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Der Kirchenbann als politisches Machtmittel Gregors VII. und Alexanders III.

Hausarbeit (Hauptseminar) 2007 28 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Der Kirchenbann

2. Hauptteil
2.1 Gregor VII. (173-1085) und Heinrich IV. (1050-1106)
2.2. Alexander III. (1159-1181) und Friedrich I. Barbarossa (1152-1190)

3. Schluss: Die Wirkung des Kirchenbanns

4. Quellen- und Literaturverzeichnis

5. Abkürzungen

1. Einleitung

Seit frühester Zeit gebrauchte die Kirche den Kirchenbann (Exkommunikation) als Sühne- und Besserungsmittel. Und zwar sowohl gegenüber einzelnen Personen, wie auch gegenüber Körperschaften (z.B. Kapitel oder Klosterkonvente). Seit Papst Gregor VII. (1073-85) bedienten sich viele Päpste des kirchlichen Strafmittels, um in machtpolitischen Auseinandersetzungen unbeugsame Könige und Kaiser in die Knie zu zwingen.

Ziel der vorliegenden Untersuchung, der eine ausführliche Definition des Kirchenbanns vorangestellt ist, ist zum einen, anhand zweier historisch verbürgter Fallbeispiele die jeweiligen Hintergründe, die zur Exkommunikation führten, zu erläutern und zum anderen, die Wirkung des kirchlichen Strafmittels zu untersuchen. Die Denk- und Handlungsweise der Antagonisten wird dabei nicht nur berücksichtigt, sondern zum Ausgangspunkt der Untersuchung erhoben. Ohne eine ausführliche Darstellung und Analyse der historischen Ereignisse, des Konfliktverhaltens der Zentralfiguren und ihrer Rechtsstandpunkte, ist ein umfassendes Verständnis nicht möglich. Zu fremd erscheint die Denkweise der mittelalterlichen Herrscher und kirchlichen Oberhäupter häufig, als dass man ihr Handeln auf Anhieb nachvollziehen könnte.

Eines der bekanntesten, wenn nicht sogar das bekannteste Beispiel für die typischen machtpolitischen Streitigkeiten zwischen regnum und sacerdotium um die weltliche Vormachtstellung liefert wohl der Konflikt zwischen Reformpapst Gregor VII. und Heinrich IV. (1050-1106). Der aufgrund des Haupstreitpunkts als Investiturstreit bezeichnete Konflikt, hervorgegangen aus der Gregorianischen Reform, gipfelte im berühmten Bußgang Heinrichs IV. nach Canossa. Der König musste große Strapazen auf sich nehmen, bis der Papst ihm letztendlich die Absolution vom Bann erteilte. Da der König weiterhin an seinem Investiturrecht festhielt, folgte 1080 ein zweiter Bann. Ein weiteres Beispiel für die Bannung eines Kaisers ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Papst Alexander III. (1159-1181) und Friedrich I. Barbarossa (1152-1190). Dieses war nicht weniger gespannt als zwischen Gregor VII. und Heinrich IV. 18 Jahre lang rangen die Antagonisten miteinander um die Herrschaftsrechte und Besitzungen der Kurie in Italien. 17 Jahre lang war Friedrich I. mit dem Bann belegt. Erst 1177 schlossen die Parteien Frieden. Um zu verstehen, wie es zu diesen langjährigen Machtkämpfen kam, ist es wichtig, das Verhältnis Friedrich I. zu Alexanders unmittelbarem Vorgänger, Papst Hadrian IV., zu analysieren, da dieses die Grundlage für die weiteren Ereignisse bildet. Auch der Zeitraum von Hadrians Tod bis zum Pontifikatsantritt Alexanders III. wird berücksichtigt.

Die Ausarbeitungen stützen sich sowohl auf die älteren Standardwerke der Forschung, etwa auf Paul Hinschius’ System des katholischen Kirchenrechts, Wilhelm Neuss’ Kirche des Mittelalters oder Rudolf Baxmanns’ Potestas und Caritas, als auch auf die neuere Forschung, vertreten u. a. durch Johannes Laudage, Uta-Renate Blumenthal oder Isnard Wilhelm Frank. Zur Rekonstruktion der geschichtlichen Ereignisse dienen Quellen wie der Dictatus Papae Gregors VII., Auszüge aus dem Liber Pontificalis, das Papstwahldekret von 1059 oder die Gesta Frederici Ottos von Freising und Rahewins. Die Untersuchung schließt mit einer Zusammenfassung, bei der die Wirkung des Kirchenbanns Hauptgegenstand der Betrachtung ist.

1.1 Der Kirchenbann

Der Kirchenbann, auch Exkommunikation (excommunicatio) genannt, bedeutet den permanenten oder zeitlich begrenzten Ausschluss aus der Kirche oder aus der kirchlichen Gemeinschaft mit gleichzeitigem Entzug bestimmter kirchlicher Rechte, nicht jedoch den Verlust der passiven Kirchengliedschaft. Schließlich war seit Augustinus die Lehre vorherrschend, dass aufgrund der Taufe niemand gänzlich aus der Kirche ausgeschlossen werden könne. Vor allem Häresie (Ketzerei) oder Simonie (Kauf oder Verkauf eines geistlichen Amtes) wurden mit dem Bann bestraft, aber auch andere Vergehen gegen die kirchliche Denk- und Handlungsweise. Durch den Entzug der kirchlichen Gnadenmittel1 2 sollte der Gebannte zur Einsicht und Umkehr gezwungen werden. Oftmals spielten politische Interessen, vor allem der Päpste, eine entscheidende Rolle und so nutzte die Kurie den Kirchenbann als ihr schärfstes politisches Machtmittel. Paul Hinschius weist diesbezüglich auf die „erziehende und bessernde sowie die strafrichterliche Thätigkeit [!] der Kirche“3 hin. Verkündet wurde die Exkommunikation auf kirchlichen Zusammenkünften, den so genannten Synoden, und entweder vom Papst selbst oder einem beauftragten Bischof oder Legaten. Durch den übermäßigen Gebrauch im Laufe des Mittelalters, vor allem durch Papst Gregor VII.4 (1073-85), verlor der Bann seine abschreckende Wirkung. In der Forschung unterscheidet man zwischen dem großem (excommunicatio major) und dem kleinen Kirchenbann (excommunicatio minor)5. Was die Folgen betrifft, wird das Anathem, die feierliche und schärfere Form, meist durch Ausspruch eines Bannfluches bei erlöschenden Kerzen, zwar der excommunicatio major gleichgesetzt. Doch ist eine genaue Begriffsunterscheidung von anathema und excommunicatio, das heißt, wenn überhaupt jemals eine Unterscheidung erfolgt ist, schwierig. Bekannt ist: Ab dem 8. Jahrhundert wurden beide Begriffe auf zahlreichen Synoden sowie in den Formulierungen der Abendmahlsbullen6 synonym verwendet. Des Weiteren sind die rechtlichen Folgen des Anathems und der excommunicatio major dieselben: Ausschluss von allen Sakramenten, etwa vom Abendmahl oder der Beichte, die Verbote, die Kirche zu betreten und Oblationen (Opfergaben) darzubringen, die Verweigerung des kirchlichen Begräbnisses, das Verbot kirchliche Ämter zu bekleiden sowie das so genannte Verkehrsverbot. Anderen Gläubigen, Geistlichen sowie Laien, war es untersagt, mit dem Gebannten in jeglicher Form zu verkehren. Seit dem 9. Jahrhundert wurde die Verletzung dieser Vorschrift ebenfalls mit der excommunicatio major bestraft. Gregor VII. beseitigte schließlich diese Strafe für den Verkehr der Ehefrauen, Kinder, Bediensteten, Leibeigenen und abhängigen Bauern mit dem Gebannten. Auch Geistliche wurden ab dem 10. Jahrhundert bei Verstoß nicht mehr exkommuniziert, sondern abgesetzt. Durch bestimmte Bußleistungen (z.B. Sündenbekenntnis, Beichte) oder durch das Einstellen des sündhaften Verhaltens konnten sowohl das Anathem als auch die Exkommunikation wieder rückgängig gemacht werden.7 So lässt lediglich die Tatsache, dass das Anathem feierlich und meist unter Ausspruch der ewigen Verdammnis des Gebannten (damnatio aeterna mortis) verhängt wurde, eine gewisse Begriffsunterscheidung zu.

Mitte des zehnten Jahrhunderts entwickelte sich aus der Exkommunikation eine weitere Strafe, das Interdikt8. Unterschieden wird in Personal-Interdikt, das einzelne Personen betraf, und in Lokal-Interdikt, welches über ein bestimmtes Gebiet oder einen bestimmten Ort verhängt wurde. Das Interdikt hatte wie die Exkommunikation das Verbot der Vornahme gottesdienstlicher Handlungen und die Teilnahme an solchen zur Folge. Da das Lokal-Interdikt auch Unschuldige traf, und die Kirchenoberen darin eine Gefahr für deren Seelenheil erkannten, wurden Ausnahmeregelungen eingeführt, die die Strafe abschwächten. So war etwa ein Gottesdienst hinter verschlossener Tür möglich.

2. Hauptteil

2.1. Papst Gregor VII. (1073-85) und Heinrich IV. (1050-1106)

Papst Gregor VII. hatte äußerst schroffe Ansichten von der Vormachtstellung der Kirche, der sich das Königtum unterzuordnen habe. Er verstand sich als direkter Nachfolger des heiligen Petrus und glaubte aufgrund seiner Stellung von jedem Gehorsam verlangen zu können.9 Horst Fuhrmann verweist diesbezüglich auf ein Zitat des Theologen Yves Congar: „Gott gehorchen, heißt der Kirche gehorchen und das wiederum heißt dem Papst gehorchen“10. Gregor sah seine Aufgabe darin, für „eine heilsgerechte Welt sorgen zu müssen“11 und war besessen von dem Gedanken, nach dem Vorbild der alten Römischen Kirche die bischöfliche Autorität und somit die Reinheit und Freiheit der Kirche (libertas ecclesiae) wieder herzustellen. Er glaubte, dass diese Freiheit nur durch die strikte Trennung von Kirche (regnum) und Königtum (sacerdotium) erreicht werden könne, wodurch alle weltlichen und kirchenfremden Eingriffe unterbunden werden sollten.

Bereits seit der Einführung des Reichskirchensystems unter den Ottonen hatte eine „Verflechtung von geistlicher und weltlicher Rechtssphäre“12 existiert. Gregor VII. empfand die kirchliche Einmischung des Königs jedoch als untragbar und sündhaft. Hans Kühner äußert sich dazu wie folgt: „Die Staatenwelt war für ihn eine Ausgeburt des Teufels was sich um den Papst scharte, dagegen Licht und Himmel“13. Bei seiner Forderung, die Kirche der laikalen Verfügungsgewalt zu entziehen, berief Gregor sich auf die göttliche Ordnung: Christus habe die Kirche nicht dem Königtum, sondern dem Priestertum anvertraut14, welches daher die Binde- und Lösegewalt besitzt und so in „allen Fragen geistlicher Zuchtgewalt letztlich zu entscheiden“15 hat. Die Königskirche, auch Reichskirche, stellte für ihn eine „Verkehrung dieser göttlichen Ordnung“16 in Form einer Verknechtung der Kirche dar. Er betonte jedoch stets, dass er „nichts Neues, nichts aufgrund eigener Erfindung“ fordere, „sondern nur der geoffenbarten Wahrheit der Bibel und des Kirchenrechts“17, also dem Willen Gottes folge.

Ziel der Gregorianischen Reform war es also, den Vorrang der Kirche vor dem Königtum zu sichern. Ausschließlich die Römische Kirche sollte das Recht und die Vollmacht (ius et auctoritatem) besitzen, über die Kirchen zu verfügen. Rudolf Baxmann formulierte bereits 1868 treffend: „Das Papsttum sollte die Angel der Welt sein, um die sich Alles drehte […].18 Die Reformvorstellungen von einer Papstkirche mit dem Papst als Universalepiskopat waren jedoch nicht Gregors Erfindung. Bereits seit Leo IX. (1049-54) hatte eine Erneuerungsbewegung existiert, die sich stark am Vorbild der alten Römischen Kirche orientierte und eine innere Reform der Kirche forderte.19 Erst unter Papst Gregor VII. jedoch erlangten die reformerischen Forderungen immense politische Bedeutung. Schon vor seinem Pontifikat hatte er als Mönch Hildebrand zum Kreis der Kirchenreformer gehört und neben dem Kardinal Petrus Damiani eine führende Rolle gespielt. Als Papst hielt er die Zeit schließlich für gekommen, den Bruch mit dem Königtum zu vollziehen. Die aus den königlichen Herrschaftsansprüchen über die Kirche resultierenden Missstände sahen die Reformer im Nikolaitismus (Priesterehe) und der Simonie (Käuflichkeit eines geistlichen Amtes), wozu auch die Laieninvestitur (Besetzung kirchlicher Ämter durch weltliche Herrscher), die im frühmittelalterlichen Eigenkirchenwesen20 ihren Ursprung hatte, gezählt wurde. Wilhelm Neuss beschreibt die staatliche Einmischung in kirchliche Angelegenheiten vom Standpunkt Gregors VII. aus als „Verweltlichung des höheren Klerus“21. Gregor bezeichnete die Laieninvestitur schlichtweg als „alte und schlechte Gepflogenheit“22. Der Streit um die Bischofsernennungen spitzte sich im Jahre 1071 zu, als Heinrich den erzbischöflichen Stuhl von Mailand durch einen bereits von Gregors Vorgänger Alexander II. exkommunizierten Kleriker Tedald besetzen wollte.

Auf der Fastensynode 1075 erließ Gregor schließlich das Verbot der Laieninvestitur. Anders als die ersten Reformpäpste machte dieser Papst also sprichwörtlich Nägel mit Köpfen.

Im gleichen Jahr verfasste er sein wohl bekanntestes Dokument, den aus 27 Sätzen bestehenden Dictatus papae23. Aus keiner anderen Schrift gehen die Vorstellungen und Absichten Gregors VII. so klar und zugespitzt hervor. Daher hat der Herausgeber des Textes, E. Caspar, das Schriftstück mit der Überschrift „27 päpstliche Leitsätze“ versehen. Gregor VII. propagiert darin auf drastische Weise seinen Herrschaftsanspruch nicht nur über die gesamte Kirche, sondern auch über den weltlichen Bereich, was für Heinrich IV. eindeutig zu weit führte. Horst Fuhrmann sieht in den Formulierungen eine „atemberaubende Kühnheit, die von der Rechtstradition durchaus nicht immer abgedeckt ist“24 So heißt es im zweiten Satz etwa „Dass allein der römische Bischof als universal bezeichnet werde“. Fuhrmann weist zudem darauf hin, dass bereits Gregor I., von dem Gregor VII. den Großteil der Formulierungen übernommen hat, diese Bezeichnung als „töricht und „anmaßend“25 angesehen habe. In Satz 5 heißt es weiter „Dass der Papst Abwesende ihres Amtes entheben könne“, ein Umstand, der dem geltenden Recht widersprach. Gregor ging sogar so weit, sich das Recht herauszunehmen, Kaiser absetzen zu können (Satz 12). Hatte unter Leo IX. (1049-54) und seinen Nachfolgern noch Harmonie zwischen Königtum und Papsttum geherrscht, wurde diese nun durch die schroffen Ansichten Gregors VII. getrübt. Die Rigorosität seiner Mittel bei der Durchsetzung der Kirchenreform stieß sowohl bei weiten Teilen des deutschen Episkopats, der Nachteile durch die Eindämmung der Simonie befürchtete, wie auch bei König Heinrich IV. auf Ablehnung. Mit seiner Geradlinigkeit macht sich der Papst viele Feinde. Selbst Petrus Damiani, ein enger Vertrauter, nannte ihn „den heiligen Satan“.

[...]


1 Hinschius, P., Das System des katholischen Kirchenrechts mit besonderer Rücksicht auf Deutschland, Bd. 5, Berlin 1895, S. 3-12, 16, 18-26, 34, S. 140-144, 145, 146, 148. Zu Bann und Anathem vgl. ferner LexMa., München/Zürich, 1978-1998, Bd. 1, Sp. 574, 1416- 1417; LThK, Walther Kasper [Hg.], 1. Auflage, Freiburg 2006, Bd. 1, S. 604-605, 1388-1392.

2 Der Ausschluss aus der Kirche als Heilsgesellschaft bedeutete nach mittelalterlichem Verständnis zugleich die Trennung von Gott.

3 Hinschius, Das System des katholischen Kirchenrechts, S. 11.

4 Vgl. zu den von Gregor verhängten Exkommunikationen Uta-Renate Blumenthal, Gregor VII. Papst zwischen Canossa und Kirchenreform, Darmstadt 2001, S. 164.

5 Während mit dem großen Kirchenbann schwerwiegende Verbrechen geahndet wurden, verhängte man bei geringen Vergehen den kleinen Bann (partieller Ausschluss von bestimmten kirchlichen Handlungen).

6 Dabei handelt es sich um eine bis ins 13. Jahrhundert zurückreichende Sammlung päpstlicher Exkommunikationssentenzen, die bis 1770 jährlich am Gründonnerstag verkündet wurde.

7 Die Länge des Kirchenbanns richtete sich nach dem Verhalten des Betroffenen und/oder nach dem guten Willen desjenigen, der den Bann lösen konnte. Nach erfolgter Buße und Absolution war die Exkommunikation hinfällig. Doch das Partikulargericht behielt sich bei schweren Verbrechen vor, einzelne Folgen der Exkommunikation auch nach erfolgter Absolution andauern zu lassen. Vgl. dazu auch Hinschius, System des katholischen Kirchenrechts, Seite 148.

8 Zum Interdikt immer noch grundlegend A. Haas, Das Interdikt nach geltendem Recht mit einem geschichtlichen Überblick, Bonn 1929 (=Kanonistische Studien und Texte, Bd. 2). Vgl. zum Interdikt auch LexMa, Bd.5, Sp. 466-467 und LThK, Bd. 5, S. 556-557.

9 Vgl. dazu Brief Gregors VII. an Heinrich IV. (wahrscheinlich 8.Dezember 1075), ed. E. Caspar, das Register Gregors VII. (MGH Epp. sel. II, 1) (Berlin 1920) Lib. III, 10, S. 263-267; Quellen zum Investiturstreit, Teil 1. Ausgewählte Briefe Papst Gregors VII., übers. von F.-J. Schmale (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters. Freiherr vom Stein- Gedächtnisausgabe 12a, Darmstadt 1978) S. 197, 199, 201, 203, 205. Vgl. ferner Blumenthal, U.-R., Gregor VII. Papst zwischen Canossa und Kirchenreform, Darmstadt 2001, S. 164.

10 Fuhrmann, H., Die Päpste von Petrus zu Benedikt XVI., 3. aktual. u. erw. Aufl., München 2005, S. 115.

11 Fuhrmann, H., Einladung ins Mittelalter, München 1987, S. 81.

12 Laudage, J./Schrör, M. (Hg.), Der Investiturstreit. Quellen und Materialien, 2. völlig überarbeitete und stark erweiterte Aufl., Köln 2006, S. 19.

13 Kühner, H., Das Imperium der Päpste. Von Petrus bis heute, Frankfurt 1980, S. 135. Vgl. auch Fuhrmann, Einladung ins Mittelalter, „Gregor VII.: Das Amt macht den Papst heilig“, S. 156-158.

14 Vgl. Bleienstein, F., Johannes Quidort von Paris. Über königliche und päpstliche Gewalt, Textkritische Edition mit deutscher Übersetzung (=Frankfurter Studien zur Wissenschaft von der Politik), Bd. IV, Stuttgart 1969, S. 24.

15 Buisson, L., Potestas und Caritas. Die päpstliche Gewalt im Spätmittelalter (=Forschungen zur kirchlichen Rechtsgeschichte und zum Kirchenrecht), Bd. 2, Köln/Graz 1958, S. 52.

16 Frank, I. W., Kirchengeschichte des Mittelalters, 2. Aufl., Düsseldorf Juni 2002, S. 80.

17 Laudage/ Schrör, Der Investiturstreit, S. 21.

18 Baxmann, R., Die Politik der Päpste. Von Gregor I. bis auf Gregor VII., Bd. 1, Elberfeld 1868, S.

19 Vgl. dazu Blumenthal, Gregor VII., S. 143.

20 Bei den frühmittelalterlichen Eigenkirchen handelte es sich um Gotteshäuser, die meist von Laien (örtlicher Adel, Grafen, Herzöge) auf privatem Grund und Boden errichtet wurden. Über diese Eigenkirchen besaß allein der Grundherr das Recht der Investitur, während der Diözesanbischof bei der Ein- und Absetzung der Pfarrer und Äbte keinerlei Mitspracherecht hatte.

21 Neuss, W., Die Kirche des Mittelalters. Die Katholische Kirche im Wandel der Zeiten, Bd. 2, Bonn 1946, S. 133.

22 Wie Anm. 17.

23 27 päpstliche Leitsätze, ed. E. Caspar, Das Register Gregors VII. (MGH Epp. sel. II, 1) (Berlin 1920) Lib. II, 55a, S. 201-208; Quellen zum Investiturstreit, Teil 1. Ausgewählte Briefe Papst Gregors VII., übers. von F.-J. Schmale (=Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters. Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe 12a, Darmstadt 1978), S. 149 u.151.

24 Fuhrmann, Einladung ins Mittelalter, S. 92.

25 Ebd.

Details

Seiten
28
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640783441
ISBN (Buch)
9783640783878
Dateigröße
503 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v163646
Institution / Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Geschichte/Mittelalterliche Geschichte
Note
2,0
Schlagworte
Kirchenbann Gregor VII Alexander III Der Gang nach Canossa Canossa Heinrich IV Friedrich Barbarossa Bann Absolution regnum sacerdotium Papsttum Investiturstreit Mittelalter

Autor

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