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Russland als Erbe politischer Weltmacht

Geschichtspolitik von Stalin bis Putin

Seminararbeit 2008 30 Seiten

Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Geschichtspolitik während der Sowjetära
2.1 Geschichtspolitik von Stalin bis Breschnew
2.2 Revision der Geschichte unter Gorbatschow
2.3 Zwischenfazit: Geschichtspolitik in der Sowjetunion

3. Auf der Suche nach einer neuen Identität - die Amtszeit von Boris Jelzin
3.1 Phase 1 - Demokratische Vergangenheitsbewältigung bis 1993
3.2 Phase 2 - Die Rückkehr zu den autokratischen Strukturen
3.3 Zwischenfazit: Jelzins Geschichtspolitik

4. Geschichtspolitik unter Vladimir Putin
4.1 Staatssymbolik und Feiertage
4.2 Rückkehr zur staatlichen Geschichtsschreibung und Rehabilitierung Stalins

5. Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Das heutige Russland kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Im Lauf der Zeit hatte das Land verschiedene Namen, angefangen von Russländisches Reich über Sowjetunion bis zur aktuellen Bezeichnung Russländische Föderation. Bereits frühzeitig kam es zur Ausprägung einer Großmachtsmentalität Im Spätmittelalter erhob Ivan III. erstmals einen Großmachtsanspruch, als er sich selbst als russischen Großfürsten und Zar bezeichnete. Unter Ivan IV. kam es zu einer Ausdehnung des Territoriums nach Osten und Süden. Die imperialistischen Bestrebungen wurden später unter den Romanows und Peter I. weitergeführt. Peter der Große setzte sich außerdem als Erster für eine Westöffnung Russlands ein. Die Maßnahmen, die er ergriff, führten dazu, dass das Land auch in Europa einen Großmachtsstatus genoss. Unter den Nachfolgern expandierte das Russische Reich weiter. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Zarenregime aufgrund von Spannungen in der Bevölkerung, die auf soziale und nationale Probleme zurückzuführen waren, gestürzt. Es folgte eine kurze Phase demokratischer Entwicklungen, die jedoch mit der Revolution von 1917 beendet wurde. Das war die Geburtsstunde der Weltmacht Sowjetunion, eines völlig neuen politischen Systems, welches radikal mit den Entwicklungslinien der Vergangenheit und des Westens brach. Es sollte 74 Jahre dauern, bis die Sowjetunion von ihrer eigenen Geschichte überholt wurde und schließlich 1991 zerfiel.1

In dieser Hausarbeit soll es sowohl um die Geschichtspolitik in der ehemaligen Sowjetunion als auch um die des Nachfolgestaates, der Russischen Föderation, gehen. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, auf welche Art und Weise der Staat über die Jahrzehnte versucht hat, seine Legitimität historisch zu begründen. Des Weiteren soll untersucht werden, wie sich die offizielle Deutung der Geschichte auf die Mentalität der Bevölkerung ausgewirkt hat. Welche Absicht stand hinter dem Geschichtsbild, das über viele Jahre vermittelt wurde? Welches Ereignis war ausschlaggebend für die Selbstwahrnehmung der Russen als eine Nation mit Weltmachtsanspruch? All das sind Fragen, denen ich mich auf den folgenden Seiten widmen möchte. Doch zunächst soll noch kurz erläutert werden, was unter Geschichtspolitik verstanden wird.

In der Forschung gibt es derzeit keine allgemein anerkannte Definition, was unter Geschichtspolitik subsumiert wird. Für diese Untersuchung orientiere ich mich deshalb an der Auslegung, wie sie Edgar Wolfrum vorgenommen hat. Er betrachtet Geschichtspolitik als ein Handlungs- und Politikfeld, auf dem verschiedene Akteure um die Deutungshoheit ringen. In diesem Zusammenhang wird die Historie instrumentalisiert, um verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Dazu gehören die Legitimation des Handelns, die Mobilisierung von Sympathiesanten, demgegenüber die Delegitimation der politischen Gegner sowie die Stiftung von Identitäten.2 Ergänzend dazu kann die Symbolpolitik gesehen werden. Dabei sind Symbole keineswegs nur Fahnen, Hymnen, Wappen oder Gedenkstätten.3Wo immer etwas eine Ausdrucksqualität hat, wo es etwas besagt, und wo dieses Etwas eine dingliche, eine sinnlich präsente Form besitzt, handelt es sich um ein Symbol.4 Dabei besitzen Symbole die Eigenschaft, einen komplexen Sachverhalt auf einen bestimmten Gegenstand, ein bestimmtes Wort oder eine bestimmte Geste zu reduzieren. Sie wirken ebenfalls stark an der Ausprägung von Identitäten mit.5

Nachdem nun geklärt worden ist, was unter Geschichtspolitik zu verstehen ist, möchte ich mich im ersten Abschnitt der Hausarbeit der Geschichtspolitik in der ehemaligen Sowjetunion zuwenden.

2. Geschichtspolitik während der Sowjetära

In der UdSSR wurde ein politisches System installiert, welches keine Kontinuität zu den vorangegangenen Herrschaftsformen aufwies. Folglich war aus Sicht der Staatsführung kein Rückgriff auf die Geschichte möglich, um die Legitimität des neuen Herrschaftsgebildes historisch zu begründen. Einen Ausweg aus dieser Problemlage bot der Große Vaterländische Krieg. Wie er in der Sowjetzeit instrumentalisiert wurde und welche Folgen dies hatte, soll im folgenden Teil behandelt werden.

2.1 Geschichtspolitik von Stalin bis Breschnew

Die Deutungshoheit über die Geschichte lag seit der Herrschaft Stalins in den Händen der politischen Führung des Landes. Im Zusammenhang mit dem zweiten Weltkrieg, der in Russland auch Großer Vaterländischer Krieg genannt wird, wurde Josef Stalin zum einzigen legitimen Historiker. Seine Auslegung des Krieges wurde zum Leitbild der Erinnerungen. In zahlreichen Auflagen erreichte das Buch „ Über den Großen Vaterländischen Krieg “ Millionen von Sowjetbürgern.6 Dabei ist die Bedeutung des Krieges für die russische Bevölkerung nicht zu unterschätzen. Der Kampf gegen den nationalsozialistischen Feind, der eine Bedrohung von außen darstellte, führte innerhalb der Sowjetunion zu einem engen Zusammenschluss der verschiedenen Bevölkerungsgruppen.7Der Krieg ist der Moment, in dem der Begriff des Sowjetvolkes effektiv Gestalt gewinnt. ( … ) eines Volkes, das sich angesichts der extremenäußeren Bedrohung zusammenschließt, um wie ein Mann aufzustehen zur Verteidigung des heiligen Bodens seines sozialistischen Vaterlandes.8

Der Sieg wurde zur alles überwölbenden Ideologie des Staates ausgebaut. Das einzelne Individuum wurde zugunsten des Staates in den Hintergrund gedrängt. Stattdessen lag die Betonung auf den Verdiensten der Gesamtheit der Bevölkerung und auf der neu gewonnenen Souveränität der Sowjetunion mit ihrem Führer Stalin an der Spitze.9 In der Erinnerung war kein Platz mehr für die ebenfalls unter Stalins Herrschaft aufgetretenen Repressionen, die Armut oder die große Anzahl der mit dem großen Terror von 1937 und der Zwangskollektivierung verbundenen Toten. Vielmehr wurde der Sieg zur Legitimationsgrundlage des totalitären Regimes.10

Hoffnung auf eine Änderung dieser Geschichtspolitik kam erst unter Stalins Nachfolger Nikita Chruschtschow auf. Erkennbar wurde dies durch die Veröffentlichung des Buches „ Tauwetter “ von Ilja Ehrenburg im Jahr 1954. Das Besondere an diesem Werk war, dass es offenkundig von der bisherigen Linie abwich. Erstmals seit langem wurden offen die Probleme des Landes angesprochen. In der Stalinära war dies nicht möglich, da sich die literarische Arbeit unter seiner Herrschaft auf die Glorifizierung der sozialistischen Idee und der Partei zu beschränken hatte. Die Welle, welche damit nach einer Lockerung der Zensur strebte, breitete sich immer weiter aus. Im weiteren Verlauf meldeten sich auch die Geschichtswissenschaftler zu Wort, da sie keinen ausreichenden Zugang zu den Archiven bekamen, um die Vergangenheit unverfälscht aufarbeiten zu können. Diese Bewegung wurde allerdings nur solange toleriert, wie sie sich gegen den Stalinismus als solches richtete. Sobald auch die Partei, als politische Führung des Landes, in die Kritik geriet, wurde wieder auf die Zensur zurückgegriffen.11

Dennoch ging diese Phase nicht spurlos an Chruschtschow vorbei. In seiner Rede auf dem XX. Parteitag der KPdSU im Jahr 1956 hatte er erstmals die Person Stalin scharf verurteilt. Ein Blick auf den Inhalt der Rede bietet die Möglichkeit, Rückschlüsse auf die Denkweise der politischen Führung zu dieser Zeit zu ziehen. Hauptkritikpunkt war demnach der Personenkult, den Stalin während seiner Amtszeit errichtet hatte. So kritisierte Nikita Chruschtschow die Verfälschungen der Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg. Der von Stalin propagierte überraschende Angriff der Deutschen auf die Sowjetunion ist nicht so unvorhersehbar gewesen, wie es der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde. Bereits im Vorfeld gab es zahlreiche Anzeichen, die ein solches Ereignis als sehr wahrscheinlich haben erscheinen lassen.12

Im weiteren Verlauf spielt Chruschtschow dann auch auf die Unfähigkeit Stalins in diesem Krieg an. So habe er die zur Verfügung stehende Zeit und die Möglichkeiten für die erforderlichen Vorbereitungen nicht genutzt und so das Leben von zahlreichen Sowjetbürgern aufs Spiel gesetzt.13 Alle Beteiligten des Krieges auf sowjetischer Seite, die sich im Kampf verdient gemacht hätten, ließ er entfernen, um sich allein als überragenden Feldherren darstellen zu können. Chruschtschow sagte dazu wörtlich: „ Im Zusammenhang damit machte sich Stalinäußerst eifrig als großer Heerf ü hrer populär, wobei er mit allen Mitteln die Version ins Bewußtsein der Menschen einfl öß te, alle vom sowjetischen Volk im Großen Vaterländischen Krieg errungenen Siege seien das Ergebnis des Mutes, der K ü hnheit und Genialität von Stalin und von niemand anderem.14

Die Betonung von Stalins Verdiensten auf solch eine Art entsprach nicht der Auffassung der damaligen KPdSU-Führung. Vielmehr sollte betont werden, dass „ nicht Stalin, sondern die Partei als Ganzes, die sowjetische Regierung, unsere heldenhafte Armee, ihre talentierten Kommandeure und tapferen Soldaten, das ganze sowjetische Volk15 für den Sieg im Krieg verantwortlich waren. Es lässt sich also eine Verschiebung der Schwerpunkte feststellen, wobei von dem Personenkult abgerückt und die Betonung stärker auf die einzelnen Akteursgruppen gelegt wird. Außerdem hat Stalin bereits zu Lebzeiten alles getan, um im Gedächtnis des Volkes zu bleiben. Großbetriebe und Städte wurden nach ihm benannt. Im ganzen Land wurden zahlreiche Denkmäler zu seinen Ehren errichtet. Einige von ihnen hat er sogar selbst in Auftrag gegeben.16

Chruschtschows Anliegen war deshalb die Abkehr von der Glorifizierung Stalins. Inwieweit er damit in der damaligen Zeit auf die öffentliche Meinung reagiert hat, lässt sich nicht eindeutig nachvollziehen. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass das Volk eine bedeutsame Rolle gespielt hat.17 Aber auch intern sah Chruschtschow sich von seinen Parteigenossen in die Ecke gedrängt. Bevor er diesen Kurswechsel proklamierte, wurde er schon von einer Reihe gegenüber Stalin kritisch eingestellter KPdSU-Funktionäre angemahnt. Die KPdSU hatte sich zu dieser Zeit in drei Lager gespalten. Sie gliederten sich in die Stalinisten, die Gegner Stalins und die Unentschiedenen. Chruschtschow schlug sich nicht zuletzt aus machtpolitischen Gründen für die Seite der Gegner Stalins.18

Aus geschichtspolitischer Perspektive hatte der XX. Parteitag der KPdSU einige Veränderungen zur Folge. Die obersten Funktionäre vollzogen einen Wandel, dessen Ziel es war, den Diktator Stalin aus den Köpfen der Bevölkerung zu verdrängen und stattdessen die Partei an seine Stelle zu setzen.19 Aber auch der Große Vaterländische Krieg erschien in einem anderen Licht. Erstmals besaßen die Historiker die Freiheit, die Zustände in der Roten Armee während des Krieges unverfälschter darzustellen.

Das sowjetische Volk erfuhr auf diese Weise, dass die Rote Armee auch Niederlagen zu verkraften hatte und dass die Zahl der Gefallenen deutlich höher war als die, welche unter Stalin veröffentlicht wurde. Eine eingehende Beschäftigung mit wichtigen Quellen war ebenfalls Bestandteil der Aufarbeitung. Das Resultat der Forschung wurde in den 1960er Jahren in sechs Bänden unter dem Titel „ Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion “ herausgegeben.20 Diese Verfahrensweise sollte jedoch unter Breschnew ein Ende finden. Während der Amtszeit des Nachfolgers Chruschtschows erweiterte der Kreml wieder seinen Einfluss auf die Geschichtsschreibung. Die offizielle Geschichtspolitik wurde erneut einem Richtungswechsel unterzogen. Die Kritik an Stalin wurde verharmlost und die Erfolge beschönigt und überhöht dargestellt. Die Zeit des stalinistischen Terrors wurde als zwangsläufiges Ereignis interpretiert, welches eine Folge der äußeren Bedrohung war.21 Auch die Zensur wurde wieder strenger ausgelegt. Dies gipfelte darin, dass sich ehemalige Soldaten, die ihre Kriegserinnerungen niederschrieben, sich freiwillig der Selbstzensur unterwarfen. Bei denen, die es nicht taten, griff der Staatsapparat ein, indem er vor der Druckfreigabe entsprechende Stellen streichen ließ oder beschönigte. Daraus folgte, dass zwar die verfügbaren Werke in ihrer Anzahl immer mehr wurden, wirklich neue Erkenntnisse aber lieferten sie nicht. Das endgültige Resultat der Ausgaben war dermaßen verfremdet, dass sich die Überlebenden des Krieges nicht mehr mit dem, was sie lasen, identifizieren konnten. Im Zeitraum von 1973 bis 1982 erschien außerdem eine zwölfbändige Reihe mit dem Titel „ Geschichte des zweiten Weltkrieges “, die inhaltlich jedoch nichts Neues zu bieten hatte.22

In der Ära von Breschnew kam es also zu einer Aufhebung der Freiheit, die sich unter Chruschtschow zu entfalten begonnen hatte. Der Staat verfolgte wieder eine strenge Politik der Zensur. Jedoch begannen bereits in dieser Periode einzelne Gruppierungen, zu denen vor allem Intellektuelle und die Kirchen gehörten, mit ihrem Widerstand gegen die offizielle Geschichtspolitik, indem sie ihre Version der historischen Ereignisse im Untergrund verbreiteten.23

2.2 Revision der Geschichte unter Gorbatschow

Michail Gorbatschow war der erste und letzte Präsident der ehemaligen UdSSR. Unter seiner Führung hatte es zum Ende der Sowjetära eine Vielzahl von Reformen gegeben, die das System retten und aus der Krise führen sollten. Mit seinem Programm von Glasnost und Perestroika löste Gorbatschow schließlich unfreiwillig den Anfang vom Ende der Sowjetunion aus. Seit dem Jahr 1985 war die Einsicht gewachsen, dass die Geschichte des Landes stärker als bisher aufgearbeitet werden müsse. Gleichzeitig war sich die politische Führung aber auch bewusst, dass eine demokratische Vergangenheitsbewältigung fatale Folgen für die Stabilität des Systems haben würde.24

Mit seiner Politik hatte Gorbatschow aber bereits den Grundstein für eine neue Aufarbeitung der Geschichte gelegt. Die „ weißen Flecken “ der Vergangenheit standen jetzt im Interesse der Öffentlichkeit. Es war aber nicht die Historikerzunft, die den Anfang machte. Vielmehr haben die Medien zu einer kritischeren Auseinandersetzung mit der sowjetischen Geschichte beigetragen. Die Wissenschaft befand sich in einem Zustand der Lähmung und darüber hinaus in einem Gewissenskonflikt. Waren es doch die Geschichtswissenschaftler, die durch ihre Arbeiten in den vergangenen Jahrzehnten dazu beigetragen hatten, das Verständnis der Geschichte zu prägen und damit auch das politische System zu rechtfertigen. Dabei ist zwischen den unterschiedlichen Generationen der Historiker zu unterscheiden. Die Professoren und Dozenten der Hochschulen sahen keinen Änderungsbedarf, während die Studenten das Verlangen hatten, die falschen Darstellungen zu korrigieren. Diesem Wunsch konnten sie wiederum nicht nachgehen, weil sie - im Hinblick auf einen erfolgreichen Abschluss - gezwungen waren, die Ansichten ihrer Professoren zu bestätigen.25

Darüber hinaus waren die Archive nach wie vor verschlossen. Dem Begehren des Volkes nach der Wahrheit tat dies jedoch keinen Abbruch. In den Medien wurde die Vergangenheit zum dominierenden Thema. Egal, ob im Kino, Fernsehen oder in den Zeitungen die Bevölkerung konnte sich dem nicht entziehen.26 Zugleich entstanden auch zahlreiche Bürgerinitiativen.27

[...]


1 Vgl. Schröder, Hans-Henning, Vom Kiewer Reich bis zum Zerfall der UdSSR, in: Informationen zur politischen Bildung (Nr. 281/ Russland), Bonn 2003, S. 8-16.

2 Vgl. Wolfrum, Edgar, Geschichtspolitik in der Bundesrepublik Deutschland. Der Weg zur bundesrepublikanischen Erinnerung 1948-1990, Darmstadt 1999, S. 25-26.

3 Vgl. Schwemmer, Oswald, Die Macht der Symbole, in: APuZ 20/2006, S. 7-14, hier S. 7.

4 Ebd., S. 7.

5 Vgl. Lindner, Rainer, Putins Geschichtspolitik. Die Inszenierung der Vergangenheit in Russland, in: Internationale Politik 61 (2006) Nr. 8, S. 112-123, hier S. 112f.

6 Vgl. Bonwetsch, Bernd, Der „Große Vaterländische Krieg“ und seine Geschichte, in: Geyer,

Dietrich (Hrsg.), Die Umwertung der sowjetischen Geschichte, Göttingen 1991, S. 167-187, hier S. 168.

7 Vgl. Ferretti, Maria, Unversöhnliche Erinnerung. Krieg, Stalinismus und die Schatten des Patriotismus, in: Osteuropa, Heft 4-6 (2005), S. 45-55, hier S. 49.

8 Ebd., S. 49.

9 Vgl. Ebd., S. 47.

10 Vgl. Gudkov, Lev, Die Fesseln des Sieges. Russlands Identität aus der Erinnerung an den Krieg, in: Osteuropa, Heft 4-6 (2005), S. 56-73, hier S. 64-65.

11 Vgl. Schütze, Thomas, „Stalinpolitik“ in der Sowjetunion. Eine politikwissenschaftliche Fallstudie über Stalin als Legitimationsfigur der sowjetischen Politik unter Chruschtschow, Breschnew und Gorbatschow, Hamburg 2002, S. 54-59.

12 Chruschtschow, Nikita S., Über den Personenkult und seine Folgen. Rede des Ersten Sekretärs des ZK der KPdSU, Gen. N. S. Chruschtschow, auf dem XX. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, 25. Februar 1956, Berlin 1990, S. 45-46.

13 Vgl. Ebd., S. 47.

14 Ebd., S. 54.

15 Ebd., S. 55.

16 Vgl. Ebd., S. 72.

17 Vgl. Fein, Elke, Geschichtspolitik in Rußland. Chancen und Schwierigkeiten einer demokratisierenden Aufarbeitung der sowjetischen Vergangenheit am Beispiel der Tätigkeit der Gesellschaft MEMORIAL (= Osteuropa: Geschichte, Wirtschaft, Politik, Bd. 23), Hamburg 2000, S. 242.

18 Vgl. Schütze, Thomas, „Stalinpolitik“ in der Sowjetunion, S.88-90.

19 Vgl. Ebd., S. 131.

20 Vgl. Bonwetsch, Bernd, Der „Große Vaterländische Krieg“ und seine Geschichte, S. 168.

21 Vgl. Schütze, Thomas, „Stalinpolitik“ in der Sowjetunion, S. S. 144-145.

22 Vgl. Bonwetsch, Bernd, Der „Große Vaterländische Krieg“ und seine Geschichte, .S. 169.

23 Vgl. Schütze, Thomas, „Stalinpolitik“ in der Sowjetunion, S. 190-191. 6

24 Vgl. Altrichter, Helmut, Kleine Geschichte der Sowjetunion: 1917-1991, München 1993, S. 187- 188.

25 Vgl. Schütze, Thomas, „Stalinpolitik“ in der Sowjetunion, S. 225-226.

26 Vgl. Altrichter, Helmut, Kleine Geschichte der Sowjetunion, S. 189.

27 Die wohl bekannteste von ihnen ist die Gesellschaft Memorial. Im Jahr 1988 gegründet, betrachtet es diese Vereinigung bis heute als ihre Aufgabe alle Opfer der Repression herauszufinden und sie zu

Details

Seiten
30
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640799718
ISBN (Buch)
9783640800063
Dateigröße
547 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v164757
Institution / Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena – Institut für Politikwissenschaft
Note
2,3
Schlagworte
Russland Putin Jelzin Geschichte Politik Geschichtspolitik Weltmacht Sowjetunion

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