt „Birne“ beispielsweise Gedanken frei, wie Geruch der Birne, Geschmack der Birne und so weiter. Dieses in alle Richtungen ausstrahlende Denken wird bei der Mind Map-Technik genutzt (Vgl. Buzan, 2002).

2.2.2 Definition - Mind Map

Eine Mind Map ist, so Buzan, „ein Ausdruck Radialen Denkens und somit eine natürliche Funktion des menschlichen Geistes. Sie stellt eine wirksame graphische Technik dar, einen Universalschlüssel für die Erschließung unseres Gehirnpotenzials. Die Mind Map kann in jedem Lebensbereich angewandt werden, in dem verbessertes Lernen und klareres Denken die .. Leistung erhöht“ (Buzan, 2002: 59).

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Details

Seiten
9
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640833719
ISBN (Buch)
9783640833306
Dateigröße
774 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v166741
Institution / Hochschule
Hochschule Osnabrück
Note
1,3
Schlagworte
mind mapping vorstellung arbeitstechnik

Autor

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Titel: Mind Mapping - Vorstellung einer kreativen Arbeitstechnik