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Gestaltung einer Powerpoint-Präsentation mit dem elektrotechnischen Thema „Spannung“ unter Einbindung von Verknüpfungen

Unterrichtsentwurf 2010 15 Seiten

Didaktik - Informatik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Analyse des Bedingungsfeldes
1.1 Angaben zur Lerngruppe
1.2 Kompetenzen der Lerngruppe
1.3 Der Referendar
1.4 Organisatorische Rahmenbedingungen

2 Didaktisch Überlegungen
2.1 Analyse der curricularen Vorgaben
2.2 Analyse der Thematik
2.3 Auswahl- und Reduktionsentscheidungen

3 Lernerfolgskontrolle

4 Anlagen
Anlage I: Quellenangabe
Anlage II: Erklärung
Anlage III: Geplanter Unterrichtsverlauf
Anlage IV: Makrostruktur
Anlage V: Stundenverlauf (Stellwand)
Analge VI: Klassendaten
Anlage VII: Sitzplan
Anlage VIII: Kundenauftrag
Anlage IX: Aufgabenblatt 1
Anlage X: Aufgabenblatt 2

1 Analyse des Bedingungsfeldes

1.1 Angaben zur Lerngruppe

Die BFI1 ist eine Klasse der zweijährigen Vollzeitschulform Berufsfachschule für Technische Assistentin/ Technischer Assistent für Informatik. Die Berufsfachstufe vermittelt eine theoretischfachliche und allgemeine Ausbildung. Zudem werden im zweiten Jahr eine praktische Ausbildung von 160 Zeitstunden und ein lernübergreifendes Projekt durchgeführt.

Mit einem Zusatzangebot kann der schulische Teil der Fachhochschulreife erworben werden1.

Die Schüler befinden sich im ersten Jahr der zweijährigen Ausbildung. Die Klasse setzt sich aus 24 Schülern zusammen. Die Klasse ist in zwei Gruppen zu je 12 Schüler eingeteilt (A und B). Die heutige Stunde findet mit der Gruppe B statt, da der Rechnerraum 12 PCs besitzt. Daher gehe ich auch nur auf die Gruppe B ein. Die altersmäßige Zusammensetzung der Gruppe ist heterogen. Die Altersstruktur reicht von 17 - 23 Jahren (s. Anlage VI).

Schüler wie z.B. x, x, x oder x verfolgen den Unterricht aufmerksam und hinterfragen Themenabschnitte. Sie weisen eine Vielzahl von guten Wortbeiträgen auf und treiben die Gruppenarbeiten voran. Wobei x sehr vorlaut ist. Dies könnte mit seinem Vorwissen zusammen hängen (s. Anlage VI). Andere Schüler wie z.B. x, x oder x beteiligen sich kaum eigeninitiativ am Unterricht. Die geringe Gruppenstärke ermöglicht eine gute Beobachtung und Betreuung der einzelnen Schüler.

1.2 Kompetenzen der Lerngruppe

Fachkompetenz: Die Schüler kennen die Grundelemente der Office-Produkte Word und Powerpoint. Als wesentliche Punkte sind Aufbau und Animationen für die Powerpoint-Präsentation behandelt worden. Die Grundlagen der Elektrotechnik (elektrische Spannung) werden im Lernfeld TPR (Rechner in technische Prozesse einbinden)2 behandelt. Dadurch sind die Schüler mit dem Basiswissen der elektrischen Spannung vertraut.

Während x, x oder x der Umgang mit der Powerpoint-Präsentationen aufgrund ihrer Vorkenntnisse bereits zu Anfang leichter fiel, konnten auch die Schüler, wie z.B. x und x ihre Kenntnisse verbessern. Methodenkompetenz: Die Schüler sind unterschiedliche Methoden gewohnt. Sowohl die Einzelarbeit als auch die Gruppenarbeit haben die Schüler durchgeführt. Zudem wurde das Gruppenpuzzle eingeführt. Aus den Erfahrungen der letzten Stunden hat sich gezeigt, dass die Schüler in Gruppenarbeitsphasen mehrheitlich in der Lage sind Aufgaben strukturiert und zielorientiert zu bearbeiten. Sie können die wichtigen Punkte herauskristallisieren und diese visualisieren und präsentieren. Hinsichtlich der Präsentation im Plenum wurden verschiedene Varianten praktiziert. Das Auftreten und Verhalten hat sich bei vielen Schülern schon verbessert, jedoch besteht hier noch Verbesserungsbedarf. Die Schüler haben einen Kundenauftrag einmal durchgeführt (vgl. Anlage IV). Sozialkompetenz: Es herrscht grundsätzlich eine angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre. Der Umgangston ist freundlich und offen. Im Unterricht ist zu beobachten, dass sich die Schüler gegenseitig akzeptieren und respektieren. Die fachlich stärkeren Schüler unterstützen ihre Mitschüler bei der

Erledigung der Arbeitsaufträge. Allgemein ist bei der Gruppenarbeits- und Präsentationsphase bislang kein unkonzentriertes Verhalten einzelner Schüler zu beobachten gewesen.

1.3 Der Referendar

Ich unterrichte die Klasse BFI1B seit August 2010 mit drei eigenverantwortlichen Wochenstunden. Das Verhältnis zur Klasse empfinde ich als freundlich und entspannt. Ich fühle mich von der Klasse akzeptiert, da ich nicht nur bei selbstständigen Arbeitsphasen als Lehrperson zur Klärung fachlicher Probleme, sondern auch über den Unterricht hinaus um Rat gefragt werde. Meine Kompetenzen zu diesem Unterrichtsgebiet habe ich durch meine Ausbildung erworben. Vertieft wurden die Inhalte durch eigenes Literaturstudium. Unterrichtet habe ich das Thema nur im Rahmen der Makrosequenz (s. Anhang IV).

1.4 Organisatorische Rahmenbedingungen

Die BFI1b wird in Raum 309 unterrichtet. Hier befinden sich 12 Schüler-PCs und ein Lehrer-PC (s. Anlage VII). Über einen Beamer, der an der Decke hängt, werden die Schülerergebnisse dargestellt.

2 Didaktisch Überlegungen

2.1 Analyse der curricularen Vorgaben

Grundlage für die Konzeption dieses Unterrichtes sind die Rahmenrichtlinien für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsfachschule - Technische Assistentin / Technischer Assistent für Informatik (KMK 2003)3. Die Inhalte der Makrosequenz (s. Anlage IV) und des heutigen Unterrichtes (s. Anlage III) sind curricular dem Lernfeld „Dokumente erstellen“ (DER) zuzuordnen4. Dieses Lernfeld hat einen zeitlichen Umfang von 240 Stunden und sollte im ersten Schuljahr laut KMK unterrichtet werden. An der BBS II in Emden wird dieses Lernfeld über beide Jahre behandelt.

Es werden die Inhalte von Powerpoint-Präsentationen vermittelt, welches ich zum heutigen Thema mache. Unter anderem gehören auch Word und Excel dazu.

2.2 Analyse der Thematik

Unter Office-Pakete sind Zusammenstellungen gebräuchlicher Software für Arbeiten im Büro zu verstehen. Diese sollen unterschiedliche dort anfallende Aufgaben erledigen oder zumindest unterstützen.

Definiert man den gefassten Begriff weiter, so werden Einzelplatz-Datenbanken, Programme für die Buchhaltung, E-Mail-Programme, Adressverwaltungen und weitere häufig im Büro verwendetet Programme dazu gezählt. Die Komponenten der Office-Pakete zeichnen sich in den einzelnen Programmen durch eine eigene Benutzeroberfläche aus5. Die gebräuchlichsten Anwendungen sind hierbei neben PowerPoint auch Excel und Word welche in dem Fach DER vermittelt werden (s. 2.1.1). Um die ständig wachsende Informationsflut überschaubarer und verständlicher zu machen, wurden Programme zur Visulisierung dieser Informationen entwickelt. Dazu gehören Geschäftsgrafikprogramme zur grafischen Aufbereitung und Darstellung der Unternehmensdaten, aber auch Programme, mit denen sich alle Arten von Daten - seien es nun Texte, Zahlen, Bilder oder Grafiken - in eine optisch ansprechende Form bringen und dann präsentieren lassen. Powerpoint ist ein solches Präsentationsprogramm6.

Eine Präsentation enthält eine Folge von Folien, die zur Vorführung eines Themas auf einer Projektwand per Overhead-, Diaprojektor oder Beamer angefertigt wurden. Eine Folie ist ein Blatt im Querformat, auf dem Texte, Tabellen, Abbildungen oder Grafiken angeordnet werden. Weiterhin lässt sich die Darbietung der Folien einer Präsentation zusätzlich durch unterschiedliche Einblende-, Animations- und Multimediadiaeffekte auflockern.

Eine Powerpoint-Präsentation gliedert sich in mehrere Bereiche:

Grundregeln: Weniger ist oft mehr - wenig Text mit einer klaren Gliederung

Die Vorlage: Die Folien brauchen ein identisches Grundmuster, damit sich ein roter Faden durch die Präsentation zieht. Der Hintergrund sollte ein Hintergrund bleiben Die Gestaltung: Seiten nicht zur sehr überfüllen. Gestaltung hängt vom Thema und vom Betrachter ab. Farbwahl sollte mit dem Thema harmonisieren. Eine Powerpoint sollte über einen Hyperlink zu anderen Seiten zugängig sein

Bildelemente: Diagramme und Bilder sollten informieren

Die Schrift: Möglichst groß und in der gleichen Schriftart schreiben

Die Effekte: Die Effekte sollten angemessen und nicht im Rampenlicht der Präsentation stehen. Musik und bewegte Bilder können eine Powerpoint-Präsentation sinnvoll ergänzen und aufwerten. Die Toneffekte sollten sparsam eingesetzt werden

Kontrolle: Fertige Präsentation kontrollieren auf Richtigkeit (Ablauf und Rechtschreibung) und ob diese von jedem Platz aus gut sichtbar ist

Die Gestaltung einer Powerpoint-Präsentation sollte immer über Hyperlinks erfolgen. Hyperlinks bauen eine direkte Verbindung mit dem definierten Objekt auf. Durch Drücken dieser wird auf die Seite gewechselt. Eine Verlinkung (Hyperlink) in derselben Präsentation erfolgt sehr häufig. Durch eventuelles Nachfragen der Zuhörer ist hiermit ein direkter Sprung auf bestimmte Themen der Präsentation gegeben.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Hyperlink zu kreieren: Zu einer Folie in derselben Präsentation Zu einer Folie in einer anderen Präsentation Zu einer E-Mail-Adresse Zu einer Seite oder Datei im Web Zu einer neuen Datei Das Erstellen eines Hyperlinks zu einer Folie in derselben Präsentation kann über diesen Weg realisiert werden.

Erstellen einen Buttons.

Rechte Maustaste. Klicken auf den Button Hyperlink

Jetzt öffnet sich das Fenster Hyperlink einfügen

In diesem Fenster kann die Auswahl getroffen werden

Durch drücken auf Link zu Aktuelles Dokument und einer beliebigen Folie ist die Verbindung dargestellt

Durch betätigen des OK Buttons ist der Hyperlink erstellt

Dieser kann in der laufenden Präsentation durch drücken ausprobiert werden

2.3 Auswahl- und Reduktionsentscheidungen

Die in dieser Makrosequenz zu bearbeitenden Inhalte der „Powerpoint-Präsentation“ (PP) bilden die Grundlagen für ein im zweiten Schuljahr in der BFI durchzuführendes Projekt. In diesem Unterricht sollen die Schüler als Handlungsziel eine einfache Powerpoint-Präsentation mit dem Thema „elektrische Spannung“ selbständig entwerfen, präsentieren und diese durch Hyperlinks erweitern. Die ausgewählte Lernsituation stellt dabei einen für die spätere Berufstätigkeit relevanten Kundenauftrag dar. Die Vorgehensweise nach dem Prinzip der vollständigen Handlung soll das in den Rahmenrichtlinien geforderte „Lernen für Handeln“ und „Lernen durch Handeln“ unterstützen7. Ich habe mich für einen bekannten Inhalt als Thema der PP aus einem anderen Lernfeld (TPR)8 entschieden. In dieser Stunde ist die Gestaltung und Umstrukturierung durch Hyperlinks in einer PP wichtig und nicht das Erlernen vom Inhalt des Themas. Gewisse Punkte für das Gestalten der PP sind vorgegeben, da der Zeitrahmen sonst hierfür nicht ausreichen würde9. Dies ist auch der Grund warum die Schüler zu zweit arbeiten. Über die Präsentation und geschickte Fragestellung meinerseits stelle ich die Problematik dar. Die Schüler sollen merken, das durch Nachfragen vom Plenum oder in diesem Fall durch meine Fragen ein gleichzeitiger Wechsel auf eine vorherige Seite ein riesen Aufwand ist. Dieser kann durch eine Verlinkung vereinfacht werden. Hierdurch wird meiner Meinung nach die Wichtigkeit einer Verlinkung konkret nachvollziehbar und verständlich, da man hierdurch eine direkte Verbindung zu ausgewählten Seiten bekommt.

Durch die Vorgabe auf dem Arbeitsblatt II lernen die Schüler drei wesentliche Dinge. Zum einen das es einen Hilfsbutton gibt, wo sie diesen finden und wie man damit arbeitet10. Das Arbeiten mit dem Erstellen von Hyperlink auf eine andere Seite ist eingegrenzt, um die Schüler nicht nur mit dem Probieren von Verlinkungen zu beschäftigen, sondern auch das Umstrukturieren der eigenen PP. Ich habe mich für die Zusatzaufgabe11 entschieden, falls einige Schülergruppen fertig sein sollten.

[...]


1 vgl. www.bbs-emden.de, Stand 10.2010

2 vgl. Rahmenlehrplan für den berufsfeldbezogenen Lernbereich in der Berufsfachschule, Berufsfeld Technische Assistentin / Technischer Assistent für Informatik, Beschluss der Kultusministerkonferenz (2003), S.14.

3 vgl. Rahmenlehrplan für den berufsfeldbezogenen Lernbereich in der Berufsfachschule, Berufsfeld Technische Assistentin / Technischer Assistent für Informatik, Beschluss der Kultusministerkonferenz.

4 vgl. Rahmenlehrplan für den berufsfeldbezogenen Lernbereich in der Berufsfachschule, Berufsfeld Technische Assistentin / Technischer Assistent für Informatik, Beschluss der Kultusministerkonferenz (2003), S.4.

5 vgl. Philipp, G., (2007). Das Praxis-Buch zu Office. S. 8

6 vgl. Aretz, H (2007). Office 2007 S.25/26

7 vgl. KMK 2003, S. 2

8 s. 1.2

9 s. Anlage IX

10 s. Anlage X

11 s. Anlage X

Details

Seiten
15
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640799442
ISBN (Buch)
9783640800292
Dateigröße
597 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v161568
Institution / Hochschule
Berufsbildende Schulen Emden – BBS Emden
Note
1,0
Schlagworte
Gestaltung Powerpoint-Präsentation Thema Einbindung Verknüpfungen

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Titel: Gestaltung einer Powerpoint-Präsentation mit dem elektrotechnischen Thema „Spannung“ unter Einbindung von Verknüpfungen