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Der Pamerhof in Pill

Eine kleine Hof- und Familiengeschichte

Fachbuch 2010 56 Seiten

Biographien

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung: Pill im hinteren Passeiertal

Abschnitt I
a) Seit wann gibt es den ,Pamerhof’ in Pill?
b) Aus dem Passeirer Kataster des Richters Heinrich Haller 1694

Abschnitt II
a) Die Familie Holzknecht im Besitz des ,Pamerhofes’
b) Der untere Pamerhof der ,Gemeinde Pill’ im Maria Theresianischen Kataster 1779

Abschnitt III
a) Die Verlassenschaftsabhandlung von Maria Holzknecht 1804 und der Kaufvertrag von Georg Raich 1840
b) Überblick über die Geschichte der Familie Raich, die über 5 Generationen im Besitz des ,Pamerhofes’ in Pill ist

Die Besitzer/ Besitzerinnen des Pamerhofes

Dank

Schlusswort

Quellen und Literatur

Vorwort

Die vorliegende kleine Hof- und Familiengeschichte hat mit den zwei vorangegangenen Publikationen „Untermagfeld - seit 350 Jahren Heimathof der Familie Pamer“ - und „Unterort - eine kleine Hof- und Familiengeschichte seit 1779“ - gemeinsam, dass auch dieser Hof in Pill am Beginn, d.h. seit seiner quellenmäßigen Erfassung, von Besitzern des Namens Pamer geführt wurde und von da an als ,Pamerhof’ bekannt ist.

Daraus entstand für mich die Frage, ob sich über diese Pamer-Familie in Pill in den einschlägigen Quellen und Dokumenten Konkreteres und Genaueres eruieren und sich eventuell sogar eine verwandtschaftliche Beziehung zu den Pamer- Familien in Platt belegen lässt.

Weitere Schwerpunkte dieser Arbeit waren die Erforschung und Erörterung der Hof- und Familienverhältnisse seit Ende des 17. Jhs. (Passeirer Kataster von Richter Heinrich Haller) und des 18. Jhs. (M. Theresianischer Kataster) sowie eine detaillierte Beschreibung der Hofübernahme der Familie Raich samt einer überblicksmäßigen Darstellung und Kennzeichnung der seitherigen Besitzer mit deren Familien. Diese letzteren betreffen fünf Generationen der Familie Raich vom Jahre 1840 bis heute.

Einleitung Pill im hinteren Passeiertal

Pill, eine Fraktion der Gemeinde Moos im hinteren Passeiertal, liegt orographisch rechts der Passer und zieht sich hinein bis ins äußere Pfelderer Tal. Es ist eingegrenzt vom Pfelderer Bach auf der einen, vom Mooser Berg mit dem Weißspitz auf der anderen Seite und umfasst heute ca. 20 Höfe.

Der Ortsname ,Pill’ hat wesentlich mit Wasser zu tun und meint >Gebiet am Wasser< oder >das vom Wasser umgrenzte Land<, was durch Karl Finsterwalder und durch neuere Forschungen belegt worden ist. Von der Lage her ist dies zutreffend auch für Pill in Untergurgl und für Pill bei Schwaz. Zu diesem letztgenannten Ort schreibt K. Finsterwalder: „ ... bei Pill drängt der Inn nahe an den Berghang heran und lässt nur schmalen Raum für die Siedlung ,Pülle’ übrig, die außerdem noch vom Piller Bach durchflossen ist...“

Diese Interpretation lässt sich auch in Pill bei Untergurgl und in Passeier untermauern. In dieser Hinsicht sind vor allem die „Piller Wasserfälle“ zu erwähnen, welche von E. Widmoser so beschrieben werden: „Oberhalb der Gehöfte von Pill an der Sonnenseite des äußeren Pfelderer Tales erstreckt sich zwischen dem Rauhen Joch’ und dem ,Weißen Knot’ ein Kamm, von dem zahlreiche Bäche mit kleineren und größeren Bächen kommen. Von Bedeutung sind aber nur der ,Pitzkofelfall’ und der ,GrubbachfalT. Die Sturzhöhe dieser zwei größten Wasserfälle beträgt ca. 50 m.“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Stiëber bei Leachn oberhalb der Mündung in die Passe Eine besondere Attraktion bildet aber der Pfelderer Bach im letzten Abschnitt bei ,Leachn1 in Pill, bevor er in die Passer mündet. Er trägt hier den Namen „Stiëber“ (früher ,Stuiber’). Bei J. J. Staffler habe ich eine treffende Beschreibung des Stiëbers gefunden, die ich hier wiedergeben möchte: „Im Hintergrunde des Lazinser Tales, wo dieses vom Spronser Joch begrenzt wird, quillt der Pfelderer Bach. Er durchbraust, von mehreren Zubächen bereichert, das gleichnamige Tal im nordöstlichen Laufe bis Moos, wo er vor seinem Übertritte in die Passer einen herrlichen Wasserfall zur Schau gibt. Zwischen Felsen eingepresst, stürzt er sich mit voller Kraft der losgebundenen Freiheit in das selbst gegrabene Becken, aus dem die zerstäubten Wogen hoch aufsteigen, um schnell über die weiteren Felsenabhänge bogenförmig hinauszujagen. Bei vermehrter Wasserfülle wird dieses Schauspiel wahrhaft majestätisch.“

Ich möchte noch auf zwei Kulturdenkmäler in Pill verweisen, über die demnächst eine detaillierte, fachgerechte Publikation erscheinen wird: Zum einen über das alte Krustner Haus (zu Brugg), das vom Fundament und der Baustruktur ein Gerichtshaus aus dem 13./14. Jahrhundert erkennen lässt, und ein über 600 Jahre altes Holzhaus in ,Leachn’ , welches das älteste relativ gut erhaltene Holzhaus in Südtirol darstellt.

Abschnitt I

a) Seit wann gibt es den Pamerhof in Pill?

Unter den wenigen bereits im 13. Jh. bestehenden und im Urbar Meinhards II. vom Jahre 1288 angeführten Höfen in Pill, die den entsprechenden Jahreszins dem Grundherrn abgeben mussten, scheint der Pamerhof noch nicht auf.

In Dorf Tirol hingegen wird ein solcher im darauf folgenden Jahrhundert urkundlich belegt (1. Eintragung 1367), und diesen ,Pamerhof’ in Dorf Tirol gibt es auch heute noch.

Ende des 15. Jahrhunderts (1493) wird der Pamerhof in Pill im „Zynnspuech im Kellnambt zu Tirol“ (Landesarchiv Innsbruck bzw. Archiv Marienberg) erstmals genannt. Dort steht die Eintragung: “Michael Pamer in Pill zinst von seinem Hof“.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Den zweiten Pamer als Besitzer dieses Hofes kann man im Meraner Stadtarchiv auffinden, und zwar im „Urbarbuech des Kellnambts zu Tirol“ aus dem Jahre 1531. Dort steht: „Hanns Pamer in Pill zinst vonn seinem Hof 10 lb“.[2]

Aller Wahrscheinlichkeit nach sind drei Besitzer dieses Namens auf dem Hof gewesen. Doch einen dritten habe ich nicht mehr ausfindig machen können. Bei J. Tarneller steht: „1562 Pamer“ (in Pill) ohne nähere Angaben oder sonstige Hinweise, ob dies schon die Hofbezeichnung darstellt. Entweder hatte der letzte Hofbesitzer dieses Namens keine männlichen Erben mehr, oder er hat den Hof verkauft bzw. verkaufen müssen.

Bei dieser Recherche konnte herausgefunden werden, dass in Platt beim Platterwirt der letzte der Familie Pamer, welcher ab der zweiten Hälfte des 16. Jhs. dieses Wirtshaus und den dazugehörenden Hof bewirtschaftete, das Gut im Jahre 1623 verkaufte, da er keinen männlichen Nachkommen hatte. Er trug den Namen ,Bläsy Pämer’ (Blasius Pamer). Hat dieser vielleicht im 16. Jh. den Hof in Pill verkauft, um den genannten Hof in Platt zu erstehen oder war er ein weichender Erbe beim Pamer in Pill?

Im Register der Verfachbücher des Südtiroler Landesarchivs in Bozen (ab der zweiten Hälfte des 16. Jhs.) und in den Matrikelbüchern von Moos i. P. (ab 1623) werden keine ,Pamer in Pill’ angeführt. Der Hofname Pamer in Pill hat sich aber durchgesetzt und ist bis heute geblieben, wie er erstmals eindeutig im Passeirer Kataster des Richters Heinrich Haller vom Jahre 1694 dokumentiert wurde als „Gueth zum Pämer“.

b) Aus dem Passeirer Kataster des Richters Heinrich Haller 1694

In diesem Dokument findet man erstmals grobe Angaben zum Hof, zu den dazugehörenden Gebäuden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

mit Kulturgut, Wertsetzung und Steuerschätzung; auch die Besitzer werden genannt.

Hier nun die Wiedergabe des transkribierten Dokuments, das geringfügig geändert und unserem heutigen Sprachgebrauch angepasst wurde, doch ohne Inhaltsverlust:

„Gueth zum Pämer Inhaber: Carl Schweigl, Moritz und Simon Ennemoser.

Haben 2 Behausungen, 3 Stadel, Kästen, ein Stadel und Stallung; Backofen, Mühle, Krautgärten und Gemeinsrecht.

per 10 ff (Florin)

Heimwiesen 9 Tagmahd, eines zu 10 ff

per 90 ff

Bergmähder auf ein Jahr zu mähen, 20 Tagmahd zu 30 Kr. per 10 ff.

Insgesamt: 120 ff

Ackerfeld: 15 Star Samen weit zu 10 ff

per 150 ff

Liegt auch in großer Lahn und Wassergefahr.

Zinst in das fürstliche Kellnamt an Meran

Grundzins 2 ff;

Zum Schaltjahr immer um 12 Kr. mehr;

Dazu die Propstei 24 Kr;

Sieben Viertel Futter und 10 Eier der Jaufenburg.

Zehent in die 3 Theil und jeder 1ff 18Kr.

Steuert 2 ff 27 Kr.

Im darauf folgenden Jahrhundert wurde der Hof geteilt: in den „oberen Pamerhof“, der seit Beginn des 20. Jhs. „Tondeler“ genannt wird, und den „unteren Pamerhof“, auf den allein nun mehr die Bezeichnung ,Pamerhof’ angewendet wird. Diesen erwarb dann in der 1. Hälfte des 18. Jhs. die Familie Hozknecht.

Abschnitt II

a) Die Familie Holzknecht kommt in den Besitz des Pamerhofes

Im 18. Jh. gelangt das Pamer Gut in Pill in den Besitz der Familie Holzknecht, die es - bei Berücksichtigung der weiblichen Erbfolge - bis zum heutigen Tage innehat.

Joseph Holzknecht, geboren im Jahre 1697, vermählte sich mit Katharina Ennemoser, der Erbin des Pamerhofes, im Jahr 1729 und übernimmt damit auch die Bauerschaft.

Aus dieser Ehe gehen sechs Kinder hervor: Maria, Eva, Balthasar, Joseph, Gertraud und Anna. Joseph, 1738 geboren, erwirbt den Hof von seinen Eltern und heiratet i. J. 1772 Katharina Schweigl.

Interessant ist, dass seine fünf Geschwister zwei Mal erben können. Das erste Mal erhalten sie als weichende Erben vom Bruder Joseph den ihnen zustehenden Erbanteil und das zweite Mal im Jahre 1840, weil Josephs einzige Tochter Maria in sehr jungem Alter stirbt. Nähere Details darüber weiter unten!

Die Piller hatten seit jeher einen engen Kontakt zur Kuratie Pfelders, wo die Stamser Patres (Zisterzienser) die Seelsorge betreuten. Nur für die kleine Kirchengemeinde in Pfelders hätte Stams ab Ende der 60er Jahre des 18. Jhs. nicht zwei Geistliche nach Pfelders entsandt (Kurat + Kooperator). Wer einen Blick in den liturgischen Kalender des Kuraten P. Eugen Marquard (Kurat von 1766 - 1769) wirft, wo Messen, Kreuzgänge etc. eingetragen sind, findet, dass die Piller und andere Leute von auswärts am Seelsorgsleben in Pfelders teilnahmen. Joseph Holzknecht „beym Pamer in Pill“ hat u. a. auch am Fest des Hl. Joseph, am 19. März 1768, ein Messstipendium bestellt.

In der zweiten Hälfte der 70er Jahre des 18. Jahrhunderts wird der M. Theresianische Kataster angelegt, in dem die zum Hof gehörenden Grundstücke mit den damals gebräuchlichen Flurnamen, die Gerechtigkeiten und die für die Steuereinhebung notwendigen Schätzwerte des Hofes im Detail und im Ganzen angegeben sind.

b) Der untere Pamerhof der ,Gemeinde Pill’ im Maria Theresianischen Kataster

Joseph Holzknecht bekennt aus dem so genannten Pamer Guth im Besitz zu haben, nachstehend geschätzt per... 566 fl:[3]

A. Eine mit 630 bezeichnete Feuer- und Futterbehausung, samt sonderbarem Stöckl und übrigem Zubehör: so das eigene Infangl, 2. dessen Garten, 3. Gemeinde Weg, und 4. ober diesem 72 Klf. Grund... 10 fl.
B. Einen Wurz- und Krautgarten, neben der Behausung gelegen von 34 Klafter von guter Qualität, jedoch unsicher von Gröbengeröll,... 5 fl.
C. Ein Acker ober der Behausung gelegen, der obere Acker genannt, von 1 % Jauch 225 Klf; grenzt 1. an Johann Schweigls Acker, 2. an die eigene und z. T. Peter Koflers Wiese, 3. Joseph Holzknechts Wiese und 4. zu der Kastl sicher und gueth... per 200 fl 30 kr.
D. Ein Krautgarten unter Peter Koflers Behausung liegend von 24 Klf, auch sicher und gut... 3 fl.
E. Ein Acker unter Greit gelegen, der Egarth Acker genannt, von A Jauch, 70 Klf; grenzt 1. an den gemeinen Steg, 2. u. 3. an den Gemeinde Grund und 4. an P Koflers Acker, gleiche Qualität und Situation... per 78 fl 30 kr.
F. Ein Acker ober dem Weg gelegen, der Anger genannt, von % Jauch 229 Klf; grenzt 1. an das eigene Wiesfeld, 2. an den Weg und die eigene Wiese, 3. an P Koflers Acker und 4. gegen die eigene Wiese, auch sicher u. gut, per 63 fl 30 kr.
G. Ein Acker ober dem erstbeschriebenen gelegen, der obere Anger genannt, von % Jauch 13 Klf; grenzt 1. an P Koflers Acker und Wiese, 2. und 4. an eigene Wiese und Acker, und 3. an Joseph Holzknechts Wiese, selbe Lage und Güte, 47 fl.
H. Ein Ackerle neben dem Tal gelegen, der Zipfel Acker genannt, von 80 Klf, stoßt allenthalben an die eigene Wiese, von mittlerer Qualität und unsicher von Gröbengeröll.. per 10 fl.
I. Eine Wiese, der untere Anger genannt, von 1 Tgm. 40 Klf; grenzt 1. an das Gröbental, 2. an Thoman Holzknechts Wiese zu Beibach, 3. Joseph Holzknechts Wiese, und 4. P. Koflers und teils eigenem Acker, gut und sicher... per 35 fl.
J. Eine Wiese, die untere Anger Wiese genannt, neben dem Acker bei 1 % Tgm. 48 Klf; grenzt 1. an die Gemeinde, 2. an den eigenen Acker, 3. an
P. Koflers Wiese, und 4. an die G oste, obige Beschaffenheit... per 78 fl.
K. Eine Wiese unter dem Acker gelegen, die Treth Wiese genannt, von 1A Tgm. 54 Klf; grenzt 1., 2. und 3. an P. Koflers Wiese, und 4. an seinen eigenen Acker; vorige Lage und Qualität,.. 34 fl.
L. Eine Wiese ober dem Acker gelegen, die obere Anger Wiese genannt, von 1A Tgm; grenzt 1. an P. Koflers Wiese, 2. an den eigenen Acker, 3. an Joseph Holzknechts Wiese, und 4. an die Vieh Goste, auch gut und sicher... 20 fl.
M. Eine Wiese vor Georg Schweigls Wiese gelegen, die Etze genannt, von 1 % Tgm. 42 Klf; grenzt 1. an P. Koflers Etze, 2. an die Kuh Goste, 3. an Georg Schweigls Wiese und 4. an die Gemeinde; mittelmäßig, jedoch sicher ...26 fl 30 kr.
N. Ein Wies Fleckl, die Zupfwiese genannt, von % Tgm; grenzt 1. an das Tal, 2. an den Kalchofen, 3. an den gemeinen Kuhtrieb, und 4. an P. Koflers Wiese; mittlere Beschaffenheit... per 6 fl.
O. Ein Infangl[4] oder Puitl außer dem Haus liegend von 1A Tagmahd 124 Klafter; grenzt 1. an Johann Schweig ls Wiese, 2. an den Kirch weg, 3. an P. Koflers Wiese, und 4. an den eigenen Acker; sicher und gut... per 37 fl.
P Ein galtes[5] Mahd ober den eigenen Gütern gelegen, das Lutterle genannt, bei 8 Tgm; grenzt 1. an Peter Koflers Wiese, 2. an den gemeinen Grund, und 3. + 4. an Maria Holzknechtinens galtes Mahd; schlecht und grob ... 24 fl.
Q. Ein galtes Mahd, das kleine Lutterle genannt, bei 1A Tgm; grenzt 1. an die Gemeinde, 2., 3. + 4. an Koflers galtes Mahd, Qualität wie oben, 1 fl. 30 kr.
R. Ein Bergmahd im Piller Berg zu Oberzagl ge­legen, die Tschann genannt, bei 16 Tgm; grenzt 1. u. 3. an Peter Koflers Bergmahd, 2. an die Gemeinde, und 4. an Martin Koflers Bergmahd, schlecht und unsicher von Mueren per... 48 fl.
S. Ein Bergmahd, das kleine Tschandl genannt, bei 6 Tgm; grenzt 1. an Joseph Holzknechts, 2. an P. Koflers, 3. wieder des Holzknechts, und 4. an Maria Raichins Bergmahd, auch grob und sehr schlecht... 15 fl.
T. Ein Bergmahd, der Osten genannt, bei 10 Tgm; grenzt 1. an das eigene Tschandl Bergmahd, 2. an die Gemeinde, 3. an Maria Holzknechtins und 4. an P: Koflers Bergmahd; auch schlecht und unsicher... 20 fl.
U. Ein Bergmahd, das äußere Östl genannt, bei 4 Tgm; grenzt 1. + 3. an P Koflers Bergmahd, 2. an Mitterpillers und Greiters Wechselmahd, und

[...]


[1] Leachn (Lechen) ist ein Ortsteil von Pill

[2] 10 lb = 10 Pfund Berner; 1 lb = 12 Kreuzer.

[2] fl = Gulden; 60 Kreuzer (Kr oder xr) sind 1 fl; 1 Klafter (Klf) = 7,m2; Jauch = 1804 m2; 1 Tagmahd (Tgm) = 2886 m2;

[4] Infangl = eine Puite, d.h. ein eingezäuntes Feldstück.

[5] Ein galtes Mahd = ein Bergmahd oder eine ungedüngte Wiese am Waldesrand, die nur einmal im Jahr gemäht bzw. bloß geweidet wird.

Details

Seiten
56
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640827701
ISBN (Buch)
9783640827930
Dateigröße
3.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v163011
Note
Schlagworte
pamerhof pill eind hof- familiengeschichte

Autor

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