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Der Überfall Drakes auf Santo Domingo und Cartagena 1586

Als Beispiel einer „English Privateering“ Operation

Hausarbeit (Hauptseminar) 2006 33 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Quellen

3. Privateering
3.1. Organisation und Finanzierung
3.2. Bedeutende, beteiligte Personen und deren Unternehmungen
3.3. Schiffe und Ausrüstung

4. Drakes Expedition als Beispiel einer Privateer Operation
4.1. Lebensdaten Sir Francis Drake
4.2. Der historische Hintergrund
4.3. Die Ereignisse

5. Fazit

6. Quellen und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Während des Krieges zwischen England und Spanien 1585-1604 waren die Operationen der Privateers die dominierende Form des Seekriegs. Unter English Privateering versteht man zur Zeit des Armadakriegs 1585-1603 rein private oder auch halboffizielle Unternehmungen. Diese wurden überwiegend von Händlern und Kapitänen durchgeführt, die ansonsten Handel mit Spanien betrieben. Dieser Seehandel englischer Kaufleute mit Spanien war im Mai 1585 durch die Festsetzung und Beschlagnahmung englischer Schiffe und Waren in spanischen Häfen empfindlich gestört worden1 Oftmals wechselten sich Handelsfahrten mit Kaperfahrten oder Plünderung von Städten ab, oder aber Handel und Plünderung wurde in einer Fahrt kombiniert. Im 16. Jahrhundert waren Handel und Plünderung untrennbar mit- einander verbunden. Für die vormals im Handel mit Spanien eingebunden Handelsfahrer bot die Möglichkeit feindliche Schiffe auf See zu kapern eine willkommene Gelegenheit die Verluste auszugleichen, die durch den unterbrochenen Handel mit Spanien entstanden waren2 Das Spektrum der Überfälle auf See reichte von ungehemmter, krimineller Piraterie bis zur lizenzierten Freibeuterei. An diesem gefährlichen aber lukrativen Geschäft waren nicht nur Freibeuter, Piraten oder Abenteurer, sondern auch angesehene Kaufleute und Adelige betei- ligt. Eine Besonderheit des englischen Seekriegs war dessen patriotischer, protestantischer Charakter3 Die sich nun immer ausgeprägter entwickelnde Seeräuberei wurde im Verlauf des Konfliktes zwischen Spanien und England von politischen und religiösen Gegensätzen geprägt4 Ob nun ein Freibeuter, ein Pirat oder ein, mit einem Kaperbrief ausgestatteter, Privateer spanische Schiffe überfiel, oder spanische Häfen angriff und plünderte, von den Geschädigten wurden diese Aktionen als Seeräuberei bezeichnet. So wurden die Unter- nehmungen der Privateers aus spanischer Sicht stets als Piraterie betrachtet und in Gefangen- schaft geratene Freibeuter entsprechend hart bestraft.5

Die Auseinandersetzungen auf See beschränkten sich räumlich nicht nur auf die Küsten Spaniens und Portugals so wie den Inselgruppen im Atlantik, sondern dehnten sich entlang der Route der spanischen Silberflotten über den Atlantik bis in die Karibik aus. In diesem ausgedehnten Gebiet spielt sich auch die Expedition Drakes von September 1585 bis Juli 1586 ab. Nach der Rückkehr von seiner Weltumsegelung wurde eine erneute Fahrt mit den möglichen Zielen Azoren, Pazifik oder Karibik geplant. Welche Konsequenzen Drakes Reise,

in deren Verlauf er die Städte Santo Domingo und Cartagena überfiel, schließlich haben sollte, wird im Folgenden erläutert.6

In dieser Arbeit werden am Beispiel der Expedition Drakes und unter Berücksichtigung der im folgenden Punkt genannten Quellen Hintergründe, Organisation und System des Privateering dargestellt. Des Weiteren sollen die Auswirkungen der von den Privateers durchgeführten Operationen auf den Konflikt zwischen Spanien und England aufgezeigt werden. Auch hierzu dient zur Unterstützung der Darstellung die Unternehmung Drakes.

2. Die Quellen

Für die Untersuchungen dieser Arbeit werden drei unterschiedliche, zeitgenössische Quellen herangezogen. Aus englischer Sicht wird hier das Logbuch des Schiffs Primrose, welches unter Kapitän Martin Frobisher an Drakes Reise beteiligt war, herangezogen7 Frobisher war Vizeadmiral der Expedition. Es handelt sich hier jedoch nicht um einen Bericht mit täglichen Eintragungen. Die Datierung der einzelnen Eintragungen ist nicht immer zuverlässig. Trotzdem vermittelt das Logbuch aufgrund der teilweise sehr detaillierten Berichte einen ausgesprochen guten Einblick in die Ereignisse der Reise und bietet viele interessante Informationen über die von Drakes Flotte angelaufenen Orte. Leider erhält man nur sehr wenige Hintergrundinformationen über die an der Reise teilnehmenden Kapitäne, Matrosen und Soldaten. Der Name des Autors ist nicht sicher überliefert.8

Um die Ereignisse auch aus spanischer Sicht darzustellen werden zwei Dokumente aus der Sammlung „LA BATALLA DEL MAR OCEÁNO Corpus Documental de las hostilidades entre Espana a Inglaterra (1586-1604)“ verwendet. Es handelt sich hier um zwei Briefe von Bernardino de Mendoza an Philipp II vom 30. März und 9. Juni 1586, jeweils in Paris ausge- stellt9 Mendoza, Angehöriger einer spanischen Adelsfamilie und Mitglied des höchsten spanischen Ritterordens, war von 1584 bis 1590 spanischer Botschafter in Paris. Zuvor bekleidete er von 1578 bis 1584 das gleiche Amt in London.10

Wichtigster inhaltlicher Aspekt der oben genannten Berichte für das Thema dieser Arbeit ist

die Berichtererstattung an den spanischen König Philipp II. über Aktivitäten und mögliche

Pläne am englischen Hof. Mendoza berichtet beispielsweise über Zustand und Stärke der englischen Flotte, oder über Anweisungen der englischen Königin an Drake. Er weist in seinem Brief vom 9. Juni 1586 auf die von ihm gewählte sichere, aber langsame Route zur Versendung seiner Berichte an den spanischen Hof hin. Beide Dokumente liegen im spanischen Originaltext und englischer Übersetzung vor.

3. Privateering

3.1. Organisation und Finanzierung

Die Festsetzung einiger englischer Handelsschiffe in spanischen Häfen im Mai 1585 sorgte bei den im Spanienhandel involvierten englischen Händlern für Aufregung. Dem englischen Schiff Primrose gelang es zu entkommen und die Nachrichten von gefangen genommenen Besatzungen und beschlagnahmten englischen Waren in den Häfen Spaniens zu überbringen. Am 7. Juli 1585 wurden durch die Admiralität den englischen Händlern, die ihre Verluste durch den nun nicht mehr existierenden Handel mit Spanien nachweisen konnten, Kaperbriefe ausgestellt. Die Geltungsdauer dieser Kaperbriefe betrug zunächst sechs Monate11 Die englische Regierung verwickelte sich nicht in kriegerische Handlungen gegen Spanien, sondern überließ dies den privaten Kapitänen und Kaufleuten. Die nun entstandene Krise in den Beziehungen zwischen England und Spanien ging nicht, wie von Königin Elisabeth erhofft, schnell vorüber. „Before long it became obvious to all that the two countries were in fact, if not in law, at war, and that spanish ships and goods were fair game for any who wanted to take a hand in the business of plunder”12

Durch den Raub spanischer Güter auf See sollten die entstandenen Verluste ausgeglichen werden. Ein, wie die folgenden Jahre dann zeigen sollten, für die ehemaligen Handelsfahrer und Händler durchaus lohnendes Geschäft. Hauptantriebskraft für die Kaperfahrten der Privateers war mit Sicherheit der Wille an den Reichtümern der spanischen Besitzungen in der neuen Welt teilzuhaben. Kaperfahrten und Plünderung von Städten im spanischen Einflußbereich boten einen mehr als ausreichenden Ersatz für den unterbrochenen Handel mit Spanien.13

Schon im Sommer desselben Jahres wurden die ersten, von privater Hand organisierten Aktionen gegen spanische Schiffe gestartet. Im Verlauf der folgenden Jahre, bis zum Ende des Krieges zwischen England und Spanien 1603, wurden hunderte solcher privater Expediti-

onen zum plündern spanischer Schiffe durchgeführt. Englischen Kapitänen wurde es gestattet auf ihren Handelsfahrten Prisen zu machen, wenn sich hierzu die Gelegenheit ergab14 Gelegentlich fanden sich größere Verbände von Schiffen zu gemeinsamen Unternehmungen zusammen. Als Beispiel für einen solch großen, aus den unterschiedlichsten Schiffstypen bestehenden, Verband läßt sich hier die Flotte Drakes bei seiner Fahrt in die Karibik nennen. Drakes Flotte bestand aus 24 Schiffen und 8 Pinassen.15

Bohn setzt den Begriff Privateer mit Kaperfahrern gleich. Diese operierten, mit einem Kaperbrief ausgestattet, zu Kriegszeiten im staatlichen Auftrag gegen einen bestimmten Gegner.16 Freibeuter, Kaperfahrer, Abenteurer oder Korsar sind Bezeichnungen, die für die am Privateering beteiligten Personen zutreffend sind. Der Begriff taucht jedoch vor dem 17. Jahrhundert nicht auf. Privateering war also eine völlig neue Bezeichnung für Kapern und Plündern auf See. Der entscheidende Unterschied zwischen reiner Piraterie und Privateering lag jedoch in der Ausstattung der Kapitäne mit Kaperbriefen. Ihre Aktionen gegen feindliche Schiffe waren also von offizieller Seite legalisiert.17 Ein weiterer, wichtiger Aspekt des Privateering ist jedoch die private Initiative. Die eingesetzten Schiffe gehörten Privatpersonen wie Kapitänen oder Kaufleuten. Als Geldgeber und Ausrüster einzelner Schiffe oder auch größerer Verbände traten in den meisten Fällen Privatpersonen auf. Der Hintergrund dieses Systems lag zum einen in der Strategie und Politik der englischen Königin, die keinen Krieg mit Spanien wollte, zum anderen in den maritimen Ambitionen der Engländer in den Jahren vor dem Krieg.18 Ein finanzielles Engagement war stets mit der Hoffnung auf einen angemessenen Gewinn verbunden. In diesem Zusammenhang muß man jedoch zwischen den rein privaten Unternehmungen, die von einzelnen privaten Personen komplett finanziert wurden, und den halboffiziellen Expeditionen, welche nationale Unternehmungen waren und zumindest teilweise von der englischen Krone finanziell mitgetragen wurde unterscheiden. Letztere wurden in ihrer Zielsetzung und Durchführung von den Interessen der Königin beeinflußt, obwohl deren finanzielle Beteiligung zumeist gering ausfiel. So war die englische Königin für die Fahrt Drakes mit der Finanzierung und Ausstattung von lediglich zwei Schiffen beteiligt. Zusätzlich unterstütze sie die Unternehmung mit 10.000 Pfund.19

Neben Königin Elisabeth tauchen bei der Finanzierung der Expedition Drakes auch Privatper-

sonen wie der Earl of Leicester, John Hawkins, mittlerweile Schatzmeister der Flotte, William

Hawkins und Sir Walter Raleigh mit unterschiedlich hohen Beteiligungen auf. Schließlich war Drake selbst mit 7.000 Pfund an der Finanzierung beteiligt.20 Bei späteren, halboffiziellen Expeditionen, bei denen Drake als Admiral der Königin und in deren Auftrag handelte, galt es neben der Aufgabe Beute zu machen auch strategische Ziele zu erfüllen. Auch hier war Königin Elisabeth finanziell an den Unternehmungen beteiligt.21 Aufgrund ihrer angespannten finanziellen Lage, waren zusätzliche Einnahmen aus Kaperfahrten oder Überfällen auf spanische Hafenstädte stets willkommen. Vor allen Dingen fehlte es an ausreichenden Geldmitteln um Flotte und Armee vernünftig auszurüsten und zu unterhalten. Das geringe Budget mußte zwischen den Operationen an Land in den Niederlanden und Irland so wie den Unternehmungen auf See aufgeteilt werden. Die Strategie auf See hatte für England einen defensiven Charakter. Es galt die englischen Küsten und die eigenen Versorgungslinien zu schützen.22 Don Bernadino de Mendoza berichtet in seinem Schreiben vom 30. März an den spanischen König Philipp II über den schlechten Zustand der englischen Flotte. Er weist jedoch ebenso auf die Bemühungen Englands hin, neue Schiffe zu bauen:

Four of the Queen´s ships fully armed were at the mouth of the Thames. The others

were said to be still in course of preparation, but it is asserted that only four of them

were seaworthy, all the rest being old and rotten. Some new vessels were therefore

being built with all speed at a port at the mouth of the Thames in Kent, at Plymouth,

and other places.23

Als Privateer läßt sich also ein ziviler Handelsfahrer ebenso wie ein Freibeuter oder ein Pirat bezeichnen. Die Zielsetzung war die gleiche: Kapern spanischer Schiffe oder Überfälle auf spanische Häfen um den Feind wirtschaftlich zu schaden. Die bereits erwähnte Kombination von Handel und Plünderung machen die englischen Ambitionen auf See deutlich. Es lag im Interesse der englischen Händler sowohl den Überseehandel auszuweiten, als auch Gewinne durch den Raub spanischer Waren auf See zu machen. Beide Zielsetzungen berührten die Interessen Spaniens und führten schließlich zum Konflikt zwischen den beiden Mächten.

Die Kaperfahrten der Privateers wurden nicht nur von englischen Händlern, sondern auch von

Angehörigen des englischen Adels durchgeführt.24 Deren Beteiligung sorgte für eine Auswei-

tung des Operationsgebietes der Privateers über den Atlantik bis in die Karibik. Der Akti- onsraum englischer Freibeuter und Kaperfahrer hatte sich bis in die sechziger Jahre des 16. Jahrhunderts auf den Kanal und dessen Küsten beschrenkt.25 Kriegsschiffe der englischen Flotte beteiligten sich nur sehr selten als stark bewaffnete Unterstützung an den Operationen und Expeditionen der Privateers.

An der Ausrüstung von Schiffen waren normalerweise mehrere Geldgeber beteiligt. Bei kleineren Schiffen waren die meisten Kaperfahrer auch Schiffseigner, bei größeren Schiffen hielten mehrere Personen einen Anteil. Viele Unternehmungen wurden durch Kredite finanziert. Oftmals fanden sich ein große Anzahl Geldgeber mit geringen Beteiligungen zur Finanzierung einer Kaperfahrt zusammen.26

Noch bevor die ersten englischen Schiffe in den Gewässern der neuen Welt auftauchten, waren dort bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts französische Korsaren aktiv.27 Überfälle auf spanische Schiffe waren also nichts Neues. Mit den Operationen englischer Privateers erreichten die räuberischen Übergriffe auf Häfen und Schiffe Spaniens an Zahl und betriebenen Aufwand eine neue Dimension.

Es entwickelte sich dort auf See ein „Krieg mit anderen Mitteln“, die darauf zielten, den politischen Gegner und wirtschaftlichen Konkurrenten merkantil zu schädigen. Das sollte – aus Sicht des Staates – mit dem Einsatz möglichst geringer Kosten geschehen, und deshalb wurde dieser unechte Krieg gewissermaßen privatisiert und kommerzialisiert. 28

Es entstand somit die besondere Situation, daß zwischen zwei Mächten offiziell Frieden herrschen konnte, während gleichzeitig in den überseeischen Gebieten und auf dem Atlantik ein privater Kaperkrieg von deren Untertanen ausgetragen wurde.29

Für die englische Krone war es ausgesprochen problematisch die privaten Unternehmungen zu kontrollieren. Es konnte englischen Privatpersonen eigentlich nicht gestattet werden kriegerische Aktionen gegen Schiffe oder Häfen einer anderen souveränen Macht zu unternehmen.30 Die Legalisierung des Privateering durch die Ausstellung von Kaperbriefen half da wenig. Mit dem Erhalt eines Kaperbriefes hatten sich alle Beteiligten einer Kaperfahrt bestimmten Regeln zu unterwerfen. Es war den Kapitänen verboten neutrale Schiffe anzugrei-

fen. Die Operationen sollten vor der portugiesischen oder spanischen Küste durchgeführt wer-

den. Also dort, wo man die meisten feindlichen Handelsschiffe erwarten konnte. Die erbeutete

Ware mußte zunächst in einen englischen Hafen gebracht und dort vor dem Verkauf durch einen lokalen Vertreter der Admiralität bestandsmäßig erfasst werden. Innerhalb von sechs Wochen sollten Inventar und Wert der Prise an die Admiralität in London gemeldet werden. Ein Zehntel des Warenwertes sollte der Admiralität zustehen. Bei Nichteinhaltung dieser Regelungen drohte den Kapitänen eine hohe Geldstrafe.31

Die englische Krone profitierte nur im geringen Maße am Privateering. Es gelang der Regierung nicht die Operationen der Privatees, sowie die Verteilung der Gewinne effektiv zu kontrollieren. Schwierigkeiten bereitete auch der Versuch durch die Vergabe von Kaperbrie-fen Steuern einzutreiben, da alle am Geschäft Beteiligten, um den größtmöglichen Profit zu erzielen, das System zu umgehen versuchten.

(…); and even the financial gains of the Crown from privateering, either directly or

through the admiralty, were slight in comparison with those of its private subjects.

In fact the working of the machinery for the regulation of privateering provides a

striking example of late Elizabethan administration at its worst-feeble and corrupt.32

Die wichtigsten Häfen, von denen aus die Unternehmungen der Privateers gestartet wurden waren London, diverse Häfen an der Küste Devons und Cornwalls, sowie Bristol. In Häfen wie Weymouth oder Southampton wurden Schiffe für Kaperfahrten ausgerüstet und erbeutete Güter umgeschlagen und zum Verkauf angeboten.33

Privateering läßt sich als ein sehr komplexes System eines teilweise legalisierten Seeraubs bezeichnen. Basierend auf privater Initiative zielten die Unternehmungen gegen spanische Schiffe auf die Schwächung der wirtschaftlichen Stärke Spaniens ab. Unterstützung fanden Privateers auf Seiten der Geldgeber und Ausrüster bei Privatpersonen, der englischen Regierung und der englischen Krone. Der Versuch durch Ausstellung von Kaperbriefen die Aktionen der Privateers zu kontrollieren scheiterte.

Der englische Seekrieg war, bei gelegentlicher Unterstützung durch königliche Kriegsschiffe, auf die Taktik von Kaperfahrten und Plünderungen durch private Schiffe ausgerichtet.34 Es hatte sich im Lauf der Jahre eine neue gesellschaftliche Klasse von professionellen und halbprofessionellen Freibeutern entwickelt, die mit Unterstützung englischer Adeliger und Händler ihre erbeuteten Waren verkaufen konnten.35

[...]


1 Andrews, Kenneth. R., Elizabethan Privateering, English Privateering during the Spanish War 1585-1603, London, 1964, S. 3.

2 ebd. S. 4.

3 ebd. S. 15.

4 Bohn, Robert, Die Piraten, München, 2003, S. 13.

5 ebd. S. 15.

6 Kelsey. Harry, Sir Francis Drake The Queen´s Pirate, London, 1998, S. 240.

7 Sir Francis Drakes West Indian Voyage 1585-86, ed. v. Mary Frear Keeler, The Hakluyt Society, London, 1981, Dokument 10: The Discourse and Discription of the Voyage of Sir Frawncis Drake & Master Frobisher, set forward 14 Daie of September 1585 (British Library Royal MS. 7 C.xvi, fols. 166-173)

8 ebd. S. 5.

9 La Batalla Del Mar Oceáno, Corpus Documental de las hostilidades entre Espana e Inglaterra (1568-1604), Volumen II, ed. v. Jorge Calvar Gross u.a., Ministero De Defensa – Armada Espanola Institutio De Historia Y Cultura Naval, Madrid, 1989, Dokument 567.

10 dutchrevolt.leidenuniv.nl/nederlands/geschiedschrijvers 1500-1800 – Bernadino de Mendoza. 03.10.2006.

11 Andrews, Elizabethan Privateering, S. 3.

12 ebd. S. 3.

13 Bohn, Die Piraten,, S. 14.

14 Andrews, Elizabethan Privateering, S. 4.

15 Kelsey, Harry, Sir Francis Drake The Queen´s Pirate, London, 1998, S. 243.

16 Bohn, Die Piraten, S. 15.

17 Andrews, Elizabethan Privateering, S. 5.

18 ebd. S. 6.

19 ebd. S. 5.

20 Kelsey, Sir Francis Drake The Queen´s Pirate, S. 240.

21 Andrews, Elizabethan Privateering, S. 5.

22 ebd. S.10.

23 La Batalla Del Mar Oceáno, Corpus Documental de las hostilidades entr Espana e Inglaterra (1568-1604), Volumen II, ed. v. Jorge Calvar Gross u.a., Ministero De Defensa – Armada Espanola Institutio De Historia Y Cultura Naval, Madrid, 1989, Dokument 567: Estavan quatro naos de la Reyna armadas a la boca de Tems, y de las demás, aunque se yvan aprestando sólo quatro dellas, dezián ser para poder navegar, y las otras no por estar muy viejas y comidas. Asimismo, se fabricavan algunas naos a gran prisa an Suolag, puerto a la entrada de Tems en la provincia de Quent; en Plemua y otros (...).

24 Andrews, Elizabethan Privateering, S.11.

25 Andrews, Elizabethan Privateering, 16.

26 ebd. S. 46.

27 Bohn, Die Piraten, S. 26.

28 ebd. S. 16.

29 ebd. S. 15.

30 Andrews, Elizabethan Privateering, S. 22.

31 Andrews, Elizabethan Privateering, S. 24.

32 ebd. S. 22.

33 ebd. S. 16.

34 ders. Drake´s Voyages, A Re-Assesment of their place in Elizabethan Maritime Expansion, London, 1967, S. 2.

35 ebd. S. 15.

Details

Seiten
33
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783640724710
ISBN (Buch)
9783640725045
Dateigröße
576 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v159063
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Historisches Seminar
Note
2,7
Schlagworte
Privateers Francis Drake Armadakrieg Spanien Freibeuter Piraten Karibik

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