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Sportpsychologischer Rahmentrainingsplan im Grundlagentraining Ju-Jutsu Fighting

Studienarbeit 2011 15 Seiten

Gesundheit - Sport - Sportpsychologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkung
1.1 Langfristiger Trainings- und Leistungsaufbau im Deutschen Sport
1.2 Ziele der Sportpsychologie im Grundlagentraining Ju-Jutsu Fighting

2 Sportpsychologisches Training im Grundlagenbereich
2.1 Sportpsychologisches Training U15 – 1. Jahr
2.2 Sportpsychologisches Training U15 – 2. Jahr
2.3 Sportpsychologisches Training U15 – 3. Jahr

3 Trainingsverfahren
3.1 Konzentration
3.1.1 Mentales Training
3.1.2 Training der Selbstgesprächsregulation
3.2 Techniken zur Aktivationsregulation
3.3 Techniken zur Verbesserung der Kompetenzerwartung
3.4 Techniken zur Emotions- bzw. Motivationsregulation
3.5 Techniken zur Verbesserung der Teamfähigkeit

4 Quellenverzeichnis

5 Anhang: Sportpsychologischer Rahmentrainingsplan U15

1 Vorbemerkung

1.1 Langfristiger Trainings- und Leistungsaufbau im Deutschen Sport

Im Nachwuchsleistungssport-Konzept 2012 des Deutschen Olympischen Sportbundes (2009, S. 9) wird als „Ziel des langfristigen Trainings- und Leistungsaufbaus […] die Vermittlung eines langfristigen Interesses am Leistungssport und die Vorbereitung sportlicher Spitzenleistungen im Höchstleistungsalter“ definiert.

Das Nachwuchstraining im Bereich des Deutschen Olympischen Sportbundes (2006) umfasst

- das Grundlagentraining (GLT),
- das Aufbautraining (ABT),
- das Anschlusstraining (AST), sowie
- das Hochleistungstraining (HLT).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Strukturmodell des langfristigen Trainings- und Leistungsaufbaus (Deutscher Olympischer Sportbund, 2006, S. 10)

Im Vorfeld des langfristigen Leistungsaufbaus kann eine allgemeine Grundausbildung vorgeschaltet werden, in welcher vielfältige sportliche Erfahrungen gesammelt und Interessen geweckt werden.

Orientierungswerte zur Trainingshäufigkeit und –zeit in den entsprechenden Trainingsettappen können aus Abbildung 2 entnommen werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Orientierungswerte zur Trainingshäufigkeit und –zeit (Deutscher Olympischer Sportbund, 2006, S. 12)

Die Trainingsettappen in der technisch-taktisch geprägten Sportart Ju-Jutsu, sind ähnlich wie in der artverwandten Sportart Judo gestaffelt:

Tabelle 1: Synopse der Trainingsettappen im Judo und Ju-Jutsu
(vgl. Deutscher Judo Bund, 2009; Deutscher Ju-Jutsu Verband e.V., 2010)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Ziele der Sportpsychologie im Grundlagentraining Ju-Jutsu Fighting

Im Grundlagentraining, welches Schwerpunkt des vorliegenden Rahmentrainingplanes für das Ju-Jutsu Fighting ist, sollen grundlegende und sportartspezifische Leistungsvoraussetzungen geschaffen und eine hohe vielseitige Belastbarkeit für künftige Trainingsanforderungen herausgebildet werden (vgl. Deutscher Olympischer Sportbund, 2006).

Nach Mayer (2010) hat das sportpsychologische Training im Grundlagentraining (U15 im Ju-Jutsu) die Entwicklung folgender kognitiver Fähigkeiten und Fertigkeiten zum Ziel:

Tabelle 2: Sportpsychologische Fähig- und Fertigkeiten im Grundlagentraining

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Weiterhin sollte angestrebt werden, dass der Trainer selbst mit den Athleten die entsprechenden Maßnahmen durchführen kann. Nur so ist sichergestellt, dass ein sportpsychologisch orientiertes Training in das regelmäßige Vereinstraining implementiert werden kann.

2 Sportpsychologisches Training im Grundlagenbereich

Der sportpsychologische Rahmentrainingsplan in der U15 (siehe Punkt 5) orientiert sich an der Trainingsplanung in diesem Bereich. Mit den Gruppenmeisterschaften im Frühjahr und den German Open im Herbst handelt es sich um eine zweigipflige Periodisierung.

Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass die Sportler in einer Altersklasse mit drei verschiedenen Jahrgängen, zusammen trainieren (12 – 14 Jährige). Hier kann es zu größeren Unterschieden im kalendarischen Alter kommen, was sich unter Umständen noch deutlicher im biologischen Alter zeigt. Die Ausprägungen verschiedener psychischer Komponenten verschiebt sich in diesem Alterssegment (siehe Tabelle 3). Der Trainer muss sich dieser Tatsache bei der Übungsplanung und der Durchführung des Trainings gewahr sein. Hier kann mitunter eine Abweichung von den vorgeschlagenen Schwerpunkten im Rahmentrainingsplan (siehe Punkt 5) nötig sein.

Tabelle 3: Ausprägungen psychischer Komponenten in den einzelnen Entwicklungsphasen (Frester, 1999, S. 38)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Entsprechend sollte der Rahmentrainingsplan nicht als dogmatisches Konzept gesehen werden, sondern vielmehr als eine Orientierungshilfe auf dem Weg des sportpsychologischen Fertigkeitstrainings.

Auf eine sportpsychologische Leistungsdiagnostik wird im Grundlagentraining verzichtet, da hier das „Vertrautwerden“ mit der Thematik im Vordergrund steht. Im Aufbautraining (U18) wird diesem Aspekt im Sinne einer Nachhaltigkeit und dem Aussprechen von individuellen Trainingsempfehlungen Rechnung getragen.

Im Folgenden werden Schwerpunkte im sportpsychologischen Training in der U15 dargestellt. Die entsprechenden Trainingsverfahren sind mit Erklärungen und Beispielen unter Punkt 3 zu finden. Die zeitliche Zuordnung der Trainingsverfahren in Verbindung mit der sportartspezifischen Periodisierung ist unter Punkt 5 dargestellt.

[...]

Details

Seiten
15
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640826148
ISBN (Buch)
9783640826056
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v166065
Note
1,3
Schlagworte
sportpsychologischer rahmentrainingsplan grundlagentraining ju-jutsu fighting

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Titel: Sportpsychologischer Rahmentrainingsplan im Grundlagentraining Ju-Jutsu Fighting