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Implementierung eines propriozeptiven Kurses mit verletzungsprophylaktischer Ausrichtung für Frauen und Männer im Alter von 60 bis 70 Jahren im ARS VITALIS

Diplomarbeit 2005 61 Seiten

Ratgeber - Sport, Fitness

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung und Problemstellung

II. Zielsetzung der Thematik

III. Gegenwärtiger Kenntnisstand
1. Auffassungen zu sportlicher Aktivität im höheren Alter
2. Propriozeptionstraining mit Senioren
2.1 Abnahme der koordinativen und propriozeptiven Fähigkeiten im Alter und deren Beeinflussung durch körperliche Aktivität
2.2 Sturzpräventive Bedeutung des propriozeptiven Trainings
2.3 Die Methodik des Propriozeptions-/ Koordinationstrainings mit Senioren
2.4 Bestehende Konzepte zur Sturzprävention: „Be Balanced“
3. Zusammenfassung des gegenwärtigen Kenntnisstands und Ableitung von Hypothesen

IV. Methodik der Erarbeitung
1. Ist-Analyse
1.1 Philosophie des ARS VITALIS
1.2 Entwicklung des Durchschnittsalters der Mitglieder des ARS VITALIS
1.3 Mitarbeiterbefragung zum propriozeptiven Training
1.3.1 Aufbau des Fragebogen
1.3.2 Interpretation der Umfrageresultate
1.4 Voraussetzungen zur Durchführung
2. Planung
2.1 Einplanung in das bestehende Angebot
2.2 Planung des wirtschaftlichen Erfolges: Kalkulation der notwendigen Auslastung
2.3 Planung des Trainingserfolgs
3. Vorbereitung
3.1 Vermarktung von ”Balance Gym” nach dem Vier-P-Modell
3.2 Ablauforganisation von ”Balance Gym”
4. Durchführung
4.1 Diagnose
4.2 Stundenverlaufsplanung
4.3 Durchführung von ”Balance Gym” am Beispiel einer Kurseinheit

V. Darstellung der Ergebnisse
1. Objektive Evaluation des Trainingserfolges mittels Re-Tests
2. Subjektive Evaluation des Trainingserfolges mittels Teilnehmerbefragungen
2.1 Aufrechterhaltung des spezifischen Gesundheitsverhaltens
2.2 Alltagsrelevante Gesundheitswirkung
3. Evaluation des wirtschaftlichen Erfolges von ”Balance Gym” mittels Deckungsbeitragsrechnung

VI. Diskussion der Ergebnisse
1. Vergleich der Ergebnisse mit den Hypothesen
2. Vergleich der Ergebnisse mit dem gegenwärtigen Kenntnisstand
3. Kritische Reflektion über die gewonnenen Ergebnisse
3.1 Kritische Betrachtung der Gleichgewichts-Tests als Mittel der objektiven Beurteilung des Trainingserfolges von „Balance Gym“
3.2 Kritische Betrachtung der Fragebögen als Mittel der Erfolgsbeurteilung von „Balance Gym“
3.3 Kritische Betrachtung der wirtschaftlichen Erfolgsbeurteilung

VII. Schlussfolgerung

VIII. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

I. Einleitung und Problemstellung

Bereits seit vielen Jahren zeichnet sich in Deutschland ein demographischer Wandel mit einem zunehmenden Anteil der älteren Bevölkerung ab.

Unter Betrachtung der für die Bevölkerungsentwicklung prägenden Faktoren Sterbefälle, Geburten und Wanderungen in der Vergangenheit, hat das statistische Bundesamt die bisherige Entwicklung fortgeschrieben. So wurden unter festgelegten Bedingungen Vermutungen für die nächsten 50 Jahre angestellt. Zum einen wird sich danach die Erhöhung der durchschnittlichen Lebenserwartung um etwa weitere vier Jahre fortsetzen. Zum anderen wird die gegenwärtig niedrige Geburtenhäufigkeit auf Dauer anhalten und zu einer Abnahme sowie einer immer älter werdenden Bevölkerung führen. Weiterhin wird von einer Abnahme des jährlichen positiven Zuwanderungssaldo auf 100.000-200.000 Menschen pro Jahr ausgegangen.[1]

Während sich der Anteil der 60- oder über 60-Jährigen im Jahr 1900 noch auf ca. 5% der Bevölkerung belief, waren es 1975 bereits ca. 19%[2]. Im Jahr 2003 stieg dieser Anteil auf ca. 24% an. Prognosen zu Folge werden im Jahr 2030 ca. 37 % der Bevölkerung 60 Jahre oder älter sein.[3] Gleichzeitig verringert sich der Anteil der 20- bis 59-jährigen von 58,1% im Jahr 2003 auf 50% im Jahr 2030.[4]

Eine prognostizierte Bevölkerungszahl von 65,00 bis 70,00 Millionen Bundesbürgern im Jahr 2050 würde einen Bevölkerungsrückgang von 11,9 bis 16,9 Millionen Einwohnern in Deutschland im Vergleich zum Jahr 2001 bedeuten.

Geht man von dem momentan durchschnittlichen 6%igem Bevölkerungsanteil der Fitnessclubmitglieder in Deutschland aus, so würde es auch zu einem merklichen Rückgang der Mitgliederzahlen und der potentiellen Kunden kommen. Denn von etwa fünf Millionen Mitgliedern würden im Jahr 2050 weniger als vier Millionen Mitglieder ”übrig bleiben”.[5]

Da der Anteil der Älteren an der Bevölkerung jedoch stetig zunehmen wird, ist es von großer Wichtigkeit für Fitnessclubs, die Erschließung der älteren Zielgruppe vorzunehmen bzw. seniorenspezifische Angebote zu integrieren. Denn angesichts der demographischen Ent-wicklung bietet diese Zielgruppe ein steigendes Kundenpotential in den Dienstleistungs-bereichen Fitness und Gesundheit, nicht zuletzt da in Folge der Kürzungen im Gesundheits-system insbesondere ältere Menschen die Eigeninitiative für eine Prävention von beispielsweise Erkrankungen des Bewegungsapparates übernehmen müssen. So ließe sich die veränderte Alterstruktur für die Entwicklung der Fitnessbranche und der Clubs nutzen.

Jedoch gibt es noch zu wenig Angebote der Unternehmen, die auf Senioren ausgerichtet sind,[6] obwohl der Altersdurchschnitt in fast allen Fitnessclubs wie im ARS VITALIS tendenziell steigt. Eine Folge ist, dass zahlreiche potenzielle ältere Mitglieder nicht speziell akquiriert werden. Auch das ARS VITALIS legte bisher keinen Schwerpunkt auf eine Marketingstrategie in dieser Form, da die Clubphilosophie ein ganzheitliches Angebot für Menschen jeden Alters beinhaltet.

Neben dem in zunehmendem Maße aufkommenden allgemeinen Bewusstsein über die gesundheitsförderliche Bedeutung eines Kraft,- Ausdauer- und Beweglichkeitstrainings, wird eine weitere sportmotorische Fähigkeit häufig vernachlässigt: die Koordination. So wird im ARS VITALIS trainingspraktisch der Kraft und der Ausdauer mehr Bedeutung beigemessen, die zweifellos ihre Berechtigung haben. Jedoch hat dies zur Folge, dass die Mitglieder weder um die Bedeutung und Vorteile eines koordinativen Trainings wissen, noch überhaupt sich über dessen Existenz bewusst sind. Es gibt beispielsweise Chi Toning und Step-Kurse im Angebot des Gruppentrainings. Diese stellen jedoch koordinativ zu hohe Anforderungen für viele Senioren dar bzw. rufen solche Befürchtungen bei ihnen hervor. Vor allem ein propriozeptives Training trägt wesentlich zu einer effektiven Verletzungsprophylaxe bei Älteren bei.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die gegenwärtige und prognostizierte demo-graphische Entwicklung eine stärkere Berücksichtigung der älteren Zielgruppe im Fitnessclub zur Folge haben muss.

Die Diplomarbeit wird sich beispielhaft mit einem präventiven Angebot für Senioren befassen, indem sie die Einführung eines propriozeptiven Trainings im ARS VITALIS trainingswissenschaftlich und betriebswirtschaftlich untersuchen wird.

II. Zielsetzung der Thematik

Aus der oben dargestellten Problemstellung und der aktuellen Ausgangssituation im ARS VITALIS ergibt sich die Aufgabenstellung, ein präventives Angebot für Senioren, welches ein propriozeptives Training beinhaltet, im ARS VITALIS zu implementieren.

Nach einer genaue Bedarfsanalyse (vgl. Kap. IV.1) soll es in Form eines Gruppentrainings mit 60-70-jährigen Frauen und Männern durchgeführt werden. Dafür ist vorerst eine Dauer von 12 Wochen vorgesehen. Diese Form des Trainings soll zu mehr Kommunikation und Erlebnis-gefühlen führen, die bei älteren Menschen wichtige Komponenten sind. Der Kurs erhält den Namen ”Balance Gym”, ohne die aktiven und teilweise sicher jung gebliebenen Teilnehmer in die Gruppe Senioren zu kategorisieren.

”Balance Gym” hat in erster Linie die Aufgabe, bei den Teilnehmern eine Verbesserung der propriozeptiven Fähigkeiten der unteren Extremitäten, d.h. der Reaktionsfähigkeit, der situativen Anpassungsfähigkeit und insbesondere der Gleichgewichtsfähigkeit, innerhalb der 12 Wochen zu erzielen. Das Ausmaß soll in einer Steigerung in einem Propriozeptionstest um mindestens zwei Übungen bei den Teilnehmern liegen (siehe Kap.IV.4.1). Dadurch soll zugleich eine gesteigerte Stand- und Bewegungssicherheit im Alltag bewirkt werden, die eine Verletzungsgefahr durch Stürze reduzieren soll.

Neben dieser Gesundheitswirkung zielt ”Balance Gym” außerdem auf eine Aufrechterhaltung dieses spezifischen Gesundheitsverhaltens bei den Teilnehmern ab. Durch die Vermittlung einer Handlungskompetenz für den Alltag bzw. einem sicheren Umgang mit den Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL= Activities of daily life) soll die Eigenverantwortung für die Gesundheit bei den Teilnehmern gestärkt werden. So sollen sie im Anschluss an die 12 Wochen davon überzeugt sein, ein propriozeptives Training in ihr bisheriges Programm zu integrieren.

Ein weiteres wichtiges Ziel der Implementierung von ”Balance Gym” ist dessen wirtschaftlicher Erfolg, den er für das Unternehmen ARS VITALIS erbringen soll. So soll eine Kostenüberdeckung erreicht bzw. ein Gewinn innerhalb der 12 Wochen erzielt werden. Dieses Ziel ist die grundlegende Voraussetzung für das wesentliche Ziel der Thematik:

die Weiterführung von ”Balance Gym” im Anschluss an die vorgesehene Dauer von 12 Wochen im ARS VITALIS.

Mit der Thematik des Alterssports generell sowie des koordinativen und propriozeptiven Trai-nings mit älteren Menschen hat man sich in der Sportwissenschaft und Trainingslehre bereits mit teilweise unterschiedlichen Ansichten beschäftigt, die nachfolgend dargestellt werden.

III. Gegenwärtiger Kenntnisstand

1. Auffassungen zu sportlicher Aktivität im höheren Alter

Wie einleitend beschrieben, besteht für Fitnessunternehmen eine große Notwendigkeit, bei der Gestaltung der Angebotspolitik zunehmend die ältere Zielgruppe zu berücksichtigen.

Eine weitere wichtige Aufgabe wird es sein, ältere Menschen mehr zu einer sportlichen Betätigung zu animieren. Obwohl auf der einen Seite viele Senioren körperlich immer aktiver in ihrer Freizeit zu werden scheinen und die Vorteile des Sports erkennen[7], bestehen doch noch immer Missverständnisse bei Älteren in Bezug auf eine sportliche Aktivität. So behauptet Fischer, dass eine sportliche Betätigung im Alter gegenwärtig eher eine Ausnahme darstelle. 16% der 50-60jährigen und 3% der über 80jährigen treibe einmal die Woche Sport. Vor allem würde Sport von älteren Menschen oft sehr stark mit Leistung assoziiert.[8]

Fischer sagt weiterhin, dass der Zusammenhang zwischen Altern und Bewegung insofern falsch verstanden würde, als dass Menschen oft denken würden, aufhören müssen sich zu bewegen, weil sie alt werden würden. Tatsächlich besteht jedoch vielmehr eine umgekehrte Kausalität. Altersbedingte Veränderungen und Abnahmen der Leistungsfähigkeit würden beschleunigt, je weniger der ältere Mensch Sport treibt.[9]

Bonacina kritisiert eine mit dem Alter begründete Passivität vieler Senioren, aus der eine Unselbständigkeit, eine Abnahme der Lebensqualität sowie sogar ein Ausschluss aus der Gesellschaft resultieren kann. Sie bemängelt eine zu geringe Eigenverantwortung für die Gesundheit bei den Senioren einhergehend mit einem fehlenden Bewusstsein, durch aktives Verhalten die physische und psychische Fitness verbessern zu können.[10]

Auf der anderen Seite behauptet Winkels, dass zur Einstellung der Senioren zum Sport auch gesellschaftliche Umstände beitragen:

”Der Wert einer Person in unserer Gesellschaft wird mit Jugendlichkeit, Leistungsfähigkeit, physischer Vitalität und vollkommener Gesundheit verglichen... Die Erfahrung lehrt uns, dass bei dieser negativen Einstellung zum Alter, der ältere Mensch vielfach ausgegrenzt... ist.”[11]

Israel beschreibt in diesem Zusammenhang ein verbreitetes Klischee, nach dem der alte Mensch als schwach, steif, verlangsamt[12] und als ungeeignet für sportliche Aktivitäten charakterisiert wird[13]. Das traditionelle Rollenbild stellt ihn so in einer inaktiven Lebensweise dar.[14]

Um die ältere Zielgruppe mehr zum Sportverhalten zu bewegen und zugleich die allgemeine Vorstellung über Senioren und Sport zu verbessern , muss ein positives Bild über ältere Sportlerinnen und Sportler und dem Alterssport geschaffen werden, bei dem es weniger um Leistung, als vielmehr ”um die Körpererfahrung und die Selbstwahrnehmung, um das Erleben größerer Aktionsfreiheit und um das Bewußtsein, die irdische Schwerkraft gut zu beherrschen”[15] gehe.[16]

Sport mit Senioren muss auf ein körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden abzielen, sowie geistige und körperliche Alltagskompetenz stärken. Daneben spielt die soziale Komponente[17], v.a. Geselligkeit, Spaß und Erlebnisgefühl, für diese Zielgruppe eine überaus wichtige Rolle für eine sportliche Betätigung. Wenn Freude und Spaß, sowie nachhaltige Erlebniswerte geschaffen würden, sei es möglich, wie Israel feststellt, dass die Trainingsinhalte für die älteren Menschen zur Gewohnheit würden.[18] Derartige intrinsische Motive sowie intrinsische Motivationen wie Lob und Anerkennung über kleine Trainingsfortschritte sorgen für eine soziale Unterstützung, die zu einer Aufrechterhaltung eines sportlichen Gesundheits-verhaltens führen.[19] Auch durch kleine Erfolge im Training kann es in Folge einer gesteigerten Kompetenzerwartung und Selbstwirksamkeit zu diesen Effekten kommen.[20]

2. Propriozeptionstraining mit Senioren

Die Propriozeption ist ein Teilaspekt der sportmotorischen Fähigkeit Koordination. Sie umfasst die Gleichgewichtsfähigkeit, sowie die Anpassungs- und Reaktionsfähigkeit.[21] Der Begriff Propriozeption stammt aus dem lateinischen und bedeutet Eigenwahrnehmung (lat. proprius = eigen, recipere/receptus = aufnehmen, empfangen).[22] Weiterhin wird der Begriff Tiefensensibilität synonym verwendet.

Die Propriozeption wird als bewusstes und unbewusstes Verarbeiten von afferenten Signalen über die Stellung, die Bewegung und die Kraft der Gelenke durch das ZNS definiert.[23] Somit stellt sie speziell eine Leistung des sensorischen Nervensystems sowie die Grundlage der motorischen Kontrolle dar. Eine gute Propriozeption führt zu einer schnelleren und präziseren Reizaufnahme und -verarbeitung, die wiederum eine Ausführung zielgerichteter und genauer Bewegungen ermöglicht.

Freiwald et al. definieren die Propriozeption als Fähigkeit der Wahrnehmung von Veränderungen der inneren Strukturen und Funktionen des Organismus.[24]

2.1 Abnahme der koordinativen und propriozeptiven Fähigkeiten im Alter und deren Beeinflussung durch körperliche Aktivität

Mit zunehmendem Alter nehmen die Fähigkeiten des propriozeptiven Systems ab.[25] Eine Abnahme der koordinativen Fähigkeiten, die bereits mit Beginn des vierten Lebensjahrzehnts einsetzt[26], wird besonders durch körperliche Inaktivität, d.h. durch ungenügende und anspruchsarme Anforderungen begünstigt.[27] Die Bewegungskoordination ist im hohen Alter durch eine Verringerung des Bedürfnisses nach Bewegung und des Tempos von Bewegungsabläufen sowie durch eine Abnahme der Fähigkeit zur Kombination von Bewegungen gekennzeichnet.[28] Es kommt im Alter außerdem zu einem Nachlassen in der Ausführungsqualität motorischer Handlungen[29] sowie zu einer Ausführung von einfachen, gewohnten und sich wiederholenden Bewegungshandlungen.[30]

Mommert-Jauch benennt folgende mit dem Alterungsvorgang und körperlicher Inaktivität verbundene sensomotorische Veränderungen[31]:

- Altersrigidität: d.h. steife und unökonomische Bewegungen werden ausgeführt auf Grund einer Abnahme der Impulstätigkeit sowie der motorischen Erregungen
- Abbau und Gewichtsverlust von Ganglienzellen des Gehirns und Abbau von funktionstüchtigen Synapsen
- Altersdyspraxie: d.h. ursprünglich gespeicherte Bewegungshandlungen können nur noch schwer oder gar nicht gleichzeitig bzw. kombiniert durchgeführt werden
- Verminderung der Nervenleitgeschwindigkeit und dadurch Verminderung des Reaktionsvermögens

Jedoch müssen derartige Veränderungen nicht die zwangsläufige Folge des zeitlichen Fort-schreitens sein. Einerseits sinkt zwar die Anpassungsfähigkeit des Organismus mit zunehmendem Alter.[32] Andererseits bleibt sie in einem bestimmten Ausmaß bis ins hohe Alter erhalten.[33] Altersbedingte Veränderungen können hinausgezögert werden. Gesundheits-orientierte, sportliche Aktivitäten führen zu einer funktionellen Verjüngung.[34] Israel stellt fest, dass das Lebensalter entsprechend des Geburtsdatums nicht mit dem Leistungsalter eines Menschen übereinstimmen müsse.[35] Dass selbst feinmotorische Leistungen im hohen Alter möglich sind, zeigen die Beispiele von Instrumentalmusikern wie Sergei Rachmaninow u.a., die mit über 60 Jahren bzw. sogar über 80 Jahren Klavierkonzerte geben konnten. Auch im Freizeitsport gibt es zahlreiche Beispiele von älteren sportlich Aktiven, die über eine höhere Leistungsfähigkeit verfügen als weitaus Jüngere, die körperlich weniger aktiv sind.

Die Wissenschaftler sind sich einig, dass koordinativ anspruchsvolle Bewegungsanreize dem altersbedingten sensorischen und motorischen Rückbildungsprozess deutlich entgegensteuern können. Somit sollte ein koordinatives Training für ältere Menschen durchgeführt werden.

2.2 Sturzpräventive Bedeutung des propriozeptiven Trainings

Verletzungen treten bei älteren Menschen häufig in Folge von Stürzen auf und sind mit einschneidenden Veränderungen in ihrem Leben verbunden. Tideiksaar behauptet, dass etwa 30% der über 65-Jährigen und 40% der über 80-Jährigen einmal im Jahr oder öfter stürzen. Bei den über 90-jährigen sind es deutlich über 50%.[36] Tritt ein Sturz auf, so zieht er zahlreiche Folgen nach sich. Je nach Schwere der Verletzung entstehen hohe Kosten für das Gesundheits-system durch den Mehrbedarf an der Gesundheitsversorgung, der Rehabilitation, der pflegerischen, ärztlichen und therapeutischen Personalkosten sowie durch Hilfsmittel- und Belegungskosten im Krankenhaus und Pflegeheim.[37] Vor allem aber kann ein Sturz physische, psychische und soziale Folgen bei der betroffenen Person haben. Aus Angst vor weiteren Stürzen nimmt das Selbstbewusstsein immer mehr ab, die ADL sicher zu bewältigen. Sie fühlen sich unsicherer und gebrechlicher und meiden die ADL zunehmend. Die Folge ist ein verstärkter Bewegungsmangel, der einen immer weiteren Abbau der Mobilität, der Muskelkraft und der Sensomotorik nach sich zieht. Das körperliche Gleichgewicht wird immer schwächer, das Risiko für weitere Stürze immer höher. Unselbständigkeit und Abhängigkeit nimmt zu und führt in vielen Fällen zur Unterbringung in Pflegeeinrichtungen. Soziale Isolation ist oftmals die Folge.[38]

Tideiksaar betont weiterhin, dass Stürze zu den häufigsten Todesursachen älterer Menschen zählen.[39] Sie spiegeln keine, wie der Volksmund sagt, normale Erscheinung des Alterungsprozesses wider, die zwangsläufig eintritt. Vielmehr muss den Risikofaktoren und Ursachen von Stürzen eigenverantwortlich entgegengewirkt werden.[40] Besonders muss der altersbedingten Abnahme der propriozeptiven Fähigkeiten als wesentlichen Faktor[41] präventiv begegnet werden.

Die Propriozeption ist zuständig für das Auslösen und die Kontrolle von motorischen Reflexen.[42] Dies wird besonders am Beispiel des Umknickens des Fußes deutlich. Verletzungen der Außenbänder des Sprunggelenkes gehören zu den häufigsten Sport-verletzungen. Wenn die Propriozeptoren gut funktionieren, erkennen sie sofort, wann das Gelenk bedroht ist, umzuknicken. Über einen Reflexbogen wird die sprunggelenk-stabilisierende Muskulatur angespannt, um eine Verletzung zu vermeiden. Auf unerwartet eintretende Situationen kann mit guten Propriozeptoren schneller und zielgerichtet reagiert werden.[43] Allgemein ist eine gute Stand- und Bewegungssicherheit vorhanden, die insbesondere für Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) wichtig ist.

Der Propriozeption kommt damit eine besondere Rolle zu, um den eigenen Körper im Gleichgewicht zu halten und damit verbunden, um Verletzungen bei plötzlicher Belastungsänderung zu verhindern. Tideiksaar weist darauf hin, dass besonders der Gleichge-wichtsfähigkeit in Bezug auf eine Sturzprävention viel Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte.

Zu dieser Thematik wurde Anfang des Jahres 2004 eine Studie am Institut für Sport und Sportwissenschaft in Freiburg zur Sturzprävention im Alter durchgeführt. Dazu untersuchten Granacher und Strass 60 Senioren im Alter von 60 bis 80 Jahren, die 13 Wochen lang auf unterschiedliche Weise trainiert haben. Die erste Gruppe absolvierte drei Mal die Woche ein einstündiges altersgerechtes Krafttraining für die Beinmuskulatur. Die zweite Gruppe führte mit gleichem Umfang und Häufigkeit ein sensomotorisches Training auf instabilen Unterlagen durch, um das Gleichgewicht zu trainieren. Die dritte Gruppe war eine Kontrollgruppe und absolvierte gar kein Training.

Mit Hilfe verschiedener Tests überprüften Granacher und Strass anschließend, wie die unterschiedlichen Gruppen auf Alltagssituationen, wie beispielsweise auf Stolpern, reagierten. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass sich bei der ersten Gruppe zwar die Schnell- und Maximalkraft deutlich erhöhte und sich die Sturzgefahr erheblich verringerte. Jedoch verfügten die Teilnehmer der zweiten Gruppe über eine höhere Reflexaktivität.[44]

Damit wurde dem propriozeptiven bzw. sensomotorischen Training eine entscheidende Bedeutung für die Sturzprävention bei älteren Menschen nachgewiesen.

2.3 Die Methodik des Propriozeptions-/ Koordinationstrainings mit Senioren

Die Koordination ist auf Grund ihrer Komplexität nicht wie andere sportmotorische Fähigkeiten direkt trainierbar. Vielmehr müssen die koordinativen Fähigkeiten separat trainiert werden.[45]

Auch wenn es beim Propriozeptions- und Koordinationstraining kein grundlegendes Belastungsgefüge gibt, sind überschwellige, trainingswirksame Reize in Form von koordinativ anspruchsvollen Übungen wichtig. Neumaier behauptet[46], dass diese das Hauptmittel des Koordinationstrainings seien.

Auf der anderen Seite sollte beim Koordinationstraining mit Senioren besonders dem Prinzip der Individualität und Altersgemäßheit Rechnung getragen werden. Fetz bewertet eine hohe individuelle Anforderung speziell beim Gleichgewichtstraining mit Senioren als oberstes Prinzip und erklärt, dass die Anforderungen, ohne Gefahr zu provozieren, an die individuelle Leistungsgrenze gehen sollten.[47] Dabei stellt sich jedoch zwangsläufig die Frage, inwieweit Gefahren dann tatsächlich ausgeschlossen werden können und gleichzeitig, ob submaximale aber dennoch anspruchsvolle Trainingsreize nicht gleichermaßen zu Verbesserungen der Gleichgewichtsfähigkeit führen können.

Israel dagegen macht auf die Beachtung des „Safety-first-Prinzips“[48] aufmerksam. Die Sicherheit sollte vor allem beim Koordinationstraining mit älteren Menschen eine übergeordnete Rolle spielen. Außerdem muss bei einem Training mit Senioren auf eine Genauigkeit der Bewegungen großen Wert gelegt werden.[49] Der wichtigste Grundsatz ist die Qualitätssicherung der Bewegungsausführung. Daher sollte das propriozeptive Training immer in körperlich und geistig ausgeruhtem, ermüdungsfreiem Zustand nach einem kurzen Aufwärmteil erfolgen.[50]

Ein weiteres Trainingsprinzip in der Trainingslehre ist das Prinzip der Kontinuität und Dauerhaftigkeit, um Anpassungen zu sichern.[51] Das Automatisieren von Bewegungen durch regelmäßiges Training ist die Basis für die Bewältigung von komplexen ADL.

Das methodische Grundprinzip und die Hauptmethode des Koordinationstrainings ist die Variation. Der Schwerpunkt liegt demnach nicht in einer Festigung des Gelernten, als vielmehr in einer Entwicklung von Bewältigungsstrategien über ungewohnte, sich ständig ändernde Anforderungen.

Gleichzeitig beinhaltet die methodische Grundformel des Koordinationstrainings das Prinzip der progressiven Belastungssteigerung. Eine Steigerung der Trainingsreize sollte grundsätzlich folgendermaßen erfolgen: - vom Stand in die Bewegung.

- von einfachen zu komplexen Bewegungen.
- von bekannten zu unbekannten Bewegungen.
- von leichten zu schwierigen Bewegungen.[53]

Unter Beachtung dieser methodischen Prinzipien sollte eine altersgemäße propriozeptive Schulung erfolgen.

2.4 Bestehende Konzepte zur Sturzprävention: „Be Balanced“

Ein Konzept eines Balancetrainings in sturzpräventiver Ausrichtung ist nicht mehr nur für Pflegeinstitutionen und Krankenhäuser, sondern auch im Sinne einer Primärprävention für Dienstleistungsunternehmen der Fitnessbranche interessant. Diese Tatsache verdeutlichen die von Manuela Böhme entwickelten Übungsprogramme zu „Be Balanced“, die auf dem Fitnessmarkt erfolgreich sind.

Die Programme sind mit einem Training auf Airex-Kissen (Balance-Pads) konzipiert. Diese sind weich und instabil, da sie zu über 90% aus Luft bestehen. Dadurch werden Übungen unter erschwerten Bedingungen ermöglicht, die ein effektives Programm zur Gleichgewichtsschulung gelenkschonend darstellten. Die im Training gelernten Übungen werden im Alltag sicherer und stabiler. Aber auch die Reaktionsfähigkeit kann erhöht werden. Insgesamt kommt es mit dem Airex-Kissen zu einer Verfeinerung der Sensomotorik, die einer Sturzprävention für Senioren förderlich ist.

Die Konzepte „Balanced Stretch“ und „Balanced Back“ zielten in erster Linie auf eine Schulung des statischen Gleichgewichtes ab. Die Trainingsprogramme „Balanced Motion“ und „Balanced Power“ haben eine Verbesserung des dynamischen Gleichgewichtes als primäres Ziel. Es geht um eine Schulung der Haltung in der Bewegung, der Körperkontrolle und der Stabilität. Weiterhin wird bei allen Programmen Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainiert.[55]

Diverse Bücher, Videos und CDs werden gegenwärtig zu den Übungsprogrammen verkauft. In den vergangenen Jahren wurden diese Konzepte nicht nur bundesweit erfolgreich vermarktet. Die große Nachfrage deutet auf ein wirtschaftliches Erfolgpotenzial von Konzepten zur Sturzprävention hin.

3. Zusammenfassung des gegenwärtigen Kenntnisstands und Ableitung von Hypothesen

Die Wissenschaftler sind sich einig, dass es mit steigendem Lebensalter zu physiologischen Veränderungen kommt, die mit einer Abnahme der koordinativen Fähigkeiten einhergehen.

Die beschriebenen Funktions- und Leistungseinbußen können jedoch durch ein koordinatives Training aufgehalten und verlangsamt werden. Eine trainingsbedingte Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten und speziell der Propriozeption ist selbst im hohen Alter noch möglich. Darüber hinaus ist sie im Sinne einer Sturzprävention nachweislich sehr wichtig.

Das übergeordnete Ziel des Kurses ”Balance Gym” liegt in der Gesundheitswirkung durch eine propriozeptive Verbesserung, die verletzungs- bzw. sturzprophylaktische Auswirkungen haben soll (vgl. Kap.II). Daraus ergibt sich folgende übergeordnete Hypothese:

1. ”Die Propriozeption sowie die subjektive Stand- und Bewegungssicherheit im Alltag wird sich durch ein 12-wöchiges propriozeptives Training bei der Altersgruppe der 60-70-Jährigen verbessern. Die objektive Verbesserung der Propriozeption wird durch eine Verbesserung um mindestens zwei Übungen bei einem Gleichgewichtstest erkennbar.”

Um ältere Menschen an sportliche Aktivität zu binden, müssen auch soziale Aspekte berücksichtigt werden, die zu einer dauerhaften Ausführung der Trainingsinhalte führen. Unter Verfolgung der Zielsetzung, das spezifische Gesundheitsverhalten zu stabilisieren (vgl. Kap.II), wird folgende weitere Hypothese aufgestellt:

2. ”Der Kurs ”Balance Gym” wird den Teilnehmern viel Spaß machen. In Folge einer gesteigerten intrinsischen Motivation wird das propriozeptive Training im Anschluss an die 12-wöchige Kursreihe weiterhin Bestandteil ihres Trainingsprogramms sein.”

Ein Unternehmen wie ein Fitnessclub ist zu wirtschaftlichem Handeln verpflichtet. Gegenwärtige Konzepte zum Balancetraining sind auf dem Fitnessmarkt erfolgreich. Aus dieser Tatsache heraus leitet sich die dritte Hypothese ab, die ebenfalls zu untersuchen sein wird:

3. ”Die Implementierung des Kurses ”Balance Gym” wird einen wirtschaftlichen Erfolg für den Fitnessclub ARS VITALIS bewirken, so dass mehr als zur Kostendeckung not-wendige Umsätze erzielt werden. Deshalb wird er anschließend weiterhin durchgeführt.”

IV. Methodik der Erarbeitung

Für die Einführung des Kurses ”Balance Gym” ist es notwendig, die Schritte der betriebs-wirtschaftlichen Planung zu durchlaufen.[56] Nach einer Analyse der Ist-Situation bezüglich des Bedarfs und der Voraussetzungen eines propriozeptiven Trainings im ARS VITALIS werden zur Erfüllung der bekannten Zielsetzung organisatorische, wirtschaftliche und trainings-spezifische Planungen angestellt. Bevor die Durchführung des Kurses erfolgen kann, müssen Maßnahmen der Vorbereitung und der Organisation ergriffen werden.

1. Ist-Analyse

Aus dem gegenwärtigen Kenntnisstand geht sowohl die sturzpräventive Bedeutung eines propriozeptiven Trainings, als auch die allgemeine Notwendigkeit, Angebote für ältere Menschen zu integrieren, hervor. Bevor der Kurs ”Balance Gym” jedoch im ARS VITALIS eingeführt werden kann, muss speziell für diesen Fitnessclub analysiert werden, ob zum einen der Bedarf für seniorenspezifische, gesundheitsorientierte Angebote und speziell der eines propriozeptiven Kurses im Club besteht. Zum anderen muss untersucht werden, ob das ARS VITALIS die für einen solchen Kurs notwendigen Voraussetzungen erfüllt.

[...]


[1] vgl Schimmelfelder, S. 35, 2004; In: Fitness Tribune

[2] vgl. Fischer, S.5, 2004; In: Fachbeiträge zum Seniorensport

[3] vgl. Winkels, S.12, 2004; In: Fachbeiträge zum Seniorensport

[4] vgl. Albers, Strack, S.19, 2003; In: Studienbrief Gesundheit I

[5] vgl Schimmelfelder, S. 36, 2004; In: Fitness Tribune

[6] vgl.Schimmelfelder, S. 34, 2004; In: Fitness Tribune

[7] vgl. Strack, Albers, S.213, 2003, In: Studienbrief Gesundheit I

[8] vgl. Fischer, S.6, 2004, In: Fachbeiträge zum Seniorensport

[9] vgl. Fischer, S.5, 2004, In: Fachbeiträge zum Seniorensport

[10] vgl. Bonacina, S.76, 2003,2004, In: Fitness Tribune

[11] Winkels, S.11, 2004, In: Fachbeiträge zum Seniorensport

[12] vgl. Israel, S.V, 1995

[13] vgl. Israel, S.9 f, 1995

[14] vgl. Israel, S.V, 1995

[15] Israel, S.VII, 1995

[16] vgl. Israel, S.VII, 1995

[17] vgl. Saller, S.28, 2002, In: Trainer

[18] vgl. Israel, S.227, 1995

[19] vgl. Fuchshuber, S.81 f, 2004; In: Studienbrief Gesundheit II

[20] vgl. Bandura, 1979; In: Studienbrief Gesundheit II, S.57 ff, 2004

[21] vgl. Häfelinger/Schuba, S.21, 2002

[22] vgl.Gehrt/Wanjek, S.102, 2003; In: Studienbrief Sportrehabilitation I

[23] vgl.Quante/Hille, 1999; In: Studienbrief Sportrehabilitation I, S.102, 2003

[24] vgl. Freiwald et al.; In: Mommert-Jauch, S.102, 2000

[25] vgl. Tideiksaar, S.37, 2000

[26] vgl. Hollmann/Hettinger, S.165, 1980

[27] vgl. Israel, S.70, 1995

[28] vgl. Israel et al., S. 296, 1982; In: Weineck, S.437, 2000

[29] vgl. Israel, S.69, 1995

[30] vgl. Israel, S.70. 1995

[31] vgl. Mommert-Jauch, S.15, 2000

[32] vgl Weineck, S.27, 2000

[33] vgl. Israel, S.3, 1995

[34] vgl. Albers, Strack, S.26, 2003; In: Studienbrief Gesundheit I, Jokl, S. 14, 1975, In. Weineck, S. 430, 2000

[35] vgl. Israel, S.3, 1995

[36] vgl. Tideiksaar, S.15, 2000

[37] vgl. Tideiksaar, S.29 f, 2000

[38] vgl. Tideiksaar, S.26 ff, 2000

[39] vgl. Tideiksaar, S.21, 2000

[40] vgl. Tideiksaar, S.16 ff, 2000

[41] vgl. Tideiksaar, S.37 ff, 2000

[42] vgl.Gehrt/Wanjek, S.105, 2003; In: Studienbrief Sportrehabilitation I

[43] vgl. Weineck, S.331 f, 2000

[44] vgl. Institut für Sport und Sportwissenschaft Freiburg, S.1, 2004

[45] vgl. Hollmann&Hettinger, S.143, 1990

[46] vgl. Neumaier, S.187 f, 1999

[47] vgl. Fetz, S.286, 1990

[48] vgl. Israel, S.73, 1995

[49] vgl. Israel, S.72, 1995

[50] vgl. Gehrt/Wanjek, S.107, 2003; In: Studienbrief Sportrehabilitation I

[51] vgl. Allmann, Strack, Wanjek, S.81, 2002; In: Studienbrief Fitness

[52] vgl. Neumaier, S.187, 1999

[53] vgl. Albers, Strack, S.94, 2003; In: Studienbrief Gesundheit I

[54] vgl. Böhme, S.97, 2003; In: Fitness Tribune 10/11

[55] vgl. Böhme, S.94 f, 2003; In: Fitness Tribune 08/09

[56] vgl. Marschollek, S.175 ff, 2003; In: Studienbrief Betriebswirtschaft I

Details

Seiten
61
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783640706334
ISBN (Buch)
9783640706273
Dateigröße
706 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v157339
Institution / Hochschule
Private Berufsakademie Saarbrücken
Note
1,0
Schlagworte
Fitness Gesundheitssport Seniorensport Propriozeptives Training Sturzprävention Kurskonzept Gleichgewichtstraining Balance

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Titel: Implementierung eines propriozeptiven Kurses mit verletzungsprophylaktischer Ausrichtung für Frauen und Männer im Alter von 60 bis 70 Jahren im ARS VITALIS