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Terminplanung im Projektmanagement

Selbst- und Zeitmanagement

Seminararbeit 2008 19 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkurzungsverzeichnis

Tabellen- und Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Projektmanagement

3. Terminplanung
3.1 Terminberechnung
3.1.1 Anordnungsbeziehungen (AOB)
3.1.2 Vorwartsrechnung
3.1.3 Ruckwartsrechnung
3.1.4 Pufferzeit
3.1.5 Kritischer Pfad
3.2 Darstellung
3.2.1 Zeit-Weg-Diagramm
3.2.2 Der Balkenplan / Gantt-Diagramm
3.2.2.1 Vorteile
3.2.2.2 Nachteile
3.2.3 Netzplantechnik
3.2.3.1 Methoden
3.2.3.2 Formen
3.2.3.2.1 Critical Path Method (CPM)
3.2.3.2.2 Program Evaluation and Review Technique (PERT)
3.2.3.2.3 Metra Potenzial Methode (MPM)
3.2.3.3 Vorteile der Netzplantechnik
3.2.3.4 Nachteile
3.3 Gegenuberstellung und Analyse der Darstellungsmethoden

Literaturverzeichnis

Abkurzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabellen- und Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: PM-Aufgaben im Projektablauf

Abb. 2: Ende-Anfang-Beziehung

Abb. 3: Anfang-Anfang-Beziehung

Abb. 4: Ende-Ende-Beziehung

Abb. 5: Anfang-Ende-Beziehung

Abb. 6: Vorwartsrechnung

Abb. 7: Zeit-Weg-Diagramm

Abb. 8: Balkenplan

Abb. 9: Netzplanarten

Abb. 10: CPM-Netzplan

Abb. 11: PERT-Netzplan

Abb. 12: MPM-Netzplan

Tabelle 1: Gegenuberstellung

1. Einleitung

Die Entwicklung unterliegt einem tief greifenden marktwirtschaftlichen und technischen Wandel.

Einerseits werden die Produkte immer komplexer, ihre Leistungsvielfalt nimmt zu, die Bauteile werden kleiner und leistungsfahiger, und die Software- Durchdringung wird grofier, d.h. es wird insgesamt die eingesetzte Technologie und Physik mehr ausgereizt. Andererseits mussen die Produkte qualitativ besser, schneller und preisgunstiger auf dem Markt angeboten werden, um konkurrenzfahig zu sein. Dies ist allerdings nur moglich durch Kostenminimierung mithilfe von steigender Produktivitat, kurzeren Durchlaufzeiten und optimierten Prozessen.

Besonders durchgreifend ist der Wandel von der Hardware zur Software, denn dadurch verlagerten sich die Kosten von der Fertigung zur Entwicklung.

Zum anhaltenden Kostendruck aufgrund verstarkten Wettbewerbs kommt in vielen Produktsegmenten die Beschleunigung der Innovationszyklen hinzu. Die Folge ist eine Verkurzung der Produktlebensdauer.

Dieser Herausforderung muss mit verbesserten Planungs-, und Steuerungsinstrumenten im Entwicklungsbereich und einem entsprechenden Fuhrungskonzept - dem Projektmanagement - begegnet werden.

2. Projektmanagement

Projektmanagement ist laut DIN 699011 die Gesamtheit von Fuhrungsaufgaben, -organisationen, -techniken und -mittel fur die Abwicklung eines Projektes.

Das Projektmanagement wird in vier Phasen unterteilt:

- Projektdefinition
- Projektplanung
- Projektkontrolle
- Projektabschluss

In der ersten Phase eines Projektes steht die Projektdefinition. Dort werden das Projektziel sowie die Aufbau- und Ablauforganisation fur das Projekt (Projektleiter, Projektgremium) definiert. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung verhilft hierbei zur Betrachtung des zu erwartenden wirtschaftlichen Erfolgs.

Der vom Auftraggeber unterschriebene Projektauftrag eroffnet die Phase der Projektplanung. In ihr werden die kaufmannische und die technische Struktur des Projekts festgelegt, die Aufwande und Kosten geschatzt und die Termine und Ressourcen geplant. Die Projektplanung bildet somit die Grundlage fur die gesamte weitere Projektdurchfuhrung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Entnommen aus: Burghardt, M (1997), S. 16

Abb. 1: PM-Aufgaben im Projektablauf

Den dritten Abschnitt bildet die

Projektkontrolle. In ihm werden die Ist-Werte den Soll- Werten aus der Projektplanung gegenubergestellt. Neben der Kontrolle der Termine, der Aufwande und der Kosten ist hier die Kontrolle des Projektfortschritts von grofier Bedeutung.

Fruhzeitiges Erkennen von Abweichungen ist die Voraussetzung fur eine effiziente Projektsteuerung.

Beurteilungsbasis bilden die

Projektdokumentationen und die Projektberichterstattung.

Der Projektabschluss stellt die letzte Phase des Projektmanagements dar und beinhaltet die Produktabnahme, Projektabschlussanalyse, Erfahrungssicherung und Projektauflosung. Erfahrungsdatenbanken sichern die im Projekt gemachten Erfahrungen, damit nachfolgende Projekte auf diesen Erfahrungen aufbauen konnen (z.B.: in der Aufwandsschatzung).

3. Terminplanung

Terminplanung spielt eine zentrale Rolle in der gesamten Projektdurchfuhrung, denn sie ist die Basis fur die Projektfortschrittskontrolle.

Sie basiert auf den Ergebnissen der Aufwandsschatzung bzw. der Strukturplanung und hat die Funktion das Projekt mithilfe von Terminen zu realisieren. Zwei wesentliche Schritte kennzeichnen die Terminplanung: die Terminberechnung und -darstellung.

3.1 Terminberechnung

Ziel der Terminberechnung ist die Festlegung der gesamten Terminlage, Ermittlung von Pufferzeiten sowie des kritischen Pfades im Netzplan. Vorraussetzungen dazu sind bestimmte Zeitvorgaben aus der Aufwandsschatzung und der Strukturplanung.

3.1.1 Anordnungsbeziehungen (AOB)

Die Anordnungsbeziehungen stellen Abhangigkeiten zwischen Ereignissen2 beim Vorgangspfeilnetzplan oder Vorgangen3 beim Vorgangsknotennetzplan dar. Die Gesamtheit der Folgen des Netzplanes bildet die Ablaufstruktur.

Es existieren vier Formen einer Anordnungsbeziehung:

- Normalfolge (NF)
- Anfangsfolge (AF)
- Endfolge (EF)
- Sprungfolge (SF)

Die Normalfolge stellt eine Ende-Anfang-Beziehung (EA) dar, d.h. der nachste Vorgang kann erst dann begonnen werden, wenn der vorherige abgeschlossen ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Entnommen aus: http ://home. schule. at/teacher/summer/j oerg/ inhalte/Proj ektplanung%20Tei l%202%20Terminplanung.pdf, S. 8

Abb. 2: Ende-Anfang-Beziehung

Anfang-Anfang-Beziehungen (AA) bilden eine Anfangsfolge, unter der Voraussetzung, dass beide Vorgange gleichzeitig gestartet werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Entnommen aus: http://home.schule.at/teacher/summer/joerg/inhalte/Projektplanung%20Teil%202%20Terminplanung.pdf, S.9

Abb. 3: Anfang-Anfang-Beziehung

Entgegengesetzt existieren auch Ende-Ende-Beziehungen (EE), wobei beide Vorgange gleichzeitig abgeschlossen sein mussen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Entnommen aus: http://home.schule.at/teacher/summer/joerg/inhalte/Projektplanung%20Teil%202%20Terminplanung.pdf, S.10

Abb. 4: Ende-Ende-Beziehung

Einen Spezialfall kennzeichnet die Sprungfolge und wird auch als Anfang-Ende- Beziehung (AE) bezeichnet. Der zweite Vorgang darf erst dann beendet werden, der erste begonnen hat.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Entnommen aus: http://home.schule.at/teacher/summer/joerg/inhalte/Projektplanung%20Teil%202%20Terminplanung.pdf, S.11

Abb. 5: Anfang-Ende-Beziehung

3.1.2 Vorwartsrechnung

Die Vorwartsrechnung wird auch als progressive Zeitrechnung bezeichnet und basiert darauf, dass ausgehend vom Anfangstermin des Projektes, der fruheste Endzeitpunkt (FEZ) fur das Projekt aber auch die fruhesten Anfangszeitpunkte (FAZ) fur jeden Vorgang errechnet werden.

Addiert zur jeweiligen Vorgangsdauer ergeben sich die zugehorigen FEZ dieser Nachfolger-Vorgange.4 Bei der Berechnung sind aber auch die Anordnungsbeziehungen zu berucksichtigen. Diese Rechnung lauft solange fort bis der fruheste Anfangszeitpunkt fur das Projektende ermittelt ist.

Folgende Formeln werden zur Berechnung der FAZ und FEZ mit Hilfe der Vorwartsrechnung herangezogen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Angewandt auf die Abbildung sechs ergibt sich folgende Rechnung:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1 Die deutsche Norm DIN 69901 regelt Begriffe im Projektmanagement.

2 Das Ereignis beschreibt das Eintreten eines definierten Zustandes

3 Ein Vorgang ist ein Geschehen, welches Zeit erfordert, sowie einen definierten Anfang und ein definiertes Ende hat.

4 Der Nachfolger ist der, dem betrachteten Vorgang unmittelbar nachgeordnete Vorgang.

Details

Seiten
19
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640701568
ISBN (Buch)
9783640700271
Dateigröße
827 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v156737
Institution / Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,7
Schlagworte
Projektmanagement Terminplanung Anordnungsbeziehung Vorwärtsrechnung Rückwärtsrechnung Pufferzeit Kritischer Pfad Zeit-Weg-Diagramm Gantt-Diagramm Balkenplan Netzplantechnik CPM PERT MPM

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Titel: Terminplanung im Projektmanagement