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Zensur und Aufklärung

Zum Verhältnis literarischer Freiheit und staatlicher Repression im Frankreich des 18. Jahrhunderts

Hausarbeit (Hauptseminar) 2006 30 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Das Medium Buch, Öffentlichkeit und Zensur – einleitende Gedanken
1.1 Buch und Öffentlichkeit
1.2 Die Zensur als Waffe im Kampf um die Öffentlichkeit
1.3 Das Beispiel Enzyklopädie

2 Exkurs: Die Konsumenten – die lesende Öffentlichkeit
2.1 Der lesende Franzose des 18. Jahrhunderts
2.2 Praktiken des Lesens
2.3 Formen der lesenden Öffentlichkeit – die Salons und Akademien

3 Die Encyclopédie
3.1 Das Programm der Encyclopédie
3.2 Zur Entstehungsgeschichte der ersten Ausgabe der Enzyklopädie

4 Encyclopédie und Zensur
4.1 Das Zensursystem des Ancien Régime
4.2 Die aufgeklärten Zensoren – Malesherbes und d´Hemery

5 Fazit

6 Quellen- und Literaturverzeichnis

1 Das Medium Buch, Öffentlichkeit und Zensur – einleitende Gedanken

1.1 Buch und Öffentlichkeit

Im Verlaufe des „kurzen“ 18. Jahrhunderts[1] gewinnt zunehmend das an Kontur und Bedeutung, was heute als Öffentlichkeit bezeichnet wird. Öffentlichkeit einerseits als sozialer Raum, in dem Menschen sich begegnen und leben, andererseits aber auch als der von der häuslichen Stille und Privatheit geschiedene Ort in dem politische und religiöse Diskurse und Debatten stattfanden, die das Gesicht ihrer Zeit prägten. Um den Begriff der Öffentlichkeit gruppieren sich die grundlegenden Entwicklungstendenzen der frühen Neuzeit bis zum Beginn der Moderne. Hier kulminieren die Expansion der Staatlichkeit, damit die Institutionalisierung des Sozialen, die Beanspruchung des offenen Raumes und deren Gegenstück, die zunehmende Subjektivierung und der Rückzug ins Private. Beide Entwicklungslinien treffen aufeinander in der Öffentlichkeit - sie konstituieren sie gewissermaßen.

Das zentrale Medium dieser Öffentlichkeit, und wenn man so will auch der Aufklärung, war das Buch. Das Buch deshalb, weil es Privatsphäre und Öffentlichkeit in eigentümlicher Wiese miteinander verband. Zum einen, weil es als solches individuelles, intimes, von der Außenwelt abgeschottetes, Lesen ermöglichte, zum anderen, weil die Inhalte, die immer komplexer werdenden Gedankengebäude, allgemeine Gültigkeit über den Leser, den Ort und die Zeit hinaus beanspruchten. Bücher wurden nicht nur gelesen, über Bücher wurde auch diskutiert.[2] Sie schufen ihnen eigene Bereiche der Öffentlichkeit, in denen über das Gelesene gleichberechtigt diskutiert wurde. Einfachste Vorraussetzung für die Diskussion über ein Buch war, dass man es gelesen hatte. Der Diskurs mit und über Bücher hatte daher etwas Egalitäres an sich. Zu dieser egalitären Tendenz innerhalb der literarischen Öffentlichkeit schreibt der französische Kulturhistoriker Roger Chartier: „Die verschiedenen Formen aufgeklärter Geselligkeit, ob stark oder schwach institutionalisiert, repräsentieren jene neuartige Öffentlichkeit, die mehr und mehr durch Diskussion und Kritik in das Gehege der staatlichen Autorität eingriff. Literarische Gesellschaften, Freimaurer-Logen, Clubs und Cafés entfachten einen geistigen Austausch, in dem alle Teilnehmer unabhängig von ihrem bürgerlichen Stand als gleichberechtigt anerkannt waren, (...).[3]

Die Basis und Reichweite der Diskurse verbreiterte sich zunehmend. Jeder Lesekundige wurde zum potentiellen politischen Subjekt.

Im Gegensatz dazu waren die intellektuellen Diskurse des Mittelalters exklusiv und unnahbar, geprägt von einer mikroskopisch kleinen lateinkundigen Elite. Dieses Bild ändert sich erst mit der Erfindung des Buchdrucks und der Expansion des Buchwesens im 16. und 17. Jahrhundert grundlegend. Zuvor war das gesprochene Wort und seine Wirkung auf die Zuhörerschaft dominant. Wer ein Publikum „ansprechen“ wollte, musste im wahrsten Sinne des Wortes mit ihm sprechen. Ideen, Programme und Kritik mussten auf Anhieb überzeugen, Performanz war genauso entscheidend wie Substanz. Die Kommunikation war unmittelbar, die Gültigkeit ihrer Inhalte an Ort, Zeit und Publikum gebunden.

Ein Buch, besonders ein gedrucktes, hingegen eröffnet die Möglichkeit Sachverhalte ausführlich darzulegen, Gedankengebäude zu errichten. Der Leser kann innehalten, über das Geschriebene nachdenken, sein Für und Wider abwägen. Die Ideen gewinnen an Autonomie und lösen sich so aus ihren materiellen Kontexten. Das hat seinerseits auch Rückwirkung auf die Art und Weise des Geschriebenen. Der Autor kommuniziert nicht mehr direkt mit seinem Publikum, kann sich Zustimmung oder Ablehnung seiner Inhalte nicht mehr durch glänzende Rhetorik erschleichen. Er muss an die Einsichtigkeit seiner Argumente glauben. Er appelliert an den Verstand, an die Vernunft des Lesers, der mittels seiner Urteilskraft in der Lage ist, zwischen wahr und falsch zu unterscheiden. Auch der Erfolg von Ideen zeigt sich nicht mehr ausschließlich in der direkten Reaktion der Adressaten, vielmehr sollen die Art zu Denken und zu Handeln beeinflusst und verändert werden.[4] Gesellschaftliche Veränderung beginnt so im Grunde beim Leser selbst, der schließlich als erneuerter, aufgeklärter Mensch die Leseecke, das cabinet, verlassen soll und in der Öffentlichkeit aktiv wird. Im privaten Raum bildete sich, durch das Lesen und damit der Teilhabe an den Diskursen, langsam das Ideal des Citoyen der Revolution heraus. Diese Verschränkung zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre charakterisiert der oben bereits erwähnte Roger Chartier wie folgt: „ Doch obschon die Privatsphäre sich der Errichtung des modernen Staates verdankt, eröffnete sie ihrerseits einen öffentlichen Raum, der keineswegs identisch war mit dem vom Staat besetzten und monopolisierten. Es entstand (...) neben dem vom Staat kontrollierten Bereich eine öffentliche Sphäre, die unmittelbar auf der privaten gründete, genauer gesagt: auf dem öffentlichen Gebrauch der Vernunft durch Privatpersonen.(...) Öffentlichkeit, (welche, A.K.) die Notwendigkeit rationaler Kritik gegenüber Problemen geltend machte, die der öffentlichen Debatte bisher entzogen waren, und den Anspruch erhob, die Politik des Fürsten im Namen der öffentlichen Meinung dem Zweifel auszusetzen.[5]

Das Medium Buch und die mit ihm eng verbundenen Praktiken des Lesens und Diskutierens formten und prägten die Diskurse des 18. Jahrhunderts, die heute als Aufklärung bezeichnet werden. Die Aufklärung war eine Epoche des Buches.

1.2 Die Zensur als Waffe im Kampf um die Öffentlichkeit

Wie versucht wurde zu zeigen, stellte die Expansion des Lesens eine Ausformung der Gegenmacht zur Expansion der Staatlichkeit und ihrer Reglementierung des Sozialen dar. Lesen hatte immer auch den Charakter einer individuellen Freiheitspraxis. Der private und halböffentliche Raum war den Augen der Obrigkeit weitestgehend verborgen. Solch explizit private Praktiken wie das Lesen entzogen das Individuum den Normen der Gesellschaft. Die normative Macht des Staates über das Subjekt schien in der Wahrnehmung der Menschen dort aufzuhören, wo es zur Privatperson wurde. Gerade diese Ambivalenz des Lesens stellte die Obrigkeiten vor neue Herausforderungen. War es zunehmend schwieriger, direkte Kontrolle und Macht über die Subjekte auszuüben, so mussten Wege gefunden werden, indirekt Einfluss auf sie zu nehmen. In dem Maße, in dem die potentiellen Träger und Multiplikatoren kritischen Gedankengutes immer schwerer zu identifizieren und zu überwachen waren – das war schließlich jeder Lesekundige - mussten zeitgemäßere Herrschaftstechniken gefunden werden, um den allmählichen Schwund von Kontrolle und Hegemonie einzudämmen.

Die Gouvernementabilität der Beherrschten und die Hegemonie der Herrscher entspringen einem gewissen Dualismus aus positiver Normsetzung und Repression gegen andersläufige Tendenzen. Im französischen Literaturwesen des 18. Jahrhunderts wird der eine Pol durch das Netzwerk aus Protektionen und Zuwendungen repräsentiert, mit dem Literaten integriert, korrumpiert und für die eigenen herrschaftlichen Belange eingespannt wurden, zum anderen auch durch den Versuch kritischen Tendenzen in der öffentlichen Meinung durch zaghafte Reformen Rechnung zu tragen.

Das repressive Element stellte die Zensur dar, die das Erscheinen und die Verbreitung kritischer Bücher und damit gefährlicher Gedanken kontrollieren sollte. Autoren wurden überwacht, Verleger und Drucker in ihren Geschäften reglementiert, erschienene unliebsame Bücher kassiert und vernichtet. Durch die gezielte Förderung affirmativer Literatur, die zwar allgemein als fortschrittlich angesehen wurde, aber nicht als kritisch galt, wie beispielsweise die Veröffentlichungen der Akademien zu naturwissenschaftlichen Themen, wurde zudem versucht, die Öffentlichkeit zurückzugewinnen, in dem Freizügigkeit und Aufgeklärtheit in einem ungefährlichen Rahmen zugelassen wurde.

Doch die Krise des Ancien Régime wurde umso deutlicher, als dass weder die Integration der kritischen Elemente gelang, noch der repressive Apparat Wirkung zeigte. Letztlich gehörten nicht wenige Mitglieder der herrschenden Schichten selbst zu den Verfassern kritischer antireligiöser und politischer Pamphlete. Der Besitz verbotener Bücher wurde gegen Ende des Ancien Régime geradezu zum Ausweis von Weltläufigkeit und aufgeklärtem Geist. So verwundert es denn kaum, dass dieses System auch solche lebenden Paradoxe wie den „aufgeklärten“ Zensor Lamoignon de Malesherbes hervorbrachte, der in seinen Denkschriften zum einen weitläufige Pressefreiheit forderte, zum anderen aber auch Vorschläge zur Effektivierung der Buchzensur machte. Doch das regressive Moment der Aufklärung findet sich auch in diesem Herrschaftsapparat. So beispielsweise auch in der Person des Polizeiinspektors Joseph d´Hemery, der 1752 die erste bekannte polizeiliche Personenkartei über Literaten und Buchhändler anlegen ließ, die er fleißig mit von Spitzeln kolportierten Informationen fütterte.

1.3 Das Beispiel Enzyklopädie

Ausgehend von der Annahme, dass das Buch in vielerlei Hinsicht das zentrale Medium der Epoche der Aufklärung war[6], lässt sich der Versuch unternehmen, anhand der Geschichte eines Buches beispielhaft eine der vielen Geschichten der Aufklärung zu rekonstruieren. Als Musterbeispiel sei hier die Enzyklopädie herausgehoben. Kaum ein anderes Buch steht aus heutiger Sicht repräsentativer für die französische Aufklärung, als dieses Werk. Der Mythos der Aufklärung, ihr vermeintlich heroischer Kampf gegen die dunklen Mächte des Ancien Régime, ist aufs Engste verbunden mit dem Mythos der Enzyklopädie Diderots.

Je genauer die Betrachtung der Entstehungsgeschichte der Enzyklopädie jedoch erfolgt, umso weniger kann von ihrem Mythos bestehen bleiben. Was nach seiner Dekonstruktion übrigbleibt, ist ein Buch, die Menschen, die sich um seinen Entstehungsprozess gruppieren und ein Gewirr von Geschäften, Intrigen, Klüngel und Machtspielen. Am Ende steht die Erkenntnis, dass weder die Aufklärung noch die Enzyklopädie als deren Substrat, solch revolutionäre und heroische Akte waren, als welche sie die Nachwelt idealisierterweise wahrnehmen wollte. Was übrig bleibt, sind allzu menschliche Wesen, die von Zeit zu Zeit über sich hinauswuchsen, und teilweise Risiken auf sich nahmen, wenn die Aussicht auf Gewinn sich als verlockend genug erwies.

Dieses Ensemble von Menschen soll im Folgenden näher betrachtet werden: die Produzenten - sowohl die geistigen (Autoren) als auch die materiellen (Verleger und Drucker), die Konsumenten (Leser) und auch die Kontrolleure und Feinde des Buches (Gerichte und Zensoren).

Letztlich wird das Medium Buch zum historischen Kristallisationspunkt, in dem sich konzentriert bestimmte gesellschaftliche Gruppen gegenübertreten. Auf der einen Seite freie Intellektuelle sowie deren Makler und Agenten, auf der anderen Seite die alten Autoritäten.

2 Exkurs: Die Konsumenten – die lesende Öffentlichkeit

2.1 Der lesende Franzose des 18. Jahrhunderts

Es mag etwas ungewöhnlich sein, die Entstehungsgeschichte eines Buches gewissermaßen von hinten zu beginnen – nämlich bei seinen Lesern. Dieser Eindruck relativiert sich jedoch, wenn davon ausgegangen wird, dass ein Buch wie Enzyklopädie von Anfang an auf einen bestimmten Markt von Konsumenten ausgerichtet war, und die Probleme und Konflikte seiner Entstehung sich aus dieser marktorientierten Ausrichtung erklären lassen. Einerseits weil die Leser die Finanziers dieses Projektes waren, andererseits aber auch weil sie die Adressaten waren, an die sich die Autoren richteten. Nicht zu vergessen, dass diese spezifische Öffentlichkeit auch der Zankapfel war, um den die philosophes und Zensoren kämpften. Diese grundlegende und zentrale Rolle der lesenden Öffentlichkeit rechtfertigt es also, mit der Betrachtung der Konsumenten zu beginnen.

Dabei ist die grundlegende Frage sicherlich die, wer, was las und wie gelesen wurde? Welche Bücher wurden konsumiert, welche Formen des Lesens existierten und wie und wo fanden die Diskurse über das Gelesene statt?

Beginnen wir zunächst also mit dem grundlegendsten Bestandteil dieser lesenden Öffentlichkeit – dem lesenden Menschen selbst:

Lesen als kulturelle Fähigkeit blieb über lange Strecken des Ancien Régimes Herrschaftswissen. Wenngleich konstatiert werden kann, dass die Alphabetisierung Frankreichs im Verlaufe des 18. Jahrhunderts zunahm und sich sogar auf untere Gesellschaftsschichten ausdehnte, blieb der Kreis der Menschen, die unabhängig Lesen oder gar Schreiben konnten, sehr beschränkt. Durch serielle Untersuchungen von Unterschriften unter Heiratsverträgen wurde versucht, die Alphabetisierungsrate Frankreichs des 18. Jahrhunderts zu rekonstruieren. Im Zeitraum von 1686 bis 1690 waren 29 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen in der Lage ihren Heiratskontrakt eigenhändig zu signieren.[7] Genau 100 Jahre später hatte sich diese Zahl verdoppelt[8]. Dennoch war der Prozess der Alphabetisierung keineswegs so gleichförmig und proportional, wie es anhand dieser Kennziffern den Anschein haben mag. Die Fähigkeit Lesen zu können, stellt eine der sozialen, regionalen und geschlechtlichen Grenz- und Konfliktlinien des Ancien Régime dar. Die soziale Stratifikation der Alphabetisierung lässt sich an der abnehmenden Schreibfähigkeit der niederen Berufe und Stände nachweisen: Während Adlige, Beamte, Händler und qualifizierte Handwerker eine sehr hohe Alphabetisierungsrate aufwiesen, sank diese bei einfachen Arbeitern und Bauern auf bis zu 10-20 Prozent herab. Auch die Geographie des Lesens in Frankreich zeigt eine Spaltung auf. Nördlich der Kulturgrenze Saint-Mâlo – Genf sind hohe Alphabetisierungsraten, vor allem in den städtischen Zentren, feststellbar, während südlich dieser imaginären Linie, also in der agrarisch geprägten Provinz, eher geringe Alphabetisierungsraten vorherrschend blieben. Zudem reproduzierte sich gerade in der Fähigkeit des Lesens und Schreibens, die geschlechtliche Ungleichheit, was sich darin manifestierte, dass bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts der Anteil der literaten Frauen immer halb so hoch war, wie jener der lese- und schreibekundigen Männer.[9]

[...]


[1] Besonders für Frankreich ist hier die Epoche vom Tode Ludwigs XIV. 1715 bis zum Beginn der Revolution 1789 bzw. bis zur Kaiserkrönung Napoléons 1804 gemeint.

[2] Hier treffen die Subjektivität des Lesens und die vermeintliche Objektivität der Inhalte zusammen.

[3] Zit. aus: Chartier, Roger: Figuren der Modernität, in: Ariés, Philippe / Duby, Georges: Geschichte des privaten Lebens. Von der Renaissance zur Aufklärung (Bd. 3), Frankfurt a. M. 1991 S. 25

[4] Zur Bedeutung des Verhältnisses von gesprochenem Wort (politischer Rede) und Schrift (Buch) für die Neuzeit: Brunkhorst, Hauke: Einführung in die Geschichte politischer Ideen, München 2000 S. 22 ff. (1. Kap.: Die Katastrophe der Schrift) u. S. 158 ff. (4. Kap.: Die Sprache im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit)

[5] Zit. aus: Chartier, Roger: Figuren der Modernität, in: Ariés, Philippe / Duby, Georges: Geschichte des privaten Lebens. Von der Renaissance zur Aufklärung (Bd. 3), Frankfurt a. M. 1991 S. 25

[6] Damit ist sowohl die ideen- und diskursgeschichtliche Komponente gemeint, soll heißen die Art und Struktur der Diskurse, die durch das Medium Buch bestimmt wurden, als auch die ganz materiellen Fragen, wie Ideen verbreitet (Bücher hergestellt und verlegt) und konsumiert (gekauft und gelesen) wurden.

[7] Vgl.: Chartier, Roger: Die Praktiken des Schreibens, in: Ariés, Philippe / Duby, Georges: Geschichte des privaten Lebens. Von der Renaissance zur Aufklärung (Bd. 3), Frankfurt a. M. 1991 S. 121

[8] Nämlich 48 Prozent bei den Männern und 27 Prozent bei den Frauen. Vgl.: Ebd.

[9] Wenngleich angemerkt werden sollte, dass besonders in der lesenden Öffentlichkeit die bedeutenden weiblichen Ausnahmen und ihre Salongesellschaften, eine wichtige Rolle spielten.

Details

Seiten
30
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783640790586
ISBN (Buch)
9783640790289
Dateigröße
729 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v163962
Institution / Hochschule
Universität Potsdam – Institut für Geschichte
Note
1,3
Schlagworte
Zensur Aufklärung Enzyklopädie Buchgeschichte Literaturgeschichte Diderot Malherbes Voltaire Frankreich Ancien Regime

Autor

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Titel: Zensur und Aufklärung