Lade Inhalt...

Social Software zur Kommunikation in Projekten

Best Practices

Seminararbeit 2010 21 Seiten

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe

Inhalt

Abkürzungen

Abbildungen

Tabellen

1 Einleitung

2 Forschungsdesign

3 Projektmanagement mit Social Software
3.1 Kommunikationsformen in Projektteams
3.2 Probleme in der Unternehmenspraxis
3.3 Web 2.0 Dienste für die Projektkommunikation
3.3.1 Wiki
3.3.2 Weblog

4 Anwendungsbeispiele von Social Software in der Unternehmenspraxis

5 Erkenntnisse aus den Fallstudien

6 Kritische Würdigung & Aufbauende Forschungsarbeiten

Literatur

Anhang

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungen

Abbildung 2.1: Forschungsdesign

Abbildung 3.1: Kommunikationsformen

Abbildung 3.2: Kommunikationsprobleme in Projekten

Abbildung 3.3: Social Media Report

Tabellen

Tabelle 4.1: Überblick Fallstudien

1 Einleitung

In Projekten arbeiten häufig unterschiedliche Funktionsgruppen meist von verschiedenen Standorten aus zusammen. In diesem Fall kann die räumlich verteilte Zusammenarbeit ein schwieriges Unterfangen für die Projektkommunikation werden. Die Vielfalt der technischen und ethnischen Hintergründe, die Erfahrungen und Einstellungen der Projektmitarbeiter ist in globalen Teams eine eindeutige Stärke, aber gleichzeitig auch eine Herausforderung. Geographisch verteilte Projektmitarbeiter arbeiten oft bereits zusammen, bevor sie überhaupt die Chance hatten, persönliche Beziehungen aufzubauen. Aus diesem Grund ist es für eine erfolgreiche verteilte Zusammenarbeit notwendig, informelle Kommunikation, Interaktionsmöglichkeiten und reibungslose und häufige Änderungen mit den heute technischen Möglichkeiten zu unterstützen. Demzufolge kann man die Projektkommunikation als kritischen Erfolgsfaktor für Projekte bezeichnen. (vgl. Hastings 2008, p. 16-19)

Ziel dieser Ausarbeitung ist es, Fallbeispiele aus der Unternehmenspraxis vorzustellen, in denen die Projektkommunikation durch Social Software erfolgreich verbessert wurde. Die Forschungsfrage, die sich dabei stellt ist, lassen sich Gemeinsamkeiten bei der erfolgreichen Anwendung von Social Software Systemen insb. bei Wikis erkennen und wenn ja welche?

Unter der Internetadresse http://www.kooperationssysteme.de/proj/case/ werden aktuell (Stand: 01.03.2010) 33 Fallbeispiele aus verschiedenen Quellen veröffentlicht, die über den erfolgreichen Einsatz von Social Software Systemen informieren. Für die vorliegende Seminararbeit wurden daraus 6 Fallbeispiele genauer untersucht, die sich speziell mit der Einführung von Wikis befassen. Aus den Fallstudien lassen sich allgemeine Erkenntnisse sogenannte „Lessons Learned“ herausfiltern, die in Kapitel 4 und 5 verglichen und beurteilt werden. Die Analyse der Fallstudien kann allerdings kein Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sondern lediglich exemplarisch Hinweise auf projektbezogene Aspekte im Zusammenhang mit der Einführung von Social Software Anwendungen in Unternehmen liefern. Zumal nicht alle Autoren der Fallstudien ausreichende Informationen über die Projekte bereitstellen.

2 Forschungsdesign

Zur Einordnung der Forschungsarbeit gibt es im Modul der Unternehmenskommunikation ein Rahmen als Forschungsdesign.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.1: Forschungsdesign

Die Seminararbeit schildert den Gegenstand und Prozess der empirischen Fallstudienforschung. Forschungsgegenstand der Arbeit ist die fallstudienbasierte Vorstellung und Analyse von Projekten in denen Social Software Systeme erfolgreich eingesetzt wurden. Als Ausgangspunkt für die Analyse der Fallstudien wurde das Analyseraster der Business Engineering Fallstudienraster der Universität St. Gallen herangezogen, welches die Vergleichbarkeit von Fallstudien ermöglicht.

Die Fallstudienmethode entspricht nach den obigen Anforderungskriterien einem kollektiven Problem. Viele Personen in vielen Unternehmen sind in diesem Zusammenhang betroffen. In der Regel untersuchen Fallstudien komplexe, schwer abgrenzbare Phänomene in ihrem natürlichen Kontext. Einzelne Merkmalsträger werden intensiv untersucht. Das Erkenntnisinteresse Technologie ist durch das Ziel der Verbesserung der Projektkommunikation und dem Mittel der Social Software geprägt. Als Gestaltungsziele wird in diesem Zusammenhang die Schaffung neuer Sachverhalte induktiv vom besonderen zum allgemeinen erreicht. Die Erfahrungsrealität in der Fallstudie wird verbalisiert und interpretativ ausgewertet. Somit stellt die Fallstudienforschung eine spezielle Form der qualitativ-empirischen Methodik dar. (vgl. Wilde & Hess 2007, S. 282)

3 Projektmanagement mit Social Software

Wenn viele Menschen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, gibt es immer ein Problem der Kommunikation und Koordination. Das Web 2.0 stellt hierfür eine Reihe von neuen Werkzeugen bereit, die für die Arbeit in Projekten von großem Nutzen sein können. Insbesondere Weblogs und Wikis werden für die Unterstützung von Projektteams empfohlen. Diese Softwaretools eignen sich aufgrund ihrer einfachen intuitiven Nutzung besonders für die informelle schriftliche Kommunikation innerhalb von Projektteams. Microblogs als Weiterentwicklung von Weblogs ermöglichen den Austausch besonders kurzer Informationen.

Doch zunächst einmal was bedeuten die Begriffe Social Software und Projektmanagement? Die Autoren Koch & Richter (2009) bezeichnen „Social-Software-Anwendungen als sozio-technische Anwendungssysteme, die unter Ausnutzung technischer und sozialer Netzwerk- und Skaleneffekte indirekte und direkte zwischenmenschliche Interaktion (d.h. Kommunikation, Koordination und Kooperation) auf breiter Basis ermöglichen und die Identitäten und Beziehungen ihrer Nutzer im Internet abbilden und unterstützen.“

„Projektmanagement ist gekennzeichnet durch die Einzigartigkeit der Aufgabe sowie in der Mehrzahl der Fälle durch eine Aufgabenstellung, die nur im Team bewältigt werden kann.“ Laut Komus (2008, S. 37) ist das Projektmanagement ein Beleg dafür, das sich die Potenziale von Social-Software-Systemen sich auch auf die Nutzung in Unternehmen übertragen lassen.

3.1 Kommunikationsformen in Projektteams

Wie in der nachfolgenden Abbildung ersichtlich, wird Kommunikation in Projektteams nach Böhringer & Röhrborn (2008, S. 2) nach der Form (mündlich vs. schriftlich) und nach dem Grad der Formalisierung (formell vs. informell) unterschieden. Wikis können in diesem Zusammenhang als virtuelle Dokumentenräume bezeichnet werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.1: Kommunikationsformen

In der Abbildung wird dargestellt, wie Kommunikation in Projektteams gegenwärtig erfolgt. Die zunehmende geografische Verteilung von Projektteams erfordert einen vermehrten Einsatz von elektronischen Medien.

3.2 Probleme in der Unternehmenspraxis

Durch den Einsatz der Vielzahl elektronischer Kommunikationsformen, -medien und -werkzeuge kommt es in der Unternehmenspraxis immer wieder zu Problemen. Diese Problemstellungen werden anhand von Böhringer & Röhrborn (2008, S. 3) zusammengetragen und an folgenden Beispielen näher erläutert.

[...]

Details

Seiten
21
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640820023
ISBN (Buch)
9783640823093
Dateigröße
1.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v166200
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
2,3
Schlagworte
Best Practice Fallstudie Projektmanagement Social Software Unternehmenskommunikation Weblog Wiki

Autor

Zurück

Titel: Social Software zur Kommunikation in Projekten