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Die Geschichte der Berliner Universität anhand ausgewählter Gründungsschriften

Hausarbeit 2010 16 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Die Gründung der Berliner Universität
2.1 Erste Ideen zur Gründung
2.2 Erste Schritte zur Gründung
2.3 Die Gründung unter der Leitung Wilhelm von Humboldts

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Gründung der Berliner Universität im Jahre 1810 wurde von zahlreichen Faktoren begünstigt. Die Existenz der heute als Humboldt-Universität bekannten Lehranstalt, ist das „Ergebnis einer kühnen Reformmaßnahme, die zum Vorbild für alle deutschen Universitäten und für eine stattliche Anzahl in Übersee wurde.“1 Ihrer tatsächlichen Schaffung gingen hierbei Ereignisse vorweg, die einen großen Einfluss auf die Entwicklungen innerhalb Europas, gleichzeitig aber auch auf Preußen hatten. Der französische Kaiser Napoleon I. (1769-1821) eroberte weite Teile Mitteleuropas und übernahm neben Holland, der Schweiz und Italien auch die Herrschaft über weite Teile des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Die Neuordnung Deutschlands wirkte sich auch auf Preußen aus, welches im Jahre 1807 eine Niederlage gegen den französischen Herrscher hinnehmen musste. Dieses Ereignis stellt einen wichtigen Faktor hinsichtlich der Gründungsgeschichte der Berliner Universität dar, wie sich im Laufe der vorliegenden Arbeit zeigen wird.

Der thematische Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Gründung der Berliner Universität. Die Darstellung dieser Gründungsgeschichte erfolgt unter besonderer Berücksichtigung wichtiger Gedenkschriften über die Gestalt der neuen Universität in Berlin. Die Bearbeitung geschieht anhand der Frage, welche Vorstellungen es zu dieser Konzeption gab und inwieweit diese sich in der letztendlichen Gestalt der Berliner Universität wiederfinden.

Die Arbeit ist in drei große Abschnitte untergliedert: in der Einleitung wird die Thematik dargestellt und kurz die historischen Umstände des Gegenstandes erläutert. Darüber hinaus wird hier die verwendete Literatur vorgestellt. Der Hauptteil umfasst die detaillierte Bearbeitung der genannten Thematik und untergliedert sich in die Aspekte der ersten Ideen und der ersten Schritte bis hin zur letztendlichen Gründung der Universität. Als einen letzten Abschnitt dieser Arbeit findet sich das Fazit, in welchem die zuvor erarbeiteten Ergebnisse dargestellt werden, sowie ein kurzer Ausblick. An diese drei Kapitel schließen sich das Literaturverzeichnis, sowie die Erklärung der Selbstständigkeit an.

Die Gründungsgeschichte der Berliner Universität wurde in zahlreichen Publikationen niedergeschrieben. Ein paar ausgewählte wurden auch für diese Arbeit verwendet. So finden sich hier besonders die Autoren Rudolf Köpke und

Wilhelm Weischedel, sowie die Gedenkschriften Johann Jakob Engels', Theodor Anton Heinrich Schmalz' und Wilhelm von Humboldts. Darüber hinaus wurden für die Arbeit Aufsätze aus der Festschrift zur 150-Jahr-Feier der Humboldt­Universität zu Berlin verwendet.

2. Die Gründung der Berliner Universität

Der Gründung der Berliner Universität im Jahre 1810 gingen zahlreiche Ideen und Überlegungen voraus. Die Hintergründe, in dessen Folge diese Vorschläge erarbeitet wurden, lassen sich in zwei Bereiche unterteilen: zum einen wurden mit der Zeit die Mängel im Bereich der Bildung offenbar und zum anderen begünstigten die politischen Veränderungen, durch den Einfluss Napoleons in Deutschland, die Entwicklungen.1 Die Autoren Volker Gerhardt, Reinhard Mehring und Jana Rindert sprechen hinsichtlich dieser Hintergründe davon, dass die „Universitätsreform und Gründungsgeschichte der Berliner Universität [...] als Teil der preußischen Reformen eine Antwort auf die Niederlage in den napoleonischen Kriegen“2 gewesen sei.

2.1 Erste Ideen zur Gründung

Eine wichtige Person in der Gründungsgeschichte der Berliner Universität, zumal Initiator der Neugründung undjahrelang treibende Kraft des Vorhabens, war Karl Friedrich von Beyme (1765-1832), der geheime Kabinettsrat des Königs.3 Beyme, welcher sich den Ideen der Aufklärung nahe fühlte und ein Anhänger der späteren philosophischen Bildung und der neuen deutschen Literatur war, hatte es sich seit seinem Amtsantritt im Jahre 1798 zur Aufgabe gemacht, eine Reform des Unterrichtswesens voranzutreiben.4 Beyme wollte eine Universität in Berlin gründen, welche „der Krone Preußens zu besonderem Glanz verhelfen sollte. Die neue Universität sollte eine Zentraluniversität werden, während die Provinzuniversitäten mehr praktischen Zwecken zu dienen hätten.“5 Zu diesem Zweck hatte Beyme Johann Jakob Engel (1741-1802) bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Auftrag erteilt, einen Vorschlag für diese Neugründung zu erarbeiten. Daraufhin legte dieser eine „Denkschrift zur Errichtung der großen

Lehranstalt in Berlin“, welche auf den 13. März 1802 datiert ist, vor, in welcher er seine Überlegungen zur Schaffung einer neuen wissenschaftlichen Institution in der Hauptstadt darstellt. Diese sollte in ihrer Form zwar keine Universität im herkömmlichen Sinne sein, gleichwohl jedoch „die Dienste der Universitäten leisten“.6 In der Denkschrift geht Engel auf verschiedene Aspekte der neuen Lehranstalt ein, beschäftigt sich jedoch primär mit den Vorzügen der Auswahl der Stadt Berlin als Ort der Neugründung. Er verweist in seiner Schrift auf die Vorteile, welche ein Studierender in Berlin habe. Diese ergäben sich unter anderem durch die besondere Stellung Berlins bezüglich der Wissenschaften. Die Fülle bereits vorhandener wissenschaftlicher Institutionen in der Stadt sei ein Aspekt, welcher die Schaffung der Universität in Berlin begünstige. Ein Student könne hier mehr und besser lernen als in anderen Städten des Landes. Engel geht hier gleichzeitig auf Befürchtungen, welche von einigen Gelehrten angemahnt wurden ein, indem er darauf aufmerksam macht, dass die Stadt dem Studierenden mehr Möglichkeiten „zum Müßiggange, zur Geld-Verschwendung, zur Unsittlichkeit“7 biete. Darauf erwidert er jedoch umgehend, dass es an dem Studierenden selbst läge, ob er in der Lage sei, Maß zu halten. Dies läge an der „Denkungsart“8 eines jeden selbst und hänge nicht von einem Ort ab, da ein Mensch, der wirklich lernen wolle, dies anjedem Ort tun könne.

Desweiteren schreibt Engel in seiner Denkschrift von der Bedeutung einer solchen neuen Universität für die Stadt Berlin. Neben den unmittelbaren Vorteilen durch den Zuwachs von angesehenen und bedeutenden Professoren aller Fachrichtungen, seien es besonders finanzielle Vorteile. Dies einerseits durch den enormen Zuwachs an Studierenden, welche oftmals aus den vermögenderen Schichten kämen und zum anderen auch durch die ausländischen Gäste, welche nach der Gründung einen Ort vorfänden, an welchem sie sich gleichermaßen bilden, wie auch vergnügen könnten.

Einen weiteren finanziellen Vorteil sieht Engel darin, dass in Berlin keine ganz neue Universität gegründet werden, sondern vielmehr die bereits vorhandenen verschiedenen Wissenschaftszweige vervollständigt werden müssten.

Hinsichtlich der inneren Organisation der Universität formuliert Engel die Frage nach notwendigen Veränderungen gegenüber den bisherigen Universitäten. Da die eigene Gerichtsbarkeit in der Vergangenheit für viele Probleme verantwortlich gewesen sei, solle diese wegfallen und die Mitglieder der Lehranstalt unter dem königlichen Kammergericht stehen. Auch die Notwendigkeit des Promovierens stellt Engel in Frage, da es zahlreiche fachlich versierte Personen in der Gesellschaft gäbe, die ohne einen Titel auskämen. Ebenso hinterfragt er die Notwendigkeit eines Rektors. Dieser sei entbehrlich, so Engel. Lediglich ein Aufseher sei notwendig, welcher die Organisation übernehme und einen Überblick über das Geschehen in der Lehranstalt behalte. Desweiteren sei ein Kurator zur Verwaltung der Finanzen der Akademie und der Lehranstalt notwendig, wodurch beide Institutionen dennoch voneinander getrennt agieren könnten.9 Neben Johann Jakob Engel gab es zahlreiche weitere Personen des öffentlichen Lebens, die sich mit der Idee der Gründung einer neuen Universität in Berlin beschäftigten. Durch die drohenden politischen Verhältnisse wurden diese Überlegungen jedoch vorerst in den Hintergrund verlagert, da die aktuellen Geschehnisse große Aufmerksamkeit verlangten.

2.2 Erste Schritte zur Gründung

Im Zuge der bereits erwähnten Niederlage Preußens gegen Napoleon im Krieg 1806/7 und dem darauf folgenden Friede von Tilsit, fiel die Stadt Halle an das neu errichtete Königreich Westfalen.10 Hierauf folgte die Auflösung der Universität Halle durch den französischen Kaiser am 20. Oktober 1806. Die einzigen Universitäten, die Preußen hiernach verblieben, waren die Universitäten Frankfurt/ Oder und Königsberg.11

Die Auflösung der Universität Halle ist demnach nicht der Grund für die Gründung der Berliner Universität, dennoch aber ein wichtiger Meilenstein und gleichzeitig ein wichtiger Auslöser für diese Neugründung: nachdem die Auflösung der halle'schen Universität bekannt wurde, begaben sich Professoren der Universität, unter ihnen Theodor Anton Heinrich Schmalz (1760-1831), im Auftrage der Deputation des Universitäts-Conciliums zu Halle nach Memel, um dem sich dort aufhaltenden König Friedrich Wilhelm III. (1770-1840) den Vorschlag zu unterbreiten, die Universität nach Berlin zu verlegen. Aus innenpolitischen Erwägungen, die vorrangig die Verhinderung eines Konflikts mit der westfälischen

Regierung beabsichtigten, kam jener der Bitte jedoch nicht nach. Gleichzeitig erklärte er jedoch seine Absicht, eine neue Universität in Berlin zu gründen und erteilte dem ehemaligen halle'schen Universitätsprofessor Theodor Anton Heinrich Schmalz den Auftrag, die Idee einer solchen neuen Bildungsstätte zu erarbeiten, welche dieser ihm nach kurzer Zeit überreichte. Der König bekundete daraufhin in der Kabinetts-Ordre vom 4. September 1807 seinen Entschluss, aufgrund des durch die Schließung der Universität Halle entstandenen Mangels, eine neue Universität in Berlin zu errichten, welche in Verbindung zur Akademie der Wissenschaft der Stadt stehen solle. Die Leitung dieser Lehranstalt übergab er dem Großkanzler Karl Friedrich von Beyme, welcher in Folge dessen zahlreiche Professoren der ehemaligen Universität Halle und insbesondere Theodor Anton Heinrich Schmalz, Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836), Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834) und Friedrich August Wolf (1759-1813), nach Berlin berief.12

Die vom König geforderte Abhandlung seiner Ideen bezüglich der neuen Lehranstalt, legt Schmalz in seiner „Denkschrift über die Errichtung einer Universität in Berlin“ vom 22. August 1807 dar. Diese Universität könne zur „glänzendeste[n] Europas werden“13, da die Stadt Berlin zahlreiche Vorteile biete, welche auch finanziell stark ins Gewicht fielen, sagt Schmalz in seiner Denkschrift.

Jener hebt besonders die Notwendigkeit der Abkehr von den alten universitären Strukturen hervor, welche „den Zunftgeist [...] [genährt hätten], oder pedantische[r] Prunk, der ehemals Würde und Ansehen geben mochte, jetzt aber [nur noch] lächerlich [...]“14 mache. Es solle in dieser neuen Universität nur eine „liberalere Form, nur kein Magnificus, keine Jurisdiktion, keine Zunft unter dem Namen Fakultät“15 geben, gleichzeitig jedoch ausreichend zusammenführende Aspekte vorhanden sein, durch welche die Leitung und die Aufsicht über die gesamte Institution notwendig würden. Ein weiterer wichtiger Punkt in seiner Denkschrift ist die Ermöglichung des lückenlosen Unterrichts für jede Wissenschaft.

Die Lehranstalt solle, so Schmalz, in die Berlinische Akademie aufgenommen werden und den Namen „Königliche Akademie der Wissenschaften“ tragen. Dabei bleibe der Grundgehalt der Akademie als wissenschaftlich arbeitendes Institut neben der Lehranstaltjedoch erhalten.

Die bisherigen vier Lehrstühle der Akademie - die philosophische, die physische, die mathematische und die philologisch-historische - sollten um eine theologische, eine staatswissenschaftliche (juristische) und eine medizinische Klasse erweitert werden, welche wiederum in Themenschwerpunkte untergliedert würden. Jede Klasse solle einen, vom König auf Lebenszeit ernannten, Direktor erhalten. Diese sieben Direktoren sollten gemeinsam mit einem vom König ernannten Kurator und dem beständigen Sekretär der Akademie über die „allgemeinen Angelegenheiten“16 beschließen. Die Vorlesungen sollten halbjährig stattfinden, jeweils beginnend mit dem 1. Mai und 1. November.

Schmalz schlägt weiterhin vor, die Lehrpersonen vom König zu Mitgliedern der Akademie ernennen zu lassen, wobei jede Klasse jedoch das Recht bekommen solle, für eine zu besetzende Stelle einen oder mehrere Kandidaten vorzuschlagen. Desweiteren spricht er sich für die Beibehaltung des Professoren-Titels aus und schlägt vor, die Honoration den Lehrern selbst zu überlassen, da sich diese durch die Konkurrenz regeln würde, wobei den aus Halle kommenden Professoren ihr bisheriges Gehalt erhalten bleiben solle.

Die Lehre bleibe den Lehrenden selbst überlassen, solange dafür gesorgt sei, dass es zu keiner Lücke im Lehrplan der einzelnen Wissenschaften komme. Gleichzeitig spricht Schmalz davon, dass auch eine Verbindung mehrerer Lehrstühle möglich sei.

Die Lehrenden sollten das Recht zur Ermahnung, sowie der Anzeige von Unfleiß und Sittenlosigkeit vor dem Direktorium erhalten, welches die Studierenden von der Universität ausschließen könne.

Um eine Übersicht über die Studierenden zu erhalten, sollten diese sich inskribieren und am Ende des Studiums von einzelnen Lehrern Zeugnisse bekommen.17

[...]


1 Vgl. Köpke, Rudolf: Die Gründung der königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Berlin 1860, S. 10, in Verb. mit

Gerhardt/ Mehring/ Rindert S. 24.

2 Vgl. Gerhardt/ Mehring/ Rindert, S. 14.

3 Vgl. Ebd., S. 28.

4 Vgl. Köpke, S. 19/20 in Verb. mit Gerhardt/ Mehring/ Rindert, S. 28.

5 Vgl. Schröder, Kurt: 150 Jahre Humboldt-Universität zu Berlin. Das Werden einer jungen Universität, in: Göber, Willi/ Herneck, Friedrich (Hg.): Forschen und Wirken. Festschrift zur 150-Jahr-Feier der Humboldt-Universität zu Berlin 1810­1960. Beiträge zur wissenschaftlichen und politischen Entwicklung der Universität, Bd. 1, Berlin 1960, S. 1.

6 Vgl.Köpke, S.21.

7 Vgl. Engel, Johann Jakob: Denkschrift zur Errichtung einer grossen Lehranstalt in Berlin, in: Weischedel, Wilhelm (Hg.): Idee

und Wirklichkeit einer Universität. Dokumente zur Geschichte der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Gedenkschrift der Freien Universität Berlin zur 150. Wiederkehr des Gründungsjahres der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Berlin I960, S. 5.

8 Vgl. Ebd., S. 5.

9 Vgl. Ebd., S. 3-10.

10 Vgl. Deiters, Heinrich: Wilhelm von Humboldt als Gründer der Universität Berlin, in: Göber, Willi/ Herneck, Friedrich (Hg.): Forschen und Wirken. Festschrift zur 150- Jahr-Feier der Humboldt-Universität zu Berlin 1810-1960. Beiträge zur wissenschaftlichen und politischen Entwicklung der Universität, Band 1, Berlin 1960, S. 15.

11 Vgl. Schröder, S. 2.

12 Vgl. Daude, Dr., Paul: Die königl. Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Systematische Zusammenstellung der über dieselbe bestehenden gesetzlichen, statutarischen und reglementarischen Bestimmungen, Berlin 1887, S. 1.

13 Vgl. Schmalz, Theodor Anton Heinrich: Denkschrift über die Errichtung einer Universität in Berlin, in: Weischedel, Wilhelm (Hg.): Idee und Wirklichkeit einer Universität. Dokumente zur Geschichte der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Gedenkschrift der Freien Universität Berlin zur 150. Wiederkehr des Gründungsjahres der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Berlin 1960, S. 11.

14 Vgl. Ebd., S. 11.

15 Vgl. Ebd., S. 11.

16 Vgl. Ebd., S. 13.

17 Vgl. Ebd., S. 11-15.

Details

Seiten
16
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640801862
ISBN (Buch)
9783640801411
Dateigröße
442 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v164896
Institution / Hochschule
Universität Potsdam – Historisches Institut
Note
1,0
Schlagworte
Geschichte Berliner Universität Gründungsschriften

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