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Wie wird die Abgrenzung zwischen Logistik und SCM vorgenommen?

Erläutern Sie zwei Methoden, mit denen die Supply Chain zwischen Lieferant, Hersteller und Kunden optimiert werden kann

Hausarbeit 2010 15 Seiten

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik

2 Grundlagen
2.1 Traditionelle Beschaffung
2.2 Logistik
2.2.1 Entwicklung und Stellenwert der Logistik
2.2.2 Definition Logistik
2.2.3 Aufgaben und Ziele der Logistik
2.3 Supply Chain Management (SCM)
2.4 Abgrenzung zwischen Logistik und Supply Chain Management

3 Methoden des Supply Chain Managements
3.1 Just-in-Time
3.2 Continuous Replenishment

4 Zusammenfassung

5 Literatur und Quellenverzeichnis

6 Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

Durch Globalisierung, Internationalisierung und Konzentration entsteht für viele Unternehmen ein immer härterer Wettbewerb.

Neue Kommunikationstechniken - wie beispielsweise das Internet - sorgen dafür, dass die Märkte transparenter werden.

Steigende Kundenanforderungen und technologischer Fortschritt führen zu einer ständigen Herausforderung für die Unternehmen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, sowie einen Innovations- und Wettbewerbsvorsprung zu erlangen.

Diese Einflüsse haben Auswirkung auf die gesamte Wertschöpfungskette von Unternehmen. Es reicht heutzutage auch nicht mehr, nur einfach zu transportieren: „Wer nur transportiert wird ausrangiert. So sagt es der Logistik Volksmund im Zeitalter der Globalisierung.“1 Die Unternehmen müssen sich somit im Bereich der Logistik und der gesamten Wertschöpfungskette ständig neuen Herausforderungen stellen, sodass sich hier auch neue Chancen und Perspektiven eröffnen. Ziel dieser Arbeit ist es, zu zeigen was Logistik und Supply Chain Management überhaupt darstellen und wie sie sich abgrenzen. Daraufhin werden 2 Methoden des Supply Chain Management vorgestellt und erläutert.

2 Grundlagen

Zunächst beschreibe ich die Traditionelle Beschaffung, Logistik und Supply Chain Management näher.

Anschließend erfolgt die Abgrenzung von Logistik und Supply Chain Management.

2.1 Traditionelle Beschaffung

Administrative Tätigkeiten bestimmen den Ablauf in der traditionellen Beschaffung. Ein Mitarbeiter erstellt eine Bedarfsanforderung, die meist noch von seinem Vorgesetzten genehmigt werden muss2. Teilweise wird die Bedarfsanforderung sogar noch mit der internen Hauspost versendet. Es wird nun ein geeigneter Lieferant ausgewählt, Auswahlkriterien sind Preis und Verfügbarkeit.3 Beim Eintreffen der Ware wird diese durch einen Mitarbeiter kontrolliert und eingelagert.4 Daraufhin wird die Rechnung geprüft und die Zahlung veranlasst. In der traditionellen Beschaffung können eine Reihe von Prozesstörungen in den verschiedenen Aktivitäten auftreten.5

2.2 Logistik

2.2.1 Entwicklung und Stellenwert der Logistik

Schaut man sich die historische Entwicklung der operativen Logistik an, so fällt auf, dass der Handel und das Transportwesen schon immer großen Stellenwert und Ansehen hatten. Fugger oder die Kaufleute von Venedig waren früher die Logistikdienstleister, die Waren um den ganzen Globus transportierten.6 Auch heute hat sich daran nichts grundlegend geändert.

„Logistik und Materialverfügbarkeit betrifft buchstäblich alle: Produzenten, Dienstleister wie Handel und Spediteure, aber auch Haushalte und Verbraucher, die ihre Versorgung sichern und z.B. Vorräte anlegen.“7 Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte konnte die Logistik Voraussetzungen schaffen, dass der Warenaustausch und die Arbeitsteilung reibungslos abläuft und eine Steigerung der Produktivität und des Wohlstandes erzielt werden.8

2.2.2 Definition Logistik

In der einschlägigen deutschen Literatur gibt es eine Vielzahl von Definitionen für den Begriff der Logistik, der je nach Betrachtungswinkel von flussorientierten, lebenszyklusorientierten, oder dienstleistungsorientierten Überlegungen dominiert wird.9

Logistik beschäftigt sich mit operativen Vorgängen im Waren- und Informationsfluss innerhalb des Unternehmens oder zwischen seinen Geschäftspartnern oder um es ganz einfach auszudrücken:

Die Logistik sorgt dafür, dass immer alles da ist, wo es gebraucht wird10

2.2.3 Aufgaben und Ziele der Logistik

Die Logistik hat die Aufgabe der Steuerung von unternehmensinternen Prozessen.

Ziel der Logistik ist es, dass für Güter und Materialien die 6 R der Logistik erfüllt werden: Das bedeutet11:

- „ die richtige Menge
- die richtigen Objekte
- am richtigen Ort
- zum richtigen Zeitpunkt
- in der richtigen Qualität
- zu den richtigen Kosten

bereitzustellen.“12

„Die Logistik umfasst also alle Prozesse der Lagerung, des Transports und der Materialhandhabung.“13

2.3 Supply Chain Management (SCM)

Der englische Begriff Supply Chain bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie Versorgungskette oder auch Wertschöpfungskette.

In der Literatur existieren eine Reihe von Definitionen, mit einer großen Spannweite an Perspektiven, je nach Betrachtungswinkel von prozessualen oder flussorientierten Warenflüssen.14

Obwohl eine Vielzahl von Definitionen existieren, stimmen häufig bestimmte Eigenschaften überein; Begriffe wie Koordination und Integration, sowie die Betonung Harmonisierung von Abläufen zwischen den Mitgliedern der Lieferkette. Darüber hinaus stellen sie funktionsübergreifende Geschäftsprozesse in den Mittelpunkt und erzielen damit eine Wertschöpfung für die gesamte Lieferkette15.

Meine hier verwendete Definition einer SCM lautet: Die vollständige Integration aller internen und externen Unternehmensprozesse zur Erstellung von Waren und Dienstleistungen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 http://www.economics.phil.uni-erlangen.de/bwl/lehrbuch/kap3/scm/scm.PDF Seite 2

[...]


1 http://www.grieshaberlog.com/downloads/pdf/i-Punkt_180707.pdf, Seite 3

2 Vgl. http://www.unitec.it/de/tesi/augsburg/cap2.1.html

3 Vgl. http://www.unitec.it/de/tesi/augsburg/cap2.1.html

4 Vgl. http://www.unitec.it/de/tesi/augsburg/cap2.1.html

5 Vgl. http://www.unitec.it/de/tesi/augsburg/cap2.1.html

6 Vgl. Gudehus, Timm, Logistik Grundlagen, Strategien, Anwendung, 3.Auflage, Hamburg 2005, Seite 17

7 Vgl. Koether Reinhard, Logistik als Managementaufgabe, „hrsg. Kother Reinhard“, Taschenbuch der Logistik, 3.aktualisierte Ausgabe, München, 2008, Seite 22

8 Vgl. Koether Reinhard, Logistik als Managementaufgabe, „hrsg. von Kother Reinhard“, Taschenbuch der Logistik, 3.aktualisierte Ausgabe, München, 2008, Seite 21

9 Vgl. Pfohl, Hans-Christian, Logistiksysteme, Betriebswirtschaftliche Grundlagen, 8., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage, Darmstadt, 2009, Seite 12 und 13

10 Seek, Stephan, Erfolgsfaktor Logistik Klassische Fehler erkennen und vermeiden,1.Auflage, Wiesbaden, 2010, Seite 16

11 Vgl. Koether Reinhard, München 2008, Seite 21

12 Vgl. Koether Reinhard, München, Seite 21

13 Vgl. http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/logistik-querschnittsfunktion/logistik- querschnittsfunktion.htm

14 Vgl. Pfohl, Hans-Christian, Darmstadt, 2009, S. 295

15 Vgl. Jones, Gareth R., Bouncken, Ricarda B., Organisation: Theorie, Design und Wandel, 5.aktualisierte Auflage, München, 2008, Seite 862

Details

Seiten
15
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640798452
ISBN (Buch)
9783640798414
Dateigröße
504 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v164392
Institution / Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
2,3
Schlagworte
Supply Chain Management Logistik Abrenzung SCM

Autor

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