Lade Inhalt...

Handelsbarrieren und internationaler Schmuggel

Theoretische Ansätze von Hansen und Bhagwati

Seminararbeit 2010 32 Seiten

VWL - Finanzwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

1 Einleitung

2 „A Theoretical Analysis of Smuggling”
2.1 Grundannahmen und Stellschrauben
2.2 Internationaler Schmuggel und Ökonomische Wohlfahrt
2.2.1 Grundlegende Begrifflichkeiten
2.2.2 Vollständige Konkurrenz
2.2.3 Monopol
2.2.4 Vollständige Konkurrenz vs. Monopol
2.2.5 Prohibitiver Zoll vs. Nichtprohibitiver Zoll
2.2.6 Zoll vs. Freier Handel
2.2.7 Overinvoicing vs. Underinvoicing
2.2.8 Resümee

3 Weitere Theoretische Ansätze zum Internationalen Schmuggel
3.1 Gray und Walter vs. Bhagwati und Hansen II
3.2 Sheikh
3.3 Connolly
3.4 Lovely

4 Resümee

5 Schlussbemerkung

Anhangverzeichnis

Anhang

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

1 Perfect Competition in Smuggling at Constant Costs

2 Perfect Competition in Smuggling at Increasing Costs

3 Monopoly in Smuggling at Increasing Costs

4 Smuggling at Predetermined Production Point

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Setzt man sich mit dem Phänomen des Schmuggels und seiner Auswirkungen auf die Wohlfahrt eines Staates auseinander, trifft man in der einschlägigen Literatur auf Aussagen wie: „Finally we estimate that such [contraband] increased welfare by 2,1 % of GDP.“ (Connolly, 1995, S. 975). Ebenso Sheikh: „More important [...] illegal trade may have improved welfare.” (Sheikh, 1974, S. 364). Auch Bhagwati und Hansen leiten ihren Aufsatz „A Theoretical Analysis of Smuggling“ mit den Worten ein: „It is commonly argued that smuggling must improve economic welfare since it constitutes evasion of the tariffs [...].” (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 172), was von besagten Autoren auch gleich wieder entkräftet wird: „We propose to demonstrate in this paper the falsity of this view [...].“ (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 172). Demzufolge scheinen Bhagwati und Hansen eine gänzlich verschiedene Meinung als andere Autoren zu vertreten. Fraglich ist jedoch, welche Gruppe von Autoren Recht hat und ob Schmuggel stets oder nur in manchen Ausnahmen die ökonomische Wohlfahrt mindert oder etwa doch erhöht. Um diese Frage beantworten zu können, wird in der vorliegenden Seminararbeit folgende Arbeitshypothese im Mittelpunkt der Betrachtung stehen:

„In welchem Verhältnis stehen die Thesen Bhagwatis und Hansens im Vergleich zur allgemeinen Lehrmeinung?“

Ziel und Zweck dieser Arbeit soll also zum einen darin bestehen, Bhagwatis und Hansens Aufsatz und dessen Schlussfolgerungen darzustellen. In einem zweiten Schritt soll herausgefunden werden, in welchem Verhältnis diese zu Aussagen anderer Autoren, der sog. Sekundärliteratur, stehen und damit letztlich, wie sich das Phänomen des Schmuggelns auf die Wohlfahrt eines Staates auswirkt.

Um diese Zielsetzungen hinreichend beantworten zu können, wird erwähnter Aufsatz „A Theoretical Analysis of Smuggling“ im Mittelpunkt stehen: Zu Beginn von Kapitel 2 werden die Annahmen, die Bhagwati und Hansen ihrer Thesen zugrunde legen, dargestellt. Weiter werden – nach Definitionen wichtiger Begrifflichkeiten – in den Unterkapiteln 2.2.2 bis 2.2.7 besagte Thesen hinsichtlich der Auswirkungen von Schmuggel auf die Wohlfahrt dargestellt. Nach einem kurzen Resümee werden die Ansichten anderer Autoren in 3 aufgearbeitet, welche dann Bhagwatis und Hansens Standpunkt entweder untermauern oder widerlegen werden. Schlussendlich wird in Kapitel 4 ein kurzes Resümee gezogen, welches in 5, der Schlussbemerkung, tiefergehend aufgearbeitet wird. Nicht zuletzt werden ein Ausblick bzgl. des Themas geschaffen und weiterführende Aspekte betrachtet.

2 „A Theoretical Analysis of Smuggling”

Wie bereits erwähnt, steht in der vorliegenden Seminararbeit besagter Aufsatz Bhagwatis und Hansens (B-H) aus dem Jahr 1973 im Fokus der Betrachtung. Dieser vielzitierte Artikel hat ebenso für Aufsehen wie auch zahlreiche Diskussionen gesorgt: Gray und Walter beschäftigten sich daraufhin in „A Comment“ (1975) mit B-Hs Thesen und stellen fest: „We attempt [...] to point out a number of evident weaknesses in the B-H approach [...].“ (Gray und Walter, 1975, S. 643), worauf B-H prompt mit „A Reply“ (1975) reagierten: „Their conclusion results from an inadequate understanding of the role of economic theory and of how economic theorists proceed about their task. We can respond fully to each of their many assertions.” (Bhagwati und Hansen, 1975, S. 651). Und auch die Autoren Sheikh (1974), Connolly (1995) und Lovely (1995) stützen ihre Texte auf genannten Aufsatz und beschäftigen sich mit dessen Thesen:

Zusammenfassung

B-H beschäftigen sich in ihrer Abhandlung mit dem Phänomen des Schmuggels: Auf Grundlage des Hicks-Samuelson-Modells versuchen die Autoren von der althergebrachten Meinung, Schmuggel erhöhe die Wohlfahrt, abzulenken und aufzuzeigen, dass die Straftat des Schmuggels eher negativ zu bewerten ist und dem Staat und damit der Gesellschaft mehr Schaden als Nutzen mit sich bringt. Um dies zu illustrieren, untersuchen B-H die Auswirkungen des contraband auf die Wohlfahrt unter alternierenden Bedingungen, welche in den folgenden Kapiteln dargestellt werden.

2.1 Grundannahmen und Stellschrauben

Bevor konkret auf die Aussagen B-Hs die ökonomische Wohlfahrt betreffend eingegangen werden kann, werden in volkswirtschaftlicher Manier zuerst die Annahmen und veränderbaren Parameter des zugrunde liegenden Modells angeführt.

Grundannahmen

Als wichtige Annahme und die Analyse umspannenden Rahmen verwenden B-H das Hicks-Samuelson-Modell.[1] Weiter werden zwei Güter angenommen, die in einem kleinen Staat gehandelt werden, in welchem vollständige Konkurrenz vorliegt. Dies führt dazu, dass der Weltmarktpreis exogen ist. Ferner wird ein nicht-prohibitiver Zoll, d.h. ein Handel mit den Gütern findet statt, vorausgesetzt. Darüber hinaus ist von Bedeutung, dass der Schmuggel in den Graphiken als Transformationskurve abgebildet wird, wobei dieser „less favorable than the terms of trade“ (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 173) sein muss. Weiter wird der Einfachheit halber angenommen, dass der Schmuggler eine konstante Grenzrate der Transformation habe. Im Fall der vollständigen Konkurrenz im Schmuggel sind sowohl die Auslandspreise als auch die heimischen Preise gegeben und dem Schmuggler bekannt. Im Monopolfall des Schmugglers wird dieser als nonresident angesehen, was dazu führt, dass er keine Wohlfahrtserträge im Land generiert. Im Fall der vollständigen Konkurrenz seien die Schmuggelerträge ebenfalls null. Nicht zuletzt wird das Schmuggeln an sich ausschließlich als ökonomisches Phänomen angesehen (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 174).

Stellschrauben

Obige seien nun die fixen Annahmen. Um die Betrachtung der Auswirkungen des Schmuggels auf die Wohlfahrt umfassend vornehmen zu können, verwenden B-H sog. Stellschrauben: Diese Parameter werden c.p. verändert und daraufhin beobachtet, wie sich die Modifikation auf die Wohlfahrt auswirkt. Zu nennen sind:

- Vollständige Konkurrenz[2] vs. Monopol[3]
- Konstante Kosten vs. Steigende Kosten
- Handel findet statt vs. Kein Handel findet statt
- Prohibitiver Zoll[4] vs. Nichtprohibitiver Zoll (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 175 ff.)

Diese möglichen Veränderungen und die darauf basierenden Auswirkungen auf die ökonomische Wohlfahrt werden in den nachstehenden Kapiteln abgehandelt.

2.2 Internationaler Schmuggel und Ökonomische Wohlfahrt

Zu Beginn dieses Kapitels werden in Kürze für das Verständnis der weiteren Arbeit wichtige Begriffe erläutert, um eine einheitliche Wissensbasis zu schaffen. Darauf folgend werden, wie angekündigt, die Effekte des Schmuggels auf die ökonomische Wohlfahrt aus der Sich B-Hs beleuchtet.

2.2.1 Grundlegende Begrifflichkeiten

Im Anstehenden werden die im Mittelpunkt stehenden Begriffe Schmuggel, Handelsbarriere und Wohlfahrt in den Fokus gebracht.

Schmuggel[5]

Schmuggel stellt eine Steuerstraftat dar und ist im § 373 AO geregelt. Der Tatbestand des Schmuggels ist in erster Linie gegeben, wenn ein Individuum gewerbsmäßig Einfuhr- oder Ausfuhrabgaben hinterzieht, also wenn die zu entrichtenden Abgaben beim Passieren der Grenze nicht entrichtet werden. Da es sich hierbei um eine Straftat handelt, wird Schmuggeln mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren sanktioniert (Alisch et al., 2004, S. 2620), (Bhagwati, 1974, S. 1 ff.), (Thieme, 2006. S. 2).

Handelsbarrieren[6]

Handelsbarrieren oder auch Handelshemmnisse sind zu differenzieren in tarifär und nicht-tarifär. Gemein ist ihnen, dass beide „eine gezielte wirtschaftspolitische Beeinflussung des internationalen Güterhandels“ ermöglichen. Tarifäre Handelshemmnisse, bspw. in Form eines Zolls, heben den Preis des importierten Guts über den Weltmarktpreis an, damit die heimischen Produzenten einen höheren Preis verlangen können. Zu den nicht-tarifären Handelshemmnissen sind in erster Linie Importquoten zu zählen: Hier werden Mengenrestriktionen verwendet, d.h. es darf nur eine bestimmte Menge eines Guts importiert werden, was letztlich ebenfalls eine Preiserhöhung nach sich zieht (Alisch et al., 2004, S. 1345), (Glismann, 1996, S. 4 ff.), (Krugman und Obstfeld[7], 2004, S. 521 ff.).

Wohlfahrt

Wohlfahrt steht für das Streben des Staates nach möglichst hohem Wohlergehen eines jeden Wirtschaftssubjekts in einer Volkswirtschaft. Hierbei geht es im Vordergrund um den wirtschaftlichen Wohlstand der Individuen.[8] Um Wohlfahrtsänderungen bzw. ein Wohlfahrtsoptimum zu bestimmen, kann man u.A. das Pareto-Kriterium[9] heranziehen: Demzufolge ist eine Situation Pareto-effizient, wenn keine Person besser gestellt werden kann ohne gleichzeitig den Nutzen eines anderen Individuums zu verschlechtern (Varian, 2007, S. 725).

Beispiel

Fisman und Miguel beschreiben in ihrem Buch sehr anschaulich, wie Schmuggel vonstattengehen kann: „Travelers returning to the United States can bring up to $800 of foreign goods into to the country duty-free. After that, Uncle Sam will charge a tax on your purchases. Suppose you bought a $2,000 Gucci handbag in Italy and want to avoid an extra charge of $200. You have a couple options: You could pull off the price tag and pretend that it’s only a $799 handbag. You could claim you bought it on an earlier trip to Italy. Or you could bury it at the bottom of your suitcase.” (Fisman und Miguel, 2008, S. 58).

Resümee

Obiges Exempel zeigt auf, wie gering die Hemmschwelle für den Schmuggel letztlich sein kann und dass bisher sicherlich mehr Individuen Einfuhr- oder auch Ausfuhrabgeben hinterzogen haben, als man zu Beginn denken mag und in diesem Bereich nicht nur gut-organisierte Banden anzutreffen sind. Wie sich dieses Vergehen nun theoretisch unter einem prohibitiven oder auch nicht-prohibitiven Zoll auf das Wohlfahrtsoptimum eines Staates auswirkt und unter paretianischen Gesichtspunkten zu bewerten ist, wird in den folgenden Kapiteln behandelt.

2.2.2 Vollständige Konkurrenz

a) Konstante Kosten

Abbildung 1 verdeutlicht die Wohlfahrtseffekte des Schmuggels gem. B-H:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 – Perfect Competition in Smuggling at Constant Costs[10]

In der Abbildung und den folgenden beiden Fällen werden vollständige Konkurrenz des Schmuggels, konstante Kosten, nichtprohibitive Zölle und kein stattfindender Handel vorausgesetzt.

Zur Notation (Variablen und Indizes)

- P = Produktionsmenge, C = Konsummenge, U = Nutzen, resp. Wohlfahrt
- t = tariff, ohne Schmuggel, f = free trade, ohne Schmuggel, s = smuggling

Wie oben erwähnt, existieren zwei Güter: X wird importiert und Y wird exportiert, da hier der komparative Vorteil überwiegt. AB sei nun die Produktionsmöglichkeitenkurve und die Geraden PfCf, PtCt und PsCs entsprechen den relativen Preisverhältnissen der beiden Güter unter den jeweiligen Bedingungen zueinander. Weiterhin entspricht in diesem Fall die Steigung PtCt der von PfCf, ergo dem Terms of Trade[11]. Der heimische Preis hingegen ist bei Pt, der Tangente an AB abzulesen. Unter freiem Handel, also ohne Handelsbarrieren, würde die Wohlfahrt Uf[12], welche das Optimum darstellt, realisiert; mit Zoll hingegen der Nutzen Ut, der in diesem Fall geringer ist. Wenn nun Schmuggel betrieben wird, setzt jeglicher legaler Handel aus und PsCs und die Wohlfahrt Us gelten, welche in diesem Fall einen weiteren Verlust nach sich ziehen. Da nun also Us < Ut gilt, kann resümiert werden, dass die Straftat des Schmuggels die Wohlfahrt mindert und als

pareto-inferior zu betrachten ist (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 175 f.).

In Abbildung A1[13] hingegen werden Bedingungen geschildert, unter welchen gilt: Us > Ut. In diesem Fall erhöht der Schmuggel also die Wohlfahrt.[14],[15]

Darauf basierend resümieren B-H: „For non-prohibitive tariffs, and constant costs smaller than the tariff-included price and perfect competition in smuggling, smuggling cannot be uniquely welfare-ranked vis-à-vis non-smuggling.” (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 175). Trotzdessen wird letztlich für beide Fälle angeführt: „Nevertheless, we can state unequivocally that in this case smuggling must be a welfare-reducing activity. “ (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 177).

In einer weiteren Betrachtung[16] können Schmuggel und legaler Handel koexistieren und auch hierbei kommt heraus, dass der Nutzen ohne Schmuggel größer als der Nutzen mit Schmuggel ist. Es gilt also erneut: Ut > Us. Und ebenso in der Mischbetrachtung lässt sich konstatieren: Ut > Us,t. Ein Handel, der ausschließlich auf legalen Wegen beruht, ist also zu präferieren: „In this case, no smuggling is better than any amount of smuggling; and the less smuggling, the better.” (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 176 f.).

[...]


[1] Das Hicks-Samuelson-Modell ist der Neoklassik zuzuordnen und mathematischer Natur. Es umfasst vier einfache Grundgleichungen, den Konsum, die Investitionen, die autonomen Ausgaben und das Einkommen betreffend. Weiter sei es gut für vielfältige Entwicklungen und Anpassungen geeignet (Wiedling, 1973, S. 17 ff.). Weitere Charakteristika sind in (Meir, 2004, S. 317 ff.) nachzulesen und würden an dieser Stelle den Umfang der Arbeit leider überstrapazieren.

[2] Die Annahme der vollkommenen Konkurrenz impliziert zahlreiche Gegebenheiten. Von besonderer Relevanz sind: Große Zahl an Anbietern und Nachfragern, gegebene Preise, vollkommene Informationen und Transparenz etc. pp. (Alisch et al., 2004, S. 3224 f.).

[3] Diese Formen sind auf die Schmuggler bezogen.

[4] Unter einem prohibitiven Zoll ist ein extrem hoher Zoll zu verstehen, der jeglichen Import verhindern und als Schutzzoll für die heimische Wirtschaft dienen soll (Vgl. http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/prohibitivzoll/prohibitivzoll.htm [15.11.2010]).

[5] Für eine umfassende Betrachtung des Schmuggels und seiner finanzpolitischen Bewertung sei auf Gerling: „Der Schmuggel als finanzpolitisches Problem“ verwiesen (Gerling, 1956, S. 1 ff.).

[6] Für eine tiefergehende Untersuchung von Handelsbarrieren und deren expliziter Auswirkungen wird „Measuring the Restrictiveness of International Trade Policy“ empfohlen (Anderson und Neary, 2005, S. 1 ff.).

[7] Krugmans und Obstfelds Buch war darüber hinaus hilfreich bei dem Verständnis und der Interpretation der Abbildungen, die Bhagwati und Hansen in ihrem Aufsatz verwenden

[8] Vgl. http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/wohlfahrt/wohlfahrt.htm [15.11.2010].

[9] Oder auch das Kaldor-Hicks-Kompensationskriterium.

[10] Vgl. (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 176).

[11] Terms of Trade entspricht dem Weltmarktpreis.

[12] Dargestellt durch den Tangentialpunkt des Konsumpunkts an der Indifferenzkurve (IDK).

[13] Abbildungen, die mit der Betitelung A beginnen, sind im Anhang zu finden.

[14] Die Wohlfahrtserhöhung lässt sich auf Folgendes zurückführen: Der Schmuggel generiert zwar erneut einen Verlust, aber der Gewinn aus Produktion und Konsum kann diesen ausgleichen, sodass sich der Schmuggel wohlfahrtssteigernd auswirkt (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 175).

[15] Weiter haben beide Fälle gemein, dass in der Betrachtung des Schmuggels jeglicher legaler Handel aussetzt (Bhagwati und Hansen, 1973, S. 176).

[16] Siehe hierzu A2: Der Index s,t impliziert nun, dass Schmuggel und legaler Handel gleichzeitig auftreten können.

Details

Seiten
32
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640796939
ISBN (Buch)
9783640796670
Dateigröße
621 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v164665
Institution / Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg – Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik
Note
2,3
Schlagworte
Internationaler Schmuggel Smuggling Smuggle Contraband Handelsbarrieren Schmuggel Handelshemmnisse Barriers To Trade Hansen Bhagwati A Theoretical Analysis of Smuggling Connolly Lovely Sheikh Gray Walter Ökonomische Wohlfahrt Economic Welfare Finanzwissenschaft Volkswirtschaftslehre Vollkommene Konkurrenz Produktionsmöglichkeitenkurve Prohibitiver Zoll Prohibitive Tariff Pareto Pareto-Effizienz Bhagwati und Hansen Freier Handel Free Trade Overinvoicing Underinvoicing Gray und Walter

Autor

Zurück

Titel: Handelsbarrieren und internationaler Schmuggel