Lade Inhalt...

Die Bedeutung von Social Media für Journalisten am Beispiel von Twitter

Bachelorarbeit 2010 99 Seiten

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe

Inhalt

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVEREICHNIS

BIBLIOGRAPHISCHE BESCHREIBUNG

REFERAT

VORWORT UND DANKSAGUNG

1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielstellung
1.3 Vorgehensweise

2 WEB 2.0 - DAS SOCIAL-MEDIA-NETZ
2.1 Entstehung
2.2 Definition und Abgrenzung
2.3 Bedeutung des Internets
2.4 Rolle der klassischen Medien
2.5 Social-Media-Anwendungen
2.5.1 Wikis
2.5.2 Weblogs
2.5.3 Foto- und Videoportale
2.5.4 Podcasts
2.5.5 Social Bookmarks
2.5.6 Social News
2.5.7 Social Networks

3. TWITTER - DER NACHRICHTENDIENST
3.1 Mikroblogging-Dienste
3.1.1 Begriffsklärung und Abgrenzung
3.1.2 Marktüberblick
3.2 Das Unternehmen Twitter
3.2.1 Entstehung
3.2.2 Funktionsweise
3.2.3 Anwendungsbereiche
3.2.4 Nutzung

4. DPA - DIE NACHRICHTENAGENTUR
4.1 Entstehung
4.2 Unternehmenszweck
4.3 Unternehmensstruktur
4.4 Geschäftstätigkeit
4.5 Einstufung der Meldungen
4.6 Aufbau der Meldungen

5. TWITTER UND DPA IM VERGLEICH
5.1 Vorgehensweise
5.2 Ergebnisse
5.2.1 Panorama
5.2.2 Kultur
5.2.3 Regional
5.2.4 Unterhaltung
5.2.5 Sport
5.3 Bewertung der Ergebnisse
5.4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

6. FAZIT

7. LITERATURLISTE
7.1 Fachschriften
7.2 Bachelorarbeiten
7.3 Internetquellen
7.3.1 Stand der Forschung
7.3.2 Untersuchung
7.4 Persönliche Kontakte

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Begriffe zum Web 2.0

Abbildung 2: Zahl der Internetnutzer weltweit

Abbildung 3: Altes Kommunikationsmodell - Macht der Medien

Abbildung 4: „Web 2.0"-Kommunikationsmodell - Macht der Verbraucher

Abbildung 5: Statusfenster bei Facebook

Abbildung 6: Statusmeldungen bei Facebook

Abbildung 7: Begriffsklärung anhand eines redaktionellen Twitter-Kontos

Abbildung 8: Twitter-Demographie

Abbildung 9: Gesellschaftsstruktur der dpa

Abbildung 10: Aufbau der Agenturmeldungen bei dpa

Abkürzungsvereichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bibliographische Beschreibung

Christmann, Thomas

Die Bedeutung von Social Media für Journalisten am Beispiel von Twitter - 2010 - 155 Seiten. Mittweida, Hochschule Mittweida, Fachbereich Medien, Bachelorarbeit

Referat

Mit der fortschreitenden technischen und inhaltlichen Ausbreitung des Internets gehen immer mehr Menschen online und nutzen das Netz für soziale Kontakte und als Informationsquelle. Seit dem Web-2.0-Zeitalter sind die Nutzer mit wenigen Klicks sogar selber in der Lage, Inhalte wie Texte, Videos und Bilder zu generieren, bearbeiten, verteilen und damit einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Social-Media-Anwendungen wie Onlinetagebücher, Wikis und Social Networks dienen dabei als technische Plattform und zeigen die Bandbreite an Handlungsmöglichkeiten, die mit den neuen Kommunikations­formen einhergehen. So erlauben sie jedem Nutzer zu „Bürgerjournalisten“ zu werden, die neben oftmals privaten Belanglosigkeiten durchaus auch journalistisch wertvolle Nachrichten veröffentlichen.

Diese neue Art der Informationsvermittlung sorgt nicht nur für eine Konkurrenz zu den klassischen Medien (Print, Fernsehen, Radio), sondern auch für ein verändertes Aufgabenprofil und Rollenbild der dafür arbeitenden Journalisten. Sie werden nicht mehr vorzugsweise auf die Meldungen der abonnierten Nachrichtenagenturen schauen, sondern sich künftig verstärkt Anregungen und Hinweise von der vernetzten Leserschaft im Internet holen, die darüber hinaus die Kontrollfunktion wahrnimmt. Besonders, wenn Journalisten in ihrer Arbeit eingeschränkt sind, können Informationen, welche Nutzer über die sozialen Plattformen verbreiten, wichtige Quellen sein. Der Mikroblogging-Dienst Twitter erlangte hier in jüngster Zeit die größte Aufmerksamkeit und ist deshalb Gegenstand der folgenden Untersuchung.

Ziel der Bachelorarbeit ist heraus zu finden, inwieweit Social-Media-Plattformen als Recherchequelle eine Rolle für die journalistische Tätigkeit spielen. Anhand des Vergleiches von Twitter als Mikroblogging-Dienst mit dpa als klassischem Nachrichtendienst folgt die Überprüfung von fünf ausgewählten Ereignissen in Bezug auf Umfang, Zeitpunkt und Entwicklung der Meldungen. Daraus ableitend werden die Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Gefahren sowie Handlungsempfehlungen für Journalisten bei der Nutzung von Social Media aufgezeigt.

Vorwort und Danksagung

Als mir Professor Horst Müller den Themenvorschlag unterbreitete, den Mikroblogging-Dienst Twitter in Hinblick auf die journalistische Bedeutung zu untersuchen, zeigte ich mich anfangs skeptisch. Schließlich hatte ich das Medium bis zu diesem Zeitpunkt als Austauschplattform privater Belanglosigkeiten angesehen. Doch das im Studium gewonnene Interesse für den redaktionellen Onlinebereich und bekannt gewordener Beispiele der journalistischen Twitter-Nutzung motivierten mich, das Thema als Bachelorarbeit zu bearbeiten.

Der Dank richtet sich daher in erster Linie an meinen Erstbetreuer Horst Müller, der mir während meines Studiums die Möglichkeit eröffnete, im Onlineprojekt medienMITTWEIDA in leitenden Positionen mitzuarbeiten, dabei unterstützend zur Seite stand und Verständnis aufbrachte, als ich den Abgabetermin der Abschlussarbeit aufgrund privater Angelegenheiten verschieben musste. Als Vorbild und Zweitprüfer danke ich ebenso Thomas Bärsch, der sich viel Zeit für die auftretenden Schwierigkeiten während des Verfassens nahm, Vorschläge unterbreitete und mir auch auf meinen weiteren beruflichen Lebensweg beratend zur Seite steht. Für die Recherche der dpa-Meldungen konnte ich auf die Sächsische Zeitung zurückgreifen, weshalb auch den Mitarbeitern der Lokalredaktion Zittau mein Dank gilt, die mir dafür einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellten.

Thomas Christmann, Oktober 2010 in Zittau

1 Einleitung

Die Einleitung beginnt mit einer Problemstellung. Anschließend werden die Zielsetzung und Vorgehensweise dieser Arbeit erläutert.

1.1 Problemstellung

Das Internet sorgt für eine Wandlung der Mediennutzung. Das Web 2.0 bietet für Redaktionen und Konsumenten neue Formen des journalistischen Angebots, welche die Arbeitsweise der klassischen Medien grundlegend verändert. Die Zeiten, in denen ausschließlich Journalisten Informationen an ihr Publikum vermittelten, sind vorbei. Im Web 2.0 werden die bisherigen Konsumenten zu Produzenten und umgedreht. Dementsprechend stehen den Journalisten heutzutage mehr Recherchemittel zur Verfügung als je zuvor. Social Media nehmen dabei aufgrund der einfachen Bedienbarkeit und Interaktionsmöglichkeiten einen großen Stellenwert, sowohl bei Mediennutzern als auch -schaffenden, ein.

Der Mikroblogging-Dienst Twitter' zählt hierbei nicht nur zu den bekanntesten Plattformen, sondern gilt immer mehr auch als das schnellste Informations- und Nachrichtenmedium der Welt. Ein Beispiel dafür ist das Flugzeugunglück auf dem Hudson River im Januar 2009. Nicht Journalisten veröffentlichten das erste Foto des notgelandeten Airbus', sondern ein darin involvierter Passagier auf Twitter[1] [2]. Auch nach den im Sommer desselben Jahres durchgeführten Wahlen im Iran, als die offiziellen Korrespondenten nicht mehr über die Proteste berichten durften, diente der Dienst dank der einheimischen Bevölkerung oft als erste und einzige Quelle für die ausländische Öffentlichkeit[3]. Selbst Politiker nutzen Twitter und plaudern munter über Abstimmungen noch vor der offiziellen Bekanntgabe wie bei der Bundespräsidentenwahl im Mai 2009[4].

Inwieweit Social-Media-Plattformen wie Twitter tatsächlich eine Rolle für Journalisten spielen und wie sie mit dem Mikroblogging-Dienst umgehen können, soll anhand der Arbeit herausgefunden werden. Dabei stellen sich folgende zentrale Fragen:

- Was ist Web 2.0 und welche Elemente sind für Journalisten relevant?
- Welche Bedeutung haben Social-Media-Angebote, speziell der Mikroblogging-Dienst Twitter, für die redaktionelle Arbeit?
- Sind klassische Nachrichtenagenturen dahingehend noch zeitgemäß?
- Was sind die Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Risiken bei der Nutzung von Social Media am Beispiel von Twitter und welche Handlungsempfehlungen ergeben sich daraus?

1.2 Zielstellung

Das Ziel der Untersuchung ist die Betrachtung von Social Media in Verbindung mit den klassischen Nachrichtenagenturen im Hinblick auf die Bedeutung für die Arbeit von Journalisten. Dabei werden Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Gefahren im Umgang mit den Informationen von sozialen Plattformen aufgezeigt und Handlungsempfehlungen gegeben. Das geschieht exemplarisch durch den Vergleich von Twitter als Mikroblogging-Dienst und dpa[5] als klassische Nachrichtenagentur.

Als Untersuchungsgegenstände dienen fünf Ereignisse, die in Bezug auf Umfang, Zeitpunkt und Entwicklung der Meldungen überprüft werden. Die Bearbeitung des Themas erfolgt anhand aktueller Literatur, Studien, Untersuchungen und Internetquellen. Den Praxisbezug erhält die Arbeit wegen der täglichen Nutzung von Social Media durch den Autor. Dieser legte aufgrund der schnelllebigen Veränderungen im Internet großen Wert auf eine aktuelle und zeitnahe Darstellung der Thematik.

1.3 Vorgehensweise

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in sechs Abschnitte. Nach der Einleitung erfolgt eine Einführung in den Themenkomplex Web 2.0. Im dritten Abschnitt finden sich Informationen zu Social Media, speziell zum Mikroblogging-Dienst Twitter, gefolgt von der Vorstellung des Medienunternehmens dpa. Schwerpunkt bildet der anschließende Vergleich zwischen der Social-Media- Plattform und klassischen Nachrichtenagentur anhand von fünf Ereignissen. Nach der Untersuchung folgt die Analyse der Ergebnisse und Handlungsempfehlung für Journalisten. Die Arbeit schließt mit einem Fazit.

2 Web 2.0 - das Social-Media-Netz

Das Internet ist für die Mehrzahl der Menschen eine wichtige Informations- und Kommunikationsplattform[6] und veränderte sich in den vergangenen Jahren in technischer und inhaltlicher Hinsicht. Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit dem Thema Web 2.0 und Social Media, dessen Entstehung, Definition und Abgrenzung, dem veränderten Nutzerverhalten, der Rolle der Medien und den damit verbundenen Anwendungen in Hinblick auf die redaktionelle Arbeit.

Die nachfolgende Grafik gibt einen ersten Überblick über die Begrifflichkeiten zum Thema Web 2.0 und dient zum besseren Verständnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Begriffe zum Web 2.0[7]

2.1 Entstehung

Nur wenige Jahre nach dem Zusammenbruch der New Economy im Herbst 2001 herrscht wieder Hochstimmung in der Internetbranche. Neue Technologien, hohe Gewinnerwartungen und die daraus folgenden Spekulationen führten damals zum Platzen der „Dotcom“-Blase, viele Internetfirmen mussten aufgeben. Doch unter dem Stichwort Web 2.0 ist inzwischen ein neuer Boom entstanden.

Der Begriff ist das Ergebnis eines Brainstormings zwischen Dale Dougherty (O’Reilly-Verlag) und Craig Cline (MediaLive) im Frühjahr 2004. Sie kamen zu dem Schluss, dass der „Dotcom“-Crash einen Wendepunkt darstellte: Das Internet und dessen Nutzer hatten sich seitdem gewandelt. Diese Veränderungen standen im Mittelpunkt der im Herbst desselben Jahres stattfindenden Videokonferenz in San Francisco. Als Schlagwort für die so zahlreichen wie verschiedenen Beobachtungen wählten sie den Begriff Web 2.0. Derartige Nummern stehen bei einer Software für den Entwicklungsstand. Das Hochzählen der vorderen Zahl beschreibt dabei eine grundlegende Änderung und dient somit der Unterscheidung[8].

2.2 Definition und Abgrenzung

Für den amerikanischen Publizisten und Verleger Tim O’Reilly ist das Web 2.0 vor allem eine Haltung und keine Technologie, gekennzeichnet durch Interaktivität und Partizipation, direktem Kontakt zwischen den Nutzern und der gemeinschaftlichen Wissensgenerierung unter Nutzung der kollektiven Intelligenz[9]. Der Begriff bezieht sich also mehr auf die neuen Nutzungsmöglichkeiten und weniger auf die technischen Entwicklungen des Internets. Die Nutzer konsumieren die Inhalte nicht mehr ausschließlich (entspricht Web 1.0: Ein-Wege-Kommunikation), sondern erstellen, bearbeiten und verteilen diese aktiv mit (entspricht Web 2.0: Zwei-Wege-Kommunikation). Über netzbasierte Anwendungen und Dienste kommunizieren die Teilnehmer dabei weltweit, orts- und zeitunabhängig miteinander.

Jene Plattformen oder Dienste im Web 2.0, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in der Gemeinschaft wie Texten, Bildern, Audios und Videos zu gestalten, laufen dabei unter dem Begriff Social Media. Die Interaktion umfasst also den gegenseitigen Austausch von Informationen, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen sowie das Mitwirken an der Erstellung von Inhalten. Die Nutzer nehmen durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen zudem aktiv auf die Inhalte Bezug und bauen auf diese Weise eine soziale Beziehung untereinander auf.[10]

Über Social Software, die in einem sozialen Kontext den Informationsaustausch, Beziehungsaufbau und die Kommunikation unterstützt[11], publizieren die Nutzer aufgrund der einfachen Bedienung dabei ihre eigenen Inhalte und können zwischen der Rolle des Produzenten und Konsumenten wechseln. Im Unterschied zu den traditionellen Massenmedien erstellen die Betreiber von Social Media hingegen zumeist keine Inhalte und übernehmen keine redaktionellen Aufgaben. Sie stellen lediglich die Plattformen oder Dienste zur Verfügung und definieren die enthaltenden Funktionalitäten, Module und Nutzerregeln.[12]

2.3 Bedeutung des Internets

Um sich der Bedeutsamkeit von Social Media im Kontext von Web 2.0 ein Bild zu machen, müssen zunächst die Ursachen für das in dem Zusammenhang stehende veränderte Nutzungsverhalten bestimmt werden. Schon der Erfinder des Internets, Tim Berner-Lee hatte ein Medium vor Auge, das für den Austausch von Informationen und Inhalten für jedermann zur Verfügung stehen sollte[13]. Doch erst mit den technischen Neuerungen der vergangenen Jahre konnte die Realisierung seiner Idee erfolgen.

Aufgrund sinkender Preise für Computer und gestiegenen Bandbreiten für den Internetzugang sowie zeitlich unbegrenzten Nutzung durch so genannte Flatrates gehen immer mehr Menschen online. Nach der Studie „(N)Onliner Atlas 2010" von der Marktforschungsgruppe TNS Infratest sind 48,3 Millionen Deutsche im Internet unterwegs. Das sind 73 Prozent der Bevölkerung.[14] Weltweit hat mehr als jeder vierte Mensch Zugang zum Internet - Tendenz steigend[15].

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Zahl der Internetnutzer weltweit[16]

Das Internet findet durch die technische Verbreitung zunehmend Eingang in den Alltag der Menschen in Deutschland. Die meisten hierzulande können sich ein Leben ohne Web nicht mehr vorstellen. Für junge Leute von 14 bis 29 Jahren ist es sogar das wichtigste Medium.[17] Online unterwegs sind täglich bzw. fast täglich 76 Prozent aller Nutzer[18]. Der mit 54 Prozent überwiegende Teil bewegt sich laut der ARD/ZDF Online-Studie dabei aktiv-dynamisch durch das Internet[19]. Kennzeichnend dafür ist das für das Web-2.0-Zeitalter typische selbstständige Suchen und Wählen der zu konsumierenden Inhalte, anders als bei den klassischen Medien wie Fernsehen und Radio[20].

Bei den Social-Media-Angeboten in Deutschland ergeben sich bei der gelegentlichen (zu mindestens selten = erster Wert) und regelmäßigen Nutzung (zu mindestens wöchentlich = zweiter Wert) für 2010 folgende Werte:

- Wikipedia[21] : 73 / 31 Prozent
- Videoportale: 58 / 30 Prozent
- Private Netzwerke (Social Networks): 39 / 34 Prozent
- Fotosammlungen: 19 / 2 Prozent
- Berufliche Netzwerke: 7 / 5 Prozent
- Weblogs: 7 / 2 Prozent
- Lesezeichensammlungen: 2 / 1 Prozent
- und Twitter. 3 / 1 Prozent[22]

Die bereits 2009 von Nielsen veröffentlichte Studie „Global Faces and Networked Places" kam für den Vergleichszeitraum 2007 zu 2008 sogar noch zu deutlicheren Ergebnissen. So sollen in Deutschland bereits rund die Hälfte der Online-Nutzer in Social Networks aktiv sein, weltweit sogar 67 Prozent.

Auch die verbrachte Zeit auf diesen Plattformen stieg allein hierzulande im Jahr 2008 gegenüber 2007 um 140 Prozent.[23]

Während die einen Nutzer mit Web 2.0 und Social Media aufgrund derartiger Zahlen eine Revolution des Internets bekunden, sprechen Skeptiker weiterhin von einer Modeerscheinung. Ein Video mit dem Titel „Social Media Revolution [24] von Erik Qualman, Autor des Buches „Socialnomics", versucht darüber Aufschluss zu geben und liefert aktuelle Zahlen und Fakten. Im Folgenden findet sich eine Auswahl:

- Über 50 Prozent der weltweiten Population ist unter 30 Jahre alt.
- 96 Prozent der „Digital Natives"[25] sind in Social Networks unterwegs.
- Facebook[26] übertrifft in den USA Google[27] im wöchentlichen Datenfluss.
- Social Media hat Pornographie als häufigste Aktivität im Internet überholt.
- Eines von acht Paaren heiratet in den USA, nachdem sie sich über Social Media kennenlernten.
- Zeitraum, indem 50 Millionen Nutzer erreicht wurden: Radio (38 Jahre), Fernsehen (13 Jahre), Internet (vier Jahre), iPod (drei Jahre).
- Auf Facebook meldeten sich zwischen 2009 und 2010 in weniger als einem Jahr über 200 Millionen Menschen an.
- iPhone-Applikationen durchbrachen in neun Monaten die Milliardengrenze.
- Wenn Facebook ein Land wäre, hätte es weltweit die drittmeisten Bewohner - nur von China und Indien überholt.
- 80 Prozent der weltweiten Unternehmen nutzen Social Media für die Personalbeschaffung.
- Die am schnellsten wachsende Nutzergruppe auf Facebook sind Frauen zwischen 55 und 65 Jahren.
- Ashton Kutcher und Britney Spears haben zusammen mehr Twitter- Folger als die jeweilige Population von Schweden, Israel, Schweiz, Irland, Norwegen oder Panama.
- 50 Prozent des Internetverkehrs durch Mobiltelefone wird in Großbritannien über Facebook erzeugt.
- Die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist YouTube.
- Auf Wikipedia stehen mehr als 15 Millionen Artikel.
- Es gibt über 200 Millionen Blogs.
- 25 Prozent der Suchergebnisse nach den 20 weltgrößten Marken verlinken zu User Generated Content.
- 34 Prozent aller Blogs drehen sich um Meinungen zu Produkten und Marken.
- 24 der 25 größten Zeitungen verzeichnen eine rückläufige Verbreitung.
- Jeden Tag gibt es 60 Millionen Statusaktualisierungen auf Facebook.

Die Fakten und Zahlen lassen für Erik Qualman nur einen Schluss zu: „Social Media isn’t a fad, it’s a fundamental shift in the way we communicate" - für ihn bestehe nicht die Wahl, ob wir Social Media nutzen oder nicht, sondern nur die Frage, wie gut wir das tun[28]. Und trotz der Tatsache, dass es sich meist um allgemeine Zahlen handelt, werden sich diese Trends auch in Deutschland zeigen. Inwieweit sich bereits die Medienschaffenden mit dem Thema Social Media auseinandersetzen, zeigt das folgende Kapitel.

2.4 Rolle der klassischen Medien

Die Nutzer werden im Internet zu Akteuren und verwenden Internetseiten als Plattformen. Sie kreieren ihre Inhalte eigenständig, vernetzen sich und interagieren untereinander.[29] Das sorgt für ein verändertes Rollenbild der Medienschaffenden, denn in der Massenkommunikation der vergangenen Jahrzehnte herrschte eine klare Rollenverteilung: Journalisten von Print, Fernsehen und Radio formulieren Botschaften im Sinne von redaktionellen Beiträgen und senden dieses an ihr Publikum (entspricht dem darunter abgebildeten „Ein Sender - viele Empfänger"-Modell). Sie haben die Schlüsselposition eines „Gatekeepers"[30] inne. Ein Rückkanal oder gar die Gestaltung durch die Empfänger existiert lediglich durch Bürgerfunk, Leserbriefe oder Heimvideos. Doch selbst hier behalten die Medien die Entscheidungsgewalt, was die Masse zu sehen und zu hören bekommt. Das Internet der 90er Jahre funktionierte ebenfalls nach diesem Prinzip: Betreiber stellen auf ihren Webseiten Inhalte zur Verfügung und die Nutzer können diese konsumieren.[31]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Altes Kommunikationsmodell - Macht der Medien[32]

Erst das Web-2.0-Zeitalter im Internet bringt die klassischen Medien in Zugzwang, ist damit doch das erste wirklich „soziale Medium" geschaffen. Ihre Leser, Hörer und Zuschauer können hier ein eigenes Programm machen und mit anderen teilen. So werden mit Hilfe von interaktiven Plattformen Texte verfasst, Bilder, Audios und Videos hochgeladen, Inhalte anderer bewertet und kommentiert. Jeder kann senden und empfangen (entspricht dem darunter abgebildeten „viele Sender - viele Empfänger"-Modell). Die Macht der Medien als „Gatekeeper" ist gebrochen.[33]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: „Web 2.0“-Kommunikationsmodell - Macht der Verbraucher[34]

Medienschaffende sind sich in der Bedeutung von Social Media für die redaktionelle Arbeit aber noch uneinig. Das ergeben zahlreiche Umfragen, beispielsweise die „Medien-Trendmonitor 2010 - Journalismus in einem neuen Informationszeitalter“ der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor, an der sich 2700 deutsche Journalisten im März 2010 beteiligten. Mehr als die Hälfte von ihnen gestehen Social Media zwar eine hohe bzw. sehr hohe Relevanz für die redaktionelle Arbeit zu, doch rund ein Drittel der Befragten bleibt weiterhin skeptisch. Vor allem Twitter nutzen laut der Umfrage nur rund 30 Prozent.[35]

Deshalb halten einige Journalisten den Hype um den Dienst sogar für ein Mysterium. So forderte ein Autor in der Die Zeit schon „Schluss mit dem Geschnatter“, bezeichnenderweise sei für ihn Twitter eine „Klowand des Internets“[36]. Der ehemalige Kolumnist der New York Times, David Bouchier, nennt es sogar ein Medium der sprachlich verarmten[37]. Und während beispielsweise Wolfgang Büchner, Chefredakteur bei dpa von Fahrlässigkeit spricht, „diese neue Kommunikationsform als Nonsens abzutun“[38], sieht Jürgen Bruckmeier, Redaktionsleiter bei Bunte.de „für die nächsten Jahre keine Relevanz“. Ein Monatsmagazin käme „ganz gut ohne Twitter aus“[39].

International fällt die Bedeutung von Social-Media-Angeboten als Recherchequelle höher aus. Bei einer gemeinsamen Umfrage des PR- Dienstleisters Cision und der George Washington University unter 9100 Medienschaffenden in den USA gaben immerhin 89 Prozent an, in Blogs zu recherchieren, 65 Prozent nutzen Social Networks. Auf Twitter setzen 52 Prozent der befragten Journalisten. Dennoch sagten immer noch 84 Prozent der Teilnehmer den klassischen Medien eine höhere Glaubwürdigkeit als Social-Media-Quellen zu.[40]

Die britische Nachrichtenagentur Reuters hat den Einfluss von Social Media hingegen schon länger erkannt und ihre Redakteure zu dessen Nutzung ermutigt, aber auch Einschränkungen und strenge Regeln im Umgang mit Diensten wie Twitter auferlegt. Die Richtlinien finden sich im „Handbook of Journalism“[41]. So sollen sich die dort arbeitenden Journalisten beispielsweise als Mitarbeiter identifizieren, im Umgang mit eigenen Quellen nicht zu viel verraten und Meldungen als Erstes über das eigene Agenturnetzwerk versenden. BBC-World-Service-Chef Peter Horrocks ermuntert seine Mitarbeiter derweil sogar zur Nutzung von Social Media als primäre Informationsquelle. „Das ist nicht irgendeine Marotte von einem Technik- Enthusiasten. Ich fürchte, man kann den Job nicht mehr machen, wenn man sich damit nicht auskennt“, wird er in der Hauszeitung Ariel zitiert. Das wäre nicht „discretionary“, läge also nicht im Ermessen der Journalisten.[42]

Ob Nachrichten über Social Media sogar als Informationsquelle ausreichend seien, testeten im Februar 2010 fünf Journalisten in Frankreich. Eine Woche lang konsumierten sie ausschließlich Meldungen, die Nutzer über Twitter und Facebook veröffentlichten. Sie erhielten dabei überwiegend Informationen über die Schönen und Berühmten, sogenannte „soft news“, Kinofilme und neue Technik. Nachrichten über Politik und internationale Entwicklungen fanden sich weniger. So kamen die Journalisten letztlich zu dem Ergebnis, dass derartige Social-Media-Plattformen eine gute Ergänzung zu Nachrichtenagenturen und Korrespondenten darstellen. Aber sie bilden keinen vollwertigen Ersatz zu den klassischen Medien.[43]

2.5 Social-Media-Anwendungen

Wenn von Social Media die Rede ist, so sind damit die Plattformen oder Dienste gemeint, bei der die Nutzer in der Lage sind, Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu produzieren und einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen (Vgl. Kapitel 2.2). Diese Anwendungen lassen sich je nach Art des User Generated Content wie folgt unterscheiden:

1. Inhaltsorientierte Plattformen unterstützen das Kreieren, Verwalten, Konsumieren und Austauschen von unterschiedlichen textuellen oder multimedialen Inhalten. Sie können unterteilt werden in:

- Weblogs
- Wikis
- Podcasts
- Media-Sharing-Plattformen (z.B. YouTube[44] )
- Plattformen zum Informationsaustausch (z.B. Twitter)
- Social-Tagging- und Social-Bookmarking-Plattformen (z.B. Delicious[45] )

2. Beziehungsorientierte Plattformen bieten Funktionalitäten zur Abbildung und Verwaltung von sozialen Netzwerken unterschiedlichster Art (z.B. XING[46] )

3. Virtuelle Welten basieren auf dreidimensionalen virtuellen Abbildungen der Welt (z.B. Second Life[47] )

4. Mischformen wie Facebook oder MySpace[48] können sowohl als beziehungsorientierte sowie als Media-Sharing-Plattformen bezeichnet werden.[49]

Im Internet existieren bereits zahlreiche Social-Media-Angebote. So verzeichnet das deutschsprachige Web-2.0-Sammelalbum[50] inzwischen mehr als 5200 Onlineanwendungen (Stand: August 2010), die interaktiv genutzt werden können. In Hinblick auf die Relevanz für die journalistische Arbeit werden die wichtigsten unter den entsprechenden Hauptbegriffen im Folgenden vorgestellt.

2.5.1 Wikis

Der Begriff Wiki stammt aus dem Hawaiianischen und bedeutet übersetzt schnell. Im Internet handelt es sich dabei entweder um Online-Enzyklopädien zu jedem erdenklichen Thema oder Austauschplattformen zur Entwicklung von Projekten. Die Artikel werden hier von registrierten oder anonymen Nutzern erstellt und bearbeitet. Dies geschieht über Content-Management-Systeme[51], die einen direkten Zugriff auf den Quellcode[52] ermöglichen. Die Überprüfung, Bewertung und gegebenenfalls notwendige Überarbeitung der Artikel übernimmt anschließend die Gemeinschaft der Nutzer.

Merkmale von Wikis sind die ständigen Aktualisierungen der Inhalte, sowie Linksammlungen als Quellennachweis und für weiterführende Informationen. Bekannteste Online-Enzyklopädie ist Wikipedia, die zu den zehn meist frequentierten Internetseiten der Welt gehört[53]. Allein auf der deutschen Seite finden sich über 1,1 Millionen verfasste Artikel[54].

2.5.2 Weblogs

Das Führen von Tagebüchern im Internet ist unter dem Begriff bloggen, als Synonym für publizieren, bekannt. Sind die Inhalte chronologisch angeordnet, wird von Weblogs, kurz Blogs, gesprochen. Mit ihnen bekommen die Nutzer die Möglichkeit, über nahezu alle Themenbereiche zu schreiben und diese einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Damit die Leser den Überblick behalten, sind die Beiträge mit Schlagworten („Tags") versehen. Diese werden als beschreibende Begriffe für einen Blogeintrag verwendet. Über die Eingabe eines Schlagwortes oder das Anklicken in der „Tag-Cloud"[55] kommt der Leser zu den Beiträgen in den gewünschten Themengebieten. Durch die üblicherweise vorhandene Kommentarfunktion in Blogs besteht die Möglichkeit zur direkten Kommunikation zwischen den Autoren und Lesern sowie der Leser untereinander.

Interessierte können die Onlinetagebücher auch über RSS-Feeds[56] abonnieren. Dann sind die Leser mit Hilfe eines entsprechenden Feed-Readers stets informiert, wenn der Autor einen neuen Eintrag in seinem Blog veröffentlicht. Tom Alby, Autor des Buches „Web 2.0, Konzepte, Anwendungen, Technologien" beschreibt es so: „Im Gegensatz zu Webseiten, die der Benutzer selbst ansteuern muss, holt der Feedreader die Feeds in regelmäßigen

Abständen ab und informiert den Benutzer, wenn neue Inhalte vorhanden sind"[57].

Als einer der ersten Dienste erlaubte 1996 Xanga[58] auf einfache Weise das Erstellen von Onlinetagebüchern. Weltweit soll es inzwischen über 200 Millionen Blogs geben (Stand: Januar 2010)[59] [60].

Auch Mikroblogging-Dienste wie Twitter fallen darunter, auf die im folgenden Hauptkapitel näher eingegangen wird.

2.5.3 Foto- und Videoportale

Foto- und Videoportale ermöglichen die Veröffentlichung multimedialer Inhalte, entweder für eine eingeschränkte Nutzergruppe oder die Allgemeinheit. Kennzeichnend sind neben dem Hochladen auch das Tauschen, Bewerten und Kommentieren der Inhalte. Populäre Beispiele sind flickr0 als Foto- und YouTube als Videoportal.

2.5.4 Podcasts

Ein Podcast bezeichnet eine Serie von Audio- oder Videobeiträgen, die auf einer Internetseite zum Download angeboten werden. Diese sind „on demand", also auf Verlangen, abrufbar. Dies geschieht entweder manuell oder mittels eines RSS-Feeds. Der Nutzer hat dann die Möglichkeit, den Podcast auf dem Computer abzuspielen oder auf ein mobiles Endgerät zu laden.

[...]


[1] Im Internet unter: http://www.twitter.com

[2] Vgl. Patalong, Frank, Spiegel Online: Airbus-Unglück auf Twitter, Januar 2009, http://bit.ly/1Lcf, Zugriff: 10. Oktober 2010

[3] Vgl. Vetter, Andre, Basic Thinking: Politik in 140 Zeichen, Juni 2009, http://bit.ly/1i9Yef, Zugriff: 10. Oktober 2010

[4] Vgl. Windeck, Christof, heise online: Bundespräsidenten-Wahl: Ergebnis per SMS und Twitter verkündet, Mai 2009, http://bit.ly/d3UNsN, Zugriff: 10. Oktober 2010

[5] Im Internet unter: http://www.dpa.de

[6] Vgl. Tagesschau-Interview mit Kurz, Constanze: Hacker antworten dem Innenminister, Juli 2010, http://bit.ly/a0lKjh, Zugriff: 10. Oktober 2010

[7] Angermeier, Markus: Netz 2.0 - Das Web 2.0 auf gut Deutsch, November 2005, http://bit.ly/5fOqYv, Zugriff: 10. Oktober 2010

[8] Vgl. Kressner, Tino, Bachelorarbeit: Marketing 2.0, Dezember 2007, S. 44

[9] O’Reilly, Tim: What is Web 2.0?, September 2005, http://bit.ly/bF9wrG, Zugriff: 10. Oktober 2010

[10] Bundesverband digitaler Wirtschaft: Social Media Kompass, Oktober 2009

[11] Vgl. Hippner, Hajo: Social Software, 2006, S. 7

[12] Vgl. Meckel, Miriam / Stanoevska-Slabeva, Katarina: Web 2.0. Die nächste Generation Internet, 2008

[13] Vgl. Berners-Lee, Tim: So I have a Blog, Dezember 2005, http://bit.ly/bDf6It, Zugriff: 10. Oktober 2010

[14] Marktforschungsgruppe TNS Infratest: (N)Onliner Atlas 2010, http://bit.ly/90OE91, Zugriff: 10. Oktober 2010

[15] Internet World Stats: World Internet Users and Population Stats, http://bit.ly/AKbO5, Zugriff: 10. Oktober 2010

[16] Nach Angaben von Internet World Stats: World Internet Users and Population Stats, Juni 2010, http://bit.ly/AKbO5, Zugriff: 10. Oktober 2010

[17] BITKOM-Studie: Connected Worlds, März 2010, http://bit.ly/dmDCKn, S. 6, Zugriff: 10. Oktober 2010

[18] ARD/ZDF Online-Studie 2010, http://bit.ly/b5d7YV, S. 1, Zugriff: 10. Oktober 2010

[19] ARD/ZDF Online-Studie 2008, http://bit.ly/4Ahq9F, Zugriff: 10. Oktober 2010

[20] Vgl. Kressner, Tino, Bachelorarbeit: Marketing 2.0, Dezember 2007, S.44

[21] Im Internet unter: http://www.wikipedia.com

[22] ARD/ZDF Online-Studie 2010, http://bit.ly/b5d7YV, Zugriff: 10. Oktober 2010

[23] Vgl. Nielsen Global Faces and Networked Places, 2009, http://bit.ly/9eKZZi, Zugriff: 10. Oktober 2010

[24] Vgl. Qualman, Erik: The Social Media Revolution, Mai 2010, http://bit.ly/cR0dkj, Zugriff: 10. Oktober 2010

[25] Bezeichnet die Generation der Bevölkerung, die nach 1980 geboren ist, jetzt ein Lebensalter von Mitte bis Ende 20 aufweist und mit digitalen Technologien aufgewachsen. Vgl. Mindisch/Medman: Understanding The Digital Natives, 2008, S. 1 ff

[26] Im Internet unter: http://www.facebook.com

[27] Im Internet unter: http://www.google.com

[28] Vgl. Qualman, Erik: Social Media Is Bigger Than You Think, 2009, http://bit.ly/9eUsYh,

Zugriff: 10. Oktober 2010

[29] Vgl. Kressner, Tino, Bachelorarbeit: Marketing 2.0, Dezember 2007, S.45

[30] Zu Deutsch Torwächter, nimmt wichtige Position im Entscheidungsfindungsprozess ein

[31] Vgl. Skibick, Klemens / Mühlenbeck, Frank, Fachjournalist Heft 1/2010: Journalismus und die Web-2.0-Revolution, S. 3

[32] Mühlenbeck, Frank / Skibicki, Klemens: Verbrauchermacht im Internet, Köln 2008, S. 16

[33] Vgl. Skibick, Klemens / Mühlenbeck, Frank, Fachjournalist Heft 1/2010: Journalismus und die Web-2.0-Revolution, S. 3

[34] Mühlenbeck, Frank / Skibicki, Klemens: Verbrauchermacht im Internet, Köln 2008, S. 16

[35] Göpfert, Maren, Nethathlet: Medien-Trendmonitor 2010: Social Media im Journalismus, Juni 2010, http://bit.ly/ajnKBV, Zugriff: 10. Oktober 2010

[36] Vgl. Zeit-Online: Schluss mit dem Geschnatter, Juni 2009, http://bit.ly/Pw0y1, Zugriff: 10. Oktober 2010

[37] Vgl. Dörner, Stefan: Forscher lüften das Twitter-Geheimnis, Mai 2010, http://bit.ly/c7YsU1, Zugriff: 10. Oktober 2010

[38] Zitiert nach Schwierz, 2008: Zur Berufsdefinition des Journalisten vgl. Deutscher Journalisten-Verband, 1998

[39] Ebda.

[40] Cision / George Washington University: National Survey Finds Majority of Journalists Now Depend on Social Media for Story Research, Januar 2010, http://bit.ly/8YRu8k, Zugriff: 10. Oktober 2010

[41] Reuters: Handbook of Journalism, 2010, http://bit.ly/jtLfb, Zugriff: 10. Oktober 2010

[42] Bunz, Mercedes, The Guardian: BBC tells news staff to embrace social media, Februar 2010, http://bit.ly/9GVfPQ, Zugriff: 10. Oktober 2010

[43] Duchrow, Johannes, WDR-Hörfunkstudio Paris, Februar 2010: Facebook und Twitter als Informationsquelle?, http://bit.ly/arKJZC, Zugriff: 10. Oktober 2010

[44] Im Internet unter: http://www.youtube.com

[45] Im Internet unter: http://www.delicious.com

[46] Im Internet unter: http://www.xing.com

[47] Im Internet unter: http://www.secondlife.com

[48] Im Internet unter: http://www.myspace.com

[49] Vgl. Meckel, Miriam / Stanoevska-Slabeva, Katarina: Web 2.0. Die nächste Generation Internet, 2008, S. 17

[50] Im Internet unter: http://www.web2null.de

[51] Sind Systeme zur gemeinschaftlichen Verwaltung von Inhalten

[52] Ist der in einer Programmiersprache geschriebene und für Nutzer lesbare Teil eines Computerprogrammes

[53] Nach Angaben von Alexa Internet, http://bit.ly/9d50cq, Zugriff: 10. Oktober 2010

[54] Nach Angaben von Wikipedia, http://bit.ly/71QdIT, Zugriff: 10. Oktober 2010

[55] Eine Tag-Cloud (übersetzt: Schlagwort-Wolke) ist eine Linkliste aus alphabetisch sortierten Schlagworten, die je nach ihrer Gewichtung größer oder kleiner dargestellt werden.

[56] RSS steht für Really Simple Syndication (übersetzt: Wirklich einfache Verbreitung)

[57] Alby, Tom: Web 2.0, Konzepte, Anwendungen, Technologien, Hanser Verlag, München, 3. Aufl. 2008, S. 49

[58] Im Internet unter: http://www.xanga.com

[59] Briegleb, Volker, Medienexperte: Zeitungen werden verschwinden, http://bit.ly/6IANeR, Zugriff: 10. Oktober 2010

[60] Im Internet unter: http://www.flickr.com

Details

Seiten
99
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640795086
ISBN (Buch)
9783640795093
Dateigröße
1.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v163748
Institution / Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)
Note
1
Schlagworte
Journalismus Social Media Twitter dpa Journalisten Medien Kommunikation Thema Social Media

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Die Bedeutung von Social Media für Journalisten am Beispiel von Twitter