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Nationale Unterschiede in der Bearbeitung von Lebensmittelskandalen

Vergleich Deutschland / Rumänien / USA

Seminararbeit 2010 54 Seiten

Politik - Sonstige Themen

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

TABELLENVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

ANHANGSVERZEICHNIS

1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Ziel und Vorgehensweise

2 Gentechnik und Lebensmittelskandale
2.1 Der Fall Starlink, eine kostenspielige Krise um GV-Mais
2.2 Dimensionen der Konfliktentstehung bei gentechnisch veränderten Lebensmitteln
2.3 Geschichte der Gentechnik in der Ernährung
2.4 Vorteile der gentechnisch veränderten Nahrungsmittel
2.5 Kritik an dem Einsatz der Gentechnik in die Lebensmittelindustrie
2.6 Das Problem der Informationsvielfalt

3 Vertrauen und Identifikation des Essbaren
3.1 Ernährung im Spannfeld von Kultur und Natur
3.2 Vertrauen als gesellschaftliches Verhältnis
3.3 Das Dreieck des Vertrauens im Bezug auf die Ernährung

4 Empirische Untersuchung
4.1 Studiendesign
4.2 Auswahl der Länder
4.2.1 Politische und kulturelle Gegebenheiten
4.3 Liste der Ansprechpartner
4.4 Interviewleitfaden
4.4.1 Projektvorstellung
4.4.2 Angaben zum Interviewpartner
4.4.3 Befragung
4.5 Ergebnisse der explorativen Umfrage
4.5.1 Deutschland
4.5.2 Rumänien
4.5.3 USA

5 Ergebnisse und Schlussbetrachtung

LITERATURVERZEICHNIS

I. ANHANG

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Ä gentechnisch verunreinigt. Advanta verkaufte den kontaminierten Raps in Europa und redete das Ausmaßdes Skandals schön. Im Gegensatz zu anderen europäischen Nachbarn sahen deutsche Behörden keinen +DQGOXQJVEHGDUI ³ 1

01.05.2000, Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion

http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/artikel/internationaler_genraps_skandal/

Im Zeitalter der Globalisierung und Massenproduktion, der Menschenrechte und der zunehmenden Teilnahme der Frauen am Arbeitsleben, beobachten wir eine starke Veränderung der Ernährungsgewohnheiten weltweit.

Verändert haben sich die Lebensmittel an sich, die Art und Weise wie sie gewonnen und Verarbeitet werde, die Art und Weise, in der sie verzehrt werden. Immer mehr Akteure sind im Ernährungsprozess involviert. Der Bauer um die Ecke ackert das Feld, das Saatgut wird aber in der Regel auf dem Weltmarkt gekauft. Die Ernte wird oft von der Lebensmittelindustrie übernommen, die sie in verschiedenen Prozessstufen verarbeitet und schließlich jeweils landesspezifisch verpackt und kennzeichnet. Die unterschiedlich verpackten Lebensmittel werden dann an Kaufläden geliefert, die diese als Ware an den Konsumenten bringen. Der Konsument kann Lebensmittel selbst einkaufen und verarbeiten. In den Industrieländern hat sich aber auch die Gewohnheit durchgesetzt, öfters am Tag außer Haus, sei es in der Firmenkantine, in einem Imbiss Lokal oder im Restaurant zu essen. Die verschiedenen Schritte können lokal oder international stattfinden und man muss hinter dem langen Prozess der modernen Ernährung die damit verbundene Logistik wahrnehmen. Die Lebensmittel werden weltweit transportiert, umverpackt und gelagert, und die Industrie hat enorme Innovationen benötigt, um die Sicherheit der Lebensmittel über die langen Wege und Zeiträume zu gewährleisten.

Mit der Entfernung der Nahrungsproduktion vom eigenen Haushalt kam die Notwendigkeit der Regulierung, womit der Staat als vertrauensbildender Akteur in der Kette der Ernährung aktiv wurde. Im Regulierungsprozess beobachtet Nationale Unterschiede in der Bearbeitung von Lebensmittelskandalen man immer wieder neue Impulse, die von Lebensmittelkrisen und Lebensmittelskandalen ausgegangen sind.

Als neuer Akteur, der vor allem im 20. Jahrhundert das Vertrauen der Konsumenten weltweit mehrheitlich gewann, gelten die Wissenschaft und Experten, so wie Verbraucherschutzorganisationen, die als agile Instanz eine aufklärende und vor allem überwachende Rolle übernommen hat.

Die Beziehungen zwischen Konsumenten, Marktakteuren und Regulierungsinstanzen sind, bezogen auf Menschengruppen, unterschiedlich ausgeprägt. Man beobachtet die Unterschiede im Kaufverhalten, Essgewohnheiten, in öffentlichen Debatten und vor allem in der Entstehung und Reaktion auf Lebensmittelskandalen. Die Analyse und Forschung dieser Beziehungen hebt vor allem hervor, dass Vertrauensbildung eine soziale und kulturelle Angelegenheit ist.

Die Reaktion verschiedener Nationen auf Lebensmittelskandalen gibt einen Einblick über die Einflussfaktoren und kulturellen Prägungen in der Vertrauensbildung zwischen den beteiligten Akteuren. Mit dieser Seminararbeit analysiere ich, wie diese speziell im Bezug auf die gentechnisch veränderten Lebensmittel in Deutschland, Rumänien und den USA ausfallen.

1.1 Ausgangslage

Im Spannfeld zwischen Natur und Kultur, erweist die Ernährung einen deutlichen Doppelcharakter, der in der Literatur nach verschiedenen Ansätzen untersucht und beleuchtet wird. Mit der Entstehung der Überflussgesellschaft und der rasant zunehmenden Industrialisierung und Globalisierung beobachten die Forscher eine ebenso zunehmende Macht des Misstrauens im Bezug auf die die Nahrungsqualität und ±sicherheit, so wie im Bezug auf ihre eigene Möglichkeit, diese Eigenschaften des Essbaren selbst identifizieren zu können.

Trotz extremer Regulierung der Lebensmittelproduktion, -haltung und ± kommerzialisierung, wächst die Anzahl der unabhängigen Verbraucherschutzorganisationen so wie der Bedarf nach vertrauensbildende Gegenbewegungen wie Bio- und Local-Food.

Als Ausdruck der Verunsicherung der Konsumenten gelten die Lebensmittelskandale und -krisen, die in den letzten Jahrzehnten immer wieder verzeichnet wurden, oft mit internationalem Ausmaß.

Nationale Unterschiede in der Bearbeitung von Lebensmittelskandalen

In diesem Zusammenhang werden die Mechanismen der individuellen und kollektiven Vertrauensbildung untersucht. Denn Menschengruppen reagieren unterschiedlich auf die Meldungen der involvierten Konzerne, der Verbraucherschutzorganisationen, der Wissenschaft oder Regierungen. Ein dankbares Untersuchungsobjekt erwies sich dabei das Thema Gen-Food. Denn während die Industrie in der Gentechnik ein Milliardengeschäft wittert, fürchten Umweltschützer unabsehbare Gefahren für Mensch und Natur. Wissenschaftler sind indessen unterschiedlicher Ansicht, was zu einer noch grösseren Verunsicherung der Konsumenten führt.

Eine hochkomplexe Angelegenheit, in deren Kontext sich die Analyse der unterschiedlichen Mechanismen der Vertrauensbildung auf Nationalebene als sehr anspruchsvoll erwies.

Basiert Vertrauensbildung mehr auf langfristige, kulturelle Prägungen der Gesellschaft, oder lassen sich Menschen mehr von der zeitnahen Leistungsstärke der Institutionen beeinflussen?

Um diese Frage zu beantworten nutze ich das Dreieckanalyseverfahren von Kjaernes und Harvey und führe eine eigens konzipierte explorative Umfrage in Deutschland, USA und Rumänien durch.

Das Bilden einer klaren Bewusstheit über den Stand der Wissenschaft und Technik, über die Gefahren und den dafür in Kauf genommenen Nutzen erscheint mir nach der Untersuchung eine große Dringlichkeit zu haben. Denn bereits im Jahr 2000 Jahren schrieb Die Welt:

die zur Verbreitung von genveränderten Lebensmitteln [in Deutschland]. Das Ergebnis: In 31 von 82 Lebensmitteln - Chips, Gebäck und Fertiggerichte - fanden sich fremde Gene, meist aber nur in geringer Menge. Ein Hinweis auf der Packung fehlte jedoch. Meistens handelte es sich um genmanipulierte Maisoder Sojaanteile. Das Resümee der Verbraucherschützer: Die Gentechnik hat VLFK OlQJVW LQ GHQ 6XSHUPDUNW HLQJHVFKOLFKHQ ³

Welt Online, 21.10.20002

Nationale Unterschiede in der Bearbeitung von Lebensmittelskandalen

1.2 Ziel und Vorgehensweise

Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist, nationale Unterschiede in der Bearbeitung von Lebensmittelskandalen zu untersuchen, um mögliche Ursachen und wiederkehrende Strukturen zu erkennen.

Die dargestellten Verfahren, Zusammenhänge und Erkenntnisse basieren auf Literaturrecherche, eigene Beobachtungen und auf eine explorative Studie mit insgesamt 18 Interviews durchgeführt mit jeweils 6 Ansprechpartnern aus den USA, Deutschland und Rumänien.

Kapitel 2 stellt die Situation auf dem Gebiet der Gentechnologie vor und präsentiert ein plakatives Skandalbeispiel, so wie die historische Entwicklung und die Interessenverteilung in der Biotechnologie.

Kapitel 3 führt die Diskussion um die grundlegenden Modelle der Ernährung im Spannfeld zwischen Natur und Kultur. Dabei werden insbesondere Thesen analysiert, die das Thema Vertrauen, Vertrauensbildung und die Identifikation des Essbaren zu erklären versuchen.

Im 4. Kapitel werden die Gestaltung und die Ergebnisse der empirischen Studie dargestellt, während Kapitel 5 die Ergebnisse in einer Schlussbetrachtung zusammenfasst.

2 Gentechnik und Lebensmittelskandale

2.1 Der Fall Starlink, eine kostenspielige Krise um GV-Mais

Die Skandale um GV-Pflanzen beginnen mit Pressemeldungen wie diese:

Ä ,P +HUEVW ULHI GHU 86-Lebensmittelkonzern Kraft Foods alle Produkte der Marke Taco Bell aus den Supermärkten zurück. Der Grund: In Maisfladen waren Spuren einer gentechnisch veränderten Maissorte nachgewiesen worden, die nicht als Lebensmittel zugelassen war. Die Zulassung war versagt worden, weil der Mais unter Verdacht

http://www.transgen.de/aktuell/archiv/35.doku.html

In der Tat entwickelte sich der Fall Starlink, der nach Aussage von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kein gesundheitliches Risiko darstellte, zu einer weltweiten und kostenspieligen Krise. Dabei ging es um die ³ für die es keine Zulassung gegeben hatte. Hinzu kommt, dass diese GV- Maissorte nicht abschließend risikobewertet war. Trotzdem stellt Starlink nach wie vor ± nach Aussage von Wissenschaftlern ± wahrscheinlich keine große Gefahr dar. Die produzierende Firma war weltweit gezwungen, alle Produkte, in denen Starlink vermutet wurde, zurückzurufen. Diese Rückrufaktion hat nach Schätzungen des Bundesinstitut für Risikobewertung eine Milliarde Euro gekostet. Die Grundlage dieser Rückrufaktion war keine gesundheitliche Gefährdung, sondern der Umstand, dass Starlink nicht in diese Produkte hätte gelangen dürfen und die Verbraucherinnen und Verbraucher dies auch erwarteten. Jeder Versuch, mit den riesigen Kosten der Rückrufaktion zu argumentieren und so den Rückruf nicht durchzuführen, hätte die Gefahr einer Krise im Verbrauchervertrauen hervorgerufen.

Folgende Presseausschnitte beleuchten das internationale Ausmaß der Krise:

Ä 6WDU/LQN-Mais: Zulassung zurückgegeben

(18.01.) Das deutsch-französische Agrounternehmen Aventis hat die US- amerikanische Umweltbehörde EPA ersucht, die Zulassung für den

insektenresistenten StarLink-Mais aufzuheben. Dieser war 1998 nur zur Verwendung als Futtermittel zugelassen worden. Im Herbst 2000 war StarLink Mais in vielen Lebensmittelprodukten und sogar in einer weiteren Maissorte nachgewiesen worden. Viele Länder, darunter Japan, haben ein sofortiges Einführverbot erlassen. Amerikanische Bauer haben mit Schadenersatzklagen reagiert. Damals hatte Aventis sich bemüht, von den US-Behörden eine

http://www.transgen.de/aktuell/archiv/525.doku.html

Ä Gen-Mais löst Lebensmittel-Skandal in den USA aus

( 21.10.00) Der Skandal mit gen-verändertem Mais, der in in den USA in die

menschliche Nahrungsmittelkette gelangt ist, weitet sich immer weiter aus. Zehntausende von Tonnen sollen in Corn Flakes, Taco Chips, Müsli und anderen Mais-Produkten verarbeitet worden sein; der Mais war von den US-> « @ Aventis hatte kurz nach Bekanntwerdung der falschen Auslieferung den Verkauf von Maissaat dieses und des kommenden Jahres gestoppt. Zugleich stimmte der Bio-Konzern zu, die Regierung für die Zurücknahme der geschädigten Ernte ]

Die Welt Online, http://www.welt.de/print-welt/article539772/

2.2 Dimensionen der Konfliktentstehung bei gentechnisch veränderten Lebensmitteln

Probleme der gentechnisch veränderten Pflanzen und der daraus resultierenden Lebensmittel gehen in der Presse oft unter. Zu stark wird das Interesse der Leser auf vermeintlich gefährlichere Themen wie BSE, Gammelfleisch, Vogel- und Schweinegrippe gelenkt.

Dabei gibt es immer wieder Probleme und Skandale zu verschiedenen GVPflanzen. Die meisten davon haben internationale Auswirkungen von Südamerika und USA über Europa bis hin nach Japan.

Typische Reaktionen auf Skandale der gentechnisch veränderten Lebensmittel sind der Erlass neuer Gesetze, Einführverbote bzw. Zulassungen, Schadenersatzklagen von Bauern und sonstigen Betroffenen, politische Stellungnahmen, Protestaktionen der Bürger und Aktivisten, strengere Kontrollen, Aufbau neuer Behörden (wie z.B. in Deutschland das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR) und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL), strengere Kontrolle und Überwachung der Gentechnik, verstärkte Investitionen in die spezifische Forschung usw. Zudem werden wichtige internationale Verhandlungen geführt und internationale Regulierungen wie Codex Alimentarus (2002) oder das Catargena- io-Safety- Protokoll (2000) verabschiedet.

Daran erkennt man die vielen Dimensionen der Betroffenheit und des Regulierungsbedarfs:

- Regulierung des kommerziellen Anbaus
- Regulierung des Versuchsanbaus
- Kennzeichnung der GV-Produkte
- Kontrollmethoden, -durchführbarkeit und -strenge
- Neutralität der Forschungsergebnisse
- Handelsfreiheit versus Verbraucherschutz
- Gentechnik: Risiken versus Hungersnotlösung
- Marktkampf der großen Konzerne
- Bauer gegen Patentierung von Saatgut und Abhängigkeit von Konzernen
- Zulassung von GV-Pflanzen als Futter
- Zulassung von GV-Pflanzen als Nahrungsmittel
- Zugelassene Toleranzwerte

Das unten stehende Bild stellt die aktuelle Interessenssituation strukturiert dar: Nationale Unterschiede in der Bearbeitung von Lebensmittelskandalen Selbsterstellte Abbildung: Akteure und Interessenslage

2.3 Geschichte der Gentechnik in der Ernährung

1953 veröffentlichten Crick und Watson ihr Modell der Doppelhelix. Die Theorie erklärte Aufbau und Organisation des Erbgutes auf neue und relativ einfache Weise 3 und bot die Grundlage für die Gentechnik-Experimente der letzten 50 Jahre. Nach einer fast uneingeschränkten Euphorie der Forschung und Wirtschaft, verbreitete die Asilomar Conference 19753, die Marktregulierung bis zum Sicherheitsbeweis 4 forderte, zum ersten Mal Warnung und Skepsis. Diese basiert auf die Erkenntnis, dass die Regulierung des Genoms wesentlich komplexer ist als bisher angenommen, und dass gentechnische Experimente mit unkalkulierbaren Risiken und Nebenwirkungen einhergehen können.4 Vor allem wird inzwischen davor gewarnt, dass Schädigungen und gefährliche Veränderungen erst nach Jahren der Freisetzung von Genveränderten Organismen (GVO) feststellbar sein werden, wenn eine Umkehrung nicht mehr möglich ist.

Aus diesem Grund wird die Gentechnologie als sehr junge Wissenschaft in vielen Ländern, speziell in Deutschland, als Risikotechnologie eingestuft. Umweltaktivisten sehen das als Ihre Verantwortung, der spezifischen Wirtschaft rein kommerzielle Absichten zu unterstellen und die Entwicklungen in dem Bereich möglichst nah zu verfolgen.

Abbildung: Verbraucher und Umweltschützer haben große Bedenken gegenüber genetisch veränderten Lebensmitteln (Quelle: www.deutsche-welle.de)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Christoph Meinhold schrieb am 30.06.2005 im Internetportal

http://www.waswiressen.de/ Ä(V JLEW bis jetzt keine Lebensmittel in deutschen oder europäischen Supermärkten, die direkt gentechnisch verändert sind. Es gibt jedoch viele Produkte, bei denen die Gentechnik indirekt 5

2.4 Vorteile der gentechnisch veränderten Nahrungsmittel

Die Nutzen der gentechnisch veränderten Nahrungsmittel werden in First und Second Generation Vorteile für die Landwirte wie Ertrag und Resistenz der Pflanze erweisen, sollen die ÄSecond Generation GVO³ Vorteile für den Verbraucher, hauptsächlich im Bereich der Geschmacksverbesserung oder Geschmackshaltbarkeit und bezüglich der enthaltenen Nährwerte bringen.

Die Anwendungsmöglichkeiten der Gentechnologie in der Lebensmittelherstellung können vielfältig erfolgen, wie z.B. durch die Gewinnung von Enzymen und Zusatzstoffen, bei der Herstellung von Lebensmitteln, bei der Züchtung transgener Pflanzen,bei der Züchtung transgener Tiere, oder zur Kontrolle der Hygiene und Qualität von Lebensmitteln.

Zudem ist eine verbesserte Haltbarkeit und Lagerfähigkeit der Lebensmittel durch Gentechnik zu erreichen.

Weitere Chancen der Gentechnik werden in der Entlastung der Umwelt gesehen, durch die Verringerung des Energie-und Wasserverbrauchs, bzw. durch die Verringerung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln.

[...]


1 www.greenpeace.de, Zugriff am 15.02.2010

2 http://www.welt.de/print- welt/article539772/Gen_Mais_loest_Lebensmittel_Skandal_in_den_USA_aus.html, Zugriff am 20.06.2010

3 Berg et. All (2006); S. 1-5

4 Then (2003), S. 12

5 Meinhold, http://www.waswiressen.de/, Zugriff am 10.04.2010

Details

Seiten
54
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640720392
ISBN (Buch)
9783640720798
Dateigröße
1.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v158971
Institution / Hochschule
Technische Universität München – Wirtschaftswissenschaften
Note
Schlagworte
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