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Soziale Armut und Segregation

Hausarbeit 2009 27 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis:

1. Einleitung
1.1. Die Bedürfnispyramide nach Maslow
1.2. Begriff der Armut im Kontext der Sozialen Arbeit
1.2.1. Der 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung
1.2.2. Soziale Netzwerke

2. Armut und soziale Ausgrenzung
2.1. Isolation und Einsamkeit
2.2. Ursachen sozialräumlicher Ausgrenzung und Segregation
2.3. Das Phänomen der residentialen Segregation

3. Theoretische Aspekte der Segregation
3.1. Der klassische sozioökologische Ansatz
3.2. Der neo- klassische Ansatz
3.3. Der verhaltenstheoretische Ansatz
3.4. Der institutionelle Ansatz
3.5. Der politökonomische Ansatz

4. Fazit

Internetquellenverzeichnis:

Literaturverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis:

Abb. 1: Bedürfnispyramide nach Maslow (Wikipedia, 2009, Maslowsche Bedürfnispyramide)

Abb. 2: Aspekte einer „Geographie des Wohnungsmarktes“ (Farwick, 2001, S. 29)

„Geschichte und Gegenwart der Armut und sozialen Ausgrenzungen, ihrer Wahrnehmung und Deutung und der eingeschlagenen Wege, sie zu bekämpfen, unterliegen Zeitströmungen und Konjunkturen“

(Huster, Boeckh, & Mogge- Grotjahn, 2008, S. 14)

1. Einleitung

Die wirtschaftliche Armut ist in Deutschland wesentlich verbreiteter als manch einer annimmt. Nahezu 20,5 Millionen Menschen sind von dieser prekären Lebenslage betroffen. Doch leider bleibt das Ausmaß von „Sozialer Armut“ noch wenig erforscht. Soziale Armut beschreibt einen Mangel an sozialen Kontakten und tragfähigen Netzwerken. Jedoch kann von diesen Unzulänglichkeiten jeder betroffen sein, sowohl Menschen, die unter materieller Armut leiden als auch Menschen aus abgesicherten Gesellschaftsschichten. Der Verlust des sozialen Zusammenlebens ist in dieser Verbindung auch in den unterschiedlichsten sozialen Lebensräumen zu erkennen. Soziale Armut wird oft im Vergleich zur wirtschaftlichen Armut gesehen, jedoch muss man differenzieren. Zwar ist die materielle Armut oftmals ein Bestandteil der sozialen Armut, doch die soziale Armut wird durch fehlende soziale Netzwerke, Isolation und mangelnde Integration in der Gesellschaft beschrieben. Allgemein wird natürlich davon ausgegangen, dass Menschen in Armut auch unter sozialer Armut leiden.

Zu dem Problemkomplex der sozialen Armut kommt die residentiale Segregation. Es handelt sich hierbei jedoch keineswegs um eine soziale Neuerscheinung. Denn bereits seit es den Menschen gibt, bildet er Einheiten mit Gleichgesinnten und grenzt sich somit sozial und räumlich von anderen Teilen der Bevölkerung ab. Das Phänomen der Segregation ist und bleibt immer ein präsentes Thema, das es keiner zeitlichen Begrenzung unterliegt. Es ist jedoch von großer Bedeutung, dass der Schwerpunkt richtig gesetzt wird. Denn es ist nicht von Wichtigkeit wie groß die Spanne zwischen arm und reich ist, sondern ob sich aus der Segregation soziale Differenzen oder negative Resultate für die Gesamtbevölkerung entwickeln.

1.1. Die Bedürfnispyramide nach Maslow

Die Maslowsche Bedürfnispyramide basiert auf einem Modell, das von dem amerikanischen Psychologen Abraham Maslow im Jahre 1943 publiziert wurde und zur Charakterisierung der menschlichen Motivation dient.

Die Entstehung der Humanpsychologie wurde vor allem durch Malsow geprägt, denn er untersuchte die seelische Gesundheit und die menschliche Selbstverwirklichung in Anbetracht dieser wissenschaftlichen Disziplin.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Abb. 1: Maslowsche Bedürfnispyramide)

Die humanen Bedürfnisse finden sich in den einzelnen Stufen der Pyramide wieder und bauen demnach Stufe für Stufe aufeinander auf. Zuerst betritt der Mensch die unterste Stufe, um die Bedürfnisse zu stillen, bevor er sich der zweiten Stufe (dem stärkeren Bedürfnis) stellt. Die Motivation eines Menschen wird gesteigert, wenn es sich um ein starkes Bedürfnis handelt.

Hierzu finden sich auch einige Beispiele, die die einzelnen Stufen der Pyramide deutlicher machen:

- körperliche Bedürfnisse: Nahrung, Freiheit, Luft, Schlaf, Obdach, Sexualität;
- Sicherheit: Recht und Ordnung, Schutz vor Gefahren und Absicherung, sicheres Arbeitsverhältnis;
- soziale Beziehungen: Familie und Freunde, Liebe und Privatsphäre, Kommunikation;
- soziale Anerkennung: Wertschätzung durch sozialen Status, respektvoller Umgang, Anerkennung durch Lob und Auszeichnungen, Reichtum und Karriere, physische und psychische Stärken;
- Selbstverwirklichung: Individualität, Kreativität, Perfektionismus und Erleuchtung.

Man spricht bei den untersten drei Stufen der Pyramide meist von Defizitbedürfnissen, dies bedeutet, dass diese Bedürfnisse primär gestillt werden müssen um einen Zustand des Wohlfühlens zu erreichen. Sind diese Primärbedürfnisse befriedigt, schwindet die Motivation. Der Mensch erreicht die letzten beiden Stufen nur dann, wenn er nach mehr streben möchte und seinen persönlichen Entfaltungspunkt noch nicht erreicht hat.

(vgl. Wikipedia, 2009, Maslowsche Bedürfnispyramide)

1.2. Begriff der Armut im Kontext der Sozialen Arbeit

Der Begriff Armut umfasst viele Problembereiche, wie beispielsweise Ökonomie, Politik, Recht und natürlich das Sozialwesen. Deshalb ist es sehr schwierig „Armut“ zu definieren. Man kann jedoch festhalten, dass es sich bei Armut um eine extreme Form sozialer Ungleichheit handelt, „in der die Lebenslage der betroffenen Menschen erheblich vom durchschnittlichen Lebensstandard der Gesamtbevölkerung nach unten abweicht“ .

Im Allgemeinen unterscheidet man den Begriff in absolute und relative Armut.

Unter der absoluten Armut versteht sich das Unvermögen zur langfristigen Sicherung der körperlichen Selbsterhaltung. Dies bedeutet, dass die notwendigen Bedürfnisse zum Überleben nicht gestillt werden können, bspw. Nahrung, Wasser, Obdach, Kleidung usw. Es ist nicht zu unterschätzen, dass dieser Mangel den frühen Tod durch Verhungern, Verdursten, Erfrieren oder Krankheit herbei führen kann. Befindet sich jemand tatsächlich in solch einer prekären Lebenslage, so lebt er nicht einmal an der Grenze des absoluten Existenzminimums.

Die Grenze der absoluten Armut wird davon abhängig gemacht, wie die Gegebenheiten eines Landes sind, bezüglich der Fruchtbarkeit, des Klimas, der Wasserversorgung und des Zugangs zu natürlichen Ressourcen. So kann also selbst eine absolute Armutsgrenze nur im Blickwinkel der Umwelt und Gesellschaft, in der die Betroffenen leben, bestimmt werden. In Entwicklungsländern ist die absolute Armut dennoch ein fester Bestandteil, wobei in hochentwickelten Ländern sie seltener zu finden ist.

„Die herrschende öffentliche Meinung und auch die Ziele hochentwickelter Wohlfahrtsstaaten sind aber ehrgeiziger. Es geht nicht nur um die Bekämpfung absoluter Armut, sondern auch um die Beseitigung relativer Armut, auch wenn deren genauere Bestimmung umstritten ist“.

Die relative Armut erklärt den durchschnittlichen Lebensstandard und die durchschnittliche Lebensbedingung einer bestimmten Bevölkerungsschicht und setzt sich somit aus einer ungleichen Einkommensverteilung zusammen. Man befindet sich im Bereich der relativen Armut, wenn die Maßgaben der Gesellschaft bei einem Menschen vom Durchschnitt stark nach unten abweichen; sie leben dann sozusagen unterhalb des soziokulturellen Existenzminimums ihres Landes. In diesem Armutsverständnis wird aber auch die mangelnde Ausstattung von Ressourcen miteinbezogen, die für einen sozialen, kulturellen und geschichtlichen Lebensstandard einer Bevölkerung für notwendig erscheinen.

Das Einkommen wird für eine Standardisierung in verschiedene Grenzbereiche eingeteilt: 40, 50 und 60 Prozent. Sie beziehen sich „auf die durchschnittliche, nach Haushaltsgrößen gewichtete Einkommens- und Mittelausstattung“ . Diese genannten Armutsgrenzen sind lediglich Festlegungen und können die wirklichen Bedürfnisse der unteren Bevölkerungsgruppen nicht widerspiegeln. Daher müssten die gegebenen Mittel auf die Verhaltensweisen und den individuellen Bedarf zurück geführt werden; nur so könnte man annähernd das Ausmaß der Unterversorgung beschreiben.

Generell lässt sich festhalten, dass das Leben in relativer Armut zur sozialen Ausgrenzung oder auch zur gesellschaftlichen Marginalisierung führt.

In Bezugnahme auf die Soziale Arbeit sind die Anhaltspunkte der sozialen Lebenslagen (in Verbindung mit der relativen Armut) von großer Bedeutung, denn dieser Ansatz eignet sich äußerst gut, um die komplexen Armutsbelastungen aufzuzeigen. Die Konzeption der Lebenslagen dient dazu, „die Gleichsetzung von unzureichendem Einkommen und homogenen Armutsbelastungen zu überwinden“ .

Nach einer Definition des Rats der Europäischen Gemeinschaft (1984) werden Personen, Gruppen und Familien als „arm“ bezeichnet, wenn sie von der Lebensweise ihres Landes ausgegrenzt werden, auf Grund von geringen materiellen, kulturellen und sozialen Mitteln. Im Vertrag von Maastricht wurde von den Mitgliedern der EU das Ziel gesteckt, „gesellschaftliche Ausschließung von Bürgern … zu bekämpfen und auf soziale Integration aller … hinzuwirken“.

Im Grundgesetz Deutschland steht außerdem, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und dass der Staat dazu verpflichtet ist, diese zu achten zu schützen. Auf diesen Artikel 1 des Grundgesetzes bauen gegenwärtig sozialpolitische Maßnahmen auf, die verhindern sollen, dass Menschen in würdeloser Armut leben. Kurz um: der Sozialstaat soll ein soziokulturelles Existenzminimum für alle Bürger gewährleisten.

Beide Armutsbegriffe (relativ und absolut) unterliegen festgelegten Standardisierungen. Die absolute Armut stellt das Subsistenzminimum in den Vordergrund, wogegen die relative Armut den Fokus auf eine „armutsrelevante Abweichung von der durchschnittlichen Mittelausstattung“ legt.

1.2.1. Der 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Bildung und Beschäftigung bilden das Fundament der Armutsvermeidung. Es muss darauf hingearbeitet werden, für die gesamte Bevölkerung eine beinah komplette Vollbeschäftigung zu erreichen. Der Aufschwung in der Bundesrepublik wird durch Reformen am Arbeitsmarkt und in der Finanzpolitik gestützt. Die Anteilnahme am gesellschaftlichen Leben wird den Menschen durch eine aktivierende Sozial- und Finanzpolitik gesichert. In der letzten konjunkturellen Schwächephase wurden Arbeitsmarktreformen sowie finanzpolitische Maßnahmen eingeführt, die zur Stabilisierung der staatlichen Einnahmen dienten. Diese Maßnahmen konnte mit einem Erfolg verzeichnet werden, denn sie haben positiv zu einem konjunkturellen Aufschwung beigetragen und die Lage auf dem Arbeitsmarkt begünstigt. Die Arbeitslosigkeit ist seither bei Langzeitarbeitslosen ebenfalls gesunken, vor allem sind hierbei Behinderte, alte Menschen, Jugendliche und ausländische Mitbürger betroffen. Ein weiterer Grund ist die Flexibilität der Beschäftigungsformen, denn diese fördern ungemein den Wieder- oder Neueinstieg in den Arbeitsmarkt. Durch diese Beschäftigungsformen und die Möglichkeit der Selbstständigkeit können sich mehr Menschen am Arbeitsmarkt einbringen, die zuvor keinerlei Chancen hatten. Flexible Beschäftigungsformen können als Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und weiterführend auch als Übergang in einen Vollzeitjob dienen. So kann eine soziale Sicher gewährleistet werden, denn gerechte Arbeitsbedingungen sowie ein angemessenes Arbeitnehmerentgelt sind die Voraussetzung dafür.

Jedoch nahm von 2002- 2005 die ungleiche Einkommensverteilung stark zu. „Die Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer gingen real von durchschnittlich 24.873 € auf 23.684 € und damit um 4,8 % zurück“ (Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2008, S. 4). Dieser Rückgang ist das Ergebnis von Betriebs- und Tarifvereinbarungen, hohe Arbeitslosenzahlen und der sinkenden, deutschen Tarifbindung. Wie schon erwähnt, stieg auch die ungleiche Einkommensverteilung. Hierzu ist zu vermerken, dass der Anteil des Einkommens der Wohlhabenden zunahm und das Einkommen von schwachen Bevölkerungsgruppen abnahm. Die Ursache für die erhöhte Zahl der Niedriglohnempfänger sind unter anderem die Teilzeitbeschäftigung und die vielfältigen Beschäftigungsformen. Dies ermöglichte vielen Arbeitslosen die Wiederaufnahme einer Tätigkeit. 2005 blieben somit mehr als ein Drittel der Einkommen aus Unselbstständigkeit deutlich unterhalb der Niedriglohnschwelle.

Der Sozialstaat zeigt Wirkung! Deutschland ist ein Mitglied der OECD Staaten, in denen ungleiche Markteinkommen mit am meisten durch Steuermittel und sozialen Transfers geschmälert wird. „Sozial- und familienpolitische Transferleistungen wie Arbeitslosengeld II, Kindergeld, Kinderzuschlag, Wohngeld und das frühere Erziehungsgeld haben das Risiko der Einkommensarmut im Jahr 2005 insgesamt von 26% auf 13% und bei Kindern von 34% auf 12% gesenkt“ (Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2008, S. 5). Der europäische Durchschnitt liegt damit weit darüber. Arbeitslose, Menschen ohne berufliche Ausbildung, Alleinerziehende und Menschen mit Migrationshintergrund sind besonders stark von der Armut gefährdet. Deshalb ist das ehrenamtliche Engagement der Bevölkerung sehr wichtig, um den Sozialstaat durch den Gesellschaftszusammenhalt zu sichern. So kann Benachteiligten und Armen mehr Zugangsmöglichkeiten zu kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Unternehmungsgeist gewährleistet werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, um der Armut zu entkommen, ist eine gute Bildung. Der Gang zu Kindergarten und Schule sind die ersten Schritte und unabdingbar, denn nur so kann später ein Ausbildungs- oder Beschäftigungsplatz gefunden werden. Bildung ist auch ein Verknüpfungspunkt mit dem Verhalten in der Familie, der Gesundheit und dem Verantwortungsbewusstsein von Haushalt und Alltagsbewältigung. Das Bildungsniveau der Bevölkerung Deutschlands ist in den letzten Jahrzehnten auch erkennbar und vor allem stetig gestiegen. Jedoch ist es leider immer noch unvermeidlich, dass das Bildungsniveau der Kinder immer noch stark von dem der Eltern abhängig ist.

Das Armutsrisiko von Kindern ist ständiges Thema in der Öffentlichkeit und vor allem der Medien. Das Risiko steht in Verbindung mit der sozialen Lebenslage der Eltern. Durch die Aufnahme einer Vollzeitbeschäftigung von ein oder mehreren Familienmitgliedern kann das Armutsrisiko um 44% bzw. 40% gesenkt werden und würde somit bei dem Durchschnitt von 8% bis 4% liegen. Ausschlagegeben für Eltern ist eine qualitative Kinderbetreuung eine Ganztagsstelle anzunehmen. „Gewährleistete frühkindliche Bildung in der Kinderbetreuung verbessert auch die gesellschaftliche Teilhabechancen insbesondere von Kindern aus einkommensschwachen, bildungsfernen oder ausländischen Familien ermöglicht ihnen, die deutsche Sprache zu erlenen“(Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2008, S. 5).

Die Armut von alten Menschen ist keine neue Problematik, deshalb wird individuelle und private Altersvorsorge immer wichtiger. Jedoch ist das Risiko der Altersarmut trotz der schlechten Wirtschaftssituation nicht gestiegen. „Ende 2006 bezogen nur 2,6% der Frauen und 1,8% der Männer und damit insgesamt 2,3% der Menschen im Alter ab 65 Jahren Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ (Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2008, S. 5). Besonders betroffen von einem niedrigen Alterseinkommen sind Menschen mit geringfügiger Beschäftigung, Langzeitselbstständigkeit mit geringem Einkommen, Erwerbslose oder auch berufliche Unterbrechungen wegen Familie. Um sich eine ausreichende Altersvorsorge sichern zu können, sind eine gute Ausbildung und eine durchgehende Erwebsbiografie mit hinreichendem Einkommen die Voraussetzung für die Sicherheit im Alter.

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Details

Seiten
27
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640810420
ISBN (Buch)
9783640810475
Dateigröße
876 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v165431
Institution / Hochschule
SRH Fachhochschule Heidelberg
Note
1,5
Schlagworte
Aussiedlung Soziale Armut Segregation Lebenslagen

Autor

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Titel: Soziale Armut und Segregation