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Wie können die Wachstums- und Beschäftigungseffekte der festen Fehmarnbeltquerung für die Region zwischen Fehmarn und Hamburg maximiert werden?

Aktuelle Probleme der Regionalpolitik

Seminararbeit 2010 24 Seiten

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

TABELLENVERZEICHNIS

ANLAGENVERZEICHNIS

ABKURZUNGSVERZEICHNIS

1. EINLEITUNG

2. PROFIL DER FEHMARNBELT REGION
2.1. Forderung der Fehmarnbeltregion
2.2. Geographische Lage und Bevolkerung
2.2.1. Arbeitsmarkt, Beschaftigungsstruktur und Wachstum
2.2.2. Bildung
2.3. BeschAftigungseffekte
2.4. Wachstumseffekte
2.5. Eingrenzung zu maximierender Bereiche

3. EFFEKTE EINER FFBQ
3.1. Erwartete Effekte
3.2. Erneuerung der Kommunen
3.3. Bildung & Sprache
3.4. Effekte durch die Unternehmensentwicklung
3.5. Arbeitsmarktberatung- und Vermittlung
3.6. Tourismus

4. FAZIT

LITERATURVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abbildung 1:Tatsachliche und wahrgenommene Distanz bzw. Pendlerintensitat

TABELLENVERZEICHNIS

Tabelle 1: Mogliche Einflusswirkungen auf Beschaftigungseffekte

ANLAGENVERZEICHNIS

Anhang 1: Regionale Innovationsstarke

Anhang 2: Die regionale Struktur der schleswig-holsteinischen Exporte

ABKURZUN GSVERZEICHNIS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. EINLEITUNG

Mit Sorge beaugen Einwohner des Kreises Ostholstein (OH) den baldigen Baubeginn der festen Fehmarnbeltquerung (FFBQ). Sie verbindet die Orte Puttgarden und R0dby mitei- nander und verkurzt die Fahrzeit zwischen den Ballungsraumen Kopenhagen/Malmo sowie Hamburg um ca. 1 Std. gegenuber der Fahre. (Brocker und Klatt, 2006)

Es wird befurchtet, dass die FFBQ als Verbesserung wirtschaftlicher Infrastruktur nicht etwa Wachstum und Beschaftigung in der Region maximiert, sondern Konkurrenz aus Da- nemark mit sich bringt. 4,5%-7,6% aller Erwerbstatigen der Hansestadt Lubeck, OH und Plon sind im Gastgewerbe beschaftigt und von einem funktionierendem Fremdenverkehr abhangig. (Statistik Nord, 2010) Eine FFBQ, mit entsprechend ausgebauter Hinterlandan- bindung, sorgt fur starken Durchgangsverkehr und lasst Befurchtungen aufkommen, der Tourismus brache weg. (INTERREG IVA, 2007, S.26ff) Zusatzlich erwarten die regional bedeutenden Hafen in Lubeck und Puttgarden ein Einbrechen der Auftrage. Die Schatzung reicht von -25% im Skandinavienverkehr am Lubecker Hafen bis hin zum Einstellen des kompletten Fahrbetriebs in Puttgarden. (Holdt, 2007) Der Beschaftigungseffekt durch die FFBQ ware demnach negativ. Nur wahrend der Bauphase entstunde ein positiver Beschaf- tigungseffekt, da die Fahrhafen wie gewohnt in Betrieb sind. (Sichelschmidt, 2003, S. 17) Dennoch eroffnet die FFBQ Chancen Wachstum und Beschaftigung zu generieren. Getrie- ben durch den Handlungsdruck, zukunftig im Wettbewerb mit Danemark zu bestehen, und zusatzlich durch die 300 Mio. € Forderung im Rahmen des INTERREG IVA Programms, wird diese Seminararbeit die Frage beantworten, in welchen Bereichen sich Wachstums- und Beschaftigungseffekte durch eine FFBQ maximieren lassen. Dafur notwendig ist zu- nachst die Erstellung eines Profils.

2. PROFIL DER FEHMARNBELT REGION

2.1. Forderung der Fehmarnbeltregion

Durch die FFBQ treten Standortverbesserungen in den Kreisen OH, Plon, Storman, Sege- berg, dem Herzogtum-Lauenburg, der Hansestadt Lubeck (HL) und der Hansestadt Ham­burg (HH) auf. Z.B. sinken Transportkosten nach Danemark. Die groBten Effekte jedoch werden in den Kreisen OH, Plon und der HL erwartet. Grund ist Forderung im Rahmen des Programms INTERREG IVA „Fehmambeltquerung“. 300 Mio. €, davon 208 Mio. € aus dem Europaischen Fond fur regionale Entwicklung (EFRE), stehen bereit. Dies ermoglicht einen groBeren Aktionsradius, weshalb sich diese Arbeit auf die Forderung in Plon, OH und HL konzentriert.

2.2. Geographische Lage und Bevolkerung

Die geographische Lage ist durch ihr Entlangfuhren an der Verkehrsachse A1 zwischen HH und Puttgarden gekennzeichnet. Die Reisezeit zur anderen Seite betragt 1,5 Stunden. Maritim gepragt ist die Region als Touristenziel bekannt. Die Region unterhalt mit dem Handelspartner Skandinavien solide Handelsbeziehungen, weshalb die Verbesserung die- ser sinnvoll ist. (Brocker & Klatt, 2006, sowie Anhang 2) Insgesamt leben 553.530 Ein- wohner in der HL sowie OH und Plon. Bei stagnierender Bevolkerungsentwicklung wuchs die HL in den vergangenen funf Jahren um -0,2%. Bis zum Jahr 2020 sind die Aussichten bestenfalls gleichbleibend: Plon: 0,0%; OH: -0,2%; HL: -0,3%. Wahrend heute ca. 20% 65+ Jahre sind, sind dies 2020 fast 25%. Am starksten ausgepragt ist dieser Trend in OH, wo ca. 28% der Burger 2020 das berufstatige Alter uberschreiten werden. Weniger Er- werbspersonen bedeuten auch eine schwachere kritische Masse und Schwierigkeiten beim Finden von passendem Personal. (Statistik Nord, 2010) Bis auf die urbanen Zentren HL (85 Km Distanz zum Fehmarnbelt) und HH (146 Km Distanz) ist das Gebiet landlich ge­pragt. Die Bevolkerungsdichte liegt in unter dem Bundesdurchschnitt von 235 Personen je km2, Kiel, HL und HH ausgenommen. (destatis, 2010) (CE & P, 2004)

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Details

Seiten
24
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640730506
Dateigröße
834 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v159289
Institution / Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel – Institut für Volkswirtschaftslehre
Note
1,7
Schlagworte
Wachstums- Beschäftigungseffekte Fehmarnbeltquerung Region Fehmarn Hamburg Aktuelle Probleme Regionalpolitik

Autor

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Titel: Wie können die Wachstums- und Beschäftigungseffekte der festen Fehmarnbeltquerung für die Region zwischen Fehmarn und Hamburg maximiert werden?