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Hintergründe und Ursachen für die Krise(n) beim Handballverein TuSEM Essen sowie Lösungsansätze zum Krisenmanagement

von Alexander R. Wolf (Autor)

Projektarbeit 2009 23 Seiten

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Handballsport in Deutschland

3. Die TUSEM Essen
3.1 Grundlegende Informationen
3.2 Kurzer geschichtlicher Einblick
3.2.1 Chronik
3.2.2 Sportliche Erfolge
3.3 Die Spielstatte
3.4 Sponsoren

4. Grundlegende Informationen uber die Insolvenzen in den Jahren 2005 und 2008

5. Hintergrunde und Folgen der Insolvenzen fur die TuSEM Essen

6. Zusammenfassung der Krisen bei der TuSEM Essen

7. Krisenmanagement und Losungsansatze
7. 1 Definition Krisenmanagement
7.2 Losungsansatze und Anwendbarkeit auf Sportvereine
7.3 MaBnahmen des Krisenmanagements im Sportverein
7.3.1 Finanzwirtschaftliche KrisenbewaltigungsmaBnahmen
7.3.2 Strategische KrisenbewaltigungsmaBnahmen
7.3.3 Operative KrisenbewaltigungsmaBnahmen
7.3.4 Organisation und Fuhrung im Krisenbewaltigungsprozess

8. Resumee

9. Quellen- und Abbildungsverzeichnis
9.1 Quellenverzeichnis
9.2 Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

In dieser Arbeit werden zunachst grundlegende Informationen uber den Handball- sport in Deutschland und uber die TuSEM Essen erarbeitet.

AnschlieGend werden die beiden Insolvenzen des Vereins betrachtet und die Grunde fur diese herausgearbeitet. Eine nun folgende Zusammenfassung zeigt diese uber- sichtlich auf.

Danach erfolgt ein Einblick in das Krisenmanagement mit dessen Definition, sowie Bestimmung wichtiger Merkmale. Wichtig ist die Ubertragbarkeit allgemeiner Krisen- bewaltigung auf den Sportverein, weswegen auch diese erortert wird.

Im Anschluss daran werden nun konkrete MaGnahmen aus den einzelnen Unter- nehmensbereichen bestimmt und ausgearbeitet.

SchlieGlich folgt eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte der Arbeit, sowie ein Abbildungs- und Quellenverzeichnis.

2. Der Handballsport in Deutschland

Der Handballsport erfreut sich in Deutschland einer hoheren Popularitat denn je. Hierfur sorgten die Erfolge der deutschen Vereinsmannschaften auf internationalem Terrain, sowie das gute Abschneiden der Nationalmannschaft mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2007 im eigenen Land.

Der Deutsche Handballbund ist der groGte Handballverband weltweit, und nirgendwo sonst kommen so viele Menschen zu Erstligaspielen. Gerade in den letzten Jahren erfuhr der Handball einen „groGen Schub". Als Motor dieser nationalen Entwicklung gilt der THW Kiel mit seiner groGen einheimischen Fan-Basis. Durch den Umzug mehrerer Vereine von kleinen, alten Sporthallen in moderne Multifunktionshallen wurden noch mehr Menschen angesprochen, und die Zuschauerzahlen sind so hoch wie noch nie.

Diese Entwicklung belegt auch die folgende Umfrage.

Welches sind Ihrer Meinung nach die popularsten Sportarten nach FuBball?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Umfrage zur Popularität der Sportart Handball in Deutschland1

3. Die TUSEM Essen

3.1 Grundlegende Informationen

Es folgen grundlegende Informationen uber den Verein.

Anschrift:

TUSEM ESSEN

Turn- und Sportverein Essen Margarethenhohe e.V. 1926 Fibelweg 7, 45149 Essen

Presidium:

President: Ulrich GaiGmayer Stellvertreter: Gerd Starkmann Schatzmeister: Dietmar Galla Stellvertreter: Cedric van Beek

Weitere Abteilungen des Vereins:

- Badminton
- Basketball
- Boxen
- FuGball
- Leichtathletik
- Rollstuhl-Hockey
- Schwimmen
- Sweet-Hearts
- Taekwondo
- Tanzen
- Tennis
- Tischtennis
- Turnen
- Volleyball
- Gesundheits- & Sportzentrum
- Etc.

3.2 Kurzer geschichtlicher Einblick 3.2.1 Chronik

Am 20. Oktober 1926 wird der Turn- und Sportverein Essen Margerethenhohe ge- grundet, die Vereinsfarben sind rot und weiG. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg im Jahr 1947 schlieGt sich der Ballspielclub 05 der TuSEM an, wodurch der Spielbetrieb der Ballsportler nach dem 2. Weltkrieg wieder in Gange kommt. Im Jahr 1973 steigt dann die erste Handballmannschaft des Vereins erstmals in die Deutsche Handball- Bundesliga auf, in der sie sich zunachst nur kurzzeitig halten kann. Im Jahr 1979 ge- lingt erneut der Aufstieg in die Bundesliga, bevor die Handballer im Jahre 1983 als Vizepokalmeister zum ersten Mal an einem internationalen Wettbewerb teilnehmen. Nur ein Jahr spater gewinnen vier Spieler der TuSEM Essen mit der deutschen Handballnationalmannschaft Silber bei den Olympischen Spielen, und die Essener verpassen nur knapp den deutschen Meistertitel. 1986 ist es dann endlich soweit, die TuSEM Essen gewinnt zum ersten Mal die deutsche Meisterschaft. Diesen Titel kon- nen sie ein Jahr spater verteidigen und 1989 feiern die Handballer der TuSEM Essen mit dem erneuten Gewinn der deutschen Meisterschaft und dem Sieg im Wettbewerb um den Europapokal der Pokalsieger den bisher groGten Erfolg ihrer Vereinsge- schichte. Im Jahre 1994 gewinnt die A-Jugend der TuSEM den deutschen Meisterti­tel, wahrend die Manner den Citycup nach Essen holen konnen. Zur Jahrtausend- wende wird die Ausgliederung des Bereichs Handball-Bundesliga in eine GmbH be- schlossen. 2003 folgt ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr fur die Handballer mit dem Einzug in das DHB-Pokalfinale, einem guten vierten Platz in der Bundesliga und der Qualifikation fur einen internationalen Wettbewerb. Zwei Jahre spater kommt es dann zu einem Wechselbad der Gefuhle. Die Handballer der TuSEM Essen gewinnen zwar zum dritten Mal den Europapokal der Pokalsieger gegen den SC Magdeburg, erhalten aber aus wirtschaftlichen Grunden fur die Saison 2005/2006 keine Lizenz fur die Bundesliga und es erfolgt der Zwangsabstieg in die 4 dritte Liga (Regionalliga West). Daraufhin wird die TuSEM HSB GmbH gegrundet und 2006 der Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Nur ein Jahr spater folgt der Wiederaufstieg in die erste Bundesliga, der schon im zweiten Jahr erneut in einem wirtschaftlichen Desaster mit der Folge eines Lizenzentzugs endet.1 2

3.2.2 Sportliche Erfolge

Die bisherigen sportlichen Erfolge des Vereins in der Zusammenfassung:3

- Deutscher Handball-Meister 1986, 1987, 1989
- Deutscher Pokalsieger1988, 1991, 1992
- Europa-Pokalsieger1989, 1994, 2005
- Deutscher A-Jugend Meister1994

3.3 Die Spielstatte

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 Der Sportpark "Am Hallo"4

Der Sportpark „Am Hallo" bietet maximal 3.300 Zuschauern Platz. Die Zuschaueraus- lastung der letzten beiden Jahre betrug:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 Zuschauerauslastung TuSEM Essen 2007-20095

Es wird deutlich, dass trotz sportlich nicht so positivem Abschneiden, weiterhin viele Zuschauer zu den Heimspielen des Vereins kommen.

3.4 Sponsoren

Es folgen die wichtigsten Sponsoren des Vereins im Uberblick.

Die Hauptsponsoren.6

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Premium-Sponsoren:7

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Es wir ersichtlich, dass der Verein vornehmlich mit regionalen Partnern bzw. Sponso- ren zusammenarbeitet.

[...]


1. Vgl. URL: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/4308/umfrage/populaerste-sportarten-nach- fussball/

2 Vgl. URL: http://www.tusem-hsb.de/index.php?option=com content&task=view&id=67&Itemid=88

3 Vgl. URL: http://www.tusem-hsb.de/index.php?option=com content&task=view&id=66&Itemid=87

4 Vgl. URL: http://www.sportpark-am-hallo.de/halle/index.htm

5 Vg. URL: http://www.handball-statistik.de/index.php?show=verein&action=hallen&verein id=14

6 Vgl. URL: http://www.tusemessen.de/index.php?option=com content&task=view&id=71&Itemid=111

7 Vgl. URL: http://www.tusemessen.de/index.php?option=com content&task=view&id=72&Itemid=112

Details

Seiten
23
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640688623
ISBN (Buch)
9783640688708
Dateigröße
770 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v156777
Institution / Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,7
Schlagworte
Hintergründe Ursachen Krise(n) Handballverein TuSEM Essen Lösungsansätze Krisenmanagement

Autor

  • Alexander R. Wolf (Autor)

    9 Titel veröffentlicht

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Titel: Hintergründe und Ursachen für die Krise(n) beim Handballverein TuSEM Essen sowie Lösungsansätze zum Krisenmanagement