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Entwicklung von Trendannahmen bei der Berechnung von Pensionsverpflichtungen nach IFRS mit Blick auf die Entwicklung durch das BilMoG

Empirische Analyse der DAX Unternehmen

Seminararbeit 2010 27 Seiten

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

1. Einleitung

2. Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen nach IFRS
2.1 Beitragsorientierte Pläne
2.2 Leistungsorientierte Pläne
2.2.1 Ermittlung der Pensionsverpflichtung
2.2.2 Ermittlung des Planvermögens
2.2.3 Erfassung von Abweichungen
2.2.4 Ausweis
2.3 Discussion Paper/ Exposure Draft IAS 19

3. Trendannahmen nach HGB i.d.F. BilMoG

4. Empirische Analyse
4.1 Grundgesamtheit
4.2 Abzinsungssatz
4.3 Erwartete Erträge aus dem Planvermögen
4.4 Lohn- und Gehaltsentwicklung
4.5 Rentenentwicklung
4.6 Fluktuationsrate
4.7 Entwicklung der Gesundheitskosten

5. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 2-1: Barwert leistungsorientierter Verpflichtungen nach der PUCM

Abbildung 2-2: Bilanzansatz leistungsorientierter Pläne

Abbildung 2-3: Periodenergebnis leistungsorientierter Pläne

Tabelle 4-1: Abzinsungssätze

Tabelle 4-2: Erwartete Erträge aus dem Planvermögen

Tabelle 4-3: Entwicklung von Löhnen und Gehältern

Tabelle 4-4: Entwicklung von Renten

Tabelle 4-5: Berücksichtigte Fluktuationsrate

Tabelle 4-6: Entwicklung der Gesundheitskosten

1. Einleitung

„Es gilt der Satz - zum Mitschreiben-: Die Rente ist sicher“.[1] Mit diesem Ausspruch unterstrich der damalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Dr. Norbert Blüm 1997 in einer Bundestagsdebatte die Verlässlichkeit der gesetzlichen Rentenversicherung. Auf diese Sicherung vertraut die deutsche Bevölkerung schon seit Längerem nicht mehr und so steigt insbesondere die Bedeutung der betrieblichen Altersvorsorgung. Gleichzeitig steigt auch der Umfang daraus folgender Pensionsverpflichtungen und erreichte 2009 bei den DAX-Unternehmen zusammen 208 Mrd. €.[2]

Die bilanzielle Abbildung dieser Verpflichtungen ist jedoch äußerst schwierig, denn langfristige, in Höhe und Fälligkeit unkonkrete, Verbindlichkeiten sollen stichtagsbezogen bewertet werden. Zugleich fließen in die Berechnung verschiedene Trendannahmen ein, die zum Teil geschätzt werden müssen. Gemeinsam mit dem hohen Volumen von Pensionsverpflichtungen besteht ein beachtliches bilanzpolitisches Potential, das die Vermögens- und Ertragsdarstellung eines Unternehmens erheblich verzerren kann.

Diese Problematik wird, auch vor dem Hintergrund der Finanzkrise, derzeit national und international kontrovers diskutiert. Erst im April hat der IASB ein neues Exposure Draft zum IAS 19 vorgelegt und auch die letzte Stellungnahme des IDW zur Bilanzierung von Altersversorgungsleistungen nach den HGB-Änderungen durch das BilMoG datiert erst vom November 2009.[3]

Diese aktuelle Diskussion ist zusammen mit der hohen Bedeutung von Pensionsverpflichtungen Grund genug die aktuelle Praxis der zugrundegelegten Trendannahmen näher zu untersuchen.

Zunächst werden die möglichen Ausgestaltungswege von Pensionsverpflichtungen nach IFRS sowie die Bestimmung ihrer Ausweishöhe kompakt beschrieben und aktuelle Entwicklungen dargestellt. Danach folgt eine Erläuterung der Bewertungsparameter von Pensionsverpflichtungen nach HGB i.d.F. BilMoG. Anschließend werden die einzelnen Trendannahmen bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen empirisch anhand der DAX30-Unternehmen für die Jahre 2006-2009 untersucht.

Ziel dieser Arbeit ist es, die in der Praxis verwendeten Bewertungsparameter der Pensionsverpflichtungen, insbesondere vor dem Hintergrund der Finanzkrise, zu analysieren und bilanzpolitische Spielräume innerhalb der Rechnungslegungssysteme kritisch zu betrachten.

2. Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen nach IFRS

Die Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen wird nach IFRS in IAS 19 „Leistungen an Arbeitnehmer“ geregelt, wobei grundsätzlich hinsichtlich zweier Pensionszusagen unterschieden wird: Es gibt beitrags- (defined contribution plans) oder leistungsorientierte (defined benefit plans) Zusagen.[4]

2.1 Beitragsorientierte Pläne

Beitragsorientierte Pläne verpflichten das Unternehmen, festgelegte Beträge an einen externen Versorgungsträger zu entrichten, welcher für die zukünftigen Versorgungszahlungen verantwortlich ist. Der Arbeitgeber garantiert dabei nicht die Höhe künftiger Leistungen, wodurch der Arbeitnehmer das Risiko verminderter Pensionszahlungen trägt. In Deutschland ist das Unternehmen gem. §1 Abs.1 BetrAVG allerdings in der Subsidiärhaftung, muss also die vom Arbeitnehmer eingezahlten Beträge garantieren.[5]

Die Bilanzierung beitragsorientierter Pläne ist problemlos möglich, da die periodischen Zahlungsverpflichtungen zeitkongruent mit der Erbringung der Arbeitsleistung als Pensionsaufwand verbucht werden.[6]

2.2 Leistungsorientierte Pläne

Bei leistungsorientierten Plänen verpflichtet sich das Unternehmen selbst zu bestimmten Pensionsleistungen. Diese hängen i.d.R. von der Höhe des Gehalts und den Dienstjahren des Arbeitnehmers ab. Das Risiko zur Deckung der zugesagten Pensionsleistungen trägt hierbei der Arbeitgeber, wobei dieser die benötigten Mittel unternehmensintern oder -extern ansammeln kann.

Nachfolgend wird zunächst kurz auf die Bewertung der Verpflichtung aus leistungsorientierten Plänen bzw. auf die Bewertung des Planvermögens eingegangen, bevor die Ermittlung der abzubildenden Werte in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung betrachtet wird.

2.2.1 Ermittlung der Pensionsverpflichtung

Die Bewertung der Pensionsverpflichtung (defined benefit obligation, DBO) folgt einem versicherungsmathematischen Verfahren, nämlich der Methode der laufenden Einmalprämien (projected unit credit method, PUCM). Dabei wird die absolute Höhe der zukünftigen Verpflichtung gegenüber dem Arbeitnehmer zunächst geschätzt (erster Schritt) und auf den Pensionseintrittstermin abgezinst (zweiter Schritt). Anschließend erfolgt eine Verteilung der Pensionsverpflichtung auf die Dienstzeit des Arbeitnehmers (dritter Schritt):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2-1: Barwert leistungsorientierter Verpflichtungen nach der PUCM[7]

Die Höhe der Verpflichtung hängt dabei von der Ausgestaltung des Vertrags und von versicherungsmathematischen Annahmen ab. Zu diesen Trendannahmen gehören gem. IAS 19.73 verschiedene demografische[8] Variablen sowie finanzielle[9] Größen. Diese Bewertungsparameter sind unvoreingenommen zu wählen und aufeinander abzustimmen.[10] Unvoreingenommen meint hier gem. IAS 19.74, dass die Entscheidung für diesen Parameter weder unvorsichtig noch übertrieben vorsichtig getroffen werden soll. Konkret ist dabei beim wesentlichen Diskontierungszinssatz ein an erstrangigen, festverzinslichen Industrieanleihen orientierter Zins zum Bilanzstichtag zu verwenden.[11] Hinsichtlich weiterer versicherungsmathematischer Annahmen, wie der Gehaltsentwicklung bzw. der Fluktuationsrate, werden aus Erfahrungswerten abgeleitete Schätzungen verwendet.[12] Dies führt zu unternehmensindividuellen Annahmen mit teils erheblichen bilanzpolitisch motivierten Beurteilungsspielspielräumen, die im vierten Kapitel genauer betrachtet werden sollen.

2.2.2 Ermittlung des Planvermögens

Planvermögen (plan assets) sind externe Vermögenswerte, die ausschließlich dazu dienen, gegebene Pensionsverpflichtungen zu erfüllen. Diese stellen sich gem. IAS 19.7 als langfristig ausgelegter Fonds oder als qualifizierte Versicherungsverträge dar. In der Praxis hat sich dabei die Auslagerung auf externe Versorgungsträger, meist in Form von CTA‘s (Contractual Trust Arrangements), durchgesetzt.[13] Das Planvermögen ist mit dem beizulegenden Zeitwert (fair value) zu bewerten und wird mit der Pensionsverpflichtung saldiert. Wenn kein Marktwert ermittelbar ist, sind Schätzungen z.B. auf Basis künftiger diskontierter Cashflows vorzunehmen.[14] Im optimalen Fall entspricht das Planvermögen der Pensionsverpflichtung und es entsteht kein zu bilanzierender Differenzbetrag.[15]

2.2.3 Erfassung von Abweichungen

Die bisherigen Schritte zur Abbildung der Pensionsverpflichtung stellen lediglich die planmäßige Berechnung zu Beginn eines Geschäftsjahres dar. Bestimmte unerwartete Entwicklungen innerhalb einer Periode wirken sich aber in einer außerplanmäßigen Erhöhung oder in einer Verminderung des Barwerts der Verpflichtung sowie des Planvermögens aus. Hierzu zählen versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand, Plankürzungen bzw. Abgeltungen und Unternehmenszusammenschlüsse[16]. Solche Veränderungen werden erst in den Folgeperioden ergebniswirksam erfasst.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste können infolge unerwarteter „Fehlentwicklungen“ (zu hohe oder zu niedrige Fluktuationsrate oder Gehaltssteigerungen, Änderung des Abzinsungssatzes etc.) oder Schätzungsrevisionen entstehen.[17] Alternativ kann auch die Entwicklung des Planvermögens, z.B. durch einen zu geringen Ertrag abweichen. IAS 19 lässt bei der Erfassung solcher Änderungen die Wahl zwischen drei Alternativen zu[18]:

- Korridormethode gem. IAS 19.92
- Erfolgswirksame Sofortverrechnung gem. IAS 19.93/95
- Erfolgsneutrale Sofortverrechnung gem. IAS 19.93A

Die Korridormethode (corridor approach) erlaubt die Ergebnisglättung eventueller Änderungen der Bewertungsparameter durch Verteilung der entstandenen Unterschiedsbeträge auf die durchschnittliche Restdienstzeit des Arbeitnehmers.[19] Eine bilanzielle Erfassung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste in der Gesamterfolgsrechnung erfolgt nur in der Höhe des den Korridor übersteigenden Betrags an noch ungetilgten Gewinnen und Verlusten, nachdem dieser durch die erwartete Restdienstzeit des Arbeitnehmers dividiert wurde.[20] Der Korridor beläuft sich dabei auf den höheren Betrag von 10 % des Verpflichtungsumfangs bzw. des Planvermögens.[21]

Mit der erfolgswirksamen Sofortverrechnung können im Vergleich zur Korridor-Methode auch höhere versicherungsmathematische Gewinne und Verluste sofort erfolgswirksam erfasst werden. Auch eine vollständige erfolgswirksame Verrechnung der Einmaleffekte in der Periode ihrer Entstehung ist damit denkbar, was zu erheblichen Gestaltungsmöglichkeiten beim Periodenaufwand bzw. zu volatilen Periodenergebnissen führen kann.[22]

Als dritte Option wurde die erfolgsneutrale Sofortverrechnung im Dezember 2004 vom IASB zugelassen[23], nach der versicherungsmathematische Gewinne und Verluste erfolgsneutral, über eine gesondert dazustellende Übersicht zum berücksichtigten Einkommen und Aufwand,[24] im Eigenkapital gebucht werden.

Zu weiteren Abweichungen bei den geplanten Pensionsverpflichtungen kann es durch nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwand kommen. Dieser entsteht durch rückwirkende Einführung leistungsorientierter Pensionszusagen bzw. bei der Änderung existierender Pensionspläne. Gem. IAS 19.96 wird der daraus entstehende Aufwand bei verfallbaren Leistungen bis zur Unverfallbarkeit der Anwartschaft verteilt, bei bereits unverfallbaren Ansprüchen sofort erfolgswirksam verrechnet. Ebenso sofort erfolgswirksam sind Gewinne und Verluste aus Plankürzungen oder Abgeltungen von Plänen zu verrechnen.[25]

2.2.4 Ausweis

IAS 19.54 sieht einen Nettoausweis der Schuld bzw. des Vermögenswertes aus leistungsorientierten Plänen und folgende Berechnung vor[26]:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2-2: Bilanzansatz leistungsorientierter Pläne[27]

Der periodengerecht zu ermittelnde Pensionsaufwand leistungsorientierter Pläne ist wie folgt festzustellen:[28]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2-3: Periodenergebnis leistungsorientierter Pläne

Weiterhin sind zahlreiche Anhangsangaben für leistungsorientierte Pläne zu machen, wie z.B.:[30]

- die Tilgungsmethode für versicherungsmathematische Gewinne und Verluste
- eine allgemeine Beschreibung der Pensionspläne
- eine Überleitungsrechnung für die Verpflichtung und das Planvermögen
- eine Beschreibung und Begründung der aus dem Planvermögen erwarteten Rendite
- eine Aufschlüsselung der Anlagestruktur des Planvermögens
- eine Aufgliederung der einzelnen Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung
- wesentliche versicherungsmathematische Annahmen

2.3 Discussion Paper/ Exposure Draft IAS 19

2006 beschäftigte sich der IASB erstmalig mit der Überarbeitung der derzeitig gültigen IAS 19 und veröffentlichte am 27. März 2008 zunächst ein Diskussionspapier (discussion paper, DP), welches auf reges Interesse stieß.[31] Wesentliche Änderungsvorschläge waren dabei[32]:

- die Abschaffung der Korridormethode
- eine sofortige Erfassung nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands auch bei noch verfallbaren Leistungen
- Vorschlag drei verschiedener Möglichkeiten zur Erfassung von durch Korrektur von Trendannahmen hervorgerufenen Wertänderungen
- Ersetzen „beitragsorientierter“ durch „beitragsbasierte“ Pensionszusagen und damit Veränderung der Abgrenzung der Zusagearten
- Fair-Value Bewertungen bei „Higher of“-Optionen[33] sowie beitragsbasierten Zusagen

Schon kurz nach Ende der Kommentierungsfrist wurde zunächst die Beibehaltung des derzeitigen Klassifizierungssystems der Zusagearten beschlossen. Der Großteil der Punkte findet sich jedoch im Standardentwurf für die Änderungen der IAS 19, der im April 2010 verzögert veröffentlichtet wurde, wieder.[34] So wird, was die meisten Kommentatoren begrüßen[35], an der Abschaffung der Korridormethode festgehalten. Sämtliche Änderungen der Nettoschuld bzw. des Nettovermögens sollen künftig sofort angesetzt werden. Gleichzeitig folgt man bei der Darstellung dem „ Remeasurement Approach “, bei dem zwischen den verschiedenen Gewinnen und Verlusten leistungsorientierter Pläne unterschieden wird, die wie folgt aufzuschlüsseln sind:

- Dienstzeitaufwand (Darstellung als Personalaufwand in der GuV-Rechnung)
- Zinsaufwand/ -ertrag (Ausweis in der GuV-Rechnung)
- Neubewertungen [Ausweis im OCI (Other comprehensive income)]

Gleichzeitig wird eine deutliche Steigerung der Anhangsangaben gefordert, um die Ausgestaltung der Pläne und die damit verbundenen Risiken verständlicher zu machen.[36]

[...]


[1] Vgl. Deutscher Bundestag: Plenarprotokoll 1997, 1997, S. 17872.

[2] Eigene Berechnungen, Datenquelle: Geschäftsberichte von 30 DAX-Unternehmen 2009.

[3] Vgl. IDW: IDW ERS HFA 30, 2009, S. 54.

[4] Vgl. IAS 19.25.

[5] Vgl. Pellens, B./ Füllbier, R./ Gassen, J./Sellhorn, T.: Internationale Rechnungslegung, 2008, S. 448.

[6] Vgl. IAS 19.43.

[7] Entnommen aus Pellens, B./ Füllbier, R./ Gassen, J./ Sellhorn, T.: Internationale Rechnungslegung, 2008, S. 451.

[8] z.B. Sterblichkeit, Fluktuationsraten oder Invalidierungsraten gem. IAS 19.73 (a).

[9] z.B. Diskontierungszinssatz, Gehaltssteigerungen, Rententrends, Inflation oder Erträge aus Planvermögen gem. IAS 19.73 (b).

[10] Vgl. IAS 19.72.

[11] Vgl. IAS 19.78; vgl. Gliederungspunkt 4.2.

[12] Vgl. Tonne, K.: Rechnungslegung für Pensionsverpflichtungen nach IFRS, 2008, S. 42.

[13] Vgl. Neuhaus, S.: Auslagerung betrieblicher Pensionszusagen, 2009, S. 601.

[14] Vgl. IAS 19.102-104.

[15] Zur Höhe des Deckungsgrads vgl. bspw. Rhiel, R./ Stieglitz, R.: Praxis nach IAS 19, 2007, S. 1656.

[16] Vgl. IAS 19.108-115.

[17] Vgl. IAS 19.84.

[18] Zur Anwendung in der Praxis vgl. bspw. Müller, S./ Reinke, J./ Weller, N.: empirische Analyse, 2008, S. 355.

[19] Vgl. Müller, S./ Reinke, J./ Weller, N.: Abbildung von Pensionsverpflichtungen, 2008, S. 290.

[20] Vgl. Rhiel, R.: Haufe IFRS-Kommentar, 2009, §22 Rz 49.

[21] Vgl. IAS 19.92.

[22] Vgl. Pellens, B./ Füllbier, R./ Gassen, J./ Sellhorn, T.: Internationale Rechnungslegung, 2008, S. 458.

[23] Vgl. Rhiel, R.: Neuerungen vom Dezember 2004, 2005, S. 293.

[24] Ausweis erfolgt im SORIE (statement of recognised income and expense); vgl. IAS 19.93 A-D.

[25] Vgl. IAS 19.109.

[26] Bei Ausweis eines Vermögenswertes sieht IAS 19.58 einen speziellen Niederstwerttest vor; vgl. Fn. 29.

[27] Entnommen aus Tonne, K.: Rechnungslegung für Pensionsverpflichtungen nach IFRS, 2008, S. 47.

[28] Vgl. IAS 19.61.

[29] Das sog. asset ceiling („Vermögenswert-Höchstgrenze“) stellt eine Beschränkung eines Aktivpostens bei Überdeckung eines Pensionplanes unter fehlender Rückgriffsmöglichkeit des Unternehmens auf diese Überdeckung dar. Der Ansatz von Gewinnen, die einzig als Ergebnis von abgegrenzten versicherungsmathematischen Verlusten oder nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwendungen entstehen, bzw. der Ansatz von Verlusten, die einzig als Ergebnis von abgegrenzten versicherungsmathematischen Gewinnen zustande kommen, soll dabei verhindert werden. Vgl. hierzu Rhiel, R.: Haufe IFRS-Kommentar, §22 Rz. 52-54.

[30] Vgl. IAS 19.120A.

[31] Vgl. Berger, J./ Walter, R.: Überblick über den Meinungsbildungsprozess, 2009, S. 906.

[32] Vgl. Tonne, K.: Großer Wurf oder Stückwerk?, 2008, S. 705.

[33] Als „Higher of“ Optionen bezeichnet man Leistungszusagen, bei denen der Arbeitnehmer zwischen zwei oder mehreren Alternativen die günstigere wählen kann.

[34] Vgl. IASB: ED/2010/3, 2010.

[35] Vgl. Berger, J./ Walter, R.: Überblick über den Meinungsbildungsprozess, 2009, S. 909.

[36] Vgl. Tower Watson: IASB schlägt Änderungen an IAS 19 vor, abrufbar unter http://www.towerswatson.com/assets/pdf/1803/bulletin_1803.pdf, erstellt am 29.04.2010, aufgerufen am 08.05.2010.

Details

Seiten
27
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640802845
ISBN (Buch)
9783640802760
Dateigröße
418 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v164870
Institution / Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,3
Schlagworte
entwicklung trendannahmen berechnung pensionsverpflichtungen ifrs blick bilmog empirische analyse unternehmen

Autor

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